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Zeitzeugen berichteten darüber, dass der Spielbetrieb bis etwa 1942 (Kriegswende) weiterlief, was sich mit dem Wunsch von Regime und Bevölkerung deckte, zumindest an der “Heimatfront” ein Stück weit Normalität zu erhalten. In der Frotheimer Mannschaft spielten allerdings nur noch “erwachsene Kinder”, da die Männer im Kriegs- oder Arbeitsdienst standen. Wie bereits erwähnt gibt es über diese Zeit nichts Schriftliches, denn in der Zeitungsberichterstattung ging es lediglich um den Krieg und die politische Entwicklung.
Nach dem Krieg war oftmals der Ex-Schalker Rudi Gellesch, der in Lübbecke spielte und in Frotheim wohnte, beim Training zugegen, das er dann auch leitete.
Für die Saison 1945/46 (Kreisklasse Nordgruppe), die im Wesentlichen im Frühjahr 1946 ausgespielt wurde, liegt leider keine Abschlusstabelle vor, sondern nur eine unvollständige “Wertungsleiter”. Die Serie kann man als Qualifikationsphase für die nächste Saison verstehen, in der der Ligabetrieb nach dem Krieg neu geordnet werden musste. Die Ligastrukturen hatten aufgrund der desolaten Gesamtsituation nach dem Krieg nur kurz Bestand. Häufig wurden Mannschaften im laufenden Serienbetrieb abgemeldet, außerdem schwankten die Meldezahlen zum Sommer hin stark, so dass im Prinzip jedes Jahr eine veränderte Ligastruktur gefunden werden musste.
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