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FB1 TT TU AER

1

VfL Frotheim

0

0

2

TuRa Espelkamp II

0

0

3

FC Oppenwehe

0

0

4

TuS Levern

0

0

5

SV Hüllhorst-Ob.

0

0

6

TuSpo Rahden

0

0

7

SV Schnathorst II

0

0

8

TuS Gehlenbeck II

0

0

9

BSC Blasheim II

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0

10

TuS Dielingen II

0

0

11

Holsener SV

0

0

12

TuS Oppendorf

0

0

13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

Aktuelles

C-Junioren der JSG Frotheim verlieren 0:8 gegen Bochum

Espelkamp-Frotheim. Immerhin zwei Wünsche von Alexander Bölk und Achim Stierle gingen in Erfüllung. Der nach einem engagierten und mutigen Auftritt ihrer Schützlinge und der nach einem annehmbaren Ergebnis. Mit beidem durften die Trainer der C-Junioren der JSG Frotheim am Samstag beim 0:8 (0:4) im Westfalenpokalspiel gegen den Regionalligisten VfL Bochum einverstanden sein. Lediglich die Hoffnung auf das Ehrentor mussten ihre Jungs, die Underdogs aus dem Fußballkreis Lübbecke begraben.

Belohnt wurden die Kreisliga-Kicker nach ihrem "Spiel des Jahres" trotzdem: Mit dem Applaus der rund 250 Zuschauer am Frotheimer Sportplatz und von Bochums Trainer David Siebers, der es sich nach Spielende nicht nehmen ließ, jeden Spieler der Gastgeber abzuklatschen.

"Mit ihm hatte ich vor dem Spiel ein tolles Gespräch. Der Bochumer Trainer hat sehr viel Verständnis für uns als Kreisligist aufgebracht und hatte auch nichts an den Platzverhältnissen zu mäkeln. Die Bochumer haben sich als äußerst bodenständiger und angenehmer Gast bei uns präsentiert", freute sich Ralf Wilhelmy im Namen des VfL Frotheim berichten zu können. Ein Eindruck übrigens, den Schiedsrichter Frederic Oepping (BW Oberbauerschaft) und seine Assistenten Marek Sommer (SV Schnathorst) und Fynn Flömer (SV Hüllhorst-Ober-bauerschaft) nach den zweimal 35 Minuten Spielzeit bestätigen konnten. "Das Auftreten der Bochumer war einwandfrei. Ohnehin verlief die Partie sehr fair", erklärte Oepping, der keine Verwarnung auszusprechen brauchte.

Die Geschichte des Spiels verlief so, wie man es erwarten durfte, wenn ein Kreisligist (der in der Runde zuvor immerhin einen Landesligisten ausgeschaltet hatte) auf den Nachwuchs eines Fußball-Zweitligisten trifft. Die JSG Frotheim, die sich aus Talenten der Vereine VfL Frotheim, Eintracht Tonnenheide und TuSpo Rahden zusammensetzt, möchte in dieser Saison den Meistertitel in der Lübbecker C-Junioren Kreisliga gewinnen und sich für die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga qualifizieren; die drei Klassen höher spielenden Bochumer messen sich derweil in der Regionalliga, der höchsten Spielklasse für C-Junioren in Deutschland, in der West-Staffel u.a. mit Schalke 04 und Borussia Dortmund. Und somit war es kein Wunder, dass es nach zwölf Minuten 0:2 stand und JSG-Torhüter Bennet Lömker bis zur Halbzeitpause noch zwei weitere Male hinter sich greifen musste.

Das 0:5 resultierte aus einem unglücklichen Eigentor, das 0:6 sorgte für Erheiterung, weil der Ball - quasi als "Phantomtor" - durchs Netz rutschte. Umso bemerkenswerter war die Moral des Außenseiters, der trotz nachlassender Kräfte nur noch zwei weitere Gegentore zuließ und damit den Wunsch des Trainers nach einem nicht zweistelligen Ergebnis erfüllte.

"Die Bochumer haben viel Tempo gemacht, deshalb ist das Ergebnis für uns okay"

JSG-Akteur Simon Kröger war jedenfalls nicht unzufrieden. "Die Bochumer haben viel Tempo gemacht, deshalb ist das Ergebnis für uns okay", so der JSG-Kapitän, der zugab, "vor dem Spiel ganz schön aufgeregt" gewesen zu sein. Beide Mannschaften waren mit den Frotheimer Minis aufs Spielfeld eingelaufen. Kröger hatte danach die Ehre, den Wimpeltausch mit dem Bochumer Kapitän Imad Aweimer durchzuführen. Diesen Wimpel kann der heimische Kreispokalsieger natürlich behalten - als Erinnerung an den Einzug ins Achtelfinale des Verbandspokals und an das "Spiel des Jahres".

Quelle: Neue Westfälische, 10.4.2017

2017_04_08 - Frotheim-Bochum