FB1 TT TU AER

1

SV Rödinghausen II

16

37

2

FT Dützen

16

37

3

TuS Lohe

15

30

4

RW Kirchlengern

14

29

5

VfL Holsen

16

28

6

TuS Tengern II

15

27

7

SC Vlotho

16

26

8

SV Kutenhausen/T.

14

21

9

VfL Herford

15

20

10

FC Bad Oeynh. II

16

20

11

TuS Petershagen-Ov.

16

17

12

VfL Frotheim

16

14

13

Bünder SV

16

14

14

SuS Wulferdingsen

15

10

15

Pr. Espelkamp II

14

9

16

TSV Schötmar

16

8

Damen

Mannschaft

Frauen_10-11
Frauen_10-11_1

Trainer

Jens Schmidt: 0 17 1 - 77 78 038
E-Mail: chef-coach@t-online.de

Co-Trainer: Sebastian Bollmeier:
E-Mail: S-Bollmeier@web.de 

 

Frauen_10-11_2

Sonstiges

Spielklasse: Frauen-Kreisliga, Lübbecke-Herford, aktuell bei fussball.de

Der neue Trainer stellt sich vor

Mein Name ist Jens Schmidt.
Ich bin 38 Jahre alt/ jung und wohne mit meiner Lebensgefährtin Sylke und ihrem Sohn sowie unserem 2 Jahre alten (spanischen) Mischling Aramis in meinem Elternhaus in Gestringen.
Von Beruf bin ich gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und als Bezirksleiter/ Sales Manager im Außendienst für den weltgrößten Spirituosen-Konzern DIAGEO (Smirnoff, Bailey’s, Johnny Walker, Gordon’s Dry Gin, Moet&Hennessy) im Gebiet Osnabrück tätig.

Als Trainer habe ich lange Jahre die C- bis A-Jugend-Mannschaften in meinem Heimatverein VfB Fabbenstedt trainiert, die in einer Kooperation mit dem SC Isenstedt laufen.
Nach zuvor 2 Meisterschaften und 2 Kreispokal-Siegen mit den verschiedensten Mannschaften konnte mit der damaligen C-Jugend sowohl der Kreispokal im Finale gegen den FC Preußen Espelkamp, als auch die Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga erreicht werden.

Um auch andere Vereinsarbeit kennen zu lernen und eine neue Herausforderung anzunehmen, habe ich für eine Saison die „zweite“ Senioren-Mannschaft von TuRa Espelkamp trainiert, was eine sehr schöne und angenehme Zeit war und wo ein ebenfalls sehr guter Zusammenhalt vorzufinden war.

Unter der Leitung von Axel Krüger als Coach der „Ersten“ Mannschaft des VfB, zog es mich dann wieder nach Fabbenstedt um dort als Betreuer tätig zu sein, da eine Traineraufgabe zu dem Zeitpunkt aus beruflichen Gründen nicht möglich war.

Nachdem ich feststellen musste, dass ich als Fußball-C-Lizenz-Inhaber mich mit den Aufgaben als Betreuer überhaupt nicht anfreunden kann und diese Aufgabe nicht weiter ausüben will, ich aber weiter aus beruflichen Gründen nicht in der Lage war, eine Senioren-Mannschaft verantwortlich zu trainieren, da ich in der Folgezeit beruflich bedingt nicht ortsansässig war, habe ich mich seinerzeit entschieden, keine Mannschaft mehr zu trainieren und mich um die Familie zu kümmern, zumal meine Lebensgefährtin zu diesem Zeitpunkt gerade mit ihrem Sohn aus dem schönen Schwäbisch Hall hierher gezogen ist und hier doch einiges neu und gewöhnungsbedürftig war.

Ich habe mal gesagt, dass ich nicht eher komplett mit dem Traineramt aufhören wollte, bis ich nicht entweder in der Bezirksliga eine Mannschaft oder eine Damen-Mannschaft trainiert habe...!

Der Damen-Fußball hat mich schon seit Beginn meiner Trainertätigkeit und zu aktiven Zeiten von Silvia Neid, Heidi Mohr, Martina Voss, usw. sehr interessiert.
Den EM-Titel 1989 in Deutschland konnte ich im Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück selbst miterleben.
Von da an habe ich den Damen-Fußball immer ein wenig beobachtet, wenngleich er doch sehr lange Zeit ein absolutes Nischen-Dasein pflegte...!

Nachdem nun Jochen Beihl, zu dem ich privat einen guten Kontakt pflege, als Trainer der Damen der SG Tonnenheide/ Isenstedt zuständig ist, mir von den Möglichkeiten und der tollen Aufgabe als Damen-Trainer berichtete und mich informierte, dass Jörn Brinkmann nach langen Jahren sein Amt als Damen-Trainer beim VfL Frotheim zum Saisonende 2010/ 11 aufgeben wollte, ging dann alles sehr schnell...!

Nun werde ich mit Beginn der Saison 2011/ 12 als Trainer der Damen des VfL Frotheim zuständig sein.

Für das von Vorstand-Seite mir entgegen gebrachte Vertrauen bedanke ich mich schon jetzt.
Nachdem die Saison 2010/ 11 mit dem 3. Tabellenplatz beendet wurde geht hier auch nochmals von meiner Seite ein Riesen-Lob an Jörn Brinkmann für seine hervorragende Arbeit und das Erreichte.

Für die kommende Saison gilt es, daran anzuknüpfen, wenngleich wir schon jetzt mit einigen langwierigen Verletzungen zu kämpfen haben werden.
Ein Trainerwechsel bringt immer Veränderungen mit sich, die vermutlich auch etwas Zeit benötigen, bis sie denn so umgesetzt werden können, dass es sich auch in Ergebnissen widerspiegelt.
Die Mannschaft hat allerdings bewiesen, dass sie über ein hohes Leistungsvermögen und eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen verfügt so dass ich davon überzeugt bin, dass wir auch weiterhin guten und erfolgreichen Fußball spielen werden.

Ich würde mir wünschen, dass nach der Heim-WM der Damen auch im regionalen Bereich die Bedeutung des Damen-Fußballs zunimmt und sich sowohl einige Damen und Mädels für den Fußball entscheiden und auch der Zuschauer-Zuspruch zunimmt.

Nach der grandiosen und positiven Stimmung im Umfeld des VfL Frotheim, durch den Bezirksliga-Aufstieg der „Ersten“, hoffe ich auf alle VfL-Mitglieder und VfL-Fans uns zu unterstützen.
Ihr seid alle herzlich eingeladen, die Damen bei Ihren Spielen zu unterstützen.

Nun wünsche ich allen einen schönen Sommer (-Urlaub) und den Mannschaften eine anstrengende, schöne und verletzungsfreie Saisonvorbereitung.

Gruß

Jens Schmidt

2011_Schmidt_J

Spielberichte

Sa.: 17.09.11

TuS Bruchmühlen – VfL Frotheim 0 : 7 (0 : 4)
Tore: 0:1 Maike Windmann (15. Min.), 0:2 Maike Windmann (30.), 0:3 Maike Windmann (40.), 0:4 Larissa Bollmeier (42.), 0:5 Sabrina von Behren (56.), 0:6 Jaqueline Ortmann (68.), 0:7 Larissa Bollmeier

Aufstellung: S.Steinmann – D. Huvendieck – M. Waßmann – J. Waßmann – M. Neuhaus – S. Riechmann – J. Ortmann – J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Windmann – S. von Behren
Einwechselungen: N. Hülshorst (80., für S. Riechmann), N. Fiebig (80., für J. Brinkmann)

Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitungsphase durfte man heute gespannt sein, wie uns der Start in die neue Saison mit vielen Änderungen und immer noch einem großen Lazarett, gelingen würde.
Schon bei der Mannschaftsbesprechung konnte man eine gute Laune im Kader erkennen, die sich auch im Spiel später widerspiegelte.
Bereits in der 15. Minuten spielte Larissa Bollmeier einen wunderschönen, tödlichen Paß aus dem Fußball-Lehrbuch direkt in den Lauf von Maike Windmann, die so schon frühzeitig das 0:1 für uns erzielen konnte.
Mit einem lupenreinen Hattrick konnte Maike dann auf 0:3 erhöhen, dem Larissa Bollmeier noch vor der Pause mit einer „verunglückten“ Flanke ins lange Eck, das 0:4 folgen ließ, was schon eine Art Vorentscheidung war.
Nach der Pause machten wir da weiter, wo wir aufgehört hatten und da Bruchmühlen nun auch mental nichts mehr entgegen zu setzen hatte und lediglich eine härtere Gangart einlegte, konnten wir mit 3 weiteren Toren durch Sabrina von Behren, Jaqueline Ortmann, die vorher schon einmal frei scheiterte und Larissa Bollmeier das Ergebnis auf 0:7 verdient hochschrauben.
Somit war der Saisonstart sehr gut gelungen.
Festzuhalten bleibt, daß wir heute eine sehr gute Chancenauswertung an den Tag gelegt haben und der Ball in der Vorwärtsbewegung sehr gut und sichergespielt wurde. Die Abwehr war zu jedem Zeitpunkt „Herr der Lage“ und ließ nicht wirklich was zu.
Darauf läßt sich aufbauen.


(Jens Schmidt)

Sa.: 17.09.11

VfL Frotheim – Torpedo Lenzinghausen 8 : 1 (4 : 1)
Tore: 0:1 Larissa Bollmeier (5. Min.), 0:2 L. Bollmeier (17.), 0:3 L. Bollmeier (25.), 1:3 (26.), 1:4 Maike Windmann (28.), 1:5 L. Bollmeier (59.), 1:6 L. Bollmeier (68.), 1:7 M. Windmann (70.), 1:8 M. Windmann (82.)
Aufstellung: S.Steinmann – D. Huvendieck – M. Waßmann – J. Waßmann – M. Neuhaus – A. Döding(ab. 40. Min.) – N. Fiebig – J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Windmann – S. von Behren

Im ersten Heimspiel der Saison wartete nun der letztjährige Tabellenletzte, der in seinem ersten Saisonspiel nur knapp 0:1 gegen SV H-O verloren hatte.
Wir waren also gewarnt und mußten zu allem Überfluß auch zunächst mit 10 Spielerinnen beginnen, da sich unter der Woche auch noch Sarina Riechmann im Training verletzte.
Auch heute begannen wir wieder sehr druckvoll und hatten von Beginn an das Spiel im Griff.
Bereits nach 5 Minuten hebelte Jenny Brinkmann durch einen Doppelpaß auf Maike Windmann die gegnerische Abwehr aus, so daß Larissa Bollmeier den von Maike quervorher gespielten Paß zum 1:0 für uns versenken konnte.
Das gab Sicherheit.
 Während letzte Woche noch Maike Windmann mit einem Hattrick für die Vorentscheidung sorgen konnte, brachte uns heute Larissa mit Ihrem Hattrick bis zur 25. Minute auf die Siegerstraße.
Zwar kam Lenzinghausen direkt nachdem 3:0 zum Anschlußtreffer, wo wir in der Abwehr etwas unkonzentriert standen und Lenzinghausen somit zum 3:1 „abstauben“ konnte, allerdings konnte Maike Windmann mit Ihrer direkten Antwort zum 4:1, den alten Abstand wieder herstellen.
Nach der Pause dauerte es bis zur 59. Minute als Maike einen gegnerischen Angriff abfangen und per Kopf auf Larissa vorlegen konnte, die dann den Ball von der linken Seite aus zum 5:1 in den rechten oberen Winkel setzen konnte. Auch das 6:1 ging auf „die Kappe“ von der heute klasse aufgelegten Larissa Bollmeier, die die erhaltenen Vorgaben heute sehr gut umsetzte und auch die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ausstrahlte.
Der Ball lief auch heute wieder sehr gut in den eigenen Reihen und wir konnten auch in diesem Spiel wieder etwas mehr Sicherheit für unser Spiel gewinnen. Die Schlußpunkte zum 7:1 und 8:1 setzte erneut Maike.
Der Gegner heute war allerdings keine 7 Tore schlechter, lediglich nicht so treffsicher und in der Abwehr sehr anfällig.
Auch heute haben wir das Spiel wieder auf Grund einer sehr guten Chancenverwertung und einer sicheren Vorwärtsbewegung gewonnen und die Abwehr hat wieder sehr engagiert gearbeitet, was uns für die kommenden Aufgaben Stabilität und Sicherheit geben sollte.
Sicherlich haben wir nun einen sehr guten Start hingelegt ABER die entscheidenden Gegner folgen jetzt im Kreispokal (in Maaslingen – Tabellenführer Kreisliga Minden) und in der Meisterschaft am kommenden Sonntag (in Alswede I), wo wir sehen werden, wo wir wirklich stehen und wie gefestigt unser Spiel wirklich ist.
Ab jetzt folgen stärkere Gegner…!



(Jens Schmidt)

Kreispokal, 1. Runde
Mi.: 28.09.2011

RW Maaslingen-VfL Frotheim1 : 2  (0 : 2)

Tore: 0:1 Maike Windmann (5. Min.), 0:2 Sabrina von Behren (14.), 1:2 (54.)

Aufstellung: S. Steinmann – D. Huvendieck – M. Waßmann – J. Waßmann – M. Neuhaus – A. Döding – J. Ortmann – J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Windmann – S. von Behren
Ersatz: S. Riechmann (n.e.), M. May (n.e.), S. Hanschke (n.e.)

Nach einem gelungenen Saisonstart wartete nun heute im Kreispokal eine sehr schwere Aufgabe auf uns.
In Maaslingen, auf einem sehr kleinen Spielfeld (oder sollte man Acker sagen?) trafen wir auf den erwartet schweren Gegner.
In einer zerfahrenen Partie gelang es uns dennoch, bereits nach 5 Minuten in Führung zu gehen, nachdem Maike Windmann eine flache Hereingabe von Larissa Bollmeier zur 1:0 Führung für uns nutzen konnte.
Nur 9 Minuten später konnte Larissa Bollmeier eine hohe Flanke von der rechten Seite schlagen, die Sabrina von Behren am langen Pfosten zu einer beruhigenden 2:0 Führung nutzen konnte.
Trotz einiger Gegenangriffe, wo wir den Gegner immer wieder an uns vorbei ließen, ging es mit dem 2:0 in die Halbzeitpause.
Das Spiel wurde danach zunehmend noch zerfahrener und die Gastgeberinnen wurden nun auch deutlich unfairer, wobei der Schiedsrichter hier leider nicht Herr der Lage war und so ziemlich jedes Halten und jedes Foul (auch wenn man es außen hören konnte, dass der Ball nicht getroffen wurde...) übersah und weiterlaufen ließ.
In der Folgezeit verabschiedeten wir uns in der Gestaltung von gefährlichen Gegenangriffen und konzentrierten uns nur noch aufs verteidigen, was dann in der 54. Minuten zum Anschlusstreffer für Maaslingen sorgte.
Nun versuchte der gegnerische Trainer mit völlig unfähigen Kommentaren den sowieso schon unsicheren Schiedsrichter noch mehr zu beeinflussen und annimierte „seine“ Zuschauer zu unfairen Kommentaren, wodurch die Spielerinnen noch „ruppiger“ zu Werke gingen
Wir ließen uns dadurch anstecken und wurden noch nervöser und besannen uns nur noch aufs zerstören, was in der 84. Minute zu einem Foulelfemeter für Maaslingen führte, nachdem Daniela Huvendieck zur letzten Möglichkeit der „Torverhinderung“ greifen musste.
Das die Partie nicht noch mal richtig spannend wurde und nicht in die Verlängerung ging hatten wir nun Torhüterin Sina Steinmann zu verdanken, die den Elfmeter halten konnte und auch im Nachschuß noch schnell genug reagierte und uns somit vor dem Ausgleich bewahrte. Somit konnten wir in die nächste Runde des Kreispokals einziehen und Maaslingen war draußen, was auf Grund der unfairen Spielweise und der beschämenden Äußerungen des Trainers auch nicht ganz unverdient ist. Maaslingen – nein, danke!



(Jens Schmidt)

Sa.: 01.10.11

HSC Alswede I-VfL Frotheim1 : 12(1 : 9)

Tore: 0:1 Jaqueline Ortmann (3. Min.), 0:2 Sabrina von Behren (12.), 0:3 Jennifer Brinkmann (15.), 1:3 (20.), 1:4 + 1:5 Maike Windmann (23., 25.), 1:6 + 1:7 Jenny Brinkmann (28., 38.), 1:8 Annika Döding (40.), 1:9 Larissa Bollmeier (42.), 1:10 Maike Windmann (48.), 1:11 Jenny Brinkmann (54.), 1:12 Maike Windmann (90.)

Aufstellung: S. Steinmann – D. Huvendieck – M. Waßmann – J. Waßmann – M. May – A. Döding – J. Ortmann – J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Windmann – S. von Behren
Einwechsel: S. Riechmann (45., f. A. Döding), M. Neuhaus (60., f. S. von Behren), S. Hanschke (75., f. J. Brinkmann)

Nachdem sich Alswede II vom Spielbetrieb abgemeldet hat, mussten wir nun heute gegen Alswede I antreten, wobei sich herausstellte, dass es sich hierbei um die eigentliche „Zweite“ handelte.
In der Annahme gegen die „Erste“ zu spielen, hieß es für uns, von vornherein hellwach zu sein und konzentriert zu spielen. Entsprechend motiviert, konnten wir bereits in der 3. Minute durch Jaqueline Ortmann in Führung gehen, die erstmals auch ihre erste Chance im Spiel auf anhieb nutze. Dies gab Sicherheit für unser Spiel, so dass wir Alswede schon frühzeitig unter Dauerdruck setzen um sie gar nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Sabrina von Behren stand nach einer Bollmeier-Flanke erneut goldrichtig und konnte somit das 2:0 für uns in der 12. Minute erzielen. Nur 2 Minuten später kam auch endlich Jennifer Brinkmann zu ihrem ersten Saisontor, nachdem sie sich am 16er eroberte und mit einem satten Schuß zum 3:0 erfolgreich war. Bis zur Pause erhöhten Maike Windmann und Jenny Brinkmann jeweils per Doppelschlag, sowie Annika Döding mit einem frechen Lupfer über die gegnerische Torhüterin hinweg und Larissa Bollmeier auf 9:1 aus unserer Sicht. Dies Messe war gelesen...!
Wichtig ist in solchen Spielen, die Konzentration und (An-)Spannung zu halten um nicht einzubrechen und weiterhin sein eigenes Spiel durchzusetzen.
Dies sollte auch heute so sein...!
Nach der Pause ließen wir aber deutlich nach und vergaben selbst beste Einschussmöglichkeiten, so dass uns „nur“ noch 3 Treffer gelangen.
Larissa Bollmeier visierte hier gleich Reihenweise das Kleinfeldtor an, welches direkt neben dem großen (Haupt-)Tor stand und auch die eingewechselte Meike Neuhaus, Maike Windmann und Daniela Huvendieck, „verballerten“ hochkarätige Chancen.
Mit aller Macht wurde versucht, Meike Neuhaus den Ball so mustergültig vorzulegen, damit diese auch noch treffen sollte, wobei diese allerdings bei einer der Chancen so unglücklich umknickte und sich zu allem Überfluß einen Bänderriß im Fuß zuzog, was nun einen weiteren, langwierigen Ausfall für unseren eh schon arg gebeutelten Kader bedeutet.
Auch die eingewechselte Sabrina Hanschke knickte kurz darauf mit dem Knie um, so dass wir die Partie 9 Spielerinnen beenden mussten. Da auch Sabrina auszufallen droht haben wir diesen klaren Sieg doch noch sehr teuer bezahlen müssen und für die kommenden Aufgaben müssen wir nun noch enger zusammen rücken, da der Kader durch die Verletzungen immer kleiner wird.
Am kommenden Samstag erwartet uns nun ein kleines Spitzenspiel, in dem wir den momentanen Tabellenzweiten TuS GW Pödinghausen erwarten. Hier bleibt zu hoffen, dass uns nicht noch mehr Spielerinnen fehlen.


(Jens Schmidt)

Sa.: 08.10.11

VfL Frotheim – TuS GW Pödinghausen 3 : 1 (3 : 0)
Tore: 1:0 Maike Windmann (7. Min.), 2:0 Larissa Bollmeier (29.), 3:0 ET (37.), 3:1 (65.)

Aufstellung: S.Steinmann – D. Huvendieck – A. Röthemeyer – J. Waßmann – M. May – A. Döding – J. Ortmann – J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Windmann – S. von Behren
Einwechselungen: M. Waßmann (75., f. A. Röthemeyer), S. Riechmann (80., f. S. von Behren)


Bereits heute, am 4. Spieltag der noch jungen Saison kam es zum Spitzenspiel gegen den punktgleichen Tabellenzweiten TuS GW Pödinghausen.
Pödinghausen ist in den vorangegangenen Spielen, analog zu uns, bereits in den ersten 5 Minuten in Führung gegangen und konnte diese auch immer schnell ausbauen, wobei hier die Stürmerin mit der Nr. 11 genau so viele Tore bisher erzielt hatte, wie Maike Windmann.
Wir waren also gewarnt und legten daher in der ersten Halbzeit auch eine sehr konzentrierte Leistung an den Tag. Alex Röthemeyer hatte bei ihrem Comback die Aufgabe, die Gäste-Stürmerin mit der Nr. 11 nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dies funktionierte in der Halbzeit sehr gut, so daß wir bereits in der 7. Minute einen schnell vorgetragenen Angriff mit dem 1:0 durch Maike Windmann abschließen konnten.
Pödinghausen legte ein sehr schnelles Tempospiel an den Tag, ließ den Ball sehr schnell laufen und sorgte immer wieder mit gefährlichen Angriffen für Gefahr vor unserem Tor, wobei unsere Abwehr sehr gut arbeitete und sehr konzentriert die Ordnung hielt und die Gegenspielerinnen im Griff hatte.
Immer wieder setzen wir Pödinghausen unter Druck und in der 29. Minute überwand Larissa Bollmeier die gegnerische Torhüterin, die etwas weit vorm Tor stand, mit einer „Bogenlampe“ aus dem Mittelfeld zum etwas beruihigenden 2:0.
Nach einer Ecke konnten wir Dank gegnerischer Hilfe durch ein Eigentor mit 3:0 in Führung gehen, was zwar nicht ganz dem Spielgeschehen widerspiegelte aber für eine entspannte Halbzeit-Pause sorgte.
Das auch ein 3:0 ein psychologisch nachteiliges Ergebnis sein kann, mußten wir dann nach der Pause feststellen…!
Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit sahen wir plötzlich ein ganz anderes Spiel.
Plötzlich waren wir wie abgeschnitten nicht mehr auf dem Platz und Pödinghausen setzte uns fortan mächtig unter Druck und kam so zu immer mehr Torchancen.
Plötzlich war unsere Spielordnung dahin und immer wieder waren Gegenspielerinnen frei, die somit für gefährliche Gegenangriffe sorgten. Bis zur 65. Minute hatten wir es Torhüterin Sina Steinmann zu verdanken, daß wir nicht schon lange das 3:1 kassierten, wonach wir förmlich eingeladen haben. Nach dem 3:1 wurde der Gegner noch stärker und wir besannen uns nur noch auf zerstören. Gegenangriffe waren bei uns oftmals mit der Ballannahme schon wieder abgeschlossen.
Spielerisch ging bei uns nun gar nichts mehr. Marina Waßmann konnte nach ihrer Einwechslung nochmals die Abwehr stabilisieren, so daß wir das 3:1 über die Zeit retteten. Fazit: Dank unsere schnellen Chancenverwertung kamen wir heute gegen einen spielstarken Gegner, der lediglich in der Abwehr noch nicht ganz so stark war, wie in  der Offensive, zu einem etwas schmeichelhaften aber auf Grund der Kaltschnäuzigkeit nicht unverdienten Sieg mit „Luft nach oben“!


(Jens Schmidt)

Mi.: 12.10.11

SV Hüllhorst/Oberbauerschaft – VfL Frotheim 0 : 2 (0 : 1)

Tore: 0:1 Jennifer Brinkmann (26. Min), 0:2 ET (65.)

Aufstellung: S.Steinmann – D. Huvendieck – M. Waßmann – J. Waßmann – M. May – A. Döding – J. Ortmann – J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Windmann – S. von Behren
Einwechselungen: S. Riechmann (45., f. M. May), N. Hülshorst (82., f. S. Von Behren)


In einem vorgezogenen Spiel traten wir heute auf Kunstrasen in Hüllhorst an.
Hier paßte heute unsere Zu- und Raumaufteilung besser als zuletzt
 Und wir schafften es von Anfang an, hier ein gutes und sicheres Paßspiel aufzubauen, wenn es uns auch schwer fiel, hier in eine geeignete Schußposition zu kommen.
Anders als in den anderen Spielen, dauerte es bis zur 26. Minute, bis Jennifer Brinkmann sich ein Herz nahm und nach einer Ablage eiskalt vom 16er abzog und den Ball flach, unhaltbar ins linke, lange Eck schoß.
Dies gab uns für das Spiel etwas Sicherheit, wobei Hüllhorst uns bei den Angriffen ein ums andere Mal das Leben schwer machte und uns nicht zum Abschluß kommen ließ.
In der zweiten Halbzeit fingen wir, wie erwartet, zerfahren an, steigerten uns allerdings dann in Form von Annika Döding enorm, die so ziemlich jeden Ball an Ihre Gegenspielerin abfing uns somit den Gegenangriff einleiten konnte.
Eine Vorentscheidung hätte in der 56. Minute fallen können aber leider verwandelte Jenny Brinkmann einen an Maike Windmann verursachten Foulelfmeter nicht, so daß es weiter spannen bleiben sollte.
Zwar kam Hüllhorst über die Flügel dennoch immer wieder durch, allerdings stand unsere Abwehr um Libero Danni Huvendieck heute sehr sicher und was dennoch durch ging hielt Torhüterin Sina Steinmann sicher.
Die Erlösung folgte dann doch in der 65. Minute, als eine Flanke von der linken Seite durch Larissa Bollmeier, flach vor das Tor „trudelte“ und die Gegenspielerin durch ein Eigentor erfolgreich war.
Dies war dann auch der Endstand, der als Arbeitssieg eingestuft werden darf, da wir uns hier trotz deutlich verbesserten Paßspiel, sehr schwer taten in der Offensive.



(Jens Schmidt)

Sa., 22.10.11

VfL Frotheim – FC Oppenwehe 0 : 1 (0 : 1)

Tor: 1:0 Larissa Bollmeier (38. Min)

Aufstellung: S.Steinmann – D. Huvendieck – A. Röthemeier – J. Waßmann – M. May – A. Döding – N. Hülshorst – J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Waßmann – S. von Behren
Ersatz: S. Riechmann (n.e.)


Bedingt durch die Ausfälle von Jaqueline Ortmann und Maike Windmann mußten wir heute gleich 2 Änderungen in der Aufstellung vornehmen, wobei dies den Spielfluß in keinster Weise beeinträchtigte.
Von Beginn an hatten wir Oppenwehe gut im Griff, die mit einer körperbetonten und zweikampfstarken Einstellung zu Werke gingen.
Diesen Kampf nahmen wir an und kamen somit auch immer wieder zu Torchancen, die leider in Person von Larissa Bollmeier zunächst nicht genutzt wurden.
Somit dauerte es bis zur 38. Minute ehe eben Larissa Bollmeier einen langen Ball vorbei an Ihrer Gegenspielerin überlief und somit zum 1:0 für uns einnetzen konnte.
So ging es auch in die Pause.
Ziel war es nun weiter für Druck zu sorgen um mit einem weiteren Tor auch alles klar zu machen. Angetrieben durch Mareike May und Annika Döding, die bei Gegenangriffen so ziemlich alles Bälle abfingen vor der Abwehr, bis auf zweimal, kamen wir mit sicherem Paßspiel immer wieder nach vorn. Nach einem Foul an Marina Waßmann entschied der Schiri in der 73. Minute richtig auf Strafstoß, der unser Bemühen belohnen sollte.
Mareike May nahm sich den Ball und schoß wunderschön (fast) in den linken, oberen Winkel, wobei hier leider etwas zu weit das Lattenkreuz anvisiert wurde, von wo der Ball dann leider wieder vor die Linie sprang und somit nicht das erlösende 2:0 fiel.
Erneut die Chance auf die Erlösung hatte Larissa Bollmeier, die dann freistehend vor der Torhüterin auftauchte und sich eigentlich die Seite hätte aussuchen können und dann doch die Torhüterin anschoß…!
Somit blieb es leider bei einem knappen 1:0-Sieg, der allerdings heute auch noch 3-4 Tore höher hätte ausfallen MÜSSEN…!



(Jens Schmidt)

Mi.: 26.10.11

Kreispokal, 2. Runde (Achtelfinale)

RW Dreyen – VfL Frotheim 6 : 3 n.V. 3 : 3 (2 : 2)

Tore: 1:0 (6. Minute), 1:1 M. Windmann (8.), 1:2 M. Windmann (18.), 2:2 (21.), 2:3 L. Bollmeier (89.), 3:3 (90.), 4:3 (92.), 5:3 (110.), 6:3 (118.)

Aufstellung: S.Steinmann – A. Döding– A. Röthemeier – J. Waßmann – M. May – N. Hülshorst – J. Ortmann – J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Waßmann – S. von Behren
Ersatz: M. Waßmann (85., f. N.Hülshorst), S. Riechmann (n.e.)

Ohne Daniela Huvendieck und zunächst auch Marina Waßmann traten wir auf zwei Positionen verändert in Dreyen an.
Wir hatten noch gar nicht ins Spiel gefunden, da stand es nach 6 Minuten auch schon 1:0 für die Gastgeberinnen, wo eine Gegenspielerin, nach einem einfachen Querpaß von der rechten Seite vor das Tor vorher, völlig freistehend ins kurze Eck einschieben konnte.
Die Freude für Dreyen hielt aber nur ganze 2 Minuten, weil Maike Windmann nach einer Drehung und einem schwachen Schüßchen das 1:1 erzielen konnte.
Nun versuchten wir das Spiel besser zu gestalten, wobei wir zwar bemüht nach vorne spielten aber sehr viele unghenaue Bälle spielten, wodurch Dreyen ein ums andere Mal schnell nach vorne spielen konnte und auch immer gefährlich war.
Trotzdem konnten wir in der 18. Minute „das Blatte wenden“ und durch Maike Windmann in Führung gehen. Diese hielt aber ebenfalls nicht lange, denn Dreyen glich nur 3 Minute später zum 2:2 aus.
Damit ging es auch in die Pause.
Dreyen spielte sehr clever und ließ sich immer wieder tief fallen um dann, unterstützt von unseren Fehlpässen, schnell nach vorne zu spielen. Hier stimmt oft unsere Abstimmung nicht, wobei Dreyne heute auch im gesamten Spiel deutlich mehr Biß und Willen zeigte als dies bei uns der Fall war. Wir waren bemüht nach vorne zu spielen, waren aber in den Aktionen nicht gefährlich genug und zu einfallslos. Als alles nach Verlängerung aussah, war es einmal mehr Larissa Bollmeier, der mit einer Bogenlampe von der rechten Außenbahn ins lange obere Eck ein Traumtor zur 2:3 Führung gelang, was in einem „NORMALEN“ Spiel wohl die Entscheidung gewesen wäre – nicht aber heute…!
In der 90. Minute bekam Dreyen noch eine Ecke, bei der wir sehr entgegenkommend waren und somit in ein 3:3 und die Verlängerung einwilligten.
Hier versuchten wir nochmal alles und kamen auch nach dem 4:3 in der 92. Minute noch zu 2 Chancen, die aber nicht gefährlich genug waren. Der Rest ist Formsache. Man bemüht sich und wird dann noch ausgekontert.
Somit reichte es heute leider nicht, wobei wir hier immer wieder versucht haben, die Entscheidung zu suchen aber nicht zwingend genug waren.
Das war dann die erste Niederlage in dieser Saison, die aber auch, in Anbetracht des Programms, ganz schnell vergessen werden sollte.
Letztlich ist diese Niederlage sicherlich nicht weiter schlimm, da in der Liga nun die entscheidenden Wochen anstehen aber sicherlich etwas traurig, da der Gegner zwar cleverer aber nicht Überlegen war.


(Jens Schmidt)

Sa.: 29.10.11

VfL Frotheim – SV Bünde 4 : 0 (2 : 0)

Tore: 1:0 Maike Windmann (22. Minute), 2:0 Larissa Bollmeier (25.), 3:0 Larissa Bollmeier (59.), 4:0 Eigentor (87.)

Aufstellung: S.Steinmann – D. Huvendieck– M. Waßmann – J. Waßmann – A. Röthemeier – A. Döding – J. Ortmann – J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Windmann – S. von Behren
Ersatz: S. Riechmann (64., f. L. Bollmeier), N. Hülshorst (79., f. M. Windmann)

Im heutigen Spitzenspiel gegen den punktgleichen Tabellenzweiten SV Bünde war es wichtig, von vornherein konzentriert und zweikampfstark zu agieren.
Die Pokalspiel-Niederlage sollte heute vergessen sein und das war sie auch.
Aus einer mit Danni Huvendieck und Annika Döding gefestigten Abwehr fanden wir sofort die (Zu-)Ordnung zu den Gegenspielerinnen und spielten absolut konzentriert.
Es sollte dennoch bis zur 22. Minute ehe Maike Windmann nach einem wunderschönen Paß in die Tiefe von Annika Döding, daß wichtige 1:0 erzielen konnte.
2 Minuten später war es Larissa Bollmeier, die goldrichtig stand und einen langen Ball nach einer Unachtsamkeit in der gegnerischen Abwehr  völlig frei erlaufen konnte und somit frei vorm Tor zum 2:0 einnetzen konnte. Ein etwas beruhigendes aber keinesfalls sicheres Ergebnis zur Pause.
Bünde begann schon zum Ende der ersten Halbzeit sich anzumeckern und den Schiri verbal zu attackieren.
In der zweiten Halbzeit gerieten wir mehr unter Druck und Bünde legte eine noch härtere und teilweise unfaire Gangart an den Tag, wobei sich Marina Waßmann nach einer nicht geahndeten unfairen Aktion mit einer blutigen Lippe verletzte.
In der 59. Minute ging unser Vorhaben auf, mit einem Konter noch auf 3:0 erhöhen, indem Maike Windmann eine Flanke quer von rechts auf die linke Seite zu Larissa Bollmeier spielte, die dann zwar bedrängt aufs Tor lief aber trotzdem zum 3:0 abschließen konnte.
Hierbei verletzte sich Larissa, so daß wir wechselten und dadurch maike zurück zogen, die dann zwar defensiv agieren mußte, sich aber trotzdem noch die Kraft sparte um in der 87. Minute noch einen Angriff der Bünderinnen abzufangen und aufs Tor zu laufen. Denn aufs Tor geschossenen Ball fälschte eine Gegenspielerin noch ab, so daß dies dann den 4:0 Endstand bedeutete.
Mit einer sehr konzentrierten Leistung und großer Einsatzbereitschaft wurde heute sehr stark in der Abwehr gekämpft, was der Grundstein für den Sieg war. Insgesamt war es heute eine klasse Mannschaftsleitung die diesen Sieg ermöglichten. Jede Spielerin war heute von Anfang bis Ender mit vollem Einsatz dabei und somit kamen wir zu einem auch in der Höhe völlig verdienten Sieg, der uns zumindest für eine Woche die alleinige Tabellenführung beschert.


(Jens Schmidt)

So.: 06.11.11

TSV RW Dreyen  – VfL Frotheim 1 : 4 (1 : 1)

Tore: 0:1 Maike Windmann (15. Minute), 1:1 (44.), 1:2, 1:3, 1:4 Maike Windmann (65., 85., 90.)

Aufstellung: S.Steinmann – D. Huvendieck– A. Röthemeier – J. Waßmann – A. Döding – J. Ortmann – M. Waßmann – N. Hülshorst – J. Brinkmann – M. Windmann – S. von Behren
Ersatz: S. Riechmann (76., f. N. Hülshorst), N. Fiebig (n.E.)

Nachdem wir vor 2 Wochen im Pokalspiel in Dreyen unterlegen waren, hatten wir heute somit noch eine Rechnung auf…!
Auf Grund der Ausfälle von Mareike May und Larissa Bollmeier mußten wir unser System ein wenig umstellen. Dennoch fingen wir sehr stark an und erarbeiteten uns von Beginn an Torchancen, die allerdings zunächst von Maike Windmann noch ungenutzt blieben.
Bis zur 15. Minute sollte es dauern, als Maike Windmann sich den Ball nahm und noch vorm 16er 3 Gegenspielerinnen austanzte um dann zum 0:1 für uns zu vollstrecken.
Zu diesem Zeitpunkt eine völlig verdiente Führung die in der Folgezeit noch durch Maike und Jennifer Brinkmann hätte ausgebaut werden müssen, was allerdings nicht gelang. Wie so häufig wurde dann der Gegner stärker, da wir unsere Ordnung verloren und auch vergaßen miteinander zu sprechen. Folglich wurde Dreyen nun stärker und kam in der 44. Minute, zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt,  nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr zum dann auch verdienten 1:1 Ausgleich.
Nach der Pause wurde unser Stellungsspiel wieder besser und es wurde endlich auch wieder mehr gekämpft und der Körper auch eingesetzt, so daß wir uns weiterhin Chancen erarbeiteten, so daß erneut Jenny Brinkmann auf 1:2 hätte erhöhen können, wenn nicht sogar müssen. Erst in der 65. Minute bekam Maike Windmann den Ball von Jenny so paßgenau aufgelegt, daß sie zum Konter laufen konnte, die heraus geeilte Torhüterin überlief und von der weit ausgewichenen linken Seite, flach zum 1:2 einschieben konnte.
Die endgültige Entscheidung folgte dann in der 85. Minute zum 1:3 – erneut durch Maike Windmann, die dann nach einem wunderschönen Paß in den Lauf von Marina Waßmann mit einem lupenreinen Hattrick zum 1:4 den Endstand in der 90. Minute sicherstellen konnte.
Auf Grund einer deutlichen Leistungssteigerung in Sachen Zweikampf und Einsatz in der zweiten Halbzeit geht dieser Sieg absolut in Ordnung. Hier hat die gesamte Mannschaft heute eine sehr lobenswerte Moral gezeigt und als Mannschaft sich immer wieder zurück ins Spiel gekämpft, wenngleich es auch ein Arbeitssieg war. Maike Windmann war heute von den Gegenspielerinnen nicht auszurechnen und in den Griff zu bekommen, so daß sie ihre Galavorstellung mit einem lupenreinen Hattrick krönen konnte.



(Jens Schmidt)

Sa. 12.11.11

VfL Frotheim – SG Tonneheide/ Isenstedt 1:5
 
Tore:  1:0 Maike Windmann (6. Minute), 1:1 (36. Minute), 1:2 (38. Minute), 1:3 (48. Minute), 1:4 (70. Minute). 1:5 (75. Minute)

Aufstellung: S. Steinmann – D. Huvendieck– A. Röthemeier – J. Waßmann – A. Döding – J. Ortmann – M. Waßmann – N. Hülshorst – M. May – S. Riechmann – M. Windmann
Ersatz: L. Bollmeier (65., f. N. Hülshorst), N. Fiebig (n. E.)
 
Am heutigen Samstag kam es zum Derby gegen die SG Tonnenheide/ Isenstedt die zu dem Zeitpunkt auf dem dritten Tabellenplatz rangierten. Durch unseren eh schon kleinen Kader kamen heute noch mehr Ausfälle dazu und wir mussten taktisch umstellen und agierten nur mit einer echten Spitze.
Wir fingen das Spiel sehr gut an und unsere taktische Umstellung sollte sich schon in der 6. Minute auszahlen ein sehr gut getimter Pass von Marina Waßmann verarbeitete Maike Windmann sehr gut und erzielte mit einem trockenen Schuss in die lange Ecke das 1:0 für uns. Ein Auftakt nach Maß sollte man denken. Nach gut 20 Minuten kamen die Gäste immer besser ins Spiel und setzen uns mehr unter Druck. Das 1:1 folgte durch einen Sonntagsschuss aus gut 25m und schlug direkt unter der Latte ein, wobei unsere Torfrau die uns in vielen spielen schon Punkte rettete nicht gut aussah. Durch dieses Gegentor verloren wir den Faden und nur zwei Minuten später sollte es wieder klingeln, den ersten Schuss konnten wir zwar noch auf der Linie retten, doch wir bekamen den Ball nicht weit genug raus und die Rettungstat landete bei einer Gegenspielerin die aus Spitzen winkeln zur Führung der Gäste abschloss.
Zur zweiten Halbzeit nahmen wir uns vor hinten sicherer zu stehen und noch mehr Druck nach vorne auszuüben. Doch dies hielt leider nicht lange in der 48. Minute das 1:3. Eine Spielerin der Gäste bekam dem Ball vorm Strafraum und schloss überlegt über unsere Torfrau hinweg ab. Der weitere Spielverlauf ist einfach zu beschreiben wir spielten nach vorne und hatten sehr gute Chancen die oftmals zu hektisch abgeschlossen wurden oder das Aluminium im Weg stand. Wie es dann im Fußball halt so ist machst du vorne die Dinger nicht selber bekommst du sie hinten rein und dies zeigten die Gäste mit gut vorgetragenen Kontern und eiskalten Abschlüssen. So hieß es leider am Ende 1:5!
Mit einer besseren Chancen Verwertung und ein bisschen Glück hätte man das Spiel in der zweiten Halbzeit noch offen gestalten können und einen Punkt noch ergattern können. 




(Sebastian Bollmeier)

Sa.: 10.12.11

TuS Hunnebrock  – VfL Frotheim 0 : 5 (0 : 1)

Tore: 0:1 Sabrina von Behren (20. Min.), 0:2 Maike Windmann (47.), 0:3 Marina Waßmann (56.), 0:4 Maike Windmann (58.), 0:5 Marina Waßmann (70., FE)

Aufstellung: S.Steinmann – D. Huvendieck– A. Röthemeier – J. Waßmann – M. Waßmann – S. Riechmann – J. Ortmann– J. Brinkmann – L. Bollmeier – M. Windmann - S. von Behren
Ersatz: J. von Behren (70., f. S. von Behren), J. Eibisch (65., f. M. Windmann)


In unserem letzten Spiel in 2011 mußten wir beim Tabellenletzten TuS Hunnebrock antreten.
Bei eisiger Kälte hieß es ein letztes mal alle Kräfte mobilisieren und irgendwie die 3 Punkte dort mitnehmen, um wohlverdient in die Winterpause zu gehen.
In einem Spiel, welches wahrlich nicht unsere beste Leistung aufweisen konnte, dauerte es trotz deutlicher Überlegenheit bis zur 20. Minute, ehe Sabrina von Behren aus 16 Metern den Abwehrriegel der Gastgeber überwand und den Ball platziert zum 0:1 für uns ins Netz schießen konnte.
Dies war auch der Halbzeitstand, da wir in der Folgezeit weitere Chancen ausließen, obwohl wir uns in der gegnerischen Hälfte festsetzten.
Kurz nach der Halbzeit konnte unsere Goalgetterin Maike Windmann zuschalgen und auf 0:2 erhöhen. Nun versuchte Hunnebrock offensiver zu spielen um auch zum Torerfolg zu kommen. Zwar konnten wir die Versuche weiterhin abfangen, allerdings gelang es den Gegenspielerinnen trotz defensiver Überzahl unsererseits, zu ansprechenden Gegenangriffen zu kommen, die durch Libero Daniela Huvendieck oder Torfrau Sina Steinmann gerettet werden mußten.
Nach einer Ecle von Jennifer Brinkmann erzielt dann die mit aufgerückte Marina Waßmann das vorentscheidende 0:3.
Nur 2 Minuten später erzielte Maike Windmann ihr letztes Tor im alten Jahr und schied dann mit einer Verletzung leider aus.
Den 0:5-Endstand erzielte wiederum Marina Waßmann – diesmal sicher und souverän per Foulelfmeter, somit haben wir es geschafft, auch endlich mal „vom Punkt“ zu treffen.
Mit diesem Sieg verabschieden wir uns als inoffizieller Herbstmeister in die Winterpause.
Hoffentlich erholen sich alle angeschlagenen Spielerinnen in der Winterpause, so daß wir im neuen Jahr wieder alle Spielerinnen gesund und fit im Kader zur Verfügung haben.




(Jens Schmidt)