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FB1 TT TU AER

1

VfL Frotheim

0

0

2

TuRa Espelkamp II

0

0

3

FC Oppenwehe

0

0

4

TuS Levern

0

0

5

SV Hüllhorst-Ob.

0

0

6

TuSpo Rahden

0

0

7

SV Schnathorst II

0

0

8

TuS Gehlenbeck II

0

0

9

BSC Blasheim II

0

0

10

TuS Dielingen II

0

0

11

Holsener SV

0

0

12

TuS Oppendorf

0

0

13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

VfL Frotheim I - Pokale und Sonstiges 2013/14

Barre-Pils-Pokal 2013

Aus in Runde 1

13.8.2012: VfL Frotheim – HSC Alswede   3 : 5 (0 : 1, 2 : 2) n.E.

Schlechte Umstände, noch schlechterer Beginn

Vor der Partie: Trainer Holger Sarres hatte mal wieder einige Ausfälle zu beklagen, sodass er sich wie auch schon häufig in der Vorbereitung, auch selber wieder das Trikot überzog. Neben den Langzeitverletzten David Simonyan (Aufbautraining nach Sprunggelenks-OP) und Janes Hußmann (Aufbautraining nach Kreuzband-OP), gesellten sich zum ersten Pflichtspiel noch Marvin Stierle, Rudi Olfert (beide beruflich verhindert), Matthias Rooch (Knieverletzung), Pascal Januschewski (Urlaub) und Marcel Gräve (Bänderdehnung) zu den nicht verfügbaren Spielern dazu. Somit fehlte Holger Sarres fast wieder eine komplette Elf.

Schlechte erste Hälfte
Der Pflichtspielauftakt begann bei Flutlicht und einer wie immer guten Zuschauerkulisse. Und die sollten ein spielerisch schwaches, aber intensives Spiel sehen.
Das Spiel begann wie erwartet; extrem tief stehende Alsweder erwarteten die Frotheimer meist 20 Meter hinter der Mittellinie und machten die Räume schnell eng. Frotheim mit gefühlten 80% Ballbesitz, aber ideenlos und zu behäbig im Spiel nach vorne. Häufig geriet das Spiel nach vorne durch individuelle Fehler im Abspiel oder bei der Ballannahme ins Stocken. Torchancen waren Mangelware, obwohl Frotheim dem ersten Tor sicher näher war als Alswede. Nach einer Eckballsituation für Frotheim schaltete Alswede einmal schnell um und ging in der 12 Minute überraschend in Führung. Nun wurden für Frotheim die Räume noch enger und die Tormöglichkeiten noch weniger, viele Diagonalbälle verfehlten den Fuß von Sebastian Bollmeier oder Dennis Brandenburg nur knapp. Irgendwie passend zum Spiel, man hatte immer das Gefühl, dass 1-2% bei jeder Aktion fehlten, sei es das Passspiel, sei es die Zweikampfhärte und vor allem auch die Konzentration. Bis zur Pause gab es keine nennenswerten Offensivaktion oder Besonderheiten mehr in dieser Halbzeit.

Frotheim wird besser, Alswede eiskalt
In der zweiten Halbzeit änderte sich nichts Grundlegendes. Frotheim weiter mit viel Ballbesitz und mehr vom Spiel, gegen Zweikampfstarke und gallige Alsweder. Ein Unterschied war aber, dass Frotheim im Passspiel sowie beim Zug zum Tor deutlich zulegte. Einige gute Möglichkeiten gerade auch durch das Sturmduo Bollmeier/Brandenburg verhinderte ein gut aufgelegter Thorsten Korejtek. So brauchte es einen Elfmeter, um Frotheim wieder ins Spiel zu bringen. In der 59 Min. wurde Tobias Borchert nach einem gut gespielten Diagonalball im Strafraum leicht gehalten und zu Fall gebracht. Janik Schütte trat an und glich für Frotheim aus. Den Schlusspunkt setzte wiederum auch der VfL Frotheim mit dem wohl bestem Spielzug. Janik Schütte wurde über die Außenverteidiger gut in Szene gesetzt und spielte einen Freiraum in der Abwehr mustergültig an, Marcel Piewitt konnte den Ball leider nicht mehr ordentlich quer legen und eröffnete somit Thorsten Korejtek die Abwehrchance. Somit ging es in die Verlängerung.

Wieder kein Sieger
Frotheim bestimmte auch das Geschehen in der Verlängerung, nur die Beine wurden langsam schwer. Aber wieder waren es die Alsweder, die zum passenden Zeitpunkt einen Treffer erzielten. Der gut aufgelegte Fabian Barlach schlug eine Flanke in den VfL-Strafraum, die sich nicht ganz unhaltbar im linken Torwinkel wieder fand. Frotheim fehlten weiterhin die Ideen und nun auch die Kraft, das Ganze mal in ihre Richtung umzumünzen. In der 103 Min. war es dann wieder Janik Schütte, der nach einer Bollmeier-Hereingabe trocken abzog und mit etwas Glück Korejtek wieder überwand. In der zweiten Hälfte schoben sich beide Mannschaften den Ball in den eigenen Reihen hin und her. Das anschließende Elfmeterschießen brachte den HSC Alswede als sicher nicht ganz unverdienten Sieger hervor.

VfL Frotheim hatte sicherlich die bessere Spielanlage, verfügte aber kaum über schnelles Passspiel und Ballsicherheit und machte sich somit das Leben unnötig schwer. Nach durchwachsener Vorbereitung kann man nur hoffen, dass die verletzten und abwesenden Spieler schnell wieder zur Verfügung stehen. Aufgrund der personellen Lage ist man im Lager des VfL Frotheim auch nicht gerade traurig um das Ausscheiden, auch vor dem Hintergrund, dass der FC Preußen Espelkamp in der nächsten Runde gewartet hätte. Viel Arbeit liegen noch vor den Mannen von Holger Sarres, um den Neuanfang auch erfolgreich zu gestalten. Am Sonntag kommt mit dem TuS Dielingen ein Titelaspirant zum VfL Frotheim, wo man sicherlich als krasser Außenseiter in die Partie geht.

(Christopher Kellweries)
 

VfL Frotheim: Haake (96. Meier), Borchert, Kasten, Kellweries (62. Tegeler), Breuer, Manske, Depping (56. D. Gräve), Schütte, Piewitt, Bollmeier, Brandenburg

Tore: 0 : 1  Barlach (12.), 1 : 1  Schütte (60., FE), 1 : 2  Barlach (95.), 2 : 2  Schütte (103.)
 

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