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FB1 TT TU AER

1

VfL Frotheim

0

0

2

TuRa Espelkamp II

0

0

3

FC Oppenwehe

0

0

4

TuS Levern

0

0

5

SV Hüllhorst-Ob.

0

0

6

TuSpo Rahden

0

0

7

SV Schnathorst II

0

0

8

TuS Gehlenbeck II

0

0

9

BSC Blasheim II

0

0

10

TuS Dielingen II

0

0

11

Holsener SV

0

0

12

TuS Oppendorf

0

0

13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

Reingegrätscht - 2009/10

Trainer Holger Sarres’ Wort zur Sommerpause (Juni 2009), Vorbericht zur Saison 2009/10 (Neue Westfälische), Holger Sarres’ Bilanz zur Halbserie 2009/10, Der Arbeitsnachweis der VfL-Spieler nach 17 Spielen, Der Arbeitsnachweis der VfL-Spieler für die Saison 2009/10, Holger Sarres’ Fazit der Saison 2009/10

Trainer Holger Sarres’ Wort zur Sommerpause (Juni 2009)

Liebe Sportsfreunde,

vor gefühlten zwei Wochen, aber realen zwölf Monaten, saßen wir das erste Mal zusammen und formulierten gemeinsame Ziele. Wurde für die Öffentlichkeit ein Platz im oberen Tabellendrittel angestrebt, sollte es unserer Meinung nach ein wenig mehr sein. Wir wollten aufsteigen! Ganz nebenbei: Das eine schließt das andere ja auch nicht aus.

Wie realistisch dieses Bestreben war, konnte ich als Frotheimer Frischling zu diesem Zeitpunkt nur vage einschätzen. Nach nur wenigen Wochen war jedoch deutlich zu erkennen, welch großes Potenzial in der Mannschaft steckt.

Lief es anfangs noch nicht ganz rund, zeichnete sich im Verlauf der Hinrunde schnell ab, dass diese Mannschaft ein gehöriges Wort im Meisterrennen mitsprechen würde.
Geballte Offensivfähigkeiten (160 geschossene Tore!!!), die ihresgleichen suchen, paarten sich mit immer besserem und strukturierterem Defensivverhalten.
Es ist sicherlich kein Zufall, dass eine Vielzahl der Gegentore nicht daraus resultierten, als Mannschaft auseinander genommen worden zu sein. Vielmehr waren (zu) oft persönliche Fehler dafür verantwortlich.

Alles in allem haben wir in  dieser Serie viele Anhöhen erklommen.
Spielerischer Höhepunkt war das Heimspiel gegen Blasheim, bei dem wir gerade in der ersten Halbzeit Fußball vom Feinsten zelebrierten.
Emotionale und wichtige Auswärtssiege bei den Preußen und in Oberbauerschaft bleiben  ebenfalls gerne in Erinnerung.

Allerdings wanderten wir auch durch einige kleine Täler.
Die Niederlage und das Unentschieden gegen Rahden und die Rückspielniederlage gegen Espelkamp zeigten uns deutlich, dass ein Fußballspiel ohne bedingungslosem Einsatz und  allerletztem Willen nur schwer zu gewinnen ist.
Ganz wichtig war, dass uns diese Rückschläge nicht umwarfen, sondern eher stärker gemacht haben!

Heute können wir voller Stolz auf die zurückliegende Saison blicken und kein Beteiligter wird dieses wunderschöne Gefühl des gelungenen Aufstiegs, die Zufriedenheit des Erreichten  und die Gewissheit einer tollen Gemeinschaft je vergessen. Das kann einem keiner mehr nehmen!

Ich möchte an dieser Stelle nicht näher auf einzelne Spiele oder Phasen der Saison eingehen. Das hat jeder Interessierte selber gesehen, gehört, gelesen, gefühlt.

Vielmehr möchte ich, und dabei spreche ich im Namen der Mannschaft, auf Dinge hinweisen, ohne die ein solcher Erfolg gar nicht zustande kommen könnte.

Es bedarf einer ganzen Menge helfender Hände.

Es beginnt mit einem Vorstand, der eine Vielzahl an Dingen bedenken, besprechen, organisieren muss und gleichzeitig Ansprechpartner bei auftretenden Fragen und Problemen ist. Dies wurde stets unauffällig und akribisch bewältigt.

Dort sind die vielen Menschen, die durch ihre Hilfe ein Fußballspiel erst ermöglichen und angenehm machen.

Der Platzwart, die Bewirtung, die Kassierer, Sabine, welche die vollgemockerten Hosen wieder in ein duftendes Weiß verwandelt hat und und und.

Persönlich möchten wir uns an dieser Stelle beim wichtigsten Mann des Teams bedanken.
Unserem Elso ist es gelungen, bei den Spielen und auch den nächtlichen Aktivitäten unseres Kindergartens seine Funktion als Betreuer zur vollsten Zufriedenheit auszuführen. 

Die fußballerischen Fähigkeiten und das funktionierende Umfeld führten zu einem sehr erfolgreichen Saisonverlauf, was sich wiederum in einem phantastischem Zuschauerzuspruch widerspiegelte.
Was war da eigentlich bei den Heimspielen gegen Espelkamp oder Oberbauerschaft los?
Der pure Wahnsinn!
Aber auch bei allen anderen Spielen hat sich die Unterstützung der VfL-Anhänger positiv auf die Mannschaft ausgewirkt.
Macht weiter so, auch wenn uns nächste Saison der ein oder andere Rückschlag ereilen könnte.

Zum Abschluss möchte ich ganz ausdrücklich das gute Zusammenspiel aller Seniorenmannschaften hervorheben. Egal ob Spieler, Betreuer oder Trainer, die hervorragende Kooperationsbereitschaft  hat zu dem absoluten Saisonhöhepunkt am letzten Spieltag geführt, an dem wir den Doppelaufstieg feiern durften.
An dieser Stelle noch einmal Glückwunsch an die Truppe von Bootsmann.
Und dabei ist es dann völlig egal, ob man bei einer zünftigen Sause einen Spieler der 1., 2. oder 3. Mannschaft im Arm hält.

Hauptsache man denkt und fühlt Grün-weiß!

All dies macht den VfL Frotheim zu etwas ganz Besonderem!

Nun möchte ich schließen, weil sich Christoph Speck (übrigens der genialste Denker, Organisator, Ansprechpartner und Bauherr einer Website, die ihresgleichen sucht) nur wieder darüber lustig macht, dass ich zu weit aushole...

Ich wünsche allen eine erholsame Sommerpause. Wir sehen uns spätestens zum ersten Pokalspiel wieder...


Holger Sarres (Juni 2009)

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Aufsteiger möchte gute Rolle spielen

FUSSBALL: VfL Frotheim wieder in der Kreisliga A




Espelkamp-Frotheim (mim). Drei Jahre nach dem bitteren Abstieg ist der VfL Frotheim wieder zurück in der Fußball-Kreisliga A. Und die Chancen stehen gut, dass sich die Frotheimer wieder auf einen längeren Aufenthalt im Kreisoberhaus einstellen können. Mit Routinier Christoph Speck, Dennis Spilker und Neuzugang Paul Kowalczyk haben die Frotheimer lediglich drei Spieler in ihren Reihen, die älter als 25 Jahre sind.
 

In der Kreisliga B deuteten die Frotheimer bereits an, dass sie sich spieltechnisch auch vor der Rückkehr in die A-Liga nicht zu fürchten haben. Gleich 161-mal netzten die Frotheimer Spieler in der vergangenen Saison ein. Ein Rekord, der wohl noch lange bestehen bleiben wird. Auch diese Tatsache lässt den VfL Frotheim mit einigen Vorschußlorbeeren in die Saison gehen.


Sicherlich ein Garant des Aufstieges war auch Trainer Holger Sarres. Binnen einen Jahres formte eine junge, spielstarke und harmonierende Mannschaft. "Ich kann die Kreisliga A schlecht einschätzen. Ich habe zwar in der letzten Saison ein paar Spielen gesehen, doch wir betreten mit der neuen Saison Neuland", erklärt der 38-jährige Sarres.

Auch Sarres weiß, was seine Mannschaft im Stande zu leisten, sieht aber auch die Risiken. "Wir haben sicherlich eine gute Mannschaft, die wohl zu den Jüngsten in der Liga gehört. Viel wird aber darauf ankommen, wie die Mannschaft mit Niederlagen umgeht. In den letzten beiden Jahren, A-Jugend eingeschlossen, gab es für die meisten Spieler fast ausnahmslos nur Erfolgserlebnisse. In der Kreisliga A wird es aber auch Niederlagen geben und dann wird sich zeigen, wie wir das wegstecken können", blickt Holger Sarres realistisch nach vorne.

NW_Neuzugaenge

Der Trainer mit drei Neuen (Foto: Michael Meier)

Der Kader des VfL Frotheim blieb komplett zusammen und wurde zudem verstärkt durch Rückkehrer Matthias Engel (nach einem Jahr beim TuS Ovenhausen), Paul Kowalczyk (von TuRa Espelkamp), Ayhan Ünal sowie den A-Jugendlichen Markus Meier, Yannik Oevermann, Pascal Januschewski und Steffen Haake. "Man muss abwarten, wie sich die neuen Spieler entwickeln. Mit Matthias Engel bekommen wir aber eine Alternative im Mittelfeld dazu, die uns weiterhelfen wird", so Sarres.

Auch in der neuen Klasse wollen die Frotheimer ihren erfrischenden Offensivfußball fortsetzen. "Allerdings müssen wir im Defensivdenken weitere Fortschritte machen. Wir werden jetzt hinten sicherlich mehr gefordert".

Ein platzmäßig formuliertes Saisonziel gibt es beim VfL Frotheim nicht. "In erster Linie wollen wir natürlich möglichst schnell den Klassenerhalt schaffen. Der Rest ergibt sich dann. Ich bin mir aber sicher, dass wir eine gute Rolle spielen können, wenn alle Räder ineinander greifen", so Holger Sarres.

Auch wenn Sarres die Liga nicht unbedingt gut kennt, so liegt er mit seinen Titelfavoriten auf der Linie der Konkurrenz. "Ich erwarte wie die meisten meiner Kollegen des FC Lübbecke und VfB Fabbenstedt ganz vorne".

Neuzugänge: Matthias Engel (TuS Ovenhausen), Paul Kowalczyk (TuRa Espelkamp), Markus Meier, Yannik Oevermann, Pascal Januschewski, Steffen Haake (alle eigene-Jugend), Ayhan Ünal.

Abgänge: Fehlanzeige
Trainer: Holger Sarres (in seiner zweiten Saison)
Saisonziel: als Mannschaft weiterentwickeln und eine gute Rolle spielen
Titelfavoriten: FC Lübbecke, VfB Fabbenstedt

 

Quelle: Neue Westfälische, 23.7.2009
 

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Holger Sarres’Der Bilanz zur Halbserie 2009/10

vfl-frotheim.de: Der VfL steht mit 27 Punkten und 30:21 Toren nach 15 Spielen auf Rang 4. Wie fällt dein Fazit zur Halbzeit in der Kreisliga-A-Saison aus?

Holger Sarres: Wir können unter dem Strich ein großes Plus markieren. Nach dem grandiosen Start mit fünf Siegen in Folge mussten wir eingestehen, teilweise an unsere Grenzen zu stoßen. Durch die vielen verletzungsbedingten Ausfälle konnten wir im Offensivbereich nicht die Durchschlagskraft erzielen, um konstant erfolgreich Fußball zu spielen. Für mich war aber entscheidend, dass wir auch in dieser schwierigen Phase nie den Willen verloren haben und uns als Mannschaft sehr gut präsentierten. Schade, dass die englischen Wochen zum falschen 
Zeitpunkt stattfanden. Trotzdem befinden wir uns in einer sehr guten Position, auf die wir 
alle stolz sein können. Nun werden wir alles daran setzen, um noch möglichst viele Punkte bis  zur Winterpause einzufahren.

vfl-frotheim.de: Welche Mannschaft hat dich überrascht?

H.S.: Mich wundert, dass Tura noch nicht mehr Punkte auf dem Konto hat. Sie verfügen über eine sehr lauf- und zweikampfstarke Truppe mit genügend Offensivpotential. Sie haben aber einfach zu viele Unentschieden auf ihrem Konto. Da wird der Knoten aber bestimmt bald platzen...

vfl-frotheim.de: Wie beurteilst du die Spielstärke der Kreisliga A im Vergleich mit Minden?


H.S.: Viele Mannschaften sind im Angriff sehr, sehr gut besetzt. Da geht teilweise ganz schön die Post ab, sodass viele interessante Spiele zu beobachten sind. Es fehlt im Vergleich zur Mindener Liga vielleicht ein wenig die Balance von Offensiv- und Defensivstärken, wodurch
ein kleiner Vorteil für den Mindener Kreis entsteht.

vfl-frotheim.de: Wie ist deine Meinung zum Spielplan?

H.S.: Es ist schon ein wenig unglücklich, dass nach den englischen Wochen im September nun ein ziemlich löchriger Herbst daherkommt. Vielleicht hätte man einen Wochenspieltag komplett auf einen Samstag legen können. Auf der anderen Seite sind dabei die vielen Jugendspiele zu beachten. Es ist für die Macher der Spielpläne sicher sehr schwer, einen vernünftigen Konsens zu erzielen.
Die lange Winterpause bereitet mir auch ein wenig Kopfzerbrechen. Wir fangen im Februar im Prinzip komplett neu mit einer Vorbereitungsphase an. Die dann vorherrschenden Wetter- und dadurch Platzbedingungen werden dies sicher nicht zu einem Zuckerschlecken werden lassen.

vfl-frotheim.de: Welche Spieler des VfL Frotheim haben dich überrascht?

H.S.: Noch ganz frisch in Erinnerung hat er mich nicht überrascht, aber erfreut: Dirk „Baggi“ Baganz hat uns in der Schlussphase bei seinem Sensationscomeback gegen Pr. Ströhen den Sieg festgehalten. Zu „Stammspielern“ möchte ich mich hier, egal ob positiv oder negativ, natürlich nicht äußern!

vfl-frotheim.de: Welches Spiel hat dich am meisten gefreut und warum?

H.S.: Das Spiel in Tonnenheide hatte alles, was Fußball ausmacht. Kampf, spielerische Elemente, Torchancen auf beiden Seiten, wobei es insgesamt fünfmal einschlug, eine wahnsinnige Schnelligkeit und Intensität. Solch ein Spiel am Ende für sich zu entscheiden ist schon sehr erleichternd und befriedigend.

vfl-frotheim.de: Über welches Spiel hast du dich am meisten geärgert und warum?

H.S.: Die Schlussviertelstunde in Fabbenstedt war für mich die größte Enttäuschung, seit meiner Tätigkeit beim VfL. Nach einem eigentlich sehr guten Spiel haben wir uns als Einzelpersonen und als Mannschaft aufgegeben und dem Gegner wehrlos das Feld überlassen.
Ich bin mir sicher, dass dies nicht wieder vorkommt!

vfl-frotheim.de: In welchen Bereichen muss sich der VfL verbessern?

H.S.: Wir müssen unter anderem in unserem Spiel nach vorne noch ein wenig abgeklärter werden, um nicht unter Drucksituationen die falschen Entscheidungen zu treffen. Dies gilt sowohl für 1:1-Situationen, als auch für unser Aufbauspiel allgemein. Es sind noch weitere Baustellen vorhanden, an denen gearbeitet werden muss. Wir sind aber auf einem guten Weg, der unheimlich viel Spaß macht!

vfl-frotheim.de: Welche Entwicklung siehst du im Vergleich zum Vorjahr?

H.S.: Es ist schwer einen Vergleich zum letzten Jahr zu ziehen, weil sich das Niveau der gegnerischen Mannschaften zum Teil erheblich gesteigert hat. Was mir aber sehr gut gefällt ist, dass wir das Umschalten von Offensive auf Defensive viel schneller und intensiver umsetzen.

vfl-frotheim.de: Beende folgende Sätze.

Meister der Kreisliga A wird am Schluss...  


H.S.: …vielleicht eine Mannschaft, die noch gar nicht damit rechnet.

vfl-frotheim.de: Der VfL landet am Ende…

H.S.: ...im oberen Tabellendrittel, weil er genügend Potential und vor allem Ehrgeiz besitzt.

vfl-frotheim.de: Borussia Mönchengladbach steigt am Ende der Saison...

H.S.: ...nicht ab, weil es mindestens drei schwächere Mannschaften in der Bundesliga gibt.

vfl-frotheim.de: Ich bin noch mindestens … Jahre Trainer in Frotheim, weil…

H.S.: …mindestens 16 Jahre Trainer in Frotheim, um beim 100-jährigen Vereinsjubiläum den Jungs das Trinken vor dem letzten Meisterschaftsspiel madig zu machen...

 

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Der Arbeitsnachweis der VfL-Spieler nach 17 Spielen

 

Spieler

Min.

Sp.

Min/Sp

Einw.

Ausw.

Tore

Ass

1

Thomas Szramowski

1396

17

81

2

1

4

4

2

Christoph Speck

1387

16

87

1

1

3

1

3

Paul Kowalczyk

1373

16

86

 

5

 

 

4

Sebastian Bollmeier

1358

16

85

1

1

11

2

5

Christopher Kellweries

1255

16

78

1

5

1

2

6

Bastian Pott

1140

14

81

1

5

1

1

7

Simon Depping

1069

14

76

1

7

 

 

8

Daniel Wenig

1042

12

87

 

1

 

1

9

Elmar Windmann

923

11

84

1

 

 

 

10

Christoph Meyhoff

905

11

82

1

3

8

4

11

Janik Schütte

895

12

75

2

2

 

1

12

Matthias Engel

799

12

67

3

4

1

2

13

Dominik Gräve

785

14

56

6

4

2

1

14

Janes Hußmann

536

10

54

4

2

 

1

15

Christoph Gerling

517

6

86

 

1

 

 

16

Tobias Borchert

511

7

73

1

2

 

1

17

Dennis Spilker

334

5

67

1

1

 

 

18

Andreas Janzen

153

3

51

2

 

4

2

19

Sebastian Breuer

143

8

18

8

 

 

 

20

Waldemar Degen

128

6

21

3

3

 

 

21

Dirk Baganz

90

1

90

 

 

 

 

22

Tobias Vorrath

45

1

45

1

 

1

 

23

Yannic Oevermann

20

1

20

1

 

 

 

24

Holger Sarres

15

2

8

2

 

 

 

25

Alexander Kasten

8

1

8

1

 

 

 

 

Stefan Rose

8

1

8

1

 

 

 

27

Pascal Januschewski

5

1

5

1

 

 

 

Der Arbeitsnachweis der VfL-Spieler für die Saison 2009/10

 

Spieler

Min.

Sp.

Min/Sp

Einw.

Ausw.

Tore

Ass

1

Thomas Szramowski

2376

30

79

3

5

7

5

2

Paul Kowalczyk

2333

28

83

1

7

0

0

3

Christoph Speck

2304

29

79

4

5

4

5

4

Elmar Windmann

2093

24

87

1

0

0

0

5

Christopher Kellweries

2045

26

79

2

8

2

3

6

Christoph Meyhoff

2040

24

85

1

6

13

16

7

Sebastian Bollmeier

2035

25

81

2

4

18

6

8

Daniel Wenig

2029

24

85

1

2

0

1

9

Bastian Pott

2026

24

84

1

6

7

3

10

Janes Hußmann

1706

23

74

4

2

5

2

11

Simon Depping

1627

23

71

2

13

1

1

12

Tobias Borchert

1627

20

81

1

5

0

2

13

Dominik Gräve

1343

24

56

10

8

2

1

14

Janik Schütte

925

14

66

4

2

0

1

15

Matthias Engel

799

12

67

3

4

1

2

16

Dennis Spilker

664

13

51

6

3

0

0

17

Christoph Gerling

517

6

86

0

1

0

0

18

Marvin Stierle

256

7

37

5

1

1

0

19

Dennis Brandenburg

190

7

27

7

0

1

0

20

Andreas Janzen

153

3

51

2

0

4

2

21

Sebastian Breuer

146

9

16

9

0

0

0

22

Waldemar Degen

133

7

18

4

3

0

0

23

Dirk Baganz

90

1

90

0

0

0

0

24

Tobias Vorrath

61

2

31

2

0

1

0

25

Philip Kulp

35

2

18

2

0

0

0

26

Yannic Oevermann

20

1

20

1

0

0

0

27

Holger Sarres

15

2

8

2

0

0

0

28

Alexander Kasten

8

1

8

0

0

0

0

 

Stefan Rose

8

1

8

0

0

0

0

30

Pascal Januschewski

5

1

5

0

0

0

0

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Holger Sarres’ Fazit der Saison 2009/10

Liebe Freunde des VfL Frotheim,

wahnsinnig schnell, in meinen Augen viel zu schnell, hat die Saison 2009/2010 ein Ende gefunden.
Während Vertreter anderer Mannschaften der Stadt Espelkamp schon seit Wochen den Abschluss der Serie herbeisehnten, haben wir sie bis zur letzten Minute genossen.

Auch wenn wir die letzen beiden Begegnungen nicht erfolgreich bestreiten konnten
bin ich mir sicher, dass uns die bitteren Niederlagen gegen Holzhausen und Ströhen nicht lange schmollen lassen, sondern uns die Möglichkeit bieten, hilfreiche Lehren daraus zu ziehen.

Dass wir die Kreisliga A als Vizemeister abschließen konnten, ist ein sehr großer Erfolg und in der Historie des VfL, so habe ich mir sagen lassen, die beste Platzierung seit Jahrzehnten.
Darauf können Verantwortliche, Anhänger und natürlich die Mannschaft zurecht stolz sein!

Ich wehre mich immer ein wenig dagegen, dass die Platzierung für einen Aufsteiger etwas Besonderes darstellt.
Mit Preußen Espelkamp ist in meinen Augen nicht sensationell einer der beiden Aufsteiger, sondern schlicht und ergreifend die beste Mannschaft der Saison Meister geworden.

Entscheidend ist nicht, ob eine Mannschaft Aufsteiger, Absteiger oder Gründungsmitglied einer Klasse ist, sondern vielmehr wie sie sich im Laufe einer Saison entwickelt und auf die verschiedensten Situationen mit seinem Potential zu reagieren vermag.

Dass wir vom ersten bis zum letzten Spieltag unter den ersten Fünf der Tabelle platziert waren und große Teile der Saison sogar den Platz an der Sonne inne hatten, lässt vermuten, dass uns das recht gut gelungen ist.

 

Sarres_AllesImBlick

Sehr hilfreich für diesen Erfolg war der grandiose Saisonstart mit fünf Siegen am Stück, durch den wir eine Menge Selbstvertrauen gewannen.
Kritisch betrachtet mischte sich bei dem einen oder anderen vielleicht sogar ein Schuss Übermut dazu, der zu unserer ersten und zugleich unnötigen Niederlage im Heimspiel gegen Levern führte.

Dass dies aber nicht zu einem Dauerzustand wurde, liegt an dem grandiosen Charakter der Mannschaft und macht die Zusammenarbeit mit ihr zu etwas ganz Besonderem!

Sie begriff schnell, dass einem ohne Fleiß ganz schnell die Grenzen aufgezeigt werden, wenn man sich nicht nur auf spielerische Elemente verlassen möchte.
Ein solch großes Ausmaß an Motivation, Besessenheit, Zusammengehörigkeit und Geilheit habe ich bisher weder als Spieler noch als Trainer erfahren dürfen!

Beste Nachweise dafür, sind die von mir immer wieder gerne herangezogenen Begegnungen gegen Tonnenheide.
Wer miterleben durfte, wie sich die Mannschaft durch technisches Vermögen und absoluten Willen aus einer schon totgeglaubten Situation befreien konnte, wird bei dem Gedanken eine ordentliche Entenpelle aufweisen können.

Dass es am Ende nicht zum „Sahnehäubchen Aufstieg“ reichte, hat sicherlich vielfältige Gründe und kann nicht nur mit verletzungsbedingten Ausfällen, Pech beim Torabschluss oder eventuellen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter erklärt werden.
Diese Umstände können andere Mannschaften ebenfalls für sich in Anspruch nehmen und wären für eine Analyse zu einfach.

Vielmehr müssen wir uns unter anderem eingestehen, in einigen Spielen nicht die nötige Abgeklärtheit an den Tag gelegt zu haben, um wichtige Situationen richtig einzuschätzen und zu meistern.
Nicht umsonst haben wir aus den sogenannten Topspielen nur vier von möglichen 24 Punkten erzielen können.

Um diese letztlich fehlende Konstanz und Erfahrung zu erreichen braucht man Zeit.
Zeit, die der sehr jungen Mannschaft und mir als Trainer von den Verantwortlichen und dem Umfeld auch gewährt wird.
Wie lange der Entwicklungsprozess andauern wird, bleibt abzuwarten.
Es hängt mit großer Wahrscheinlichkeit davon ab, welche Bereitschaft jeder Einzelne aufbringt, aus den Ereignissen, ob positiv oder negativ, seine Lehren zu ziehen.

Diesen Umstand finde ich mehr als spannend.
Gespannt bin ich auch jetzt schon auf die neue Saison und die hoffentlich vielen emotionalen Momente, die eine Mannschaftssportart immer wieder mit sich bringt.

Ich möchte jetzt schon im Voraus an alle Freunde des VfL Frotheim appellieren, die Erwartungshaltung an die Spieler nicht ins Unermessliche steigen zu lassen.
Ihr könnt euch sicher sein, dass die Mannschaft schon aus ihrer hohen Eigenmotivation heraus immer versuchen wird, den größtmöglichen Erfolg zu erlangen.
Sie jetzt aber nach der erreichten Vizemeisterschaft auf den Favoritensessel zu hieven, wäre verfrüht und könnte gegebenenfalls eine zu große Drucksituation schaffen!

Auch dieses Jahr geht unser Dank wieder an alle fleißigen Helfer und Denker, die uns als erste Mannschaft so vorbildlich unterstützt haben.
Ob Vorstand, Platzwart (wo ist eigentlich der Maulwurf hin?), Sabine, und, und, und...
Nur gemeinsam ist man stark genug, Außergewöhnliches zu leisten!

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle unseren treuen Anhängern.
Neulich musste ich schmunzeln, als ein Verantwortlicher eines Nachbarvereins ganz euphorisch von 70 Zuschauern bei einem Heimspiel berichtete.
Ich erstaunte ihn mit den Worten, dass sich diese Zahl bei unserem Gastspiel in der nächsten Saison mindestens verdoppeln würde...

70 Zuschauer... Das ist unsere normale Auswärtsquote, wenn gleichzeitig im Dorf eine Großveranstaltung läuft!

DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG!!!

Eine nicht ganz einfache Saison hatte in diesem Jahr unsere zweite Mannschaft zu überstehen.
Lange Zeit war das erhoffte Ziel, nicht abzusteigen, in größter Gefahr.
Durch einen grandiosen Schlussspurt in den letzten Spielen konnte das Abstiegsgespenst jedoch mit einem gepflegten Tritt in den Hintern Richtung Dielingen verabschiedet werden.

GLÜCKWUNSCH!!!

Gerade in dieser Phase der Saison zeigte sich wieder einmal der phantastische Zusammenhalt aller Beteiligten des VfL Frotheim.
Zum Wohle des Vereins wurden Entscheidungen getroffen und akzeptiert, darüber hinaus Leistungen abgerufen, die ein ganz großes grün-weißes Herz dokumentieren!

Mit etwas Wehmut heißt es Abschied zu nehmen:
Christoph Speck und Dr. Dennis „Dildo“ Spilker haben sich aus persönlichen Gründen (Beruf, Familie, Hass auf den Trainer) dazu entschlossen, etwas kürzer zu treten und ihre aktive Zeit in der 1. Mannschaft zu beenden.
Ich kann nach zwei Jahren Frotheim nur erahnen, wie viel  Positives ihr in all den Jahren zum Wohle der Mannschaft bewirkt habt.
Ihr werdet uns als Spieler und Charakterköpfe fehlen!

Zum Schluss möchte ich allen aktiven und passiven VfLern eine geruhsame und entspannte Sommerpause wünschen.

Spannend wird es spätestens wieder ab dem 15.8.2010...
Denn dann beginnt die neue Saison!

Mit sportlichen Grüßen

Holger Sarres

 

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