Counter script
FB1 TT TU AER

1

VfL Frotheim

0

0

2

TuRa Espelkamp II

0

0

3

FC Oppenwehe

0

0

4

TuS Levern

0

0

5

SV Hüllhorst-Ob.

0

0

6

TuSpo Rahden

0

0

7

SV Schnathorst II

0

0

8

TuS Gehlenbeck II

0

0

9

BSC Blasheim II

0

0

10

TuS Dielingen II

0

0

11

Holsener SV

0

0

12

TuS Oppendorf

0

0

13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

VfL Frotheim I - 2010/11 - Reingegrätscht

Vorbericht zur Saison 2010/11, Holger Sarres’ Wort zum Jahresabschluss 2010, Holger Sarres’ Wort zum Aufstieg in die Bezirksliga, Kommentare zum Aufstieg, ABC des VfL

Vorbericht zur Saison 2010/11

Sarres nimmt die Herausforderung an


Auftakt beim VfL Frotheim

Espelkamp-Frotheim (mim). Das dürfte den Spielern des VfL Frotheim geschmeckt haben. Auch wenn bei den Frotheimern schon der Trainingsschweiß floss, ging es in der Vorbereitung zu einem "Kurz-Trainingslager" nach Mallorca. Auch dies zeigt, dass der VfL Frotheim die etwas andere Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A ist.
Dies bewiesen die Mannen von Holger Sarres schon in der vergangenen Saison, als man sich völlig überraschend die Vize-Meisterschaft sicherte. Frech, unbekümmert, offensiv und erfolgreich zeigte sich die Frotheimer "Fohlenelf" und sorgte damit für eine erfrischende Bereicherung des Kreisoberhaus. Auch in der kommenden Saison will der VfL Frotheim wieder für positive Schlagzeilen sorgen.
“Wir sind aber nicht der Titelfavorit", macht Holger Sarres in seiner bekannt sachlichen Art deutlich. "Dass man uns auf der Rechnung hat, freut uns aber und ist legitim. Mit dem zweiten Platz in der letzten Saison war sicherlich nicht zu rechnen und wir wollen uns auch diesmal keineswegs hinten anstellen, doch es müssen dafür auch alle Faktoren passen", so Sarres weiter. "Genauso sollte man einen zweiten Platz für einen Aufsteiger auch nicht immer als etwas Besonderes darstellen. Entscheidend ist das Niveau der Mannschaft, egal ob Aufsteiger oder nicht. Auch ein zweiter Platz ist keine Garantie dafür, dass wir diese Saison wieder oben landen".

In Frotheim bleibt man also auf dem Teppich und das ist gut. "Wir sind auf einem guten und spannenden Weg. Die Mannschaft ist jung und erfolgswillig, doch wir müssen auch in allen Spielen zeigen, dass wir uns weiterentwickeln wollen", erklärt der 39-jährige Sarres. Mit 21,7 Jahren Durchschnittsalter wird der VfL Frotheim auch in der kommenden Saison zu den jüngsten Mannschaften der Kreisliga A zählen. Interessant wird zu sehen sein, wie sich die Mannschaft schlägt, wenn es vielleicht am Anfang nicht so rund läuft wie in der Vorsaison, als man gleich mit fünf Siegen startete.
 

GuteVorsaisonbestaetigen

Das tat sich in Frotheim

Neuzugänge: Philipp Kulp, Dennis Brandenburg, Marvin Stierle (alle eigene Jugend)
Abgänge: Dennis Spilker (beide 2. Mannschaft)
Saisonziel: Bestätigung der guten Leistungen aus der Vorsaison

Mit Christoph Speck und Dennis Spilker wechselten zwei der erfahrensten Spieler in die zweite Mannschaft, stehen aber bei Bedarf weiterhin zur Verfügung. Der "Generationswechsel", wie es Sarres nennt, geht damit weiter. Zumal mit Philipp Kulp, Dennis Brandenburg und Marvin Stierle drei weitere Spieler aus der Jugend hochrücken, die bereits bei Einsätzen in der letzten Saison bewiesen, dass sie nahtlos den Sprung schaffen können. Auch der zu Saisonbeginn so stark auftrumpfende Andreas Janzen steht nach seiner schweren Verletzung wieder zur Verfügung.
Wir werden den eingeschlagenen Trend fortsetzen. Das Mannschaft passt auch menschlich super zusammen, was sicherlich auch ein Grund für den Erfolg ist", so Sarres. Das Gemeinschaftsgefühl war sicherlich auch ein Grund dafür, dass keiner der hoffnungsvollen Spieler zu einem höherklassigen Verein wechselte. "Ich habe den Anschein, dass alle hier in Frotheim etwas bewegen wollen", nennt Sarres einen weiteren Aspekt für den Zusammenhalt. "Wenn wir es mittelfristig schaffen, diese Mannschaft zu behalten, haben wir gute Chancen, noch höher zu kommen".

Ein Aspekt, der in der Vorbereitung sicherlich eine Rolle spielen, ist das Defensivverhalten. "Wir müssen in einigen Situationen abgeklärter spielen. 48 Gegentore waren einfach zu viel", moniert der Trainer, der beim VfL Frotheim in seine dritte Saison geht.

In dieser Saison rechnet auch Holger Sarres mit einer sehr ausgeglichenen Liga. "Es kommen sechs oder sieben Mannschaft für die Meisterschaft in Frage und wir hoffen natürlich, mit zu diesen Teams zu gehören. Ich bin mir zumindest sicher, dass es eine hochinteressante Saison geben wird", so Sarres abschließend. (Quelle: NW, 23.7.2010)

 

Holger Sarres’ Wort zum Jahresabschluss 2010

“Nun läuft sie also schon ein paar Wochen, die Winterpause.

Zeit, um sich fernab vom Stress des Fußballs den wirklich wichtigen Dingen im Leben zu widmen.
Einfach mal die Seele und die lädierten Beine baumeln lassen, bei Keksen und Glühwein ein wenig Winterspeck anfuttern und anstatt Training bei klirrender Kälte lieber die Vorabendserie im Fernsehen genießen...!

Doch schon bald werden diese paradiesischen Zustände der Vergangenheit angehören und die Fußballer des VfL müssen sich, trotz der dann widrigen Bedingungen des Winters 2010/11, auf die mit Spannung erwartete Rückrunde vorbereiten.

Und deshalb hoffe ich, dass neben der oben beschriebenen Tätigkeiten, vielleicht doch die eine oder andere Ausgleichssportart betrieben wurde oder einfach einmal eine Laufeinheit stattfand...?!

Ein Blick auf  die Tabelle nach der absolvierten  Hinrunde, sollte jedem deutlich vor Augen führen, dass nicht nur eine intensive Vorbereitung, sondern auch eine sehr anspruchsvolle Rückrunde vor uns liegt.

Unser Ziel war es, denjenigen Mannschaften anzugehören, die sich im oberen Tabellendrittel um die dicksten Kuchenstücke streiten.
Wir haben mit dem dritten Tabellenplatz genau dies geschafft.
Bei drei Punkten Abstand zum Tabellenführer aus Varl und dabei einem weniger absolvierten Spiel, kann man zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Erreichten sehr zufrieden sein.

Besonders erfreulich ist, dass wir im Moment die Mannschaft mit den wenigsten Gegentreffern stellen. Auch dies war ein Anliegen vor Beginn der Saison.
Minimierung der zu vielen und dann auch bestraften Defensivfehler.
Aber da ich selten zufrieden bin, sind es meiner Meinung nach immer noch einige zu viel.

Dass man sich eh nicht ausruhen darf, wird deutlich, wenn man sich das Gedränge im oberen Drittel der Tabelle betrachtet.
Zum derzeitigen Tabellensechsten TuRa Espelkamp sind es mal gerade vier Punkte!

Es scheint also, dass sich bewahrheitet, was schon vor der Saison prognostiziert wurde:
Kein alleiniger Ausreißer – breite Spitzengruppe!

Dass wir überhaupt zu diesen Teams gehören, konnte nach den ersten fünf absolvierten Partien  bezweifelt werden.
Keine Konstanz, individuelle Fehler, mangelnde Chancenerarbeitung und später auch Chancenverwertung, Verletzungspech usw., ließen bei dem ein oder anderen Zweifel aufkommen, ob unsere Ziele tatsächlich verwirklicht werden können.

Vielleicht lag es auch an der hohen Erwartungshaltung die von Außen an uns herangetragen wurde.
Egal ob Vertreter der heimischem Presse oder Aussagen der Konkurrenz:
Wir galten als einer der höchst gehandelten Mannschaften oder gar als der Topfavorit.

Dies kann zum einen dazu führen, dass sich die Konzentration und Motivation bei den eigenen Spielern ein wenig verflüchtigt oder aber der Druck ein wenig hemmend wirkt.
Zum anderen quetschen Spieler gegnerischer Mannschaften noch ein paar Punkte mehr aus ihren Beinen, wenn es gegen einen hoch eingeschätzten Favoriten geht!

Dass sich die Mannschaft aus diesem Tief befreit hat, bewerte ich als einen ganz wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung.
Die Spieler haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern sich durch Fleiß, Konzentration und Motivation die Erfolgserlebnisse erarbeitet.

Dadurch beflügelt war eine Rückkehr der alten Stärken, wie technisch guter Fußball und Torgefahr nur eine Frage der Zeit.

Daraus entwickelte sich eine Serie äußerst erfolgreicher Spiele, wobei wir sieben der letzten acht Spiele für uns entscheiden konnten!
Aus den zwischenzeitlich entstandenen 11 Punkten Rückstand wurden bedingt durch Verluste der anderen ambitionierten Mannschaften, die oben erwähnten drei Zähler.

Ich habe schon öfter betont, dass mich die letztjährige Vizemeisterschaft sehr gefreut, aber nicht total überrascht hat.
Mal davon abgesehen: mit einem Tor weniger wären wir letztes Jahr Dritter geworden.
Mit einem Sieg weniger gar Vierter!!!
Wären wir unter diesen Umständen eigentlich auch als der absolute Favorit in die Serie gestartet?!

Egal.
Viel wichtiger ist es, dass wir die erfolgreiche letzte Saison anscheinend bestätigen können.
Dies zu wiederholen, ist in meinen Augen viel höher einzuschätzen und bedarf einer Menge Arbeit und Unterstützung.

Wir hoffen, dass wir weiter auf die besten Anhänger der ganzen Umgebung zählen können.
Was ihr im wahrsten Sinne auf die Beine stellt, ist mehr als beeindruckend!!!
Der Isenstedter Rasen hat sich wahrscheinlich immer noch nicht von den hunderten Frotheimer Fan-Füßen erholt.
War aber auch ein geiles Spiel von BEIDEN Seiten.
Jetzt weiß ich auch, warum seit zwei Jahren diesem Derby dermaßen entgegengefiebert wurde.

Wir werden jedenfalls alles dafür tun, die Saison so erfolgreich wie möglich zu gestalten.

In diesem Sinne allen VfLern ein erfolgreiches Jahr 2011!”

(Holger Sarres)

Holger Sarres’ Wort zum Aufstieg in die Bezirksliga (Juni 2011)

Liebe Freunde des VfL Frotheim,

eins vorab:
Auch wenn es diese Saison nicht mit dem Aufstieg in die Bezirksliga geklappt hätte, wäre ich mit dem Verlauf sehr zufrieden gewesen!

Menschen, die dem VfL weniger wohlgesonnen sind, hätten vielleicht ihren Spaß gehabt, uns als Vize-Frotheim oder ewiger Zweiter zu bezeichnen.

Mich als Trainer interessiert abseits der Platzierung aber auch die Entwicklung einzelner Spieler und natürlich der gesamten Mannschaft.

Schaut man sich die nackten Zahlen der zurückliegenden Serie an, sind in allen Bereichen Verbesserungen zu erkennen.

Im Vergleich zur ersten Kreisliga-A-Saison konnten wir elf Tore mehr erzielen, kassierten acht Gegentreffer weniger und sammelten 10 (in Worten zehn) Punkte mehr!

Die als Aufsteiger schon sehr gut bestrittene Saison, konnte also nicht nur bestätigt, sondern durch die herausragende Leistung des Teams noch getoppt werden.

Alleine dieser Aspekt, kann alle mehr als zufrieden stellen!

Dass es an diesem denkwürdigen 29.05.2011 dann zu diesem herausragenden Ereignis, dem Aufstieg in die Bezirksliga kam, stellt selbstredend alle schnöden Statistiken in den Schatten!

In diesem Moment, als die erlösende Nachricht der feststehenden Meisterschaft eintraf, interessierten keine Zahlen. Egal ob Geburtstagsdaten, Überziehung des eigenen Dispot oder die des Samstag-Lottos.

In diesem Moment zählte nur der Stolz über das Erreichte, die Glückseligkeit des Moments, das Nichtfassen des Unfassbaren, das Herausschreien von Gefühlen, das gemeinschaftliche Erleben einer unglaublichen Situation, das Tanzen vorher nicht bekannter Tänze oder einfach nur:

EMOTIONEN PUR!!!

Das wir als Mannschaft, diese überwältigen Eindrücke mit Hunderten von Menschen teilen konnten und durften, zeigt, dass der VfL Frotheim nicht nur etwas ganz Besonderes ist, sondern sich diesen Aufstieg, wegen seiner Geschlossenheit mehr als verdient hat.
Dies ist eine liebenswerte Gemeinschaft

Keiner der Beteiligten, ob nun Vorstand, die vielen Helfer im Hintergrund, die phantastischen Zuschauer, die Betreuer, die Trainer und natürlich die Spieler, werden diesen Tag jemals aus ihren Hirnwindungen löschen können - warum auch? Das will ja auch keiner!

Das es überhaupt zu diesem grandiosen Saisonfinale kommen konnte, hat mit Sicherheit vielschichtige Gründe.

)

Interne Tabelle der Top-Five - Kreisliga A 2010/11

1.

VfL Frotheim

8

4

4

0

16

16:10

+6

2.

Union Varl

8

4

1

3

13

16:10

+6

3.

SuS Holzhausen

8

3

2

3

11

16:14

+2

4.

TuRa Espelkamp

8

2

2

4

8

11:16

-5

5.

SC Isenstedt

8

2

1

5

7

8:17

-9

Ohne die oben schon erwähnten fleißigen Hände, Denker und Lenker wäre es für keine Mannschaft leicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren!!

Die besten Fans im Kreis (demnächst im Bezirk!) haben der Mannschaft in schwierigen Situationen Mut zugesprochen und sie im Erfolgsfall mit Beifall belohnt.

Wenn auch schon oft erwähnt, gilt unser Dank im Besonderen den fairen Sportsmännern von TuRa Espelkamp. Ihr habt bewiesen, dass die Ehrlichkeit im Fußball noch existiert!!!

Den größten Anteil dieses historischen Erfolgs, hat aber zweifelsohne die gesamte Mannschaft mit ihren einzelnen Spielern.
Ohne persönlich jemanden herausstellen zu wollen, möchte ich dennoch auf Folgendes hinweisen:

Nehmen wir Janik Schütte, der sich steigerte und 2 seiner 38 Kopfballduelle gewann.
Oder Daniel Wenig, der nur noch jeden zweiten Ball unter Bedrängnis ins Seitenaus bugsierte.
Oder Christoph Gerling, der bei Sonnenschein nur zweimal seine Schirmmütze in der Kabine vergaß.
Oder Sido, dem keiner seiner eigenwilligen Einwürfe als Falsch abgepfiffen wurde.
Und, und, und...

Nein im Ernst.
Jeder einzelne Spieler war ein wichtiger Baustein dieser großartigen Mannschaft.
Jeder hat seine Fähigkeiten und Stärken in den Dienst der Mannschaft gestellt.
Dies hat die Mannschaft zu einer Einheit werden lassen, die auch kritische Situationen meistern konnte.
Sie hat sich selbst durch ihren starken Willen belohnt und den ersehnten Aufstieg bewerkstelligen können!

Neben dieser Tugenden hat die Mannschaft oft auch spielerisch überzeugt.
Denn mit den oben genannten Charaktereigenschaften kann man vielleicht den ein oder anderen Sieg erlangen, aber mit Sicherheit keine Meisterschaft für sich entscheiden.

Die zumeist erfolgreich verlaufenden Spitzenspiele bestätigen diese Qualität.
Immer wieder gerne erinnere ich mich vor allem an die beiden Derbysiege gegen Isenstedt und den späten Treffer gegen Varl in der Nachspielzeit.

Diese Erfolge sollten uns Mut für die zukünftigen Aufgaben machen.

Meinen persönlich emotionalsten Moment erlebte ich beim Hinspiel in Alswede.
Nicht, dass mir diese Begegnung allgemein in positiver Erinnerung geblieben wäre.
Dafür war unsere Leistung an diesem Abend sicher auch nicht angebracht.
Aber aufgrund unserer dramatischen Personallage, musste bzw. durfte ich an der Schlussphase dieses Spiels aktiv teilhaben.
Und als ich dann auf dem Platz meinen Blick zur Seitenlinie richtete, die auf ihrer gesamten Länge durch Frotheimer Zuschauerfüße bedeckt war, dachte ich einfach nur:
Meine Fresse ist das geil!!! Ist das ein Interesse und eine Unterstützung!!!
Macht bitte weiter so!!!

Alle Beteiligten sollten diesen Aufstieg stolz genießen.
Dafür hat auch jeder eine ganze Menge investiert.

Ich wäre allerdings ein schlechter Trainer, wenn ich trotz des berechtigten Lobes und der bestehenden Euphorie (da ist sie wieder, die Euphorie), nicht warnend den Zeigefinger heben würde.

Wir betreten als Verein und als Mannschaft unbekanntes Neuland.
Eine spannende Situation auf die wir uns alle freuen.

Wir müssen uns aber auch darüber im klaren sein, dass wir zukünftig nicht mehr an der Tabellenspitze mitmischen werden.
Ziel muss es sein, genügend Punkte zu sammeln, die am Ende der Saison zum Klassenerhalt reichen.
Dies wird durch die vermehrte Abstiegsregelung in der kommende Serie schwer genug!

Dabei dürfen uns Niederlagen nicht zurückwerfen. Selbst mehrere erfolglose Spiele hintereinander dürfen für uns keinen Weltuntergang darstellen

In erster Linie müssen wir als Mannschaft mit möglichen Rückschlägen zurecht kommen.
Im übrigen wird gerade in solchen Phasen die Charakterstärke der Mannschaft auf eine harte Probe gestellt. Ich bin mir aber zu hundert Prozent sicher das dies zu keinen gravierend, negativen Erscheinungen führen wird.

Vielleicht läuft natürlich auch alles so phänomenal, dass sich die Verantwortlichen schon mal Gedanken machen müssen, wie sie ab der Saison 2012/13 die Gespanne in der Landesliga bezahlen können... Wirklich nur Spaß!!!



Wir als Mannschaft freuen uns auf das spannende Abenteuer Bezirksliga und hoffen weiterhin auf eure Unterstützung!

Wir werden sie bei den kommenden Aufgaben mehr denn je gebrauchen können!



Liebe Grüße,

Holger Sarres

Kommentare zum Aufstieg

Janik Schütte (Saisonanalytiker): Meister kann jeder werden. Aber Meister zu werden, dem es fast alle gegönnt haben, ist etwas ganz Besonderes!

Christian „Else“ Mehrhoff (Faktotum): Mit dem Aufstieg wurde Fußballgeschichte in Frotheim geschrieben. Das schönste Erlebnis im VfL, was ich bisher in meinen mittlerweile auch schon 26 Jahren Vereinszugehörigkeit miterlebt habe. Geile Truppe, geiler Zusammenhalt, geiler Fußball. Die Verbundenheit zum Verein und mit Leidenschaft für den eigenen Verein zu spielen, das ist das, was zählt und das kann man sich nicht erkaufen. Auf ein neues Jahr in der Bezirksliga!!!

Ralf Wilhelmy (Jugendkoordinator): Vier Spieltage vor Schluss war ich sicher, dass wir Meister werden, dann kam das Spiel gegen Alswede. Trotzdem hat sich die beste Mannschaft durchgesetzt und ist damit verdient ganz oben, auch wenn die Hilfe von TuRa notwendig war. Diese Saison war gerade in der Endphase sehr emotional, aber ich danke der Truppe für die vielen Gänsehaut-Momente!“

Christoph Gerling (Torwartlegende): Es ist einfach geil! Nicht nur nächstes Jahr Bezirksliga spielen zu dürfen, sondern viel mehr ein Bestandteil dieser Mannschaft zu sein, weil einfach jeder in dieser Truppe für den Anderen kämpft. Ich glaube dass wäre alles nicht möglich gewesen wenn wir nicht so einen verdammt guten Trainer wie Holger hätten, der jeden von uns in den letzten 3 Jahren verbessert hat! Ein persönliches Dankeschön möchte ich Dirk Baganz aussprechen, der nicht nur bereit war im Ernstfall für mich einzuspringen, sondern mir immer wieder Mut zugesprochen hat.
Zu guter Letzt, danke an alle die uns jeden Sonntag unterstützen und an die, die ich noch vergessen habe.

Christoph Speck (Fossil): Die Meisterschale ist einzigartig. Wenn man sie sich auf den Bauch legt, verschwindet innerhalb von 12 Stunden überschüssiges Fettgewebe. Ich freue mich, dass ich im Spätsommer meiner Laufbahn meinen fünften Aufstieg erreichen durfte. Das tröstet ein bisschen über das appe Kreuzband hinweg.

Simon Depping (empfing die Schale): Der Aufstieg ist einfach eine Bestätigung für unser Kollektiv. Dieses Gefühl, das Fernduell und die Meisterschaft für uns entschieden zu haben, ist sensationell. Davon können wir noch unseren Enkeln erzählen.

Christopher Kellweries (Ersatzersatzersatzlibero): Wenn einem Team so viele Steine in den Weg gelegt werden (Verletzungen, Basti Pott) und am Ende dieses trotzdem oben steht, kann man von verdient reden!

Torsten „Fazo“ Döding (Vorstand): Einfach geil Geschäftsführer bei diesem Verein zu sein. Dank an die 1. Senioren für den Aufstieg in die BEZIRKSLIGA."

Hans-Gustav Berner: Der Aufstieg ist der gerechte Lohn für eine Klasseleistung, das zeigen auch die Ergebnisse gegen die übrigen vier Spitzenmannschaften der Kreisliga A. Der Mannschaft und dem Trainer herzlichen Dank und viel Erfolg in der Bezirksliga!

 

ABC – VfL Frotheim 2010/11


Aufwärmen:
Oberexperte des gediegenen Aufwärmens ist Libero Janes Hußmann, der besonders durch seine extensive Laufbereitschaft besticht.

Bezirksliga:
Vor zwei Jahren kam der Kindergarten in die Grundschule. Mal schauen, wie wir im kalten Wasser der „Sekundarstufe Bezirksliga“ zurechtkommen. Das ist seit 1932 keiner Frotheimer Herrenfußballmannschaft mehr gelungen.

Christoph(er):
Davon gibt es gleich vier im Team. Bei ihnen finden sich folgende Eigenschaften, die aus Anonymitätsgründen – ohne direkte Zuordnung – lediglich aufgezählt werden: schnell frustriert, kahl, jung, mitteljung, langsamer als Sebastian „Bollateng“ Bollmeier, schlau, filigrane (Schuss)Technik, Gelbrot-gefährdet, Schiedsrichter-Entscheidungs-kritisierend, knieverletzungsanfällig, luschiger Beruf, unorganisiert, Handy- und Bezahlfernseh-fixiert, Feier-verpass-ängstlich, hält Bälle manchmal fest, schmeißt sich nicht gerne auf hartem Boden

Derbys:
Alle gewonnen: 2X Tonnenheide geschlagen, 2X Gehlenbeck, 2X Fabbenstedt und – ganz wichtig – 2X Isenstedt

Einwürfe:
Die Einwürfe von Tobias „Sido“ Borchert sind schon das Eintrittsgeld, das keiner zahlt, wert: Da paart sich Bewegungslegasthenie mit der Unwissenheit, wohin die ehemalige Schweineblase geworfen werden soll, auf das Ästhetischste.

Fehler:
Fehler machen wir nie, und wenn doch, dann liegt es an den zahlreichen Rasen- und Platzfehlern, die Sonntag für Sonntag sämtliche Sprunggelenke vor echte Herausforderungen stellen. Bleibt zu hoffen, dass das Sportplatzneubauprojekt Abhilfe schafft.

Gemeinschaft:
Der Star ist die Mannschaft, 22 Freunde sind wir und wo immer es etwas zu feiern gibt, stehen alle fest zusammen. Dies müsste allerdings noch anhand der Beispiele Unterstützung bei Umzügen und beim Dacheindecken sowie dem freiwilligen Spenden lebenswichtiger Organe auf Härtefalltauglichkeit überprüft werden.

Holger Sarres:
Der VfL und Holger, das sind zwei, die sich gesucht und gefunden haben. Sympathisch, kompetent, erfolgreich – und Gladbach-Fan. Holger ist ein Mann voller Widersprüche…

Internetseite:
Ein regelmäßiger Blick auf die Vereinsseite lohnt sich auch für Außenstehende, obwohl Facebook dem Gästebuch als (Ab)Ort des Seelenstuhlgangs nach Frusterlebnissen den Rang abgelaufen hat.

Jargon (Mindener):
Einige ältere Spieler des SV Schnathorst blieben nach dem Rückspiel (ein bisschen) länger und sprachen – obwohl ohne Migrationshintergrund – eine seltsame Sprache, was die Frotheimer sehr zum Staunen brachte.

Körperlänge kontra Kopfballspiel:
Klein, konditionsstark, kopfballschwach, Kreismeister!

Libero:
Die meisten Ligakonkurrenten setzen auf die Viererkette. Dies ginge bei uns allein aufgrund der geringen Verteidigeranzahl gar nicht. Immerhin haben wir dennoch mit die wenigsten Gegentore „gefressen“. Und das, obwohl sogar der Trainer selbst aus der Personalnot heraus schon hinten drin stehen musste.

Moneten:
Geld gibt es bei uns im Gegensatz zu anderen Vereinen keins. Ist das der Grund dafür, dass so viele Mitspieler im Mannschaftskassenzahlungsrückstand sind?

Niederlage:
Die ultimative Verarbeitungshilfe für eine Niederlage: schnell duschen, nichts sagen, enttäuscht nach Hause fahren, Frust bei Facebook posten

Orakel:
Alles, was der Trainer in Mannschaftssitzungen weissagt, tritt eh nicht ein. Mit dem Wissen kann sich jeder optimal auf das Spiel vorbereiten.

Planungen:
Unser Vierjahresplan hat das Ziel, Rödinghausen aufzukaufen.

Qualität:
Qualität heißt, die individuellen Eigenschaften im Interesse der Mannschaft in die Waagschale zu werfen: z.B. Janik Schüttes Kopfballspiel, Holger Sarres’ präzise Kurzbeschreibungen von neuen Übungen, Christoph Meyhoffs Frustrationstoleranz, Daniel Wenigs linker Fuß, Thomas Szramowskis Anweisungen auf dem Spielfeld, Janes Hußmanns Lauffreude, Andreas Janzens Anti-Abseits-Stellungsspiel, Dominik Gräves Torgefährlichkeit

Reise(n):
Die Vorbereitungsfahrt mit dem Ziel der „Team- und Euphoriebildung“ (iberische Insel, touristisch erschlossen) war ganz sicher der Schlüssel zum Erfolg.

SMS:
Das Verschicken von SMS ist des Trainers Lieblingshobby. Das Erhalten allerdings weniger, vor allen nicht fadenscheinige Trainingsabsagen um 18.45 Uhr.

Teamsitzungen:
Mannschaftsbesprechungen sind das Steckenpferd von Kommunikator Holger Sarres. In selbigen lernen wir jede Woche aufs Neue, dass Zeit eine sehr, sehr subjektive Seite hat.

Urlaub:
Die zwei Wochen Ibiza bei Vollpension haben wir uns verdient. Okay, es sind nur drei Tage Köln, aber immerhin besser als zwei Wochen Wanne-Eickel.

Verletzungssorgen:
Bewegte sich von Anfang an zwischen unnormal bis unheimlich. Alle drei Herrenteams litten darunter.

Weizen und Whisky-„Gulasch“:
Das eine des Trainers, das andere der Spielers ihr sein Lieblingsgetränk.

X-trem lange Zehen:
Bastian Potts Zehen sind eine anatomische Sensation: Schuhgröße 45 bei 1,75m Körpergröße. Den Kapitän zog es mitten in der Serie für vier Monate auf die ehemalige Sträflingskolonie Australien. Seine sicherlich zehenbedingte Zweikampfstärke hat uns im Aufstiegskampf gefehlt.

Youngster:
Bei unseren Jungfüchsen gibt es nur schwarz und weiß, ganz oder gar nicht, eskalieren oder früh einschlafen. Was ist eigentlich mit dem Mittelweg?

Zuschauer:
Auf diesem Weg bedanken wir uns für die vielen treuen Zuschauer. Im Schnitt sind es bei Heimspielen um die 120, was uns sehr stolz macht. Vielen Dank!

nach oben

Die frühen 2010-er

Die “Erste” früher

Homepage