FB1 TT TU AER

1

TuS Gehlenbeck

11

26

2

VfB Fabbenstedt

11

24

3

TuS Tengern II

11

22

4

HSC Alswede

11

20

5

SV Schnathorst

11

19

6

TuRa Espelkamp

11

17

7

Union Varl

11

16

8

FC Pr. Espelkamp II

11

16

9

SSV Pr. Ströhen

11

15

10

E. Tonnenheide

11

14

11

SuS Holzhausen

11

13

12

BSC Blasheim

11

12

13

TuS Stemwede

11

11

14

SVE Börninghausen

11

9

15

VfL Frotheim

11

8

16

BW Oberbauerschaft

11

4

 

VfL Frotheim I - Kreisliga A Lübbecke - Spielberichte

Gerechtes Remis

1. Spieltag (12.8.2018): VfL Frotheim – SuS Holzhausen   0 : 0


Toller Reflex

Bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius tasteten sich der Aufsteiger und der Meisterschaftsanwärter Holzhausen zunächst ab. In der 14. Minuten bekamen die etwa 90 Zuschauer die erste Torraumszene zu sehen. Philip Bünemanns Chance vereitelte Keeper Pollert mit einem erstaunlichen Reflex. Die Holzhauser hatten ihre beste Szene in der 18. Minute: Kevin Spilker erwischte den Ball im 1:1-Duell noch so gerade. Kurz darauf scheiterte Thorsten Meyer, als er aus spitzem Winkel das Tor nur um Zentimeter verfehlte (22.). Im weiteren Verlauf neutralisierten sich beide Teams.

Kaum Chancen

In der zweiten Hälfte erarbeiteten sich die Gäste zwar ein leichtes Übergewicht, kamen jedoch zu keiner nennenswerten Einschussmöglichkeit. Der VfL setzte vorne zwei Nadelstiche durch einen Freistoß (65.) und einen Konter nach Ballverlust der Holzhauser (75.). Letztlich waren aber auch die Gastgeber nicht zwingend genug.

In einer torchancenarmen Begegnung errang der VfL einen verdienten Punkt dank einer konzentrierten und engagierten Vorstellung. Davon war im Vorfeld nicht unbedingt auszugehen.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann (89. Marvin Straube), Nils Pferner, Jan Nentwich (60. Jan Wullbrandt), Janik Schütte, Leon Griese, Cerryg Forward, Thorsten Meyer (70. Fabian Hellmann)

SuS Holzhausen:
Lars Pollert, Martin Lidke, Pascal Hegner, Nico Schmidt, Sean Davy, Tilman Koch (56. Nico Meyer), Henning Kirchner, Christian Obering (66. Niklas Saß), Alexander Hegner, Fabio Almoslechner, Sebastian Kleine (46. Bjarne Rabbe)

Tore:
Fehlanzeige
 

18_08_12_VfL-SuS1

Unter Wert verkauft

2. Spieltag (19.8.2018): SV Schnathorst – VfL Frotheim   4 : 1 (1 : 0)


Schwache erste Hälfte

Bei wieder einmal hochsommerlichen Temperaturen kam der personell arg gebeutelte VfL nur schwer in die Gänge. Bereits nach drei Minuten hätte der Gastgeber nach einem schlimmen Abwehrbock führen müssen, doch Kevin Spilker hielt das 0:0. Danach folgte eine Flut an Fehlpässen, vor allem auf Frotheimer Seite, doch zunächst konnte der SVS kein Kapital daraus schlagen. In der 20. Minute der nächste Hochkaräter, es brannte lichterloh im Strafraum des Aufsteigers. Glück gehabt.
Erst ab der 30. Minute fing sich der VfL und hatte kurz darauf die große Chance zur Führung. Im Gegenzug dann der unter dem Strich verdiente Führungstreffer für Schnathorst nach einem Konter durch Goalgetter Merschel, der bis zur Halbzeit Bestand hatte.

Ausgekontert

Im zweiten Spielabschnitt machte der VfL Vieles besser. Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da rauschte ein Bollmeier-Schuss nur knapp am SVS-Kasten vorbei. Fünf Minuten später musste Keeper Hopfauf eingreifen und den Augleich verhindern. Frotheim drückte nun auf den Ausgleich und die SVS-Abwehr wackelte gewaltig. Folgerichtig fiel das 1:1 durch den A-Jugendlichen Jan Wullbrandt auf Vorlage seines Bruders Tim. Doch im Gegenzug fing sich der VfL ein vermeidbares Kopfballtor. Frotheim blieb tonangebend und hatte mehrere Möglichkeiten, das inzwischen überfällige 2:2 zu erzielen. Doch in die Drangperiode hinein gelangen den Gastgeber zwei Kontertore.

Aufgrund der schwachen ersten Frotheimer Halbzeit und dem zwingenderen Abschluss der Schnathorster muss von einem verdienten, allerdings viel zu hohen Heimsieg gesprochen werden. Gegen einen knackbaren SV Schnathorst war eindeutig mehr drin.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Sebastian Breuer, Cerryg Forward, Philip Bünemann, Richard Wittemeier, Jan Nentwich (55. Jan Wullbrandt), Janik Schütte (65. Danny Nitschke), Leon Griese (80. Fabian Hellmann), Sebastian Bollmeier, Tim Wullbrandt

SV Schnathorst:
Michael Hopfauf, Lukas Harms, Marcel Litke (40. Michele Braunsberger), Raphael Kirschbaum (86. Sascha Budde), Maurice Korff, Arne Merschel, Philip Dreyer, Max Redekopp, Stefan Becker, Fabian Peitzmeier, Andreas Wedel (76. Florian Weber)

Tore:
1 : 0  Merschel (34.), 1 : 1  J. Wullbrandt (59.), 2 : 1  Merschel (60.), 3 : 1  Redekopp (86.), 4 : 1  Merschel (89.)
 

18_08_19_SVS-VfL_Forward

Zwei Punkte verloren

3. Spieltag (26.8.2018): VfL Frotheim – TuS Stemwede   1 : 1 (0 : 1)


Spiel auf ein Tor

Aufgrund der Frotheimer Dresch- und Backtage fanden nur etwa 50 Zuschauer den Weg in die Sandhasenarena. Die allerdings sahen ein über weite Strecken gutklassiges, temporeiches und spannendes A-Liga-Spiel.
Der VfL legte gut los und kam in der vierten und sechsten Minute zu guten Torchancen durch Thorsten Meyer. In der zehnten vergab Sören Riechmann aus aussichtsreicher Position. Wie aus dem Nichts dann das 0:1 durch einen sehenswerten Volleyschuss durch Jascha Rybak (15.).
Frotheim ließ sich jedoch nicht beirren und spielte weiter auf das Stemweder Tor. Doch der Ball wollte einfach nicht rein. Cerryg Forward vergab (20.), und zwei Minuten später kratzte die TuS-Verteidigung einen Griese-Ball von der Linie. Mit Glück und Geschick hielt Stemwede die knappe Führung.

Hochverdienter Ausgleich

Auch im zweiten Abschnitt blieb der VfL am Drücker, wobei die Hundertprozentigen zunächst ausblieben. Den überfälligen Ausgleich erzielte Sebastian Bollmeier per Abstauber, nachdem Stemwedes Keeper Henke den Ball nach einem Forward-Schuss nur abklatschen konnte.
In einer intensiven Begegnung hatte der VfL einfach kein Glück. Ein Kopfball von Forward sprang an den Innenpfosten, von dort wurde er in höchster Not rausgedroschen.
Fast hätte Stemwede den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt, denn kurz vor Schluss musste Kevin Spilker im 1:1-Duell sein Können zeigen. Letztlich blieb es beim Unentschieden.

Die personell geschwächten Stemweder hatten das notwendige Fortune, einen Punkt aus Frotheim zu stibitzen. Der VfL war haushoch überlegen, war aber vor dem Tor nicht zwingend genug und vergab reihenweise beste Einschussmöglichkeiten. Und so hängt man unnötiger- und ärgerlicherweise nach zwei Spieltagen im Tabellenkeller.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Tobias Borchert, Jan Wullbrandt (81. Jan Nentwich), Sebastian Bollmeier, Thorsten Meyer (69. Tim Wullbrandt), Richard Wittemeier, Cerryg Forward, Janik Schütte, Leon Griese (56. Nils Pferner)

TuS Stemwede:
Eike Henke, Lennard Quebe, Maximilian Knop (61. Nico Engelbrecht), Ananda Nottbeck, Dominik Heyn, Jascha Rybak, Markus Kokemoor, Felix Roeske, Daniel Hegerfeld (75. Paul Albrecht), Nils Kaes (79. Felix Wick), Jens Thiesing

Tore:
0 : 1  Rybak (15.), 1 : 1  Bollmeier (62.)
 

2018_08_26_VfL-Stemwede_Jan Wullbrandt

Großes Bemühen, kein Ertrag

4. Spieltag (2.9.2018): FC Pr. Espelkamp II – VfL Frotheim   2 : 1 (2 : 0)


Frotheimer Gastgeschenke

Beide Teams tasteten sich zunächst ab, wobei die Preußen die technisch bessere Spielanlage zeigten, der VfL aber viele Mittelfeldduelle für sich entscheiden konnte. Nach etwa zehn Minuten gewann Frotheim etwas die Oberhand, doch mitten in diese Phase hinein erzielte Preußens Dabone per Kopfball-Bogenlampe das überraschende 1:0. Da sah die VfL-Abwehr samt Torwart alles andere als gut aus. Nur eine Minute später fast das 2:0, doch der Ball ging aus spitzem Winkel daneben. Durch zahlreiche krasse Fehlpässe im Spielaufbau machte Frotheim sich das Leben schwer. Einer dieser Katastrophenbälle ermöglichte den Espelkämpern das 2:0. Kurz darauf zwang Jan Wullbrandt aus 28m Salin zu einer starken Parade. Ansonsten blieb es zumeist bei netten Ansätzen.

Anschlusstreffer zu spät

Im zweiten Abschnitt gab es zahlreiche Torgelegenheiten auf beiden Seiten, wobei die Preußen-Chancen fast durchgängig aus dem teilweise miserablen Frotheimer Spielaufbau resultierten. Die besten Möglichkeiten der zweiten Hälfte vergaben Sebastian Bollmeier (60.) und Tim Wullbrandt (85.), die jeweils völlig frei vorm Tor an Keeper Salin scheiterten. So kam das fein herausgespielte Anschlusstor von Jan Nentwich zu spät, obwohl Wullbrandt die Ausgleichschance noch auf dem Hinterkopf hatte.

Unter dem Strich ein glücklicher, aber verdienter Preußen-Sieg, der zu spät gewaltig wackelte. Der VfL lässt vorne viel liegen und verteilt hinten Geschenke, von denen mehrere noch ungenutzt blieben. Und mit dem Prädikat „nett gespielt“ lassen sich nur schwerlich Punkte holen. Dementsprechend findet sich Frotheim sieglos auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Jan Wullbrandt (81. Thorsten Meyer), Sebastian Bollmeier (68. Janik Schütte), Nils Pferner, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Leon Griese (63. Malte Riechmann), Cerryg Forward

FC Pr. Espelkamp II:
Mahmut Salin, Jona Willemsen (87. Philipp Pollum), Robert Wiens, Malte Glatzel, Niko Klosa, Nico Rehling, Niels Bodendorfer (83. Jannik Peters), Justus Maschmeier (71. Serkan Bodur), Jonas Kalburg, Housseni Dabone, Alexander Diedrich

Tore:
1 : 0  Dabone (18.), 2 : 0  Dabone (28.), 2 : 1  Nentwich (90.)
 

2018_09_02 - Pr2-VfL

Weiterhin sieglos

5. Spieltag (6.9.2018): VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt   1 : 2 (0 : 1)


Effektive Fabbenstedter

Die Gesichter wurden lang und länger, als der Abpfiff ertönte. Mit 1:2 musste sich der VfL im Derby gegen Fabbenstedt geschlagen geben. Und eigentlich wusste auf beiden Seite keiner, warum.
In einer gutklassigen A-Liga-Partie war der VfL die bessere Mannschaft. Doch Frotheim schaffte es – wie so oft – nicht, die klaren Möglichkeiten in Tore umzumünzen. Die besten vergab zweimal Jan Nentwich, der frei vorm Tor in Vullriede seinen Meister fand. Auch Bastian Pott nach einem Solo fehlte Fortune.
Selbiges hatten die Fabbenstedter, obwohl diese verletzungsbedingt schon früh zweimal wechseln mussten. Kurz vor der Halbzeit flog ein halb verunglückter Volleyaufsetzer von Bajohr über Kevin Spilker hinweg ins lange Eck und bedeutete die äußerst schmeichelhafte Halbzeitführung.

Hoher Aufwand, wenig Ertrag

Kurz nach dem Wiederanpfiff verfehlte Philip Bünemanns Distanzschuss das VfB-Gehäuse nur knapp. Auch Sebastian Bollmeier brachte das Spielgerät nicht im Kasten unter (62.). Erst Sören Riechmann, der ein Solo mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck abschloss, sorgte für das überfällige 1:1. Zwei Minuten später hätte der VfB durch seine einzige richtig herausgespielte Offensivaktion eine gute Chance, doch Droste scheiterte an Spilker. Wenige Minuten später machte er es besser und nutzte einen Ballverlust Tim Wullbrandts zur Führung. Frotheim versuchte es weiter, doch es sollte nicht mehr sein. Zuletzt scheiterte Malte Riechmann wiederum an Vullriede.

Kompliment an Fabbenstedt, die aus drei Chancen zwei Tore machten. Effektiver geht es kaum. Der VfL betreibt einen riesigen Aufwand, zeigt seine bisher beste Saisonleistung und ist die klar bessere Mannschaft, belohnt sich aber einfach nicht und bleibt vor dem Tor glück- und harmlos.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner (89. Leon Griese), Thorsten Meyer (71. Tim Wullbrandt), Bastian Pott, Jan Nentwich (63. Jan Wullbrandt), Malte Riechmann, Cerryg Forward

VfB Fabbenstedt:
Leon Vullriede, Timon Schmidt (36. Rico Müller), Jannis Hagemeier, Robin Maschmann, Christoph Schmidt, Sebastian Vogt (20. Muhammed Pehlivan), Christian Vogt, Felix Droste, Andreas Bajohr, Dennis Kahre, Cedric Schmidt

Tore:
0 : 1  Bajohr (44.), 1 : 1  S. Riechmann (73.), 1 : 2  Droste (83.)
 

2018_09_06 - VfL-Fabbenstedt (2)

Erster Dreier

6. Spieltag (13.9.2018): TuRa Espelkamp – VfL Frotheim   2 : 3 (1 : 2)


Die Erleichterung beim VfL Frotheim war riesig. Zum einen darüber, die Abwehrschlacht am Donnerstagabend im Auswärtsspiel bei TuRa Espelkamp erfolgreich überstanden zu haben, zum anderen mit dem 3:2 endlich den ersten Saisonsieg in der Lübbecker Fußball-Kreisliga A geschafft zu haben. „Die Entwicklung stimmt. Jetzt hat sich die Mannschaft für ihre guten Leistungen auch endlich mal mit einem Sieg belohnt", betonte Christoph Meyhoff.
Bevor er und Florian Haase als Trainerduo des VfL über den ersten Dreier jubeln konnten, hatten sie bange Minuten zu überstehen. Gastgeber TuRa Espelkamp war durch einen Treffer von Friedrich Lechner auf 2:3 herangekommen. „Da waren noch gut 30 Minuten zu spielen, die letzten 20 glichen dann einer Abwehrschlacht, in der wir einige brenzlige Situationen zu überstehen hatten", schilderte Meyhoff.
Die 60 Spielminuten zuvor hatten ein anderes Bild in Alt-Espelkamp gezeigt. Nämlich sehr selbstbewusst auftretende Frotheimer, die viele Ballgewinne verbuchten und daraus Kapital zu schlagen wussten. Das 1:1 (29.) erzielte Tobias Borchert per Kopf nach einer Hereingabe von Philip Bünemann. Letzterer war in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit für die Frotheimer Führung zuständig, als er den Ball aus rund 23 Metern perfekt traf und über TuRa-Torwart Yannik Thie hinweg versenkte. Als Leon Griese mit dem vierten Frotheimer Torschuss das 3:1 (49.) gelang, schien die Partie entschieden, wurde aber noch einmal spannend. Thomas Gräber hatte die Gastgeber in Führung gebracht (17.).

(Quelle: Neue Westfälische, 15.9.2018)

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Jan Nentwich, Janik Schütte (84. Danny Nitschke), Malte Riechmann (57. Fabian Hellmann), Leon Griese (89. Richard Wittemeier)

TuRa Espelkamp: Yannik Thie, Thomas Gräber, Andri Reimer (46. Friedrich Lechner), Stephan Martens (54. Sebastian Hagemann), Andreas Derksen, Richard Reimer (71. Julian Rodewald), Danny Stoll, Thomas Suckau, Paul Unrau, Tobias Pauls, Dave Holle

Tore: 1 : 0  Gräber (17.), 1 : 1  Borchert (29.), 1 : 2  Bünemann (45.), 1 : 3  Griese (49.), 2 : 3  Lechner (56.)
 

Halbzeit 1 verschlafen

7. Spieltag (16.9.2018): HSC Alswede – VfL Frotheim   3 : 2 (3 : 0)

„Unsere Jungs waren erst ab 16 Uhr anwesend", meinte Frotheims Trainer Florian Haase mit einer leichten Ironie. In der ersten Halbzeit waren die Frotheimer mit dem 0:3 durch die Tore von Tim Hageböke (13.) und dem Doppelpack von Manuel Reiss (21., 45.) noch mehr als gut bedient, da Alswede noch zwei Mal das Aluminium traf. Dann aber drohte die Partie zu kippen. Durch Tore von Tim Wullbrandt (48.) und ein Eigentor von Ahmet Tsingour (53.) schaffte der VfL schnell den Anschluss zum 3:2. Am Ende aber fehlten nach dem Kraftakt am vergangenen Donnerstag die notwendigen Körner, um noch auf das 3:3 zu drängen.

(Quelle: Neue Westfälische, 17.9.2018)

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt (64. Malte Riechmann), Janik Schütte (57. Jan Wullbrandt), Leon Griese, Cerryg Forward

HSC Alswede:
Steffen König, Ahmet Tsingour, Andre Kirchner, Pierre-Maurice Katenbrink, Tim Kricke (46. Sandor Badal, 82. Enes Topaloglu), Erdal Gökcen, Mucahit Celik, Manuel Reiss (70. Alexander Thoss), Tim Hageböke, Radvan Yigit, Taner Tzampasoglou

Tore:
1 : 0  Hageböke (13.), 2 : 0  Reiss (21.), 3 : 0  Reiss (45.), 3 : 1  Wullbrandt (48.), 3 : 2  Tsingour (53., Eigentor)

 

Verdiente Niederlage

8. Spieltag (23.9.2018): VfL Frotheim – TuS Tengern II   1 : 3 (1 : 2)


Mal wieder die erste Halbzeit verschlafen

Tengerns Reserve schien das regnerische Wetter besser anzunehmen. Nach etwas Anlaufzeit übernahm der Bezirksligaabsteiger das Ruder. Mit der ersten gefährlichen Chance klingelte es – wie so oft – im Frotheimer Kasten. Und ehe sich’s der VfL versah, schepperte es schon wieder; das geschah nur fünf Minuten nach der Führung, und zwar nach einer scharfen flachen Hereingabe, die Landesligaleihgabe Erdelt aus kurzer Distanz einschob. Danach gestaltete der VfL das Spiel offener. Mit der ersten zwingenden Offensivaktion gelang Thorsten Meyer der Anschlusstreffer, als er aus 13m humorlos versenkte.
Noch vor der Pause hätte Tengern den alten Abstand wieder herstellen können, doch Janes Hußmann rettete zweimal in höchster Not.

Frotheim zahnlos

Im zweiten Spielabschnitt traf Tengerns Kante nur den Pfosten (47.). Frotheim agierte jetzt jedoch viel aggressiver als zuvor, sodass sich das Spiel mehr und mehr in Tengerns Hälfte verlagerte. Doch der Gast verteidigte clever und erstickte Frotheims Bemühungen meist im Keim. Oft mit unlauteren Mitteln, was vier gelbe Karten (für eine Ringereinlage gegen Bollmeier wäre eine Rote nicht unverdient gewesen) nach sich zog. Ein Konter, der zum 3:1 führte, machte die Frotheimer Ausgleichsambitionen zunichte. Danach sprangen nicht mehr als zwei Chancen von Bollmeier und ein Borchert-Freistoß sprangen dabei heraus. Zu wenig.

Die erste Halbzeit verpennt und dann nach vorne zu harmlos. Der VfL konnte spielerisch mithalten, kam aber nie für einen Punkt infrage, weil Tengern II die besseren Chancen hatte.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann, Tobias Borchert, Richard Wittemeier, Nils Pferner, Philip Bünemann, Cerryg Forward, Sebastian Bollmeier, Leon Griese, Jan Nentwich (46. Fabian Hellmann) Thorsten Meyer (63. Jan Wullbrandt)

TuS Tengern II: Oliver Korejtek, Florian Hartmann, Björn Bredemeier, Nico Erdelt, Robin Schnake, Jannik Brockmeier, Hassane Kante (63. Michael Grätz), Timo Gerfen, Marcel Nuyken, Jonas Schnake, Cedrik Schillak (78. Daniel Schmidt)

Tore: 0 : 1  Hartmann (20.), 0 : 2  Erdelt (25.), 1 : 2  Meyer (30.), 1 : 3  Schmidt (83.)

 

2018_09_23 - VfL-TengernII

Hoher Aufwand, kein Ertrag

9. Spieltag (27.9.2018): E. Tonnenheide – VfL Frotheim   2 : 0 (0 : 0)


Halbzeit des Schuhe Zubindens

Die erste Halbzeit verlief ziemlich ausgeglichen. Frotheim war engagiert, Tonnenheide agierte etwas reifer. Wann immer die Partie Fahrt aufnahm, wurde sie jedoch flugs unterbrochen – durch Einwürfe, Freistöße oder aufreizend langes Zubinden des Schuhwerks durch die Gastgeber. Selten erlebt, das.
Torchancen gab es auch, und zwar zwei dicke pro Seite, sodass das 0:0 zur Pause gerecht war.

Frotheim verteilt – wie immer – Geschenke

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielgeschehen kaum, mit dem feinen Unterschied, dass Tonnenheide das erste Frotheimer Geschenk dankbar annahm. Schreiner schoss aus 20m einfach mal aufs Tor, gar nicht mal platziert, doch Kevin Spilker stand zu weit vor seinem Kasten, sodass sich der Ball zum 1:0 über ihn ins Netz senkte. Im Anschluss hatten Cerryg Forward und Sebastian Bollmeier sehr gute Ausgleichschancen, doch im Gegenzug nutzte Schmidt ein Missverständnis zwischen Hußmann und Spilker zum zweiten Geschenk, dem schmeichelhaften 2:0.
Selbst nach diesem vermeintlichen Knock-Out hatte der VfL noch seine Möglichkeiten, den besten Mann auf dem Platz, Tonnenheides Zapala, zu überwinden, doch selbst als selbiger schon auf dem Boden lag, konnte Jan Nentwich den Ball aus kürzester Distanz nicht komplett über die Linie bringen. Wer solche Chancen liegen lässt, kann nicht gewinnen, und somit blieb es beim 0:2.

Die Geschichte setzt sich fort: Engagiert, spielerisch auf Augenhöhe, zwei dicke Patzer, vorne nicht effektiv, viel versucht, kein Ertrag. Fünf Punkte nach einem gespielten Saisondrittel sind dementsprechend kein Zufall. Wenn sich nichts ändert, wird es nicht reichen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Thorsten Meyer (70. Jan Nentwich), Bastian Pott, Malte Riechmann, Cerryg Forward

Eintracht Tonnenheide:
Pawel Zapala, Matthias Schlechte, Daniel Düvel (46. Justin Schreiner), Moritz Wiegmann, Rico Wischmeyer, Torben Kreienbrock, Maik Ahrens, Niklas Kleinert, Christian Böker, Sven Schmidt, Tommi Pieper (65. Lukas Koob)

Tore:
1 : 0  Schreiner (71.), 2 : 0  Schmidt (81.)
 

Kleiner Befreiungsschlag

10. Spieltag (7.10.2018): SVE Börninghausen – VfL Frotheim   2 : 4 (1 : 1)


Wieder früher Rückstand

Der Rahmen war interessant, denn es spielte bei strahlendem Oktobersonntag der Vorletzte gegen den Drittletzten vor sehr ordentlicher Kulisse. Im Grunde lief noch die Phase des Abtastens, als es – mal wieder – im VfL-Gehäuse schepperte. Goalgetter Pötting nutzte eine Fehlerkette über die linke Angriffsseite aus spitzem Winkel zum 1:0.
Es dauerte ein paar Minuten, ehe Frotheim sich fing, doch zunächst blieben die Offensivbemühungen harmlos. Die beste VfL-Chance vergab Bastian Pott (20.), als er nach einem blitzsauberen Solo aus kurzer Distanz scheiterte. Erst Sebastian Bollmeier brach den Fluch und traf zum verdienten 1:1. Auch im weiteren Verlauf war der VfL die aktivere Mannschaft. Kurz vor der Halbzeit wollte der Gastgeber einen Elfmeter für sich gesehen haben, doch der  insgesamt souverän leitende Referee Uwe Wiehe entschied auf einen Freistoß für Frotheim (bereits vorher stand der SVEB-Stürmer im Abseits). Umgekehrt übersah er ein Handspiel der Gastgeber im eigenen Strafraum.

Fulminante Schlussphase

In den ersten 20 Minuten nach dem Pausentee passierte kaum etwas, vor allem vom VfL kam viel zu wenig. Doch als Börninghausen mit dem ersten zwingenden Angriff den Spielverlauf mit dem 2:1 auf den Kopf stellte, wachte Frotheim wieder auf. Philip Bünemann traf wenig später aus kurzer Distanz zum 2:2. Einige Minuten später setzte Janes Hußmann energisch nach und bugsierte das Spielgerät nach Pott-Zuspiel zum 3:2 über die Linie. Börninghausen versuchte danach zum Ausgleich zu kommen, lief jedoch in mehrere Frotheimer Konter. Fünf Minuten vor Schluss traf Sebastian Bollmeier nur den Pfosten. Für den Schlussakkord sorgte Sören Riechmann per Rechtsschuss aus 14m.

Der VfL hat es unnötig spannend gemacht, war aber von zwei ordentlich spielenden Teams in einer spannenden und gutklassigen Partie die bessere Mannschaft und gewann den Dreier verdient.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann (85. Tim Wullbrandt), Tobias Borchert, Cerryg Forward, Sören Riechmann, Richard Wittemeier, Bastian Pott, Philip Bünemann, Malte Riechmann (72. Jan Nentwich), Sebastian Bollmeier, Leon Griese (46. Thorsten Meyer)

SVE Börninghausen:
Julian Meier, Nicolas Bohnes, Pascal Schulz, Lukas Koring, Marvin Vortmeier, Philip Koring, Christian Vortmeyer, Sven Philipp Tücke, Timo Bredemeier, Tobias Pötting, Timo Jaeger

Tore:
1 : 0  Pötting (14.), 1 : 1  Bollmeier (24.), 2 : 1  Pötting (68.), 2 : 2  Bünemann (72.), 2 : 3  Hußmann (82.), 2 : 4  S. Riechmann (89.)

 

2018_10_07 - SVEB-VfL

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Die Erste früher

Zu viele individuelle Fehler gegen den Tabellenführer

11. Spieltag (11.10.2018): VfL Frotheim – TuS Gehlenbeck   2 : 5 (1 : 2)


Flottes Spiel

Der VfL begann sehr engagiert und konzentriert, erwischte die Gehlenbecker offensichtlich auf dem falschen Fuß. Bereits der erste zwingende Angriff brachte die in dieser Saison erstmalige 1:0-Führung. Sebastian Bollmeier verwertete per Volleyschuss eine Hereingabe von Malte Riechmann. In der 17. Minute dann die Riesenchance von Jan Nentwich, dessen Ball an den Innenpfosten klatschte und die Torlinie entlang kullerte, aber sich nicht für den Weg ins Tor entscheiden wollte.
In der 33. Minute fingen sich die ambitionierten Gehlenbecker und hatten ihre erste klare Offensivaktion. Aus der daraus resultierenden Ecke fiel der zu dem Zeitpunkt schmeichelhafte Ausgleich per Kopf aus kurzer Distanz. Im weiteren Spielverlauf zeigten sich die Gäste äußerst effektiv und gingen mit 2:1 in Führung.

VfL verschenkt die Punkt(e) durch krasse Fehler innerhalb weniger Minuten

Ähnlich wie in Halbzeit 1 startete Frotheim couragiert und hatte endlich einmal Glück, als Bastian Potts abgefälschter Linksschuss im Netz zappelte.
Seltsamerweise tat der VfL danach weniger nach vorn, versuchte hinten herum zu spielen. Das ging mächtig in die Hose, da Kevin Spilker nach einem Rückpass von Gehlenbecks Holzmeyer bedrängt wurde und die Kugel verlor, die nur eingeschoben werden musste. Drei Minuten später nutzte Gehlenbeck seine Längenvorteile und traf durch Schnau per Gesicht wiederum nach einer Ecke zum 4:2. Den Schlusspunkt setzte Tobias Borchert, der – nach einem Freistoß – den Ball in Bedrängnis herausschlagen wollte, aber beherzt ins eigene Netz schoss.
Im Anschluss verflachte das Spiel. Borchert erhielt den gelben Karton, als er nach einem Stockfehler einen Gehlenbecker Fuß traf, worüber die Gäste schimpften. Umgekehrt echauffierten sich die Frotheimer über Gehlenbecker Unsportlichkeiten, insbesondere über einen nicht geahndeten absichtlichen Ellbogenschlag gegen Jan Nentwich kurz vor Schluss. Völlig unnötig und eines Tabellenführers unwürdig.
Spielerisch gab es nicht mehr viel zu sehen. Einzig Bastian Pott hatte noch eine Riesenmöglichkeit nach einem schnell ausgeführten Freistoß, konnte den Ball frei vor dem Tor aber nicht an Lömker vorbei bringen (90.).

Auch wenn das 5:2 nach einer klaren Angelegenheit aussieht und Gehlenbeck letztlich verdient gewonnen hat – hier war mehr drin: Der Tabellenführer musste sich nicht ein Tor selbst erspielen, sondern kapitale individuelle Fehler und schlampig verteidigte Standards reichten aus, um den VfL zu besiegen. Auch eine Qualität.
Frotheim fällt damit wieder auf einen Abstiegsplatz zurück und steht nun noch stärker unter Druck.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann (46. Richard Wittemeier), Tobias Borchert, Nils Pferner, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Bastian Pott, Jan Nentwich, Sebastian Bollmeier, Malte Riechmann, Thorsten Meyer (61. Leon Griese)

TuS Gehlenbeck:
Christian Lömker, Marvin Kerner, Christian Aldegeerds (89. Johannes Grote), Tom Lennart Hege, Oliver Wehmeyer, Malte Jan Schnau (86. Yassin Raheb), Andre Kottkamp, Jan Holzmeyer (86. Florian Rahe), Robin Seidel, Kilian Ramroth, Hannes Brune

Tore:
1 : 0  Bollmeier (4.), 1 : 1  Schnau (29.), 1 : 2  Holzmeyer (38.), 2 : 2  Pott (49.), 2 : 3  Holzmeyer (59.), 2 : 4  Schnau (62.), 2 : 5  Borchert (73. ET)