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FB1 TT TU AER

1

FC Pr. Espelkamp II

14

37

2

VfL Frotheim

14

37

3

Türk Espelkamp

15

36

4

FC Oppenwehe

14

32

5

TuRa Espelkamp II

14

26

6

TuS Levern

14

23

7

SV Hüllhorst-Ob.

15

22

8

Holsener SV

13

21

9

OTSV Pr, Oldendorf

13

17

10

TuS Dielingen II

15

16

11

TuS Tengern III

15

16

12

SV Schnathorst II

14

11

13

TuSpo Rahden

15

10

14

TuS Gehlenbeck II

13

10

15

TuS Oppendorf

15

10

16

BSC Blasheim II

11

3

 

VfL Frotheim I - Kreisliga B Lübbecke - Spielberichte

Solide-souveräner Auftakt

1. Spieltag (13.8.2017): TuRa Espelkamp II – VfL Frotheim   0 : 6 (0 : 0)


Frotheim dominiert

Obwohl noch reichlich Sand im Getriebe war, machte der VfL bei TuRas Zweitvertretung von Anfang an das Spiel. Allerdings wurden mehrere Großchancen nicht genutzt, meist scheiterte man am guten Keeper Pauls. Die beste Möglichkeit hatte Nils „Kutscher“ Pferner, der kurz vor der Halbzeit aus kürzester Distanz am rechten Torpfosten vorbei schoss. Zudem verweigerte der Unparteiische Marvin Stierle und Sebastian Bollmeier zwei glasklare Elfmeter. Folgerichtig ging es torlos in die Kabine.

VfL macht das halbe Dutzend voll

Nachdem Marvin Stierle eine weitere Chance vertan hatte, waren es die Gastgeber, die zum ersten Mal gefährlich vor Kevin Spilkers Kasten auftauchten. Den Torabschluss lenkte Frotheims Keeper an den Außenpfosten. Im Gegenzug dann das überfällige 1:0 durch Spielertrainer Christoph Meyhoff. Aus kurzer Distanz schob er überlegt ein. Im weiteren Verlauf erhöhten Tim Wullbrandt (2), Sebastian Bollmeier sowie wiederum Meyhoff (2) gegen inzwischen überforderte TuRaner.

Eine solide und engagierte Leistung wurde mit einem 6:0 belohnt, das durchaus höher hätte ausfallen können.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle, Richard Wittemeier, Cerryg Forward
Eingewechselt: Tim Wullbrandt, Leon Griese, Marvin Straube

TuRa Espelkamp II:
Stephan Pauls, Tobias Regier, Sami Khaled, Pascal Kummer, Michael Thiessen, Richard Reimer, Abdulla Sarwari, Lukas Hübner, Anton Plett, Friedrich Lechner, Ron Petkau
Eingewechselt: Manuel Gossen, Pascal Peper, Ibrahim Arabi

Tore:
0 : 1  Meyhoff (48.), 0 : 2  Wullbrandt (52.), 0 : 3  Bollmeier (55.), 0 : 4  Wullbrandt (63.), 0 : 5  Meyhoff (66.), 0 : 6  Meyhoff (84.)

 

2017_08_13 - TuRa2-VfL

VfL erhält einen Dämpfer

2. Spieltag (20.8.2017): VfL Frotheim – FC Oppenwehe   1 : 1 (0 : 0)


FCO igelt sich ein

Der VfL übernahm von Beginn an die Spielkontrolle. Allerdings sprangen aus dem klaren Ballbesitzvorteil kaum Torchancen heraus, da die Nordkreisler ab 10m hinter der Mittellinie Zement anrührten. Fünfzehn Minuten vor dem Pausenpfiff hatte der FCO seine einzige Offensivszene, die Kevin Spilker im 1:1-Duell entschärfen musste. Frotheim war allerdings nur über Freistoßflanken gefährlich, und da den Gastgebern zu wenig einfiel, ging es wie schon in der Vorwoche torlos in die Kabine.

VfL nutzt seine M̦glichkeiten nicht Рzweimal Aluminium

Frotheim verschlief zunächst den Auftakt; wie aus dem Nichts schaffte FCO mit seiner zweiten und letzten Torchance des Spiels das 1:0, eine Kopfballbogenlampe von Haver.
Es dauerte einige Minuten, bis die Grünen sich fingen. Zunächst traf der eingewechselte Bollmeier aus kurzer Distanz nur die Latte. Kurz danach brach Danny Nitschke den Torfluch, indem er per Linksschlenzer aus 18m Torwart Schlottmann überwand.
Im Anschluss daran gelang es Frotheim nicht, den überfälligen Führungstreffer zu erzielen. Zweimal Tim Wullbrandt (einmal wiederum nur die Latte) und zweimal Bollmeier konnten ihre Hundertprozentigen nicht im wie vernagelten FCO-Tor unterbringen, sodass sich die Nordkreisler über einen schmeichelhaften Punkt freuen durften. Kurz vor Schluss erhielt der rüde gegen Philip Bünemann einsteigende Langemann noch den roten Karton.

Frotheim gelang es einfach nicht, aus der völligen Überlegenheit Kapital in Form von drei Punkten zu schlagen. Die erste Halbzeit wurde offensiv nahezu verschlafen, in der zweiten der Punch nicht gesetzt, sodass man mit langen Gesichtern das Spielfeld verließ.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Marvin Straube, Danny Nitschke, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Leon Griese, Cerryg Forward
Eingewechselt: Dennis Brandenburg, Sebastian Bollmeier, Sebastian Breuer

FC Oppenwehe:
Marcel Schlottmann, Maik Rehburg, Marius Schillak, Oliver Nolte, Kawthaman Chandramohan, Thomas Langemann, Daniel Büttemeier, Kai-Frederik Engel, Jan Bollhorst, Christoph Meyer, Michael Haver
Eingewechselt: Maik Riesmeier

Tore:
0 : 1  Haver (46.), 1 : 1  Nitschke (56.)

Besondere Vorkommnisse:
rote Karte gegen Langemann wegen groben Foulsiels (90.+3)

 

2017_08_20 - VfL-FCO

Bollmeiers Torfestspiele

3. Spieltag (27.8.2017): OTSV Pr. Oldendorf – VfL Frotheim   1 : 5 (1 : 0)


OTSV mit Blitzstart, VfL vergeigt beste Gelegenheiten

Einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung nutzte der Gastgeber gleich für das 1:0. Nur wenige Minuten später landete Philip Bünemanns Freistoß an der Unterkante der Latte; einige Frotheimer schrien stumm nach dem Videobeweis…
Die Oldendorfer gingen den VfL bis Mitte der ersten Halbzeit früh an, insgesamt war das Spiel zunächst ausgeglichen. Mit zunehmender Dauer wurde Frotheim jedoch stärker, besonders die letzten Minuten vor der Pause hatten es in sich. In der 42. Minute vergab Oldendorf seine zweite Torchance. Auf der anderen Seite hätte Sebastian Bollmeier zwischen der 43. und 45. Minute gleich dreimal treffen können, wenn nicht müssen. Mit einem schmeichelhaften 1:0 ging es in die Halbzeit.

Bollmeiers Viererpack

Offensichtlich hatte Oldendorf bei hochsommerlichen Temperaturen viel Kraft gelassen, sodass der VfL bei Ballbesitz fast durchgehend gefährlich wurde. Eine Flut an Torgelegenheiten war die Folge. Bollmeiers Treffer zum 1:1 war dementsprechend überfällig und brach den Bann vergebener Möglichkeiten. Ein Frotheimer Bilderbuchangriff brachte das 2:1. Danach hätte Oldendorf aus dem Nichts durch einen strammen Freistoß des Ex-Frotheimers Willi Olfert fast den Ausgleich erzielt, während auf der Gegenseite Bollmeier und Danny Nitschke vergaben. Die nächsten beiden Torgelegenheiten saßen dann aber, beide Male traf wiederum Bollmeier, den der Gastgeber nicht in den Griff bekam. Beim 4:1 überlupfte er zunächst Keeper Nobbe, das Spielgerät tropfte an die Latte, den Nachschuss stocherte Bollmeier in den Kasten.
Das 5:1 war Youngster Malte Riechmann vorbehalten, der einen mustergültigen Angriff kaltschnäuzig vollendete.

Der VfL gewann dank einer starken Lauf- und einer ordentlichen spielerischen Leistung auch in der Höhe verdient.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Sebastian Bollmeier, Marvin Stierle, Richard Wittemeier
Eingewechselt: Dennis Brandenburg, Danny Nitschke

OTSV Pr. Oldendorf:
Piet Nobbe, Rudi Olfert, Gennadi Wiens, Fabian Barlach, Niels Hannemann, Ritchie Wilhelmy, Eike Wilmsmeyer, Andy Tiemann, Daniel Schröder, Willi Olfert, Rene Feder
Eingewechselt: Thomas Usinger, Pascal Meyer

Tore:
1 : 0  Feder (3.), 1 : 1  Bollmeier (49.), 1 : 2  Bollmeier (55.), 1 : 3  Bollmeier (72.), 1 : 4  Bollmeier (76.), 1 : 5  M. Riechmann (89.)


 

2017_08_27 - OTSV-VfL2

Arbeitssieg

4. Spieltag (31.8.2017): VfL Frotheim – TuS Levern   2 : 1 (1 : 1)


Frotheim erneut in Rückstand

Im ersten Abschnitt begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Levern hielt gegen den A-Liga-Absteiger gut mit, ging gar durch den Ex-Tengeraner Marius Helmich in Führung (30.). Diese währte allerdings nicht lange, da Spielertrainer Christoph Meyhoff per Flachschuss aus 18m erfolgreich war (32.).

Hartes Stück Arbeit

In Durchgang zwei war der VfL die tonangebende Mannschaft, hatte aber gegen leidenschaftlich verteidigende Nordkreisler Probleme, zu klaren Chancen zu kommen. Einige ergaben sich dann aber doch; eine davon nutzte wiederum Meyhoff mit einem Kunstschuss – der Ball fiel wie ein Stein hinter Leverns Heitbrink ins Netz – zur verdienten Führung. Da Levern in den zweiten 45 Minuten keine einzige Torchance hatte, blieb es beim knappen Sieg.

Levern, mit vielen guten Kickern ausgestattet, zeigte dem VfL, dass einem auch in der Kreisliga B nichts geschenkt wird. Letztlich hatte der VfL aber mehr Meter gemacht, mehr Torchancen kreiert und mehr für’s Spiel getan.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Cerryg Forward
Eingewechselt: Nils Pferner, Marvin Straube, Dennis Brandenburg

TuS Levern:
Alexander Heitbrink, Christoph Kollweier, Daniel Meyer, Tobias Ahler, Nils Langelahn, Marius Helmich, Gökhan Gören, Moritz Helmich, Lars Langenberg, Simon Melcher, Yann Pol Guennoc
Eingewechselt: Sven Langelahn, Jan-Chris Holle, Tobias Westerkamp

Tore:
0 : 1  Helmich (30.), 1 : 1  Meyhoff (32.), 2 : 1  Meyhoff (77.)
 

2017_08_31 - VfL-Levern1

Souveräne Vorstellung

5. Spieltag (10.9.2017): TuS Tengern III – VfL Frotheim   0 : 4 (0 : 1)


Konzentrierte Vorstellung

Nach recht ausgeglichenem Beginn wurde der VfL nach 18 Minuten erstmalig gefährlich. Sebastian Bollmeier schoss knapp am linken Torpfosten vorbei. Die Tengeraner waren hinten gut organisiert, vorne allerdings harmlos. Mitte der ersten Halbzeit wurde Frotheim besser. In der 30. Minute prüfte Bollmeier Tengerns Keeper mit einem Distanzschuss, in der 32. verfehlte ein Kopfball von Tobias Borchert sein Ziel. In der 36. überwand Marvin Stierle seinen Torfluch und traf per Flachschuss zur verdienten Führung.

VfL dominiert

Die Dominanz des VfL wurde mit zunehmender Spieldauer größer. Eine Reihe von Torchancen war die Folge. Abermals Stierle erhöhte auf 2:0. Bollmeier traf nach einem Meyhoff-Pass in die Schnittstelle zum 3:0. Dennis Brandenburg nutzte ein Missverständnis zwischen Keeper und zwei Verteidigern zum Endstand.

Der VfL siegte auch in der Höhe gegen einen guten B-Ligisten verdient, denn man zeigte eine konzentrierte und engagierte Vorstellung über fast 90 Minuten. Bei konsequenterer Ausnutzung der Torchancen hätte der Sieg deutlich höher ausfallen können.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Nils Pferner, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann
Eingewechselt: Cerryg Forward, Danny Nitschke, Dennis Brandenburg

TuS Tengern III:
Marcel Haack, Cedric Schillak, Marcel Nuyken, Stefan Hamel, Henrik Jirmann, Rene Schuster, Jonas Schnake, Timo Gerfen, Sascha Nuhanovic, Daniel Watermann, Axel Meier
Eingewechselt: Julian Granzow, Sascha Knicker, Oliver Lückl

Tore:
0 : 1  Stierle (36.), 0 : 2  Stierle (50.), 0 : 3  Bollmeier (62.), 0 : 4  Brandenburg (69.)

 

2017_09_10 - TengernIII-VfL

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VfL Frotheim I

Glatter Sieg in schwachem Spiel

6. Spieltag (17.9.2017): VfL Frotheim – SV Hüllhorst-Oberb.   3 : 0 (1 : 0)


Furioser Auftakt

Das Interessanteste an der ersten Halbzeit waren die ersten acht Minuten, nach denen es schon 2:2 hätte stehen können. Danach verflachte das Spiel. Der VfL machte das Spiel, SVHO lauerte auf Konter. Es dauerte allerdings bis zur 24. Minute, ehe Frotheim wieder zwingender wurde. Hüllhorsts Keeper Moser entschärfte einen gefährlichen Distanzschuss von Philip Bünemann. Wenige Minuten später war er allerdings machtlos, als Marvin Stierle nach einer Ecke zur verdienten Führung traf. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Sebastian Bollmeier noch knapp mit einem Kopfball.

Der Himmel öffnet seine Schleusen

Pünktlich zum Wiederanpfiff begann es, sich einzuregnen. Damit kam der Gast zunächst besser klar; Frotheims Defensive wackelte einige Male bedenklich. Ein abgefälschter Schuss landete am Außenpfosten der Hausherren (52.). Nur zwei Minuten später musste Kevin Spilker in höchster Not klären. Nachdem Bollmeier zwei weitere dicke Chancen vergeben hatte, unterbrach der Schiedsrichter die Partie wegen eines Gewitters. Nach einer guten Viertelstunde ging es weiter, und der VfL kam etwas entschlossener aus der Zwangspause. Zunächst traf Malte Riechmann nur den Pfosten, den Nachschuss verwertete Dennis Brandenburg zum 2:0. Kurz darauf stellte Bollmeier den letztlich ungefährdeten Endstand her.

Trotz einer über weite Strecken mäßigen Frotheimer Leistung gelang ein glatter und verdienter Sieg gegen eine sehr junge Hüllhorster Mannschaft.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Nils Pferner, Philip Bünemann, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Sebastian Bollmeier, Malte Riechmann, Marvin Stierle
Eingewechselt: Danny Nitschke, Dennis Brandenburg

SV Hüllhorst-Oberbauerschaft:
Witali Moser, Janis Sonnenberg, Lutz Maschmeier, Dennis Sämrau, Qjaram Zhirki Ialilyan, Cristian Pap, Herbert Stepnoj, Dominik Rautenberg, Maximo Peselmann, Ole Schnepel, Jan Huchzermeier

Tore:
1 : 0  Stierle (28.), 2 : 0  Brandenburg (67.), 3 : 0  Bollmeier (76.)

 

2017_09_17_VfL-SVHO (2)

Zweiter Warnschuss: VfL kommt mit blauem Auge davon

7. Spieltag (24.9.2017): TuSpo Rahden – VfL Frotheim   0 : 2 (0 : 1)


Forwards Kopfballtreffer

Auf schwerem Geläuf neutralisierten sich beide Teams zunächst. Frotheim nutzte seine zweite Torgelegenheit zum ersten Treffer. Cerryg Forward verwertete eine Freistoßflanke Philip Bünemanns per Kopf zur Führung. Nur wenige Minuten später hätte Rahden beinahe ausgeglichen. Ein Kopfball sprang vom Innenpfosten heraus.

VfL graupt sich durch die zweite Halbzeit

Die Rahdener hatten ihre beste Phase (und die Frotheimer ihre schwächste) in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff. Da kamen die Grünen kaum vernünftig aus der eigenen Hälfte heraus. Rahden hätte durch einen satten Distanzschuss, den Kevin Spilker mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte, fast ausgeglichen.
Ab der 60. Minuten berappelte sich der Tabellenzweite dann aber, ohne dabei wirklich zu glänzen. Jedoch hätte man den Sack jetzt ganz zumachen können. Mehrere Hochkaräter wurden vergeben, mehrfach konnte sich Rahdens Keeper im 1:1-Duell auszeichnen – oder es wurde schlichtweg kläglich vergeben. Nach einem Lattenkopfball von Forward war es Sebastian Bollmeier vorbehalten, für klare Verhältnisse zu sorgen. Dies stellte den Endstand dar.

Das Ergebnis geht zwar in Ordnung, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der VfL seine miserabelste Saisonleistung aufs Parkett gelegt und Rahden über weite Strecken gut dagegen gehalten hat. Wenn es ganz dumm läuft, verliert man in solchen Spielen auch schon mal Punkte.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Cerryg Forward, Nils Pferner, Sebastian Breuer, Philip Bünemann, Danny Nitschke, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Tim Wullbrandt, Sebastian Bollmeier

Eingewechselt: Dennis Brandenburg, Tobias Borchert

TuSpo Rahden: Y
annick Wegehöft, Jannik Wiegmann, Erik Peper, Felix Vehlber, Kastriot Zhushi, Lennart Jakob Neuhäuser, Sebastian Hagemann, Sanasar Harutyunyan, Martin Zulewski, Matthias Pätkau, Alex Pfaffengut

Eingewechselt: Florian Martlage

Tore:
0 : 1  Forward (15.), 0 : 2  Bollmeier (70.)
 

2017_09_25 - Rahden-VfL

Ungleiches Duell

8. Spieltag (28.9.2017): VfL Frotheim – SV Schnathorst II   7 : 1 (6 : 0)


Tendenz zur Selbstzerstörung

Gegen überforderte Schnathorster sahen die wenigen Zuschauer eine knackige erste Hälfte. Philip Bünemanns Elfmetertor war der Dosenöffner (16.). Danach erwies sich die Gästeabwehr nicht nur als wackelig, sondern auch mit der starken Neigung, ins eigene Tor zu treffen. Gleich mehrere skurrile Klärungsversuche stellten dicke Torchancen für den VfL dar und brachten den eigenen Keeper mehrfach in die Bredouille. Glück für Schnathorst, dass in dieser Phase nur einer der Klärungsversuche im eigenen Tor landete. Für die weiteren Treffer sorgten je zweimal Sebastian Bollmeier und Tim Wullbrandt. Mit den sechs Gegentreffern waren die Gäste noch gut bedient.

VfL schaltet zurück

Die Trainer rotierten nun und das Team schaltete zwei Gänge zurück. Das gab den Schnathorstern die Gelegenheit, sich zu fangen. Hinten stand man nun etwas geordneter, vorne gelang der Ehrentreffer (57.). In einer insgesamt schwachen zweiten Hälfte brauchte der VfL dann eine Reihe an Torchancen, ehe Goalgetter Bollmeier mit seinem dritten Tor des Tages den Endstand herstellte.

Eine richtig gute und eine schwache Halbzeit reichten zu einem lockeren Sieg gegen eine überforderte Reservemannschaft.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Finn Döding, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Marvin Straube, Danny Nitschke, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann
Eingewechselt: Sebastian Breuer, Dennis Brandenburg

SV Schnathorst II:
Rene Rösche, Marek Sommer, Felix Zimmermann, Andreas Abrams, Peter Grüning, Jan Niklas Weske, Marvin Held, Cem Akyol, Florian Weber, Raphael Wedel, Daniel Riegmann
Eingewechselt: Lukas Steinmann, Jan-Marvin Barlage, Frederik Fuchs

Tore:
1 : 0  Bünemann (16. FE), 2 : 0  Sommer (21. ET), 3 : 0  Bollmeier (31.), 4 : 0  Wullbrandt (32.), 5 : 0 (33.), 6 : 0  Bollmeier (42.), 6 : 1  Weber (57.), 7 : 1  Bollmeier (83.)

 

Wittemeier ins Krankenhaus

16. Spieltag (12.10.2017): VfL Frotheim – TuRa Espelkamp II   3 : 0 (1 : 0)


Frühe Führung

Das vorgezogene Rückspiel gegen TuRa Espelkamp II (Hinspiel: 6:0) war die erste Begegnung nach zwei Wochen Pause. Lediglich 50 Zuschauer hatten sich in der Sandhasenarena eingefunden. Sie sollten einen vernünftigen Arbeitssieg ihrer Frotheimer sehen.
Die Partie hatte kaum begonnen, da führte der VfL bereits mit 1:0. Tim Wullbrandt wurde im Strafraum unsanft gestoppt, den fälligen Elfmeter verwandelte Spielertrainer Christoph Meyhoff (3.).
Die TuRaner agierten deutlich sortierter, konditionsstärker und griffiger als noch am ersten Spieltag. Dementsprechend hatte der VfL Mühe, Lücken in der vielbeinigen Gästeabwehr zu finden. Umgekehrt war von TuRa in der Offensive überhaupt nichts zu sehen. Die Folge war ein über weite Strecken einigermaßen zäher Kick, der sich weitgehend zwischen Mittellinie und Espelkamper Sechzehner abspielte. Ab und an tat sich dann doch eine Lücke auf (17. Hereingabe von Richard Wittemeier, 23. Bastian Pott vergibt frei vor dem Kasten, 32. Sebastian Bollmeier schießt aus spitzem Winkel knapp übers Tor), doch die Möglichkeiten blieben ungenutzt.

Wittemeier mit Fraktur

Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Frotheimer in der Offensive schwer. Die Defensive wackelte allerdings nicht: TuRas einzig nennenswerter Vorstoß wurde von Cerryg Forward per Foulspiel unterbunden, der Freistoß landete in der zweiten Etage.
Unschöner Höhepunkt der Partie war die schwere Verletzung von Richard Wittemeier, der nach einem Kopfball unglücklich auf den eigenen Arm fiel – gebrochen. Er musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden.
Fußball wurde trotzdem weiter gespielt: Die Torchancen für den VfL häuften sich erst in der letzten Viertelstunde, als die Gegenwehr der Gäste erlahmte. Wiederum Pott (68.), Tobias Borchert per Ecke (70. Torwart lenkt drüber) und Meyhoff (85. Pfosten) schafften keinen weiteren Treffer. Dafür traf Goalgetter Bollmeier in der 76. per Linksschuss und in der letzten Spielminute staubte er zum Endstand ab.

Eine solide, konzentrierte Leistung gegen deutlich verbesserte TuRaner sorgte für einen glatten und ungefährdeten Sieg. Auch gegen eine Reservemannschaft, die immerhin fast drei Tore im Schnitt schießt, muss man erst einmal die Null halten.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Bastian Pott, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Dennis Brandenburg
Eingewechselt: Danny Nitschke, Cerryg Forward

TuRa Espelkamp II:
Yannik Thie, Tobias Regier, Manuel Gossen, Lukas Hübner, Ewald Bitter, Michael Thiessen, Richard Reimer, Erwin Reimer, Anton Plett, Daniel Reimer, Dennis Teichrib
Eingewechselt: Pascal Peper, Andreas Fast

Tore:
1 : 0  Meyhoff (3. FE), 2 : 0  Bollmeier (76.), 3 : 0  Bollmeier (90.)
 

2017_10_12 - VfL-TuRa2_Brandenburg

Stierle mit 40m-Tor

10. Spieltag (15.10.2017): BSC Blasheim II – VfL Frotheim   0 : 5 (0 : 3)


Spiel nach 20 Minuten entschieden

Bei sonnigen Oktobertemperaturen entwickelte sich eine sehr einseitige Begegnung. Der VfL tat sich zunächst schwer, weil der Tabellenletzte tief hinten drin stand. Doch bereits im ersten Spielquartal war die Wiese gemäht. Tim Wullbrandt (13.), Sebastian Bollmeier (14.) und Tobias „Sido“ Borchert per direktem Freistoß (17.) stellten die Weichen auf Sieg.
Im weiteren Verlauf hätte Frotheim noch weiter davon ziehen können, während Blasheims Reserve mit einem knackigen Freistoß kurz vor der Halbzeit fast noch den Anschlusstreffer geschafft hätte.

Viel Leerlauf

Weite Teile der zweiten Halbzeit plätscherten vor sich hin, ehe Wullbrandt sein zweiter Treffer gelang. Das Tor des Tages war Marvin Stierle vorbehalten. Er traf aus ca. 40 Metern über den weit vor dem Kasten stehenden Blasheimer Keeper hinweg zum Endstand. Auch danach hatte der VfL mehrfach die Möglichkeit, noch zu erhöhen. Wie in der ersten Halbzeit hatte Blasheim die letzte Torchance, die jedoch knapp vergeben wurde.

Nach einer abermals seriös-soliden, aber sicher nicht berauschenden Vorstellung konnte der VfL die Tabellenführung erstmals festigen, weil die Konkurrenz patzte.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Cerryg Forward, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Malte Riechmann, Danny Nitschke, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt
Eingewechselt: Janes Hußmann, Marvin Stierle, Leon Griese

BSC Blasheim II:
Tim Westerhold, Mirco Goroncy, Frederic Haake, Florian Bernotat, Tobias Koop, Leon Koring, Easid Allahib, Markus Berger, Robin Heuchel, Matthis Vögeding, Malte Homann
Eingewechselt: Lukas Siebe, Tilman Werdin

Tore:
0 : 1  Wullbrandt (13.), 0 : 2  Bollmeier (14.), 0 : 3  Borchert (18.), 0 : 4  Wullbrandt (63.), 0 : 5  Stierle (75.)

 

2017_10_15 - BSC2-VfL_1

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VfL Frotheim I

Kantersieg gegen Bezirksligareserve

11. Spieltag (22.10.2017): VfL Frotheim – TuS Dielingen II   7 : 0 (6 : 0)


Frühe Führung mit freundlicher Unterstützung

Bei nasskaltem Wetter und rutschigem Geläuf entwickelte sich wie schon in den Vorwochen Einbahnstraßenfußball Richtung gegnerisches Tor. Eine verunglückte Flanke von Cerryg Forward und ein Freistoß von Christoph Meyhoff bedeuteten eine beruhigende 2:0-Führung. Danach hatte der Gast aus dem Nordkreis zweimal die Möglichkeit, zum Anschlusstreffer zu gelangen, ansonsten spielte aber nur der VfL. Dementsprechend erhöhten Sebastian Bollmeier und zweimal der kurzfristig zum Stürmer umfunktionierte Janes Hußmann auf 5:0, ehe Meyhoff das halbe Dutzend vollmachte. Bei einigen Frotheimer Treffern gab der Fänger nicht die glücklichste Figur ab. Dementsprechend waren die Dielinger mit den sechs Gegentreffern noch gut bedient.

Gang zurück

Im zweiten Spielabschnitt schaltete Frotheim herunter, übertraf sich aber dennoch streckenweise im Auslassen von klarsten Tormöglichkeiten. Einzig der eingewechselte Dennis Brandenburg traf ein weiteres Mal gegen überforderte Dielinger.

Mit relativ einfachen Mitteln errang der VfL einen glatten Sieg, trifft aber am kommenden Donnerstag mit dem FC Oppenwehe auf ein ganz anderes Kaliber.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Cerryg Forward, Nils Pferner, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Bastian Pott, Christoph Meyhoff, Malte Riechmann, Janes Hußmann, Sebastian Bollmeier
Eingewechselt: Dennis Brandenburg, Danny Nitschke, Leon Griese

TuS Dielingen II:
Christopher Stone, Onur Gören, Emrah Göven, Marek Schröer, Marc Böhm, Sebastian Horstmann, Ricardo Carvalho da Costa, Faysal Tocu, Vedat Akti, Alexander Gress, Jorden Frank
Eingewechselt: Benjamin Rocho

Tore:
1 : 0  Forward (3.), 2 : 0  Meyhoff (6.), 3 : 0  Bollmeier, 4 : 0  Hußmann (35.), 5 : 0  Hußmann (38.), 6 : 0  Meyhoff, 7 : 0  Brandenburg (70.)

 

2017_10_22 - VfL-Dielingen

Frotheim siegt souverän

12. Spieltag (29.10.2017): Holsener SV – VfL Frotheim   0 : 3 (0 : 2)


Konsequente Chancenverwertung

Vor dem Gastspiel in Holsen war die Frotheimer Mannschaft gewarnt, weil die Truppe um Spielertrainer Kottmeier in jüngerer Vergangenheit ein Stolperstein für viele Mannschaften gewesen war. Zudem waren die Wind- und Platzverhältnisse milde ausgedrückt schwierig.
Die Mannschaft vom VfL wirkte sehr konzentriert und fokussiert. Hinten agierte man sehr sicher und vorne effektiv. So nutzte Nils „Kutscher“ Pferner in der 18. Minute den ersten Hochkaräter zur 1:0-Führung. Bollmeier (31.) stand dem in nichts nach und verwertete die zweite Großchance des Spiels, nach schöner Kombination über Griese, zur 2:0-Halbzeitführung.

Frotheim spielbestimmend

Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte Frotheim die Begegnung und spielte sich einige gute Chancen bzw. Halbchancen heraus. Eine davon nutzte Leon Griese (60.), der allein vor dem Keeper der Holsener auftauchte, diesen überlief und sicher ins leere Tor einschoss. Die Effektivität der ersten Halbzeit konnte im zweiten Abschnitt nicht aufrecht erhalten werden, so dass es am Ende bei einem sehr souveränen und verdienten 3:0 blieb.

Eine konzentrierte Vorstellung und ein verdienter 3:0-Erfolg steht am Ende des Tages zu Buche. Die Frotheimer Jungs beenden damit den Oktober mit vier Siegen aus vier Spielen und Keeper Spilker blieb bei allen Spielen ohne Gegentreffer.

(Christoph Meyhoff)
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle, Malte Riechmann, Leon Griese, Cerryg Forward
Eingewechselt: Bastian Pott, Alexander Kasten

Holsener SV:
Kim-Patrick Ernstmeier, Björn Stremming, Patrick Bekemeier, Rene Ratzmann, Kristopher Susa, Niklas Schunke, Manuel Kottmeier, Nico Benner, Markus Wiermann, Jan Hendrik Meier, Tim Schwagmeier
Eingewechselt: Wail Jamo

Tore:
0 : 1  Pferner (18.), 0 : 2  Bollmeier (31.), 0 : 3 Griese (60.)

 

Und der nächste glatte Sieg

13. Spieltag (5.11.2017): VfL Frotheim – TuS Oppendorf   3 : 0 (2 : 0)

Viel Leerlauf

Aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse wurde auf dem kleinen Platz gespielt, was den engagiert verteidigenden Gästen aus dem Nordkreis entgegen kam.
Frotheim brauchte zehn Minuten, um in den Tritt zu kommen. Dann nutzte Sebastian Bollmeier einen Querschläger in der Oppendorfer Hintermannschaft zu einem Volleyschuss, den der viel beschäftigte Keeper Winkelmann nur abklatschen konnte. Janes Hußmann staubte zur Führung ab. In der 23. Minute sorge Bollmeier für das verdiente 2:0.
Ansonsten war Ligaalltag angesagt: Frotheim machte das Spiel, der Gegner, hier Aufsteiger Oppendorf, beschränkte sich auf die Marschroute „eng verteidigen und möglichst kontern“.

Bollmeier mit Tor des Tages


In den zweiten 45 Minuten bekam der Frotheimer Anhang wenig zu sehen, was die eiskalten Füße hätte erwärmen können. Oppendorf hatte zweimal die Gelegenheit, den Anschluss herzustellen, was jeweils verpasst wurde.
Ab der 60. Minute erlahmte die Gegenwehr der Gäste immer mehr, die ohne Auswechselspieler angereist waren, so dass die Defensive immer löchriger wurde. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten wurden bis auf eine Ausnahme nicht konsequent genutzt. Kurz vor Schluss gelang Bollmeier mit einem Strahl in den rechten Torwinkel das Tor des Tages zum Endstand.

Auch diese Pflichtaufgabe meisterte der VfL letztlich souverän und konzentriert. Die gute Leistung besteht vor allem darin, dies über Wochen aufs Parkett zu kriegen. Der tapfere Aufsteiger aus Oppendorf kam für einen Punktgewinn zu keiner Zeit in Frage.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Malte Riechmann, Cerryg Forward
Eingewechselt: Bastian Pott, Dennis Brandenburg, Leon Griese

TuS Oppendorf:
Lutz Winkelmann, Viktor Boldt, Rene Möller, Thomas Priesmeier, Artur Lymar, Gjevat Menekshe, Eduard Schander, Steffen Tiemann, Tim Vogt, Stefan Barkhüser, Lucas Fortmann

Tore:
1 : 0  Hußmann (10.), 2 : 0  Bollmeier (23.), 3 : 0  Bollmeier (80.)
 

2017_11_05 - VfL-Oppendorf

Deutliche Niederlage im Spitzenspiel

14. Spieltag (12.11.2017): Pr. Espelkamp II – VfL Frotheim   4 : 1 (2 : 0)


Die erste Saisonniederlage kassiert, die Anzahl der Gegentore verdoppelt. Die Zahlen zum Spitzenspiel bei der Zweitvertretung des FC Preußen Espelkamp lesen sich alles andere als rosig. Doch es gab schon größere Katastrophen als den Mittags-Auftritt des VfL.

Meyhoffs vergebener Foulelfmeter

Die Gastgeber, verstärkt mit Spielern der Bezirksliga-Mannschaft, starteten enorm druckvoll in die Partie. Der VfL hatte erkennbare Schwierigkeiten, ein so hohes Spieltempo gab es in den letzten Wochen nicht. So musste der bärenstark haltende Kevin Spilker schon zu Beginn zwei Mal eingreifen. Erst nach 15 Minuten kam die Elf von Christoph Meyhoff und Florian Haase etwas besser in die Zweikämpfe. So setzte man selber zarte Nadelstiche in der Offensive, agierte insgesamt aber nicht mutig und entschlossen genug.
Trotzdem gab es zwei große Möglichkeiten zur in so einem Spiel wichtigen Führung. Zunächst schloss Bollmeier freistehend zu hastig ab, später vergab Meyhoff einen an Bollmeier verursachten Foulelfmeter.
Besser machten es die Adlerträger und nutzten ein Zuordnungsproblem in der Frotheimer Defensive zum 1:0. Kurz vor der Halbzeit vertendelten die Gäste den Ball im Aufbau, Espelkamp schaltete mustergültig um baute die Führung aus. Sascha Manske machte dann in der Nachspielzeit fast schon den Deckel drauf, vergab aber die letzte Großchance der intensiven ersten Halbzeit.

Preußen effektiver

Mit dem Gefühl, bei Weitem nicht chancenlos zu sein, nahmen sich die Grün-Weißen für den zweiten Durchgang viel vor. Und die ersten Minuten begannen viel versprechend. Mutiger, lautstärker und ballsicherer ging es Richtung Preußen-Tor. Doch das wurde vom überragenden Salin gehütet, der ein Wullbrink-Tor mit einem klasse Reflex verhinderte. Dann reichte ein langer Ball, um die fehlende Absicherung des VfL aufzudecken und die Partie mit dem 3:0 zu entscheiden.
Die Moral war nun gebrochen, Espelkamp drehte auf. Vor allem Spilker verhinderte zwischendurch ein drohendes Debakel. Vorne vergab man in Person von Pott, Bünemann und Riechmann weiter ordentliche bis gute Möglichkeiten. Immerhin reichte es noch zum Ehrentor durch Bollmeier.

Ein verdienter Sieg für eine bärenstarke Preußen-Mannschaft. Neben mehr Mut, den man sich als ungeschlagener Tabellenführer schon gewünscht hätte, fehlte schlichtweg auch das Abschluss- und Spielglück. Nutzte man zuletzt die ersten Tormöglichkeiten konsequent, konnte das wichtige Führungstor nicht erzielt werden. Ein Beinbruch ist die Niederlage nicht. Aber fürs Trainerteam eine konkrete To-Do-Liste für die nächsten Entwicklungsschritte.

(Christoph Meyhoff, Florian Haase)

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Bastian Pott, Tim Wullbrandt, Malte Riechmann, Cerryg Forward
Eingewechselt: Janes Hußmann, Leon Griese

FC Pr. Espelkamp II:
Mahmut Salin, Kevin Herrmann, Daniel Fritz, Robert Wiens, Justus Maschmeier, Dominik Kapetschny, Niko Marcel Klosa, Ferhat Yagci, Nico Rehling, Malte Glatzel, Sascha Manske
Eingewechselt: Burak Öcal, Philipp Pollum, Richard Hermann

Tore:
1 : 0  Wiens (32.), 2 : 0  Yagci (44.), 3 : 0  Kapetschny (57.), 4 : 0  Yagci (69.), 4 : 1  Bollmeier (90.+1)

Besondere Vorkommnisse:
Meyhoff verschießt Elfmeter (25.)