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FB1 TT TU AER

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VfL Frotheim

0

0

2

TuRa Espelkamp II

0

0

3

FC Oppenwehe

0

0

4

TuS Levern

0

0

5

SV Hüllhorst-Ob.

0

0

6

TuSpo Rahden

0

0

7

SV Schnathorst II

0

0

8

TuS Gehlenbeck II

0

0

9

BSC Blasheim II

0

0

10

TuS Dielingen II

0

0

11

Holsener SV

0

0

12

TuS Oppendorf

0

0

13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

Spielberichte 2008/09

Der VfL nimmt die erste Auswärtshürde

1. Spieltag: TuS Stemwede – VfL Frotheim  0 : 2 (0 : 1)

Spiel auf des Messers Schneide


„Das Spiel stand lange auf Messers Schneide, denn Stemwede war ein sehr unbequemer Gegner. Für den Sieg mussten wir uns ganz schön strecken“, lautete das Fazit von Frotheims Coach Holger Sarres. Vor allem im ersten Durchgang taten sich die Gäste gegen die zweikampfstarken Nordkreisler schwer. In der 32. Minute traf Sebastian Bollmeier zum 0:1.

Bollmeier mit Doppelpack

Im zweiten Spielabschnitt schwanden bei der Grube-Elf ein wenig die Kräfte, so dass die Frotheimer ihre spielerische Überlegenheit ausspielen konnten. Erneut Bollmeier erzielte das 0:2, so dass das Endresultat feststand. Auf Seiten der Hausherren sah Lessmann noch die gelb-rote Karte (87.). (Quelle: NW, 18.8.2008)

Aller Anfang ist schwer, doch gegen einen unbequemen Gegner konnte ein verdienter Arbeitssieg eingefahren werden.

 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, D. Wenig, C. Speck, T. Borchert (76. R. Gornik), B. Pott (65. D. Gräve), C. Meyhoff, Marcel Piewitt, A. Janzen (76. J. Schütte), S. Bollmeier, T. Szramowski

Tore:   0 : 1  Bollmeier (26.), 0 : 2  Bollmeier (77.)

Heimpremiere glückt gegen schwachen Aufsteiger

2. Spieltag: VfL Frotheim – SuS Holzhausen II  5 : 0 (2 : 0)

Destruktive Holzhauser

Die Hausherren traten auf einen sehr defensiv eingestellten Gegner, der die dicht gestaffelte Grundordnung während der gesamten Spielzeit beibehielt. Dennoch ergaben sich bei den Offensivbemühungen einige Einschussmöglichkeiten, von denen Thomas Szramowski eine zum 1:0 verwerten konnte (17.). Sieben Minuten darauf erhöhte Sebastian Bollmeier auf 2:0 und stellte den Pausenstand her.

Freistoß in den Knick

Per direktem Freistoß ließ Christoph Meyhoff in der 62. Minute das 3:0 folgen, ehe erneut Szramowski und Andreas Janzen das Ergebnis noch in die Höhe schraubten (89., 90.). (Quelle: NW, 25.8.2008)

Mäßig gespielt, klar gewonnen.

 

Aufstellung: C. Gerling, C. Speck (46. A. Kasten), D. Spilker, D. Wenig, D. Gräve (63. A. Janzen), T. Borchert (63. M. Piewitt), J. Schütte, B. Pott, C. Meyhoff, T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore:   1 : 0  Szramowski (17.),  2 : 0  Bollmeier (24.), 3 : 0  Meyhoff (62.), 4 : 0  Szramowski (89.),       5 : 0  Janzen (90.)

VfL Frotheim triumphiert über Preußen-Reserve

3. Spieltag: FC Pr. Espelkamp II – VfL Frotheim  0 : 1 (0 : 0)

Preußen stärker in Hälfte 1

Den ersten Durchgang beherrschte die Landesligaelf nach Belieben, nur das Tore-Schießen vergaß die Dyck-Truppe. Nach der Pause hielten die Frotheimer gut dagegen und Bastian Pott erzielte das Tor des Tages (52.), wodurch er zum Matchwinner avancierte.

Sarres: „Sieg war Meilenstein“

„Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir zur Halbzeit 0:4 zurückgelegen hätten, denn Preußen war spielerisch und läuferisch klar besser. Nach der Pause sind wir völlig anders aufgetreten, vor allem was das Zweikampfverhalten betrifft. Wir waren auf Augenhöhe und ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Dieser Gegner ist schon eine echte Hausnummer und dieser Sieg war ein Meilenstein“, lautete das Fazit von Frotheim Coach Holger Sarres. (Quelle: NW, 1.9.2008)

Auch die Ausnutzung der Torchancen macht ein Spitzenteam aus.

 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, D. Wenig, J. Hußmann, J. Schütte, B. Pott, C. Meyhoff, A. Janzen (65. D. Gräve), M. Piewitt, T. Szramowski (60. T. Borchert), S. Bollmeier

Tore:   0 : 1  Pott (52.)

Erste Saisonniederlage für den VfL

4. Spieltag: VfL Frotheim – TuSpo Rahden  1 : 2 (1 : 1)

Reguläres Tor wird aberkannt

In der Anfangsphase wurde den Gastgebern ein regulärer Treffer aberkannt. Wie aus dem Nichts ging Rahden durch Mailand in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff markierte Christoph Meyhoff per Foulelfmeter den 1:1-Pausenstand.

VfL macht in der 2. Halbzeit zu wenig Druck

In den zweiten 45 Minuten entwickelte sich einer eher etwas zerfahrene Begegnung mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten. Die Rahdener schafften dann durch einen Konter, den Arne Mailand in der 80. Minute abschloss, den 1:2-Führungstreffer. Die Butenuth-Schützlinge bleiben damit weiterhin ungeschlagen. (Quelle: NW, 5.9.2008)

Das Glück, das Frotheim noch gegen Preußen hatte, war heute eindeutig bei den Rahdenern, die einen knappen Masselsieg einfuhren.

 

Aufstellung: C. Gerling, A. Kasten, D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck (60. D. Gräve),T. Borchert (60. S. Depping), B. Pott, C. Meyhoff, M. Piewitt, T. Szramowski (65. A. Janzen), S. Bollmeier

Tore:   0 : 1  Mailand (22.), 1 : 1  Meyhoff (44.), 1 : 2  Mailand (79.)

Zweistellig gegen Fabbenstedts Zweite

5. Spieltag: VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt  10 : 3 (5 : 2)

Sieben Tore in Halbzeit 1

Nach fünf Minuten Spielzeit traf Tobias Borchert zum 1:0. Frederik Küpfer egalisierte den Rückstand (18.), ehe Bastian Pott im direkten Gegenzug das 2:1 markierte. Nur neun Minuten darauf gelang Adnan Hani der erneute Ausgleich, Sebastian Bollmeier (39.) und Christoph Meyhoff (42.) legten für die Frotheimer nach. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff verwandelte Meyhoff einen Strafstoß zum 5:2.

Christoph Meyhoff mit drei Toren

Per direktem Freistoß verkürzte abermals Küpfer für die Gäste (53.). Danach schraubten Sebastian Bollmeier per Doppelpack, wiederum Meyhoff, Dominik Gräve per Foulelfmeter sowie Janes Hußmann das Ergebnis in die Höhe. Auf Seiten der Fabbenstedter sah Lutz Hagemeier noch die gelb-rote Karte.(Quelle: NW, 15.9.2008)

In der Offensive war Frotheim einfach zu stark für die keineswegs schwachen Gäste
 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck, T. Borchert (69. D. Gräve), B. Pott, J. Schütte, C. Meyhoff (78. M. Piewitt), A. Janzen (65. T. Szramowski), S. Bollmeier

Tore:   1 : 0  Borchert (5.), 1 : 1  Küpfer (18.), 2 : 1  Pott (19.), 2 : 2  Hani (28.), 3 : 2  Bollmeier (39.),   4 : 2  Meyhoff (42.), 5 : 2  Meyhoff (45.), 5 : 3  Küpfer (53.), 6 : 3  Bollmeier (58.), 7 : 3  Bollmeier (64.), 8 : 3  Meyhoff (79.), 9 : 3  Gräve (82.), 10 : 3  Hußmann (88.)

zurück

Arbeitssieg in Tonnenheide

6. Spieltag: Eintr. Tonnenheide II – VfL Frotheim  1 : 4 (1 : 3)

Tief stehende Gastgeber

Thomas Szramowski brachte die Gäste in der 10. Minute in Führung. Christoph Meyhoff legte in der 34. Minute zum 0:2 nach. Der Anschlusstreffer in der 42. Minute wurde im direkten Gegenzug mit dem 1:3 durch Andreas Janzen beantwortet.

Langweilige 2. Hälfte

Thomas Szramowski machte mit dem 1:4 in der 64. Minute den glanzlosen, aber verdienten Sieg der auf den zweiten Tabellenplatz hoch rückenden Frotheimer perfekt. (Quelle: NW, 19.9.2008)

Bei besserer Chancenauswertung hätte dieser Pflichtsieg höher ausfallen können.
 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, D. Wenig (74. A. Kasten), J. Hußmann, C. Speck (70. D. Gräve), J. Schütte (74. M. Piewitt), T. Borchert, B. Pott, C. Meyhoff, A. Janzen, T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Szramowski (10.), 0 : 2  Meyhoff (34.), 1 : 2 (42.), 1 : 3  Janzen (43.), 1 : 4  Szramowski (64.)

Frotheim landet 17:1-Kantersieg

7. Spieltag: TuRa Espelkamp III – VfL Frotheim  1 : 17 (0 : 6)

Überforderter Aufsteiger

Gegen völlig überforderte TuRaner schossen sich die Frotheimer warm für die nächsten Aufgaben. Bereits zur Halbzeit war die Partie entschieden.

Mit nur 10 Mann brachen alle Dämme

Im zweiten Durchgang schraubte das Gästeteam das Ergebnis in die Höhe. Thomas Szramowski (5), Andreas Janzen (4), Bastian Pott (3), Christoph Meyhoff (2), Tobias Borchert, Daniel Wenig und Janes Hußmann trugen sich in die Torschützenliste ein. Die Frotheimer ließen außerdem weitere klarste Chancen aus. (Quelle: NW, 22.9.2008)

Das Tor des Tages gelang TuRa mit dem „Anschlusstreffer“ zum 1:16, als der Espelkamper Stürmer vom Anstoßpunkt an in den Winkel schoss.

Aufstellung: C. Gerling, D. Wenig, J. Hußmann (62. D. Spilker), M. Piewitt, A. Kasten, C. Speck, J. Schütte (46. T. Borchert), B. Pott, C. Meyhoff (62. D. Gräve), A. Janzen, T. Szramowski

Tore:  0 : 1  Szramowski (2.), 0 : 2  Meyhoff (26.), 0 : 3  Meyhoff (27.), 0 : 4  Janzen (40.), 0 : 5 Szramowski (42.), 0 : 6  Hußmann (45.), 0 : 7  Janzen (51.), 0 : 8  Pott (58.), 0 : 9  Pott (61.), 0 : 10 Szramowski (69.), 0 : 11  Borchert (71.), 0 : 12  Szramowski (76.), 0 : 13  Meyhoff (80.), 0 : 14  Pott (81.), 0 : 15  Janzen (83), 1 : 15  Mertens (87.), 1 : 16  Szramowski (87.), 1 : 17  Wenig (90.)

Tolles Spiel bei Schmuddelwetter

8. Spieltag: BSC Blasheim – VfL Frotheim  1 : 4 (0 : 3)

Intensives Spiel, Gäste stärker

Die Frotheimer setzten ihren tollen Lauf auch gestern Abend fort. Thomas Szramowski, Andreas Janzen und Christoph Meyhoff legten schon zur Pause eine deutliche Führung vor.

Frotheimer Dominanz flaute ab

Die Hausherren verkürzten durch Henning Kirchner auf 1:3 (77.), doch die Frotheimer erhöhten durch Thomas Szramowski (88.) auf 1:4 und behaupteten ihre gute Platzierung. (Quelle: NW, 24.9.2008)

Die bis dato beste Saisonleistung der Frotheim bedeutete den 7. Sieg, der absolut verdient war.
 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, D. Wenig, J. Hußmann, A. Kasten (79. S. Breuer), C. Speck, T. Borchert, B. Pott (52. M. Piewitt), C. Meyhoff (81. E. Tegeler), A. Janzen, T. Szramowski

Tore:   0 : 1  Szramowski (15.), 0 : 2  Janzen (20.), 0 : 3  Meyhoff (28.), 1 : 3  Kirchner (77.), 1 : 4 Szramowski (88.)

Frotheim übernimmt die Tabellenspitze

9. Spieltag: VfL Frotheim – FC Oppenwehe  6 : 1 (2 : 0)

Späte Tore in erstem Spielabschnitt

Nichts zu holen gab es für den FCO beim neuen Spitzenreiter. Janes Hußmann (39.), Andreas Janzen (42.), Thomas Szramowski (47.), Bastian Pott (52., 58.) und Christoph Meyhoff (84.) machten das halbe Dutzend voll. Für Oppenwehe reichte es nur noch zum Ehrentreffer von Christian Meier (86.). (Quelle: NW, 29.9.2008)

Ein auch in der Höhe hoch verdienter Sieg bringt die Tabellenführung.

 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, D. Wenig (62. A. Kasten), J. Hußmann, C. Speck, J. Schütte, C. Meyhoff, B. Pott (71. M. Piewitt), A. Janzen, T. Szramowski, S. Bollmeier (62. D. Gräve)

Tore:   1 : 0  Hußmann (39.), 2 : 0  Janzen (42.), 3 : 0  Szramowski (47.), 4 : 0  Pott (52.), 5 : 0  Pott (58.), 6 : 0  Meyhoff (84.), 6 : 1  Meier (85.)

Spieltag03_Spielszene
Spieltag04_Spielszene

VfL Frotheim behauptet Tabellenführung souverän

10. Spieltag: VfL Frotheim – SV Hüllhorst/Oberbauerschaft II  6 : 0 (2 : 0)

Sichere Vorstellung

Klare Angelegenheit für den Spitzenreiter, der auch und gerne einen zweistelligen Sieg hätte einfahren können. Die Torflut eröffnete Bastian Pott in der achten Minute, ehe Sebastian Bollmeier für den Pausenstand verantwortlich zeichnete (25.).

Gepflegtes Kurzpassspiel


Erneut Pott (50.), Andreas Janzen (53.) sowie ein Doppelpack Bollmeiers (75., 89.) sorgten für deutliche Verhältnisse. (Quelle: NW, 6.10.2008)

Ein ruhiger Nachmittag für Holger Sarres
 

Spieltag10_Spielszene

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker (71. A. Kasten), D. Wenig, J. Hußmann (46. M. Piewitt), C. Speck, B. Pott, J. Schütte, C. Meyhoff, A. Janzen (65. D. Gräve), T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore:   1 : 0  Pott (8.), 2 : 0  Bollmeier (25.), 3 : 0  Pott (50.), 4 : 0  Janzen (53.), 5 : 0  Bollmeier (75.),
6 : 0  Bollmeier (89.)

zurück

VfL Frotheim entfacht Offensivwirbel

11. Spieltag: VfL Frotheim – SV Schnathorst  8 : 0 (3 : 0)

Drei Tore innerhalb von drei Minuten

Die ersten zwanzig Minuten verliefen äußerst ausgeglichen, denn beide Mannschaften ließen keine Chancen zu. Innerhalb von drei Minuten entschieden die Hausherren jeweils nach individuellen Fehlern der Gäste die Partie. In der 21. Minute brachte Sebastian Bollmeier die Sarres-Elf mit einem fulminanten Linksschuss in Front, danach stellten Janes Hußmann (23.) sowie Andreas Janzen (24.) den Pausenstand her.

Ansehnlicher Kombinationsfußball

Nach dem Treffer von Christoph Speck (53.) war die Moral des SVS endgültig gebrochen und der Tabellenführer zelebrierte ansehnlichen Kombinationsfußball. Die Folge waren weitere Tore durch Christoph Meyhoff und Bastian Pott, die das Ergebnis bis zur 68. Minute auf 6:0 hochschraubten. In der 73. Minute sah SVS-Akteur Michael Ruschmeier die rote Karte wegen einer Notbremse. Den fälligen Strafstoß verwandelte Meyhoff zum 7:0, ehe erneut Bollmeier den Schlusspunkt setzte. (Quelle: NW, 13.10.2008)

Nach schwachem Start war mit einem derart hohen Sieg nicht zu rechnen.

 

Aufstellung: C. Gerling, A. Kasten, D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck, B. Pott, C. Meyhoff, J. Schütte (62. M. Piewitt), A. Janzen (62. D. Gräve), T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore:   1 : 0  Bollmeier (21.), 2 : 0  Hußmann (23.), 3 : 0  Janzen (24.), 4 : 0  Speck (53.), 5 : 0  Meyhoff
(59.), 6 : 0  Pott (68.), 7 : 0  Meyhoff (73.), 8 : 0  Bollmeier (85.)

Frotheim gewinnt Spitzenspiel bei der „Macht am Wiehen“

12. Spieltag: BW Oberbauerschaft – VfL Frotheim  3 : 5  (2 : 1)

Dies war ein 6-Punkte-Spieltag, denn die Spitze war unter sich. Der Erste (VfL Frotheim) gegen den Vierten (BW Oberbauerschaft), der Dritte (Rahden) beim Zweiten (Preußens Reserve).

Oberbauerschaft dreht den frühen Rückstand

In den ersten 15 Minuten war Frotheim die bessere Mannschaft und nutzte die dritte Chance durch Sebastian Bollmeier nach schöner Kombination zur 1:0-Führung. Danach kam Oberbauerschaft mit schnörkellosem Kick-and-rush besser ins Spiel. Deren Stürmer konnten sich einige Male durchsetzen und erzielten nach 20 Minuten das 1:1 per Kopf.
Ein zweiter lang aus der Abwehr geschlagener Ball landete wiederum im Frotheimer Tor, nachdem sich ein Oberbauerschafter Stürmer im Zweikampf durchsetzen konnte.
In dieser Zeit führte der Gastgeber nicht unverdient, denn sie waren etwas griffiger und präsenter und hatten noch 1-2 gute Torgelegenheiten. Erst kurz vor Pausenpfiff wurde der VfL stärker und wäre fast zum Ausgleich gekommen.

Halbzeit 2 gehörte dem VfL

Nach der Pause spielte dann nur noch Frotheim und kam folgerichtig durch den starken Sebastian Bollmeier zum 2:2. Oberbauerschaft war nicht mehr so torgefährlich wie in der ersten Hälfte, ein konstruktives Mittelfeldspiel fand nur selten statt.
Frotheims Libero Janes Hußmann setzte sich im gegnerischen Strafraum durch und netzte zum 3:2 ein. Dann kam in der 71. Minute vielleicht die Szene des Spiels, als Oberbauerschaft es nicht gelang, eine Doppelchance zum Ausgleich zu nutzen und im Gegenzug Bollmeier das 4:2 schoss. Dominik Gräve erhöhte 10 Minuten vor Schluss per Foulelfmeter zum 5:2, kurz vor Schluss nutzte der Tabellenvierte einen Abwehrfehler zur Ergebniskosmetik.

Ein unterhaltsames, gutklassiges B-Ligaspiel, in dem beide Mannschaften gezeigt haben, warum sie um die Meisterschaft spielen. Unter dem Strich war ein verdienter Sieg, denn Frotheim investierte mehr, hatte die besseren Torchancen und die reifere Spielanlage.
 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck (60. J. Schütte), D. Gräve, T. Borchert, B. Pott, C. Meyhoff (78. A. Kasten), A. Janzen (65. T. Szramowski), S. Bollmeier

Tore:   0 : 1  Bollmeier (13.), 1 : 1  Siebers (16.), 2 : 1  Siebers (20.), 2 : 2  Bollmeier (54.), 2 : 3 Hußmann (58.), 2 : 4  Bollmeier (70.), 2 : 5  Gräve (83. FE), 3 : 5  Siebers (89.)

Kantersieg gegen Angstgegner

13. Spieltag: VfL Frotheim – TuS Dielingen  7 : 1 (4 : 1)

Hucky mit Dreierpack

Nach holprigem Start kam der Gastgeber etwas besser in Schwung und ging durch ein Flippertor (Latte, Pfosten, drin) Sebastian Bollmeiers nach einer knappen Viertelstunde in Führung. Fast postwendend gelang den bissigen, engagierten Dielingern der Ausgleich nach einem Ballverlust Frotheims in der Vorwärtsbewegung. Es dauerte nicht lange, da kam Frotheim durch Thomas Szramowskis feine Einzelaktion zum erneuten Führungstreffer. Mit einem Doppelschlag (direkter Freistoß in den Torwinkel, Foulelfmeter) schaffte Christoph Meyhoff das 4:1 für die durchschlagskräftigere Mannschaft, die sich allerdings nicht mit Ruhm bekleckerte.

Langweilige 2. Halbzeit

Die zweite Halbzeit war für die trotz schlechten Wetters etwa 90 erschienenen Zuschauer langweilig. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware, es gab viel Mittelfeldgeplänkel. Dielingen war nicht zwingend genug, um für einen zweiten Treffer in Frage zu kommen, obwohl sie zwei gute Kontergelegenheiten hatten. Auf der anderen Seite spielte der Gastgeber präziser und kam durch Christoph Meyhoff (53. Minute), Andreas Janzen (81. Minute) und Dominik Gräve per Foulelfmeter aus der Kategorie „Kann man geben, muss man nicht“ zum letztlich deutlichen Heimsieg.

Ein hochverdienter Sieg nach einer mittelmäßigen Leistung gegen eine über weite Strecken bissige Dielinger Mannschaft.
 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker (55. A. Kasten), D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck, D. Gräve, T. Borchert, C. Meyhoff, B. Pott (67. J. Schütte), T. Szramowski (67. A. Janzen), S. Bollmeier

Tore: 1 : 0  Bollmeier (13.), 1 : 1  Trosch (23.), 2 : 1  Szramowski (26.), 3 : 1  Meyhoff (34.), 4 : 1 Meyhoff (39. FE), 5 : 1  Meyhoff (49.), 6 : 1  Janzen (80.), 7 : 1  Gräve (88. FE)

Schon wieder ein halbes Dutzend

14. Spieltag: VfL Frotheim – Türk Gücü Espelkamp  6 : 0 (2 : 0)

Mittelmäßiger Start, verdiente Führung

Ähnlicher Beginn wie in der Vorwoche: Durch die erste wirklich zwingende Offensivaktion fiel das 1:0 durch Sebastian Bollmeier. Die Türken stellten sich nicht hinten rein wie die meisten anderen Ligakonkurrenten, sondern versuchten, sich spielerisch zu befreien und gingen in den Zweikämpfen sehr aggressiv zu Werke. Wirklich gefährlich vor dem Frotheimer Kasten tauchten sie allerdings auch nicht auf, obwohl sie einige Male gefällig bis zum 16-er kombinierten. Insgesamt spielte Frotheim zielstrebiger, auch wenn längst nicht alles gelang. Der tiefe Boden und eine maue Tagesform taten ihr Übriges. Nichtsdestotrotz gelang Christoph Meyhoff per Foulelfmeter das 2:0.

Nach dem 3 : 0 war der Drops gelutscht

In der 2. Halbzeit das gleiche Bild: Die Türken verkauften sich relativ teuer, mussten aber dennoch das 3:0 und das 4:0 „fressen“, ehe der Gästetorwart mit Gelb/Rot vom Platz musste. Ein einziges Mal standen sie blank vor dem Frotheimer Tor, doch Christoph Gerling konnte entschärfen. Die Tore 5 und 6 waren nach der Dezimierung die logische Konsequenz, als die Espelkämper sich ergaben.

Ein etwas zu hoch ausgefallener Sieg gegen eine türkische Mannschaft, die nicht schlecht spielte, sich aber selbst durch Undiszipliniertheiten schwächte.

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, D. Wenig (60. A. Kasten), J. Hußmann (60. J. Schütte), C. Speck, D. Gräve, B. Pott, C. Meyhoff, T. Borchert, S. Bollmeier, T. Szramowski (72. A. Janzen)
 
Tore: 1 : 0  Bollmeier (15. Minute), 2 : 0  Meyhoff (36. FE), 3 : 0  Meyhoff (55.), 4 : 0  Pott (62.), 5 : 0 Pott (82.), 6 : 0  Janzen (88.)

Herbstmeister

15. Spieltag: TuRa Espelkamp II – VfL Frotheim  1 : 5 (1 : 1)

Der 3. Saisonrückstand

Nachdem Frotheim zwei gute Torgelegenheiten ausgelassen hatte, ging TuRas Reserve bereits in der 8. Minute mit dem ersten Angriff in Führung. TuRa war kampfstark und aggressiv, wobei der Schiedsrichter in der ersten Halbzeit sehr viel durchgehen ließ. Obwohl der VfL wahrlich nicht seinen besten Tag erwischt hatte, wurden mehrere 100%-er nicht in Tore umgemünzt. Erst kurz vor der Halbzeit schaffte Janes Hußmann nach einem Torwartfehler den mehr als verdienten Ausgleich.

Hattrick von Andi Janzen

In der zweiten Halbzeit lief es dann besser. Bastian Pott schloss einen guten Angriff überlegt zur Führung ab. Bis dahin hatte Sebastian Bollmeier das Kunststück fertig gebracht, 3mal den Innenpfosten anzuvisieren. Nach dem 2:1 hatten dieTuRaner ihre zweite und letzte Torchancen, die sie allerdings verstolperten. Der eingewechselte Andreas Janzen markierte das 3:1, was die Entscheidung bedeutete. Mit diesem Tor und dem Verteilen einiger gelber Karten wurde das Spiel ruhiger. Andreas Janzen legte noch zwei Treffer nach. Das letzte Tor fiel in Unterzahl, da Sebastian Bollmeier verletzt vom Feld musste und bereits dreimal gewechselt wurde.

Ein Pflichtsieg auf schwerem Geläuf gegen bissige, aber letztlich offensiv harmlose TuRaner, der bei konsequenter Chancenverwertung deutlicher hätte ausfallen müssen.

 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck, D. Gräve (46. A. Janzen), T. Borchert (65. A. Kasten), J. Schütte, C. Meyhoff (65. T. Szramowski), S. Bollmeier, B. Pott

Tore: 1 : 0  Penner (8.),  1 : 1  Hußmann (43.), 1 : 2  Pott (48.), 1 : 3  Janzen (59.), 1 : 4  Janzen (77.),  1 : 5  Janzen (88.)

zurück

Gelungener Rückrundenauftakt

16. Spieltag: VfL Frotheim – TuS Stemwede  6 : 0 (4 : 0)

Frühestes Saisontor

Trainer Sarres warnte davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Das tat der Gastgeber nicht, denn bereits nach knapp 20 Sekunden klingelte es im Stemweder Kasten, wobei allerdings Andreas Janzen den Ball nicht richtig traf und der Stemweder Keeper keine glückliche Figur machte.
Bastian Pott legte mit einem satten Schuss von der 16-er-Kante nach. Tobias Borchert und Thomas Szramowski erhöhten auf 4:0.

Gang raus in der 2. Hälfte

In der 2. Halbzeit passierte eine ganze Zeit lang nicht viel, bis Christoph Meyhoff einen Freistoß direkt einnetzte. Nach schöner Kombination gelang Meyhoff das 6. Frotheimer Tor.

Ein vor allem in der 1. Halbzeit starkes Spiel gegen ersatzgeschwächte Stemweder, die so gut wie keine Torchance hatten.

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker (65. A. Kasten), D. Wenig, J. Hußmann, D. Gräve, T. Borchert, J. Schütte, C. Meyhoff, S. Bollmeier (7. T. Szramowski), B. Pott (65. C. Speck), A. Janzen

Tore: 1 : 0  Janzen (1.), 2 : 0  Pott (15.), 3 : 0  Borchert (18.), 4 : 0  Szramowski (25.), 5 : 0  Meyhoff (64.), 6 : 0  Meyhoff (84.)

Vermeidbare Niederlage im Spitzenspiel

18. Spieltag: VfL Frotheim – Pr. Espelkamp II  1 : 3 (1 : 1)

Ausgeglichenes Spiel in erster Hälfte

Vor der Top-Kulisse von knapp 300 Zuschauern hatten beide Mannschaften zu Beginn sichtbar Respekt voreinander. Nach knapp zehn Minuten ging Frotheim dennoch dank eines Abwehrfehlers der Gäste mit 1:0 in Führung.
Danach kam Preußen stärker auf. In der 20. Spielminute köpfte Stürmer Penner die erste ernstzunehmende Espelkamper Torchance zum Ausgleich ein. Im weiteren Verlauf kombinierten die Preußen gefälliger, ohne jedoch zwingend in den Strafraum zu gelangen. Zwischen der 20. und 35. Minute musste Trainer Sarres aus Verletzungsgründen zweimal wechseln, was dem Spielfluss nicht gut tat.
Der VfL war an diesem Tage spielerisch nicht ebenbürtig, verzeichnete jedoch aufgrund der wackeligen Adler-Defensive einige hundertprozentige Gelegenheiten. Diese wurden jedoch allesamt – teilweise kläglich - vergeben.

Preußen besser, Frotheim mit Chancenplus

In der zweiten Halbzeit spielten beide Mannschaften auf Sieg, doch die Preußen stellten sich cleverer an. Es gelang ihnen jedoch nach wie vor nicht, in den Frotheimer Strafraum zu kommen, doch Landesligaleihgabe Rehling schaffte nach einem energischen Solo das 2:1 mit einem platzierten Linksschuss aus 18 Metern.
Frotheim hatte einige Gelegenheiten zum Ausgleich (ein klarer Elfmeter wurde verweigert). Doch auch die Espelkamper hätten bereits vor ihrem entscheidenden Treffer zum 3:1 erhöhen können, denn Frotheim hatte hinten aufgemacht.

Unter dem Strich ein verdienter Sieg der Preußen, die an dem Tag besser waren und die mangelnde Chancenverwertung der Frotheimer ausnutzten.
 

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, A. Kasten (75. S. Breuer), J. Hußmann, D. Gräve, T. Borchert, C. Speck (22. J. Schütte), C. Meyhoff, S. Bollmeier (35. A. Janzen), B. Pott, T. Szramowski

Tore: 1 : 0  Pott (8.), 1 : 1  Penner (20.), 1 : 2  Rehling (71.), 1 : 3  Kröcker (89.)

Schwache Leistung, überflüssiger Punktverlust

19. Spieltag: TuSpo Rahden - VfL Frotheim  2 : 2 (1 : 2)

Frotheim mit starkem Beginn

Beide Mannschaften wussten, dass es ein „6-Punkte-Spiel“ sein würde. Frotheim kam gut aus den Startlöchern und ging durch Thomas Szramowski nach flüssiger Kombination bereits in der 3. Minute in Führung. Rahden fand in der ersten halben Stunde überhaupt nicht statt. Ein Lattenknaller hätte schon das 2:0 sein können, kurze Zeit später war es wiederum Thomas Szramowski, der die Führung ausbauen konnte. Bis dahin sah es so aus, als würde der Gast das Spiel locker nach Hause schaukeln. Frotheim schaltete zwei Gänge zurück und machte die mutiger und giftiger werdenden Rahdener dadurch stark. Diese kamen durch einen tollen Freistoß von G. Mailand noch vor der Pause zum Anschlusstreffer.

Schwächste Frotheimer Halbzeit der gesamten Saison

Nach der Pause war Rahden eindeutig die bessere Mannschaft. Insgesamt erspielte sich Rahden ein Übergewicht und hatte auch einige Torchancen, begünstigt durch die schwächste Frotheimer Halbzeit der gesamten Saison. Christoph Gerling bewahrte seine Elf mit 3 guten Paraden vor dem Ausgleich. Der VfL machte es den Rahdenern aber auch leicht, denn sie spielten Fehlpässe zuhauf. Frotheim hatte nur wenige Chancen, darunter ein Schuss von Bastian Pott, der knapp am Tor vorbeiging, einen Pfostenschuss von Sebastian „Sese“ Breuer und einen Fernschuss von Thomas Szramowski.
Dennoch hielt die knappe Führung bis zur 89. Minute, als Rahden einen Abwehrfehler ausnutzen konnte.
Am Ende hingen die Köpfe aller beteiligten Spieler, denn für beide Mannschaften war das Remis im Prinzip zu wenig.

Letztlich verschenkte der VfL hier einen Big Point, denn nach der 2:0-Führung gegen zwar motivierte, aber verwundbare Rahdener wollte man das Ergebnis verwalten. Das ging allerdings nach hinten los, denn Rahden bestrafte den Frotheimer Grottenkick mit dem gerechten 2:2. Jetzt sollte auch der letzte Frotheimer Spieler begriffen haben, dass Schönspielen zum Aufsteigen nicht reicht!.

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, A. Kasten, J. Hußmann (35. C. Speck), C. Meyhoff (67. S. Bollmeier), B. Pott, D. Gräve, T. Borchert, C. Kellweries (46. S. Breuer), S. Depping, T. Szramowski

Tore: 0 : 1, 0 : 2  Szramowski (3., 25.), 1 : 2  G. Mailand (40.), 2 : 2  A. Mailand (89.)

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Eine gute Halbzeit reichte

21. Spieltag: VfB Fabbenstedt II – VfL Frotheim  0 : 4 (0 : 3)

Ordentliches Spiel bei holprigem Boden und Wind

13 Minuten dauerte es, bis die Kugel das erste Mal im Netz zappelte. Bastian Pott schloss ein Solo mit einem satten Schuss ins kurze Eck zum 1:0 ab. Der Spielverlauf war über das gesamte Spiel hinweg einseitig; es fand fast ausschließlich in der Fabbenstedter Hälfte statt. Die Offensive der Gastgeber bekam kaum Unterstützung aus dem Mittelfeld, was den Frotheimern nur recht sein konnte. Die nutzten die vielen Räume gut aus, doch ließen sie bei den zahlreichen Torchancen das Tore Schießen etwas schlüren. Dennoch sorgten eine einfache Kombination, die Sebastian Bollmeier verwertete, und eine verunglückte Flanke von Christoph Meyhoff, die sich selbst für ihn überraschend ins Netz senkte, für die beruhigende 3:0-Pausenführung.

Tor Nr. 100

Thomas Szramowski erhöhte in der 58. Minute auf 4:0 und schaffte damit gleichzeitig das 100. Frotheimer Saisontor.
In der letzten halben Stunde hatte das Spiel dann kein Niveau mehr. Frotheim schaltete einen Gang runter, Fabbenstedt war konditionell platt und konnte nicht wechseln, da sie nur mit 11 Leuten angetreten waren. Das Spiel plätscherte dahin, wobei Frotheim im gegnerischen Strafraum zu umständlich agierte. Fabbenstedt hatte in den gesamten 90 Minuten nur eine glasklare Chance (81.), ansonsten waren sie damit beschäftigt, mit langen Schlägen ins Aus das 0:4 zu halten.

Der Frotheimer Pflichtsieg hätte bei konsequenter Chancenauswertung deutlich höher ausfallen müssen.
 

Aufstellung: C. Gerling, S. Depping, A. Kasten, J. Hußmann, T. Borchert (63. D. Spilker), C. Meyhoff, B. Pott, D. Gräve (63. S. Breuer), C. Speck, S. Bollmeier (58. C. Kellweries), T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Pott (13.), 0 : 2  Bollmeier (21.), 0 : 3  Meyhoff (45.), 0 : 4  Szramowski (58.)

Kantersieg gegen überforderte TuRaner

22. Spieltag: VfL Frotheim – TuRa Espelkamp III  11 : 1 (6 : 0)

TuRa beginnt mit 9 Mann

Es war den Gastgebern fast schon unangenehm, gegen TuRa III zu spielen, denn diese waren mit nur neun Spielern angetreten. Respekt, dass sie überhaupt erschienen sind. Zum Glück kam nach knapp zehn Minuten zumindest ein weiterer Gästespieler hinzu.
Das Spiel selbst war eintönig. Frotheim war bemüht, Ball und Gegner laufen zu lassen und den 90 Zuschauern etwas zu bieten. Die Taktik der TuRaner war schlicht: Einigeln, Ball raus- und Zeit totschlagen („kick and stand“). Das wirksamste Mittel fand der Gästetorwart, indem er bei Ballbesitz selbigen jedes Mal gefühlte zehn Sekunden im Strafraum herumprellte, um ihn dann lang nach vorne zu „holzen“. Doch wer kann es ihm verdenken? Frotheim mühte sich, doch war im Passspiel zu unpräzise und vor dem gegnerischen Tor zu umständlich, um noch deutlich mehr Tore zu erzielen.

Fünf Tore nach Standards

Dennoch fielen einige Tore. Viermal traf Christoph Meyhoff, davon dreimal per direktem Freistoß. Dazu dreimal Sebastian Bollmeier, ein Kopfball von Christoph Speck, ein Elfmeter von Dennis Spilker, einmal Bastian Pott und ein Eigentor des TuRaner Torhüters. Das Gegentor resultierte aus zwei kapitalen „Defensivböcken“ und war das einzige TuRaner Eindringen in den Frotheimer Strafraum während der gesamten 90 Minuten.

Alle 21 waren froh, als der Schiedsrichter abpfiff. Der Tabellenletzte war trotz lediglich  ausreichender Frotheimer Leistung mit den elf Toren mehr als gut bedient.

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker, A. Kasten (55. D. Wenig), J. Hußmann (55. D. Gräve), C. Kellweries, C. Speck, T. Borchert, C. Meyhoff, B. Pott (55. S. Breuer), S. Bollmeier, T. Szramowski

Tore: 1 : 0  Bollmeier (9.), 2 : 0  Speck (24.), 3 : 0  Meyhoff (36.), 4 : 0  Pott (39.), 5 : 0  Meyhoff (42.),   6 : 0  Spilker (45. FE), 7 : 0  Meyhoff (48.), 8 : 0  Meyhoff (50.), 9 : 0  Eigentor (55.), 10 : 0  Bollmeier (66.), 10 : 1  Ulutürk (67.), 11 : 1  Bollmeier (83.)
 

Souveräner Auswärtserfolg

23. Spieltag: FC Oppenwehe – VfL Frotheim  0 : 6 (0 : 3)

Spiel auf ein Tor

Geschätzte 11 Oppenweher und 40 Frotheimer Zuschauer sahen diese ordentliche B-Liga-Begegnung. Von der ersten Minute an zeigte der Gast, wer hier die drei Punkte holen wollte. Oppenwehe wurde bereits früh unter Druck gesetzt. Die Folge war eine Reihe von Torchancen, die zunächst vom starken Oppenweher Torwart vereitelt werden konnten. Doch auch er war gegen das 1:0 von Thomas Szramowski machtlos, der nach einem Eckball aus kurzer Distanz einschieben konnte (12.). Nachdem in der Folgezeit wiederum einige gute Chancen ausgelassen wurden, konnte Bastian Pott 20 Minuten später – ebenfalls nach einem Eckball – auf 2:0 erhöhen. Sebastian Bollmeier erzielte noch vor der Pause das 3:0.

Die Standards saßen

Im zweiten Spielabschnitt brauchte der Gast knapp 20 Minuten und drei weitere Riesenchancen, bis es endlich wieder im Gastgebernetz zappelte. Christoph Meyhoff verwandelte einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter zum 4:0. Die letzten beiden Treffer durch Thomas Szramowski und Bastian Pott – seltsamerweise wieder nach Eckbällen – schraubten das Ergebnis hoch.
Die beste Oppenweher Chance war ein Kopfball in der 90. Minute, der knapp am Tor vorbei strich.

Fünf der sechs Treffer in dieser bislang besten Rückrundenleistung gegen keineswegs schwache Oppenweher wurden nach Standards erzielt. Ob es an dem Trainingsschwerpunkt “Eckbälle” lag?
 

Aufstellung: C. Gerling, S. Depping (62. D. Spilker), A. Kasten, J. Hußmann, C. Kellweries (62. S. Breuer), D. Gräve (62. T. Borchert), C. Speck, C. Meyhoff, B. Pott, S. Bollmeier, T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Szramowski (12.), 0 : 2  Pott (32.), 0 : 3  Bollmeier (37.), 0 : 4  Meyhoff (64. FE), 0 : 5  Szramowski (75.), 0 : 6  Pott (82.)
 

Täglich grüßt das Murmeltier...schon wieder ein halbes Dutzend

17. Spieltag: SuS Holzhausen II  – VfL Frotheim  1 : 6 (0 : 2)

Engagierte Holzhauser

Tatsächlich gibt es Plätze, die noch löchriger, sumpfiger und schwerer bespielbar sind als der eigene. So einer liegt – von der Regionalbahn Rahden-Bielefeld von Zeit zu Zeit passiert – im Kurort Bad Holzhausen.
Trotz holprigen Geländes und enger, harter Deckungsarbeit der engagierten Gastgeber war spätestens nach Sebastian Bollmeiers Führungstreffer klar, dass Frotheim einen Pflichtsieg landen wollte. Aufgrund der harten, aber selten unfairen Gangart der Holzhauser gab es reichlich Freistöße für den Gast. Einen davon nutzte Christoph Meyhoff zum 2:0, indem er ihn aus 25m in den linken Torwinkel beförderte. Pfosten und Latte verhinderten eine höhere Führung.

Und wieder ein dummes Gegentor

Zwei schnelle Treffer nach in der zweiten Halbzeit sorgten für ein beruhigendes 4:0. Sebastian Bollmeier schoss aus der Drehung mit dem schwachen Linken in den Winkel, Tobias Borchert gelang ein Treffer nach einer Ecke. In der 59. Minute staubte Christopher Kellweries ab und erzielte somit sein erstes Saisontor.
Danach war bei den Frotheimern die Luft raus. Die abstiegsbedrohten Holzhauser wurden noch einmal stärker, ohne wirklich gefährlich vor das Tor zu kommen. Einen Freistoß konnten sie im Nachschuss zum 1:5 verwerten. Kurz vor Schluss netzte Thomas Szramowski nach einem Steilpass ein.

Das Ergebnis spiegelt die Kräfteverhältnisse und den Spielverlauf wider.
 

Aufstellung: C. Gerling, S. Depping, D. Spilker (60. A. Kasten), J. Hußmann, C. Kellweries (60. C. Speck), D. Gräve, T. Borchert, C. Meyhoff, B. Pott, S. Bollmeier (60. S. Breuer), T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Bollmeier (8.), 0 : 2  Meyhoff (14.), 0 : 3  Borchert (47.), 0 : 4  Bollmeier (51.), 0 : 5  Kellweries (59.), 1 : 5  Kunze (70.), 1 : 6  Szramowski (90.)

Sieg wurde im letzten Spieldrittel eingestielt

20. Spieltag: VfL Frotheim  – Eintr. Tonnenheide II  5 : 0 (0 : 0)

Holprige Halbzeit

Frotheim tat sich im ersten Spielabschnitt unheimlich schwer mit den hoch motivierten Tonnenheidern. Deren harte Gangart bekam Christoph Speck zu spüren, der nach einem überharten Einsteigen seines Gegenspielers schon früh mit einer Knieverletzung ausscheiden musste. Der Gast igelte sich hinten ein und war bemüht, bei Ballbesitz schnelle Konter vorzutragen. Tatsächlich sprangen nur wenige klare Frotheimer Chancen heraus und kurz vor Halbzeitpfiff hätte es im eigenen Kasten fast geklingelt.

Nach dem 1:0 platzte der Knoten

Trainer Holger Sarres fand in der Halbzeitansprache deutliche Worte, denn nun wurde es besser. Vor allem mit der Hereinnahme von Thomas Szramowski kamen die Gäste nicht gut zurecht. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe die nunmehr zwingender spielenden Gastgeber in Person von Sebastian Bollmeier zum erlösenden 1:0 kamen. Jetzt war der Knoten geplatzt, das Kombinationsspiel funktionierte besser und auf einmal klappte auch das Tore schießen. Andreas Janzen (2), Thomas Szramowski und wiederum Sebastian Bollmeier legten nach, und so war der Sieg unter dem Strich standesgemäß.

Trotz schwacher erster Hälfte ein verdienter Pflichtsieg gegen abstiegsbedrohte Gäste, die im Offensivspiel kaum stattfanden.

Aufstellung: C. Gerling, A. Kasten, D. Spilker, J. Hußmann, C. Speck (19. C. Kellweries), D. Gräve (55. T. Szramowski), T. Borchert, C. Meyhoff, B. Pott, S. Bollmeier, A. Janzen

Tore: 1 : 0  Bollmeier (65), 2 : 0  Szramowski (67.), 3 : 0  Janzen (72.), 4 : 0  Janzen (80.), 5 : 0  Bollmeier (86.)

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Der VfL spielt Blasheim an die Wand

24. Spieltag: VfL Frotheim  – BSC Blasheim  10 : 1 (8 : 0)

Hoffnungslos unterlegener A-Liga-Absteiger

Der VfL legte los wie die Feuerwehr und kam gleich beim ersten gescheiten Angriff nach vier Minuten zum 1:0 durch einen haltbaren Kopfball von Thomas Szramowski. In der 10. Minute verschoss Christoph Meyhoff einen Foulelfmeter, wobei Tobias Borchert im zweiten Nachsetzen den Ball jedoch ins Tor beförderte. Die etwa 100 Zuschauer sahen eine Halbzeit, in der Frotheim wie aus einem Guss spielte. Dabei kam ihnen gelegen, dass Blasheims Abseitsfalle überhaupt nicht funktionierte, aber diese dennoch konsequent angewendet wurde. Stets wurde der Ball über die Außen in die Tiefe gespielt, Blasheim reklamierte nur angebliches Abseits und blieb fast kollektiv stehen. So waren die weiteren Treffer nur eine Frage der Zeit. Dreimal Sebastian Bollmeier, noch zweimal Tobias Borchert und Christoph Meyhoff mit einem direkten Freistoß aus 18m Entfernung schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Zwei Gänge herausgenommen und zweiter verschossener Elfmeter

Nach dem 9:0 durch Christoph Meyhoff verflachte die Partie etwas, da Blasheim jetzt darauf aus war, den Schaden in Grenzen zu halten und Frotheim Dampf herausnahm. In der 67. Minute gab der ansonsten tadellos leitende Schiedsrichter einen fragwürdigen Elfmeter für Frotheim, den Christoph Meyhoff allerdings verschoss. Zwischen der 50. und 80. Minute passierte relativ wenig.
Nach einer Ecke nutzte Blasheim seine einzige zwingende Torchance zum „Anschlusstreffer“. Kurz vor Ende der Begegnung machte der Tabellenführer das Ergebnis dann noch zweistellig, zum vierten Mal in dieser Saison.

Die erste Halbzeit war trotz der Ausfälle einiger Stammkräfte ganz großes Tennis vom VfL, wobei Blasheim aber auch ein erschreckend schwacher Gegner war und eine Klasse schlechter als im Hinspiel agierte.

Aufstellung: C. Gerling, A. Kasten, D. Spilker, J. Hußmann, D. Wenig (70. R. Gornik), D. Gräve, T. Borchert, C. Meyhoff (70. W. Degen), B. Pott, S. Bollmeier, T. Szramowski

Tore: 1 : 0  Szramowski (4.), 2 : 0  Borchert (10.), 3 : 0  Bollmeier (13.), 4 : 0  Borchert (14.), 5 : 0  Bollmeier (21.), 6 : 0  Bollmeier (33.), 7 : 0  Borchert (37.), 8 : 0  Meyhoff (43.), 9 : 0  Meyhoff (48.), 9 : 1  Kirchner (84.), 10 : 1  Bollmeier (86.)

besondere Vorkommnisse: Meyhoff verschießt Foulelfmeter (10., 67.), Brümmelhörster kriegt gelb/rot (86.)

Auch “dreckige” Spiel muss man gewinnen

25. Spieltag: SV Schnathorst  – VfL Frotheim  2 : 3 (1 : 1)

Schnathorst steht clever

Dass dieses Spiel nicht leicht sein würde, war den Frotheimern von vornherein klar. Der Absteiger aus der Kreisliga A würde dem Tabellenführer nicht wieder ins offene Messer laufen wie beim 8:0 im Hinspiel. Bei sommerlichen 25 Grad und etwa 50 mitgereisten Frotheimern entwickelte sich ein insgesamt zähes, unansehnliches Spiel.
Schnathorst spielte äußerst defensiv, war bissig in den Zweikämpfen und stand sehr geordnet. Für das Offensivspiel taten sie wenig. Frotheim war bemüht, es fiel ihnen aber kaum etwas Kreatives ein. Die hohen und langen Bälle wurden sämtlich herausgeköpft. Bis zum Schnathorster 16-er spielte der Gast gefällig, so richtig gefährlich wurde es allerdings nur durch drei Distanzschüsse, von denen der dritte dann reinging. In der 25. Minute hatte es Frotheims Libero Janes Hußmann satt. Er marschierte mit dem Ball über das halbe Spielfeld und überwand den guten Schnathorster Keeper mit einem satten Linksschuss.
Was Effektivität ist, zeigten die Gastgeber zehn Minuten später, als Nils Rührup einen Abwehrfehler zum 1:1 nutzen konnte.

Verdienter Doppelschlag nach dem Wechsel

Nach der Halbzeit wurde Frotheim stärker und konstruktiver im Offensivspiel. Nach einer Flanke fiel Tobias Borchert der Ball auf den schwachen Rechten und seine Bogenlampe senkte sich glücklich ins Schnathorster Tor („Wenn du oben stehst, geht so`n Ding halt rein.“). Kurz darauf erhöhte Thomas Szramowski nach schöner Einzelleistung auf 3:1. Im weiteren Verlauf hatte Frotheim noch einige gute Gelegenheiten, die aber ungenutzt blieben bzw. vom Torwart gehalten werden konnten. Schnathorst kam in der 70. Minute zum Anschlusstreffer durch Nils Rührup. Wer jetzt mit einer Schlussoffensive des Absteigers gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Für das Angriffsspiel taten sie auch in den letzten 20 Minuten nichts mehr, sodass es nur vom Ergebnis her knapp war, vom Spielverlauf aber eher weniger.
Trainer Holger Sarres musste sich in den letzten fünf Minuten aufgrund der engen personellen Situation selbst einwechseln und gewann gefühlte 100% seiner Kopfballduelle.

Ein verdienter, mühseliger Arbeitssieg gegen gut sortierte Defensivkünstler aus Schnathorst, die viel zu wenig für das Spiel taten, aber aus drei Chancen zwei Tore machten. Noch zwei Siege fehlen zum Aufstieg. Das sollte in fünf Spielen machbar sein.
 

Aufstellung: C. Gerling, A. Kasten, D. Spilker, J. Hußmann, D. Wenig (46. C. Kellweries), D. Gräve, T. Borchert, C. Meyhoff, B. Pott, S. Bollmeier (85. H. Sarres), T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Hußmann (25.), 1 : 1  Rührup (36.), 1 : 2  Borchert (48.), 1 : 3  Szramowski (56.), 2 : 3  Rührup (71.)

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Und wieder ein Dreier

26. Spieltag: SV Hüllhorst/Oberbauerschaft II  – VfL Frotheim  0 : 3 (0 : 1)


Frotheim bekleckert sich nicht mit Ruhm

TuSpo Rahden stolperte in Hüllhorst, und solcherlei “lange Gesichter” wollten die Frotheimer unbedingt vermeiden.
So mühten sich die Gäste, aber die 11-Mann-Verteidigung der Hüllhorster hielt bis zur 39. Minute. Vorher hatte Bastian Pott einen Kopfball an die Latte gesetzt und der Gastgeber fast ein Gerling-Luftloch zur Führung genutzt. Dies sollte allerdings die einzige nennenswerte Hüllhorster Offensivaktion der gesamten 90 Minuten gewesen sein. Dann aber bugsierte ein Hüllhorster Spieler den Ball zur Freude der knapp 40 mitgereisten Frotheimer ins eigene Netz.

Fairer, aber lauer Kick

Ähnlich wie die Schnathorster in der Vorwoche waren die Südkreisler nur darauf bedacht, eine Klatsche wie im Hinspiel zu vermeiden. Das Spiel fand im Wesentlichen zwischen dem Hüllhorster Strafraum und der Mittellinie statt. Dennoch musste Trainer Holger Sarres bis zur 76. Minute warten, ehe endlich eine der wenigen glasklaren Einschussmöglichkeiten von Christoph Meyhoff nach schöner Gräve-Vorarbeit eingenetzt wurde. Hier beklagten die Hüllhorster zwar, dass der Ball angeblich im Aus gewesen sein soll, doch dieser war klar auf der Linie (die Videoanalyse einer unabhängigen Expertenkommission hat dies eindeutig bewiesen). In der 83. Minute machte ebenfalls Meyhoff mit einem trockenen 18m-Schuss den Deckel drauf.

Wenn das mit dem gegnerischen Catenaccio so weiter geht, werden es noch ein paar langweilige Spiele bis zum letzten Saisonspiel. Mit einem Sieg in der nächsten Woche kann Frotheim den Aufstieg perfekt machen.

 

Huellhorst_3
Huellhorst_2
Huellhorst_1

Aufstellung: C. Gerling, D. Wenig, S. Depping, J. Hußmann (58. A. Kasten), C. Kellweries, D. Gräve, T. Borchert (78. S. Bollmeier), C. Meyhoff, B. Pott, A. Janzen, T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Eigentor (39.), 0 : 2  Meyhoff (76.), 0 : 3  Meyhoff (83.)

Aufstieg trotz Niederlage

27. Spieltag: VfL Frotheim – BW Oberbauerschaft  0 : 1  (0 : 1)

Über 200 Zuschauer warten ungeduldig auf den Schiedsrichter aus Alswede

Irgendwann musste es ja mal so kommen. Fast die gesamte Serie über stellten sich Frotheims Gegner hinten rein, am 27. Spieltag erwischte es die jungen Kicker in Form der dritten Saisonniederlage nach dem Prinzip „Umsonstes Anrennen, denn schwächere Mannschaft steht tief, nutzt einen Konter und beim eigenen Offensivspiel will der Ball einfach nicht über die Linie“.
Knapp 230 Zuschauer waren auf den Frotheimer Platz gekommen, das Wetter passte ebenfalls. Die Rahmenbedingungen wurde allerdings durch das Nicht-Erscheinen des Schiedsrichter, des Sportskamerader Andreas Fischer vom HSC Alswede, getrübt. Um 15.40 Uhr wurde dann das Spiel angepfiffen, nachdem beide Seiten sich auf den erfahrenen Frotheimer Schiedsrichter Heinz Waßmann geeinigt hatten, der die im Wesentlichen faire Partie unauffällig leitete (das beste Zeugnis für einen SR).
Südkreisler rühren Beton an

Zwei äußerst unterschiedliche Spielsysteme trafen heute aufeinander: Das offensive Frotheimer 2-6-2 und das (was ist die Steigerung von defensiv?) 9-1 von Oberbauerschaft, die den überwiegenden Teil der Frotheimer Mannen über 90 Minuten in konsequente Manndeckung nahmen. Da sie zudem leidenschaftlich kämpften, fiel es Frotheim schwer, sich Torchancen zu erspielen. Doch auch der Gastgeber war heute eine Klasse besser als in der Vorwoche, vergab jedoch in den ersten 20 Minuten drei gute Einschusschancen. Das sollte sich rächen; in der 23. Minute hatte Oberbauerschaft eine Top-Torchancen, die Christoph Gerling an den Innenpfosten lenken konnte. Vier Minuten später nutzten sie dann allerdings ihre zweite und letzte Chance des gesamten Spiels zur Führung, nachdem der Ball von Janes Hußmann vertändelt wurde. Bis zur Halbzeit wurden weitere drei gute Torgelegenheiten von den Grünhemden vertan, darunter ein Lattenschuss von Christoph Meyhoff.

Dreimal Aluminium

Dass manchmal gefühlte 80% Ballbesitz nicht für einen Punktgewinn ausreichen, zeigte sich sehr eindrucksvoll in der 2. Halbzeit. Das Schema war immer das Gleiche: Frotheim spielt hinten rum, versucht mit kurzen Pässen nach vorne zu kommen. Eins von 22 Oberbauerschafter Beinen war meist dazwischen und drosch den Ball nach vorne, wo der einzige Gästestürmer völlig in der Luft hing bzw. hängen gelassen wurde. Frotheim erlief sich den Ball und das Spiel ging von vorne los.
Neben viel verpuffter Zeit gab es aber auch noch einige klare Torchancen. Bastian Pott traf nur die Unterkante der Latte, Thomas Szramowski köpfte den „Rebound“ um Zentimeter über das Tor. Kurz darauf setzte Sebastian Bollmeier einen Ball an den Pfosten (Frei nach Andi Brehme: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß!“). Der Torwart der Oberbauerschafter hatte ebenfalls einen guten Tag erwischt, denn er hielt zwei gute Freistöße von Christoph Meyhoff. Ein Offensivspiel der Gäste gab es nicht.
Nach dem Abpfiff dauerte es dann aber doch einige Minuten, bis die Freude über den Espelkamper Sieg gegen Rahden gegen diese unglückliche Niederlage überwog.
Die Feierlichkeiten dauerten jedenfalls bis in die frühen Morgenstunden: Auch wenn die Meisterschaft jetzt wohl weg sein dürfte – der VfL ist nach drei Jahren Abstinenz wieder in der A-Liga!

Frotheim war bemüht, doch es fehlte der letzte Tick Leidenschaft, Fortune und Präzision gegen die Abwehrmauer. Die destruktive Taktik der Oberbauerschafter führte zu einem für die Zuschauer hässlichen Spiel. Frotheim blieb das erste Mal in dieser Serie ohne Tor, worüber sich die fleißig verteidigenden Blauen sehr freuten. Unter dem Strich ging das Defensiv-Konzept der Siebers-Truppe mit einem großen Haufen Glück auf. Unter diesen Strich können wir aber seit dem 10.5. einen weiteren Strich ziehen und feststellen, dass der Verlierer dieser Begegnung am viertletzten Spieltag den Aufstieg klar gemacht hat und der Sieger im nächsten Jahr einen Neuanlauf nehmen muss. Dabei allerdings viel Erfolg und auf die Revanche in der A-Liga.

Aufstellung: C. Gerling, D. Spilker (61. A Janzen), S. Depping, J. Hußmann, C. Kellweries, D. Gräve (46. D. Wenig), T. Borchert (61. A. Kasten), C. Meyhoff, B. Pott, S. Bollmeier, T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Kleffmann (27.)

Frotheimer Auswärtssieg und lustiges Platzabkreiden

28. Spieltag: TuS Dielingen II – VfL Frotheim  0 : 7  (0 : 4)

Sebastian Bollmeier mit seinen Saisontreffern 30 bis 32

Der Kindergarten ist wieder ausgenüchtert.
Die runderneuerte Frotheimer Truppe brauchte eine halbe Stunde und fünf Großchancen, bis sie in Person von Sebastian Bollmeier (Kopfball) nach 129 torlosen Minuten zum überfälligen 1:0 traf. Das Spiel fand fast ausschließlich in der Hälfte der Dielinger Reserve statt.
Thomas Szramowski (31.) schloss einen schnellen Ballgewinn zum 2:0 ab, wiederum Sebastian Bollmeier (36.) und Bastian Pott (41.) erhöhten noch vor der Pause. Ab der 38. Minute spielte der Gastgeber in Unterzahl, da ein Dielinger Spieler wegen Beklatschens seiner gelben Karte die nächste gleich hinterher bekam.


Platzwart kreidet Spielfeld mitten im Spiel ab

Konnten die Dielinger in der ersten Halbzeit zumindest phasenweise über die Mittellinie kommen, so gelang ihnen das im zweiten Spielabschnitt kaum noch. Sie postierten sich nur im und rund um den eigenen Sechzehner und stellten so die Räume mehr oder weniger geschickt zu.
Der Frotheimer Horst Hrubesch heißt ab jetzt übrigens Sebastian Bollmeier, denn dieser markierte seinen 32. Saisontreffer wiederum per Kopf. Das 6:0 durch Simon Deppings erstes Saisontor war gleichzeitig Frotheims hundertfünfzigstes (Glückwunsch zu zwei Kisten Bier!). Libero Janes Hußmann wurde es dann hinten zu langweilig und er rundete den Kantersieg mit seinem Abstaubertor zum 7:0 ab.
Spieler und Anhang aus Frotheim kamen in der 87. Minute aus dem Lachen kaum heraus; der Dielinger Platzwart kreidete mitten im Spiel den verwaisten Frotheimer Sechzehn-Meter-Raum für das darauf folgende A-Liga-Spiel ab. In Dielingen ist manches anders…

Ein auch in der Höhe hoch verdienter Sieg für den VfL in einem bedeutungslosen Spiel. Der VfL beendete damit seine „Torflaute“.

Aufstellung: C. Gerling, A. Kasten, D. Wenig (59. S. Depping), J. Hußmann, J. Schütte, D. Gräve, S. Breuer, B. Pott (59. C. Kellweries), C. Meyhoff, S. Bollmeier (59. A. Janzen), T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Bollmeier (29.), 0 : 2  Szramowski (31.), 0 : 3  Bollmeier (36.), 0 : 4  Pott (41.), 0 : 5  Bollmeier (57.), 0 : 6  Depping (62.), 0 : 7  Hußmann (87.)

Sommerkick nach dem Frühlingsmärchen

29. Spieltag: VfL Frotheim – TuRa Espelkamp II  2 : 0  (1 : 0)

Schon wieder zwei frühe Auswechslungen

So ganz viel gibt es zu diesem lauen Sommerkick nicht zu sagen. TuRas Reserve spielte eingedenk der geringen Bedeutung dieses Spiels sehr körperbetont, außerdem lamentierten viele Gästeakteure ständig mit dem “geronten” Schiedsrichter.
Weder Frotheim noch TuRa brachte in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel zuwege, wobei die Frotheimer noch die besseren Chancen hatten. Aber auch ihnen merkte man an, dass die Saison lang war und die Luft langsam draußen ist (So musste Trainer Holger Sarres nach dem luschigen Aufgewärme noch vor dem Spiel seine Kindergartenkinder moderat falten).
Der Höhepunkt der ersten Halbzeit war der schöne Seitfallzieher von Sebastian Bollmeier in der 20. Minute, der auch noch reinging. Die TuRaner verteidigten clever und ließen nur wenige weitere Chancen zu.


Tormaschine mit Ladehemmung – Frotheim baute ab

Auch in der zweiten Halbzeit sahen die gut 100 Zuschauer im letzten Heimspiel der Saison ein eher wenig glanzvolles B-Liga-Spiel, wobei auf beiden Seiten 4-5 gute Torgelegenheiten heraussprangen. Eine davon nutzte Sebastian Bollmeier zum 2:0 in der 50. Spielminute.
Am Ende hatten die Frotheimer Glück, nicht noch den Anschlusstreffer zu kassieren. Um diesen bettelten sie förmlich, weil einige Spieler doch des Öfteren einfach mal einfach stehen blieben - lag es an der Temperatur und der damit einhergehenden fiesen UV-Strahlen? Doch TuRa war vor dem Frotheimer Kasten einfach zu ungefährlich.


Trotz allem war Frotheim genau um diese zwei Tore besser, wobei die fleißigen Gäste ein Tor absolut verdient gehabt hätten.
 

Aufstellung: C. Gerling, A. Kasten, D. Wenig (31. D. Spilker), J. Hußmann, T. Borchert (18. D. Gräve), S. Breuer (63. J. Schütte), C. Kellweries, B. Pott, C. Meyhoff, S. Bollmeier, A. Janzen

Tore: 1 : 0  Bollmeier (20.), 2 : 0  Bollmeier (50.)

Personalnot am letzten Spieltag

30. Spieltag: Türk Gücü Espelkamp – VfL Frotheim  0 : 7  (0 : 2)

Schlapper Start

Die Personaldecke war am letzten Spieltag mehr als dünn. So fielen Christopher Kellweries, Dominik Gräve und Tobias Borchert verletzt aus. Holger Sarres musste sich selbst von Anfang an bringen, die Dauerverletzten Christoph Speck und Sebastian Heitkamp saßen auf der Bank. Dazu kam, dass vielen Frotheimern das Sportfest noch in den Knochen und vor allem in der Leber steckte, sodass es zu ansonsten nicht auftretenden Schwierigkeiten in der Feinmotorik kam.
In den ersten fünf Minuten bettelten die Gäste aufgrund dieser koordinativen Probleme förmlich um ein Gegentor, aber die Türken waren zum Glück ziemlich harmlos.
Nach 15 Minuten wurde Frotheim besser und kontrollierte Ball und Gegner. Folge waren die beiden Treffer von Sebastian Bollmeier und Janes Hußmann.


161 Treffer in 30 Spielen – wahrscheinlich Rekord

Nach dem Wechsel brach die Gegenwehr der ebenfalls ersatzgeschwächten Türken vollends zusammen. Zweimal Thomas Szramowski, Andreas Janzen und wiederum Bollmeier und Hußmann erhöhten auf 7:0.
Am Ende hätte es zweistellig werden müssen, doch dafür reichte die Konzentration vor dem Tor nicht.
Zwar klappte es nicht mit der Meisterschaft, da Preußen II den Tabellenletzten schlug, aber immerhin hat der VfL Frotheim mit einem Torverhältnis von 161:25 einen Maßstab gesetzt, der wohl nicht so schnell getoppt werden dürfte.

Der VfL machte den Deckel drauf auf eine schöne Saison. Nach dem Spiel nahmen die Grünen als Zuschauer am 8:0-Sieg der Reserve teil, und alle drei Seniorenmannschaften feierten ausgelassen den Doppelaufstieg.

 

Aufstellung: C. Gerling, H. Sarres (63. C. Speck), A. Kasten (46. C. Meyhoff), D. Wenig (84. S. Heitkamp), D. Spilker, S. Depping, J. Hußmann, B. Pott, S. Bollmeier, A. Janzen, T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Bollmeier (19.), 0 : 2  Hußmann (36.), 0 : 3  Szramowski (48.), 0 : 4  Szramowski (51.), 0 : 5  Janzen (58.), 0 : 6  Bollmeier (63.), 0 : 7  Hußmann (82.)

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