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FB1 TT TU AER

1

VfL Frotheim

0

0

2

TuRa Espelkamp II

0

0

3

FC Oppenwehe

0

0

4

TuS Levern

0

0

5

SV Hüllhorst-Ob.

0

0

6

TuSpo Rahden

0

0

7

SV Schnathorst II

0

0

8

TuS Gehlenbeck II

0

0

9

BSC Blasheim II

0

0

10

TuS Dielingen II

0

0

11

Holsener SV

0

0

12

TuS Oppendorf

0

0

13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

VfL Frotheim I - Spielberichte 2009/10

Kreisliga A: 1. ST: OTSV - VfL (16. ST), 2. ST: VfL - Alswede (17. ST), 3. ST: Tonnenheide - VfL (18. ST), 4. ST: VfL- SVHO (19. ST), 5. ST: SVEB - VfL (20. ST), 6. ST: VfL - Levern (21. ST), 7. ST: VfL - TuRa (22. ST), 8. ST: Tengern III - VfL (23. ST), 9. ST: VfL - FCP II (24. ST), 10. ST: Varl - VfL (25. ST), 11. ST: VfL - FCL (26. ST), 12. ST: VfB - VfL (27. ST), 13. ST: VfL - Gehlenbeck (28. ST), 14. ST: SuS - VfL (29. ST), 15. ST: VfL - Ströhen (30. ST)

 

Auftaktsieg in neuer Liga

1. Spieltag (9.8.09): OTSV Pr. Oldendorf – VfL Frotheim  0 : 2  (0 : 0)

Viele Fehler in Halbzeit 1

Nach zehn Minuten des Abtastens ergriffen die Frotheimer die Initiative, ohne letztlich zu überzeugen. Im Spielaufbau und im Mittelfeld wurden reichlich Fehler produziert. Trotzdem kamen die Gäste zu einigen klaren Einschussmöglichkeiten; der Oldendorfer Keeper hatte allerdings einen guten Tag erwischt und machte alle zunichte.
Oldendorf selbst tat relativ wenig für die Offensive, war aber griffig im Mittelfeld. Die Zwei dicke Frotheimer Patzer konnten sie nicht zur Führung nutzen. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Kabine.

Erlösung 13 Minuten vor Schluss

Die zweite Hälfte war nicht viel besser. Frotheim war das engagiertere Team, Oldendorf ließ allerdings nicht ganz viel an Chancen zu. In der 70. Minute hätte der Gastgeber in Führung gehen müssen: Als ein Oldendorfer Mittelfeldakteur bereits am Schlussmann Gerling vorbei war, schob er den Ball aus etwa 15m ans Außennetz.
Das rächte sich nur wenige Minuten später, als nämlich der eingewechselte Andreas Janzen – hier hatte Trainer Holger Sarres ein glückliches Händchen – von 16m abzog und sich der Ball – noch abgefälscht – ins Tor senkte. Danach wurden die Oldendorfer etwas aktiver, ohne wirklich zwingend vor das Frotheimer Gehäuse zu kommen. Die sich jetzt bietenden Räume nutzte Frotheim, indem sie einen Konter zum 2:0 setzten.

In einem mäßigen Spiel gewann der VfL verdient, denn er war einfach aktiver und präsenter; hat sich jedoch nicht mit Ruhm bekleckert. Trotz allem muss man als Aufsteiger aber ohne einige etablierte Stammkräfte erst einmal in Pr. Oldendorf gewinnen.

Aufstellung: C. Gerling, P. Kowalczyk, D. Wenig, C. Speck, W. Degen (46. S. Depping), J. Schütte (82. S. Breuer), T. Borchert, C. Meyhoff, M. Engel (72. A. Janzen), T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 0 : 1  Janzen (77.), 0 : 2  Janzen (88.)
 

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Zweiter Sieg gegen Alswede in fünf Tagen

2. Spieltag (16.8.): VfL Frotheim – HSC Alswede  5 : 1  (0 : 1)

Täglich grüßt das Murmeltier

Der HSC Alswede begann deutlich defensiver als am vergangenen Dienstagabend, als es im Pokalviertelfinale fünf Gegentreffer setzte. Die Taktik ging auf, denn das Spiel war relativ ausgeglichen. Nach einer knappen halben Stunde hatte Frotheim zwei Hundertprozentige, doch Sebastian Bollmeier schoss knapp vorbei und Christoph Speck traf nur die Latte. Auf der Gegenseite hatte Alswede eine Doppelchance, doch die konnte Torwart Christoph Gerling vereiteln. Der Gast zwang danach den Aufsteiger zu Fehlern und die kamen. Libero Christoph Speck verschätzte sich bei einer langen Bogenlampe und Alswede nutzte dies zum nicht unverdienten 1:0.

Fünf Treffer im zweiten Spielabschnitt

Frotheim kam an diesem glühend heißen Sonntag wie verwandelt aus der Kabine. Gleich zu Beginn wurden die Zweikämpfe gewonnen und der Ball lief besser. Mit dem ersten vernünftigen Angriff fiel der Ausgleichstreffer durch Dominik Gräve. Ab jetzt rollten zahlreiche Angriffe auf das Alsweder Tor und der VfL wurde zwingender und konkreter im Offensivspiel und stand hinten jetzt sicher. So erhöhte Christoph Meyhoff auf 2:1 und Christoph Speck machte seinen Fehler aus der ersten Halbzeit wieder gut, indem er zum 3:1 traf. Sebastian Bollmeier und Andreas Janzen erhöhten auf 5:1, sodass das selbe Ergebnis wie am Dienstag zu Buche stand. Es hätte gut und gerne noch etwas deutlicher ausfallen können – die Chancen waren da. Alswede wurde lediglich in den letzten Minuten noch mal gefährlich, ansonsten klappte bei ihnen nicht mehr viel.

Aufgrund der starken zweiten Hälfte ist das Ergebnis auch in der Höhe verdient, denn Alswede spielte nur 30 Minuten richtig gut.
Es wird Zeit, dass der VfL mal über 90 Minuten konstant gut spielt...


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Aufstellung: C. Gerling, P. Kowalczyk, D. Wenig, C. Speck, D. Gräve, J. Schütte (46. A. Janzen), S. Depping (76. W. Degen), C. Meyhoff, C. Kellweries, T. Szramowski (64. M. Engel), S. Bollmeier

Tore: 0 : 1  Kessler (30.), 1 : 1  Gräve (49.), 2 : 1  Meyhoff (58.), 3 : 1  Speck (63.), 4 : 1  Bollmeier (68.), 5 : 1  Janzen (77.)
 

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Spannung und Emotionen pur in Tonnenheide

3. Spieltag (21.8.09): Eintracht Tonnenheide – VfL Frotheim  2 : 3  (1 : 1)

Zwei tolle Freistöße

Geschätzte 200 Zuschauer sahen sich das Spitzenspiel (zumindest vom Tabellenbild, 1. gegen 2.) an, das allerdings auch eines werden sollte.
Auf holprigem Geläuf nahm Frotheim von Beginn an das Heft in die Hand und hatte die ersten guten Offensivaktionen, es fehlte allerdings noch die letzte Präzision vor dem Tor. Auf der anderen Seite musste die Frotheimer Defensive auf die nach Ballbesitz schnell umschaltenden Tonnenheider aufpassen. Tonnenheide war bestrebt, vor allem im Zentrum eng am Mann zu stehen. Die Tonnenheider zogen sich auf ihrem kleinen Platz weit zurück und schlugen das Spielgerät bei Ballbesitz sofort in die Spitze. Frotheim dagegen bemühte sich um konstruktiven Spielaufbau, was allerdings durch den unebenen Boden und die Tonnenheider Manndeckung, die meist Bein, Arm oder Sense dazwischen bekamen, oftmals unterbunden wurde.
Die Taktik der Sander-Truppe ging zunächst auf. Mit der ersten brauchbaren Offensivaktion, einem Freistoßknaller von Stephan Heidemann, gingen sie 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf gab es alle paar Minuten gute Angriffe auf beiden Seiten. Frotheims Ausgleich fiel ebenfalls durch ein tolles Freistoßtor aus ähnlicher Distanz (Christoph Meyhoff). Der unglücklich leitende Schiedsrichter verwehrte den Frotheimern ein reguläres Kopfballtor Andreas Janzens (40.), indem er zum Entsetzen von Trainer Sarres auf Abseits entschied. Das Unentschieden zur Pause war jedoch gerecht.

Viel umjubelter Sieg

In der zweiten Hälfte waren die Frotheimer besser im Zweikampf und stellten sich nun auf die robuste Spielweise der Tonnenheider ein. Nutznießer einer unglücklichen Abwehraktion Frotheims war wiederum Heidemann, der vom 16-er abzog und Torwart Gerling keine Chance ließ. Fast postwendend fiel allerdings der Frotheimer Ausgleich durch einen Abstauber Thomas Szramowskis. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. In der 68. Minute nutzte Andreas Janzen einen kapitalen Abwehrbock der Tonnenheider – ein langer Ball von Simon Depping trumpfte auf dem Holperboden so auf, dass Spielertrainer Sander den Ball unterlief und Andreas Janzen Torwart Hesemann ausspielen konnte.
In der Schlussphase wurde es immer hektischer. Das von vielen Nickligkeiten und Spielunterbrechungen gekennzeichnete Spiel drohte dem Schiedsrichter aus der Hand zu gleiten, denn es gab leider einige hässliche Szenen. In der 80. Minute ließ sich der Tonnenheider Ahrens zu einer klaren Tätlichkeit gegen Sebastian Bollmeier hinreißen, der daraufhin verletzt ausgewechselt werden musste. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Nicht viel besser war eine „Todesgrätsche“ von Frotheims Thomas Szramowski, die von den Tonnenheidern zu Recht gerüffelt wurde. Die Revanchefoulandrohung eines Tonnenheider Spielers war jedoch ebenso überflüssig.
Fußball gespielt wurde dann aber auch noch. Tonnenheide drängte auf den Ausgleich und Frotheim musste noch zwei brenzlige Eckbälle überstehen. In der 4. Minute der Nachspielzeit – insgesamt wurden 7 (!) Minuten nachgespielt – hatte Tonnenheide die Riesenchance zum Ausgleich, die knapp neben dem Frotheimer Gehäuse landete.
Kurz nach dem Abpfiff hatten sich die Gemüter aber auch wieder beruhigt.

Es war ein teilweise zerfahrenes, manchmal überhartes, intensives und emotionales Spiel, das an Spannung kaum zu überbieten war und in dem beide Mannschaften eine gute Leistung zeigten. Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Über ein Unentschieden hätte Frotheim sich nicht beklagen dürfen, denn das Chancenverhältnis war ausgeglichen. Letztlich war der Auswärtssieg von der Kategorie „nicht unverdient“, denn Frotheim hatte mehr Ballbesitz und im Vergleich zum Tonnenheider Kick-and-rush die konstruktivere Spielanlage.
Wermutstropfen sind einige vom Spiel demolierte Frotheimer Knochen, was der ohnehin angespannten Personalsituation nicht eben guttut.

Aufstellung: C. Gerling, P. Kowalczyk, S. Depping, C. Kellweries, C. Speck, M. Engel (70. J. Schütte), C. Meyhoff, D. Gräve, T. Szramowski, S. Bollmeier (82. W. Degen), A. Janzen

Tore: 1 : 0  Heidemann (16.), 1 : 1  Meyhoff (37.), 2 : 1  Heidemann (56.), 2 : 2  Szramowski (59.), 2 : 3  Janzen (68.)
 

Personaldecke dünnt weiter vor sich hin...

4. Spieltag (30.8.09): VfL Frotheim – Hüllhorst-Oberb.  3 : 1  (2 : 0)

Verdiente Führung

Am heutigen Sonntag waren nicht so viele Zuschauer anwesend wie sonst bei Heimspielen (ca. 80), was mit Sicherheit am Dresch- und Backtag lag.
Trainer Sarres schickte seine Elf nicht ohne Sorgenfalten ins Rennen, denn einige Stammkräfte mussten ersetzt werden. Beim Abschlusstraining hatte sich Torjäger Andreas Janzen schwer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Rahdener Krankenhaus gebracht werden. Mit seinem Schien- und Wadenbeinbruch wird er leider lange ausfallen.
Das Spiel begann verhalten. Die Hüllhorster wollten  den Frotheimern anscheinend nicht ins offene Messer laufen, agierten zunächst abwartend und versuchten mit ihrer starken Offensive Konter zu setzen. Das gelang zunächst nicht, denn schon nach fünf Minuten hatte Frotheims Thomas Szramowski das 1:0 nach einem kapitalen Hüllhorster Abwehrbock auf dem Fuß, doch der Torwart konnte halten. In der 17. Minute fasste sich Sebastian Bollmeier ein Herz und schloss ein fulminantes Solo zum 1:0 für die aktivere Mannschaft ab. Nur wenige Zeigerumdrehungen später versenkte Dominik Gräve einen direkten Freistoß. Erst danach wachte Hüllhorst auf und hatte zwischen der 25. und 35. Minute die beste Phase. Zwei Großchancen konnte Frotheims Christoph Gerling vereiteln. In der 40. Minute musste der VfL die nächste Verletzung einstecken. Libero Janes Hußmann – es war heute sein erstes Saisonspiel – fiel nach einem Kopfball unglücklich auf den Boden und musste mit Verdacht auf einen Knochenbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Zum Glück stellte sich die Verletzung „nur“ als Beckenprellung heraus.

Viel Mittelfeldgeplänkel

In der zweiten Halbzeit war das Spiel weitgehend ausgeglichen, richtig viele Torchancen gab es nicht, vernünftiger Spielfluss kam selten auf. Das 3:0 von Sebastian Bollmeier erstickte die Hüllhorster Punkthoffnungen. Erst sieben Minuten vor Spielende kamen die Gäste zum Ehrentreffer durch einen allerdings mehr als zweifelhaften „Foul“elfmeter. Zu mehr sollte es allerdings nicht reichen.

Ein verdienter Arbeitssieg auch dank einer konzentrierten Frotheimer Abwehrleistung, die die starke Hüllhorster Offensive nie richtig zur Entfaltung kommen ließ.
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Aufstellung: C. Gerling, P. Kowalczyk, D. Wenig, J. Hußmann (40. B. Pott), S. Depping, C. Kellweries (71. S. Breuer), M. Engel, J. Schütte, D. Gräve (79. W. Degen), T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 1 : 0  Bollmeier (17.), 2 : 0  Gräve (25.), 3 : 0  Bollmeier (62.), 3 : 1  Tekin (83.)
 

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Glücklicher Sieg im Eggetal

5. Spieltag (1.9.09): SV Börninghausen - VfL Frotheim  0 : 1  (0 : 0)

Schwache erste Hälfte

Trainer Holger Sarres hatte seine Jungs vorher gewarnt, dass es ein „dreckiges Spiel“ werden würde und dass es keinen Schönheitspreis zu gewinne gäbe, weil die Frotheimer vom „Papier“ her (Erster gegen Letzter) in der Favoritenrolle sein würden. So sollte es dann auch kommen, doch bei den Frotheimern kamen diese weisen Worte wohl nicht richtig an.
Die Börninghauser zeigten von der ersten Minute an eine kämpferisch starke Vorstellung, waren bissig in den Zweikämpfen und nutzten den Vorteil ihres „roten Teppichs“.
Mit dem Druck des Siegen-Müssens im Kopf versuchten sie, im Mittelfeld Bälle zu erobern und diese dann lang nach vorne zu schlagen. Dieses „Konzept“ ging bis zum 16-er auf, denn sie erspielten sich in der ersten Hälfte einige gute Torgelegenheiten. Zum Frotheimer Glück blieben diese Gelegenheiten meist relativ ungefährlich, da Börninghausen die Präzision im Abschluss fehlte. Frotheim kam in Halbzeit 1 nur zweimal zwingend vor das Gastgebertor, doch Torwart Feist konnte halten. Über einen 2-Tore-Rückstand hätte sich der Tabellenführer – der nicht wie ein solcher spielte – nicht beschweren dürfen.

In der zweiten Halbzeit wurde es etwas besser

Die Kabinenansprache von Holger Sarres trug dann dergestalt Früchte, dass Frotheim nun besser in den Zweikämpfen war und nach vorne mehr Torgefahr ausstrahlte. Börninghausen kämpfte weiter, wobei gefällige Kombinationen eher Seltenheitscharakter hatten. Zwischen der 60. und 70. Minute tauchten zwei Börninghauser frei vor dem Frotheimer Tor auf, doch fehlte auch hier wieder Abschlussgenauigkeit. Auf der Gegenseite vergaben Matthias Engel, Sebastian Bollmeier, Simon Depping und Thomas Szramowski klare Einschussmöglichkeiten ebenso kläglich. In der 78. Minute brach dann Sebastian Bollmeier den Bann und schloss eine Vorlage von Janik Schütte zum 1:0 ab. Der Gastgeber wechselte dann den dritten Stürmer ein und versuchte alles, ohne jedoch zu weiteren gefährlichen Torchancen zu kommen.

Am Ende stehen drei glücklich gewonnene Punkte für den VfL nach der schwächsten Saisonleistung. Börninghausen hätte einen Punkt verdient gehabt – auch über eine Niederlage hätte Frotheim sich nicht beschweren dürfen. Letztlich scheiterte der Tabellenletzte am schwachen Torabschluss, bewies jedoch eine gute Moral und spielte besser, als es der Tabellenstand aussagt.

 

Aufstellung: C. Gerling, P. Kowalczyk (88. H. Sarres), D. Wenig, C. Speck, S. Depping, C. Kellweries (62. J. Schütte), M. Engel (82. S. Breuer), B. Pott, D. Gräve, T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 0 : 1  Bollmeier (78.)
 

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Verdiente Heimpleite

6. Spieltag (13.9.09): VfL Frotheim - TuS Levern  0 : 2  (0 : 0)

150 Leute sehen ein schwaches Spiel

In den ersten zehn Minuten kamen sowohl die Leveraner als auch die Frotheimer je zweimal in aussichtsreiche Schusspositionen, konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen. In der Folgezeit entwickelte sich ein Mittelfeldduell mit Vorteilen für die diszipliniert und engagiert spielenden Gäste. Diese hatten auch die dickste Chance der ersten Halbzeit auf dem Fuß, doch Christoph Gerling konnte in der 25. Minute parieren. Trotz des Übergewichts im Mittelfeld konnte auch Levern keine weitere nennenswerte Chance gegen sehr passive Frotheimer herausspielen.

Fulminanter Schuss aus über 20 Metern

Für die zweite Halbzeit hatte sich der VfL viel vorgenommen und hatte direkt nach dem Anstoß durch Bastian Pott eine gute Torchance, die jedoch vorbei strich. Nur eine Minute später gelang dem Leveraner Suckau ein Sonntagsschuss, der die Führung bedeutete.
Wer nun mit einem Sturmlauf der Frotheimer gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Das Bild der ersten Halbzeit änderte sich im Prinzip nicht, denn Frotheim ließ zwar in der Defensive nicht viel zu, bekam jedoch vorne am heutigen Tage nichts geregelt. Levern verteidigte sein Tor clever.
In der 62. Minute entschied der unauffällig pfeifende Schiedsrichter (ein größeres Kompliment gibt es nicht) zum Entsetzen der Frotheimer auf Handelfmeter. Hier kann man tatsächlich geteilter Ansicht sein, denn der Ball sprang Matthias Engel an den Bauch und traf den Arm, der daraufhin hoch schnellte. Kann man geben, muss man nicht. Wie auch immer: Hafer verwandelte sicher.
Im weiteren Verlauf passierte außer einem Lattenschuss der Leveraner – Frotheim hatte hinten aufgemacht – nichts mehr. Der Tabellenführer, der in keiner Sekunde wie einer spielte, kam zwar in den letzten 20 Minuten einige Male in aussichtsreiche Schusspositionen, die vielbeinige Abwehr der jetzt tief stehenden Leveraner hielt jedoch die Null.

Das war eine blutleere, schwache Leistung der Frotheimer, die nach vorne kaum etwas zustande brachten. Damit kamen sie für einen Sieg gegen taktisch clever und diszipliniert spielende, jedoch an normalen Tagen schlagbare Leveraner nicht in Frage. Der Sieg der Gäste war verdient, auch wenn er in diesem typischen 0:0-Spiel durch einen Distanzschuss und einen fragwürdigen Elfmeter zustande kam. Es wird Zeit, sich an die Härte der Liga zu gewöhnen, 70% reichen einfach nicht mehr.

 

Aufstellung: C. Gerling (67. E. Windmann), P. Kowalczyk, D. Wenig, C. Speck, S. Depping, C. Kellweries, J. Schütte, M. Engel, B. Pott (82. S. Breuer), T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 0 : 1  Suckau (47.), 0 : 2  Hafer (62. HE)
 

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Gerechte Punkteteilung in einem intensiven Spiel

7. Spieltag (15.9.09): VfL Frotheim - TuRa Espelkamp  1 : 1  (0 : 1)

Daniel Wenig mit Nasenverletzung

In einem von der ersten Minute an intensiv geführten Spiel gab es kaum Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Die quirligen TuRaner Stürmer rannten sich immer wieder in der Frotheimer Abwehr fest, auf der anderen Seite bekam die Frotheimer Offensive ebenfalls nicht viel auf die Reihe. Das lag daran, dass sich TuRa bei Ballbesitz Frotheim weit in die eigene Hälfte zurückzog und so das Feld eng machte.
Die Folge war viel Mittelfeld- und wenig Strafraumspiel. So war es ein direkter Freistoß von 18m, der knapp über die Mauer hinweg unhaltbar für Elmar Windmann, die Leihgabe aus der Reserve, ins Tor flog.
Weiterer Wermutstropfen auf Frotheimer Seite war die Nasenverletzung von Daniel Wenig, dem von seinem Gegenspieler unabsichtlich satt ins Gesicht getreten wurde.

Verdienter Ausgleich

In der zweiten Halbzeit legte Frotheim noch Kohlen nach, ohne spielerisch auf dem schweren Geläuf überzeugen zu können. Ein langer Ball von Janik Schütte überforderte die Gästeabwehr und die Sturmleihgabe aus der Reserve, Tobias Vorrath, konnte zum 1:1 einnicken.
Beide Mannschaften wollten zwar den Sieg, zu klaren Torchancen sollte es aber auf keiner Seite mehr kommen, so dass das Remis letztlich als gerecht zu bezeichnen ist.

So langsam wird es unheimlich und gleichzeitig schwer für den VfL, die vielen Ausfälle zu kompensieren. Es fehlte fast die komplette Offensive aus dem Vorjahr (Janzen, Meyhoff, Bollmeier – etwa 100 Tore im Vorjahr), und das ist nicht so einfach wegzustecken, so dass man mit einem Punkt gegen TuRa auch mal zufrieden sein muss.

Aufstellung: E. Windmann, D. Wenig (52. C. Kellweries), P. Kowalczyk, C. Speck, W. Degen (46. T. Vorrath), B. Pott, S. Depping, D. Gräve (85. P. Januschewski), J. Schütte, M. Engel, T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Dück (42.), 1 : 1  Vorrath (55.)

Effektivität bringt drei Punkte

8. Spieltag (20.9.09): TuS Tengern III - VfL Frotheim 0 : 3  (0 : 1)

Thomas Szramowski vergibt 100%-ige

Durch den glatten 3:0-Erfolg gegen Tengerns Drittvertretung konnte die „Mini-Krise“ von zwei sieglosen Spielen unterbrochen werden.
Frotheim startete gut und hatte in der achten Minuten nach einem Tengeraner Abwehrpatzer eine „Frank-Mill-Chance“, doch Thomas Szramowski verpasste es, den Ball aus 1m Entfernung über die Torlinie zu drücken. Besser machte es Sebastian Bollmeier, der in der 15. Minute eine gelungene Kombination zum 1:0 verwerten konnte.
Seltsamerweise kam danach ein Bruch in das Frotheimer Spiel, die wohl dachten, man könnte Tengern III mal eben mit 70% Einsatzbereitschaft schlagen. Dass die Gastgeber Fußball spielen können, bewiesen sie zwischen der 20. und 40. Minute, als sie drei gute Torchancen herausspielten, allerdings nicht einnetzen konnten. Doch auch Frotheim hätte die Führung weiter ausbauen können. Tengerns Torhüter musste einige Male Kopf und Kragen riskieren, um die Fehler seiner Vorderleute auszubügeln.

Nach dem 2:0 gab Tengern auf


Auch in der zweiten Hälfte wurde das Tengeraner Spiel durch einige Frotheimer Abspielfehler begünstigt, jedoch konnte der Gastgeber kein Kapital daraus schlagen. Auch waren die Tormöglichkeiten weniger zwingend als in der ersten Hälfte. Der VfL nutzte die sich nun bietenden Räume besser und zwangsläufig entwickelten sich Chancen. Eine davon nutzte Matthias Engel (67.), danach erlahmte der Widerstand der Tengeraner merklich. Das 3:0 fiel kurz vor Schluss, im Anschluss passierte nichts mehr.

Der Sieg war verdient, fiel aber 1-2 Tore zu hoch aus.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk (77. H. Sarres), S. Depping (58. S. Breuer), C. Speck, C. Kellweries, B. Pott (69. J. Hußmann), D. Gräve, J. Schütte, M. Engel, T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 1 : 0  Bollmeier (15.), 2 : 0  Engel (67.), 3 : 0  Bollmeier (86.)
 

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Knappe Niederlage gegen Mitaufsteiger

9 .Spieltag (22.9.09): VfL Frotheim - Pr. Espelkamp II  0 : 1  (0 : 0)

Preußen dominiert Durchgang 1

Von Beginn an nahmen die Espelkamper Preußen das Heft in die Hand und kombinierten über weite Strecken sehr gefällig. Vor allem zwischen der 5. und 25. Spielminute kamen sie viermal gefährlich vor den Frotheimer Kasten. Die beste Chance vergab Lauer, der es fertig brachte, den Ball aus 4m Distanz an den Pfosten zu setzen. Erst nach 30 Minuten wurde Frotheim aktiver, kam aber gegen aggressive Espelkamper “Westfalen” nicht so zum Zuge wie gewünscht. Die beste Chance Frotheims hatte Dominik Gräve per Freistoß, doch ein Preußen-Verteidiger konnte für den schon geschlagenen Torhüter mit dem Kopf klären. Mit einem aus Frotheimer Sicht sehr glücklichen Unentschieden ging es in die Pause.

Ausgeglichene zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit spielte Frotheim griffiger und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten, musste jedoch vor den schnellen Offensivaktionen der Gäste stets auf der Hut sein. Zu klaren Torchancen kam zunächst keine Mannschaft, maximal zu Torschussgelegenheiten, die aber auf beiden Seiten mehr oder weniger kläglich vergeben wurden.
In der 70. Minute war es allerdings dann soweit: Ein Frotheimer Einwurf in der eigenen Hälfte kam postwendend per Ballverlust und Flanke in den eigenen 16-er, wo Preuße Lauer zur Führung abstauben konnte.
Die letzten 20 Minuten gehörten dann nur noch Frotheim. Die Einwechslungen des angeschlagenen Sebastian Bollmeier und des wieder genesenen Janes Hußmann brachten mehr Dampf in das Offensivspiel des Gastgebers. In der 80. Minute hätte es im Kasten der Espelkamper klingeln müssen, doch Bollmeier konnte den Ball aus kurzer Distanz in zwei Anläufen nicht an dem einem Gästeverteidiger, der allein auf der Torlinie stand, vorbeibringen. Im weiteren Verlauf kam die Defensive von Espelkamp vor allem bei hohen Bällen zwar mächtig ins Schwimmen, hundertprozentige Torchancen sprangen jedoch bei den Frotheimer Angriffsbemühungen nicht mehr heraus.

Aufgrund der ersten Halbzeit geht der Sieg der Landesligareserve in Ordnung. Nur eine Halbzeit lang dagegen zu halten reichte nicht für mehr. Ein Punktgewinn wäre möglich, aber sicherlich nicht verdient gewesen.

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Spilker, C. Speck, C. Kellweries (74. J. Hußmann), D. Gräve (62. S. Breuer), S. Depping, B. Pott (74. S. Bollmeier), J. Schütte, M. Engel, T. Szramowski

Tor: 0 : 1  Lauer (70.)
 

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Und wieder zwei verschiedene Halbzeiten

10. Spieltag (27.9.09): Union Varl - VfL Frotheim  2 : 2  (1 : 1)

Heiß umkämpftes Spiel auf engem Platz

Sonnige 25 Grad brachten die Spieler zusätzlich ins Schwitzen in dieser temporeichen Begegnung. Frotheim war um kontrollierten Spielaufbau bemüht, doch im Mittelfeld gab es von Anfang an viele unnötige Ballverluste, die die kampfstarken Varler einige Male gefährlich in die Frotheimer Defensive kommen ließen. Eine dieser Fehler in der Spieleröffnung hätte fast die Führung für die „Rothemden“ bedeutet, doch ein Varler Stürmer vergab aus aussichtsreicher Position.
Nach einem (unnötigen) Eckball kam dann Varls Libero Bommelmann eher an den Ball und als sein Frotheimer Bewacher und konnte aus kurzer Distanz zum 1:0 einschießen.
Nur knapp zwei Minuten später gab es einen Frotheimer Freistoß von der Mittellinie, den Christoph Speck auf Thomas Szramowskis Kopf brachte, der den Ball wiederum ablegte. Sebastian Bollmeier war der Nutznießer und traf zum Ausgleich aus etwa 20m ins linke untere Eck.

Frotheim besser in Hälfte 2

Gehörte die erste Halbzeit noch den Varlern, so übernahm zunächst der VfL die Spielinitiative. Bereits in der 47. Minute traf der aufgerückte Libero Christoph Speck per abgefälschtem Schuss von der 16-er-Kante zum 2:1 für die Gäste.
Der VfL war nun besser im Spiel als noch in Halbzeit 1, doch Varl fing sich ab der 60. Minute und drängte auf den Ausgleich. Die sich daraus bietenden Räume wollte Frotheim in Form von Kontern nutzen. Doch der Schiedsrichter mit einigen sehr „individuellen“ Abseitsentscheidungen zu Ungunsten des VfL, die Varler, die einige taktische Fouls an der Mittellinie begehen musste, um die schnellen Frotheimer Stürmer aufzuhalten und das eigene Unvermögen (Lattenschuss durch Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff setzt den Nachschuss knapp über das Tor) verhinderten das 3:1, was sicherlich die Entscheidung gewesen wäre. Stattdessen kamen die Varler jetzt gefährlicher vor das Tor von Elmar Windmann und wurden für ihr Engagement mit dem 2:2 belohnt.
Danach wollten beide Mannschaften den Sieg, doch ein Tor sollte nicht mehr fallen. Die letzte Chance des Spiels vergab Christoph Meyhoff, dessen Freistoß nur um Zentimeter am rechten Torpfosten vorbeistrich (90.).

Alles in allem war es ein gerechtes Unentschieden in einem Spiel, das auch 1:4 oder 4:1 hätte ausgehen können.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk (62. J. Hußmann), D. Spilker, C. Speck, C. Kellweries, S. Depping (72. D. Gräve), B. Pott, J. Schütte, M. Engel (67. C. Meyhoff), S. Bollmeier, T. Szramowski

Tor: 1 : 0  Bommelmann (25.), 1 : 1  Bollmeier (27.), 1 : 2  Speck (47.), 2 : 2  Drumann (80.)
 

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Frotheim belohnt sich kurz vor Schluss

11. Spieltag (29.9.09): VfL Frotheim - FC Lübbecke  1 : 1  (0 : 1)

Frühes Gegentor

Das Spiel hatte kaum begonnen, das klingelte es schon im Frotheimer Kasten. Der Schiedsrichter, der in diesem flotten Verfolgerduell seine Schwierigkeiten hatte, gab einen Freistoß, den Burkert direkt verwandelte.
Im weiteren Verlauf waren beide Teams bei Dauerregen auf sch(w,m)ierigem Geläuf um Dominanz bemüht, was dem FC aufgrund einiger Frotheimer Schwächen im Spielaufbau etwas besser gelang. Insgesamt spielte sich die Begegnung zumeist im Mittelfeld ab; Lübbecke versuchte stets mit Hilfe langer Bälle und Kopfballverlängerungen in die Frotheimer Hälfte zu kommen, Frotheim hingegen bemühte sich eher um Flachpassspiel. Aufgrund des hohen Spieltempos und der engagierten Zweikampfführung beider Teams gab es jedoch nur wenige Torchancen, welche zumeist auf Lübbecker Seite lagen (23., 34.).


Frotheim am Drücker

In der zweiten Halbzeit spielte der VfL mutiger nach vorne und kam durch einige lange Bälle, mit denen die Lübbecker ihre Schwierigkeiten hatten, ein paar Mal gefährlich vor deren Tor, wobei es zunächst keine 100%-igen Chancen gab.
Lübbecke versuchte, durch einen Mix aus Ergebnisverwaltung, schnellem Konterspiel und Zeitspiel zum Dreier zu gelangen. Der VfL löste in den letzten 15 Minuten den Liberoposten auf und spielte mit drei Stürmern. Daraus ergaben sich Räume für den Gast, aus denen zwei klare Torchancen resultierten. Dass diese nicht genutzt wurden, rächte sich in der Nachspielzeit. FC-Akteur Nobile kassierte für ein taktisches Foul im Mittelfeld die Gelb-Rote Karte. Bei dem folgenden Freistoß waren 20 Spieler im Lübbecker Strafraum. Thomas Szramowski schob aus dem Gewühl heraus den nicht unverdienten Ausgleichstreffer. Sekunden nach Wiederanpfiff war diese spannende, intensive Begegnung vorbei.

Vom Chancenverhältnis her wäre ein Lübbecker Sieg verdient gewesen, Frotheim gehörte aber die zweite Halbzeit, sodass das Unentschieden in Ordnung geht. Lübbecke präsentierte sich dynamisch, aber längst nicht so spielstark wie z.B. die Preußens Zwote. Zwar stoppte Frotheim die Lübbecker Siegesserie, tritt selbst allerdings bei nur sechs Punkten aus den letzten sechs Spielen auf der Stelle.
Beim VfL sind alle froh, dass die englischen Wochen vorbei sind und nun etwas Zeit zur Regeneration der zahlreichen angeschlagenen Spieler bleibt.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk (82. A. Kasten), D. Spilker, C. Speck, C. Kellweries, D. Gräve (46. T. Szramowski), B. Pott, J. Hußmann, J. Schütte, C. Meyhoff,  S. Bollmeier

Tor: 0 : 1  Burkert (2.), 1 : 1  Szramowksi (90.)
 

Ausgekontert

12. Spieltag (9.10.09): VfB Fabbenstedt - VfL Frotheim  5 : 1  (0 : 0)

Gutes A-Liga-Spiel bei schlechter Sicht

Diese vorgezogene Partie war für die vielen Zuschauer – allein aus Frotheim waren trotz schlechten Wetters 80 Leute mitgekommen – äußerst interessant.
Es entwickelte sich ein flottes Derby, in dem die Spielanteile gleich verteilt waren, die besseren Chancen aber auf Seiten der Frotheimer lagen. Der Fabbenstedter Keeper hatte einen richtig guten Tag erwischt, denn er machte Möglichkeiten von Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff und Bastian Pott zunichte. Zweimal retteten dann seine Teamkollegen auf der Linie. Die Fabbenstedter Vorstöße waren zwar schön anzuschauen, aber nicht wirklich zwingend. Das sollte sich allerdings in der 2. Halbzeit ändern, ebenso wie es sich rächen sollte, dass Frotheim nicht mit einer 2:0-Führung in die Kabine gegangen ist.

Fabbenstedt eiskalt vor dem Frotheimer Tor

In der zweiten Hälfte ließen die Frotheimer im Zweikampfverhalten nach. Fabbenstedt nutzte dies und wurde nach einer Viertelstunde gefährlicher. In der 60. und 68. traf Tobias Blase mit Distanzschüssen in den Winkel zur Führung der Hausherren. Christoph Speck gelang nach einem Freistoß der Anschlusstreffer (71.), doch die Hoffnung auf den Ausgleich währte nicht lange. Fabbenstedt setzte noch drei Konter gegen jetzt defensiv desolate Frotheimer, allesamt in der letzten Viertelstunde. Frotheim hatte noch zwei gute Möglichkeiten zur Ergebniskosmetik, doch im Sturm herrschte Ladehemmung.

Das Ergebnis spiegelt in keinster Weise die Kräfteverhältnisse und den Spielverlauf wider. Frotheim muss jedoch lernen, dass eine gute Halbzeit nicht (mehr) reicht und dass ein fahrlässiges Zweikampfverhalten wie in den letzten 30 Minuten „tödlich“ ist. Wenn Fabbenstedt weiterhin so konsequent ihre Torchancen nutzt wie in der zweiten Halbzeit (6 Torschüsse, 5 Tore), dann werden sie noch um die Meisterschaft mitspielen.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk (74. T. Borchert), D. Wenig, C. Speck, J. Hußmann (63. T. Szramowski), B. Pott, C. Meyhoff, S. Depping (74. D. Gräve), C. Kellweries, J. Schütte, S. Bollmeier

Tor: 1 : 0  Blase (60.), 2 : 0  Blase (68.), 2 : 1  Speck (71.), 3 : 1  Westall (78.), 4 : 1 Blase (85.), 5 : 1  Westall (90.)

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Rehabilitiert

13. Spieltag (18.10.09): VfL Frotheim - TuS Gehlenbeck  5 : 1  (1 : 0)

Verdiente Führung zur Pause

Nach der bitteren Pleite gegen Fabbenstedt war Frotheim auf Wiedergutmachung aus. Man war von Beginn an gut in den Zweikämpfen und erspielte sich ein Übergewicht im Mittelfeld. Nachdem Sebastian Bollmeier und Thomas Szramowski klare Einschusschancen nicht nutzen konnten, war es in der 18. Minute Sebastian Bollmeier, der zum verdienten 1:0 traf. Auch im weiteren Verlauf war der VfL die bessere Mannschaft und kombinierte zum Teil sehr gefällig. Gehlenbeck hatte seine beste Phase kurz vor der Halbzeit. Zweimal musste Frotheims Elmar Windmann eingreifen, um Gehlenbecker Chancen zu vereiteln.

Unterhaltsames Spiel

Quasi direkt nach dem Anpfiff gelang Bastian Pott das 2:0. Ab der 50. Minute kam Gehlenbeck besser ins Spiel, ohne wirklich zwingend zu sein. In die Offensivbemühungen der Gäste kamen einige Frotheimer Konter, von denen einer zu einem Elfmeter – Thomas Szramowski war gelegt worden – führte. Christoph Meyhoff verwandelte sicher. Zwischen der 60. und 80. Minute hatte Gehlenbeck mehr vom Spiel. Erwähnenswert sind ein Pfostenschuss aus 16m sowie eine Kopfballchance, die Paul Kowalczyk noch so eben von der Linie kratzen konnte. In der 72. Minute war es dann soweit: Der TuS kam zum verdienten Anschlusstreffer. Die ganz großen Chancen blieben dann für die Gäste allerdings aus. Frotheim hingegen setzte einige Konter, von denen zwei zum Torerfolg führten und das Ergebnis in die Höhe schraubten.

Das war ein verdienter Sieg gegen über weite Phasen des Spiels relativ passive Gehlenbecker, der allerdings etwas zu hoch ausgefallen ist.

Aufstellung: E. Windmann, D. Wenig, P. Kowalczyk, C. Speck, C. Kellweries, T. Borchert (65. D. Gräve), C. Meyhoff (78. M. Engel), S. Depping (72. J. Hußmann), B. Pott, T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 1 : 0  Bollmeier (18.), 2 : 0  Pott (47.), 3 : 0  Meyhoff (58. FE), 3 : 1  von der Ahe (72.), 4 : 1  Szramowski (85.), 5 : 1  Kellweries (90.)
 

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Niederlage Nr. 4

14. Spieltag (23.10.09): SuS Holzhausen - VfL Frotheim  3 : 1  (1 : 0)

Rückstand kurz vor der Pause

Vor ungefähr 60 Frotheimer Zuschauern sowie einem äußerst sympathischen, fairen und gastfreundlichen Holzhauser Anhang hatte sich der VfL gegen den Tabellenführer eine Menge vorgenommen.
Die erste halbe Chance war dann allerdings auf Seiten der Kurortler zu verzeichnen. Ein Freistoß aus halbrechter Position ging jedoch 2m am Kasten vorbei. Danach war Frotheim am Drücker und spielte mutig nach vorne. Daraus resultierten in den ersten 25 Minuten eine Handvoll dicke Möglichkeiten, die allesamt maximal einen halben Meter am Tor vorbeigingen; ein Freistoß von Christoph Meyhoff, zwei Schüsse von Sebastian Bollmeier, ein Flachschuss von Thomas Szramowski und eine „Grätsche“ von Janes Hußmann.
Warum Holzhausen Spitzenreiter ist, bewiesen sie in der Viertelstunde vor der Halbzeit. Durch cleveres Zweikampfverhalten gelang es ihnen mehr und mehr, das Frotheimer Angriffsspiel zu unterbinden und sich Feldvorteile zu erspielen. Zwei Chancen sprangen dabei heraus. Zunächst vergab ein Stürmer, der frei vor Torwart Elmar Windmann auftauchte. Aus einer Freistoßflanke resultierte dann das 1:0 per Kopf eine Minute vor der Halbzeit zur schmeichelhaften Führung.

Effektive Chancenverwertung

In der zweiten Halbzeit wurde Frotheim kalt erwischt, als ein Freistoß im Nachsetzen reingestochert werden konnte.
Knapp zehn Minuten dauerte es, bis Frotheim in Person von Christoph Meyhoff (direkter Freistoß) zum Anschlusstreffer kam. Danach war der VfL wieder am Drücker, doch gerade in diesen Zeitabschnitt hinein kam ein nicht ganz unhaltbarer Fernschuss, der das 3:1 bedeutete.
Frotheim versuchte danach noch einmal alles, doch klare Torchancen sprangen nicht mehr heraus.
In der Schlussminute sah Christoph Meyhoff eine uneingeschränkt berechtigte Gelb-rote Karte, nachdem er den absolut ohne Fehl und Tadel leitenden Schiedsrichter völlig zu Unrecht kritisierte.

Gegen den Bezirksligaabsteiger war mehr drin, hatte doch der VfL bei gleichen Spielanteilen eine höhere Anzahl glasklarer Chancen. Wenn man sich jedoch im Zweikampf cleverer anstellt und seine Tormöglichkeiten nutzt, dann gewinnt man verdient.
 

Aufstellung: E. Windmann, D. Wenig, P. Kowalczyk, C. Speck, J. Hußmann, C. Meyhoff, C. Kellweries (65. D. Gräve), B. Pott (70. M. Engel), T. Borchert, S. Bollmeier, T. Szramowski

Tore: 1 : 0  Koch (44.), 2 : 0  Bohlmann (55.), 2 : 1  Meyhoff (62.), 3 : 1  Esau (76.)

Gelb-rote Karte: Meyhoff (VfL Frotheim, 90.)

Arbeitssieg zur Halbserie

15. Spieltag (8.11.09): VfL Frotheim - SSV Pr. Ströhen  2 : 1  (0 : 0)

Frotheim drückt in Hälfte 1

In diesem letzten Spiel der Hinserie fanden sich wieder einmal etwa 100 Zuschauer in Frotheim ein.
Auf rutschigem Geläuf übernahm der VfL nach einer kurzen Phase des Abtastens die Initiative und diktierte das Spielgeschehen, welches in der gesamten ersten Halbzeit fast ausschließlich in der Ströher Spielhälfte stattfand. Vor allem die vielen groß gewachsenen Gästespieler hatten zu Beginn mächtig Standschwierigkeiten auf dem teilweise seifigen Boden. Aus der Feldüberlegenheit entsprangen zwangsläufig einige klare Torchancen, die jedoch allesamt vergeben wurden. Ein Schuss von Christoph Speck wurde im letzten Moment von einem Gästeakteur abgeblockt, ein Kopfball von Janes Hußmann strich knapp am Tor vorbei. Die beste Gelegenheit vergab Sebastian Bollmeier, der mit einem Schuss an den Innenpfosten Pech hatte.
Kurz vor der Pause hatten dann auch die Ströher eine gute Gelegenheit, doch sie schossen knapp am ansonsten beschäftigungslosen Keeper Dirk Baganz, der an diesem Tag die beiden verletzten Stammkeeper des VfL glänzend vertrat, vorbei.

Ausgeglichenes Spiel in der zweiten Hälfte

Kurz nach Wiederanpfiff klingelte es dann aber endlich im Ströher Gehäuse. Eine mustergültige Kombination nutzte Thomas Szramowski zur längst überfälligen Führung. Seltsamerweise stellte der VfL danach das Spielen ein und wurde passiv. Pr. Ströhen tat nun deutlich mehr und wurde stärker. Keine zehn Minuten nach dem Führungstor glich Bänsch aus. Doch schon drei Minuten später konnte Christoph Meyhoff den Gästetorwart mit einem direkten Freistoß aus 20m überwinden.
Pr. Ströhen entwickelte nun mehr Druck und tauchte zweimal gefährlich vor Dirk Baganz auf, der diese Torchancen jedoch zunichte machen konnte. Danach wechselten die Blauen einen dritten Stürmer ein und waren in den letzten 20 Minuten vor allem bei Standards gefährlich. Auf der anderen Seite verpasste Frotheim es in Gestalt von Thomas Szramowski und Sebastian Bollmeier, den Sack endgültig zuzumachen. Die letzte klare Einschussmöglichkeit gehörte Ströhen, doch der eingewechselte Stefan Rose rettete per Kopf auf der Linie.

Aufgrund der starken ersten Halbzeit und der insgesamt höheren Anzahl an Torchancen geht der Sieg in Ordnung, obwohl Frotheim am Schluss etwas Glück hatte.
Dieser Arbeitssieg festigt den vierten Platz nach 15 Spielen: Damit kann man als Aufsteiger mehr als zufrieden sein.

 

Aufstellung: D. Baganz, D. Wenig, S. Depping (71. D. Spilker), J. Hußmann, C. Speck (82. S. Rose), C. Kellweries, C. Meyhoff, B. Pott (65. D. Gräve), T. Borchert, T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 1 : 0  Szramowski (47.), 1 : 1  Bänsch (57.), 2 : 1 Meyhoff (60.)

 

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Hochverdienter Sieg mit Zitterende

16. Spieltag (15.11.09): VfL Frotheim - OTSV Pr. Oldendorf  2 : 1  (1 : 0)

Power-Play und mangelnde Chancenverwertung

Der VfL übernahm sofort das Kommando und war von der ersten Minute an präsent. Teilweise lief der Ball wie am Schnürchen, da Oldendorf für eine abstiegsbedrohte Mannschaft einfach zu passiv spielte und Frotheim machen ließ. Die Folge war eine absolut überlegene erste Hälfte mit Chancen im Drei-Minuten-Takt. In der 11. Minute traf Christoph Meyhoff per direktem Freistoß aus 18m zum 1:0, nachdem Thomas Szramowski gefoult wurde. Nur zwei Minuten später pfiff der Schiedsrichter Frotheims Sebastian Bollmeier ein Tor ab, den er in Abseitsposition wähnte. Diese Meinung hatte er allerdings sehr exklusiv.
Im weiteren Verlauf verpassten es 2mal Sebastian Bollmeier, 2mal Thomas Szramowski, Christopher Kellweries, Bastian Pott und Christoph Meyhoff, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Über ein 0:6 hätte sich Oldendorf nicht beschweren dürfen. Frotheim muss sich den Vorwurf gefallen lassen, die hochkarätigen Chancen „stümperhaft“, so Trainer Sarres in der Halbzeitpause, vergeben zu haben. Die Gäste hatten durch einen Freistoß von Olfert so etwas wie eine Torchance, der Ball ging jedoch einen Meter am Kasten vorbei.

Ausgleich wie aus dem Nichts

In der zweiten Halbzeit wurden die Oldendorfer zunächst aktiver, ohne wirklich gefährlich vor das Frotheimer Gehäuse zu kommen. Wenn auch nicht mehr so häufig, so hatte aber doch noch der VfL die Chancen nach wie vor auf seiner Seite. Es scheiterten Sebastian Bollmeier am Außenpfosten und Tobias Borchert an der Latte. In der 69. Minute kam es dann, wie es kommen musste: Mit dem ersten ernst zu nehmenden Angriff trafen die Oldendorfer zum 1:1, indem Fast Daniel Wenig durch die Beine schoss, und damit stellten sie den Spielverlauf völlig auf den Kopf. Nur drei Minuten später wurde OTSV-Akteur Tscherpel wegen groben Foulspiels mit Rot unter die Dusche geschickt. Frotheim spielte inzwischen allerdings längst nicht mehr so druckvoll wie noch in den ersten 45 Minuten, die Chancen kamen aber trotzdem. Sebastian Bollmeier und Christoph Speck verpassten das 2:1 nur knapp, ehe Bollmeier den VfL in der 83. Minute erlöste. Allerdings war es keine Komplett-Erlösung; in den letzten sieben Minuten hätten auf beiden Seiten noch je zwei Tore fallen können, auf Oldendorfer Seite sogar fallen müssen. 

Statt gemütlich mit 5 oder 6 Toren Abstand zu gewinnen, wie es das Chancenverhältnis eigentlich widerspiegelt (allein die Frotheimer Stürmer standen 7mal blank vor dem Oldendorfer Torwart), mühte sich der VfL zu einem 2:1 ab und brauchte zum Ende hin sogar noch das Glück des Tüchtigen.

 

Aufstellung: E. Windmann, D. Wenig, P. Kowalczyk, C. Speck, C. Kellweries, C. Meyhoff (85. W. Degen), B. Pott, T. Borchert (70. Y. Oevermann), S. Depping (51. S. Breuer), T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 1 : 0  Meyhoff (11.), 1 : 1  Fast (69.), 2 : 1  Bollmeier (83.)

Rote Karte: Tscherpel (OTSV., 72. wegen groben Foulspiels)
 

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VfL zeigt am Nikolaustag Moral

18. Spieltag (6.12.2009): VfL Frotheim – Eintracht Tonnenheide  4:3 (1:2)

Fußball ist Kopfsache

„Danke, Jungs!“ – Dem Frotheimer Bastian Pott war ein Stein vom Herzen gefallen, gefühlt so groß wie der Tonnenheider Findling, als der Schiedsrichter nach 2-minütiger Nachspielzeit das Derby abpfiff. Der Frotheimer Kapitän war in der 60. Minute bei einem Rettungsversuch so unglücklich in die Hereingabe eines Tonnenheider Angreifers gerutscht, dass der Ball unhaltbar für Keeper Elmar Windmann in die Maschen ging. Dahinter wäre allerdings auch der Tonnenheider Goalgetter Heidemann einschussbereit gewesen. Das war das 3:1 für die Eintracht, die es in den nachfolgenden Minuten versäumte, den Sack zuzumachen. Zwei klare Torchancen wurden vergeben, das 4:1 wäre vermutlich Spiel entscheidend gewesen.
So aber zeigte der VfL Moral und bemühte sich weiter um den Anschlusstreffer. Mit Sebastian Bollmeiers zweitem Treffer des Tages (68.) war dann der Knoten endlich geplatzt. Fußball ist Kopfsache: Frotheim wollte den Ausgleich, die Tonnenheider ließen die Köpfe hängen und fingen an, mit dem Schiedsrichter zu diskutieren.
Bastian Potts Kumpel „Hucky“ Meyhoff, der noch kurz zuvor einen Freistoß an die Latte setzte, gelangen die Frotheimer Tore 3 und 4. Der matschige Boden begünstigte dabei den Weg des Distanzschusses, der vor Tonnenheides Sven Hesemann ganz fies aufsetzte und in der 85. Minute den Siegtreffer bedeutete.

Frotheims Schlafwagenfußball in der ersten Hälfte

Bevor das Spiel so richtig angefangen hatte, führte die Eintracht vor über 100 Zuschauern bereits mit 1:0. Dabei waren die in schwarz gekleideten Frotheimer so nett, die Schussbahn für Tonnenheides Ahrens freizumachen und Spalier zu stehen. Sebastian Bollmeier konnte kurz darauf ausgleichen (12.) und Frotheim bemühte sich um Spielkontrolle. Tonnenheide zog sich wie bei ihrer Hinspielniederlage in die eigene Hälfte zurück und setzte mit der gefährlichen Offensive immer wieder Nadelstiche. Hierbei entstanden neben einigen aus Frotheimer Sicht brenzligen Situatioenen auch Zählbares, nämlich die 2:1-Führung durch Stephan Heidemann, der die VfL-Defensive viel beschäftigte.
Doch trotz der Frotheimer Passivität, Trainer Holger Sarres sprach gar von „Schlafwagenfußball“, erspielte man sich einige Torchancen, die jedoch allesamt vergeben wurden. Die beste hatte Bastian Pott, der den Nikolaus an diesem Tag nicht auf seiner Seite hatte.
Die Halbzeitansprache vom Trainer zeigte Wirkung, in der zweiten Hälfte wurde Frotheim aktiver und gefährlicher, vergab allerdings wieder einmal eine ganze Reihe klarer Einschussmöglichkeiten, ehe das Eigentor zum 1:3 fiel.
Doch der VfL steckte nicht auf und machte aus einem 2-Tore-Rückstand noch einen Sieg.

Vom Spielverlauf war die Niederlage für die Eintracht sicherlich unglücklich, die bis zum 2:3 einen sehr guten Eindruck hinterließ. Über 90 Minuten gesehen war der VfL jedoch die bessere Mannschaft mit der höheren Anzahl klarer Tormöglichkeiten, sodass der Sieg in diesem fairen Spiel verdient war.
Mit diesem Derbysieg verabschiedet sich der VfL in die Winterpause.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Spilker (46. C. Speck), D. Wenig, J. Hußmann, C. Kellweries (46. D. Gräve), B. Pott, T. Borchert, C. Meyhoff (89. S. Breuer), S. Bollmeier, T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Ahrens (7.), 1 : 1  Bollmeier (12.), 1 : 2  Heidemann (28.), 1 : 3  Pott (60. Eigentor), 2 : 3  Bollmeier (68.), 3 : 3  Meyhoff (73.), 4 : 3  Meyhoff (85.)
 

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Entscheidung in der Schlussphase

20. Spieltag (14.3.2010): VfL Frotheim – SVE Börninghausen  4 : 2  (1 : 0)

Feldüberlegenheit im ersten Spielabschnitt

Im ersten Spiel nach über 3-monatiger Spielpause taten sich beide Mannschaften auf schwerem Geläuf und bei widrigen Witterungsverhältnissen sehr schwer, den Zuschauern eine ansehnliche Partie zu zeigen. Der VfL übernahm nach einer 10-minütigen Phase des Abtastens die Initiative und hatte die bessere Spielanlage. Christoph Meyhoff brachte den VfL mit einem Linksschuss in Führung. Ansonsten erspielten sich die Frotheimer zahlreiche aussichtsreiche Szenen, die letztlich aber nicht zwingend genug waren. Die massiv abstiegsbedrohten Eggetaler standen tief und lauerten auf Konter. In der ersten Halbzeit hatten sie nur eine Torchance, die war allerdings hochkarätig. Daniel Wenig rettete für den schon geschlagenen Torwart Elmar Windmann auf der Linie.

Entscheidung in der Schlussphase

In der zweiten Halbzeit spielte Börninghausen deutlich aggressiver, musste aber zunächst das 2:0 durch Sebastian Bollmeier hinnehmen. Nur zwei Minuten später gelang dem Gast der nicht unverdiente Anschlusstreffer. Der Gast wurde mutiger und kam in der 77. Minute durch eine Bogenlampe, die sich unhaltbar in den Torwinkel senkte, zum Ausgleich. Das Spiel war jetzt ausgeglichen und stand auf des Messers Schneide. Kurz darauf musste der Börninghauser Koring wegen wiederholten Foulspiels das Feld verlassen. Das nutzte der VfL, indem die Angriffsbemühungen intensiviert wurden. Eine Kopfballstafette nutzte Janes Hußmann und bugsierte den Ball über die Torlinie (86.). In der Nachspielzeit schoss Christopher Kellweries aus kurzer Distanz zum 4:2 ein.

Auch wenn der VfL die bessere Mannschaft war, so hätte Börninghausen aufgrund des kämpferischen Einsatzes einen Punkt verdient gehabt, auch wenn Frotheim die deutlich höhere Anzahl an klaren Torchancen hatte. Letztlich schwächte der SVEB sich selbst durch die Ampelkarte und der VfL konnte dieses wichtige Spiel für sich entscheiden.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Wenig, J. Hußmann, C. Kellweries, S. Depping (65. J. Schütte), B. Pott, T. Borchert, C. Meyhoff (85. W. Degen), S. Bollmeier, T. Szramowski (46. C. Speck)

Tore: 1 : 0  Meyhoff (16.), 2 : 0  Bollmeier (52.), 2 : 1  D. Pötting (54.), 2 : 2  Jungemeyer (77.), 3 : 2  Hußmann (86.), 4 : 2  Kellweries (90.+1)

Gelb-rote Karte: Koring (Börninghausen, 80.)
 

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Leistungsgerechtes Unentschieden

22. Spieltag (28.3.2010): TuRa Espelkamp – VfL Frotheim   1 : 1  (1 : 0)

TuRaner Führung nach Frotheimer Fehler


Die Anfangsphase gehörte klar dem Gast aus Frotheim. In den ersten zehn Minuten erspielten sich die Frotheimer Feldvorteile, welche in mehreren guten Einschussmöglichkeiten mündeten. So landete eine scharfe Hereingabe am TuRaner Pfosten.
Nach einer Viertelstunde konnte TuRa die Partie offen gestalten, wobei sie zweimal gefährlich auf das Frotheimer Tor schossen. Nach einem Fehler im Mittelfeld ging der Gastgeber nicht unverdient in Führung, da sie mehr Einsatz zeigten. Klare Torgelegenheiten blieben jedoch auf beiden Seiten zunächst Mangelware.

Frotheim konnte Chancenplus nicht nutzen

In der zweiten Hälfte wurde der VfL stärker und zwingender. Nach etwa 60 Minuten netzte Sebastian Bollmeier zum verdienten Ausgleich ein. Ohne wirklich zu glänzen, hatte Frotheim nun mehrere gute Möglichkeiten. Vor allem nach Flanken von außen wurde es immer wieder gefährlich für das TuRa-Tor, doch auch der Gastgeber konnte die eine oder andere Torgelegenheit für sich verbuchen. Einmal rettete Elmar Windmann in höchster Not, ein weiterer Schuss strich knapp am Frotheimer Kasten vorbei.
Kurz darauf schwächte sich TuRa nach einer gelb-roten Karte selbst. Doch die drei darauf folgenden Frotheimer “Hunderprozenter” wurden allesamt versiebt, sodass es beim 1:1 blieb. Dieser wurde durch mehrere Verletzungen jedoch teuer erkauft.

Unter dem Strich war das Unentschieden gegen eine gute TuRaner Mannschaft gerecht, auch wenn die verpassten Tormöglichkeiten in Überzahl nicht genutzt werden konnten. Es fehlt einfach noch die nötige Cleverness, um ein solch intensives Spiel für sich zu entscheiden.
 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Wenig, J. Hußmann, C. Kellweries, S. Depping (46. C. Speck), D. Gräve (67. D. Spilker), T. Borchert, C. Meyhoff, S. Bollmeier (84. J. Schütte), T. Szramowski

Tore: 1 : 0  Janzen (33.), 1 : 1  Bollmeier (59.)

Gelb-rote Karte: Rüter (TuRa, 78.)

 

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Niederlage kurz vor Spielende

17. Spieltag (1.4.2010): HSC Alswede – VfL Frotheim    3 : 1  (0 : 0)

Wenig los in der ersten Hälfte


Fast über die gesamte erste Halbzeit hinweg hatte Alswede leichte Feldvorteile, Chancen blieben auf beiden Seiten jedoch Mangelware. Aus dem Spiel heraus brachten weder die Gelben noch die Schwarzen viel zustande, allenfalls nach Standardsituationen keimte so etwas wie Torgefahr auf. In der 30. Minute hatte Alswede eine gute Einschussmöglichkeit, die jedoch am Tor vorbeiging. Auf der anderen Seite nahm Christoph Speck einen Befreiungsschlag vom Alsweder Keeper auf und schoss den Ball über ihn herüber, der Ball konnte jedoch kurz vor der Torlinie von einem Verteidiger geklärt werden.

Alswede nutzt die Chancen besser

Die Alsweder blieben das etwas bessere Team und hatten durch einen Distanzschuss, der von Elmar Windmann an den Pfosten gelenkt wurde, eine gute Möglichkeit. Die sonst in der Abwehr gut stehenden Frotheimer leisteten sich in der 60. Minute eine Unachtsamkeit, die von den Alswedern prompt bestraft wurde. Etwa eine Viertelstunde später glich der eingewechselte A-Jugendliche Dennis „Braten“ Brandenburg zum 1:1 aus. Frotheim witterte jetzt Morgenluft, doch einer der zahlreichen Freistöße, die die Hausherren rund um den Sechzehner mehr oder weniger berechtigt vom unparteiisch pfeifenden Unparteiischen zugesprochen bekamen, fand sein Weg ins Frotheimer Gehäuse.
Der VfL löste nun den Libero auf und spielte „Alles oder Nichts“. Der Alsweder Torwart konnte einen Kopfball von Janes Hußmann so eben noch über die Latte lenken und hielt einen Ball von Christoph Meyhoff, der frei auf das Tor zulief. Statt des Ausgleichs klingelte es in der Nachspielzeit wiederum im Frotheimer Tor zum unbedeutenden 1:3, was Alswede wie die Meisterschaft feierte.

Auch wenn es das mit dem Kampf um Platz 1 gewesen sein dürfte; Alswede gewann letztlich verdient, da sie Feldvorteile hatten und ihre Torchancen schlicht besser nutzten. Positiv auf Frotheimer Seite ist zu erwähnen, dass die drei A-Jugendlichen Marvin Stierle, Dennis Brandenburg und Philipp Kulp bei ihrem Seniorendebüt, das sie aufgrund der gravierenden personellen Engpässe feiern durften, allesamt eine verheißungsvolle und engagierte Leistung zeigten.

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Wenig, J. Hußmann, S. Depping (67. D. Spilker), D. Gräve (76. P. Kulp), T. Borchert, C. Speck (67. D. Brandenburg), C. Meyhoff, M. Stierle, T. Szramowski

Tore: 1 : 0  Bauer (62.), 1 : 1  Brandenburg (74.), 2 : 1  Bauer (85.), 3 : 1  Kessler (90.+2)
 

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Arbeitssieg gegen Tengerns Dritte

23. Spieltag (5.4.2010): VfL Frotheim – Tus Tengern III    3 : 0  (2 : 0)

Frotheim nutzt die ersten beiden Chancen

Nach einer kurzen Abtastphase bekam Frotheim bei seinem ersten Angriff einen Freistoß zugesprochen, den Spezialist Christoph Meyhoff zum 1:0 aus etwa 20m in die Maschen beförderte. Nur wenige Minuten später erhöhte Thomas Szramowski nach einem Eckball aus dem Gewühl heraus zum 2:0.
Ansonsten war das Spiel relativ ausgeglichen, wobei der VfL leichte Feldvorteile hatte. Tengerns Drittvertretung hielt gut mit, war jedoch vor dem Frotheimer Tor harmlos.
Bis auf eine Chance durch Bastian Pott, der frei vor dem Tor stand, fiel dem VfL allerdings auch nicht viel mehr ein. Überhaupt war das ganze Spiel sehr intensiv und geprägt von vielen Spielunterbrechungen des korrekt, aber kleinlich pfeifenden Schiedsrichters.

Tengern besser in der zweiten Halbzeit

Nach dem Pausentee erhöhte der abstiegsbedrohte TuS Tengern die Schlagzahl. Frotheim fand vorne kaum noch statt. Allerdings strahlten die Gäste höchstens nach Standards Torgefahr aus; aus dem Spiel heraus stand Frotheims Defensive sicher. Die beste Chance resultierte aus einem Eckstoß. Ein Tengeraner bugsierte den Ball auf das Tor und Dennis Spilker kratzte selbigen von der Torlinie. Die Tengeraner beschwerten sich daraufhin massiv beim Schiedsrichter, weil sie den Ball hinter zu der Linie zu wissen glaubten. Richtigerweise ließ der Mann in Schwarz jedoch weiter spielen. Tengerns Coach regte sich in dieser Phase so über den Schiri auf, dass dieser ihm die Rote Karte zeigte.
Tengern brachte 20 Minuten vor Schluss den dritten Stürmer. Ein Konter, den der A-Jugendliche Marvin Stierle zum 2:0 abschloss, brachte dann jedoch die Entscheidung.

Das war ein hart erkämpfter Arbeitssieg gegen einen wie erwartet zähen Gegner. Aufsteiger Frotheim erwischte spielerisch sicherlich keinen Glanztag, Einstellung und Kampf passten jedoch. Der VfL hatte die dickeren Chancen und nutzte sie einfach besser.

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk (46. D. Spilker), D. Wenig, J. Hußmann, S. Depping (40. D. Brandenburg), D. Gräve, T. Borchert, C. Speck, C. Meyhoff, T. Szramowski (73. M. Stierle), B. Pott

Tore: 1 : 0  Meyhoff (5.), 2 : 0  Szramowski (13.), 3 : 0  Stierle (85.)

 

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Lockerer Sieg gegen schwache Nordkreisler

21. Spieltag (7.4.2010): TuS Levern – VfL Frotheim    0 : 4  (0 : 3)

Levern mit Schwächen bei hohen Bällen

In den ersten zehn Minuten zeigte sich für die etwa 60 Frotheimer Zuschauer (von Seiten Leverns war es eine Geisterkulisse) ein ganz seltsames Spiel. Sowohl Frotheim als auch Levern hatten anscheinend von ihren Trainern mit auf den Weg bekommen, zunächst einmal abzuwarten und den Gegner kommen zu lassen. Das Ergebnis war, dass selbst im Mittelfeld kaum etwas passierte. Nach einer Viertelstunde wurde der VfL dann aktiver und setzte nach vorne immer mal wieder Nadelstiche. Mit der ersten zwingenden Chance gingen die Schwarzen dann in Führung. Einen Freistoß von Christoph Meyhoff verlängerte Bastian Pott auf Janes Hußmann, der aus kurzer Distanz einschob. Nun ging es chancenmäßig Schlag auf Schlag. In der 25. gab es eine fast identische Situation, doch der Leveraner Torwart konnte Christoph Specks Volleyschuss von der Linie kratzen. Nur eine Minute später bugsierte der Leveraner Verteidiger Ewangart eine Flanke von Christoph Meyhoff ins eigene Tor – direkt dahinter stand allerdings auch der einschussbereite Thomas Szramowski. Kurz danach setzte Christoph Meyhoff nach Pass von Christoph Speck einen Ball knapp über das Tor. Bastian Pott traf zunächst nur den Pfosten, konnte dann aber seine nächste Chance (fast eine Kopie des 1:0) zur komfortablen 3:0-Führung nutzen. Die Frotheimer konnten gar nicht glauben, dass Levern erstens so wenig Gegenwehr zeigte und zweitens trotz ihrer großen Verteidiger solche Schwierigkeiten bei Flanken hatten.
Kurz vor der Pause hatte Levern die einzige Torchance des ganzen Spiels, doch Janes Hußmann konnte den Schussversuch im Sechzehner rechtzeitig abblocken. Frotheims Torwart Elmar Windmann war fast beschäftigungslos.

Schlafwagenfußball - Trainingskick

Frotheim übernahm nach der Pause sofort wieder das Heft des Handelns und wurde schnell durch das 4:0 durch Christoph Meyhoff nach einer Traumkombination über drei Stationen belohnt.
Nach etwa einer Viertelstunde schaltete der VfL zwei Gänge zurück, jetzt musste man dem vierten Spiel innerhalb der letzten elf Tage Tribut zollen. Levern gelang allerdings bei diesem Flutlichtspiel überhaupt nichts. Frotheim war bemüht, den Ball laufen zu lassen und spielte sich noch die eine oder andere Torchance heraus.
Letztlich blieb es beim 4:0, das durchaus höher hätte ausfallen können

Frotheim hatte nach den letzten Leveraner Ergebnissen (u.a. 2:0 gegen Spitzenreiter Holzhausen) und der Hinspielniederlage mit deutlich mehr Initiative gerechnet. Und obwohl Levern richtig gute Spieler in seinen Reihen hat, war dies ein Tag, an dem einfach nichts zusammen lief. Dem VfL konnte es recht sein.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Wenig (57. D. Spilker), J. Hußmann, S. Depping (66. D. Brandenburg), D. Gräve, T. Borchert, C. Speck, C. Meyhoff (66. M. Stierle), T. Szramowski, B. Pott

Tore: 0 : 1  Hußmann (23.), 0 : 2  Ewangart (26., Eigentor), 0 : 3  Pott (35.), 0 : 4  Meyhoff (50.)

 

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Unglückliche Niederlage beim Nachbarn

24. Spieltag (11.4.2010): Pr. Espelkamp II – VfL Frotheim    1 : 0  (0 : 0)

Zweikämpfe im Mittelfeld

Preußen erwischte den besseren Start und hatte gleich zu Beginn eine verheißungsvolle Szene, die jedoch nicht in eine Torchance umgesetzt werden konnte. Nach fünf Minuten kam der VfL besser rein und hielt den Gastgeber fern vom eigenen Sechzehner. In der gesamten ersten Halbzeit hatte Preußen mehr Spielanteile, Torchancen gab es jedoch von Preußen kaum und von Frotheim gar nicht. Kurz vor der Halbzeit schoss der Preuße Lauer aus guter Position am Tor vorbei. Preußens Abwehr wackelte zunächst nur bei Standards, doch Frotheim konnte dies nicht zu eigenen Tormöglichkeiten nutzen.

Frotheims Alu-Freistoß, Preußen trifft mit Kullerball


In der zweiten Hälfte war das Spiel dann völlig ausgeglichen, weil der VfL aktiver wurde. Das ganze Spiel war weitgehend durch viele Mittelfeldduelle und wenige Torraumszenen geprägt. Zwischen der 55. und 75. Minute hatte der VfL seine beste Phase, doch zwei Distanzschüsse trafen nicht ihr Ziel. Auf einmal stand Frotheims Bastian Pott frei vor dem Preußen-Keeper, schoss ihm jedoch in die Arme. Nach der 75. Minute hatten die Preußen zwei Riesengelegenheiten, doch einmal hielt Elmar Windmann per Fuß, beim zweiten Mal rettete Christoph Meyhoff auf der Torlinie.
In der Schlussphase entschied sich das Spiel dann für die “Westfalen”. In der 85. Minute hatten sie Riesenglück, als Christoph Meyhoff einen Freistoß aus 25m an den Pfosten knallte. Fast im Gegenzug schoss der Espelkamper Wischnewsky von der Sechzehnerkante auf das Tor. Gleich zwei Abwehrspieler versäumten es, den eigentlich harmlosen Ball zu entschärfen, welcher dann rechts unten ins Netz kullerte.
Frotheim machte auf und auf beiden Seiten ergab sich jeweils eine Riesenchance, doch es blieb beim 1:0 für die Roten, die damit einen großen Schritt Richtung Bezirksligaaufstieg machen konnten.

Fast über die gesamte Spieldauer zeigte der VfL eine konzentrierte Defensivleistung, schlief jedoch einmal, was Preußen sofort bestrafte. Von den Spielanteilen her geht der Sieg in Ordnung, vom Aufwand, Spielverlauf und den Torchancen gesehen wäre ein Unentschieden sicherlich das gerechtere Ergebnis gewesen. Für die “Big-Points” scheint der VfL noch nicht reif zu sein.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Wenig, J. Hußmann, S. Depping, D. Gräve (79. D. Spilker), T. Borchert, C. Speck (66. C. Kellweries), C. Meyhoff, T. Szramowski (66. S. Bollmeier), B. Pott

Tore: 1 : 0  Wischnewsky (88.)
 

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Spiel gedreht

25. Spieltag (18.4.2010): VfL Frotheim – Union Varl    3 : 2  (1 : 2)

Anfangsphase komplett verschlafen

Bereits nach elf Minuten lag der VfL bei sommerlichen Temperaturen und guter Zuschauerresonanz mit 0:2 hinten. Union Varl kam besser in die Partie hinein und münzte gleich die ersten beiden Angriffe in Tore um.
Trainer Sarres war in dieser Phase der engagierteste Frotheimer, die Mannschaft wirkte - vorsichtig formuliert - etwas passiv. Nach ungefähr fünfzehn Minuten war der VfL aber „drin“ in der Begegnung und konnte das erste Mal Torgefahr entwickeln. Sebastian Bollmeiers Heber aus etwa 15m ging jedoch knapp über das Tor, Christoph Meyhoffs Schuss konnte vom Varler Torwart pariert werden.
In der 24. Minute gelang Bastian Pott nach einem Eckball der inzwischen verdiente Anschlusstreffer (Kopfball in den Winkel). Bis zur Pause passierte nicht mehr ganz viel, das ansonsten recht temporeiche Spiel verflachte etwas.

Drei Frotheimer Kopfballtore

Gleich nach Wiederbeginn wurde Varl eiskalt erwischt, denn Simon Deppings Kopfball konnte vom Varler Keeper nur noch berührt, aber nicht abgewehrt werden. Varl wachte jetzt wieder auf und tauchte zwischen der 55. und 65. Minute zweimal frei vor Torwart Windmann auf, beide Chancen konnten aber von ihm vereitelt werden. Nun nahm der VfL aber wieder Fahrt auf und tat mehr für die Offensive. Dabei haderte man mit dem Schiedsrichter, der zwar insgesamt ordentlich leitete, den Frotheimern jedoch insgesamt drei klare Tormöglichkeiten (auf „Abseits“-Zurufe der Varler) anzuzweifelnderweise aberkannte.
Kurz vor Schluss nutzte Bastian Pott eine Kopfballvorlage von Sebastian Bollmeier per Kopf zum 3:2-Siegtreffer. Die letzte Möglichkeit des Spiels hatte Christoph Speck bei einem Konter, sein Ball ging jedoch aus 12m über das Tor.

Eine deutliche Leistungssteigerung des VfL nach verpenntem Start sicherte die letztlich verdienten drei Punkte, da das Mehr an Spielanteilen und Chancen auf Seiten der Frotheimer lag. Stundenlanges Kopfballtraining (drei Tore per Kopf bei der kleinsten Mannschaft der Liga!) zahlt sich aus, nur am Start ins Spiel sollte der VfL dringend arbeiten...

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Wenig, J. Hußmann, S. Depping (75. T. Szramowski), D. Gräve (66. C. Speck), T. Borchert, C. Kellweries, C. Meyhoff, S. Bollmeier, B. Pott

Tore: 0 : 1  Kassen (3.), 0 : 2  Rüter (11.), 1 : 2  Pott (24.), 2 : 2  Depping (47.), 3 : 2  Pott (88.)
 

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Es reicht einfach nicht!

19. Spieltag (20.4.2010): SV H.-Oberbauer. – VfL Frotheim    3 : 3 (1 : 1)

Komisches Spiel

Dieses Nachholspiel musste mit 20-minütiger Verspätung angepfiffen werden, weil der Schiedsrichter seine Tasche (?!) vergessen hatte.
Insgesamt sollte sich ein komisches Spiel an einem komischen Spieltag entwickeln, das zumindest in der zweiten Halbzeit einen für die Zuschauer hohen Unterhaltungswert gehabt haben dürfte.
In den ersten Minuten verpasste Frotheim die Gelegenheit, die Schlafmützigkeit der Hüllhorster auszunutzen, die nach etwa zehn Minuten nach vorne hin etwas aktiver wurden. Ansonsten zogen sie sich fast in der gesamten ersten Halbzeit weit zurück und spielten jedes Mal wieder ihre guten Stürmer mit langen Bällen an. Nachdem Frotheim durch Sebastian Bollmeier (frei vor dem Tor) eine dicke Möglichkeit vergeben hatte, nutzte Hüllhorst einen solch langen Ball aus der eigenen Hälfte aus, indem Helpling aus spitzem Winkel in die lange Ecke schoss. Der ansonsten gut haltende Elmar Windmann sah bei diesem Schuss nicht gut aus.
Nach dem ersten Schrecken erholte sich der VfL und wurde etwas konstruktiver, doch es dauerte bis zur 34. Minute, ehe mal eine klare Torchance bei den Bemühungen heraussprang. Diese wurde von Sebastian Bollmeier zum verdienten Ausgleich verwertet. Bis zur Halbzeit neutralisierten sich beide Teams weitestgehend.

Ohne taktische Zwänge, hin und her, offenes Visier, rauf und runter, alles oder nichts

Der VfL erwischte den besseren Start und ging folgerichtig durch Bollmeiers zweiten Treffer nach Vorlage Christoph Meyhoffs in Führung. Seltsamerweise zog sich Frotheim daraufhin mehr und mehr zurück, anstatt auf die Entscheidung zu drängen, und mit Bollmeiers verletzungsbedingter Auswechslung kam endgültig ein Bruch ins Frotheimer Spiel. Hüllhorst wurde stärker und hatte jetzt seine beste Phase. In der 64. Minute ereignete sich eine kuriose Szene. Der Ball war auf Höhe des Frotheimer 16-ers fast an der Seitenauslinie, als der Schiedsrichter zur Überraschung aller auf Strafstoß entschied. Was war passiert? Frotheims Paul Kowalczyk hatte anscheinend Hüllhorsts Stürmer Halili beim Joggen durch den Sechzehner getreten. Dass Halili diesen vorher provoziert hatte (über die Beleidigung des Hüllhorster Sportsfreundes möge an dieser Stelle der Mantel des Schweigens gedeckt werden), wollte der Unparteiische nicht gehört haben. Schade, denn wenn er Strafstoß gibt, muss er konsequenterweise den Hüllhorster mit Rot vom Platz schicken. Wie auch immer: Hüllhorst glich aus.
Jetzt war der VfL wieder dran (kurioserweise war immer die Mannschaft aktiv, die gerade ein Tor eingeschenkt bekommen hatte) und drückte auf die erneute Führung. Trainer Sarres löste den Libero auf, nachdem er vorher schon Stürmer Tobias Vorrath aus der zweiten Mannschaft ins Rennen geschickt hatte, und ließ alles oder nichts spielen. SVHO konnte einen Konter nach dem dritten furchtbaren Frotheimer Abwehrpatzer zur Führung nutzen. Doch der VfL schlug zurück. Christoph Meyhoff drückte kurz vor Schluss einen Freistoß in die Maschen des Hüllhorster Tores. In den letzten drei Minuten hatte der VfL noch drei gute Chancen zum Siegtreffer. Darüber hinaus verwehrte ihnen der Schiedsrichter, der bei diesem flotten Spiel so seine Probleme hatte, einen Elfmeter (Bastian Pott war gehalten worden). Doch es sollte nicht mehr sein. Es blieb beim 3:3.

Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten, aber die Frotheimer waren am Boden zerstört. Eigentlich müssten drei Auswärtstore mal reichen, doch drei krasse Abwehrfehler waren an diesem Abend einer zuviel. Die Hüllhorster haben einen starken Sturm, doch deren eklatanten Abwehrschwächen nutzte der VfL viel zu wenig aus.


 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck, T. Borchert, C. Kellweries (74. T. Vorrath), C. Meyhoff, S. Bollmeier (54. D. Gräve), B. Pott, T. Szramowski

Tore: 1 : 0  Helpling (19.), 1 : 1 Bollmeier (34.), 1 : 2  Bollmeier (47.), 2 : 2  Wüllner (64., FE), 3 : 2  Benftima (87.), 3 : 3  Meyhoff (89.)

 

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Die bessere Mannschaft verliert

26. Spieltag (25.4.2010): FC Lübbecke – VfL Frotheim    2 : 1  (1 : 0)

Lübbecke nutzt Chancen besser

Ohne Goalgetter Sebastian Bollmeier, der verletzungsbedingt ausfiel, reiste der VfL nach Lübbecke. Bei sonnigen Temperaturen hatten sich etwa 200 Zuschauer eingefunden, die ein insgesamt würdiges, weil interessantes und intensives Spitzenspiel zu sehen bekamen.
Der VfL hatte den besseren Start und hatte bereits nach einer Minute die erste Chance durch einen Freistoß von Christoph Meyhoff. Frotheim kaufte Lübbecke den Schneid im Mittelfeld ab und kam zu mehreren Torchancen. Tobias Borcherts Schuss von der Sechzehnerkante flog einen halben Meter über das Tor, Bastian Potts Tor wurde vom Schiedsrichter wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt (warum pfeifen in der Kreisliga A eigentlich fast alle Schiedsrichter auf Zuruf?). Die beste Möglichkeit hatte Christoph Speck, der aus 5m über das Tor schoss.
Nach etwa 25 Minuten war Lübbecke ebenbürtig. Die beste Phase hatte der Gastgeber zwischen der 35. und 45. Minute. Diese Drangperiode nutzten sie – im Gegensatz zu den brotlosen Frotheimern – besser; Blase traf zum 1:0, danach ergaben sich noch zwei weitere Lübbecker Chancen. Mit diesem mehr als schmeichelhaften Ergebnis ging es in die Pause.

Lübbecker Tor wie vernagelt

In den ersten Minuten passierte nicht viel. Frotheim war bemüht, wieder konstruktiver nach vorne zu spielen. Eine ganze Reihe von Freistößen gab es für den VfL, doch Freistoßspezialist Christoph Meyhoff fehlte an diesem Tage das nötige Quäntchen Glück. Zwei von der Sorte konnte der Torwart so eben entschärfen, drei weitere gingen jeweils knapp am Pfosten bzw. Latte vorbei. Lübbecke kam in dieser Phase kaum einmal vor den Frotheimer Kasten, wobei auch der VfL Schwierigkeiten hatte, sich bis in den Sechzehner durchzuspielen. In der 75. Minute sah der Lübbecker Marcel Holle nach wiederholtem Foulspiel die überfällige Gelb-Rote Karte. In Überzahl gelang Thomas Szramowski der hoch verdiente Ausgleich. Doch kurz darauf belohnten sich die Lübbecker für ihre gute Moral. Einen Ballverlust im Mittelfeld nutzen sie zum erneuten Führungstreffer. Danach schaukelten sie das Ergebnis mit sehr cleverem bis unsympathischem Zeitspiel über die Runden.

Viel Aufwand, gutes Spiel, kein Ertrag. Der Sieger hätte nur Frotheim heißen dürfen, doch man darf beim Fußballspielen das Tore Schießen nicht vergessen. Das allerdings tat der VfL und Lübbecke gewann dieses wichtige Spiel mit Glück und Geschick.


 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck (65. D. Brandenburg), T. Borchert (87. S. Breuer), C. Kellweries (76. D. Gräve), C. Meyhoff, S. Depping, B. Pott, T. Szramowski

Tore: 1 : 0  Blase (36.), 1 : 1  Szramowski (82.), 2 : 1  Thoss (85.)

Gelb-Rot: Holle (Lübbecke, 75.)
 

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Hinspielklatsche wettgemacht

27. Spieltag (2.5.2010): VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt   5 : 1 (4 : 1)


Furiose neun Minuten

Nach der wahrscheinlich kürzesten Ansprache in der Sarres-Ära legte der VfL gleich gut los und vergab bereits in den ersten zehn Minuten drei Großchancen. Nach 20 Minuten fingen sich die Fabbenstedter und gestalteten das Spiel ausgeglichener. In der 25. Minute schossen die Gäste knapp am Tor vorbei. Dann kam die für die Zuschauer interessanteste Phase, die vielleicht torreichsten neun Minuten der Saison. In der 29. Minute traf Christoph Meyhoff per Freistoß zum überfälligen 1:0, nach einer starken Kombination staubte Thomas Szramowski zum 2:0 ab. Im Anschluss verteilte der VfL ein Gastgeschenk, indem Torjäger Blase einen Rückpass von Christoph Meyhoff erhielt, der eigentlich zum eigenen Torwart gehen sollte. Fabbenstedt nahm dankend an. Wiederum im Gegenzug erhöhte Bastian Pott zum 3:1, nur drei Minuten später traf Libero Janes Hußmann aus 25m zum 4:1.

Mehr Tore hätten fallen müssen


Zwar nahm der VfL nun einen Gang heraus, sodass ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel zu beobachten war, doch Frotheim blieb die torgefährlichere Mannschaft. Sebastian Bollmeier ließ gleich zwei Großchancen liegen, Bastian Pott traf nur die Latte, ein Treffer von Christopher Kellweries wurde die Anerkennung wegen angeblicher Abseitsstellung (es war tatsächlich knapp) verweigert. Mit dem 5:1 durch Bastian Potts zweiten Treffer war das Spiel dann aber gelaufen.
Auf Fabbenstedter Seite hatte Grabenkamp die beste Möglichkeit, als er einen völlig unberechtigten Elfer nicht ins Tor bekam – Elmar Windmann konnte abwehren. Nur wenige Minuten später hätte Fabbenstedt dann allerdings einen Strafstoß zugesprochen bekommen müssen. Das nennt man wohl ausgleichende Gerechtigkeit.
Frotheim hätte das Ergebnis durchaus höher gestalten können, die Gäste waren in 2-3 Situationen allerdings auch dicht an ihrem zweiten Treffer.

Letzten Endes geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung, da Frotheim an diesem Tage die bessere Mannschaft war.

Aufstellung: E. Windmann, D. Spilker, D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck, T. Borchert (64. D. Gräve), C. Kellweries, C. Meyhoff (84. M. Stierle), B. Pott, T. Szramowski (61. D. Brandenburg), S. Bollmeier

Tore: 1 : 0  Meyhoff (29.), 2 : 0  Szramowski (32.), 2 : 1  Blase (33.), 3 : 1  Pott (34.), 4 : 1  Hußmann (37.), 5 : 1  Pott (67.)

Besondere Vorkommnisse: Windmann hält Foulelfmeter von Grabenkamp (76.)

 

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Glücklicher Sieg in typischem 0:0-Spiel

28. Spieltag (9.5.2010): TuS Gehlenbeck – VfL Frotheim   0 : 1 (0 : 0)

Ein Kick mit wenigen Torraumszenen

Gehlenbeck spielte nicht in Bestbesetzung und hatte dennoch eindeutig den besseren Start, denn sie agierten um einiges bissiger in den Zweikämpfen. Frotheim verschlief die ersten 20 Minuten komplett und konnte froh sein, dass Gehlenbeck zwei aussichtsreiche Angriffe nicht zum Torabschluss bringen konnte. Es dauerte fast bis zur Mitte der ersten Halbzeit, als der VfL sich im alten Amtspokalderby dazu aufraffte, auch einmal etwas nach vorne zu unternehmen. Doch die meisten Bemühungen endeten in der ordentlich stehenden Gehlenbecker Viererkette, nur selten musste der Torwart eingreifen. Frotheim gestaltete das Spiel zwar gegen jetzt sich weit zurückziehende Gehlenbecker ausgeglichen, es fehlte jedoch Präzision im Spiel nach vorn. Trotzdem tauchten Frotheims Stürmer Bollmeier und Szramowski jeweils einmal frei vor dem Tor auf, doch beide Male konnte der Keeper parieren. Gehlenbeck selbst setzte durch ihre schnellen Stürmer immer mal wieder Nadelstiche gegen die heute nicht gerade sattelfeste Frotheimer Abwehr, doch auch sie kamen nicht zu wirklich guten Tormöglichkeiten.

Später Siegtreffer

Auch im zweiten Durchgang spielte sich das Geschehen weitgehend zwischen den beiden Sechzehnern ab. Frotheims Bälle in die Spitze kamen zumeist zu phantasielos und unpräzise, sodass es für die Gehlenbecker Abwehr einfach war, zu klären. Doch bei Gehlenbeck ließen nach etwa 60 Minuten die Kräfte etwas nach. In der 70. Minute haderten die Rothemden mit dem Schiedsrichter, der nach einem Foul an einen Gehlenbecker dicht an der Sechzehnerkante auf Freistoß – anstatt wie gefordert auf Elfmeter – entschieden hatte. Tatsächlich war es mehr als eng.
Auf der anderen Seite vergab Sebastian Bollmeier zunächst eine Riesenchance, ehe er dann in der 85. Minute nach Pass von Christoph Meyhoff seinen Gegenspieler aussteigen ließ und mit einem trockenen Schuss unter die Latte zum schmeichelhaften1:0 traf. Danach drückte Gehlenbeck, ohne aber dem Kasten des Ex-Gehlenbeckers Elmar Windmann noch einmal gefährlich zu werden. Frotheims A-Jugend-Spieler Marvin Stierle traf in der 87. Minute nur den Pfosten.

Der Sieg war glücklich, Gehlenbeck hätte aufgrund ihres disziplinierten Spiels einen Punkt verdient gehabt. Aber deren Taktik, sich einzuigeln und auf Konter zu lauern, ging nur bis zur 85. Minute auf. Obwohl es alles andere als ein Sommerkick war, war es für die Zuschauer eher ein Spiel Marke Langeweile.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck, T. Borchert (65. M. Stierle), C. Kellweries (76. D. Gräve), C. Meyhoff, B. Pott (76. D. Brandenburg), T. Szramowski, S. Bollmeier


Tore: 0 : 1  Bollmeier (85.)

 

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Die am wenigsten schlechte Defensive gewinnt

29. Spieltag (16.5.2010): VfL Frotheim – SuS Holzhausen   4 : 5 (3 : 4)

3:1-Führung verspielt

Der VfL trat in seinem letzten Heimspiel dieser Serie – es waren noch einmal etwa 140 Zuschauer erschienen – mit personellen Schwierigkeiten an.
Das Publikum sah ein seltsames, aber unterhaltsames Spiel, bei dem die ersten sechs Torchancen allesamt drin waren. Der VfL erwischte den besseren Start und nach nur acht Minuten traf Sebastian Bollmeier aus spitzem Winkel zur Führung. Auf der Gegenseite nutzte Hegner (12.) einen kapitalen Abwehrschnitzer per Kopf zum Ausgleich. Wiederum vier Minuten später traf Christoph Speck nach Freistoß von Christoph Meyhoff ebenfalls mit einem Kopfball in die rechte Torecke. Das 3:1 nach herrlicher Kombination durch Goalgetter Bollmeier hätte Sicherheit geben sollen, Holzhausen spielte bis dahin allenfalls durchschnittlich.
Zwischen der 24. und 75. Minute zeigte sich dann aber, warum SuS Holzhausen letztes Jahr noch in der Bezirksliga gespielt hat und der VfL für ganz oben noch zu grün ist. Drei furchtbare Abwehrböcke innerhalb von nur elf Minuten drehten die Partie völlig. Die Torchancen wurden den Holzhausern quasi auf dem Silbertablett präsentiert, die Holzhauser nahmen dankbar an (der Anschlusstreffer von Giersdorf zum 2:3 war ein herrlicher Distanzschuss in den Knick).
In dieser Phase hatte der VfL noch zwei gute Möglichkeiten, doch Christoph Speck und Sebastian Bollmeier scheiterten am Holzhauser Keeper.

Zu wenig Dampf in der zweiten Hälfte

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Frotheimer viel vorgenommen, doch wurden bereits in der 50. Minute abermals durch einen Distanzschuss kalt erwischt. In der Phase danach war der VfL zwar bemüht, aber es fehlte “Dampf auf dem Kessel” in den Aktionen. Vermutlich musste man jetzt doch der langen Saison Tribut zollen. Nichtsdestotrotz sprangen für den VfL drei ganz dicke Chancen heraus, doch die wurden wiederum liegen gelassen.
Trainer Sarres beorderte Janes Hußmann in der 75. Minute nach vorne und löste wenig später die Liberoposition ganz auf. Dabei sprang der Anschlusstreffer von Hußmann heraus, der noch einmal Kräfte beim VfL freisetzte. Letzten Endes wollte der Ausgleichstreffer allerdings nicht mehr fallen.

Wie schon im Hinspiel konnten die Holzhauser fast alle ihre Torchancen im Frotheimer Kasten unterbringen, davon (einschließlich des Hinspiels) drei per Distanzschuss. Der VfL muss dringend an seiner Defensivleistung schrauben, damit vier Heimtore mal reichen, um zu gewinnen. Letzten Endes ging wieder (einmal völlig unnötig) ein Spiel gegen eine keinesfalls bessere Mannschaft der „Top-Five“ verloren. Es gilt, dahin zu kommen, eine solide Führung kommod nach Hause zu bringen.

 

Aufstellung: E. Windmann, D. Spilker (46. P. Kowalczyk), D. Wenig, J. Hußmann, C. Speck, T. Borchert, C. Kellweries, C. Meyhoff, T. Szramowski, S. Bollmeier (65. D. Brandenburg), M. Stierle (69. P. Kulp)

Tore: 1 : 0  Bollmeier (8.), 1 : 1  Hegner (12), 2 : 1  Speck (16.), 3 : 1  Bollmeier (21.), 3 : 2  Giersdorf (24.), 3 : 3  Krause (26.), 4 : 3  Vidmer (35.), 5 : 3  Ludwig (50.), 5 : 4  Hußmann (85.)

 

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Trotz Niederlage Vizemeister

30. Spieltag (30.5.2010): SSV Pr. Ströhen – VfL Frotheim   3 : 1  (2 : 1)

Lose-lose(win)-Situation

Frotheim verlor, und gewann doch, Ströhen gewann – und verlor. Die Köpfe sämtlicher Spieler waren zunächst unten, aber zumindest die Frotheimer Laune besserte sich, als man von der Vizemeisterschaft erfuhr.
Was für Dramatik an diesem Sonntag, allerdings wohl mehr für die Ströher. Deren Funktionäre waren mit den Augen auf dem Platz und mit den Ohren am Handy. Ströhen musste gewinnen und hoffte gleichzeitig, dass Oldendorf oder Varl Federn lassen. Dementsprechend nervös begann Pr. Ströhen, seltsamerweise jedoch auch wenig engagiert. Da bedurfte es schon mal wieder freundlicher Frotheimer Unterstützung, um die abstiegsbedrohten Gastgeber psychisch aufzurichten: Frotheim hat ja Übung darin, man denke nur an das Holzhausen-Spiel vor 14 Tagen.
Doch zu Beginn deutete alles auf eine klare Angelegenheit für Frotheim hin: Der VfL spielte selbstbewusst und hatte ein klares Übergewicht im Mittelfeld, Ströhen drosch die Bälle meist nur lang nach vorne. Die erste dicke Möglichkeit der Grünhemden nach einer Traumkombination war ein Schuss an die Lattenunterkante von Christoph Meyhoff, der wieder heraussprang. Im Gegensatz zum Wembley-Tor von 1966 war der Ball jedoch deutlich sichtbar für alle hinter der Linie. Naja, nicht für alle. Leider bewertete dies die Hauptperson in solcherlei Fragen ganz anders: der Mann in Gelb, der sich schon im Alswede-Spiel als nicht gerade Frotheim-freundlich erwies, ließ allen Protesten zum Trotz weiter spielen.
Kurz darauf rappelte es jedoch im Ströher Kasten zum längst überfälligen 1:0 durch Bastian Pott. Fast im Gegenzug schliefen die Frotheimer wieder einmal im heute äußerst schwachen Defensivverbund und „fraßen“ prompt den schmeichelhaften Ausgleich. Durch das 2:1, das nur wenige Minuten später fiel, kam ein Bruch ins Frotheimer Spiel und Ströhen zeigte endlich, dass sie Fußball spielen und kämpfen können. Die Gastgeber hatten in dieser schwächsten Frotheimer Phase eine weitere dicke Möglichkeit, das wäre des Schlechten aber auch wirklich zu viel gewesen.

Es regnet in Ströhen

Mit dem 3:1 wurde dem Projekt, das Spiel noch zu drehen, der Wind aus den Segeln genommen. Wieder einmal führte katastrophales Zweikampfverhalten zu einem völlig überflüssigen Treffer.
Hatte Ströhen sich in der ersten Halbzeit noch weit zurückgezogen, so igelten sie sich jetzt komplett ein, verteidigten leidenschaftlich und droschen alles lang nach vorne. Ab der 75. Minute etwa durften die Frotheimer dann die wunderschönen Wäldchen kennen lernen, die links und rechts abseits des Ströher Fußballplatzes liegen (Herrliche Pilze! Hingehen! Pflücken!). Bis auf Torwart Elmar Windmann waren über weite Phasen der zweiten Halbzeit alle anderen Spieler in der Ströher Hälfte versammelt und machten den Raum eng. 15 Minuten vor Schluss setzte strömender Regen ein, der das Unterfangen Aufholjagd nicht eben vereinfachte. Beim Versuch, konstruktiv nach vorne zu spielen, kam bei etwa jedem fünften Versuch eine Torchance heraus (die restlichen Versuche wurden von Blau in alle Himmelsrichtungen weg geschlagen). Der Ströher Torwart wuchs über sich hinaus und hielt je zwei Kopfbälle von Marvin Stierle und zwei Freistöße von Christoph Meyhoff, die allesamt im Knick gelandet wären. Sebastian Bollmeier und Bastian Pott scheiterten ebenfalls am Keeper, erst Janes Hußmann konnte in der letzten Minute zum Anschlusstreffer abstauben. Dann rückten die Ströher den Ball nicht heraus (wer wollte es ihnen verdenken?) und es dauerte über eine Minute, bis wieder angestoßen werden konnte. Seltsamerweise griff der Schiedsrichter hier nicht ein, (außer, dass er dem Frotheimer Bollmeier Gelb zeigte für den Versuch, den Ball zu erhalten). In der letzten Sekunde konnte Ströhens Bester, der Torwart, einen Aufsetzer von Janes Hußmann entschärfen, die Ecke durfte leider nicht mehr ausgeführt werden.

Spiele gibt’s…
Ströhen gewinnt ein Spiel, bei dem sie maximal 25% Ballbesitz hatten, und konnten sich doch nicht freuen. Ist aber auch ärgerlich, mit 34 Punkten abzusteigen. Der VfL offenbarte wieder einmal eklatante Defensivschwächen in Tateinheit mit dem Vergeben guter Tormöglichkeiten und der Nichtanerkennung eines regulären Treffers. Zwar reichte es heute nicht zum Sieg (ein Unentschieden hätte der VfL mindestens verdient gehabt, auch wenn Ströhen verbissen kämpfte und die eigenen Torchancen schlicht besser nutzte), doch der Vizemeistertitel hat alle über die Niederlage hinweggetröstet.

 

Aufstellung: E. Windmann, D. Spilker (60. D. Wenig), P. Kowalczyk (60. S. Depping), J. Hußmann, C. Speck (65. M. Stierle), T. Borchert, C. Kellweries, C. Meyhoff, B. Pott, T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 1 : 0  Pott (22.), 1 : 1  Bänsch (23.), 2 : 1  Kolwey (27.), 3 : 1  Grote (49.), 3 : 2  Hußmann (90.+4)

 

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