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VfL Frotheim

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TuRa Espelkamp II

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FC Oppenwehe

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TuS Levern

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SV Hüllhorst-Ob.

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TuSpo Rahden

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SV Schnathorst II

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TuS Gehlenbeck II

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BSC Blasheim II

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TuS Dielingen II

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Holsener SV

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TuS Oppendorf

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FC Pr. Espelkamp II

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Türk Espelkamp

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TuS Tengern III

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OTSV Pr. Oldendorf

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VfL Frotheim I - Spielberichte 2012/13

Duselsieg in Hitzeschlacht

1. Spieltag (18.8.2012): VfL Frotheim – Union Varl   1 : 0 (1 : 0)

Schlechteste Frotheimer Halbzeit

Saisonauftakt gegen den Aufsteiger aus Varl bei hochsommerlichen Temperaturen, und etwa 400 Zuschauer hatten den Weg in die „Sandhasenarena“ gefunden.
Und die sollten ein spielerisch schwaches, insgesamt aber spannendes Bezirksligaderby zu sehen kriegen.
Nach vorsichtigem Abtasten setzte Varl mit einem Lattenschuss aus 18m gleich das erste Ausrufezeichen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war Union die eindeutig bessere Mannschaft. Der Gast erspielte sich in der ersten Hälfte vier weitere gute Tormöglichkeiten, doch Varl scheiterte in aller Regel an Frotheims Bestem, Torwart Markus Meier. Und einmal war bei einer Bogenlampe noch der Außenpfosten im Weg.
Und Frotheim? Fehlpass reihte sich an Fehlpass. Die Grünen machten es dem Aufsteiger leicht, mehr Ballbesitz zu haben. In der Offensive passierte bis zur 34. Minute gar nichts. Da durfte Sebastian Bollmeier mal zeigen, dass außer dem verletzten Christoph Meyhoff auch noch andere Frotheimer Freistöße schießen können. Begünstigt durch einen Stellungsfehler des jungen Varler Keepers flog der Ball in die rechte untere Torecke.
Trainer Holger Sarres sprach von der schlechtesten Halbzeit seiner Amtszeit, bei der aus Frotheimer Sicht außer dem Ergebnis gar nichts stimmte.

Varl verweigert die Geschenkannahme

In der zweiten Halbzeit änderte sich nichts Grundlegendes. Frotheim arbeitete zwar ordentlich nach hinten, spielerisch klappten allerdings die einfachsten Dinge nicht. „United“ konnte weitere fünf verheißungsvolle Torgelegenheiten nicht in Zählbares ummünzen. Die meisten davon resultierten aus dem graupigen Frotheimer Aufbauspiel.
Zum Schluss bekam der Aufsteiger zwei weitere Geschenke serviert, diesmal vom Unparteiischen. In der 88. sprach er Varl einen mehr als fragwürdigen Elfmeter zu. Doch auch Union-Antreiber Sven Kassen hatte kein Schussglück und setzte den Ball neben das Tor.
Im Anschluss gab er noch fünf Minuten Nachspielzeit obendrauf, obwohl es fast keine Unterbrechung gab. Aber es passierte nichts mehr.

Varl war in (fast) allen Belangen besser, machte aber nichts draus und ließ so die drei Punkte in Frotheim, das seine einzige Chance nutzte. Der VfL spielte grottenschlecht – einzig Markus Meier zeigte Bezirksligaformat –, musste aber auch auf Depping, Löwen, Olfert, Pott und Meyhoff verzichten. Einige Spieler gingen grippsch oder mit Trainingsrückstand auf den Platz. Doch das erklärt die Leistung auch nur annähernd.

VfL Frotheim: Markus Meier, Janes Hußmann, Christopher Kellweries, Tobias Borchert, Dominik Gräve (67. David Simonjan), Marcel Gräve, Sören Manske (88. Alexander Kasten), Rudi Olfert, Sebastian Bollmeier, Dennis Brandenburg, Marvin Stierle (69. Janik Schütte)

Union Varl:
Marcel Redeker, Sebastian Lange, Sven Kassen, Jens Meier (65. Steffen Wegehoeft), Andre Lange, Pascal Meier, Patrick Spreen, Simon Schirrmacher, Marco Hodde, Tobias Nürnberg (65. Benjamin Drumann), Marvin Koch (85. Mario Niestrath)

Tor:
1 : 0  Bollmeier (34.)

 

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Ergebnis täuscht über Spielverlauf hinweg – schon wieder…

2. Spieltag (26.8.2012): BV Werther – VfL Frotheim   0 : 3 (0 : 1)

Spielbericht? s. Vorwoche…

Prinzipiell könnte man sich kurz fassen und den Spielbericht der Vorwoche kopieren und hier einfügen, denn Frotheim hatte beim BV Werther seinen ganz persönlichen positiven Murmeltiertag.
Also: Mit Bus und Zuschauern in den Kreis Gütersloh, und wieder Personalprobleme: Im Vergleich zur Vorwoche ohne die angeschlagenen Marvin Stierle und zunächst Dominik Gräve, dafür mit dem wieder genesenen Willi Olfert auf der Bank.

Nach kurzem Abtasten legte der Gütersloher Aufsteiger seinen Respekt ab und wollte den frühen Torerfolg. Nach sechs Minuten konnte Markus Meier eine Tormöglichkeit noch so eben entschärfen. Auch im weiteren Verlauf hatte BV Werther ein deutliches Übergewicht mit klarem Chancenplus, doch – wie auch Varl – scheiterten sie an der eigenen (schlampigen) Verwertung oder an Keeper Meier. Bis zur 35. Minute hatte Werther drei Hochkaräter (von den vielen abgeblockten Schüssen gar nicht zu reden), doch es stand weiterhin 0:0. Den ersten gescheiten Frotheimer Angriff nach Pass von Rudi Olfert vollendete Sebastian Bollmeier zum schmeichelhaften 1:0. Danach hatte allerdings der Gastgeber Glück, dass eine Bollmeier-Flanke nicht im Netz landete. In der 43. Minute vergab Werter die dickste Tormöglichkeit der ersten Halbzeit, als ein Stürmer zwei Meter vor dem Tor verstolperte.

Frotheim kontert

Und genauso ging es in der zweiten Hälfte weiter: BV Werther machte das Spiel, Frotheim war passiv und kam zunächst kaum in des Gegners Hälfte. Doch die Torschüsse wurden eher noch unpräziser, landeten fast alle direkt in Meiers Armen. In der 69. Minute erhöhte wiederum Bollmeier nach feinem Simonjan-Zuspiel auf 2:0. Kurz darauf hatte lenkte Meier einen Werther-Freistoß an den Pfosten. Ein Distanzschuss der Gastgeber flog knapp am Tor vorbei.
Als dann noch ein Akteur von Werther mit Gelb-Rot vom Platz musste, war das „Werthers Echte“ gelutscht. Der BV machte auf, Frotheim konterte. Ein verheißungsvoller Angriff wurde unberechtigterweise vom Schiedsrichter wegen angeblicher Abseitsstellung unterbrochen. Kurz darauf übersah der Mann in Schwarz jedoch die tatsächliche Abseitsposition Bollmeiers, der die Gunst der Stunde für das 3:0 nutzte.

Was soll man dazu sagen? Schon wieder Glück gehabt.
BV Werther war in einem sehr fairen Spiel das engagiertere Team mit einem eindeutigen Chancenplus (12:5). Der VfL war im Vergleich zur Vorwoche zumindest in der zweiten Halbzeit etwas spielstärker, vor dem Tor auf jeden Fall abgezockt(er). Die Frotheimer Defensive zeigte sich (zwei)kampfstark.
Angesichts der nächsten schweren Spiele mit immer noch äußerst angespannter Personallage ein wichtiger, wenn auch unverdienter Dreier.

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Janes Hußmann, Christopher Kellweries, Tobias Borchert, Sören Manske (61. Willi Olfert), Marcel Gräve, David Simonyan, Rudi Olfert, Sebastian Bollmeier, Janik Schütte (46. Dominik Gräve), Dennis Brandenburg (70. Matthias Rooch)

BV Werther:
Janik Rauer, Jan Folke Christofer Hedvall (72. Johannes Twele), Matthias Niemann (85. Sascha Ostermann), Steffen Lasner, Marcel Bosk, Nils Koch (83. Jens Rohrmoser), Janosch Pohl, Marcel Diemann, Tobias Solfrian, Tobias Koch, Dennis Bresser

Tore:
0 : 1 Bollmeier (37.), 0 : 2 Bollmeier (69.), 0 : 3  Bollmeier (88.)
 

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Erste Gegentore, erste Niederlage, erstes Spiel ohne Fortune

3. Spieltag (2.9.2012): VfL Frotheim – FC RW Kirchlengern   1 : 3 (0 : 2)

Bittere erste Halbzeit

In einer insgesamt sehr hart geführten Begegnung kam – nach einer kurzen Phase des Abtastens – der Gast aus Herford besser ins Spiel. Nach knapp zehn Minuten setzte Kirchlengern das erste Ausrufezeichen, als Sven Sebastian frei vor Keeper Markus Meier auftauchte, dieser aber hielt.
Im weiteren Verlauf zeigte Kirchlengern die strukturiertere Spielanlage und die effektivere Zweikampfführung. Oder um es anders herum zu formulieren: Bei Frotheim fehlten Bissigkeit und Passgenauigkeit.
Gute Torchancen waren auf beiden Seiten bis zur 35. Minute Mangelware. Kirchlengern hatte zwei Einschussmöglichkeiten, der VfL eine durch David Simonjans Schuss von 16m, der knapp über das Tor strich.
Zwei furchtbare Abwehrfehler der Frotheimer erlaubten es dem RWK, mit 2:0 in Front zu gehen.
Zu allem Überfluss musste der gelbrot-gefährdete Christopher Kellweries bereits früh vom Platz. Janes Hußmann verletzte sich überdies böse an der Schulter und musste ebenfalls raus, sodass Trainer Sarres die komplette Innenverteidigung umzustellen gezwungen war.

Kirchlengern nimmt sich goldene Auszeit

Holger Sarres’ Halbzeitansprache war ob der suboptimalen Trainingswoche und der pomadigen ersten Hälfte etwas ungemütlich für die Frotheimer Kicker. Dies trug scheinbar Früchte, denn auf einmal lief es besser. Ab der 46. Minute zeigte der VfL, warum man in der vergangenen Serie zu Recht die Klasse gehalten hatte. In der 49. Minute traf Sebastian Bollmeier nach feinem Simonjan-Zuspiel zum 1:2.
Doch mitten in die Frotheimer Offensivbemühungen kam eine 5-minütige Unterbrechung. Der Schiedsrichter hatte einen oder mehrere Zuschauer aus Kirchlengern des Feldes verwiesen. Bis diese aber dessen Anweisungen Folge geleistet hatten, flossen einige Hektoliter Wasser die Wickriede hinunter und der Spielfluss war dahin.
Im Gegenteil: Mit der ersten Aktion nach Wiederanpfiff foulte Marcel Gräve einen durchgebrochenen Kirchlengeraner. Tönniges verwandelte zum 3:1.
Kurz darauf verletzte sich Frotheims Meier und musste unter Schmerzen die Partie zu Ende spielen. Das Auswechselkontingent war bereits erschöpft.
Danach machte Frotheim auf und stellte auf Dreierkette um. Hier zeigte sich, dass die im letzten Jahr noch stärkste Bezirksligadefensive unter Druck mächtig ins Wackeln geraten kann. Sebastian Bollmeier traf mit einem Heber die Latte (68.), einen Freistoß von Christoph Meyhoff hielt Keeper Heithölter bravourös (75.), am Ende stand Bollmeiers zweitem Treffer der Pfosten im Weg (90.). Dazwischen hätten beide Teams noch weitere Möglichkeiten gehabt, Tore zu erzielen, doch die meisten Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt.
Nach dem Abpfiff erhielt Marcel Thelen wegen Schiedsrichterbeleidigung (nicht jugendfrei, daher hier lieber nicht aufgeführt) die rote Karte.

Null Punkte und zwei Verletzte, das ist die traurige Bilanz nach diesem ziemlich verkorksten Sonntag. Andererseits zeigte der VfL in der zweiten Halbzeit endlich wieder eine bezirksligareife Leistung, die allen Frotheimer Zuschauern Spaß machte. Der mögliche Punktgewinn gegen durchaus schlagbare Gäste aus Kirchlengern wurde verpasst, der Sieg geht unter dem Strich jedoch absolut in Ordnung.
Und sechs Punkte nach drei Spielen sind mehr, als vor Serienbeginn zu erwarten war.


 

VfL Frotheim: Markus Meier, Janes Hußmann (42. Marvin Stierle), Christopher Kellweries (30. Christoph Meyhoff), Tobias Borchert (62. Matthias Rooch), Rudi Olfert, Marcel Gräve, Janik Schütte, Willi Olfert, Sebastian Bollmeier, David Simonyan, Dennis Brandenburg

FC RW Kirchlengern:
Felix Heithölter, Dominic Buchholz, Marijo Brkovic, Simon Thelen (79. Wladimir Wingert), Jannik Diekmann, Eugen Sitter (70. Christian Garbisch), Marcel Trampe, Marcel Thelen, Sven Sebastian (90. Wilhelm Isaak), Christian Trampe, Matthias Tönniges

Tore:
0 : 1 M. Thelen (37.), 0 : 2  Tönniges (45.), 1 : 2  Bollmeier (49.), 1 : 3  Tönniges (60. FE)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte für M. Thelen (nach dem Abpfiff)

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Fast noch das Spiel auf den Kopf gestellt

4. Spieltag (6.9.2012): SC Vlotho – VfL Frotheim   1 : 0 (1 : 0)

Wenige Torraumszenen

Der arg dezimierte Kader bereitete Holger Sarres Sorgen. Wenigstens hatte Bastian Pott nach mehrwöchiger Fußballabstinenz mal wieder seine Tasche dabei. Dennoch zwang der kleine Kader den Trainer zur Umstellung auf 3-5-2.
Die erste Hälfte ist schnell zusammen gefasst. In einer temporeichen Begegnung zeigte sich Vlotho spielerisch reifer und in den Zweikämpfen fissiger, sodass sie sich ein Übergewicht an Ballbesitz ergab. Oft drang Vlotho tief in die Frotheimer Spielhälfte, ohne jedoch zwingend vor das Tor zu kommen. Ausnahmen waren ein Kopfball (10.), den Markus Meier aus dem Winkel holte und der Führungstreffer nach Frotheimer Deckungsfehler (17.). Der VfL war in der Offensive bis auf einen Simonjan-Distanzschuss harmlos.
Bereits in der 42. Minute musste Torwart Meier ausgewechselt werden: Christoph Gerling übernahm die Position

Vlotho mit drei Alutreffern

Zwischen der 30. und der 60. Minute war das Spiel ausgeglichen, doch dann lud die immer schwächer werdende Frotheimer Zweikampfführung die Vlothoer zum Scheibenschießen ein. Ein Lattenfreistoß, ein Lattenkopfball und ein Kopfball, der knapp über das Tor strich, hätten Vlotho höher in Front gehen lassen können. Ein weiteres Mal trafen sie das Außennetz nach einem Konter, als Frotheim aufmachte, kurz darauf den Außenpfosten.
Der VfL hätte den Spielstand auf den Kopf stellen können. Ein Bollmeier-Schuss wurde von Keeper Starke entschärft. Ein Schuss des eingewechselten Bastian Pott von der 16-er-Kante strich haarscharf am rechten Torwinkel vorbei und in der Nachspielzeit setzte Willi Olfert einen Kopfball nur um Zentimeter am rechten Torpfosten vorbei. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung zitterte sich Vlotho zum Dreier.

Ohne Frage geht der Sieg für Vlotho in Ordnung, auch wenn ein VfL-Punkt möglich gewesen wäre. Die Frotheimer Leistung war immer noch deutlich besser als in den ersten beiden Spielen, doch der VfL wird sich erheblich steigern müssen, um Zählbares aus den nächsten Begegnungen mitnehmen zu können.

VfL Frotheim: Markus Meier (ab 37 Min. Christoph Gerling), Marcel Gräve, Rudi Olfert, Janik Schütte, Tobias Borchert, Willi Olfert, Matthias Rooch (ab 65 Min. Dominik Gräve), Dennis Brandenburg, Sebastian Bollmeier, David Simonyan, Marvin Stierle (ab 65 Min. Bastian Pott)


SC Vlotho:
Philipp Starke, Jannik Schling, Yannick Lorenz, Benjamin Kuelbel, Christian Franz, Maximilian Reckendorf (ab 89 Min. Koray Celik), Andreas Harms, Tomas Franke (ab 78 Min. Patrick Jackmann), Alexander Kran, Niko Rethemeier (ab 84 Min. Nico Natale), Viktor Pries

Tor:
1 : 0  Reckendorf (17.)
 

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25 Minuten waren nicht genug

5. Spieltag (16.9.2012): VfL Frotheim – BV Stift Quernheim   1 : 3 (0 : 2)

Furchtbare erste Hälfte

Nichts Neues in Frotheim: Mit Markus Meier, Daniel Löwen, Sören Manske, Janes Hußmann, Simon Depping und Marvin Stierle musste wieder einmal eine halbe Mannschaft passen. Wenigstens gab Christoph Meyhoff seinen Startelfeinstand. Kapitän Bastian Pott nahm zum zweiten Mal in Folge zumindest den Bankplatz ein.
Zunächst die gute Nachricht: Es waren wieder mal knapp 200 Zuschauer da. Und es hat sich kein Frotheimer Kicker verletzt. Es gab aber auch mindestens eine schlechte Nachricht, und das war die erste Halbzeit.

Die Quernheimer waren von vornherein griffiger in den Zweikämpfen und zeigten sich deutlich zielstrebiger und strukturierter. Wie ein roter Faden zog sich die schwache VfL-Zweikampfführung durch Halbzeit eins. Die Folge waren einige Quernheimer Chancen. In den Minuten 2, 9 und 11 hätte es bereits scheppern können, ehe Frotheim sich durch Dennis Brandenburg zu einem ersten Torschuss durchrang. In der 17. Minute war es dann so weit. Eine Uneinigkeit in der VfL-Deckung nach dem Motto „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“ nutzte Terbeck zur verdienten Führung. Im Anschluss gelang es dem VfL zwar, das Spiel offen zu gestalten. Doch bis auf einen Distanzschuss von David Simonjan, den Keeper Wachowski über die Latte lenkte, bekam Frotheim in der Offensive nicht viel Vorzeigbares hin. Das 2:0 durch Terbeck stellte fast eine Kopie des Führungstreffers dar. Marcel Gräve legte Terbeck den Ball quasi in den Lauf, nachdem er und Keeper Gerling sich nicht einigen konnten, wer klärt.
Mit einem Torschussverhältnis von 3:8 und einem 0:2 aus Frotheimer Sicht ging es nach unterirdischer Leistung in die Kabine.

Bedröppelte Mienen

Zwischen der 46. und der 70. Minute stand ein verwandelter VfL auf dem Platz. Holger Sarres hatte zweimal gewechselt und muss wohl die richtigen Worte gefunden haben. Der erste Angriff brachte sogleich den Anschlusstreffer. Eine scharf geschossene Flanke von Christoph Meyhoff bugsierte der Quernheimer Menne per Aufsetzer ins eigene Netz. Frotheim hatte gegen eine jetzt merkbar unsicher werdende Stift-Mannschaft mehrere verheißungsvolle Standardsituationen, die jedoch von der kopfballstarken Verteidigung und Keeper Wachowski vereitelt werden konnten. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Sebastian Bollmeier, der freistehend vor dem Tor zum Abschluss kam, jedoch direkt auf den Torwart zielte.
Die letzte Viertelstunde gehörte dann – bei erlahmenden Frotheimer Kräften – wieder den Gästen. Einen verunglückten Abstoß brachte Quernheim nur Sekunden danach zum 1:3 im VfL-Kasten unter.
Ein Meyhoff-Freistoß klatschte noch an den Pfosten, ansonsten aber hatten die Stiftsortler den Rest der Begegnung – bereits in der 88. Minute wurde abgepfiffen – mehr oder weniger sicher im Griff.

Gegen einen guten, aber schlagbaren Aufsteiger war mehr drin. Nicht jedoch mit einer solchen Leistung wie in der ersten Hälfte. Gleich mehrere VfL-Spieler hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. Dass es besser geht, bewies der VfL im zweiten Spielabschnitt, doch da war es schon zu spät.
Es bleibt zu hoffen, dass die Verletzten schnell zurückkehren und die Konzentrations- und Vollgasspanne von 25 auf 90 Minuten erhöht werden kann.
 

VfL Frotheim: Christoph Gerling, Christopher Kellweries, Marcel Gräve, Janik Schütte (46. Bastian Pott), Rudi Olfert, Willi Olfert, David Simonjan, Dominik Gräve (46. Tobias Borchert), Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg   

BV Stift Quernheim:
Georg Wachowski, Ingemar Kröhnert, Nico Fiedler, Patrick Wuttke, Sebastian Kropp, Christian Fahrnow, Caner Yakmaz (79. Eugen Bellon), Daniel Kreimer (60. Süleyman Kaymak), Renee Terbeck (69. Ivan Mendes), Patrick Zumkehr, Tim Menne 

Tore:
1 : 0  Terbeck (17.), 2 : 0  Terbeck (27.), 2 : 1  Menne (46., Eigentor), 3 : 1  Kropp (77.)

 

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Die frühen 2010-er

Die “Erste” früher

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Abhaken, bitte!

6. Spieltag (23.9.2012): SV Hausberge – VfL Frotheim   7 : 2 (5 : 1)

Auch bittere Berichte muss es geben.

Was nach dem Spiel in den Köpfen der Frotheimer Kicker vor sich ging, lässt sich nur erahnen. Frustriert, angefressen, sauer, vielleicht sogar beschämt oder von allem ein bisschen, so trottete man nach 90 Minuten in die Kabine. Die Zuschauer waren fassungslos und machten sich ebenfalls zügigst vom Acker. Im Gegensatz dazu konnten die Hausberger wahrscheinlich nicht so recht glauben, wie leicht es ihnen gemacht wurde, die drei Punkte am eigenen Geläuf zu behalten.

Das Spiel selbst ist eigentlich relativ schnell erzählt: Der VfL hätte durch Christoph Meyhoff nach 70 Sekunden in Führung gehen müssen, doch die Vorlage von Sebastian Bollmeier ergab statt eines Tores nur eine Ecke. Die wiederum köpfte Willi Olfert knapp über das Tor, Chance Nr. 2
Ansonsten ein ausgeglichenes Spiel – bis zur 15. Minute.
Da ging es nämlich los: Hausberge deckte in Form konsequenten und präzisen Angriffsspiels die Frotheimer Defensivschwächen gnadenlos auf. Sechsmal schossen sie zwischen der 15. und der 35. Minute auf das Frotheimer Tor bzw. wurden dazu eingeladen, fünfmal landete der Ball im Netz. Haarsträubende Ballverluste, individuelle Fehler, kein klares System, kein Zugriff auf die ballführenden Portaner – mindestens einer dieser Faktoren stach bei jedem Gegetreffer. Der „Stadionsprecher“ hatte viel Arbeit. Vor allem, als die Frotheimer „Abwehr“ in sechs Minuten gleich drei Buden kassierte.
Zwischendurch hatte auch der VfL seine Möglichkeiten. Eine davon nutzte Sebastian Bollmeier zum „Anschlusstreffer“.
Halbzeitfazit: Chancenverhältnis 7:5 für Hausberge, Chancenausnutzung 5:1, Führung ein bisschen zu hoch, aber hochverdient.

An Tagen wie diesen…geht mal irgendwie nichts!

Es gibt so Tage, da geht nicht viel, und das war jetzt so ein Tag. Wie macht man weiter mit einer Vier-Tore-Hypothek?
Die Löcher blieben, die Abstände zu den Gegenspielern auch.
In der Offensive deuteten die Frotheimer im Vergleich zu den ersten Spielen des Öfteren an, dass das Potential höher ist als es das Ergebnis aussagt. Nichtsdestotrotz fielen die Treffer auf der Gegenseite. In der 50. und 73. Minute erhöhte Hausberge auf 7:1. Der VfL konnte in der 81. Minute in Person von Willi Olfert noch abschwächen. Ansonsten war auch im zweiten Abschnitt die Chancenverteilung relativ ausgeglichen. Außer den Toren hatte Hausberge noch zwei weitere Chancen. Frotheim hatte ebenfalls noch drei gute Torgelegenheiten, darunter einen Pfostenkopfball von Bastian Pott.
Nach 90 Minuten waren sämtliche Frotheimer erlöst.

Die Frotheimer Leistung hatte an diesem Tag mit Bezirksligafußball leider nur so viel gemein wie drei Kilo Mompe mit einem Astrophysiker – und das trotz der entspannteren Personallage. Es mag bei dieser Fünf-Tore-Klatsche vermessen klingen, aber Hausberge war sicherlich keine Übermannschaft. Die schnellen Stürmer allerdings bekam man zu keiner Zeit in den Griff.
Die Mannschaft wird bestimmt die Woche zu nutzen wissen, gemeinsam mit dem Trainer und einer fleißigen Trainingsbeteiligung die Probleme zu bearbeiten und das Spiel abzuhaken. Solche Spiele passieren, wenn es Ausnahmefälle bleiben. In der nächsten Woche wird die Mannschaft zeigen, dass sie eine Mannschaft ist. Sie wird sich selbst und den Zuschauern eine gute Leistung zeigen.


 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Janes Hußmann, Marcel Gräve, Bastian Pott (67. Janik Schütte), Rudi Olfert, Willi Olfert, David Simonjan (67. Christopher Kellweries), Dominik Gräve (67. Tobias Borchert), Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg   

SV Hausberge:
Abe, Sasse, Diekmann, Giesbrecht, Reilender (65. Hafke), A. Werner (65. Krehl), Backenköhler, Seip, Jüngling, Hergott (69. Gerzen), P. Werner

Tore:
1 : 0  Hergott (14.), 2 : 0  P. Werner (21.), 3 : 0  A. Werner (24.), 4 : 0  Hergott (27.), 5 : 0  P. Werner, 5 : 1  Bollmeier (41.), 6 : 1  Jüngling (50.), 7 : 1  Hafke (72.), 7 : 2  W. Olfert (81.)


 

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Ereignisreiches Spiel auf der Lohe

7. Spieltag (30.9.2012): TuS Lohe – VfL Frotheim   4 : 5 (2 : 2)

2:0-Führung abgegeben

Der VfL hatte die Trainingswoche intensiv genutzt, um mentale und konditionelle Löcher zu stopfen. Das hat sich anscheinend ausgezahlt, denn die gut 40 mitgereisten Frotheimer sollten endlich mal wieder die Truppe zu sehen kriegen, die den Klassenerhalt in der Vorsaison sensationell geschafft hatte.
Nach kurzer Phase des Abtastens waren es die Loher, die die erste Chance hatten. Tormaschine Hejlek köpfte den Ball knapp über das Frotheimer Gehäuse (4.). Zwei Minuten später setzte sich Dominik Gräve im Strafraum durch, doch seine Vorlage fand 2m vor dem Tor keinen Abnehmer. Das änderte sich in der 14. Minute, als Willi Olfert eine Bollmeier-Vorlage zur Führung nutzte. Nachdem Lohe einen Rechtsschuss knapp über das Tor bugsiert hatte (17.), gelang Christoph Meyhoff per direktem Freistoß sein erster Saisontreffer (24.).
Danach überschlugen sich die Ereignisse: Einen mehr als fragwürdigen Foulelfmeter verwandelte Hejlek sicher zum Anschlusstreffer. Lohe bekam jetzt Oberwasser und wurde offensiv zwingender. In der 32. Minute schaffte der Gastgeber durch einen haltbaren Rechtsschuss den Ausgleich.
Vor der Halbzeit vergab der TuS noch drei dicke Chancen (35. Daniel Löwen vereitelt Chance von Hejlek, 43. Hejlek köpft über das Tor, 44. W. Olfert klärt auf der Linie). Der VfL hatte immerhin noch zwei Riesenmöglichkeiten (34. Tobias Borchert und 40. Minute Dennis Brandenburg, beide Male knapp über das Tor).
Unter dem Strich ein leistungsgerechtes Zwischenresultat mit einem leichten Chancenplus für Lohe.

Frotheims beste Halbzeit


Direkt nach dem Pausentee pfiff sich der Schiedsrichter - wie übrigens recht häufig in dieser Partie - in den Mittelpunkt. Aus einem normalen Zweikampf einen halben Meter außerhalb des Sechzehners machte er den zweiten Strafstoß für den TuS Lohe. Wiederum verwandelte Manuel Hejlek sicher (47.). Doch Frotheim ließ sich von der zweiten sagen wir “fragwürdigen Entscheidung” nicht schocken und bewies Moral.
Nachdem Meyhoff einen Freistoß knapp über das Tor geschossen hatte (55.), traf Dennis Brandenburg nach präziser Vorarbeit von Bastian Pott zum Ausgleich (65.). Willi Olfert und Sebastian Bollmeier vergaben zwei weitere dicke Chancen, ehe der VfL seinen treuen Zuschauern ein Schmankerl bot: Ein Bilderbuchkonter über 60m und vier Stationen mit insgesamt fünf Ballkontakten verwertete Bollmeier zur abermaligen Führung.
Als dann noch noch Dennis Brandenburg nach einer Energieleistung von W. Olfert das 5:3 gelang (88.), kannte der Frotheimer Jubel keine Grenzen. Lohe gelang zwar mit der letzten Aktion des Spiels noch der Anschlusstreffer (direkter Freistoß), doch danach wurde gar nicht mehr angepfiffen.

Der VfL Frotheim hat nach dem Hausberge-Desaster die richtige Reaktion gezeigt. Kampf, Struktur, Spielwitz und Torgefahr waren zwei Klassen besser als noch in der Vorwoche. Zwar waren immer noch schwache Phasen im Frotheimer Spiel, aber der verdiente Dreier wurde gegen eine durchaus starke und gefestigte Bezirksligamannschaft errungen.
Einziger Wermutstropfen: Bei Christoph Meyhoff brach die alte Verletzung wieder auf.

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Marcel Gräve, Rudi Olfert, Tobias Borchert (50. Janik Schütte), Janes Hußmann, Willi Olfert, Dominik Gräve (50. David Simonyan), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff (67. Christopher Kellweries), Dennis Brandenburg

TuS Lohe:
Kai-Henning Vogelsang, Ahmad Abdallah, Robert Dorn, Bruno Gianfranco Vodola, Dominik Tölkemeier, Jannis Wetzlaugk, Julian Hartmann (70. Daniel Apke), Manuel Hejlek, Lars Baumann, Carl-Hendrik Stühmeier, Johannes Flachmeier (80. Dominik Pönnighaus)

Tore:
0 : 1  W. Olfert (14.), 0 : 2  Meyhoff (24.), 1 : 2  Hejlek (27. FE), 2 : 2  Wetzlaugk (32.), 3 : 2  Hejlek (47. FE), 3 : 3  Brandenburg (65.), 3 : 4  Bollmeier (80.), 3 : 5  Brandenburg (88.), 4 : 5  Baumann (90.+3)
 

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Landesligareserve mit gnadenloser Chancenverwertung

8. Spieltag (7.10.2012): VfL Frotheim – VfL Theesen II   2 : 5 (1 : 4)

Frotheim gibt das Spiel innerhalb von 18 Minuten komplett aus der Hand

Es ließ sich eigentlich ganz gut an nach dem starken Auftritt gegen Lohe. 180 Zuschauer erschienen trotz nasskalten Schauerwetters. Und in den ersten 25 Minuten war der „Heim-VfL“ der stärkere VfL. Obwohl die Gäste aus Bielefeld in der siebten Minute einen Freistoß traten, den Keeper Daniel Löwen noch so eben an die Latte lenken konnte.
In der elften Minute wurde Sebastian Bollmeier in allerdings abseitsverdächtiger Position von Dennis Brandenburg freigespielt und netzte zum Führungstreffer ein. Danach hatte der VfL zwar einige verheißungsvolle Offensivszenen, ohne jedoch konkret vor’s Gästetor zu kommen.
Quasi aus dem Nichts fiel der Ausgleich für Theesen: Löwen faustete einen Freistoß vor die Füße eines Theeseners, dessen Flanke per Kopf zum 1:1 verwertet wurde.
In der 31. Minute landete Christoph Meyhoffs Freistoß nur am Pfosten.
Nun brachen zehn Minuten an, die das Hausberge-Spiel zum „Murmeltiertag“ machten. Frotheim verlor nicht nur die Ordnung sondern auch die entscheidenden Zweikämpfe, sodass die Bielefelder in der 35., 38. und 45. Minute zur zwar verdienten, aber viel zu hohen Führung trafen. Frotheim hatte das Spiel ohne Not abgeschenkt.

Ausgeglichene zweite Hälfte

Zunächst verflachte das Match in Halbzeit zwo und nahm erst nach zehn Minuten wieder Fahrt auf.
In der 55. Minute setzte Bollmeier den Ball nur um Zentimeter am rechten Torpfosten vorbei. Elf Zeigerumdrehungen später traf Theesen den Pfosten. Fast im Gegenzug markierte Bastian Pott das 2:4.
Im weiteren Verlauf vergab Frotheim drei weitere dicke Möglichkeiten. Zu allem Unglück wurde dem Gastgeber ein Treffer aberkannt, weil Bollmeier dem Keeper den Ball aus der Hand gespitzelt haben soll – eine zweifelhafte Entscheidung, Glück für Theesen.
Statt des Anschlusstreffers machten die Rothemden mit dem 5:2 in der 81. Minute alles klar.

16 Gegentore in den letzten drei Spielen sind einfach zu viel. Hieran wird die Truppe in der nächsten Zeit sicherlich hart arbeiten.
Theesen II war keinesfalls drei Tore besser, obwohl sie aufgrund der gnadenlosen Chancenverwertung letztlich verdient gewannen. Frotheim verlor entscheidende Zweikämpfe und bekam von Theesen Anschauungsunterricht, wie man hinten kompromisslos klärt und gleichzeitig konkret nach vorne spielt.

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Marcel Gräve (46. David Simonjan), Rudi Olfert, Tobias Borchert (79. Eike Tegeler), Janes Hußmann, Willi Olfert, Janik Schütte (67. Christopher Kellweries), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg

VfL Theesen II:
Patrick Radde, Dennis Wilhelmi, Marcel Stork, Fabian Ragut (59. Matthis Kemper), Fabian Keller, Timo Neugebauer, Matthias Kühne, Fabian Wilhelmi, Valentin Schitnizki, David Helbig (74. Nils Weber), Yalcin Icen (51. Don-Manuel Obasohan)

Tore:
1 : 0  Bollmeier (11.), 1 : 1  Keller (26.), 1 : 2  Icen (35.), 1 : 3  Schitnizki (38.), 1 : 4  Kühne (45.), 2 : 4  Pott (65.), 2 : 5  Obasohan (81.)
 

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Das Torchancen-Derby

9. Spieltag (14.10.2012): TuS Tengern II – VfL Frotheim   3 : 4 (0 : 3)

VfL mit 3:0-Führung

Das Frotheimer Lazarett (Manske, Meier, Depping, Stierle) hat mit David Simonjan einen weiteren Neuzugang. Er wird wegen einer hartnäckigen Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen ausfallen.

Eins vorweg zum Spiel: Alle Tormöglichkeiten in diesem irren Bezirksligaderby aufzuführen, würde diesen Bericht fast schon zu einem Buch machen. Das wird hier mal etwas abgekürzt.
Nachdem Janes Hußmann in der sechsten Minute eine hunderprozentige Doppelchance vergab, machte er es kurz darauf besser und schoss einen „Rebound“ von 16m unter die Latte. Nur drei Minuten später erzielte Willi Olfert per Hinterkopf das 2:0. Die Landesligareserve setzte in der 17. Minute durch Bajohrs Pfostendrehschuss aus 18m ein erstes Ausrufezeichen. Es war wiederum Olfert, der mit einem satten Schuss aus 17m Entfernung auf 3:0 erhöhte. Kurz zuvor hatten der TuS Tengern zwei und der VfL Frotheim eine weitere dicke Möglichkeit nicht nutzen können.
Nachdem der junge Tonnenheider Schiedsrichter die Messlatte für das Verteilen von gelben Karten unter der Grasnabe angesetzt hatte, blieb ihm in der 39. Minute nichts anderes übrig, als den Tengeraner Gerfen für ein Allerweltsfoul mit Gelbrot vom Platz zu schicken.
Der VfL hatte es tatsächlich geschafft, mal eine Halbzeit zu null zu spielen. Die Dreitoreführung war dem Spielverlauf entsprechend verdient, weil man griffiger und gefälliger spielte, sicherlich aber um ein Tor zu hoch.

Nichts zu sehen von der Überzahl

Wer nun geglaubt hat, dass das Spiel schon gelaufen sei, der sollte sich mächtig getäuscht haben. Der TuS Tengern II kam wie verwandelt aus der Kabine. Das Konzept „40m-Pässe und scharf geschlagene Flanken auf die ballsicheren Stürmer bei komplettem Verzicht aufs Mittelfeldspiel“ ging über weite Strecken der zweiten Halbzeit auf. Wohl auch deshalb, weil der VfL sich nicht vernünftig darauf einstellte (oder einstellen konnte?). Chancen gab es nun im Zweieinhalbminutentakt.
Zunächst gelang den Gastgebern in der 51. Minute durch einen Freistoßstrahl in den Knick aus 28m der Anschlusstreffer. Zwischen der 52. und 76. Spielminute vergaben beide Teams jeweils drei ganz dicke Dinger (beim VfL Dennis Brandenburg, Willi Olfert und Sebastian Bollmeier), wobei der TuS zweimal Aluminium traf. In der 76. Minute köpfte der Tengeraner Hartmann das 2:3 und die Reserve witterte Morgenluft. Doch es dauerte zum Glück nur drei Minuten, ehe der VfL in Person von Tobias Borchert endlich mal einen Konter in Zählbares ummünzen konnte. Jetzt war Tengern scheinbar platt und schien sich mit der Niederlage abgefunden zu haben. Doch da war ja noch der bis dahin im Prinzip souverän leitende Schiedsrichter. In der 87. Minute brachte er weitere Spannung in die Begegnung, als er ein vermeintliches Foul von Tobias Borchert ahndete und dem Gastgeber einen vollständig unberechtigten Elfmeter verehrte. Daniel Nennecker ließ sich nicht zweimal bitten und traf zum 3:4 (88.). Die letzte „Halbchance“ hatte dann noch Tengern, doch das wäre des Guten wohl etwas zuviel gewesen.

Kann man nach so einem verrückten Spiel von einem verdient oder unverdienten Dreier sprechen? Den Tengeranern gebührt Respekt, dass sie die zweite Halbzeit zu zehnt mit 3:1 gewonnen haben. Der VfL zeigte in den ersten 45 Minuten eine richtig gute Leistung. In den zweiten gab es zumindest keinen Kompletteinbruch wie noch vor Wochenfrist. Trotzdem muss Frotheim sich den Vorwurf gefallen lassen, gegen das schlichte Tengeraner Konzept kaum geeignete Mittel gefunden zu haben. Das Chancenverhältnis (also wirklich nur die ganz dicken) spricht zwar mit 14:11 für den VfL Frotheim, doch über ein Unentschieden hätte man sich im Endeffekt nicht beschweren dürfen.
 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Marcel Gräve, Rudi Olfert, Janik Schütte, Janes Hußmann, Willi Olfert (68. Christopher Kellweries), Dominik Gräve (66. Tobias Borchert), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg (86. Eike Tegeler)

TuS Tengern II:
Christian Lömker, Christian Meier, Clemens Rohleder (46. Maurice Korff), Stefan Hamel (48. Andre von der Ahe), Timo Gerfen, Daniel Nenneker, Andreas Bajohr, Andre Kottkamp, Alexander Hegner, Robin Schnake, Florian Hartmann

Tore:
0 : 1  Hußmann (12.), 0 : 2  W. Olfert (15.), 0 : 3  W. Olfert (34.), 1 : 3  Hegner (50.), 2 : 3  Hartmann (78.), 2 : 4  Borchert (81.), 3 : 4  Nennecker (88. FE)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbrot für Gerfen (39.)
 

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VfL steht nach schmutzigem Sieg sauber da

10. Spieltag (21.10.12): VfL Frotheim – FC Bad Oeynhausen II   2 : 1 (1 : 0)

Schwieriges Spiel auf schwerem Geläuf

Nur drei Wechselspieler hatte der VfL Frotheim auf der Bank. Aber mit dem knapp gewonnenen Derby im Rücken konnte man einigermaßen unverkrampft aufspielen. Nach dem obligatorischen Abtasten wäre der Tabellenletzte in der neunten Minute fast in Führung gegangen, als ein Oeynhauser Stürmer den Ball über den herauseilenden Daniel Löwen am Tor vorbeilupfte.
Wie verunsichert die Gäste waren, merkte man beim VfL dann spätestens in der 14. Spielminute; Torwart Mirko Göhner trat bei einer harmlosen Rückgabe über den Ball und das Spielgerät sprang an den Pfosten. Das schien der Weckruf für Frotheim, mehr für die Offensive zu tun. Man kombinierte nun etwas besser, soweit es die holprigen Platzverhältnisse zuließen, mit denen beide Teams augenscheinlich ihre liebe Müh und Not hatten. Bei den Frotheimer Bemühungen sprang zunächst jedoch nichts Zählbares heraus. Christoph Meyhoff schoss zweimal knapp am Kasten vorbei, erst bei einem Freistoß, dann nach einem Solo. Die dickste Chance bis hierher hatte Sebastian Bollmeier, der in der 23. Minute frei vor dem Tor stehend über selbiges zielte. In der 35. Spielminute zeigte der FCO, dass er auch noch da war. Ein Distanzschuss flog etwa einen Meter über das VfL-Gehäuse.
Obwohl der VfL den spielerischen Faden aufgrund einfacher technischer Fehler ein Stück weit aus der Hand gab, blieb er am Drücker.
Janes Hußmanns folgerichtiger Führungstreffer kurz vor dem Pausentee war nicht nur hoch verdient, sondern war fast ein Klon seines Vorwochentores (16m-Schuss nach Eckball).

Oeynhausen trifft quasi aus dem Nichts

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Der FC Bad Oeynhausen II stand ziemlich tief in der eigenen Hälfte und wartete auf seine Chance. Der VfL machte das Spiel – und kam zu einigen weiteren Möglichkeiten. Doch Bollmeier (54.) und zweimal Meyhoff (56., 57.) versemmelten.
Dann passierte fünfzehn Minuten nichts. Frotheim verwaltete, Oeynhausen schien mit dem 0:1 zufrieden zu sein. Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich in der 71. Spielminute durch Stefan Schöbel, was im Prinzip die einzige wirklich zwingende und schön herausgespielte Gästechance der zweiten Halbzeit war.
Frotheim musste nun mehr machen – und tat es auch. Nur vier Minuten später gelang Bastian Pott nach scharfer Bollmeier-Flanke der abermalige Führungstreffer. Das Spiel blieb spannend. Erstens, weil der VfL seine sich weiterhin bietenden Tormöglichkeiten mehr oder weniger leichtfertig vergab (84. und 86. Bollmeier, 90. Rooch, 92. Meyhoff). Zweitens, weil der Spielstand schlichtweg knapp war und es in aller Regel ja auch mehr als ein Gegentor setzt. So war denn auch die Erleichterung groß, als der unauffällige Schiedsrichter abpfiff.

Dem VfL reichte eine durchschnittliche Leistung gegen einen – mit Verlaub – an diesem Tage harmlosen Tabellenletzten. Die Defensive ließ kaum etwas zu und wirkte merklich konzentrierter als noch in den vergangenen „Schießbudenwochen“. Die Offensive erspielte sich gegen eine phasenweise äußerst wackelige FCO-Abwehr zahlreiche Tormöglichkeiten, vergaß bisweilen das Reinschießen.
15 Punkte nach zehn Spieltagen können sich sehen lassen. Zum Vergleich: In der Vorsaison krebste der VfL zur gleichen Zeit mit vier Punkten am Tabellenende herum.

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Tobias Borchert (80. Matthias Rooch), Rudi Olfert, Christopher Kellweries, Janes Hußmann (63. Dominik Gräve), Willi Olfert, Janik Schütte, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg (80. Eike Tegeler)

FC Bad Oeynhausen II:
Mirko Göhner, Cedric Camacho, Kevin Necker (65. Fabianus Dramburg), Damian Bulka, Maurice Vahle, Luca Dan Long Nguyen (55. Bent Meier), Artur Atschkassow, Adem Avci, Maximilian Mund, Sören Fritz (46. Daniel Rodrigues), Stefan Schöbel

Tore:
1 : 0 Hußmann (44.), 1 : 1 Schöbel (71.), 2 : 1  Pott (76.)

 

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Die frühen 2010-er

Die “Erste” früher

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Frotheim lässt die Punkte leichtfertig liegen

11. Spieltag (28.10.2012): VfL Holsen – VfL Frotheim   4 : 2 (2 : 1)

Beidseitige Personalnöte

Auf Holsens Bank saßen nur zwei Auswechselspieler. Frotheim hatte mit Alexander Kasten und Christian Ehlert zwei Stammspieler der Reserve auf der Bank. Das sagt alles über die personellen Engpässe auf beiden Seiten.
In der 18. Minute wachte Frotheim auf, doch da stand es leider schon 0:2. Holsen hatte zwei dicke Frotheimer Fehler gleich in Tore umgemünzt. In der 20. Minute hätte der Gastgeber sogar erhöhen können, doch der Ball strich knapp am linken Torpfosten vorbei.
Mit der einzigen zwingenden Offensivaktion der ersten Hälfte gelang Sebastian Bollmeier der herrliche Anschlusstreffer. Mit dem Rücken zum Tor stehend überlupfte er Keeper Sarialtin.
Viel mehr passierte auch nicht in der ersten Halbzeit, in der sich beide VfLs weitgehend neutralisierten. Frotheim hatte Feldvorteile, Holsen noch eine weitere Torchance durch Fischer, der den voreilig herauskommenden Daniel Löwen überlupfte. Marcel Gräve klärte auf der Linie.

Überlegenheit nicht in Sieg umgemünzt

Die zweite Hälfte stand im Zeichen des VfL Frotheim, der die gesamten 45 Minuten dominierte. Leider sprangen zu wenige Torchancen dabei heraus. Bollmeier versemmelte zwei Chancen hintereinander (49., 50.), davon eine freistehend 2m vor dem Tor. Christoph Meyhoffs Freistoß landete an der Latte.
In der 87. hatte Holsen seine erste Konterchance der zweiten Halbzeit…und nutzte sie. Drei Minuten später köpfte Willi Olfert zum Anschlusstreffer ein. Wer jetzt aber aufgrund der zahlreichen Spielunterbrechungen mit einer angemessenen Nachspielzeit gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Nach nicht einmal drei Minuten war Schluss. Egal, denn mit der letzten Aktion bekam Holsen einen diskussionswürdigen Foulelfmeter zugesprochen, den Khaled einnetzte.

Keine Freunde in beiden Lagern machte sich der Mindener Schiedsrichter, der mit seiner sonderbar-eigenwilligen Spielauslegung mit dafür sorgte, dass aus einer intensiven Partie eine teilweise überharte  wurde. Mangelnder Neutralität war er allerdings unverdächtig, pfiff er doch beidseitig schwach.

Die Niederlage muss sich Frotheim allerdings selbst zuschreiben, da zahlreiche Abspielfehler in entscheidenden Situationen vorne und hinten passierten. Kämpferisch und läuferisch kann dem Team kein Vorwurf gemacht werden. Das gilt aber auch für den VfL Holsen, der clever verteidigte und seine wenigen Chancen eiskalt zu nutzen wusste. Dennoch: Eine Punkteteilung wäre das gerechte Ergebnis gewesen.

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Tobias Borchert, Rudi Olfert (82. Matthias Rooch), Christopher Kellweries (82. Christian Ehlert), Marcel Gräve, Willi Olfert, Janik Schütte, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg

VfL Holsen:
Berkay Sarialtin, Tino Thaus, Marcel Schulze (80. Marcel Mores), Jan-Frederic Steinke, Marc Schendzielorz, Niklas Wüllner, Rene Budde, Tobias Gottschalk (73. Felix Weissbrodt), Andre Beckmann, Omar Khaled, Sven-Fabian Fischer

Tore: 1 : 0  Budde (3.), 2 : 0  Khaled (12.), 2 : 1  Bollmeier (22.), 3 : 1  Steinke (85.), 3 : 2  W. Olfert (90.), 4 : 2  Khaled (90.+2, FE)

Besondere Vorkommnisse: Gelbrot für Beckmann (87.)

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Überzahl genutzt

12. Spieltag (4.11.2012): VfL Frotheim – Union Minden   5 : 3 (2 : 1)

Pott mit Tor des Monats

Nach fünfminütiger Abtastphase setzte der VfL Frotheim gegen den Landesligaabsteiger aus Minden das erste Ausrufezeichen. Sebastian Bollmeier traf mit einem fulminanten Rechtsschuss von 18m den Pfosten.
Nur fünf Minuten später gelang Union Minden der Führungstreffer durch den ehemaligen Petershäger Mejri, der eine Unachtsamkeit in der Frotheimer Deckung ausnutzte.
Der VfL wirkte allerdings keineswegs geschockt und war weiterhin die aktivere Mannschaft. Ein Freistoß Christoph Meyhoffs strich knapp über das Tor. Ebenso knapp köpfte der Mindener Afzali drüber. In der 22. Minute nutzte Sebastian Bollmeier eine kluge Meyhoff-Vorlage zum verdienten Ausgleichstreffer.
Danach gestaltete Minden das Spiel etwas ausgeglichener und es gab Chancen hüben (Daniel Löwen lenkt Rosemeyers Schuss aus spitzem Winkel über den Kasten, 24.) wie drüben (Doppelchance von Bollmeier, der frei vorm Tor vergibt und Willi Olfert im Nachschuss, 29.). Minden gehörten dann die letzten zehn Minuten vor der Pause. Und genau in dieser Drangphase gelang Bastian Pott ein sensationelles Fallrückziehertor nach Kopfballvorlage von Dennis Brandenburg (44.). Kurz vor der Pause vergab Union noch eine Ausgleichschance.

Minden schwächt sich selbst - Drei Frotheimer Überzahltore

Union Minden machte da weiter, wo sie in Halbzeit 1 aufgehört hatte. Ein herrlicher Kopfball des auffälligsten Mindeners, Sebastian Rusteberg, landete im langen Eck und bedeutete den zu dem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Derselbe Spieler erzielte in der 68. Minute nach einem Ballverlust Willi Olferts den Führungstreffer. Vorher hatte Minden zwei und Frotheim in Gestalt von Sebastian Bollmeier drei gute Möglichkeiten vergeben.
Danach überschlugen sich die Ereignisse: In der 70. Minute sah Afzali die gelbrote Karte, nachdem er in Sicht- und vor allem Hörweite des Schiedsrichters einen Frotheimer mit einer Beleidigung auf Pennäler-Niveau belegt hatte, die hier nicht wiedergegeben wird. Willi Olfert machte in der anschließenden Freistoßsituation seinen Fehler wieder wett und traf per Kopf zum 3:3. In der 79. Minute hatte Bollmeier die abermalige Führung auf dem Fuß, doch ein Mindener Verteidiger rettete für seinen schon geschlagenen Torwart Funk.
Die 89. Minute erhitzte die Gemüter der Mindener und ließ die Frotheimer jubeln. Eine Freistoßflanke Meyhoffs köpfte Sebastian Bollmeier an der Grenze des Fünfmeterraums zu Bastian Pott, der aus kurzer Distanz einnetzte. Die Mindener bedrängten den Schiedsrichter und monierten Foulspiel am Torwart. An dieser Stelle hatte der VfL das Schiedsrichter-Glück, das in der Vorwoche fehlte, denn manch anderer hätte wohl tatsächlich auf Stürmerfoul entschieden.
Nur eine Minute später musste der Mindener Kamenidis vorzeitig mit Gelbrot zum Duschen. Wofür allerdings die zweite gelbe Karte gezückt wurde, wusste kein Frotheimer.
In der Nachspielzeit staubte der erstmals wieder spielende Sören Manske zum 5:3 ab.
Nach dem Spiel musste der VfL Schiedsrichter Studinski Geleitschutz geben, denn neben besonnenen Mindenern, die ihre Mannschaftskameraden beruhigen wollte, gab es doch einige, die die Contenance etwas verloren. Minden weigerte sich beispielsweise, den Namen eines zuschauenden Spielers preiszugeben, der Studinski arg bedrängte. Als Studinski nach Hause fahren wollte, stellte er fest, dass sein Auto am Frotheimer Platz beschädigt wurde. Inwiefern es zwischen diesen Ereignissen Zusammenhänge gibt, darüber müssen und werden wohl demnächst andere urteilen.

Gegen eine spielstarke Mindener Mannschaft bot der VfL eine überzeugende Vorstellung und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Minden nutzte zwar die Frotheimer Abwehrprobleme gnadenlos aus, andererseits nutzte Frotheim diesmal seine Überzahl. Wenn Union sich nicht selbst geschwächt hätte, wäre wohl ein Unentschieden das gerechte Ergebnis gewesen. So aber bleiben die drei Punkte glücklich, aber nicht unverdient am Frotheimer Platz.
 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Janik Schütte, Rudi Olfert, Tobias Borchert (80. Matthias Rooch), Christopher Kellweries, Willi Olfert, Dominik Gräve (80. Sören Manske), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg (90. Marcel Gräve)

Union Minden:
Christian Funk, Tobias Rosemeier (81. Adem Celik), Mike Witt, Alexander Stichling, Benjamin Günnewich, Andre Rusteberg, Sebastian Rusteberg, Ramsi Mejri, Belal Afzali, Wassilios Kamenidis, Paul Stichling

Tore:
0 : 1 Mejri (12.), 1 : 1 Bollmeier (22.), 2 : 1  Pott (43.), 2 : 2  S. Rusteberg (47), 2 : 3  S. Rusteberg (68.), 3 : 3  W. Olfert (71.), 4 : 3  Pott (89.), 5 : 3  Manske (90.+3)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbrot für Afzali (70.) und Kamenidis (90.)
 

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Bis kurz vor Schluss geführt – Dreier unnötigerweise verpasst

13. Spieltag (11.11.2012): TuS Leopoldshöhe – VfL Frotheim   4 : 3 (1 : 0)

Frotheim verschläft die erste Halbzeit

Der mit zwei Bussen angereiste, etwa 80-Personen-starke Frotheimer Anhang hatte in der ersten Halbzeit kaum Grund zur Fröhlichkeit.
Der VfL bekam in den ersten 45 Minuten nur wenig Zugriff auf die konterstarken Leopoldshöher. Vor allem über die linke Angriffsseite brachte sich der Gastgeber häufig und zügig in gute Schusspositionen. Weder im Zweikampfverhalten noch im Spielaufbau kam der VfL über das Prädikat „schwach“ hinaus.
Die logische Konsequenz waren einige gute Leopoldshöher Torgelegenheiten (7., 11., 20., 23.). Und die Sarres-Mannen konnten sich beim gut aufgelegten Schlussmann Daniel Löwen bedanken, der ein ums andere Mal die Fehler seiner Vorderleute ausbügelte. Auf der anderen Seite hätte Sebastian Bollmeier den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt, doch er vergab zweimal blank vorm Tor stehend.
In der 32. Minute war es dann allerdings soweit: Ecke für Frotheim, Konter für Leopoldshöhe. Der absichernde Sebastian Bollmeier wollte einen Eckball verhindern und legte auf diese Weise unfreiwillig das überfällige 1:0 für den Gastgeber auf.

Sieg verspielt

Mit einer völlig anderen Einstellung kam der VfL dann wieder auf den Platz. Kombinationsspiel, Kampfgeist und Zweikampfverhalten waren auf einmal mindestens eine Klasse besser. Konsequenz der nunmehr deutlich höheren Spielanteile waren der Ausgleich (direkter Freistoß von Christoph Meyhoff, 49.) und der Führungstreffer (Faustabwehr des Leopoldshöher Torwarts Bultmann von Bollmeier mit links aus 14m verwertet, 60.).
Nur zwei Zeigerumdrehungen später egalisierte Leopoldshöhes Held nach erneut passiver Frotheimer Defensivarbeit. Doch Frotheim kam wieder; ein Freistoß Meyhoffs von der Mittellinie lenkte Bultmann an die Latte, und mit dem zweiten Nachschuss stocherte Willi Olfert das Leder zur erneuten Führung in die Maschen.
Jetzt begann die entscheidende Phase, in der der VfL es mehrfach verpasste, das wohl „tödliche“ 4:2 zu setzen. Bollmeier in der 74. und Bastian Pott in der 81. konnten 3-gegen-1-Überzahlsituationen nicht vernünftig ausspielen. Leopoldshöhe bekam wieder Oberwasser und nutzte mit einem Volleysonntagsschuss nach einem Eckball sowie einem Solo über die wieder einmal linke Angriffsseite zwei weitere Abwehrfehler Frotheims, um das Spiel zu drehen.

Angesichts des Spielverlaufs sicherlich eine mehr als unglückliche, im Grunde auch völlig überflüssige Niederlage des VfL Frotheim. Man verpasste es, eine der Kontermöglichkeiten zum entscheidenden 4:2 zu verwerten. Leopoldshöhe gab indes nie auf und aufgrund der ersten Halbzeit muss man den Sieg wohl anerkennen. Im Übrigen verlief die Begegnung zumeist fair bei einem grundsolide pfeifenden Schiedsrichter.
Frotheim muss sich (mal wieder) den Vorwurf gefallen lassen, eine Halbzeit hergeschenkt und einfach zu viele Gegentore zugelassen zu haben. Schade drum.

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Marcel Gräve, Rudi Olfert, Tobias Borchert (89. Matthias Rooch), Christopher Kellweries (85. Sören Manske), Willi Olfert, Janik Schütte, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg (46. Dominik Gräve)

TuS Leopoldshöhe:
Andre-Pascal Bultmann, Gian-Luca Gentile, Robin Herrmann, Thomas Gubin (89. Christian Nagel), Denis Sapina, Sven Sielemann, Artur Fast (72. Toni Fast), Marcel Heisler, Jan-Moritz Reh, Waldemar Nehring (76. Torben Becker), Tim Held

Tore:
1 : 0  Gentile (29.), 1 : 1  Meyhoff (49.), 1 : 2  Bollmeier (60.), 2 : 2  Held (62.), 2 : 3  W. Olfert (69.), 3 : 3  Sapina (82.), 4 : 3  Held (88.)

 

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0:7-Debakel gegen SVKT

14. Spieltag (18.11.2012): VfL Frotheim – SV Kutenhausen-T.   0 : 7 (0 : 3)

In allen Belangen unterlegen

Es gibt so Tage, da klappt bei einer Mannschaft nicht viel. Und so ein Tag war der 18.11. – leider allerdings für den VfL Frotheim.
Bei nasskaltem Wetter und schwer bespielbarem „Geläuf“ waren immerhin noch etwa 130 Regenschirme erschienen. Deren Besitzer, so sie denn aus dem Dorf kamen, hätten sich ihr Kommen indes gepflegt sparen können.
Denn im Großen und Ganzen sahen sie ein langweiliges Match, bei dem Frotheims Offensivstrafraumszenen mengenmäßig zu vernachlässigen sind. Kutenhausen-Todtenhausen – bis hierher immerhin ohne Dreier in der Fremde – machte das ganz clever: Man wartete geduldig an der Mittellinie auf Frotheimer Fehler, um dann zügig und spielsicher in die Frotheimer Hälfte zu kommen. Hinten stand der SVKT diszipliniert und dicht gestaffelt.
Es dauerte zwar bis zur 12. Minute, ehe überhaupt irgendetwas passierte, doch dann klingelte es gleich im Frotheimer Kasten.
Und so ging es weiter: Im Mittelfeld neutralisierte man sich zwar, doch gegen die schnellen Kutenhauser Vorstöße und den überragenden vierfachen Torschützen Sebastian Stark fand der VfL zu keiner Zeit Mittel. Der SVKT, griffiger im Zweikampf und mit scheinbar griffigerem Schuhwerk (bei zwei Gegentreffern rutschten VfL-Kicker aus oder am Ball vorbei), nutzte seine wenigen Chancen fast optimal. Unter dem Strich führte er verdient, wenn auch vielleicht um ein Tor zu hoch. Bis auf einen Kopfball von Bastian Pott nach einem Meyhoff-Freistoß langweilte sich der SVKT-Torhüter Axel Pundt wohl ebenso wie der Frotheimer Anhang.

Frotheim wehrt sich nicht

Die ersten 45 Minuten waren aus Frotheimer Sicht schwach, die zweiten dagegen katastrophal. Über weite Strecken wirkte es wie diese Bezirksligabegegnung wie ein lockeres Trainingsspiel. Der SVKT war überlegen und deckte gnadenlos die Frotheimer Defensiv- und Fitnessprobleme. Daniel Löwen patzte zwar beim 0:4, was den Kohl letztlich auch nicht mehr fett machte. Dennoch konnte sich seine Mannschaft bei ihm bedanken, dass das Ergebnis nicht zweistellig ausfiel. Mehrere Male musste er für seine viel zu weit von ihren Gegenspielern stehenden Vorderleute Kopf und Kragen riskieren. Sinnbildlich für den Spielverlauf war das 0:6, bei dem Löwen einen hart getretenen Freistoß so eben noch abwehren konnte und gleich drei Kutenhauser zum Abstauben zur Stelle waren. In dem Moment stand die Frotheimer Mauer immer noch.
Und die VfL-Offensive? Einmal tauchte Sebastian Bollmeier frei vorm Tor auf, aber der nahezu beschäftigungslose Pundt blockte den Vorstoß ab.
Gesenkten Hauptes schlichen die VfL-Kicker in die Kabine, nachdem der unauffällige Schiedsrichter, der ohne Kartenzücken auskam, dem Albtraum nach 90 Minuten ein Ende bereitete. 

„Mir tun die Zuschauer leid“, war einer von Holger Sarres’ Kommentaren nach dem Abpfiff. Tatsächlich war es für die Zuschauer, und auch das muss mal zu sagen erlaubt sein, eine Zumutung.
Vielleicht macht sich langsam die mangelhafte Trainingsbeteiligung in Form von schlechten Laktatwerten bemerkbar. Einige Spieler trabten teilweise etwas gemächlich über den Platz. An mangelnder fußballerischer Qualität kann es nicht gelegen haben, das haben die letzten Wochen gezeigt – obwohl mit Gräve, Olfert, Simonjan, Stierle, Depping und Hußmann gestandenes Personal fehlte. Frustrierend war, dass nur die wenigsten in der Mannschaft sich zu wehren schienen. Der SVKT musste für diesen Dreier nicht ansatzweise an seine Grenzen gehen.
Zum Glück wird der Sarres-Elf sicher bald einfallen, dass es noch 20 weitere Gelegenheiten gibt, um diese Scharte wieder auszuwetzen.
Vielleicht wird ja sogar die Trainingsbeteiligung jetzt wieder besser.
Mund abputzen, weitermachen!

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Marcel Gräve, Rudi Olfert (46. Eike Tegeler), Tobias Borchert, Christopher Kellweries, Janik Schütte, Sören Manske (62. Matthias Rooch), Bastian Pott (73. Waldemar Degen), Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg

SV Kutenhausen-Todtenhausen:
Axel Pundt, Nils Kroemer, Nils Claußen (78. Robin Borcherding), Stefan Gundlach, Pascal Spieß, Jan-Frederik Finger, Sebastian Stark (78. Maximilian Beer), Robert Kleine, Yannik Niermann, Philipp Kleine, Mario Scholz (73. Mario Weiler)

Tore: 0 : 1, 0 : 2  Kleine (12., 20.), 0 : 3, 0 : 4, 0 : 5, 0 : 6  Stark (39., 49., 73., 78.), 0 : 7  Gundlach (82.)
 

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Dritte Niederlage in Folge

15. Spieltag (2.12.2012): SuS Wulferdingsen – VfL Frotheim   3 : 1 (1 : 1)

Zerfahrenes Spiel

Unter den Voraussetzungen Kellerduell sowie miese Wetter- und Platzverhältnisse war kein Highlight der Fußballkunst zu erwarten. Aber immerhin konnten die Zuschauer, darunter wieder einmal zahlreiche Frotheimer, einem spannenden und intensiven Bezirksligaduell beiwohnen.
Aufgrund der Personalnöte kam Reservekicker Dennis Spilker zu seinem ersten Saisoneinsatz. Dieser machte seine Sache ordentlich, konnte aber den Kopfballtreffer des deutlich längeren Johann Janzen in der vierten Minute nicht verhindern.
Nach einem weiteren Abwehrfehler Frotheims hatten die „Wölfe“ Pech mit einem Pfostenschuss (12.). Erst danach wachte der VfL auf und näherte sich seinerseits dem SuS-Gehäuse. Sebastian Bollmeier und zweimal Bastian Pott per Kopf scheiterten am besten Wulferdingser, an Keeper Wormuth. Auf der Gegenseite stand Daniel Löwen diesem in nichts nach und vereitelte zwei Distanzschüsse des Gastgebers. In der 34. Minute wurde Christoph Meyhoff im Strafraum gelegt und verwandelte den ersten VfL-Elfer dieser Serie sicher zum nicht unverdienten Ausgleich.
Wulferdingsen (2) und Frotheim vergaben weitere Möglichkeiten. Mit einem aus VfL-Sicht etwas schmeichelhaften 1:1 ging es in die Kabine.

Frotheim verpatzt entscheidende Phase

Zwischen der 50. und 72. Minute befand sich das immer härter werdende Match in der kritischen Phase. Und hier hatte der VfL große Vorteile. Doch Dennis Brandenburg (per Kopf, 50.) vergab. Danach entnervte der überragende Wormuth Frotheims Goalgetter Bollmeier, indem er gleich drei Hunderprozentige hielt (in der 56. verzog Janes Hußmann im Nachschuss).
Die mangelnde Chancenverwertung sollte sich rächen. In der 63. Minute deutete Wulferdingsen durch eine gute Möglichkeit an, auch noch eine Offensive zu haben. In der 68. und 72. Minute entschied der Gastgeber das Spiel. In beiden Fällen gelang es dem VfL nicht, bereits abgewehrte Bälle aus der Gefahrenzone zu bringen. Zweimal nutzten die „Wölfe“ Rebounds aus dem Gewühl heraus zur Führung. Nach dem 2:1 vergab der VfL die Riesenchance zum Ausgleich, doch der inzwischen angeschlagene Bollmeier schob den Ball freistehend am Tor vorbei.
Nun schien der VfL nicht mehr an seine Chance zu glauben. Der Gastgeber hätte durch einen Distanzschuss, den Löwen stark parierte, und einen Lattentreffer das Ergebnis höher gestalten können. Das wäre des Schlechten jedoch zu viel gewesen.

Kampf und Moral stimmten über weite Strecken des Spiels beim VfL. Das Spiel war mit dem Katastrophenkick gegen den SVKT nicht zu vergleichen. Mit Glück, Geschick und einem starken Torhüter überstand SuS Wulferdingsen die Frotheimer Drangperiode unbeschadet und nutzte seinerseits die Torchancen zu den richtigen Zeitpunkten. Unter dem Strich steht eine unglückliche und überflüssige Niederlage einer ersatzgeschwächten Frotheimer Mannschaft. Damit ist der VfL endgültig im Abstiegskampf angekommen. Zu allem Überfluss erweitern Bastian Pott und Christopher Kellweries das ohnehin schon volle Lazarett.
!

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Dennis Spilker, Janik Schütte, Tobias Borchert, Christopher Kellweries (80. Alexander Kasten), Willi Olfert, Dennis Brandenburg (63. Sören Manske), Bastian Pott (46. Janes Hußmann), Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dominik Gräve

SuS Wulferdingsen:
Matthias Wormuth, Alexander Bäumer, Michael Prosser, Thomas Peters (90. Frank Habbe), Florian Miegel (89. Helmut Holz), Sascha Nuhanovic (15. Benedikt Ruschmeier), Johann Janzen, Robin Grothkopf, Jannik Korte, Martin Keulertz, Lucas Maschmeier

Tore:
1 : 0  Janzen (4.), 1 : 1  Meyhoff (34. FE), 2 : 1  Miegel (68.), 3 : 1  Janzen (72.)

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Die frühen 2010-er

Die “Erste” früher

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Erwartete Klatsche und doch drei Punkte

17. Spieltag (9.2.2013): SV Rödinghausen II – VfL Frotheim   0 : 2

Klassenunterschied

Es war der erwartet schwere Gang, auf dem Kunstrasenplatz, im Schatten des Häcker-Wiehen-Stadions.
Schaut man sich die Rahmenbedingungen an, um eine zu diesem Zeitpunkt optimale Vorbereitung zu erlangen, ist das nicht verwunderlich.
Und wenn der eh schon mehr als bezirksligataugliche Kader des SV Rödinghausen II zusätzlich mit vier Spielern der ersten Mannschaft verstärkt wird, von denen der ein oder andere sogar schon nordwärts der Westfalenliga gekickt hat, brauchen wir von sportlicher Chancengleichheit erst gar nicht zu reden...

So war die taktische Devise: Hinten kompakt mit klarer Aufgabenverteilung, vorne den ein oder anderen Nadelstich setzen.
Letzteres funktionierte während der 90 Minuten vier bis fünf Mal sehr ansehnlich. Das Tor zum 1:3 durch Dennis Brandenburg, nach Vorlage von Sebastian Bollmeier, entsprang einer mustergültigen Kombination.

Auch im Defensivbereich gab es deutlich positive Tendenzen. Verbessertes Zweikampfverhalten, Unterstützen des Mitspielers, Konzentration und Leistungsbereitschaft waren an diesem Tag nicht zu bemängeln.
Wären diese Tugenden nicht vorhanden gewesen, hätte es wohl eine noch deutlichere Niederlage gesetzt!

Reine Theorie, aber in der Verfassung, hätte SVR „II“ den einen oder anderen Bezirksligisten durchaus vorstellbar „zweistellig“ nach Hause geschickt...

So braucht sich auch keiner der Frotheimer Beteiligten ob der acht Gegentore zu grämen. Vielmehr sollten die positiven Aspekte mitgenommen und kompensiert werden.
 

(Holger Sarres)

Anm.: Da der SV Rödinghausen II zwei Spieler aus der eigenen „Ersten“ unberechtigt hat spielen lassen, wurde das Spiel tags darauf vom Staffelleiter Kai Rieke mit 2:0 für den VfL Frotheim gewertet.

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Willi Olfert, Janik Schütte, Christopher Kellweries (ab 46 Min. Marvin Stierle), Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff (ab 72 Min. Eike Tegeler), Dennis Brandenburg (ab 80 Min. Sebastian Breuer)

SV Rödinghausen II:
Andreas Krack, Richard Urban, Rene Kagels, Niklas Kerksiek, Jens Buddecke (ab 88 Min. Arne Knigge), Philipp Brüggemeyer, Nico Schneck, Dastin Szymanski, Muhamed Selishta (ab 75 Min. Egon Peters), Alexander Schal, Thilo Versick (ab 75 Min. Andreas Wochmin)

Tore:
1 : 0  Muhamed Selishta (25.), 2 : 0 Thilo Versick (29.), 3 : 0 Dastin Szymanski (31.), 3 : 1 Dennis Brandenburg (38.), 4 : 1 Muhamed Selishta (48.), 5 : 1 Muhamed Selishta (63.), 6 : 1 Nico Schneck (65.), 7 : 1  Muhamed Selishta (69.), 8 : 1 Egon Peters (90.)
 

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Ging Frotheim der Stift?

22. Spieltag (17.3.2013): BV Stift Quernheim – VfL Frotheim   5 : 2 (3 : 2)

Schnelle Führung schnell verspielt

Die letzten Spiele sind allesamt dem Wetter zum Opfer gefallen, und auch am 17.3. fielen die meisten Begegnungen aus. Der Kunstrasenplatz in Quernheim war allerdings – trotz Schneetreibens – bespielbar.

Nach kurzem beidseitigem Abtasten konnte der VfL seine ersten offensiven Nadelstiche gleich in Tore ummünzen.
In der siebten Minute schickte Willi Olfert Sebastian Bollmeier auf die Reise. Dieser bediente Dennis Brandenburg, der per Flachschuss aus kurzer Distanz eindrückte. Nur 90 Sekunden später verlief es ähnlich. Olfert diesmal auf Christopher Kellweries, der passte auf Bollmeier, der im ersten Versuch scheiterte und den Nachschuss aus halblinker Position in den rechten oberen Giebel beförderte.
Ehe die Frotheimer dahin kamen, dass den Gastgeber die Führung beeindruckte, war es auch schon vorbei mit der Herrlichkeit. Daniel Löwen konnte in der 10. Minute noch retten, doch zwei Minuten später nutzte Stift das luschige Abwehrverhalten auf der linken Defensivseite. Torjäger Kropp staubte die flache Hereingabe aus kurzer Distanz ab.
Sieben Minuten danach kassierte der VfL wiederum ein simples Gegentor; eine Diagonalflanke aus dem Halbfeld – eine gefühlte Ewigkeit unterwegs – wurde ins Tor geköpft, wiederum von Kropp, und wiederum verpasste es die Frotheimer Defensive bei diesem Angriff mindestens dreimal, das Attribut „sattelfest“ verliehen zu kriegen.
Quernheim hatte sich aufgrund der höheren Spielanteile diesen Spielstand verdient.
Kurz vor der Halbzeit hätten die Herforder einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen (Foul von Bollmeier), doch der Schiedsrichter sah die Aktion außerhalb des Strafraums. Dennoch: Diagonalflanke, unbedrängter Kopfball, Führungstor.

Kaum Zwingendes in der zweiten Hälfte

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Kropp tauchte frei vor Löwen auf, der so eben noch abwehren konnte. Der Nachschuss wurde an den Pfosten gesetzt und der „Nachnachschuss“ wurde von Brandenburg auf der Linie abgewehrt. Doch nur eine Minute später erzielte Kropp seinen dritten Treffer.
Danach zog sich Stift etwas mehr zurück und überließ den Frotheimern die Initiative. Der VfL spielte nun zwar mutiger, doch gelang es selten bis gar nicht, mal zwingend nach vor das Quernheim-Gehäuse zu kommen. Man verlor sich im „Klein-klein“. Daraus resultierten Ballgewinne, die der Gastgeber zu schnellen Kontern nutzte. Daniel Löwen konnte sich hierbei gleich mehrfach auszeichnen.
In der 87. Minute vertendelte der ansonsten solide spielende Simon Depping im Spielaufbau den Ball, was einen weiteren Gegentreffer bedeutete.
Es kam noch dicker: Janes Hußmann blieb bei einer Offensivaktion im Belag hängen und verletzte sich am Knie. Er droht länger auszufallen.

Es war sicherlich schwer, gegen spielerisch, konditionell und technisch reife Quernheimer etwas Zählbares mitzunehmen. Eine 2:0-Führung muss man allerdings auch cleverer, konzentrierter und leidenschaftlicher verteidigen. Mit den Frotheimer Offensivnadelstichen hatten die Herforder zumindest in der ersten Halbzeit große Probleme. Hier wäre auch mehr drin gewesen.
Da jetzt mit Janes Hußmann ein weiterer Leistungsträger länger auszufallen droht, wird die Sache nicht einfacher.
Um in den nächsten „spielreichen“ Wochen die nötigen Punkte einzufahren, muss die Truppe einige Körner mehr an Galligkeit, Leidenschaft und Laufbereitschaft draufpacken.

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping, Marcel Gräve (ab 83 Min. Eike Tegeler), Christopher Kellweries (ab 61 Min. Tobias Borchert), Janes Hußmann, Rudi Olfert (ab 70 Min. Matthias Rooch), Dominik Gräve, Willi Olfert, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg

BV Stift Quernheim:
Georg Wachowski, Ingemar Kröhnert, Patrick Wuttke, Kevin-Lee Weinhardt, Sebastian Kropp, Christian Fahrnow, Caner Yakmaz (ab 75 Min. Lars Wißmann), Daniel Kreimer, Ivan Mendes (ab 70 Min. Renee Terbeck), Patrick Zumkehr (ab 46 Min. Nico Fiedler), Tim Menne

Tore:
0 : 1  Brandenburg (7.), 0 : 2 Bollmeier (8.), 1 : 2  Kropp (13.), 2 : 2  Kropp (20.), 3 : 2  Fahrnow (43.), 4 : 2  Kropp (47.), 5 : 2  Kreimer (87.)

 

S22_Stift-VfL

Leistungsgerechtes Unentschieden

18. Spieltag (5.4.2013): Union Varl – VfL Frotheim   1 : 1 (0 : 1)

Verdiente Führung

Nach fast viermonatiger Spielpause – unterbrochen nur durch die beiden Gastspiele beim SV Rödinghausen und BV Stift Quernheim – wurde der Reigen der „englischen Wochen“ am Donnerstagabend in Varl eingeläutet. Das erste Rückrundenspiel, und gleich das gut besuchte Derby, stand an.
Erstmals nach langer Verletzungspause konnte Bastian Pott wieder mitwirken.

Der VfL war in der Hälfte eins die eindeutig bessere, weil griffigere Mannschaft. Die erste Frotheimer Torchance bedeutete gleich die 1:0-Führung. Sebastian Bollmeier verlängerte eine Meyhoff-Freistoßflanke aus halblinker Mittelfeldposition per Hinterkopf ins lange Eck, von wo aus der Ball den Pfosten berührend ins Tor trudelte.
Danach spielte Frotheim besser, kam aber nur noch zu einer echten Torchance durch Dennis Brandenburg, der völlig freistehend vergab. Von Varl war in der Offensive kaum etwas zu sehen

Varl steigert sich

Das änderte sich im zweiten Spielabschnitt, in dem Union engagierter spielte und der VfL merklich passiver wurde – aus unerklärlichen Gründen.
Union hatte jetzt mehr Torabschlüsse. Daniel Löwen hielt dreimal bravourös. In der 49. Minute konnte Simon Depping Varls Andre Lange so eben noch abblocken.
Unglücklich war der VfL mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, so auch in der 52. Minute. Der Mann in Schwarz will eine Abseitsstellung gesehen haben und pfiff Dennis Brandenburg zurück, der soeben allein aufs Varler Gehäuse zumarschierte, Nicht die einzige knifflige Entscheidung, die zugunsten Varls ausfiel.
In der 68. Minute konnte Jungkeeper Marcel Redeker einen Freistoßaufsetzer Meyhoffs so eben noch über die Latte bugsieren.
In der 71. Minute war es dann soweit. Der VfL hatte einen Varler Angriff abgefangen und fuhr einen Konter. Dabei unterlief Dennis Brandenburg ein Abspielfehler, den Varl in Person von Jens Meier, der sich gegen Rudi Olfert durchsetzte, zum verdienten Ausgleich nutzte.
Drei Minuten später setzte Varls Hodde einen Freistoß knapp übers VfL-Gehäuse.
In der 83. Minute wurde Sebastian Bollmeier im Zweikampf rustikal abgegrätscht. So mancher Schiedsrichter hätte hier einen Foulelfmeter gepfiffen, alleine wegen der Zweikampflautstärke.
In den letzten zehn Minuten war das Spiel wieder offen, aber es passierte nichts Entscheidendes mehr.

Beiden Teams merkte man an, dass noch reichlich Sand im Getriebe ist. Vielleicht ließen auch das harte Geläuf und die Tabellenkonstellation kein gutes Spiel zu, denn große spielerische Klasse hatte die Begegnung nicht.
Am Ende steht jedoch ein leistungsgerechtes Remis, mit dem beide Teams werden leben können.

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping, Marcel Gräve (46. Tobias Borchert), Rudi Olfert, Christopher Kellweries (60. Dominik Gräve), Willi Olfert, Sören Manske (82. Marvin Stieler), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg

Union Varl:
Marcel Redeker, Benjamin Drumann, Sebastian Lange (54. Marco Hodde), Mario Niestrath, Steffen Wegehöft, Sven Kassen, Jens Meier, Andre Lange, Patrick Spreen, Timo Meyer, Tobias Nürnberg (77. Tobias Rüter)

Tore:
0 : 1  Bollmeier (9.), 1 : 1  Meier (71.)

 

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VfL verschläft die erste Halbzeit

24. Spieltag (7.4.2013): VfL Frotheim – TuS Lohe   0 : 3 (0 : 2)


Lohe konkret

Der Gast aus Bad Oeynhausen übernahm von Beginn an die Initiative. Nach sechs Minuten dann die erste Torchance, die von Daniel Löwen vereitelt werden konnte.
Nach einem Lattentreffer von Lohe (15.) setzte der VfL seinerseits seine ersten Offensivduftmarken (18., 21.) und hätte in Führung gehen können, wenn nicht müssen.
In der 22. Minute trat „Oldie“ Lars Baumann zu einem Solo an, ließ vier Frotheimer ganz alt aussehen und traf – nicht ganz unhaltbar – zum 1:0.
Nur eine Zeigerumdrehung später nutzte TuS Lohe einen Frotheimer Abspielfehler zu einem Konter, der mustergültig zu Ende gespielt wurde und das 2:0 durch Goalgetter Hejlek einbrachte.
In den nächsten zehn Minuten hatte Lohe zwei weitere Möglichkeiten, zu erhöhen, doch Löwen parierte zunächst einen Distanzschuss. Kurz darauf schoss Lohe nach einem Konter knapp vorbei.

Frotheim spielt nun auch mit

In der zweiten Hälfte sahen die zahlreichen Zuschauer einen anderen VfL. Direkt nach dem Anpfiff klärte Lohe-Keeper Vogelsang mit Müh und Not den abgefälschten Ball eines eigenen Verteidigers.
In der 56. Minute tauchte Sebastian Bollmeier völlig frei vor dem Tor auf, doch der Schuss war zu unplatziert und konnte abgewehrt werden. Danach folgten einige weitere gute Frotheimer Offensivszenen, doch wurden sie nicht so konsequent zu Ende gespielt, wie es Lohe in Halbzeit eins vorgemacht hatte.
Nachdem wiederum Bollmeier aus aussichtsreicher Position scheiterte, setzte Lohe einen Freistoß an die Latte. Kurz darauf fast die Kopie des 0:2; ein Abspielfehler wurde lehrbuchmäßig ausgenutzt, wobei Baumann trotz des schlecht bespielbaren Bodens Hejlek präzise bediente, der sich nicht bitten ließ und den Sack zumachte.
Danach passierte kaum noch etwas Nennenswertes.

Spätestens das Spiel gegen Varl sollte gezeigt haben, dass eine gute Halbzeit für einen Dreier in der Bezirksliga selten bis nie reicht. Man darf gespannt sein, wie der dünne Kader mit den vielen angeschlagenen Spielern die Knochenmühle der nächsten Wochen mit den zahlreichen Nachholspielen über die Kante kriegt.
 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping (46. Eike Tegeler), Rudi Olfert, Sören Manske (61. Tobias Borchert), Christopher Kellweries, Willi Olfert, Dominik Gräve, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff (80. Sebastian Breuer), Marvin Stierle

TuS Lohe:
Kai-Henning Vogelsang, Pascal Erdbrügger, Robert Dorn, Bastian Behr, Manuel Hejlek, Lars Baumann (80. Philip Pausch), Carl-Hendrik Stühmeier, Ahmad Abdallah (87. Christian Bartling), Bruno Vodola, Julian Hartmann (40. Jan-Philipp Weber), Georgios Bloumis

Tore:
0 : 1  Baumann (22.), 0 : 2  Hejlek (23.), 0 : 3  Hejlek (73.)

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Frotheim feiert wichtigen Dreier

23. Spieltag (11.4.2013): VfL Frotheim – SV Hausberge   3 : 1 (2 : 0)

(…) Kein weiteres Nachholspiel wollte dagegen der VfL Frotheim, der gegen den SV Hausberge spielte und mit einem 3:1 (2:0)-Sieg einen ganz wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt feierte. "Das war ein Big Point", freute sich nach dem Schlusspfiff Trainer Holger Sarres. "Es hätte keine Zitterpartie werden müssen, aber wir haben in der ersten Halbzeit den Sack nicht zugemacht."

Die Gastgeber waren in der ersten Halbzeit überlegen und gingen durch Sebastian Bollmeier nach Vorarbeit von Christoph Meyhoff in Führung (22.). Christoph Meyhoff ließ nach Vorarbeit von Sebastian Bollmeier das 2:0 (29.) folgen, doch verpasste es der VfL Frotheim diesen Vorsprung auszubauen. Kurz vor der Pause wurde die beste Möglichkeit dazu von Sebastian Bollmeier, der zuvor ebenso wie Meyhoff bereits gescheitert war, freistehend vergeben. Gleich nach dem Seitenwechsel folgte die kalte Dusche mit dem Anschlusstreffer der Gäste (51.) durch Patrick Werner (Kopfball nach Pfostentreffer Meihöfer). Hausberge gestaltete das Spiel fortan ausgeglichener und kam ebenfalls zu Chancen. Frotheim hatte in dieser Phase Pech mit einem Lattentreffer. In der 6. Minute der Nachspielzeit erlöste schließlich Sebastian Bollmeier die Gastgeber mit dem 3:1, wobei er gegen die aufgerückte Hausberger Abwehr ins Leere Tor traf.

Quelle: Neue Westfälische (wib), 12.4.2013

Foto: Stefan Pollex

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping, Rudi Olfert, Sören Manske (ab 90 Min. Sebastian Breuer), Christopher Kellweries, Willi Olfert, Dominik Gräve (ab 90 Min. Eike Tegeler), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff (ab 76 Min. Marvin Stierle), Dennis Brandenburg

SV Hausberge:
Lars Dreischmeier, Alexander Hafke, Peter Giesbrecht (ab 64 Min. Dennis Brinkmeier), Thomas Wittek, Tim Jüngling, Markus Seip, Gennadi Gerzen (ab 90 Min. Manuel Sasse), Patrick Meihöfer (ab 55 Min. Alexander Südmersen), Patrik Werner, Andre Werner, Pascal Hergott
Tore: 1 : 0  Bollmeier (21.), 2 : 0  Meyhoff (29.), 2 : 1  Diekmann (46.), 3 : 1  Bollmeier (90.)
 

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Die frühen 2010-er

Die “Erste” früher

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Theesen gewinnt…und keiner weiß, warum

25. Spieltag (14.4.2013): VfL Theesen II – VfL Frotheim   5 : 4 (1 : 1)

Intensives Spiel

Ein kurioses, spannendes, intensives und aus Frotheimer Sicht absolut ärgerliches Spiel sahen etwa 100 Zuschauer. Das Kommen hatte sich gelohnt, da beide Mannschaften ein zackiges Bezirksligaspiel auf den Rasen legten.
In der Anfangsviertelstunde passierte nicht viel, bis auf einen Meyhoff-Freistoß und einen Theesen-Flachschuss, die beide jeweils knapp vorbeistrichen.
Nach 20 Minuten musste Dennis Brandenburg nur noch einschieben, nachdem er von Sebastian Bollmeier mustergültig bedient wurde. Die Führung!
In der 24. Minute rettete Theesen-Keeper Radde in höchster Not vor dem einschussbereiten Meyhoff. Nur zwei Zeigerumdrehungen später schaffte der Gastgeber nach einem Eckstoß den Ausgleich.
Vor der Halbzeit hatte der VfL noch zwei Riesenchancen (Freistoß von Meyhoff, Bollmeier frei vorm Tor), die jedoch ungenutzt blieben.
Ein für Theesen schmeichelhaftes Halbzeitresultat, da der VfL Feld- und Chancenvorteile hatte.

Der mit den wenigsten Fehlern gewinnt


Ein unglücklicher Befreiungsschlag landete direkt nach dem Halbzeitpfiff bei den Bielefeldern, die den Ballbesitz clever ausspielten und zur Führung trafen. Fast eine Kopie dieses Treffers sahen die Zuschauer nur vier Minuten später – und auf einmal hieß es 1:3.
Doch Frotheim kam zurück: Meyhoff stellte seine Cleverness unter Beweis, als er zunächst einen an ihm selbst verursachten Elfmeter sicher verwandelte. Nachdem beide Teams noch je eine weitere Chance vergaben, traf Meyhoff per Freistoß von der Mittellinie. Dabei machte Radde eine sehr unglückliche Figur, denn der Ball rutschte ihm über die Finger – ein halbes Eigentor.
In den darauffolgenden sieben Minuten erspielte sich der VfL weitere drei Torgelegenheiten, die jedoch zweimal direkt vor dem Tor kläglich vergeben und einmal vom Schiedsrichter wegen angeblicher Abseitsstellung abgepfiffen wurden.
Wer die Tore vorne nicht macht, wird bestraft: Theesen nutzte einen (weiteren) Frotheimer Abwehrfehler. Ein Konter über die völlig blanke rechte Defensivseite bedeutete das 4:3.
Doch der VfL kam ein weiteres Mal zurück. Bollmeier setzte einen Seitfallzieher nach schöner Vorarbeit von Kapitän Pott in den Winkel.
Ein Missverständnis zwischen Pott und Löwen nutzte Theesens Torjäger Helbig zu seinem dritten Treffer – dies war leider auch der Endstand.

Der VfL Frotheim bestraft sich selbst, denn dieses Spiel durfte man nie und nimmer verlieren. Ein Punkt wäre mindestens verdient gewesen, auch ein Dreier war absolut möglich. Doch einfache Gegentore und eklatante individuelle Fehler in der Verteidigung sowie die großzügige Verschwendung von Torchancen führten zu dieser Niederlage, die so überflüssig ist wie Fußpilz.
Kompliment jedoch an die Mannschaft für eine engagierte, motivierte und zweikampfstarke Leistung. Der Spaß am Fußballspielen war allen Akteuren anzumerken. So spielt kein Absteiger.

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping, Rudi Olfert, Eike Tegeler (ab 76 Min. Sebastian Breuer), Christopher Kellweries, Willi Olfert, Sören Manske (ab 76 Min. Matthias Rooch), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg

VfL Theesen II:
Patrick Radde, Dennis Wilhelmi, Marcel Stork (ab 76 Min. Nils Husemann), Timo Neugebauer, Panagiotis Triptsis, Tim Daseking, Dominic Höfel, Fabian Wilhelmi, Valentin Schitnizki (ab 80 Min. Don-Manuel Obasohan), David Helbig (ab 90 Min. Jan Büsching), Heinrich Mergel

Tore: 0 : 1  Brandenburg (21.), 1 : 1  Triptsis (26.), 2 : 1  Helbig (46.), 3 : 1  Mergel (50.), 3 : 2  Meyhoff (67.), 3 : 3  Meyhoff (71.), 4 : 3  Helbig (78.), 4 : 4  Bollmeier (85.), 5 : 4  Helbig (90.)

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Individuelle Fehler entscheiden das Spiel

19. Spieltag (18.4.2013): VfL Frotheim – BV Werther   0 : 2 (0 : 1)

Torchancen? Mangelware…

Die nächste Begegnung des Nachspielmarathons zündete leider nicht so richtig.
Gegen das geordnete und disziplinierte Kollektivteam des BV Werther kam der VfL selten bis nie so richtig zum Zuge.
Umgekehrt strahlten die Gütersloher in der ersten Halbzeit auch nicht gerade Torgefahr aus. Werther verzog in der achten Minute knapp.
28. Minute: Es brauchte – mal wieder – Frotheimer Unterstützung. Simon Depping übergab den Ball als letzter Mann dem Wertheraner Berdin, der Daniel Löwen aus 12m keine Chance ließ.
Fünf Minuten später eroberte Sebastian Bollmeier im Wertheraner Strafraum den Ball, der Torschuss verunglückte jedoch völlig.

Werther siegt verdient


Auch in der zweiten Hälfte schafften es die keinesfalls schwachen, aber biederen Frotheimer nicht, Werthers Defensive in Verlegenheit zu bringen. Außer einer gefährlichen Hereingabe von Dennis Brandenburg, die Bollmeier knapp verpasste, brannte nichts an vor dem Gästegehäuse.
Werther wurde zum Ende hin gefährlicher, als beim VfL die Kräfte schwanden. Doch auch hier brauchte es einen Frotheimer Fehler. Bastian Pott legte Dennis Bresser den Ball auf, der wiederum Löwen überwand – fast eine Kopie des 0:1.
Am Schluss konnte sich Löwen noch zweimal auszeichnen, doch ein höheres Ergebnis wäre des Schlechten denn auch zuviel gewesen.

Gegen Werther kann man verlieren. Es fehlten jedoch Leidenschaft und Kreativität. Mit einer clevereren Defensivleistung wäre ein Punkt drin gewesen, doch letztlich kam der VfL für einen Punkt nicht infrage.
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VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping (ab 60 Min. Marcel Gräve), Rudi Olfert, Sören Manske, Christopher Kellweries (ab 86 Min. Eike Tegeler), Willi Olfert, Dominik Gräve (ab 68 Min. Marvin Stierle), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg

BV Werther: Janik Rauer, Jan Folke Christofer Hedvall, Johannes Twele, Steffen Lasner, Marcel Bosk, Nils Koch, Janosch Pohl (ab 76 Min. Matthias Niemann), Sascha Ostermann, Lukas Pörtner, Dominik Berdin (ab 81 Min. Sebastian Kauschke), Dennis Bresser

Tore: 0 : 1  Berdin (28.), 0 : 2  Bresser (85.)
 

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Derbyniederlage

26. Spieltag (21.4.2013): VfL Frotheim – TuS Tengern II   1 : 2 (1 : 0)

Espelkamp-Frotheim. Der VfL Frotheim bestimmte die erste Halbzeit. Der TuS Tengern II die zweite mit einem dicken Plus an Torchancen, was den Ausschlag gab zu einem 2:1 (0:1)-Sieg im Derby der Fußball-Bezirksliga. „Verdient, sogar hochverdient", urteilte auch Frotheims Trainer Holger Sarres, der mit seiner Mann-chaft gleich vor zwei Wochentagsspielen in Kirchlengern (Dienstag) und in Lemgo (Donnerstag) steht.

In der ersten Halbzeit taten die Gastgeber alles, um das enttäuschende letzte Wochentagsspiel gegen Werther (0:2) vergessen zu lassen. „Wir haben die Zweikämpfe gegen die beiden Stürmer gewonnen, kaum Chancen aus dem Spiel zugelassen und selbst gute Szenen nach vorne gehabt“, so Trainer Holger Sarres, der auf Bastian Pott, Simon Deppung (beide verletzt) verzichten musste und Willi Olfert (angeschlagen) erst in der Schlussphase bringen konnte. Nach zwei guten Möglichkeiten von Dennis Brandenburg und Sebastian Bollmeier brachte Christoph Meyhoff den VfL Frotheim mit einem Freistoß aus 25 Metern in Führung (31.).
Nach der Pause war der Frotheimer Schwung jedoch dahin. Es spielte nur noch der TuS Tengern II und sorgte dabei kurioserweise auch für die einzige Chance der Gastgeber, als Andre Kottkamp bei einer Ecke den Ball knapp am eigenen Tor vorbeiköpfte. Andre von der Ahe, der bereits in der ersten Halbzeit zwei gute Chancen hatte und gleich nach dem Seitenwechsel mit einem 18m-Schuss gescheitert war, erzielte mit einem Heber über Torwart Daniel Löwen den Ausgleich (54.). Bei der Rettungsaktion landete Christopher Kellweries mit dem Ball im Netz.
Andreas Bajohr erzielte den Siegtreffer (71.), wobei er nach einem Pass von Timo Gerfen allein auf Frotheims Torwart zulief und ins lange Eck traf. Der eingewechselte Michael Grätz, Andreas Bajohr und Maurice Korff hatten anschließen den dritten Treffer für Tengern II auf dem Fuß, scheiterten jedioch freistehend an Torwart Daniel Löwen. „Nachdem sich in der ersten Halbzeit eigentlich nur Chancen über Standardsituationen ergaben, hätten wir am Ende eigentlich noch mehr Tore schießen müssen“, meinte Tengerns Trainer Christian Meyer und war froh über die drei Punkte.

Quelle: Neue Westfälische, 22.4.2013

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Eike Tegeler, Rudi Olfert, Marcel Gräve (ab 75 Min. Janik Schütte), Christopher Kellweries, Sören Manske (ab 72 Min. Tobias Borchert), Dennis Brandenburg, Dominik Gräve (ab 75 Min. Willi Olfert), Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle

TuS Tengern II: Domenik Götze, Timo Schlüter, Clemens Rohleder, Timo Gerfen (ab 90 Min. Erdal Celik), Andre Von Der Ahe (ab 75 Min. Michael Grätz), Andreas Bajohr (ab 85 Min. Timo Nuyken), Andre Kottkamp, Tobias Bajohr, Maurice Korff, Thomas Bartels, Maximilian Kahre

Tore: 1 : 0  Meyhoff (30.), 1 : 1  von der Ahe (53.), 1 : 2  A. Bajohr (71.)
 

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Hergeschenktes Spiel

20. Spieltag (23.4.2013): FC RW Kirchlengern – VfL Frotheim   5 : 2 (3 : 0)

Schwache erste Hälfte

Stark ersatzgeschwächt musste der VfL Frotheim in dieses Nachholspiel gehen.
Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag, als nämlich der gastgebende FC RW Kirchlengern gleich eine große Doppelchance vergab.
Kaum hatte sich der VfL gefangen, klingelte es dann aber gleich zweimal innerhalb weniger Minuten im VfL-Kasten. Ein Abwehrfehler und ein abgefälschter Freistoß bedeuteten das 0:2.
Auch danach drückte Kirchlengern aufs Tempo und konnte in der 37. Minute auf 3:0 erhöhen. Frotheim fehlten die Mittel, um dagegen zu halten.
Viel zu einfach fielen die Gegentore, das 0:3 war fast schon die Vorentscheidung und die Zuschauer fragten sich, ob es möglicherweise eine Klatsche geben wird.

Frotheim kommt zunächst ran

Danach verlief das Spiel allerdings ausgeglichener. Kirchlengern tat nur noch das Nötigste, und das wäre ihnen fast zum Verhängnis geworden.
In der 57. Minute köpfte Willi Olfert einen Freistoßaufsetzer per Bogenlampe ins lange Eck. Knapp neun Minuten später verkürzte Sebastian Bollmeier nach schönem Meyhoff-Zuspiel auf 2:3.
Die Hoffnung währte allerdings nur kurz, denn fast im Gegenzug machte Kirchlengern mit dem 4:2 alles klar. Auch beim 5:2 sah die inzwischen durch verletzungsbedingte Wechsel durcheinandergebrachte Abwehr alles andere als sattelfest aus.

Kirchlengern siegte verdient, wenn auch der VfL es dem Gastgeber sehr einfach gemacht hatte. Phasenweise setzte der personell arg gebeutelte VfL Nadelstiche, was jedoch unter dem Strich zu wenig war. Mit der vierten Niederlage in Folge steckt Frotheim nun mitten drin im Abstiegsschlamassel.

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Eike Tegeler (27. Willi Olfert), Rudi Olfert (52. Alexander Kasten), Marcel Gräve, Christopher Kellweries, Sören Manske (62. Sebastian Breuer), Dennis Brandenburg, Dominik Gräve, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoffm, Tobias Borchert

FC RW Kirchlengern: Lukas Heller, Wilhelm Isaak, Marijo Brkovic, Simon Thelen (70. Eugen Sitter), Sven Stelzner, Alexander Felde, Sebastian Kowalczyk, Benjamin Milse, Sven Sebastian (69. Kai Krüger), Dustin Kollmeier, Jannik Heddinghaus

Tore: 1 : 0  Sebastian (14.), 2 : 0  Milse (17.), 3 : 0  Kollmeier (37.), 3 : 1  W. Olfert (57,), 3 : 2  Bollmeier (66.), 4 : 2  Milse (67), 5 : 2  Krüger (84.)


 

Die Situation spitzt sich weiter zu

16. Spieltag (25.4.2013): TBV Lemgo – VfL Frotheim   4 : 2 (2 : 1)

Die Lage wird immer ernster. Fußball-Bezirksligist VfL Frotheim verlor gestern Abend beim TBV Lemgo mit 2:4 (1:2) und muss mehr denn je um den Klassenerhalt zittern.

Die Gastgeber dominierten die Anfangsphase, Frotheims Schlussmann Daniel Löwen hielt seine Mannschaft mit vier tollen Paraden im Spiel. Gegen das 1:0 (26.) und 2:0 per Strafstoß (31.) war er jedoch machtlos. Ziemlich überraschend gelang Frotheim noch vor dem Wechsel der Anschlusstreffer, als Marvin Stierle per Kopf zum 2:1 (34.) erfolgreich war.

Auch nach der Pause waren die Hausherren die aktivere Mannschaft, doch die Frotheimer kamen ebenfalls zu Möglichkeiten. Nachdem Kellweries an der Latte gescheitert war, verwertete Dennis Brandenburg die Meyhoff-Vorarbeit zum 2:2 (62.). In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse, denn die Gastgeber schlugen in der 89. und 90. Minute zu und schickten Frotheim in ein Tal der Tränen.

Neue Westfälische, 26.4.2013


 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Rudi Olfert, Marcel Gräve (ab 34 Min. Alexander Kasten), Simon Depping (ab 75 Min. Bastian Pott), Christopher Kellweries, Willi Olfert, Dennis Brandenburg, Dominik Gräve, Marvin Stierle, Christoph Meyhoff, Tobias Borchert (ab 63 Min. Sören Manske)

TBV Lemgo: Yilmaz Dogan, Matthias Golla (ab 85 Min. Erhan Köse), Dennis Reichert, Edgard Müller (ab 69 Min. Markus Rüschenpöhler), Jarrit Karaus, Janik Brosch, Marcus Klewe, Benjamin Rawe, Tim Krüger, Patrick Cöhring (ab 46 Min. Serkan Köse), Genadi Krieger

Tore: 1 : 0  Karaus (21.), 2 : 0 Brosch (26.), 2 : 1  Stierle (29.), 2 : 2  Brandenburg (62.), 3 : 2  Krieger (88.), 4 : 2  Reichert (90.)

 

Endlich wieder ein Dreier

27. Spieltag (28.4.2013): FC Bad Oeynhausen II – VfL Frotheim   0 : 3 (0 : 1)

Zerfahrenes Spiel

Mit Blick auf das schwere Restprogramm, die jüngste Niederlagenserie und die angespannte Personalsituation musste gegen den abgeschlagenene Tabellenletzten unbedingt ein Sieg her.
Nach fünf Minuten tauchte Sebastian Bollmeier frei vor des Gegners Gehäuse auf, doch er schoss Torwart Göhner an. Danach erspielte sich der Gastgeber ein Chancenplus, doch diese wurden z.T. kläglich vergeben. Das rächte sich: In der 34. Minute verwertete Christoph Meyhoff seine zweite dicke Torgelegenheit, indem er einen sehenswerten Angriff von der 16er-Kante ins rechte untere Eck schob.
Kurz zuvor musste Dominik Gräve mit einer klaffenden Wunde am Auge ins Krankenhaus gebracht werden. Diese wurde mit sechs Stichen genäht, und leider besteht immer noch der Verdacht auf einen Bruch der Schädeldecke.

VfL nutzt seine Möglichkeiten

In der zweiten Hälfte hatte der FCO über weite Strecken mehr vom Spiel. Frotheim verwaltete das 1:0, ohne viel für die Offensive zu tun. Dabei war das Glück in einigen Situationen nach wie vor auf der Seite der Grünhemden, die die Oeynhauser einige Male sehr sorglos aufs eigene Gehäuse schießen ließen.
Beim ersten vernünftigen VfL-Angriff der zweiten Hälfte wurde Bollmeier umgemäht – völlig überflüssig (da der Ball eigentlich schon „tot“ war), jedoch korrekt. Meyhoff verwandelte sicher.
In der 87. Minute machte Sören Manske nach Bollmeier-Vorlage den Sack zu.

Endlich war das Glück mal wieder aufseiten der Frotheimer, die in den letzten Wochen viel Prügel einstecken mussten. Der Sieg ist in der Höhe zwar schmeichelhaft, da die Oeynhauser ein Chancenplus hatten, aber durchaus verdient, weil der VfL die sich ihm bietenden Möglichkeiten reingemacht hat.


 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Eike Tegeler, Simon Depping, Sören Manske, Christopher Kellweries, Willi Olfert, Dennis Brandenburg, Dominik Gräve (ab 32 Min. Tobias Borchert), Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff (ab 87 Min. Alexander Kasten), Marvin Stierle (ab 83 Min. Matthias Rooch)

FC Bad Oeynhausen II: Mirko Göhner, Erik Horstmann, Julian Führer, Maurice Vahle, Daniel Rodrigues (ab 55 Min. Tiago Ferreira), Luca Dan Long Nguyen, Christian Ochs (ab 67 Min. Maximilian Mund), Sören Fritz, Benedikt Schlomann, Stefan Schöbel (ab 83 Min. Leon-Cedric Tappe), Rene Wendt

Tore: 0 : 1  Meyhoff (36.), 0 : 2  Meyhoff (68., FE), 0 : 3  Manske (87.)

 

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Hoffnungslos unterlegen

21. Spieltag (2.5.2013): VfL Frotheim – SC Vlotho   0 : 4 (0 : 1)


Kaum Chancen auf beiden Seiten

Die englischen Wochen tun dem VfL Frotheim nicht gut. Völlig chancenlos ging der VfL gegen den Viertplatzierten SC Vlotho mit 0:4 unter.
In der ersten Halbzeit waren Chancen Mangelware. In Frotheims Offensive tat sich überhaupt nichts. Doch auch Vlotho hatte trotz klaren Übergewichts in Sachen Spielfähigkeit und Zweikampfstärke Probleme, Akzente nach vorne zu setzen.
In der 13. Minute nutzte Andreas Harms einen zu kurz geratenen Frotheimer Abwehrversuch, indem er überlegt von der Sechzehnerkante abschloss.
Zwei weitere gute Möglichkeiten standen aufseiten der Herforder zu Buche, ansonsten stand die Frotheimer Deckung gar nicht mal so schlecht.

Überspielte Frotheimer

Mit zunehmender Spieldauer gelang es Vlotho, die Überlegenheit in gelungene Offensivaktionen umzumünzen. Die Treffer zum 2:0 und 3:0 von Natale waren die logische Folge.
Auf Frotheimer Seite ging ein 17m-Schuss von Sebastian Bollmeier knapp am Kasten vorbei, ansonsten spielte nur der Gast.
Kurz vor Schluss staubte Franz nach einem Eckball ab und machte die hohe Heimniederlage perfekt.

In dieser Form muss einem um den Klassenerhalt angst und bange werden. Viele Frotheimer waren angeschlagen und/oder wirkten völlig überspielt. Keine guten Vorzeichen für die kommenden richtungsweisenden Begegnungen, denn das Hammerprogramm mit schweren Gegnern und Wochenspielen geht ohne Unterlass weiter. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt: Vielleicht gelingt mit dem einen oder anderen Rückkehrer die Wende.

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Eike Tegeler, Simon Depping, Sören Manske, Christopher Kellweries (ab 73 Min. Tobias Borchert), Willi Olfert, Dennis Brandenburg, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff (ab 80 Min. Alexander Kasten), Marvin Stierle (ab 73 Min. Sebastian Breuer), Marcel Gräve

SC Vlotho:
Kevin Sonntag, Yannick Lorenz, Christian Franz, Patrick Jackmann (ab 65 Min. Marc-Andre Reissmann), Maximilian Reckendorf, Andreas Harms, Nico Natale (ab 70 Min. Christian Finkemeier), Alexander Kran, Nikolas Neddermann, Dietrich Koch, Christian Schake (ab 75 Min. Jannik Schling)

Tore:
0 : 1  Harms (13.), 0 : 2  Natale (55.), 0 : 3  Natale (57.), 0 : 4  Franz (90.)

 

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Gerechtes Remis

28. Spieltag (5.5.2013): VfL Frotheim – VfL Holsen   1 : 1 (0 : 0)

Ausgeglichenes Spiel

Die Personaldecke war so dünn, dass Holger Sarres den Kader mit vier Spielern aus der Kreisliga-C-Reserve ergänzte.
Der siegverwöhnte VfL Holsen erlitt unter der Woche eine Niederlage gegen den Tabellenführer Rödinghausen II, sodass die Luft aus deren Aufstiegskampf wohl ein Stück weit raus war.
Beide Teams hatten mit den widrigen Platzverhältnissen so ihre Probleme, und daher zeigten beide Seiten keine spielerische Glanzleistung.
Nichtsdestotrotz agierte der VfL wesentlich galliger und leidenschaftlicher als noch gegen den SC Vlotho. Und das machte sich positiv bemerkbar. Holsen zeigte sich als reifere Mannschaft, doch die besseren Torchancen hatte Frotheim. Die Herforder konnten sich bei ihrem starken Torhüter Tim Wächter bedanken, der gegen Willi Olfert und Dennis Brandenburg bravourös hielt. Auf der Gegenseite visierte Holsen in der 35. Minute den Pfosten an.
Mit einem Chancenverhältnis von 4:4 ging es in die Pause.

Keine rote Karte…

Kurz nach der Halbzeit hatte Holsen die dicke Führungsmöglichkeit, doch der agile Omar Khaled vergab völlig freistehend.
In der 58. Minute traute sich der Schiedsrichter offensichtlich nicht, eine klare Tätlichkeit eines Holseners (versuchtes Schlagen gegen Meyhoff) mit einer roten Karte zu ahnden. Dies hätte den Spielverlauf wohl entscheidend beeinflusst.
In der 67. Minute verwandelte Christoph Meyhoff einen indirekten Freistoß im Sechzehner zur viel umjubelten Führung.
Holsen tat nun mehr und konterte wütend. Dennoch hatte Frotheim weiter seine Möglichkeiten. Marvin Stierle kam freistehend und aus kurzer Distanz zum Kopfball, doch er zielte daneben.
Nur fünf Minuten später traf Khaled nach einem kapitalen Abwehrschnitzer von Christopher Kellweries zum Ausgleich.
Auch danach hätte Frotheim abermals in Führung gehen können. Ein Freistoß von Meyhoff landete knapp über dem Tor. Sebastian Bollmeier versprang der Ball in aussichtsreicher Position aufgrund eines Platzfehlers.
In den letzten fünf Minuten hielt Daniel Löwen dann die seinen im Spiel, indem er zwei Großchancen des VfL Holsen vereitelte.

Eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen brachte einen hochverdienten Punkt gegen den Tabellenzweiten. Auch ein Dreier lag absolut im Bereich des Möglichen. Unter dem Strich geht das Unentschieden aber aufgrund der Schlussphase in Ordnung. Auch wenn die Tabellensituation alles andere als rosig aussieht, muss man gegen den Zweiten erstmal was holen.
 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping (ab 55 Min. Alexander Kasten), Rudi Olfert, Sebastian Breuer, Christopher Kellweries, Willi Olfert, Dennis Brandenburg, Sören Manske, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle (ab 77 Min. Matthias Rooch)

VfL Holsen: Tim Wächter, Nusret Sarialtin (ab 88 Min. Marcel Schulze), Tino Thaus, Jan-Frederic Steinke, Marc Schendzielorz, Pascal Siebers, Jan-Henrik Vossenkämper, Niklas Wüllner, Carlos Carvalho (ab 53 Min. Rene Budde), Ali Jaber, Omar Khaled (ab 83 Min. Sven-Fabian Fischer)

Tore: 1 : 0  Meyhoff (67.), 1 : 1  Khaled (72.)

 

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Fast wehrlos ergeben

29. Spieltag (9.5.2013): Union Minden – VfL Frotheim   3 : 1 (0 : 0)

Glücklicher Halbzeitstand

Von Beginn an präsentierte sich Union Minden als reifere Mannschaft. Mit den Vorstößen der Viererkette über die Außen hatte der VfL stets seine Probleme. Das Hauptproblem war aber die geringere Fitness. Über die gesamten 90 Minuten liefen die VfL-Kicker scheinbar saft- und kraftlos hinterher und bekamen kaum Zugriff.
Folge davon war ein eindeutiges Chancenübergewicht der Mindener, die allerdings in Halbzeit 1 mehrere klare Tormöglichkeiten meist schlampig vergaben. Fast hätte es auf der anderen Seite geklingelt. Denn auch der VfL Frotheim hatte gegen die alles andere als sattelfeste Union-Abwehr seine Offensiv-Akzente. Christoph Meyhoff vergab eine Hunderprozentige und hätte damit fast den Spielverlauf auf den Kopf gestellt.

Fehlentscheidung beeinflusst das Spiel

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nichts Grundlegendes am Spielverlauf. Minden ging nach einem Abwehrpatzer (mal wieder!) in Führung. Doch nur fünf Minuten später glich Sebastian Bollmeier mit einem Heber aus.
Eine Viertelstunde vor Schluss verweigerte der sich dem schwachen Spielniveau angepasste Detmolder Schiedsrichter den Frotheimern einen glasklaren Freistoß und ließ nach einem Stürmerfoul weiterlaufen. Ergebnis war der Treffer zum 2:1 durch Rosemeier, dem Rusteberg per Distanzschuss das 3:1 folgen ließ. Damit war die Messe gelesen.

War’s das? Noch nicht, da auch Konkurrenten zum wiederholten Male Federn ließen. So angespannt die Personaldecke auch ist, so sehr die Truppe auch auf dem Zahnfleisch geht – die Einstellung war deutlich luschiger als gegen Holsen.
Die zahlreichen Zuschauer würden sich über ein leidenschaftliches Stemmen gegen den drohenden Abstieg sicherlich freuen. Wenn es dann so wäre, dann könnte man es sicherlich wegstecken. Aber bitte nicht so!


 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Marcel Gräve (ab 74 Min. Eike Tegeler), Rudi Olfert, Sebastian Breuer (ab 45 Min. Simon Depping), Christopher Kellweries (ab 81 Min. Janik Schütte), Willi Olfert, Sören Manske, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Tobias Borchert

Union Minden:
Christian Funk, Tobias Rosemeier, Alexander Stichling, Thomas Keller, Benjamin Günnewich, Andre Rusteberg, Sebastian Rusteberg (ab 85 Min. Maximilian Schulde), Ramsi Mejri (ab 70 Min. Clement Kwaku Duah), Filip Franjic, Wassilios Kamenidis, Paul Stichling (ab 90 Min. Daniel Schulze)

Tore:
1 : 0  Rosemeier (64.), 1 : 1  Bollmeier (69.), 2 : 1  Rosemeier (75.), 3 : 1  Rusteberg (80.)
 

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Zwei (überlebenswichtige) Punkte verpasst

30. Spieltag (12.5.2013): VfL Frotheim – TuS Leopoldshöhe   1 : 1 (0 : 0)

Viele Chancen, kein Tor

Im Vergleich zum Minden-Spiel waren die Frotheimer kaum wieder zu erkennen. Fehlten am Mittwoch noch Biss und spielerische Momente, so war von beidem heute eine Menge zu erkennen. Leopoldshöhe wurde regelrecht in die eigene Hälfte gedrückt. Zwangsläufig ergab sich eine Reihe von Einschusschancen. Doch den Herren Bollmeier, Olfert, Meyhoff, Brandenburg und Breuer war das Abschlussglück nicht hold. Sebastian Bollmeier schoss knapp am rechten Torpfosten vorbei, Christoph Meyhoff traf den Pfosten, wiederum Bollmeier wurde ein klarer Elfmeter verweigert. Zahlreiche aussichtsreiche Situationen wurden mit oftmals kläglichen Schüssen über das Tor oder in die Arme des Leo-Keepers abgeschlossen. Fast hätten die zunächst pomadig spielenden Lipper das Spiel auf den Kopf gestellt, doch Daniel Löwen konnte eine gute Möglichkeit nach 38 Minuten vereiteln.

Borchert entscheidet das Spiel


Auch in der zweiten Halbzeit machte der VfL zunächst da weiter, wo er aufgehört hatte. Teilweise wurde gut kombiniert (was auf dem seifigen, unebenen Gelände gar nicht mal so einfach ist), doch mehrere Möglichkeiten wurden versiebt. Ab der 60. Minute fing sich Leopoldshöhe und wurde stärker, Frotheim dagegen ließ nach. So kam der Gast zu gefährlichen Offensivaktionen und der VfL hatte mehrere Male das Glück des Tüchtigen. Der TuS traf den Pfosten und zweimal musste per Kopf auf der Linie gerettet werden. Mitten in die beste Phase der Lipper traf Tobias Borchert, indem er eine Bollmeier-Flanke über die Linie schob.
Doch wie so oft, wenn der VfL in Führung geht, passiert in der Defensive noch etwas Böses. 88. Minute: Einen Steilpass in die Spitze nach einem einfachen Ballverlust im Mittelfeld ließ Borchert durch, weil er auf dem tiefen Boden ausrutschte. So stand der Lipper Reh frei vor dem Tor und ließ Löwen keine Chance.
Danach hätten die Lipper sogar noch gewinnen können, als sie eine Riesenchance vergaben. In den letzten 120 Sekunden verweigerte der Schiedsrichter beiden Teams noch jeweils einen Elfmeter.

Dieses Spiel hätte der VfL allein aufgrund der engagierten Leistung und des Spielverlaufs gewinnen müssen. Ob der Punkt bei dem schweren Restprogramm weiterhilft, werden die nächsten Wochen zeigen.
Zum Glück hat die Mannschaft nach dem schwachen, blutleeren Auftritt im Weserstadion eine gute Reaktion gezeigt und den Zuschauern ein ordentliches Bezirksligaspiel geboten.

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Sebastian Breuer (ab 73 Min. Tobias Borchert), Simon Depping, Rudi Olfert, Christopher Kellweries, Willi Olfert, Janik Schütte, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Dennis Brandenburg

TuS Leopoldshöhe:
Andre-Pascal Bultmann, Robin Herrmann, Waldemar Nehring, Thomas Gubin, Daniel Weigle, David Evers, Artur Fast (ab 90 Min. Tobias Kluge), Marcel Heisler (ab 65 Min. Jan-Moritz Reh), Denis Sapina, Tim Held (ab 83 Min. Gian-Luca Gentile), Torben Becker

Tore:
1 : 0  Borchert (80.), 1 : 1  Reh (88.)

 

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Auf einem Abstiegsplatz

31. Spieltag (20.5.2013): SV Kutenhausen-Todt. – VfL Frotheim   3 : 1 (2 : 0)

Fußball-Bezirksligist VfL Frotheim hat es seit gestern Nachmittag nicht mehr selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu realisieren. Durch die 1:3-Niederlage beim SV Kutenhausen-Todtenhausen und die übrigen Ergebnisse der Konkurrenz rutschten die Frotheimer auf den viertletzten Platz ab.

Der Erfolg der spielstarken Hausherren war verdient, weil die Mannschaft in der Offensive stärker besetzt war und die Frotheimer Deckung ziemlich unter Druck setzte. Logische Konsequenz war die 2:0-Pausenführung durch Treffer von Robert Kleine (12.) und Yannik Niermann (42.). Als dann kurz nach dem Wechsel erneut Niermann auf 3:0 (51.) erhöhte, war die Partie gelaufen.

Komischerweise markierten die Frotheimer das 3:1 (59.), durch Sebastian Bollmeier (er schloss eine der wenigen gelungenen Kombinationen gekonnt ab) eine Minute nachdem Christopher Kellweries die gelb-rote Karte gesehen hatte. „Wir haben nach vorne zu wenig zu Stande gebracht, deshalb geht der SVKT-Dreier auch in Ordnung“, meinte Frotheims Trainer Holger Sarres nach der neuerlichen Niederlage.

„Nun müssen wir die nächsten beiden Heimspiele gegen SuS Wulferdingsen und den TBV Lemgo unter allen Umständen gewinnen, sonst steigen wir ab“, weiß Sarres um die Bedeutung der beiden nächsten Begegnungen.

Quelle: NW Lübbecke, 21.5.2013

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping, Rudi Olfert (ab 80 Min. Eike Tegeler), Tobias Borchert, Christopher Kellweries, Janik Schütte, Dennis Brandenburg (ab 45 Min. Matthias Rooch), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle (ab 70 Min. Sören Manske)

SV Kutenhausen-Todtenhausen:
Axel Pundt, Nils Kroemer, Nils Claußen, Robin Borcherding, Jan-Frederik Finger, Sebastian Stark, Robert Kleine, Yannik Niermann, Jan-Henrik Giessmann, Philipp Kleine (ab 80 Min. Mario Scholz), Yannik Bajrami (ab 80 Min. Nils Pferner)

Tore:
1 : 0  Kleine (11.), 2 : 0  Niermann (42.), 3 : 0  Niermann (51.), 3 : 1  Bollmeier (58.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Christopher Kellweries (57.)

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Die frühen 2010-er

Die “Erste” früher

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War’s das?

32. Spieltag (26.5.2013): VfL Frotheim – SuS Wulferdingsen   3 : 4 (1 : 1)

Mal wieder ein früher Rückstand

Nur das regnerische Sportfestwetter hatte eine noch bessere Kulisse verhindert. Dennoch waren knapp 200 Zuschauer gekommen, um zu sehen, wie und ob der VfL den letzten Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt ergreift. Doch es sollte nicht sein.
Beide Teams zeigten einen furiosen Beginn. Nach zwei Minuten hätte der VfL durch Sören Manske in Führung gehen können (müssen?), der frei vor’m Tor der „Wölfe“ stand. Der Gast aus Oeynhausen machte es besser. Gleich die erste gelungene Offensivaktion brachte den Führungstreffer. Über die völlig offene linke Abwehrseite wurde eine Flanke geschlagen, die aus 3m Entfernung von Janzen eingeköpft wurde.
In der 15. Minute wurde Sebastian Bollmeier von Christoph Meyhoff geschickt. Bollmeier vollendete zum Ausgleich. Doch zum Entsetzen der Frotheimer will der Schiedsrichter eine Abseitsstellung gesehen haben – nicht die einzige falsche Entscheidung des Tages.
In der 24. Minute gelang Bollmeier nach einem Meyhoff-Freistoß der verdiente Ausgleich. In der Folgezeit hatte Wulferdingsen zweimal die Chance, abermals in Front zu gehen, doch diese blieben ungenutzt.

Altbekannte Frotheimer Abwehrschwächen

Die womöglich spielentscheidende Szene ereignete sich in der 56. Minute. Sebastian Bollmeier wurde im Sechzehner rüde von den Beinen gemäht. Abwehrwolf Keulertz durfte sich freuen, nicht mit glatt Rot heruntergeschmissen worden zu sein. Der Schiedsrichter beließ es bei Gelb, was beim Frotheimer Anhang nicht gut ankam. Den fälligen Elfmeter verwandelte Meyhoff dann allerdings sicher.
Während Bollmeier noch behandelt wurde (er musste kurz danach mit einer dicken Flunke ausgewechselt werden), erzielte Wulferdingsen vier Minuten später nach einer missglückten Olfert-Abwehraktion den Ausgleich.
Nun kam ein Bruch ins Frotheimer Spiel. Wulferdingsen wurde stärker und hatte die besseren Möglichkeiten. Zwei davon nutzten sie zur 4:2-Führung. Pott konnte in der Nachspielzeit noch abschwächen, doch zu einem Punktgewinn reichte es nicht mehr.

Wulferdingsen gewann aufgrund der besseren Torchancen nicht unverdient, hatte aber Glück mit zwei Schiedsrichterentscheidungen. Der VfL hat es sich aber – wieder einmal – mit einer nicht bezirksligatauglichen Abwehrleistung selbst vermasselt. Bei zwei noch ausstehenden Spielen (am letzten Spieltag gegen Rödinghausen II), sechs Punkten Rückstand und einem verletzten Torjäger sieht es eher suboptimal aus. Das wird es wohl leider schon gewesen sein. Eigentlich völlig überflüssig.


 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Simon Depping, Rudi Olfert (ab 82 Min. Tobias Borchert), Sören Manske, Christopher Kellweries (ab 82 Min. Matthias Rooch), Janik Schütte, Dennis Brandenburg, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier (ab 65 Min. Eike Tegeler), Christoph Meyhoff, Marvin Stierle

SuS Wulferdingsen:
Matthias Wormuth, Alexander Bäumer, Thomas Peters, Mirko Nuhanovic (ab 73 Min. Christopher Rottmann), Sascha Nuhanovic, Johann Janzen, Robin Grothkopf, Frank Habbe (ab 86 Min. Merlin Michaelis), Martin Keulertz, Benedikt Ruschmeier (ab 90 Min. Michael Prosser), Lucas Maschmeier

Tore:
0 : 1  Janzen (4.), 1 : 1  Bollmeier (24.), 2 : 1  Meyhoff (56. FE), 2 : 2  Machmeier (60.), 2 : 3  Ruschmeier (77.), 2 : 4  Ruschmeier (83.), 3 : 4  Pott (90.+2)

 

13_05_27 - Bolle wird gefoult Wulferdingsen

Bildquelle: Neue Westfälische

Verdienter Sieg, vielleicht zu spät

33. Spieltag (2.6.2013): VfL Frotheim – TBV Lemgo   4 : 0 (1 : 0)


Mit dem letzten Aufgebot

Die Herren Hußmann, Olfert, Olfert, Simonjan, M. Gräve, Schütte, Rooch und Bollmeier fielen aus.  Aber wenigstens war erstmals seit seiner Augenverletzung gegen Bad Oeynhausen II Dominik Gräve wieder im Kader.
Gegen insgesamt biedere Gäste aus dem Lipperland zeigte sich der VfL deutlich engagierter. In der 16. Minute münzte der agile Dennis Brandenburg die Überlegenheit in die 1:0-Führung um.
In den letzten 25 Minuten vor der Pause neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass Torchancen Mangelware blieben.

Wunderschöne Treffer

Im zweiten Spielabschnitt machte der VfL wieder mehr für die Offensive und wurde schnell durch Brandenburgs Tor Nr. 2 belohnt. Dabei erwies sich die Lemgoer Abwehr als wenig sattelfest.
Nur vier Minuten später schickte Bastian Pott Marvin Stierle auf die Reise, welcher den Ball an Keeper Webb vorbeischob. Hier zeigte sich – wie übrigens auch beim nächsten Tor – dass Glück auch mal das Fernbleiben von Pech bedeuten kann: der Ball trudelte vom Innenpfosten ins Tor.
Das 4:0 erzielte Kapitän Pott in seinem vorletzten Spiel für Frotheim dann selbst. Sein Schuss aus 23m landete genau im Knick.
In den letzten 20 Minuten gab Lemgo mehr oder weniger auf. Der VfL hatte etwa 70% Ballbesitz und versuchte sich mehr oder weniger erfolgreich durchs Mittelfeld zu kombinieren. Am Ende hatte Lemgo noch zwei gute Möglichkeiten, um mit Puder und Kajal das Ergebnis aufzuhübschen, doch weitere Tore fielen nicht mehr.

Endlich mal ein überzeugender Sieg gegen zugegebenermaßen zahnlose Gäste, bei denen sicherlich die Spannung raus war. Den Zuschauern drängte sich die Frage auf, warum eine solche Leistung nicht häufiger möglich war. Denn so geht der VfL trotz des Sieges mit denkbar schlechten Karten in das letzte Saisonspiel.
Immerhin mal wieder eine überzeugende Vorstellung!

 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Eike Tegeler (ab 46 Min. Dominik Gräve), Simon Depping, Tobias Borchert, Christopher Kellweries, Sebastian Breuer (ab 85 Min. Paul Kowalczyk), Sören Manske, Bastian Pott, Dennis Brandenburg, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle (ab 77 Min. Alexander Kasten)

TBV Lemgo:
Tony Webb, Matthias Golla, Dennis Reichert, Markus Rüschenpöhler (ab 58 Min. Benjamin Rawe), Janik Brosch, Marcus Klewe, Erhan Köse (ab 58 Min. Wladislaw Daljuk), Tim Krüger, Sebastian Klaas, Patrick Cöhring, Genadi Krieger

Tore:
1 : 0  Brandenburg (16.), 2 : 0  Brandenburg (51.), 3 : 0  Stierle (55.), 4 : 0  Pott (71.)
 

13_06_03 - BrandenburgLemgo

Bildquelle: Neue Westfälische

Leider ist es schon vorbei…

34. Spieltag (9.6.2013): VfL Frotheim – SV Rödinghausen II   2 : 6 (0 : 1)


Seltsame Abseitsentscheidungen

Die Vorzeichen waren alles andere als günstig: Nur ein Sieg bei gleichzeitigen Niederlagen von Union Varl (gegen den geretteten SV Hausberge) und SuS Wulferdingsen (gegen TuS Tengern II) hätten den Klassenerhalt bedeutet.
Doch es sollte nicht sein.

Vor einer würdigen Abschlusskulisse von 180 Zuschauern nutzte der Tabellenführer gleich die erste Chance zur Führung. Rödinghausen erwies sich als deutlich spielstärker und diktierte den Verlauf zunächst über weite Strecken. Doch Frotheim, wieder einmal ohne einige verletzte Stammkräfte, setzte immer wieder Nadelstiche. In der 28. Minute pfiff der unglücklich leitende Referee ein Tor von Marvin Stierle ab wegen angeblicher Abseitsstellung – eine mehr als zweifelhafte Entscheidung. Einige viel versprechende Frotheimer Angriffe wurden nicht konsequent genug zu Ende gespielt. Ein Unentschieden zur Halbzeit wäre möglich gewesen, wobei auch der SVR drei gute Chancen teilweise kläglich vergab.

Torreiche zweite Spielhälfte

Im zweiten Spielabschnitt gelang den Herfordern wiederum ein frühes Tor. Doch der VfL kam nach schönem Spielzug durch Bastian Pott zum Anschlusstreffer. Erneut hatte der Gast die passende Antwort und erhöhte auf 3:1.
Willi Olfert verkürzte auf 2:3. In dieser Phase bestand durchaus die Möglichkeit, dem Spiel noch eine Wendung zu geben.
Wieder einmal piff sich der Schiedsrichter in dieser sehr fairen Partie in den Vordergrund, als er zunächst Marvin Stierles zweites Tor wegen angeblicher Abseitsstellung (eindeutig kein Abseits) abpfiff.
Mit dem 4:2 jedoch war die Entscheidung herbeigeführt. Die Tore 5 und 6 (hierbei stand der Block über drei Meter im Abseits!) der Rödinghauser waren dann des Guten auch etwas zu viel. Vier Treffer schlechter war der VfL keineswegs.

Auch ein Sieg hätte nicht geholfen. Mit einer guten Leistung verabschiedet sich der VfL Frotheim nach zwei Spielzeiten aus der Bezirksliga.
Bleibt nur die Erkenntnis, dass mit dem, was der VfL gegen Rödinghausen gezeigt hat, der Klassenerhalt kein Problem gewesen wäre.


 

VfL Frotheim: Daniel Löwen, Eike Tegeler (ab 70 Min. Alexander Kasten), Rudi Olfert, Dominik Gräve (ab 76 Min. Tobias Borchert), Christopher Kellweries (ab 17 Min. Willi Olfert), Sebastian Breuer, Sören Manske, Bastian Pott, Dennis Brandenburg, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle

SV Rödinghausen II:
Andreas Krack, Sebastian Müller, Niklas Kerksiek (ab 60 Min. Lukas Lümkemann), Arne Knigge, Darius Duda, Samir Bobaj, Rene Kagels, Egon Peters, Andreas Wochmin (ab 65 Min. Sebastian Block), Alexander Schal, Nils Mühlenweg (ab 72 Min. Marcel Ebmeyer)

Tore:
0 : 1  Wochmin (4.), 0 : 2  Peters (47.), 1 : 2  Pott (51.), 1 : 3  Mühlenweg (55.), 2 : 3  W. Olfert (68.), 2 : 4  Peters (76.), 2 : 5  Kagels (86.), 2 : 6  Block (90.)

2013_06_11_Spielszene1

Bildquelle: Neue Westfälische

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