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FB1 TT TU AER

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VfL Frotheim

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TuRa Espelkamp II

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FC Oppenwehe

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TuS Levern

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SV Hüllhorst-Ob.

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TuSpo Rahden

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SV Schnathorst II

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8

TuS Gehlenbeck II

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9

BSC Blasheim II

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10

TuS Dielingen II

0

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11

Holsener SV

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12

TuS Oppendorf

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13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

VfL Frotheim I - Spielberichte 2013/14

Heimschlappe gegen Titelaspiranten

1. Spieltag (18.8.2013): VfL Frotheim – TuS Dielingen   1 : 3 (0 : 3)

Vor dem Spiel: Trainer Holger Sarres musste leider wieder auf einige Spieler verzichten. Die Liste der abwesenden Spieler erstreckte sich über Dennis Brandenburg (beruflich verhindert), Matthias Rooch (Knieverletzung), Janes Hußmann (Aufbautraining nach Kreuzband-OP), Dominik Gräve (Studium), Marcel Gräve (Bänderdehnung) bis hin zu Pascal Januschewski (Urlaub). Zur Freude aller saß David Simonjan zum ersten Mal nach seiner langen Verletzung wieder auf der Ersatzbank.

Dielingen stark, Frotheim im Tiefschlaf

Die rund 50 Zuschauer bekamen ein starkes Spiel zu sehen. Leider eher vonseiten der Gäste. Dielingen unterstrich sofort, warum die Konkurrenz sie fast komplett als Titelanwärter genannt hat. Frotheim kam kaum in die Zweikämpfe, hatte ein extrem schlechtes Passspiel und eine schläfrige Rückwärtsbewegung. So wunderte es kaum einen, dass die starke Offensivabteilung der Dielinger nach 30 Minuten durch Heidemann, Akti und Wüppenhorst 3:0 führte. Nach 35 Minuten nahm Trainer Holger Sarres schon den ersten Wechsel vor. Obwohl es jeden hätte treffen können, war es Alexander Kasten, der vorzeitig das Spielfeld verlassen musste. Bis zur Halbzeit hatte Dielingen noch zwei bis drei gute Einschussmöglichkeiten, vor allem durch den immer wieder aktiven Christian Wüppenhorst und den ständigen Gefahrenherd Stephan Heidemann. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich Torwart Markus Meier beim Rauslaufen in einem Zusammenprall mit Marco Stagge. Holger Sarres reagierte sofort, da Meier Blut spuckte und die Befürchtung bestand, dass es sich um eine innere Verletzung handeln könne. Steffen Haake zog sich für die zweite Hälfte um. Gute Besserung!!!

Frotheim besser, Frotheim in Unterzahl, Frotheim verliert

Ein völlig anderes Bild bot sich den Zuschauern in der zweiten Hälfte der Partie: War es in der ersten Halbzeit noch Dielingen, das das Zepter in der Hand hielt, agierte Frotheim in der zweiten Spielhälfte deutlich galliger. Auch die spielerischen Komponenten und das Defensivverhalten waren deutlich verbessert. In der 50 Minute traf Marvin Stierle trocken, aber nicht ganz unhaltbar zum 1:3- Anschlusstreffer. Dem voraus ging ein starker Ballgewinn von Außenverteidiger Tobias Borchert, der bediente den zentral eingelaufenen Bollmeier, der mustergültig auf Stierle ablegte. Leider folgte in der 55. Minute ein weiterer Rückschlag für den VfL Frotheim, Mittelfeldmann Rudi Olfert beging ein taktisches Foul am Mittelkreis, leider sein zweites, und somit musste er mit Gelb-rot den Platz verlassen. Olfert fehlt dem VfL am nächsten Wochenende sicher schmerzlich. Trotz der Unterzahl war es Frotheim, das die Torchancen hatte. Marvin Stierle tauchte freistehend vorm Torwart auf und ein Schuss aus dem Gewühl von Stierle wurde noch geblockt. Sebastian Bollmeier und Marcel Piewitt versuchten es aus der Distanz und scheiterten am zu kleinen Tor. Vom TuS Dielingen gab es keine Einschussmöglichkeiten mehr zu vermelden. Frotheim beschränkte sich nach vielen Minuten in Unterzahl und trotz Umstellung auf Dreierkette auch darauf, kein Tor mehr zu kassieren. In der 67. Minute kam David Simonjan dann zu seinem Comeback und dieser belebte das Spiel des VfL Frotheim nochmal deutlich. Immer wieder war es Simonjan, der Tempo anzog oder aus dem Spiel nahm, was dem VfL Frotheim merklich gut tat. Leider reichte es nicht mehr zum Anschlusstreffer, sonst wäre der TuS Dielingen eventuell noch bestraft worden.

Eine erste verschlafene Halbzeit, ähnlich wie gegen Alswede. Eine starke und disziplinierte zweite Halbzeit, auf die der VfL  gut aufbauen kann. Im nächsten Spiel kommt der sicherlich nicht schwächere SC Isenstedt, wo der VfL sicher wieder als Außenseiter in die Partie geht. Behält man die Galligkeit und Zweikampfstärke aus der zweiten Halbzeit bei, ist es sicherlich auch am nächsten Sonntag möglich, den SC Isenstedt ein klein bisschen zu ärgern. Positiv ist zu sehen, dass man in der zweiten Halbzeit auch keine Torchance mehr trotz Unterzahl zuließ.

(Christopher Kellweries)

VFL Frotheim: Meier (46 Min. Haake), Borchert, Kasten (35 Min. Kellweries), Depping, Breuer, Manske (67 Min. Simonyan) Olfert, Schütte, Piewitt, Stierle, Bollmeier

TuS Dielingen:
Pieper, Lekon, Neumann, Sporleder, Wüppenhorst, Akti, Heidemann (53 Min. Goeren), Stagge (60 Min. Tuerker), Gress (83 Min. Ferreira), Stagge, Wessel

Tore:
0 : 1  Akti (10.), 0 : 2  Heideman (18.), 0 : 3  Wüppenhorst (20.), 1 : 3  Stierle (50.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-rote Karte gegen Rudi Olfert (55.)

2013_08_18_VfL-Dielingen_Depping

Punkt in der Nachspielzeit verloren

2. Spieltag (25.8.2013): SC Isenstedt – VfL Frotheim   4 : 3 (2 : 1)

Ausgeglichene erste Hälfte

Mit enttäuschten Gesichtern mussten die VfL-er wieder nach Hause fahren. Vor einer stattlichen Derbykulisse ging das Derby mit 3:4 verloren.
Isenstedt kam gleich mit dem ersten Zuspiel in die Spitze zur Führung (Christian Gieselmann, 3.). Die VfL-Abwehr sah dabei nicht gut aus, wobei Markus Meier beim Herauslaufen einen Schritt zu spät war.
Doch nur wenige Minuten später traf Sebastian Bollmeier per Linksschuss zum Ausgleich.
Über weite Strecken überließ der ISC dem VfL Frotheim Ball und Spiel, war aber durch seine gutklassige Offensivabteilung stets gefährlich. So vergab allein Isenstedts Alexander Koch zwei gute Möglichkeiten: Einmal hielt Meier bravourös (15.), einmal traf er nur den Pfosten (23.).
Doch auch der VfL-Angriff stellte die Abwehr der Gastgeber mehrfach vor große  Probleme und erspielte sich Möglichkeiten (20., 24., 33.).
Fast mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Koch per Flachschuss von der Sechzehnerkante auf 2:1 zum schmeichelhaften Führungstreffer.

Aufholjagd wird nicht belohnt

Frotheim kam nur schwer in den zweiten Spielabschnitt. Eine Nachlässigkeit in der Defensive bestrafte der eingewechselte Kröcker mit dem 3:1 (62.). Dem VfL fiel zu diesem Zeitpunkt offensiv nicht ganz viel ein. Umgekehrt hätte Isenstedt erhöhen können, doch es stand ein zweites Mal der Frotheimer Pfosten im Weg.
Doch da brachte der junge ISC-Keeper Jerome Thomas Frotheim wieder ins Spiel. Er trat über eine harmlose Rückgabe und Dennis Brandenburg bedankte sich mit dem Anschlusstreffer (64).
Der VfL wurde jetzt besser. Marcel Piewitt traf in der 80. Minute per Linksschuss zum nicht unverdienten Ausgleich.
Dann plätscherte das Spiel so vor sich hin, ehe der Schiedsrichter aus unerfindlichen Gründen eine lange Nachspielphase einläutete. Vier Minuten und 30 Sekunden nach Ende der offiziellen 90 Minuten landete ein Klärungsversuch von Christopher Kellweries nach einem Freistoß von der Mittellinie im eigenen Kasten.

Der VfL mit dem reiferen Spiel, der ISC mit den klareren Chancen. Aber wer damit gerechnet hatte, dass der Titelfavorit den VfL Frotheim an die Wand spielt, sah sich getäuscht. Vom Spielverlauf her war die Niederlage äußerst unglücklich. Trotz des insgesamt ordentlichen Spiels mit vielen guten Ansätzen steht der VfL nach zwei Spieltagen mit null Punkten da.

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VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten, Simon Depping, Tobias Borchert, Sören Manske (75. Christopher Kellweries), Janik Schütte (75. Dominik Gräve), Dennis Brandenburg, Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (46. Sebastian Breuer)

SC Isenstedt:
Jerome Thomas, Tobias Bölk, Benedikt Schwarz (46. Dennis Kröcker), Pierre-Maurice Katenbrink, Nicki Jasinski, Christian Vogt, Tobias Böker, Alexander Koch (70. Chris Götze), Christian Gieselmann (61. Frederic Freye), Marco Radtke, Jonas Lindenblatt

Tore:
1 : 0  Gieselmann (3.), 1 : 1  Bollmeier (9.), 2 : 1  Koch (44.), 3 : 1  Kröcker (62.), 3 : 2  Brandenburg (64.), 3 : 3  Piewitt (80.), 4 : 3  Kellweries (90.+5 – Eigentor)

 

2013_08_25_ISC-VfL01
2013_08_25_ISC-VfL02

Erster Sieg

3. Spieltag (1.9.2013): VfL Frotheim – SV Hüllhorst-Ob.   3 : 0  (1 : 0)

Vor dem Spiel: Trainer Holger Sarres war wieder gezwungen, Veränderungen in seiner Startelf vorzunehmen. So fehlten neben den Langzeitverletzten Janes Hußmann (Aufbautraining nach Kreuzband-OP) und Marcel Gräve (im Training nach Sprungelenksverletzung) Janik Schütte (Seminar), Eike Tegeler (Schambeinverletzung), Marvin Stierle (Schichtarbeit), Pascal Januschewski (Urlaub) und Dominik Gräve (Studium). Rudi Olfert kehrte nach seiner Sperre zurück in den Kader und stand auch wieder in der Startelf.

Ruhige und souveräne Frotheimer

Vor einer sehr guten Zuschauerkulisse boten die Frotheimer eine ruhige und abgeklärte Vorstellung. Extrem tief stehende Hüllhorster machten es den Frotheimern unheimlich schwer, Akzente in der Offensive zu setzen. Dieses tiefe Agieren war sicherlich auch der hohen Anzahl an Gegentoren der Hüllhorster geschuldet. Frotheim hatte trotzdem die ein oder andere Möglichkeit, Bollmeier verzog knapp, ein Distanzschuss von Brandenburg verfehlte die Latte und einige gefällige Spielzüge wurden durch einen Hüllhorster Schenkel oder Fuß in letzter Instanz noch unterbrochen. So brauchte es einen Eckball von Marcel Piewitt, den Tobias Borchert am kurzen Pfosten in der 21. Minute ins lange Eck verlängerte.
In der Defensive ließ Frotheim zu keiner Zeit Unsicherheiten aufkommen. Es ging mit einem schmeichelhaften 0:1 aus Hüllhorster Sicht in die Pause.

Frotheim erhöht und spielt sehr diszipliniert

Nach der Halbzeit ließ sich Frotheim auch nicht zu Fehlern locken. Hüllhorst agierte nun noch tiefer und Frotheim legte im Passspiel wie in der Laufbereitschaft noch eine Schippe drauf. So scheiterten Bollmeier und Brandenburg einige Male am wohl besten Hüllhorster, Torwart Braunsberger. In der 66. Minute war dann der Abwehrriegel komplett durchbrochen Bollmeier legte auf Brandenburg ab, der vollstreckte gekonnt und brachte den Ball im unteren linken Eck unhaltbar unter. Darauf folgten noch einige gefällige Kombinationen, ohne die Defensivbewegung zu vernachlässigen. Torchancen, um das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben, hatten Brandenburg, Olfert, Piewitt, Bollmeier und Simonjan. In der 89. Minute fand eine solch gefällige Kombination den Weg zu Rudi Olfert, der nur noch in das leere Tor einschieben musste. In der Defensive ließ Frotheim bis auf einen verunglückten Schuss auch nur eine Ecke zu. Der gute Schiedsrichter pfiff pünktlich ab und Frotheim war froh über die ersten drei Punkte in der Kreisliga A.

Frotheim agierte über 90 Minute konzentriert und verfiel nicht in den Wahn, nur noch an das Tore Schießen zu denken. Ist hier eine Reife im Gegensatz zu alten Zeiten zu erkennen??? Abwarten! Schön wäre es, die Mannschaft mal in Komplettbesetzung zu sehen, es fehlen noch einige Leistungsträger, bzw. sind diese auch angeschlagen in die Saison gegangen. Das Limit ist noch lange nicht erreicht, aber die Saison auch noch jung. Am kommenden Dienstag reist der VfL Frotheim zum VfB Fabbenstedt, der als gefestigte Mittelfeldmannschaft einzuschätzen ist. Auch hier wird der VfL versuchen Zählbares mitzunehmen.

VfL Frotheim: Meier, Kasten, Depping (82. Kellweries), Borchert, Manske, Olfert, Breuer (68. Rooch), Piewitt,  Bollmeier, Simonjan, Brandenburg (82. Kowalczyk)

SV Hüllhorst-Oberbauerschaft:
Braunsberger, Schlüter, Bartelheimer, Heidemann, Bulut, Lütkemeyer, Geistdörfer, Kirmaci, Braunsberger, Julian Granzow, Lübbert

Tore:
1 : 0  Borchert (21.), 2 : 0  Brandenburg (66.), 3 : 0  Olfert (89.)

Besondere Vorkomnisse:
Heidemann (gelb/rot 89. Min)
 

Ganz klare Sache

4. Spieltag (3.9.2013): VfB Fabbenstedt – VfL Frotheim   0 : 3 (0 : 2)

VfL zweikampfstark

Wegen des anstehenden Blasheimer Marktes wurde dieses Spiel auf den Dienstagabend vorgezogen.
Der VfL startete druckvoll und ging mit der ersten Chance durch Sebastian Bollmeier gleich in Führung (5.).
Mit dem 1:0 im Rücken spielte es sich scheinbar leichter. Die Defensive um Simon Depping und Alexander Kasten stand sicher. Selten musste Markus Meier lange Bälle pflücken.
In der Offensive erspielte sich der VfL mehrere gute Möglichkeiten. Allein Marvin Stierle scheiterte zweimal völlig blank stehend an Fabbenstedts Torwart Henning Bremermann. Letzterer holte – sichtlich genervt durch die zahlreichen riskanten Rückpässe seiner Vorderleute – Sebastian Bollmeier von den Beinen, nachdem dieser schon an ihm vorbei gelaufen war (34.). Rot für den Keeper und Elfmeter. Der sonst so sichere Janik Schütte schoss den Ball allerdings an den Pfosten.
Nachdem Frotheim drei weitere Hunderprozenter vergeben hatte, markierte Bollmeier fast mit dem Halbzeitpfiff das vorentscheidende 2:0. In dieser Szene setzte er sich gegen vier Gegenspieler durch.

Hässliche zweite Halbzeit

In den ersten zehn Minuten passierte kaum etwas. Danach wurde das Match ruppiger. Die Spielunterbrechungen waren für den niemals aufgebenden Gastgeber förderlicher als für den VfL, der sich trotz Überzahl in dieser Phase schwer tat. Einige gelbe Karten und viele Freistöße auf beiden Seiten waren die Folge.
Fabbenstedt machte auf, um zum Anschluss zu kommen. Dabei konnten sie sich in den meisten Fällen darauf verlassen, dass der VfL nach Ballgewinn schlampige Pässe in die Spitze spielte oder dass der Schiedsrichter auf Abseits entschied (in mehreren Szenen äußerst fraglich). Dennoch kam Frotheim zu reichlich Torchancen, die jedoch in den meisten Fällen kläglich vergeben wurden.
So dauerte es bis zur 85. Minute, ehe Dennis Brandenburg mit dem 3:0 den Deckel ganz drauf setzte. Kurz vor Schluss wäre der VfB mit seiner einzigen echten Möglichkeit fast noch zum Ehrentreffer gekommen.

Der VfL findet nach mäßigem Saisonstart langsam in die Spur. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung, mehr Zweikampfstärke und Torgefahr als am vergangenen Sonntag war der Dreier hoch verdient, hätte jedoch – gegen allerdings dezimierte Fabbenstedter – weitaus höher ausfallen müssen.
Dennoch hat der VfL noch reichlich Luft nach oben.

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten, Simon Depping, Tobias Borchert, Rudi Olfert, Janik Schütte (85. Christopher Kellweries), Sören Manske, Marcel Piewitt (70. Sebastian Breuer), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (64. Dennis Brandenburg)

VfB Fabbenstedt:
Henning Bremermann, Stefan Kröger (46. Marc Rüter), Cedric Schmidt, Philip Bünemann, Christoph Schmidt, Jakob Rolfs (70. Hüseyin Aydogan), Oliver Wehmeyer (37. Malte Grabenkamp), Cristopher Rührup, Daniel Vogt, Gerald Grabenkamp, Janes Riechmann

Tore:
0 : 1  Bollmeier (5.), 0 : 2  Bollmeier (45.+2), 0 : 3  Brandenburg (85.)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte für Henning Bremermann (35.), Janik Schütte verschießt Foulelfmeter (37.)
 

Arbeitssieg in einem zerfahrenen Spiel

5. Spieltag (15.9.2013): VfL Frotheim – BW Oberbauerschaft   1 : 0 (0 : 0)

Chancenübergewicht wird nicht genutzt

Bei angenehmem Spätsommerwetter hatten sich knapp 130 Zuschauer eingefunden, die ein insgesamt intensives, jedoch sehr zerfahrenes Match sahen.
BW Oberbauerschaft hätte nach drei Minuten durch einen Kopfball in Führung gehen können, doch dieser strich knapp am Frotheimer Gehäuse vorbei.
Nach fünf Minuten übernahm der VfL die Initiative und zeigte die reifere Spielanlage. Doch es dauerte bis zur 25. Minute, ehe mal eine wirklich zwingende Offensivaktion dabei herauskam. Das war allerdings eine Doppelchance der Marke „muss reingehen“, doch Marvin Stierle schoss etwas zu unplatziert. Sebastian Bollmeier, Dennis Brandenburg und wiederum Stierle machten es wenig später nicht besser. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte BWO diese fahrlässige Chancenversieben fast durch eine Konterchance bestraft.

Teilweise ruppig

Nachdem Frotheim in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit zwei weitere Möglichkeiten ausließ, war es dann Tobias Borchert, der eine Freistoßflanke Janik Schüttes per Kopf zur verdienten Führung nutzte.
Bis zur 70. Minute verpasste es der VfL, den Sack zuzumachen und ließ wieder mal Einiges liegen. Umgekehrt hatte auch die „Macht vom Wiehen“ die Chance zum Ausgleich. Das Spiel wurde nun immer zerfahrener, teilweise ruppig. Einige hässliche Fouls mussten die Zuschauer sehen.
In der letzten Viertelstunde warf BWO dann alles nach vorne und hatte nun deutlich mehr vom Spiel. In der 80. Minute foulte Alexander Kasten seinen Gegenspieler, sodass der ordentlich pfeifende Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Doch Markus Meier konnte den schwach geschossenen Ball im Nachfassen festhalten.
Kurz darauf kam es zu einer unschönen Rudelbildung. Der Oberbauerschafter Brosend watschte Marvin Stierle, der den Ball nach einem Einwurf nicht sofort zurückgegeben hatte. Zum Glück des Gästespielers konnte der Schiedsrichter die Aktion nicht genau sehen und beließ es bei gelben Karten für beide Akteure.
Nach fünfminütiger Nachspielzeit war dann Schluss.

Aufgrund des gehaltenen Elfmeters kurz vor dem Ende der Partie kann man den Sieg sicherlich als glücklich bezeichnen. Über ein Unentschieden hätte man sich aufgrund der vergebenen Möglichkeiten jedoch nicht beschweren dürfen. Mit Blick auf die gesamten 90 Minuten und ein Chancenverhältnis von 9:5 für den VfL ist der Dreier jedoch ein verdienter Arbeitssieg.

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten (81. Marcel Gräve), Simon Depping, Tobias Borchert, Sören Manske, Janik Schütte, Dennis Brandenburg, Marcel Piewitt (70. Sebastian Breuer), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (81. Matthias Rooch)

SV BW Oberbauerschaft:
Daniel Kruse, Christian Bartelheimer, Dominik Riemer, Maik Reibetanz, Michael Büker, Alexander Faut (79. Jack Baldin), Patrick Brosend, Sven Oevermann, Tim Tödtmann, Alexej Bojkow (46. Marcel Becker), Chris Andre Leffler (57. Jan Kuschnereit)

Tor: 1 : 0  Borchert (55.)

Besondere Vorkommnisse:
Meier hält Foulelfmeter von Oevermann (80.)

 

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VfL Frotheim I

Drei Punkte hergeschenkt

6. Spieltag (17.9.2013): TuS Tengern III – VfL Frotheim    3 : 2 (1 : 1)

Spiel wiegt hin und her

Der VfL musste ohne die Herren Depping, Hußmann, D. Gräve, Tegeler und Olfert antreten. Marvin Stierle, Christopher Kellweries und Matthias Rooch saßen angeschlagen auf der Bank.

In einem zweikampfintensivem Match, in dem es rauf und runter ging, neutralisierten sich beide Teams zunächst, ehe es zu einer Vielzahl an Chancen kam.
- 18. Minute: Dennis Brandenburg taucht völlig frei vorm Torwart auf und verdaddelt diese Hundertprozentige.
- 26. Minute: Ein Tengeraner Stürmer macht es auf der anderen Seite nicht besser. Tengern kommt jetzt ins Spiel, der VfL hingegen produziert Fehlpässe am laufenden Band.
- 35. Minute: Daraus folgt die zweite dicke Chance der Kleeblätter, die knapp vorbeigeht.
- 37. Minute: Holger Sarres ermahnte die seinen, aufzuwachen, ehe es klingelt. Doch zu spät: Ballverlust im VfL-Mittelfeld, Flanke von außen, Jendrik Kröger bringt den Ball in Stürmermanier im Tor unter.
- 38. Minute: Im Gegenzug kommt Sebastian Bollmeier nach Pass von Janik Schütte an Torwart Daubitz vorbei und gleicht aus.
- 40. Minute: Riesenchance für Frotheims Sebastian Breuer, doch Daubitz hält.
- 41. Minute: Bollmeier schießt knapp am Tengeraner Gehäuse vorbei.
- 45. Minute: Eine gute Kopfballchance von Tengern streicht am Pfosten vorbei.
Aufgrund des ausgeglichenen Chancenverhältnisses geht es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Kabine.

VfL verliert kurz vor Schluss

- 51. Minute: Bollmeier lässt seinen Gegenspieler aussteigen und wuchtet den Ball aus 14m in den Knick.
- 55. Minute: Sören Manske rettet für den geschlagenen VfL-Keeper Markus Meier auf der Linie.
- 57. Minute: Meier hält im 1:1-Duell gegen einen Tengeraner Stürmer.
- 58. Minute: Meier fängt einen gefährlichen Flachschuss.
- 59. Minute: Bollmeier verzieht 9m vor dem Tor.
- 66. Minute: Ausgleich. Rohleder setzt sich über die halbrechte Angriffsseite durch und trifft per Linksschuss ins lange Eck.
- 67. Minute: Bollmeier verzieht eine Volleyabnahme 12m vor dem Tengeraner Tor.
- 70. Minute: Freistoß von Tengern an die Lattenoberkante.
- 77. Minute: Riesenchance Marcel Piewitt, doch ein Verteidiger klärt auf der Linie für den geschlagenen Daubitz.
- 79. Minute: Janik Schütte steht frei vorm Tor, doch Preußen-Schiedsrichter Fritz entscheidet zum Unverständnis aller auf Abseits.
- 86. Minute: Tengern köpft an die Latte.
- 87. Minute: Daniel Kröger lässt zwei Frotheimer mit einfachen Mitteln stehen und trifft zum 3:2.
- 90. Minute: Bollmeier verfehlt das Tengeraner Tor um 10cm.

Letztlich hat der VfL Frotheim sich diese überflüssige Niederlage gegen allzeit griffige Tengeraner selbst zuzuschreiben. Die Leistung war irgendwo zwischen mittelmäßig und mäßig, wobei die Vielzahl an Fehlpässen und überhaupt die Unruhe im Passspiel auffiel. Wann immer der VfL konstruktiv spielte, bekam Tengern Probleme. Der Dreier für Tengern ist sicherlich sehr glücklich, aber nicht unverdient. Zu allem Überfluss verletzte sich Dennis Brandenburg bei einem harten Zweikampf am Mittelfuß.


 

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sören Manske, Janik Schütte, Dennis Brandenburg  (66. Matthias Rooch), Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Sebastian Breuer (80. Marvin Stierle)

TuS Tengern III:
Rene Daubitz, Clemens Rohleder, Pascal Gessat (90. Oliver Hinter), Lars Bohlmann (35. Jonas Schnake), Julian Ferber, Matthias Velten (65. Timo Nuyken), Torben Krause, Dennis Janzen, Sascha Knicker, Jendrik Kröger, Daniel Kröger

Tore:
1 : 0  J. Kröger (37.), 1 : 1  Bollmeier (38.), 1 : 2  Bollmeier (51.), 2 : 2  Rohleder (66.), 3 : 2  D. Kröger (87.)

 

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Verdiente, aber vermeidbare Niederlage

7. Spieltag (22.9.2013): SuS Holzhausen – VfL Frotheim    3 : 0 (1 : 0)

Es wurde der erwartet schwere Gang zum ambitionierten SuS Holzhausen.
Entgegen der Trainererwartungen wurde der VfL nicht mit aggressivem  Angriffspressing konfrontiert, sondern es entwickelte sich ein Spiel, in dem beide Defensivverbünde konzentriert und gut funktionierten.
Die sich ergebenen Chancen waren in weiten Teilen der ersten Halbzeit auf beiden Seiten folglich spärlich gesät.
In der 10. Minute tauchte Holzhausens Koch relativ unbedrängt aus aussichtsreicher Position vor dem Frotheimer Steffen Haake (vertrat den kurzfristig erkrankten Markus Meier gut) auf, verzog aber knapp.
Die folgenden Torchancen gehörten dem VfL.
Ein Schuss von Dennis Brandenburg in den rechten, oberen Torwinkel wurde von Holzhausens Keeper klasse pariert. Ach die Fußabwehr Klappers, gegen den frei vor ihm auftauchenden Sebastian Bollmeier, klappte.
Ein weiterer Versuch Bollmeiers aus 30 Metern strich knapp am rechten Pfosten vorbei.
Die Schlussphase der ersten Hälfte hatte es in sich und gehörte zum Leidwesen der Frotheimer Anhänger dem Gastgeber.
Keeper Haake verschätzte sich beim Rauslaufen, den dadurch möglichen Torerfolg für Pieper kratzte Alexander Kasten von der Torlinie.
Einen Freistoß Hegeners, aus halbrechter Position, konnte Torhüter Haake gerade noch, um den linken Pfosten bugsieren.
Die daraus resultierende Ecke verwertete der leider völlig blank stehende Lidke volley zum 1:0.
Eine weitere  Chance Hegeners verfehlte knapp links ihr Ziel.
Nicht unerwähnt soll eine gute Gelegenheit der Frotheimer sein. Nach schnell vorgetragenem Passspiel konnte Klapper einen Schuss von Matze Rooch gerade so entschärfen.

Die VfL-Mannen waren nach der Pause wieder wach und hätten in der folgenden Viertelstunde durchaus den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich erzielen können.
Doch weder Bollmeier (frei vor dem Holzhauser Gehäuse) noch Marvin Stierles 20-Meter-Volleydrehschuss fanden ihr Ziel im SuS-Tornetz. Zugegebenermaßen waren das leider die letzten ernennenswerte Torschüsse auf Frotheimer Seite. Man gab sich nicht auf oder verzagte. Trotz allem gehörten fortan die meisten zwingenden Aktionen den Gastgebern.
Die Tore zum 2:0 (Pieper) und 3:0 (Schultz) resultierten aus schnell vorgetragenen Kontern nach Frotheimer Ballverlusten. Daneben ergaben sich weiter Chancen für dreimal Pieper, Koch, Hegener und Titkemeyer.

Unter dem Strich eine verdiente Niederlage mit guten Ansätzen auf Frotheimer Seite.
Man sollte schnellstmöglich die momentane Abschlussschwäche verscheuchen, um den nächsten Dreier einfahren zu können.

(Holger Sarres)
 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Alexander Kasten (83. Eike Tegeler), Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sören Manske, Janik Schütte, Matthias Rooch (62. Rudi Olfert), Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Dennis Brandenburg (46. Marvin Stierle)

SuS Holzhausen:
Pascal Klapper, Michael van Brackel, Martin Lidke, Dominik Zielke, Sascha Ludwig (54. Cerryg Forward), Kevin Joerend, Dennis Schultz, Leonard Pieper (76. Christian Obering), Jan-Hendrik Titkemeyer, Andre Koch (83. Marc-Hendrik Finke), Pascal Hegner

Tore:
1 : 0  Lidke (43.), 2 : 0  Pieper (68.), 3 : 0  Schultz (82.)
 

Desolate Frotheimer

8. Spieltag (29.9.2013): VfL Frotheim – TuS Levern    0 : 1 (0 : 0)

Vor dem Spiel: Trainer Holger Sarres hatte wieder mal einige Ausfälle zu verkraften. Neben den Langzeitabwesenden Simon Depping und Janes Hußmann gesellten sich zum Spiel gegen den TuS aus Levern noch Marcel Gräve (Grippe), Christopher Kellweries (weiterhin grippaler Infekt), Janik Schütte (Studium), Matthias Rooch (Studium) und Pascal Januschewski (Studium). Somit fehlten Holger Sarres mal wieder sieben Leute, was die Leistung am heutigen Tag sicherlich trotzdem nicht erklärt.

Griffige Leveraner, müde und schläfrige Frotheimer

Bei bestem Fußballwetter und wie immer guter Zuschauerkulisse begann das Spiel. Von der ersten Minute zeigte sich, dass dies ein sehr zerfahrenes Spiel auf unterem Kreisliganiveau werden würde. Stockfehler, Passspielfehler, schlechtes Zweikampfverhalten und kaum zwingende Offensivaktionen bestimmten die Anfangsphase. Danach waren es die Leveraner, die das Spiel mit einfachsten Mitteln anfingen zu bestimmen. Gutes Zweikampfverhalten, sowie schnelle Bälle in die Spitze auf den ständigen Gefahrenherd Marius Hellmich, reichten aus, um die Frotheimer einige Male in Bedrängnis zu bringen. So wunderte es kaum einen, dass Frotheim in der ersten Hälfte lediglich einmal aus abseitsverdächtiger Position auf das Leveraner Tor schoss (27 Min. Bollmeier). Levern hingegen fühlte sich in der Partie immer wohler und wurde von Minute zu Minute selbstbewusster. Holger Binder hielt die Defensivreihe sehr gut zusammen und vor allem im Mittelfeld gewann Levern mit zunehmender Spielzeit absolut die Oberhand. Einige gute Torchancen wurden durch den einzigen Frotheimer in Normalform (Markus Meier) vereitelt. Möglicher Halbzeitstand 0-2, mit viel Glück ging Frotheim mit einem 0-0 in die Pause.

Keine Veränderung, Levern bestraft Frotheim


Nach der Halbzeitpause sollte sich nichts grundlegend ändern. Mit den einfachen Tugenden des Fußballs schaffte es Levern immer wieder, die Frotheimer in Bedrängnis zu bringen und Torchancen zu erspielen. Markus Meier hielt etliche Male im 1:1 weltklasse. In der „besten“ Phase der Frotheimer gelang den den Nordkreislern dann die verdiente Führung. In der 78. Minute zog Marius Hellmich trocken vom 16er ab und der Ball schlug unhaltbar im langen Eck ein. Im Gegenzug hatte Marvin Stierle fast die passende Antwort parat, nach schönem Zuspiel und trockenem Abschluss sprang der Ball vom Innenpfosten wieder aus dem Tor. Dieser Ausgleich wäre aber im hohen Maße unverdient gewesen. Die letzten Minuten passierte nicht mehr viel, sodass der gut leitende Schiedsrichter Rames El Bana pünktlich Abpfiff. Ausgelassene Freude machte sich bei Levern breit, die mit so einer Leistung sicher noch nicht als Absteiger feststehen. Unzufriedenheit und ein wenig Trauer über wieder mal drei abgeschenkte Punkte bei den Frotheimern.

Ein herber Rückschlag in der positiven Entwicklung der Mannschaft, nach guten Leistungen ist so ein Spiel fast unerklärlich. Levern gewann absolut verdient. Der VfL muss nun aufpassen, nicht in die unteren Ränge reinzurutschen. Im nächsten Spiel gegen Vehlage begegnet man wieder einem Gegner auf Augenhöhe, es bedarf aber einer Leistungssteigerung von 200%, um Zählbares mitzunehmen.

 

(Christopher Kellweries)
 

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten (55. Waldemar Degen), Eike Tegeler, Tobias Borchert, Sören Manske (46. Sebastian Breuer), Rudi Olfert, Dennis Brandenburg, Marcel Piewitt (82. Philip Kulp), Sebasian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle

TuS Levern:
Frank Rodenbeck, Marcel Henkel, Marco Wichering (72. Jochen Hegerfeld), Ralf Langenberg, Holger Binder, Daniel Hegerfeld, Nico Uchtmann, Christoph Kellweier, Marcel Neugebauer (81. Nils Langelahn), Marius Helmich, Andreas Szimansky

Tor:
0 : 1  Helmich (79.)

 

Vierte Niederlage in Folge

9. Spieltag (6.10.2013): VfL Frotheim – SC BW Vehlage    0 : 1 (0 : 1)


Entscheidende Anfangsphase

Die Quittung der letzten Wochen merkte man an den Zuschauerzahlen, die für Frotheimer Verhältnisse relativ gering waren.

Die Geschichte des Spiels ist relativ schnell erzählt. Nach dem Graupenkick der Vorwoche merkte man dem VfL das Bemühen um Wiedergutmachung an.
In der fünften Minute setzte Kapitän Sebastian Bollmeier einen Kopfball an die Latte. Drei Minuten später erzielte der Vehlager Penner das 1:0, wobei er den Ball mit der Hand an Frotheims Alexander Kasten vorbeigeschmuggelt hatte. Alle hatten es gesehen. Außer leider dem Schiedsrichter, dessen Pfeife zum Entsetzen der Frotheimer stumm blieb.
Danach machte Frotheim weiter das Spiel und drängte Vehlage tief in die eigene Hälfte. Diese waren im Prinzip nur darauf aus, das Ergebnis zu verwalten. Gegen die 11-Mann-Abwehr tat sich der VfL schwer und brachte kaum taugliche Offensivaktionen zuwege. Die wenigen guten Chancen vergaben David Simonjan und Marvin Stierle, die jeweils knapp am Tor vorbeischossen (30. und 35.).

Ausgeglichenes Spiel

In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel noch weiter, es wurde immer zerfahrener. Strafraumszenen waren Mangelware. Bis auf zwei Kopfballchancen durch Tobias Borchert und Marcel Piewitt gab es kaum gelungene Angriffssituationen. Auf der anderen Seite hätte Vehlage durch Penner alles klar machen können, doch einmal stand Alexander Kasten und einmal der Pfosten im Weg.

Vom Spielverlauf her hätte der VfL 1-3 Punkte gegen biedere Vehlager verdient gehabt mit Blick auf die Tatsache, dass letztlich ein irreguläres Tor die Partie entschieden hat und der VfL mehr vom Spiel hatte. Unter dem Strich war Frotheim allerdings viel zu brav (keine gelbe Karte) und einfallslos. Vielleicht fehlte auch etwas spielerische Klasse (fehlend: Schütte, Manske, Kellweries, Hußmann, Depping), um den Vehlager Abwehrriegel zu knacken. Immerhin war das Bemühen im Vergleich zur Vorwoche deutlich zu erkennen. Nach vier Niederlagen steht der VfL jetzt kurz vorm Abrutschen in den Abstiegskampf.

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Rudi Olfert, Dennis Brandenburg (63. Matthias Rooch), Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (85. Pascal Januschewski), Sebastian Breuer (87. Eike Tegeler)

BW Vehlage:
Alexander Weiss, Alexander Fehner, Vitali Klunk, Michael Wolf, Sergej Lauer, Willi Reimer, Gerhard Penner, Sebastian Spenst, Pierre Engelhardt (68. Metin Akar), Luca Rabuazzo (60. Ninos Yalda), Jan-Guido Dyck

Tor:
0 : 1  Penner (8.)

 

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4:1…und keiner weiß, warum

10. Spieltag (13.10.2013): Türk Espelkamp – VfL Frotheim    4 : 1 (1 : 0)

Mittelfeldgeplänkel und ein Freistoß

Die Partie begann auf äußerst seifigen Boden, und der VfL Frotheim hatte eine sehr gute Zuschauerkulisse mit nach Espelkamp gebracht. Die Anfangsphase wurde bestimmt von Zweikämpfen im Mittelfeld, ohne dass sich ein Team nach schnellem Ballgewinn gefährlich in die Endzone spielen konnte.
Der erste Schuss folgte von Sebastian Bollmeier in der 14. Minute, der leider knapp am Tor vorbeistrich, dabei hätte ein frühes Erfolgserlebnis dem VfL in dieser Phase einfach sehr gut getan. Leider war es dann wie so oft derzeit, der VfL wurde in einer guten Phase komischerweise wiedermal bestraft. Ein Freistoß wurde von Michael Swierczewski mit dem Hinterkopf verlängert und schlug unhaltbar im oberen Torwinkel ein (27. Min). Der VfL hatte fast die passende Antwort parat. Nach schöner Flanke von Janik Schütte spitzelte Sebastian Bollmeier den Ball an Torwart Civez vorbei und rutschte leider bei der nachfolgenden Aktion aus. So ging es mit einem schmeichelhaften 1:0 in die Pause.

Seltsame Vorteilsauslegung, Eigentor, Konter

Die zweite Partie begann für den VfL äußerst schlecht. Nach einer absolut seltsamen Vorteilsauslegung des Schiedsrichters entschied er auf einen Freistoß von 18 Metern. Benjamin Rossel nahm sich ein Herz und schlenzte den Ball in die Torwartecke. Zu allem Überfluss rutschte Markus Meier beim Klärungsversuch aus und der Ball trudelte ins Netz (51. Min).
2:0 und keiner weiß, warum! Der VfL tat sich mit diesem Rückstand nun schwerer und fand nur noch selten die Lücke zum Espelkamper Tor. So verfehlte ein schön getretener Simonyan-Freistoß das Tor nur knapp und ein Distanzschuss von Bollmeier strich über die Latte.
Dann eine kuriose Szene in der 67. Minute: eine schlechte Hereingabe von Türk Gücü landet auf dem Fuß von Marcel Gräve, der versuchte den Ball zu klären und rutschte wiederum auf dem seifigen Boden aus, der Ball trudelte von seinem Schienbein ins Netz. 3:0 und keiner weiß, warum! Ein Kontertor erzielte Türk Gücü noch und der VfL noch den Ehrentreffer durch einen Gräve-Freistoß.

Der VfL war keineswegs die schlechtere Mannschaft. Türk Gücü erspielte sich zwei Torchancen und machte daraus vier Tore. Sinnbildlich für das Spiel des VfL: eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung sowie ein seifiger Boden reichten aus, um den VfL mit 4 Toren zu besiegen. Die Wochen sind schwer für die Mannschaft, die Zuschauer und vor allem auch für den Trainer. Aber bessere Zeiten werden folgen und dann ist man sich im Lager des VfL sicher: Es folgen auch wieder Siegesserien.

(Christopher Kellweries)
 

VfL Frotheim: Markus Meier, Marcel Gräve, Dennis Brandenburg, Tobias Borchert, Rudi Olfert, Matthias Rooch, Marcel Piewitt (65. Alexander Kasten), Janik Schütte, Sebastian Bollmeier (80. Dominik Gräve), David Simonjan, Marvin Stierle (75. Pascal Januschewski)

Tore:
1 : 0  Swierczewski (28.), 2 : 0  Rossel (51.), 3 : 0  M. Gräve (60. Eigentor), 4 : 0  Swierczewski (76.), 4 : 1  D. Gräve (90.)

 

2013_10_13_Tuerk-VfL

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VfL Frotheim I

Langsam wird es unheimlich…

11. Spieltag (20.10.2013): VfL Frotheim – TuRa Espelkamp    1 : 3 (0 : 1)


Reserve hilft aus

Um den arg dezimierten Kader zu verstärken, stießen Paul Kowalcyzk, Waldemar Degen und Yannic Oevermann aus der zweiten Mannschaft dazu. Vorzeichen schlecht, Wetter gut, 100 Zuschauer.

Der VfL kam schwer in die Begegnung, der Gast begann stärker. Der Ex-Preuße Unrau nutzte eine Frotheimer Unachtsamkeit zur 1:0-Führung.
Frotheim brauchte eine Viertelstunde, um besser in die Begegnung zu kommen. Von diesem Zeitpunkt an bis zum Abpfiff war es ein Spiel auf Augenhöhe. Mit dem Unterschied, dass TuRa vor dem Tor etwas zwingender war. Doch Chancen auf beiden Seiten waren Mangelware. Die besten VfL-Gelegenheiten vergaben Tobias Borchert (Flachschuss) und David Simonjan (Freistoß auf die Latte). Dass Marvin Stierle alleine aufs TuRa-Tor marschiert, verhinderte Schiedsrichter Kasten, der unverständlicherweise auf Abseits entschied.
Die wenigen TuRaner Tormöglichkeiten entstanden nicht aufgrund guten Zusammenspiels, sondern zumeist aus eklatanten Frotheimer Fehlpässen.

Frotheim schlägt sich selbst

Mit einem herrlichen Distanzschuss aus 18m überwand Sebastian Bollmeier Espelkamps Keeper Martens. Doch die Freude währte nur kurz. Etwa acht Minuten später nutzte TuRa einen Konter zur erneuten Führung. Wobei der VfL mehrfach Gelegenheit hatte, die Situation zu klären. Kurz darauf leistete sich der ansonsten sichere Rückhalt Markus Meier ein Foulspiel im eigenen Strafraum – unnötig, weil ungefährliche Situation. Elfmeter, Tor.
Danach passierte nicht mehr viel.

TuRa zeigte, warum sie oben stehen. Eine durchschnittliche Leistung reichte, da die Chancen fast optimal verwertet wurden. Frotheim war „stets bemüht“, wirkte phasenweise aber etwas leblos. Selbst beim Stande von 1:3 hätte der Anschlusstreffer die Espelkämper mit Sicherheit noch einmal ins Schwitzen gebracht.
Der Druck auf Frotheim wächst, da man inzwischen sechs Spiele in Folge verlor und sich langsam im Tabellenkeller wiederfindet. Gleichzeitig krankt man am dünnen Kader. Doch die Truppe ist stark genug, sich da alleine herauszuziehen. Hoffentlich wird der Bock bald umgestoßen.

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Paul Kowalczyk (46. Waldemar Degen), Rudi Olfert, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Dennis Brandenburg, Matthias Rooch, Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (60. Yannic Oevermann)

TuRa Espelkamp:
Sven Eckert, Stephan Martens, Malte Klasing, Frederik Rüter, Johann Sudermann, Wilhelm Rogalsky, Manuel Reiss, Friedrich Lechner, Benjamin Pankratz (62. Thomas Epp), Paul Unrau (78. Thomas Gräber), Tobias Pauls (63. Richard Reimer)

Tore:
0 : 1  Unrau (10.), 1 : 1  Bollmeier (48.), 1 : 2  Reiss (56.), 1 : 3  Reimer (66. Foulelfmeter)


 

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Schmutziger Sieg auf Miniatur-Platz

12. Spieltag (22.10.2013): SSV Pr. Ströhen – VfL Frotheim    0 : 1 (0 : 0)

Ausgelassene Torchancen rächen sich fast

Die Vorzeichen: Vorgezogenes Spiel, löchriger Miniatur-Platz und auf der Ersatzbank zwei Spieler der Reserve + dem ebenfalls umgezogenen Coach Holger Sarres
Gleich zu Beginn entwickelte sich ein zweikampfbetontes, intensives, aber auch jederzeit zerfahrenes Match, was laut Aussagen der Frotheimer Kicker hauptsächlich dem kleinen Ströher Platz geschuldet war. Der VfL versuchte gleich, die Nordkreisler unter Druck zu setzen und somit endlich mal wieder in Führung zu gehen. In den ersten 20 Minuten konnte der VfL noch so etwas wie Spielkultur im Mittelfeld zeigen. Danach machten sie es der Heimmannschaft allerdings nach und es entstand ein wildes Kick-and-Rush-Gebolze, das an einen graupigen B-Liga-Kick der 90-er Jahre erinnerte.
Aufgrund der Größe (besser „Kleine“) des Platzes entwickelten sich Tormöglichkeiten hüben wie drüben – weil das Mittelfeld durch lange Bälle schnellstens überwunden wurde. Der VfL traf in Gestalt von Sebastian Bollmeier nur die Latte (6.). Weitere VfL-Gelegenheiten vergaben vor allem Marcel Piewitt, Reserve-Leihgabe Paul Kowalczyk und wiederum Bollmeier (17., 19., 24., 25., 27., 34.). Auf der anderen Seite hätte es auch fast gescheppert. Die langen Schläge des Liberos (!) wurden von den Stoßstürmern aufgenommen und von der 16er-Kante auf das VfL-Gehäuse gebracht (22., 36., 37.).
Mit einem für Ströhen schmeichelhaften 0:0 ging es in die Kabine.

Wildes Gebolze hält an

In der zweiten Halbzeit fuhren beide Teams mit dem „Not-gegen-Elend“-Kick fort. Ströhen hatte zu Beginn zwei gute Gelegenheiten, die Keeper Meier beide vereiteln konnte. In der 64. Minute erzielte Sebastian Bollmeier das Tor des Tages per Flachschuss aus 9m.
Fünf Minuten später hätte Kowalczyk den Deckel drauf machen müssen, doch aus kürzester Distanz schoss er nach einem vom Torwart nach vorne abgeklatschten Bollmeier-Freistoß über das Tor.
Ströhen warf am Ende alles nach vorne. Doch mehr als eine Torchance in der 81. Minute sowie eine angebliche Handspielsituation im Frotheimer Strafraum, für die die Gastgeber gerne einen Elfmeter gehabt hätten, sprangen nicht dabei heraus. Daran änderte auch die Überzahl in den letzten Minuten nichts mehr – Dennis Brandenburg hatte eine fragwürdige gelbrote Karte erhalten. Umgekehrt verpasste es Frotheim bei Kontergelegenheiten, das entscheidende 2:0 zu erzielen.

Insgesamt kann man in einem hässlichen, aber kurzweiligen Spiel von einem verdienten VfL-Sieg sprechen. Es war wichtig, die lange Niederlagenserie zu durchbrechen. Die Verunsicherung war einigen Frotheimer Spielern durchaus anzumerken.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Personallage entspannt und der Trainer nicht wieder gezwungen sein wird, sich selbst einzuwechseln (obwohl sein einziger Ballkontakt ein gelungenes Abspiel war).

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Rudi Olfert, Dennis Brandenburg, Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan (89. Holger Sarres), Paul Kowalczyk (75. Waldemar Degen)

SSV Pr. Ströhen:
Tobias Langhorst, Christoph Rahe, Max-Philipp Dietrichs, Christian Schlechte, Jan Kampe, Tim Rewald, Florian Bänsch, Sven Kolwey, Stefan Söllner (62. Marcel Biebusch), Christopher Bänsch, Christian Spreen-Ledebuer (46. Giacomo Nottbeck)

Tor:
0 : 1  Bollmeier (64.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte für Dennis Brandenburg (87.)
 

Zu hoher Sieg in der „Lehmkuhle“

13. Spieltag (3.11.2013): FC Lübbecke – VfL Frotheim    1 : 4 (0 : 2)

VfL mit Blitzstart

Auf der seifig-lehmigen Lübbecker Kampfbahn kam der VfL sofort gut aus den Startlöchern. Ehe sich die Lübbecker richtig versahen, führte Frotheim schon mit 2:0. Der VfL hatte in Person von Sebastian Bollmeier im Gegensatz zu fast allen Partien dieser Hinrunde gleich die ersten beiden Chancen reingemacht. Das 1:0 war ein 16m-Schuss nach Balleroberung Bollmeiers im Mittelfeld. Vier Minuten später erhöhte selbiger Spieler nach einem Simonjan-Freistoß auf 2:0. Hierbei machte Ersatzkeeper Gilbert, der ansonsten eine gute Partie zeigte, keine allzu gute Figur.
Zwischen der 10. und 25. Minute hatte Frotheim mehrere Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Fünf Torschüsse gingen knapp vorbei oder wurden von Gilbert entschärft.
Erst in der Schlussviertelstunde wurde Lübbecke stärker. Wenige Minuten vor der Halbzeit konnte Steffen Haake – er ersetzte Markus Meier, der sich beim Aufwärmen das Knie verdreht hatte – einen Distanzschuss über die Latte lenken.
Fast mit dem Halbzeitpfiff traf Marcel Piewitt mit einem Freistoß nur die Latte.

Lübbecke besser

Scheinbar hatte es beim FCL eine saftige Kabinenansprache gegeben. Der Gastgeber baute sofort mehr Druck auf und hatte zwischen der 55. und 70. Minute seine beste Phase. Hier gönnte man sich den Luxus, gleich mehrere Hochkaräter zu vergeben. Teils scheiterte Lübbecke an der eigenen Unzulänglichkeit, teils am gut aufgelegten Haake, teils hatte man schlichtweg Pech. So auch in der 65. Minute, als Haake zunächst einen scharf geschossenen Ball abwehrte und beide Nachschüsse am Pfosten landeten.
Vom VfL war bis dahin in der Offensive nicht viel zu sehen. Ballgewinne wurden anders als in Halbzeit 1 schon im Ansatz vergeigt. Wie aus dem Nichts tauchte dann aber Marvin Stierle nach einem der wenigen gelungenen Konter vor dem FCL-Gehäuse auf und traf zum 3:0.
Fünf Minuten später kam Lübbecke nach einem Fehler des ansonsten sicheren Haake zum verdienten Anschlusstreffer.
Kurz vor dem Ende – als man aufgrund des wolkenbehangenen Himmels kaum noch etwas sehen konnte – erzielte Marcel Piewitt per Lupfer das viel umjubelte 4:1.

Der VfL gewann verdient, wenn auch zu hoch, da die Torgelegenheiten einfach besser genutzt wurden. Mann des Tages war Sebastian Bollmeier, der überall zu finden und an allen vier Treffern beteiligt war. Insgesamt kann man von einer konzentrierten Kollektivleistung des VfL sprechen, und vor allem das Umschaltspiel in der ersten Halbzeit wusste zu gefallen.
 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Alexander Kasten, Marcel Gräve, Eike Tegeler (65. Yannic Oevermann), Sebastian Breuer, Rudi Olfert, Dennis Brandenburg, Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (78. Paul Kowalczyk)

FC Lübbecke:
Dennis Gilbert, Hichem Talbi, Philipp Knappmeyer, Adam Szych, Stefan Hamel, Sebastian Burkert, Sascha Blase (78. Sebastian Keller), Max Redekopp (71. Marvin Hohmeier), Nils Dau, Mustafe Halili, Dennis Heuer (46. Alexander Thoss)

Tore:
0 : 1  Bollmeier (2.), 0 : 2  Bollmeier (6.), 0 : 3  Stierle (70.), 1 : 3  Halili (75.), 1 : 4  Piewitt (87.)

 

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Zäher Arbeitssieg

14. Spieltag (10.11.2013): VfL Frotheim – HSC Alswede    2 : 1 (2 : 1)

Alle Chancen drin

Bei herbstlich-kalten Witterungs- und miserablen Platzverhältnissen entwickelte sich ein ziemlich zäher Kick. Frotheim war spielerisch und läuferisch besser, ohne wirklich zu überzeugen. Mit der ersten gelungenen Offensivaktion schaffte der VfL gleich das 1:0. David Simonjan ließ zwei Gegenspieler stehen und steckte in die Spitze durch, Marvin Stierle vollendete.
Wie aus dem Nichts fiel das 1:1, als auf einmal Marco Essenberger auf der halblinken Alsweder Angriffsseite durchkam und den Ball an Marcel Gräve und Torwart Steffen Haake ins Netz spitzeln konnte.
Am Spielverlauf änderte sich nicht viel. Der VfL verstand es nicht, die Überlegenheit in brauchbare Torchancen umzumünzen – von zwei Distanzschüssen abgesehen.
In der 37. Minute netzte Dennis Brandenburg die zweite wirklich gute Möglichkeit für den VfL zur letztlich verdienten Führung ein.

Frotheim macht sich das Leben selbst schwer

Die Einwechslung Sebastian Bollmeiers brachte gleich frischen Wind. Erst legte er für David Simonjan auf, der aus 10m Entfernung den Ball knapp am Tor vorbeischoss. Eine Minute später pfiff Schiedsrichter Uphoff dem VfL eine verheißungsvolle Szene wegen einer angeblichen Abseitsstellung ab. In der 50. Minute war Bollmeier bereits an Keeper Möller vorbei, doch sein Linksschuss verfehlte den völlig freien Kasten.
Auch danach war der VfL besser, ohne jedweden spielerischen Glanz zu versprühen. Weitere gute Tormöglichkeiten wurden von Keeper Möller zunichte gemacht oder strichen knapp am Alsweder Gehäuse vorbei. So blieb es aufgrund des knappen Ergebnisses bis zum Ende spannend. Alswede hätte fast den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, als Korkmaz freistehend das Leder Keeper Steffen Haake in die Arme köpfte. In der Schlussphase war die Partie durch die Alsweder Brechstange und einige Nickligkeiten geprägt. Letztlich passierte aber nicht mehr viel.
Nach vierminütiger Nachspielzeit waren die VfL-Kicker erleichtert, nicht noch ein Gegentor kassiert zu haben.

Dieser Dreier ist in der Rubrik Arbeitssieg zu verbuchen. Mit einer besseren Chancenverwertung gegen schwache Alsweder hätte man sich Stress und Unruhe sparen können. Spielerisch hat der VfL Frotheim aber sicher keine Bäume ausgerissen.
 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Alexander Kasten, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Janik Schütte, Rudi Olfert, Marcel Piewitt (76. Eike Tegeler), Dennis Brandenburg (46. Sebastian Bollmeier), David Simonjan, Marvin Stierle (83. Matthias Rooch)

HSC Alswede:
Markus Möller, Ulrich Haseloh, Jens Dierks, Jens Tiemeyer, Behcet Salgin (74. Dirk Vullriede), Thorsten Korejtek, Ritchie Wilhelmy, Fabian Barlach, Marco Essenberger (84. Oliver Oller), Salih Korkmaz, Jan Hiller

Tore:
1 : 0  Stierle (9.), 1 : 1  Essenberger (13.), 2 : 1  Brandenburg (37.)

 

Dreier in typischem 0:0-Spiel

15. Spieltag (17.11.2013): BSC Blasheim – VfL Frotheim    0 : 1 (0 : 0)


Beide Teams neutralisieren sich

Auf schwerem Geläuf entwickelte sich eine zähe Partie, bei der Torraumszenen Mangelware blieben. Bis auf einen Distanzschuss von Marcel Piewitt, den Blasheims Keeper Homann über die Latte lenken konnte, gab es wenig Aufregendes für die Zuschauer zu sehen.
Ansonsten neutralisierten sich beide Teams, den Offensivreihen Blas- und Frotheims fiel kaum etwas ein.
In der 28. Minute musste Eike Tegeler mit einer schweren Knieverletzung ausgewechselt werden.

Glücklicher VfL-Sieg


Im Grunde ging es im zweiten Durchgang genauso weiter: nach spätestens vier Abspielen landete das Spielgerät beim Gegner. Flüssige Kombinationen hatten Seltenheitswert. Bis zur entscheidenden Szene kurz vor Schluss gab es auf jeder Seite je eine zwingende Offensivaktion. Beide konnten durch die Fänger entschärft werden.
In der 84. Minute wurde Sebastian Bollmeier 26m vor dem Blasheimer Kasten gelegt. Den fälligen Freistoß setzte Sebastian Breuer per Aufsetzer in die linke untere Ecke, was gleichzeitig den Schlusspunkt einer höhepunktarmen A-Liga-Partie bedeutete.

Das war eine Begegnung der Marke „Als alle sich in einem typischen torlosen Remis-Spiel schon mit dem Punktgewinn angefreundet hatten…“. Von zwei defensiv konzentrierten, aber offensiv harmlosen Teams gewann mit dem VfL Frotheim sicherlich das glücklichere.
Sei es drum: Der vierte Sieg in Folge fühlt sich trotzdem gut an.

 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Alexander Kasten, Eike Tegeler (28. Matthias Rooch), Tobias Borchert, Rudi Olfert, Dennis Brandenburg (87. Yannic Oevermann), Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (69. Sören Manske)

BSC Blasheim:
Malte Homann, Ernst Lückingsmeyer, Volkan Ac, Matthias Hake, Deniz Akbas, Mattias Kubicki (40. Rico Heuchel), Malte Reinköster (68. Simon Schiller), Christian Kessler, Henning Kirchner, Markus Freye, Jan-Sören Rosenbohm (40. Ewald Gretschmann)

Tor:
0 : 1  Breuer (85.)


 

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VfL Frotheim I

Isenstedter Minimalistenfußball setzt sich durch

16. Spieltag (1.12.2013): VfL Frotheim – SC Isenstedt    1 : 3 (1 : 1)

Verdienter Ausgleich kurz vor Halbzeitpfiff

120 Zuschauer bedeuteten eine eher maue Derbykulisse, wobei das nasskalte Wetter und diverse Weihnachtsmärkte wohl einige vom Sportplatzbesuch abgehalten haben. Am Vormittag hatten sich Stammkeeper Markus Meier (Rücken) sowie Sören Manske (Grippe) krank gemeldet.
Nach einer kurzen Phase des Abtastens übernahm der VfL das Kommando, doch Torchancen blieben zunächst Mangelware. Je ein Distanzschuss auf beiden Seiten war zu verzeichnen – beide flogen einen halben Meter drüber. In der 17. Minute tauchte Sebastian Bollmeier wie aus dem Nichts vor dem Isenstedter Kasten auf und versuchte, diesen über den herauseilenden Tobias Pirschel zu lupfen. Bei der Abwehraktion nahm dieser die Hand zu Hilfe. Glück für den ISC: Ungesehen vom Schiedsrichter fand die Aktion knapp außerhalb des Strafraums statt.
Der Tabellenführer startete zwei Minuten später den ersten ernst zu nehmenden Angriff. Eine scharfe Hereingabe über die rechte Seite verwertete Viermann zur schmeichelhaften Führung. Gnadenlos effektiv!
Fünf Minuten später Schrecksekunde für den SC Isenstedt: Marvin Stierle und Sebastian Bollmeier stürmten auf Pirschel zu, der einen Rückpass verarbeiten will. Beim Versuch, den Ball wegzuschlagen, traf er einen von beiden, doch der Ball trudelte nur um Zentimeter am rechten Torpfosten vorbei. Mehr Rückpässe zum Keeper gab es danach übrigens nicht mehr.
In der 45. Minute setzte Sebastian Breuer einen Freistoß aus 19m in die rechte untere Torecke. Hochverdienter Ausgleich!

Freyes Effektivität entscheidet

Auch im zweiten Durchgang waren die bissigeren Frotheimer über weite Strecken präsenter und konstruktiver in der Spielanlage. Der ISC spielte ähnlich wie in der ersten Halbzeit sehr häufig lang hinten raus, und dabei wurde immer wieder der schnelle Gieselmann gesucht.
Bei drei Frotheimer Überzahlsituationen nach Ballgewinnen im Mittelfeld wurden jeweils schlampige letzte Pässe gespielt, sodass diese verheißungsvollen Möglichkeiten schlichtweg ungenutzt verpufften. In der 65. Minute setzte Janik Schütte einen Freistoß an die Latte. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, ehe Frotheim in Führung ging, doch da kam die entscheidende 68. Spielminute; Bollmeier hatte Sebastian Vogt im Mittelfeld den Ball abgenommen, als sich Vogt hinter dem Rücken des Schiedsrichters zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ (er trat den am Boden liegenden Bollmeier). Das Spiel lief jedoch weiter, der VfL war im Angriff, da bekam Marvin Stierle einen Ellbogen in den Solarplexus. Das Spiel wurde mehrere Minuten unterbrochen, der Frotheimer Dampf war raus. Kurz nach Wiederanpfiff setzte sich der eingewechselte Freye gegen Rudi Olfert durch und schoss aus 12m Entfernung flach ins kurze linke Toreck. Der Ball wurde dabei noch unglücklich abgefälscht.
Danach bemühte sich der VfL um den Ausgleich, es fehlte jedoch vorne die Präzision. Zwei Minuten vor Schluss traf wiederum Freye zum glücklichen 3:1.
Als der VfL danach aufmachte, kam Gieselmann einmal durch und wurde von Steffen Haake gelegt. Ergebnis: Berechtigte rote Karte und Elfmeter. Feldspieler Rudi Olfert hielt dann allerdings den von Vogt getretenen Strafstoß.

Der VfL Frotheim vergaß, sich selbst für ein sehr ordentliches Spiel zu belohnen: Mehr Ballbesitz, bessere Torchancen, bessere Spielanlage – und es war zu keiner Phase des Spiels zu erkennen, wer denn da der Tabellenführer ist. Aber unter dem Strich hat Frotheim drei Punkte und den Torwart verloren.
Letztlich setzte sich das Isenstedter Minimalistenspielsystem durch, denn aus den wenigen Chancen wurden drei Tore gemacht. Wenn es für den ISC dumm läuft und der Schiedsrichter die entscheidenden Szenen richtig sieht und bewertet, fliegen zwei Spieler vom Platz. Hätte, wäre, wenn: Von der ISC-Effektivität kann sich der VfL eine Scheibe abschneiden.

 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Alexander Kasten (61. Marcel Piewitt), Marcel Gräve, Tobias Borchert, Rudi Olfert, Janik Schütte, Dennis Brandenburg, Sebastian Breuer, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle

SC Isenstedt:
Tobias Pirschel, Tobias Bölk, Pierre-Maurice Katenbrink, Nicki Jasinski, Sebastian Vogt, Christian Vogt, Tobias Böker (53. Frederic Freye), Christian Viermann (68. Jonas Lindenblatt), Christian Gieselmann, Marco Radtke, Dominic Schreiner (73. Alexander Koch)

Tore:
0 : 1  Viermann (19.), 1 : 1  Breuer (45.), 1 : 2  Freye (70.), 1 : 3  Freye (88.)

Besondere Vorkommnisse:
rote Karte gegen Steffen Haake (89.), R. Olfert hält Foulelfmeter von S. Vogt (90.)

 

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Fünf Tore in einer Halbzeit kassiert

17. Spieltag (9.3.2014): TuS Dielingen – VfL Frotheim    5 : 1 (0 : 1)

Frühe Führung

Nach über drei Monaten mal wieder ein Punktspiel, und was für ein kurioser Start. Keine zweieinhalb Minuten dauerte es, bis es das erste Mal knallte. David Simonjan war an der Sechzehnerkante, rechte Angriffsseite, gelegt worden. Den fälligen Freistoß beförderte Tobias Borchert mit einem satten Linksschuss in den Winkel.
Nach etwa zehn Minuten fand Dielingen dann aber besser in die Begegnung und hatte die Chance zum Ausgleich. Seibel schoss aber knapp drüber. Ansonsten zeigten beide Teams brotlose Kunst. Dielingen hatte etwas mehr vom Spiel, war nach vorne allerdings meist harmlos. Der VfL beschränkte sich darauf, die Führung zu verwalten und die Gelben vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Ein Freistoß von Westerwalbesloh, den Markus Meier aus dem Winkel holte, war die zweite und letzte Dielinger Chance im ersten Durchgang.

Spielentscheidende Szene

In der 51. Minute konnte Frotheims Meier einen Distanzschuss nur abklatschen. Im Nachfassen bugsierte er den Ball mit der Hand ins Aus. Dabei trat ihm ein Dielinger Stürmer auf die Hand und Meier verletzte sich. Damit nicht genug: Schiedsrichter Peters entschied auf Elfmeter, den der Spielertrainer sicher verwandelte.
Nur acht Minuten später schoss Dielingens Wüppenhorst einen Freistoß aus halblinker Position in die Frotheimer Maschen, wobei dieser gleich doppelt abgefälscht wurde. Eine dritte Standardsituation brachte dem Gastgeber das 3:1. Als eine Ecke durchrutschte, musste Gress nur den Schlappen hinhalten.
Nach einer vergebenen Doppelchance, bei der die Dielinger gleich zweimal die Latte trafen, gelang ihnen das 4:1 per Abseitstor. Auch hier gab Peters keine glückliche Figur ab. Kurz vor Schluss machten sich in des VfLs Defensive Auflösungserscheinungen breit und der TuS konnte auf 5:1 erhöhen.

In einem weitgehend zerfahrenen Spiel, in dem beide Mannschaften nach Form und Spielstruktur suchten, war Dielingen die aktivere Mannschaft mit mehr Torchancen. Das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg und ist sicherlich zwei Tore zu hoch ausgefallen. Nichtsdestotrotz ist der Dreier für Dielingen verdient und der VfL musste ohne Punkte und mit einem angeschlagenen Keeper die bittere Heimreise antreten.


 

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten (31. Marvin Stierle), Christopher Kellweries, Tobias Borchert, Sebastian Breuer (67. Marcel Piewitt), Marcel Gräve, Yannic Oevermann, Rudi Olfert, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Sören Manske (67. Dennis Brandenburg)

TuS Dielingen:
Daniel bei der Hake, Tom Westerwalbesloh, Jannik Varenkamp (77. Marc Böhm), Stefan Lekon, Patrik Ferreira Da Costa, Christian Wüppenhorst, Taskin Türker, Andy Gomes Pereira (82. Stephan Heidemann), Artur Seibel, Serkan Goeren (55. Alexander Gress), Marco Stagge

Tore:
0 : 1  Tobias Borchert (3.), 1 : 1  Westerwalbesloh (53., FE), 2 : 1  Wüppenhorst (62.), 3 : 1  Gress (69.), 4 : 1  Seibel (80.), 5 : 1  Seibel (89.)

 

2014_03_09_Dielingen-VfL01

Miserabler Rückrundenauftakt

18. Spieltag (16.3.2014): SV Hüllhorst-Ob. – VfL Frotheim    4 : 2 (3 : 1)

Paukenschlag

Es dauerte keine 15 Sekunden, da hatte Sebastian Bollmeier nach einem Torwartfehler den Führungstreffer für den VfL erzielt.
Doch innerhalb von 23 Minuten drehte der im Abstiegskampf stehende Gastgeber das Spiel in Gestalt von Omar, der die VfL-Defensive ein ums andere Mal mit einfachen Mitteln narrte. So stand es nach einem lupenreinen Hattrick in der 28. Minute 3:1. Der SVHO verdiente sich die Führung mit dem klareren und zwingenderem Spiel, und dem VfL gelang es nicht, sich Torgelegenheiten zu erspielen. Zu unpräzise waren die Pässe in die Spitze, obwohl doch auf Kunstrasen gekickt wurde.
In der Viertelstunde vor der Halbzeit verflachte die Partie und es passierte auf beiden Seiten herzlich wenig.

Frotheim nun etwas besser im Spiel

Der Gastgeber überließ dem VfL nun die Initiative, was der Bezirksligaabsteiger aber kaum zu nutzen verstand. Die erste wirklich gelungene Frotheimer Kombination vergab Bollmeier aus halblinker Position zehn Meter vor dem Tor (55.). Kurz darauf pfiff der ansonsten souveräne Schiedsrichter Kasten wiederum Bollmeier wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurück, ansonsten wäre er allein auf den SVHO-Keeper zugelaufen.
Fast im Gegenzug wurde der Hüllhorster Peters geschoben und erhielt einen nicht unberechtigten Strafstoß, den Ali Oglou verwandelte. Damit war der Käse gerollt.
Hüllhorst verwaltete, Frotheim blieb weitgehend harmlos. Immerhin erspielte man sich jetzt ein paar Torgelegenheiten, die aber allesamt kläglich vergeben wurden.
Der Anschlusstreffer von Dennis Brandenburg – ein haltbarer Distanzschuss – kam zu spät.

Zwar hat der in der Winterpause stark aufgemotzte SVHO mit der schwachen Truppe aus dem Hinspiel nicht mehr viel gemein, spielte sicherlich bedeutend besser, als es der Tabellenplatz ausdrückt und siegte letztlich verdient. Jedoch zeigte der VfL auch eine eher mäßige Leistung, die für einen Dreier in der Kreisliga A kaum ausreichen dürfte. Unter dem Strich jedenfalls muss Frotheim in der Form aufpassen, nicht nach unten und damit in den Abstiegskampf durchgereicht zu werden.

VfL Frotheim: Christoph Gerling, Alexander Kasten, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Rudi Olfert, Yannic Oevermann, Marcel Piewitt (68. Sören Manske), Sebastian Bollmeier, David Simonjan (83. Janik Schütte), Marvin Stierle (68. Dennis Brandenburg)

SV Hüllhorst-Oberbauerschaft:
Delil Kizilboga, Ozan Tekin, Michael Ketler, Edgar Geistdörfer, Vedat Kirmaci (32. Onur Bulut), Radvan Yigit, Thorsten Ludwig (65. Assad Yamo), Kaoa Omar, Ali Ali Oglou, Michele Braunsberger, Willi Peters (73. Max Knauer)

Tore:
0 : 1  Bollmeier (1.), 1 : 1  Omar (5.), 2 : 1  Omar (23.), 3 : 1  Omar (28.), 4 : 1  Ali Oglou (61. FE), 4 : 2  Brandenburg (83.)

 

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Zahnloser Tiger

19. Spieltag (23.3.2014): VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt    0 : 1 (0 : 1)

Spiel der wenigen Chancen

Nach dreieinhalb Monaten endlich mal wieder ein Heimspiel bei bestem Fußballwetter. Knapp 100 Zuschauer hatten den Weg in die „Sandhasenarena“ gefunden, sahen vom VfL aber einen spielerisch weitgehend schlappen Auftritt.
Die Gäste aus Fabbenstedt waren in der ersten Hälfte griffiger. Nach 15 Minuten hatten sie ihre erste Torchance, als Markus Meier eine Flanke unterlief und ein Kopfball knapp neben dem Tor landete. Der VfL hatte seine beste Szene in der 22. Minute, doch Sebastian Breuer verzog aus halbrechter Position.
In der 33. Minute gelang Marc Rüter das Tor des Tages nach einem Konter.

Frotheim nun entschlossener, aber harmlos

Im zweiten Spielabschnitt bekam der VfL dann mehr Zugriff auf Spiel und Gegner. Torchancen blieben jedoch Mangelware. Auf der Gegenseite lauerte Fabbenstedt auf Konter und hatte im Ganzen viermal die Gelegenheit, zu erhöhen. Doch sie scheiterten entweder an Markus Meier oder zielten knapp vorbei.
Kurz vor Schluss wäre Marvin Stierle frei durch gewesen, wurde jedoch vom eingewechselten Aydogan gelegt. Mit 10 gegen 10 ging es weiter, da der Fabbenstedter „Rot“ sah und Stierle verletzt raus musste. Zu dem Zeitpunkt hatte Holger Sarres schon dreimal gewechselt. Es passierte nichts mehr, Frotheim kam selten in Strafraumnähe.

Die Fabbenstedter gewannen ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel verdient, weil sie vorne gefährlicher waren als der zahn- und harmlose VfL. Die Zuspiele in die Spitze waren meist unpräzise oder zu hoch, so dass sich kein Abnehmer fand.
Frotheim wird sich schnell was einfallen lassen müssen, um nicht unten reinzurutschen und um mehr Torgefahr auszustrahlen.

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VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten, Rudi Olfert, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Marcel Gräve (46. Marvin Stierle), Sören Manske (85. Paul Kowalczyk), Janik Schütte, Sebastian Bollmeier, David Simonjan (75. Marcel Piewitt), Dennis Brandenburg

VfB Fabbenstedt:
Henning Bremermann, Dennis Kahre, Oliver Wehmeyer, Cedric Schmidt, Christoph Schmidt, Jakob Rolfs (72. Hüseyin Aydogan, Cristopher Rührup (60. Janes Riechmann), Florian Behnke, Jeremy Schapowalsky, Philip Bünemann, Marc Rüter (84. Marius Giersdorff)

Tor:
0 : 1  Rüter (33.)

Besondere Vorkommnisse:
rote Karte gegen Aydogan (89.) wegen groben Foulspiels
 

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Endlich wieder drei Punkte

20. Spieltag (30.3.14): BW O’bauerschaft – VfL Frotheim    1 : 3 (0 : 0)

Arg personell geschwächte Frotheimer reisten zum formstarken Team aus Oberbauerschaft. Vor einer guten Frotheimer Kulisse bot sich ein spielerisch schwaches, aber sehr intensives Spiel.
Aus der Reserve halfen Paul Kowalczyk und Daniel Manske aus.

Der Beginn der Partie gestaltete sich sehr zerfahren, wobei Oberbauerschaft ein wenig mehr Spielkultur und technische Elemente vorwies. Der VfL konzentrierte sich auf die Grundtugenden, wie gutes Zweikampfverhalten und einfaches Spiel auf die schnellen Spitzen Bollmeier und Brandenburg. Die erste Chance gehörte aber den Gastgebern. Nach einen gut vorgetragenen Angriff verstolperte der BWO-Angreifer unglücklich, sodass Markus Meier den Ball nur noch aufnehmen musste. Die Oberbauerschafter gewannen in der ersten Hälfte von Minute zu Minute mehr Sicherheit und der VfL kam das ein oder andere mal in Verlegenheit. Lediglich zwei bis drei Distanzschüsse waren auf Seiten der Frotheimer als Halbchancen zu verzeichnen.
So war man im Lager der Grünhemden froh, dass der Halbzeitpfiff pünktlich ertönte.

Frotheim eiskalt, Oberbauerschaft unglücklich


Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Nach einem langen Ball von Janik Schütte verlängerte Dennis Brandenburg mustergültig in den freien Raum auf Bollmeier, der präzise abzog und dem Keeper keine Chance ließ (46. Min). Der VfL begann nach der Führung klarer in den Aktionen zu werden, jedoch ohne großartig zu Torchancen zukommen. Durch individuelle Fehler kamen die Oberbauerschafter immer wieder gefährlich vor das Tor, blieben im Abschluss aber meist glücklos und teils auch harmlos. Der VfL besann sich aufgrund des hohen Kräfteverschleißes ab der 70 Min. auf das Konterspiel, was zu fruchten schien. Nach einem guten Ballgewinn im Mittelfeld, wurde Sebastian Bollmeier auf außen geschickt und flankte den Ball in die Mitte, wo Dennis Brandenburg sich per Volleyabnahme für ein sehr starkes Spiel belohnte. Oberbauerschaft hingegen rannte weiter vergebens an und kam auch nicht mehr richtig zu Torchancen. Ein weiterer Konter, der gut über Sören Manskes rechte Seite vorgetragen wurde, konnte von Marcel Piewitt vollendet werden. Der VfL atmete nach dem 0:3 auf und war froh, dass die Chancenauswertung so gut funktionierte. Das 1:3 durch Sven Oevermann vom Elfemeterpunkt war nur noch reine Ergebniskosmetik. Pünktlich pfiff der gut leitende Schiedsrichter ab. Im Lager des VFL Frotheim herrschte große Erleichterung.

Sicherlich keine spielerische Offenbarung, aber der VfL konzentrierte sich auf die Dinge die im Fußball häufig entscheidend sind. Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und vor allem einfaches Spiel waren der Schlüssel zu diesen wichtigen drei Punkten. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Lazarett für den Saisonendspurt noch ein wenig lichtet.

(Christopher Kellweries)

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten (80. Paul Kowalczyk), Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sebastian Breuer (70. Sören Manske), Rudi Olfert, Yannic Oevermann, Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier (89. Daniel Manske), Janik Schütte, Dennis Brandenburg

SV BW Oberbauerschaft:
Daniel Kruse, Tim Loheide (82. Jack Baldin), Kevin Wölfer, Maik Reibetanz, Michael Büker, Christian Bartelheimer, Patrick Brosend, Sven Oevermann, Tim Tödtmann, Julian Bönker, Dominik Riemer (46. Marcel Becker)

Tore: 0 : 1  Bollmeier (46.), 0 : 2  Brandenburg (84.), 0 : 3  Piewitt (87.), 1 : 3  Oevermann (90. +3, FE)

 

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VfL Frotheim I

Janes Hußmann trifft beim Comeback

21. Spieltag (6.4.2014): VfL Frotheim – TuS Tengern III    2 : 2 (0 : 1)

Frotheim bringt sich selbst in Rückstand

In einem intensiven, aber von der spielerischen Qualität her mäßigen Begegnung zweier Mittelfeldmannschaften war der VfL die etwas aktivere. Viel mehr als eine gute Torchance von Dennis Brandenburg, der knapp verzog, sprang allerdings zunächst nicht dabei heraus.
In der 20. Minute nutzte Tim Kricke ein eklatantes Missverständnis zwischen Tobias Borchert und Markus Meier und schob zur Führung ein.
Zehn Minuten vor der Halbzeit sprang Sebastian Bollmeier der Ball zu weit vom Fuß, ansonsten wäre er frei durch gewesen. Auf der Gegenseite vergab Tengern zwei verheißungsvolle Kontergelegenheiten.

Zweimal Rückstand aufgeholt

Die zweite Halbzeit war erst wenige Minuten alt, als Sebastian Bollmeier zum verdienten Ausgleich traf. Das war der Weckruf zur besten Frotheimer Phase. Mitten in diese Phase hinein leitete ein vermeidbarer Ballverlust einen Konter ein, den Tengern schließlich zum schmeichelhaften 1:2 nutzte.
Auch danach war Frotheim in einer ruppiger werdenden Partie aktiver und verlagerte das Spiel mehr und mehr in des Gegners Hälfte. Es sprangen jedoch nicht viele klare Chancen dabei heraus.
Nach 61 Minuten wurde Janes Hußmann eingewechselt und kam zu seinem ersten Spiel nach 13 Monaten Kreuzbandrisspause. Er war es dann schließlich auch, der mit einem satten Rechtsschuss für das hochverdiente 2:2 sorgte.
Frotheim hatte noch die eine oder andere Chance, gegen immer müder wirkende Gäste den Siegtreffer zu erzielen. Auf der Gegenseite wackelte der VfL bei einem langen Einwurf. Letztlich blieb es beim 2:2.

Soll man sich darüber freuen oder nicht? Aufgrund der Spielanteile hätte der VfL das Spiel gewinnen müssen, vom Verlauf her muss man mit dem Punkt zufrieden sein. Es bleibt die Erkenntnis, dass das Engagement so in Ordnung ist, in Sachen Spielkultur aber viel Luft nach oben ist.
Der beste Mann auf dem Platz war übrigens Schiedsrichter Tas, der die nicht immer einfach zu leitende Begegnung souverän bewältigte.

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VfL Frotheim: Markus Meier, Rudi Olfert, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sören Manske (61. Janes Hußmann), Sebastian Breuer (71. Paul Kowalczyk), Dennis Brandenburg, Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle

TuS Tengern III:
Morten Schillack, Jonas Schnake, Lars Bohlmann, Patrick Knappmeyer, Maik Ruschmeier (73. Maikel Ak), Jendrik Kröger, Oliver Lückl, Sascha Knicker, Waldemar Hinter, Tim Kricke (80. Kai Sander), Alexander Dowe

Tore:
0 : 1  Kricke (20.), 1 : 1  Bollmeier (50.), 1 : 2  Knicker (60.), 2 : 2  Hußmann (82.)

 

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75 Sekunden Tiefschlaf bringen VfL um den Lohn

22. Spieltag (13.4.2014): TuS Levern – VfL Frotheim    2 : 2 (0 : 1)

Fulminanter Auftakt


Es ist zum Haare Raufen. Den sicher geglaubten Dreier verschenkte die Sarres-Elf binnen zwei Minuten. Doch der Reihe nach.
Levern war auf seinen kleinen Vorplatz ausgewichen und wollte sich auf diese Weise wohl einen Vorteil verschaffen. Das ging zunächst nach hinten los, denn der personell leicht erholte VfL legte einen dynamischen Auftakt hin; die Leveraner Defensive geriet gehörig ins Schwitzen. Bereits in der vierten Minute brachte Tobias „Sido“ Borchert seine Farben per direkt verwandeltem Freistoß verdient in Front.
Auch danach hatte der VfL genügend Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Nach 20 Minuten aber verflachte die Partie zusehends und Levern gestaltete das Spiel ausgeglichener. Ein Lattenfreistoß blieb jedoch das einzig Zwingende der Gastgeber. Auf der Gegenseite vergab Dennis Brandenburg eine todsichere Chance, als er unbedrängt aus kurzer Distanz vorbeischoss. Zu allem Überfluss musste er kurz danach mit einer Knieverletzung das Spielfeld verlassen.

VfL verliert Kontrolle und Punkte – Leverns Joker stechen

Die erste halbe Stunde des zweiten Spielabschnitts hatte nicht mehr viel von der Intensität der Anfangsphase. Der VfL stand hinten relativ sicher, spielte in der Offensive aber zu schludrig. Ergebnis: kaum Torchancen auf beiden Seiten. Nur das Ergebnis machte die Sache spannend.
Als Sebastian Bollmeier eine der wenigen vernünftig vorgetragenen Kontersituationen erfolgreich abschloss (75.), schien der Drops gelutscht, da Levern bis zu dem Zeitpunkt kaum etwas Konstruktives auf die Kette bekommen hatte. In der 82. Minute dann ließ die VfL-Deckung den eingewechselten Langelahn von der Strafraumgrenze schießen und dieser traf. Keine 90 Sekunden später stellte sich die ansonsten solide agierende Defensive des VfL ziemlich E-Jugend-mäßig an. Eine vermeidbare Hereingabe wurde per Frotheimer Luftloch doch noch gefährlich und wurde von Hani ins Netz gestochert.
Am Ende konnte der VfL froh sein, dass der teilweise überforderte Schiedsrichter die Begegnung abpfiff, denn Levern war in den letzten fünf Minuten dem Sieg näher als der VfL. Das wäre des Guten aber dann doch zu viel gewesen.

Die zum Teil übereifrig bis optimistisch in die Zweikämpfe rauschenden Leveraner wachten erst am Ende auf und wurde dafür belohnt. Eindeutig ein doppelter Punktverlust für den VfL, der lange hochverdient führte, sicher nicht glänzte, aber in einem Kampfspiel die bessere Mannschaft stellte. Das hilft nichts, am Ende stehen das zweite Unentschieden in Folge, zwei verlorene Punkte, der Verlust von Dennis Brandenburg und ziemlich lange Gesichter.

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VfL Frotheim: Markus Meier, Rudi Olfert, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sebastian Breuer (76. Sören Manske), Yannic Oevermann, Dennis Brandenburg (40. Marcel Piewitt), Janik Schütte, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (75. Janes Hußmann)

TuS Levern:
Frank Rodenbeck, Ralf Langenberg (76. Nils Langelahn), Marcel Andre Henkel, Henrik Rümke, Holger Binder, Jochen Hegerfeld, Marcel Neugebauer (66. Atnan Hani), Christoph Kollweier, Thomas Uhlig, Marius Helmich, Waldemar Suckau

Tore:
0 : 1  Borchert (4.), 0 : 2  Bollmeier (75.), 1 : 2  Langelahn (82.), 2 : 2  Hani (83.)
 

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Glückliche drei Punkte

23. Spieltag (16.4.2014): VfL Frotheim – SuS Holzhausen    2 : 1 (0 : 1)

Holzhausen verpasst höhere Führung

Mit Mühe hatte Holger Sarres eine Elf „zusammengekratzt“, da studien- und verletzungsbedingt mehrere Spieler ausgefallenwaren. Der gerade erst wieder genesene Janes Hußmann sowie Sören Manske mussten Janik Schütte und David Simonjan in der Zentrale ersetzen. „Reservekicker“ Paul Kowalczyk und Waldemar Degen halfen aus, indem sie sich als Bankspieler zur Verfügung stellten, ebenso wie der noch angeschlagene Alexander Kasten.

Zum Spiel: Der VfL ging zu Beginn aggressiv drauf, doch der Gast vom Bahndamm hatte bereits in der dritten Minute die erste dicke Torchance. Markus Meier wurde beim Herauslaufen überlupft, doch Rudi Olfert konnte auf der Linie klären und den Ball an den Pfosten grätschen.
Nach der Anfangsphase übernahm Holzhausen die Initiative und erspielte sich mehrere gute Torgelegenheiten. Dabei scheiterten sie stets am gut aufgelegten Markus Meier, dem mit Abstand besten Frotheimer der ersten Hälfte. Der VfL fand in der Offensive kaum statt. In der 39. Minute war es dann soweit. Frotheim bettelte um ein Gegentor – und bekam es, in Person von André Koch, der im Strafraum nicht richtig attackiert wurde.
Als der souverän leitende Tonnenheider Schiedsrichter Kolbus zur Halbzeit pfiff, war der VfL mit dem knappen Rückstand noch bestens bedient.

Frotheim dreht die Partie

In den ersten zehn Minuten des zweiten Spielabschnitts war Holzhausen nach wie vor spielbestimmend, doch der VfL kam nun besser in die Begegnung. Dennoch verpasste es die Bohlmann-Elf, die Führung auszubauen. Zwei gute Gelegenheiten wurden vergeigt: Bei der einen stand der Außenpfosten im Weg, bei der anderen die eigene Verspieltheit vor dem VfL-Kasten, die zu einer aus Holzhauser Sicht unnötigen Abseitsposition führte und die Hundertprozentige verpuffen ließ.
Wie aus dem Nichts fiel in der 57. der Ausgleich durch einen verdeckten 16m-Schuss des Geburtstagskinds Sebastian Bollmeier.
Diese Szene war der Wendepunkt der Begegnung, denn nun wechselte Frotheim die Spielform von passiv zu leidenschaftlich. Holzhausen ließ nach, da der Gastgeber defensiv besser stand und in der Defensive kaum noch etwas zuließ.
Dafür wurde der VfL vorne gefährlicher. Eine Viertelstunde vor Schluss brachte ein satter Rechtsschuss von Marvin Stierle die Führung.
Am Ende hätte der VfL bei konsequenterer Chancenverwertung das Ergebnis sogar noch hochschrauben können.

Von der Spielanlage und Spielidee hinterließ Holzhausen einen ziemlich starken Eindruck und müsste eigentlich in der Tabelle deutlich weiter oben stehen. Allerdings müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, den Sack nicht rechtzeitig zugemacht zu haben. Dies nutzte Frotheim durch eine kämpferisch starke letzte halbe Stunde für sich aus, muss dabei aber als äußerst glücklicher Sieger bezeichnet werden. Die bessere Mannschaft hat verloren. Mit Blick auf die letzten Begegnungen kann man vielleicht mal von ausgleichender Gerechtigkeit sprechen, denn in den letzten beiden Spielen war Frotheim besser, ohne allerdings einen Dreier zu holen.

VfL Frotheim: Markus Meier, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Yannic Oevermann, Janes Hußmann, Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, Sören Manske, Marvin Stierle (89. Alexander Kasten)

SuS Holzhausen:
Lars Pollert, Michael van Brackel, Dominik Zielke, Sascha Ludwig, Christian Obering, Dennis Schultz (70. Christopher Dobson), Nico Schmidt (70. Jan-Hendrik Titkemeyer), Leonard Pieper, André Koch, Pascal Hegner

Tore:
0 : 1  Koch (39.), 1 : 1  Bollmeier (57.), 2 : 1  Stierle (78.)

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Gnadenlos effektiv

24. Spieltag (27.4.2014): SC BW Vehlage – VfL Frotheim    0 : 6 (0 : 4)

Das schlechte Wetter und seifige Platz lieferten eigentlich keine guten Vorzeichen für ein gutes Fußballspiel, jedoch machten es die Damen (4:0-Sieg) und die Reserve (10:0-Sieg) vor, wie man bei solchen Witterungsverhältnissen gewinnen kann. Die Erste versuchte, es gleichzutun und man sollte die Erfolgsspur an diesem Nachmittag beibehalten.

Frotheim extrem effizient

Das Spiel begann recht verhalten; eine ziemlich lange Abtastphase in der beide Mannschaften erstmal versuchten, Sicherheit zu gewinnen. Das erste Ausrufezeichen setzte Marvin Stierle (16. Min) mit einem satten Schuss vom 16er, der nur knapp über das Tor flog. Vehlage hatte in der Anfangsphase etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch zu zwingenden Tormöglichkeiten zu kommen. In der 25. Minute verwertete Sebastian Bollmeier ein sehr starkes Anspiel von Stierle zur Führung. Vehlage ließ sich aber nicht beirren und hatte in der Folgezeit zwei bis drei gute Einschussmöglichkeiten, die allesamt vom gut aufgelegten Markus Meier vereitelt wurden. Frotheim definierte sich über gutes Zweikampfverhalten und starke Bälle in die Spitze, wo die sehr agilen Stürmer Bollmeier und Stierle die Vehlager Abwehr immer wieder vor Probleme stellten. In der 30. Minute konnte Sebastian Breuer mit einem gekonnten Lupfer aus dem Gewühl Frotheim Ex-Torwart Löwen überwinden. Mit der 2:0-Führung im Nacken drehte Frotheim langsam auf. Nach blitzsauberem Zuspiel von Breuer schob Bollmeier zum mittlerweile verdienten 3:0 ein. Es sollte für Vehlage aber noch dicker kommen: In den Schlussminuten setzte ein Vehlager Spieler einen Kopfball ans eigene Gebälk, Bollmeier musste freistehend nur abstauben. Da müssen Stürmer eben stehen. Mit einem komfortablen 4:0 ging es in die Halbzeit.

Frotheim marschiert, Vehlage ergibt sich

Es waren keine fünf Minuten gespielt, da verwandelte Marvin Stierle ein mustergültiges Anspiel mit einem sehenswerten Lupfer von der 16er-Kante (Prädikat „Tor des Monats“).
Vehlage ergab sich nun sein Schicksal und versuchte das Ergebnis in Grenzen zu halten. Frotheim hingegen fand immer mehr Spaß an der Partie und erspielte sich Möglichkeiten im Minutentakt. Eine davon nutzte Dennis Brandenburg, der in den letzten Partien noch verletzt war, zum 6:0. Danach schaltete auch Frotheim einen Gang zurück, obwohl man noch zwei bis drei gute Einschussmöglichkeiten hatte. Der Schiedsrichter pfiff ohne Nachspielzeit pünktlich ab.

Frotheim siegt in einem fairen Spiel mit 6:0 und zeigte vor allem auch aufgrund des schwierigen Geläufs eine ansprechende Leistung. Bemerkenswert ist, dass trotz des hohen Ergebnisses zu keiner Zeit die Defensivarbeit vernachlässigt wurde. Ein kleines Sonderlob verdiente sich die Viererkette, die zu keiner Zeit wackelte. Dass die Offensivabteilung an guten Tagen jedem in der Liga ein Schnippchen schlagen kann, weiß jeder.
Versöhnlich nahm man den Heimweg nach Frotheim auf.

(Christopher Kellweries)

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VfL Frotheim: Markus Meier, Rudi Olfert, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Yannic Oevermann, Sören Manske, Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan (70. Janes Hußmann), Marvin Stierle (65. Dennis Brandenburg)

SC BW Vehlage:
Daniel Löwen, Alexander Fehner, Michael Wolf, Willi Reimer, Oliver Penner, Mirco Kosica (46. Dominik Fröhner), Gerhard Penner (46. Chrisovalantis Apostolou), Patrick Schroeder, Isaak Peters, Pierre Engelhardt, Ninos Yalda (46. Christian Schmidt)

Tore:
0 : 1  Bollmeier (18.), 0 : 2  Breuer (23.), 0 : 3  Bollmeier (27.), 0 : 4  Bollmeier (37.), 0 : 5  Stierle (47.), 0 : 6  Brandenburg (72.)
 

Glatter Heimsieg

25. Spieltag (4.5.2014): VfL Frotheim – Türk Gücü Espelkamp    3 : 1 (3 : 0)

Starke erste Hälfte

An diesem Konfirmationswochenende verloren sich lediglich 70 Zuschauer auf dem Frotheimer Geläuf, Saisonminuskulisse. Weiteres Novum in der ehemaligen „Kindergartenmannschaft“: Mit Thorsten Stierle (47), Klaus Seelhorst (44) und sich selbst als Spielertrainer musste Holger Sarres (43) gleich drei Spieler aus der „Gerontologie-Abteilung“ aufbieten. Insgesamt entwickelte sich ein nettes Spiel zweier ersatzgeschwächter Teams.

Die Anwesenden sahen eine starke erste Frotheimer Hälfte, in der der VfL nach vorne einige gute Torchancen kreierte und nach hinten – bis auf einen strammen Freistoß aus 25m – nichts anbrennen ließ.
Bereits in der achten Minute verwertete Sebastian Bollmeier ein feines Simonjan-Zuspiel zur verdienten Führung. Nur zehn Zeigerumdrehungen später war es der wieder genesene Janes Hußmann, der einen dicken Abwehrbock der Türken zum 2:0 nutzte. Eine Viertelstunde vor dem Halbzeitpfiff gelang David Simonjan sein erster Saisontreffer.

Frotheim tut das Nötigste

Gegen die unter dem Strich harmlosen Espelkamper plätscherte das Spiel in der zweiten Halbzeit so dahin. Zwischen der 55. und 65. Minute hatte der VfL zwei Riesenmöglichkeiten, um den Sack endgültig zuzumachen – beide wurden jedoch vergeben.
So war es der nicht immer souverän wirkende Schiedsrichter Ilendemli, der noch einmal für fünf Cent Dramatik in die recht einseitige Partie brachte. In der 71. Minute „schenkte“ er den Gästen einen höchst umstrittenen Strafstoß, der sicher verwandelt wurde. Doch danach passierte nichts Aufregendes mehr.

Eine gute plus eine grundsolide Halbzeit reichten den Frotheimern für drei verdiente Zähler gegen eine Espelkamper Mannschaft, die eine halbe Klasse schwächer kickte als noch in der Hinrunde.


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VfL Frotheim: Markus Meier, Rudi Olfert, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Janes Hußmann, Sören Manske (54. Thorsten Stierle), Holger Sarres (46. Klaus Seelhorst), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marcel Piewitt

Türk Gücü Espelkamp:
Isa Bayram, Gökhan Sari, Hüseyin Özal (55. Harun Akay), Ahmet Torun, Denis Kiecha, Yasin Algan, Nevcivan Erdemesinli, Bouba Traore, Mustafa Duru, Mehmet Göral (57. Selim Sarialioglu), Mehmet Bodur

Tore:
1 : 0  Bollmeier (8.), 2 : 0  Hußmann (18.), 3 : 0  Simonjan (29.), 3 : 1  Sarialioglu (72. FE)

 

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VfL Frotheim I

Erste Niederlage nach sechs Spielen

26. Spieltag (11.5.2014): TuRa Espelkamp – VfL Frotheim    2 : 0 (1 : 0)

Der VfL Frotheim gastierte beim Tabellenzweiten aus Alt-Espelkamp. Die Elf von Trainer Klaus Schmitz wollte die letzte Aufstiegschance noch wahren. Holger Sarres’ Mannschaft hingegen kam mit viel Selbstvertrauen aus den letzten Partien und einer wieder einmal sehr dünnen Personaldecke. So kamen Routinier Klaus Seelhorst und der A-Jugendliche Tim Wullbrandt zu ihren ersten Einsätzen in der Startelf. Beide machten ein sehr ordentliches Spiel

Tura überlegen, VfL mit Schrecksekunde

Das Spiel begann ruhig und verhalten. Der tiefe Boden und der starke Wind machten es den Akteuren auf dem Feld sicher nicht einfach. TuRa nahm von der ersten Minute an das Heft in die Hand und erwies sich als sehr ballsicher. Der VfL hingegen versuchte mit den Grundtugenden wie gutem Zweikampfverhalten und disziplinierter Defensivbewegung dagegen zu halten. TuRa erarbeitete sich ein paar gute Torchancen, die allesamt ein sehr gut aufgelegter Markus Meier zunichte machte. Vor allem bei Standards war TuRa brandgefährlich, egal ob Ecke oder direkter Freistoß, Markus Meier musste fast immer eingreifen. In der 25. Minute dann eine Schrecksekunde für den VfL: Beim Rauslaufen nach einem Angriff knickte Innenverteidiger Marcel Gräve ohne Gegnereinwirkung unglücklich um (ein Knacken war bis an den Spielfeldrand zu hören), er musste nach der Szene sofort ausgewechselt werden. An dieser Stelle gute Besserung. Für ihn kam der angeschlagene Alexander Kasten, der sich sehr gut in das Spiel einfand. In der 30. Minute hatte der VfL die dickste Torchance; Sebastian Bollmeier wurde schön frei gespielt, der TuRaner Torwart verschätzte sich beim Rauslaufen und der Verteidiger der Espelkamper konnte auf der Linie klären. Mit dem Halbzeitpfiff, dann die Führung für TuRa, nach einem grenzwertigen Zweikampf im Mittelfeld, schaltete TuRa blitzschnell um und erzielte nach einem schönen Konter das verdiente 1-0, dann ging’s sofort zum Pausentee.

Faires Spiel, trotzdem Gelb-rot

Der VfL kam besser aus der Partie. Holger Sarres wechselte die Offensivkräfte Brandenburg und Stierle ein, die beide schon 90 Minuten in der Reserve halfen. Beide belebten das Frotheimer Spiel merklich. Marvin Stierle hatte eine sehr gute Chance, als er den Ball in der 55. Minute mit einem schönen Volleyschuss über das Kreuzeck schoss. TuRa blieb aber weiterhin dominant und hatte ein paar sehr gute Einschussmöglichkeiten, der VfL hingegen konterte und besann sich auf schnelles Spiel in die Spitze, wo die Defensive von TuRa immer wieder ins Schwimmen kam. Sebastian Bollmeier verzog in der 75. Minute aus kurzer Distanz. Frotheim war in der zweiten Hälfte viel besser im Spiel und bestimmte teilweise das Geschehen. Leider blieb der Torerfolg aus. In der 93. Minute musste Klaus Seelhorst mit Gelb-rot vom Platz, leider verursachte das fragwürdige Foul zusätzlich noch einen Elfmeter. Paul Unrau ließ sich nicht lange Bitten und schob ins linke Toreck ein. Der Schiedsrichter Schäfer pfiff nicht mehr an.

Der VfL zeigte eine ansprechende Leistung. Man spielte defensiv sehr stark und ließ eine sicherlich starke TuRaner Mannschaft kaum zur Entfaltung kommen. Aufgrund der Spielanteile geht der Sieg für die Alt-Espelkamper in Ordnung. Ein Sonderlob verdiente sich Markus Meier, der immer wieder in Phasen, in denen TuRa am Drücker war, das Tor vernagelte.

(Christopher Kellweries)

VfL Frotheim: Markus Meier, Janes Hußmann (53. Marvin Stierle), Marcel Gräve (17. Alexander Kasten), Tobias Borchert, Eike Tegeler (46. Dennis Brandenburg), Janik Schütte, Tim Wullbrandt, Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Klaus Seelhorst

TuRa Espelkamp:
Sven Eckert, Thomas Epp, Malte Klasing, Waldemar Rogalsky, Johann Sudermann, Stephan Martens (46. Andri Reimer), Wilhelm Rogalsky (78. Thomas Suckau), Manuel Reiss, Thomas Gräber (61. Friedrich Lechner), Paul Unrau, Tobias Pauls

Tore:
1 : 0  Pauls (43.), 2 : 0  Unrau (90.+3, FE)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-rote Karte gegen Klaus Seelhorst (90.+3)

 

Schiri plädiert auf Unentschieden

27. Spieltag (18.5.2014): VfL Frotheim – SSV Pr. Ströhen    2 : 2 (0 : 1)

Lahmer Kick

Bei bestem Fußballwetter entwickelte sich in einer mehr oder weniger unbedeutenden Mittelfeldbegegnung zunächst ein pomadiger Kick. Der VfL Frotheim, personell (wie immer) arg gebeutelt, erspielte sich kaum nennenswerte Möglichkeiten. Zu wenig Bewegung war im Spiel. Umgekehrt reichte Ströhen eine einzige klare Chance, um per Lupfer in Führung zu gehen. Ansonsten neutralisierte man sich auf überschaubarem Niveau.

Elfmeterpfiffe entscheiden

Mit den Einwechslungen von Marvin Stierle, der für seinen Vater Thorsten kam, und Dennis Brandenburg kam mehr Schwung ins Frotheimer Spiel.
So dauerte es nicht lange, ehe dem VfL in Person von Stierle der Ausgleich gelang. Von da an hatte Frotheim eindeutig mehr vom Spiel. In der 65. Minute brachte Sebastian Bollmeier seine Farben in Front, inzwischen verdient. Ein Freistoß Sebastian Breuers knallte an die Latte. In dieser Phase verpasste Frotheim es, den Deckel drauf zu machen. Von Ströhen war nicht viel zu sehen.
In der 84. Minute entschied Schiedsrichter Hassebrock auf Strafstoß für die Gäste, obwohl Tobias Borchert knapp außerhalb vom Ströher Stürmer umgelaufen wurde. Die Nordkreisler nutzten das Geschenk zum Ausgleich. Drei Minuten später verweigerte Hassebrock dem VfL einen glasklaren Handelfmeter, worüber sich alle am Platz befindlichen Frotheimer lautstark mokierten.
In den letzten vier Minuten hatten beide Seiten noch je eine Chance, doch noch den Dreier einzufahren, aber die Keeper entschärften.

Der VfL muss sich trotz der unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen den Vorwurf gefallen lassen, in der ersten Halbzeit viel zu wenig getan zu haben.
In Anbetracht der Personalsituation muss man mit dem Punkt allerdings zufrieden sein.

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten (75. Christopher Kellweries), Janes Hußmann, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Marcel Piewitt, Rudi Olfert, Holger Sarres (46. Dennis Brandenburg), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Thorsten Stierle (46. Marvin Stierle)

SSV Pr. Ströhen:
Tobias Langhorst, Christian Schlechte, Jan Rewald, Nils Tinnemeier, Jannik Eikenhorst (70. Sven Kolwey), Christopher Bänsch, Stefan Spreen-Ledebur (53. Tim Rewald), Artur Lymar (63. Florian Bänsch), Christian Spreen-Ledebur, Jan Kampe, Jonas Hadeler

Tore:
0 : 1  Eikenhorst, 1 : 1  Stierle (48.), 2 : 1  Bollmeier (65), 2 : 2  Rewald (84. FE)

 

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Die Luft ist raus

28. Spieltag (22.5.2014): VfL Frotheim – BSC Blasheim    2 : 4 (1: 1)


Wenig los in Hälfte 1


Man merkte gleich, dass es um wenig ging. Blasheim hatte sich bereits am letzten Spieltag gerettet, Frotheim dümpelt schon länger im Mittelfeld herum. Vor dem Hintergrund entwickelte sich eine Partie ohne große Höhepunkte.
Beide Teams waren im Großen und Ganzen ebenbürtig, wobei der VfL zunächst etwas wacher war. In der 20. Minute vergab der VfL eine hundertprozentige Doppelchance durch Sebastian Bollmeier und Marvin Stierle. Und fast im Gegenzug fiel überraschend das 0:1. Von dem Moment hatten die Blasheimer etwas Übergewicht und verdienten sich die Führung.
Umso überraschender das 1:1 durch Marvin Stierles Alleingang, das fast mit dem Halbzeitpfiff fiel.

Frotheim im Eckball-Tiefschlaf

Nach der Pause erlaubte sich der VfL bei zwei Standardsituationen einen Tiefschlaf, als nämlich Hake und Kirchner nahezu unbedrängt nach Eckbällen einnetzen konnten. Spielentscheidend, wie sich später herausstellen sollte.
Frotheim antwortete mit dem Anschlusstreffer durch Sebastian Bollmeier in der 68. Minute, doch viel mehr fiel den Hausherren nicht ein. Blasheim beschränkte sich aufs Halten, was gegen insgesamt harmlose Frotheimer reichte. Mit dem Schlusspfiff erhielten die Blasheimer noch einen Strafstoß, den sie sicher verwandelten.

Blasheim gewann in einem Duell zweier Teams auf Augenhöhe relativ locker. Frotheim enttäuschte nicht, wirkte aber bieder und scheint der Sommerpause entgegenzuharren.

 

VfL Frotheim: Markus Meier (46. Steffen Haake), Alexander Kasten (72. Eike Tegeler), Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Rudi Olfert, Dennis Brandenburg (46. Tim Wullbrandt), Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle

BSC Blasheim:
Sascha Klusmeier, Sebastian Rahe, Volkan Ac, Matthias Hake, Deniz Akbas, Rico Heuchel (81. Ernst Vincent Lückingsmeyer), Christian Kessler (90. Malte Reinköster), Jan-Philipp Rave, Henning Kirchner, Jan-Sören Rosenbohm (70. Simon Schiller), Daniel Steinkamp

Tore:
0 : 1  Rave (20.), 1 : 1  Stierle (45.), 1 : 2  Hake (49.), 1 : 3  Kirchner (54.), 2 : 3  Bollmeier (68.), 2 : 4  Steinkamp (90.+2, FE)

 

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Stärkste 1. Hälfte der Saison

29. Spieltag (25.5.2014): VfL Frotheim – FC Lübbecke    3 : 0 (3: 0)


Die nach wie vor dünne Personaldecke wurde am Sonntag durch den Ausfall von Markus Meier, der sich beim Blasheim-Spiel eine Schulterverletzung zugezogen hatte, weiter geschrumpft. Routinier Dirk Baganz gab sein Startelfdebüt und wusste zu überzeugen. Holger Sarres konnte aber immerhin auf drei (nicht ganz fitte) Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft zurückgreifen.

Frotheim netzt dreimal ein, Baganz zur Stelle!

Frotheim nahm von Beginn an das Heft in die Hand. Sehr gutes Passspiel sowie ein hohes Laufpensum bereiteten den lustlosen Lübbeckern sofort Probleme. Marvin Stierle und Sebastian Bollmeier hatten gute Einschussmöglichkeiten von der 16er- Kante, die allesamt knapp das Tor verfehlten. In der 18. Spielminute war es dann aber soweit. Ein ganz stark vorgetragener Angriff über Dennis Brandenburgs Seite wurde nach toller Flanke von Sebastian Bollmeier mit dem Kopf verwertet (Ja, mit dem Kopf!). Keine fünf Zeigerumdrehungen später war es David Simonyan, der mit einem Kunstschuss von der rechten 16er-Kante, den linken Torwinkel traf; Prädikat „Tor des Monats“.
Frotheim schaltete keinen Gang zurück, ganz im Gegenteil: Die Kombinationen wirkten nun noch gefälliger. Nach schönem Seitenwechsel startete Sebastian Bollmeier zur Grundlinie und legte quer auf Marvin Stierle, der einen Schritt schneller war als der Lübbecker Verteidiger und zum verdienten 3:0 in der 39. Minute einschob. Lübbeckes größte Möglichkeiten folgten in der Schlussphase der ersten Hälfte. Ein straffer Schuss ins untere rechte Eck wurde durch ein schnelles Abtauchen von Dirk Baganz vereitelt. In der darauf folgenden 1:1-Situation behielt der Routinier die Ruhe, blieb lange stehen und verhinderte mit einer starken Fußabwehr den Anschlusstreffer. Bärenstark!

Frotheim verwaltet, Lübbecke fällt nichts mehr ein

Nach der wohl stärksten ersten Hälfte der Saison nahm Frotheim nun auch einen Gang raus, ohne aber leichtsinnig zu werden. Die Konzentration im Defensivbereich ließ zu keiner Minute nach. Lübbecke fiel nicht mehr richtig etwas ein, lediglich Halbchancen wurden alle von Dirk Baganz abgefangen oder abgegrätscht. In der Schlussphase hatten beide Team noch zwei bis drei gute Einschussmöglichkeiten, die allesamt nicht den Weg ins Tor fanden. So blieb es beim verdienten 3:0.

Frotheim überzeugte im ersten Durchgang auf ganzer Linie und in allen Bereichen. Ein Dank auch nochmal an Dirk Baganz, dass er sich überhaupt bereit erklärt hat zu spielen und eine starke Leistung bot. Die erste Mannschaft spendierte noch ein großes Fass Freibier für die allseits treuen Zuschauer. Ihr seid klasse! Bei besten Wetter freute man sich über ein gutes Fußballspiel und verdiente drei Zähler.


(Christopher Kellweries)


 

VfL Frotheim: Dirk Baganz, Alexander Kasten, Janes Hußmann, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Rudi Olfert, Dennis Brandenburg (68. Eike Tegeler), Marcel Piewitt (67. Sören Manske), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (80. Christopher Kellweries)

FC Lübbecke:
Michael Hopfauf, Marvin Hohmeier, Sebastian Burkert, Sascha Blase, Alexander Thoss, Nils Dau, Julian Burkert, Sebastian Keller, Mustafe Halili, Max Redekopp (85. Jonathan Pfaffenroth), Philipp Knappmeyer

Tore:
1 : 0  Bollmeier (18.), 2 : 0  Simonjan (23.), 3 : 0  Stierle (39.)


 

Erfolgreicher Schlussakkord

30. Spieltag (1.6.2014): HSC Alswede – VfL Frotheim    2 : 5 (1: 4)

Trotz der Niederlage im letzten Spiel hat sich der HSC Alswede mit Anstand aus der Kreisliga A verabschiedet. „Es war ein Spiel mit vielen Torraumszenen, welches auch gut und gerne 5:10 hätte ausgehen können“, meinte Frotheims Coach Holger Sarres nach dem Spiel. Mit einem lupenreinen Hattrick legte Sebastian Bollmeier (19., 24., 31.) in der ersten Halbzeit den Grundstein zum Sieg. Zwar konnte Jerome Kuhlmann (43.) verkürzen, doch im Gegenzug stellte Marvin Stierle den alten Abstand wieder her. Etwas torärmer war dann der zweite Durchgang. Salih Korkmaz (52.) schoss für die Gastgeber das erst einmal letzte Kreisliga A-Tor. In der 75. Minute traf David Simonyan für die Frotheimer noch zum 5:2-Endstand.

(Quelle: Neue Westfälische, 2.6.2014)

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Janes Hußmann (69. Eike Tegeler), Marcel Gräve, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Rudi Olfert, Sören Manske, Marcel Piewitt (78. Christopher Kellweries), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (69. Alexander Kasten)

HSC Alswede:
Thorsten Korejtek (46. Jens Dirks), Enes Topaloglu, Behcet Salgin, Marcel Hegner (62. Saim Cengiz), Hendrik Tiemeyer, Oliver Oller, Ritchie Wilhelmy, Fabian Barlach, Salih Korkmaz (82. Kevin Rammlau), Jerome Kuhlmann, Samet Cengiz

Tore:
0 : 1  Bollmeier (19.), 0 : 2  Bollmeier (24.), 0 : 3  Bollmeier (31.), 1 : 3  Kuhlmann (43.), 1 : 4  Stierle (44.), 2 : 4  Korkmaz (52.), 2 : 5  Simonjan (75.)
 

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