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FB1 TT TU AER

1

VfL Frotheim

0

0

2

TuRa Espelkamp II

0

0

3

FC Oppenwehe

0

0

4

TuS Levern

0

0

5

SV Hüllhorst-Ob.

0

0

6

TuSpo Rahden

0

0

7

SV Schnathorst II

0

0

8

TuS Gehlenbeck II

0

0

9

BSC Blasheim II

0

0

10

TuS Dielingen II

0

0

11

Holsener SV

0

0

12

TuS Oppendorf

0

0

13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

VfL Frotheim I - Spielberichte

Souveräner Auftaktsieg

1. Spieltag (17.8.2014): VfL Frotheim – BSC Blasheim   3 : 0 (2 : 0)


Starker Beginn

Nach durchwachsener Vorbereitung und trotz traditionell angespannter Personalsituation kam der VfL gut in die neue Saison. Blasheim wurde von Anfang an aggressiv unter Druck gesetzt. Die logische Konsequenz war der frühe Führungstreffer durch Marvin Stierle, der einem verlorenen Ball nachgrätschte und mit der selben Aktion ins Tor bugsierte.
Nach zwei weiteren klaren Torchancen erhöhte Sebastian Bollmeier auf 2:0.
Danach schaltete der VfL etwas zurück, behielt aber die Spielkontrolle. Trotz einer Kopfballmöglichkeit kurz vor dem Halbzeitpfiff war der Gast mit dem 0:2 gut bedient.

Wermutstropfen Gelb-Rot

Blasheim spielte im zweiten Abschnitt besser mit, ohne jedoch zu klaren Torgelegenheiten zu kommen. Ab der 65. Minute intensivierte der VfL seine Offensivbemühungen, vergab jedoch mehrfach. Zweimal wurde man unberechtigterweise von Schiedsrichter Westermann zurückgepfiffen, jeweils wegen angeblicher Abseitsstellung. Jener Westermann war auch beim negativen Höhepunkt beteiligt. In der 77. Minute interpretierte er einen Zweikampf von Neuzugang Danny Nitschke als Ellbogenschlag und zeigte die gelb-rote Karte. Eine fragwürdige Entscheidung.
Auch in Unterzahl stand der VfL in der Defensive sicher und machte kurz vor Schluss mit einem Konter alles klar.
Kurz vor dem Platzverweis wäre Marvin Stierle fast ein spektakulärer Kopfballtreffer gelungen. Blasheims Keeper Klusmeier brachte es fertig, Stierle mit einem Abschlag an den Hinterkopf zu schießen. Der Ball rollte einen Meter am Kasten vorbei und der Getroffene sank ohnmächtig zu Boden und musste benommen ausgewechselt werden.

Das war ein solider, souveräner und vor allem hochverdienter Auftaktsieg gegen über weite Strecken blutleere Blasheimer. Im Gegensatz zur Vorbereitung wurde die Defensivarbeit mal über 90 Minuten durchgehalten, was sich an den sauberen Knien des fast beschäftigungslosen Markus Meier zeigte.



 

VfL Frotheim: Markus Meier, Christian Meier, Janes Hußmann, Marcel Piewitt, Tim Wullbrandt, Marcel Gräve, Marvin Straube, Danny Nitschke, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle (77. Philipp Kulp)

BSC Blasheim:
Sascha Klusmeier, Benedikt Feldmann, Andre Kirchner, Kevin Greve, Ernst Vincent Lückingsmeyer (59. Tom-Frederic Borchard), Sebastian Rahe, Matthias Hake, Deniz Akbas (46. Volcan Ac), Henning Kirchner, Rezgar Cindo, Dennis Babilon

Tore:
1 : 0  Stierle (6.), 2 : 0  Bollmeier (15.), 3 : 0  Bollmeier (88.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rote Karte für Nitschke (77.)

 

14_08_17_VfL-BSC01

Spektakuläres Spiel

2. Spieltag (24.8.2014): BW Oberbauerschaft – VfL Frotheim   3 : 3 (3 : 0)


Personalrochade – Bastian Pott ist wieder Frotheimer

Seltsame Personalsituation zu Serienbeginn: Mit Simon Depping, Tobias Borchert, Marcel Gräve, David Simonjan, Danny Nitschke, Janik Schütte, Philipp Kulp und Eike Tegeler fehlten gleich acht Kicker, dafür waren Rudi Olfert, Alexander Kasten, Sebastian Breuer und Dennis Brandenburg wieder mit dabei. Außerdem tauchte spontan ein alter Bekannter wieder auf. Bastian Pott, zuvor in der Landesliga für die FT Dützen am Ball, hatte sich spontan seinem Heimatverein angeschlossen und durfte gleich von Beginn an ran.

Früher Rückstand

Offensichtlich tat die Personalrochade den Frotheimern nicht so gut, denn ehe man sich’s versah, lag man 0:2 hinten. Und das, obwohl der VfL in den ersten zehn Minuten selbst drei hundertprozentige Chancen hatte. Allein Sebastian Bollmeier stand zweimal frei vor Oberbauerschafts Keeper Kruse. Die intensiv zu Werke gehenden Blauweißen überließen dem VfL das Spiel und setzten auf Konter. Nachdem der VfL mehrfach die Gelegenheit zum Anschluss verpasst hatte, erhöhte BWO auf 3:0. Auffällig waren die vielen leichten (Abspiel)Fehler einer durchaus bemühten, aber glücklosen Frotheimer Mannschaft in Halbzeit eins. BWO nutzte seine Tormöglichkeiten dagegen äußerst effektiv.

Frotheims Aufholjagd

In der ersten Viertelstunde nach dem Pausentee hätten beide Teams je zweimal einnetzen können. Zu dem Zeitpunkt setzte wohl niemand einen Pfifferling auf einen VfL-Punktgewinn. Doch dann schickte Neuzugang Bastian Pott Goalgetter Bollmeier auf die Reise, der den lang ersehnten Anschlusstreffer erzielte.
In der 74. Spielminute verkürzte Bollmeier auf 2:3, wobei ein Oberbauerschafter Verteidiger den Ball entscheidend abfälschte. Janes Hußmann gelang mit einem Volleyschuss aus knapp 20m der verdiente Ausgleichstreffer.
Drei Minuten später hatte Dennis Brandenburg das Siegtor auf dem Fuß, doch ein BWO-Abwehrmann rettete per Kopf auf der Linie für den bereits geschlagenen Kruse.
Die Akteure boten den Zuschauern auch bei einsetzendem Regen einen spannenden Nachmittag und ein rassiges A-Liga-Duell.

In einem energischen bis knallharten Spiel, bei dem Schiedsrichter Uphoff viel zu tun hatte und betont britisch pfiff, gab es ein unter dem Strich gerechtes Remis. Beide Mannschaften spielten sehr engagiert und hatten jeweils die Chance zum Dreier. Frotheim bewies Moral und kann den Punkt als Punktgewiss verbuchen, zumindest gemessen am Spielverlauf, nicht aber gemessen an den Spielanteilen.

VfL Frotheim: Markus Meier, Christian Meier, Janes Hußmann, Marcel Piewitt, Tim Wullbrandt (78. Sebastian Breuer), Rudi Olfert, Marvin Straube (46. Alexander Kasten), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Dennis Brandenburg, Marvin Stierle

SV BW Oberbauerschaft:
Daniel Kruse, Dario Seuthe (56. Timo Senger), Jack Baldin (67. Patrick Brosend), Maik Reibetanz, Michael Büker, Christian Bartelheimer, Edgar Geistdörfer, Sven Oevermann, Marcel Becker, Tim Tödtmann, Jendrik Kröger

Tore:
1 : 0  Baldin (3.), 2 : 0  Becker (7.), 3 : 0  Becker (33.), 3 : 1  Bollmeier (58.), 3 : 2  Bollmeier (74.), 3 : 3  Hußmann (79.)
 

14_08_24_BWO-VfL01

Wurm drin beim VfL – Niederlage gegen den Aufsteiger

3. Spieltag (31.8.2014): VfL Frotheim – TuS Gehlenbeck   0 : 2 (0 : 1)


Gewitterunterbrechung und Wembley-Tor

Nach 15 Minuten unterbrach der Schiedsrichter die Partie wegen eines Gewitters. Vorher war der TuS Gehlenbeck die gefährlichere Mannschaft und hatte eine gute Torgelegenheit. Vom VfL war vorne kaum etwas zu sehen – und das sollte sich auch nicht großartig ändern.
Nach knapp 20 Minuten wurde das Match bei strömendem Regen wieder aufgenommen. Die Gehlenbecker hatten jedoch scheinbar nicht nur das bessere Schuhwerk, sondern nahmen auch die Platzverhältnisse besser an. Hinten stand der Aufsteiger sicher – gegen allerdings auch ziemlich unkreative Frotheimer Angriffsbemühungen – und nach vorne setzten sie immer wieder kleine Nadelstiche. Ein Distanzschuss klatschte an die Unterkante der Latte, kurz darauf musste Markus Meier eine Flugeinlage nach einer Gehlenbecker Volleyabnahme zeigen. Und beim VfL? Außer einem Distanzschuss von David Simonjan, der knapp über das Tor strich, ging gar nichts. Kurz vor dem Pausentee erzielten die Nachbarn ein Wembleytor. Eine Torkamera wäre nicht schlecht gewesen, aber der Schiedsrichter entschied auf 1:0. Wie auch immer man die Situation bewertet, die Führung war verdient.

Spiel plätscherte vor sich hin

Die Zuschauer sahen dann eine ereignisarme zweite Halbzeit, in der Frotheim zwar mehr Ballbesitz hatte, aber nicht wirklich durchkam. Die hohen Flanken wurden von den langen Innenverteidigern einfach aus der Gefahrenzone geköpft. Auf beiden Seiten kam es zu je zwei halbwegs brauchbaren Strafraumszenen, ehe Gehlenbeck kurz vor Spielende einen Konter zum 2:0 ausnutzte.

Der VfL bot eine blutleere, über weite Strecken trostlose Vorstellung. Man verzettelte sich in überflüssigen Dribblings, Fehlpässen und völlig nutzlosen hohen Bällen. Gehlenbeck reichte eine solide Durchschnittsleistung, um gegen Frotheim, bei denen kaum ein Spieler Normalform erreichte, einen verdienten Dreier einzufahren.

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Christian Meier (80. Janik Schütte), Janes Hußmann, Marcel Piewitt, Alexander Kasten, Danny Nitschke, Tim Wullbrandt (75. Sebastian Breuer), Dennis Brandenburg (70. Marcel Gräve), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle

TuS Gehlenbeck:
Christian Lömker, Christian Aldegeerds, Marcel Grothe, Thorsten Bringewatt, Luca Rolfs (55. Duncan Whyte), Patrick Hölscher, Oliver Kottkamp (86. Robin Seidel), Lennart Lösche, Andre Kottkamp, Jan Holzmeyer, Stephan Wetter (86. Fabio Metrangolo)

Tore: 0 : 1  Rolfs (44.), 0 : 2  Wetter (85.)
 

14_08_31_VfL-Gehl

Drei Punkte und vier Spieler verloren

4. Spieltag (2.9.2014): SV Hüllhorst-Oberbauer. – VfL Frotheim   2 : 1 (1 : 1)


Blitztor

Das Spiel war noch keine 30 Sekunden alt, da hatte es schon geklingelt im Hüllhorster Kasten. Marvin Stierle netzte nach schöner Kombination zur Führung ein. Keine zwei Minuten später hätte der VfL die Führung ausbauen müssen, doch Rudi Olferts Schuss ging an die Latte, der Nachschuss strich um Zentimeter drüber.
Nach etwa 15 Minuten berappelten sich die Gastgeber und gestalteten das Spiel ausgeglichener. In der 18. Minute hätte der SVHO ausgleichen können, doch eine scharfe Hereingabe fand keinen Abnehmer. In der 27. Minute diskutierten VfL-Spieler mit dem Schiedsrichter über die Berechtigung eines Freistoßes im Mittelfeld. Die Hausherren waren wacher, führten ihn schnell aus und Offensivmann Gerullis musste freistehend nur noch einschieben.
Dann passierte etwas, das man selten erlebt, selbst für VfL-Verhältnisse: Innerhalb von fünf Minuten verletzten sich Marcel Gräve (Sprunggelenk), Danny Nitschke und Janes Hußmann (beide Oberschenkel), sodass Holger Sarres früh wechseln musste. Die letzten fünf Minuten vor der Halbzeit musste man gar mit neun Mann beenden, da die Auswechselspieler noch nicht aufgewärmt waren.

Hüllhorst mit Feldvorteilen

Der VfL musste scheinbar dem personellen Aderlass Tribut zollen, denn nach vorne ging nicht ganz viel. Auf der Gegenseite hielt sich die Anzahl der zwingenden Offensivaktionen für die Gastgeber auch in Grenzen. Dennoch: Der SVHO hatte mehr vom Spiel. Acht Minuten vor dem Ende der Begegnung traf Ali Oglou, bester Mann auf dem Platz, per Freistoß zur Führung.
Danach drückte der VfL auf den Ausgleich gegen eine alles andere als sattelfeste SVHO-Defensive, doch mehrere gute Einschusschancen wurden vergeben. Fast hätte Hüllhorst sich den Ball selbst reingehauen, doch ein Verteidiger traf „nur“ den eigenen Pfosten, und auch der Klärungsversuch glich eher einem „Nachschuss“ und verfehlte das eigene Tor nur um Zentimeter. Zwei gute Freistoßsituationen wurden vom VfL kläglich vergeben, sodass es letztlich beim 2:1 blieb.

Frotheim – personell arg gebeutelt – muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht länger so zwingend gespielt zu haben wie in der Anfangs- und der Schlussphase. So wäre ein Unentschieden zwar das gerechtere Ergebnis gewesen, aber man darf sich über die Niederlage nicht beschweren. Zu allem Überfluss verlor der VfL neben den drei Verletzten noch Rudi Olfert nach einer gelbroten Karte.


 

VfL Frotheim: Markus Meier, Christian Meier, Janes Hußmann (46. Sebastian Breuer), Marcel Piewitt, Alexander Kasten, Marcel Gräve (37. Dennis Brandenburg), Tim Wullbrandt, Rudi Olfert, Danny Nitschke (46. Janik Schütte), David Simonjan, Marvin Stierle

SV Hüllhorst-Oberbauerschaft:
Assad Jamo, Onur Bulut, Ali Ali Oglou, Ozan Tekin, Andreas Derksen, Vedat Kirmaci (66. Victor Vogel), Tobias Gerullis, Oguz Tekin, Yannic Rullmann (46. Ewald Helpling), Fabian Heidemann,  Thorsten Ludwig

Tore:
0 : 1  Stierle (1.), 1 : 1  Gerullis (37.), 2 : 1  Ali Oglou (82.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Derksen (75.) und Olfert (78.)
 

14_09_02_SVHO-VfL1

Debakel gegen Preußen-Filiale

5. Spieltag (14.9.2014): VfL Frotheim – SC BW Vehlage   0 : 5 (0 : 2)


Abwehrfehler


Der Frotheimer Dresch- und Backtag und die schwachen Leistungen der letzten Wochen haben wohl dafür gesorgt, dass sich die Zuschauerkulisse an diesem herrlichen Altweibersommernachmittag recht überschaubar gestaltete.
Bastian Pott, Marcel Gräve und Sebastian Bollmeier waren wieder dabei, dafür fehlte allerdings eine Phalanx an Stammspielern (Meier, Hußmann, Schütte, Borchert, Depping, Nitschke, Olfert). Die Personalsituation dürfte allerdings kaum als Ausrede herhalten für das, was in den 90 Minuten passierte. Denn vom Potential her wäre man sicherlich in der Lage gewesen, die Vehlager zu schlagen (s. letzte Saison).
Vehlage, die Preußen Espelkamp-Filiale, war das griffigere Team und agierte in den Zweikämpfen äußerst geschickt, jedenfalls deutlich abgeklärter als der VfL. So ergaben sich mehr Spielanteile, wobei beide Offensivreihen zunächst wenig zwingend agierten. In der 24. Minute nutzte Peters ein eklatantes Missverständnis in der Frotheimer Hintermannschaft zur nicht unverdienten Führung. Danach intensivierte der VfL seine Bemühungen und hatte jetzt seine beste Phase. Mehrere verheißungsvolle Möglichkeiten verpufften jedoch im Ansatz oder wurden mehr oder weniger kläglich verdaddelt. Mitten in diese Drangperiode hinein profitierte Penner vom nächsten VfL-Defensivfauxpas, bei dem die Abwehr alles falsch machte, was man nur falsch machen konnte.

Frotheim ergibt sich

Der zweite Spielabschnitt wirkte stellenweise wie ein Trainingsspiel, bei dem die besseren technischen Möglichkeiten der Gäste und das taktische und spielerische Unvermögen der Gastgeber gut und gerne sechs hochkarätige Torchancen für die Vehlager ermöglichten. Drei davon nutzten sie, indem sie mit einfachsten Mitteln durch die Frotheimer Verteidigung spazierten. Und so schraubten sie das Ergebnis in die Höhe. Auf der anderen Seite mühte der VfL sich zunächst. Nach dem 0:3 jedoch erlahmte die Gegenwehr auch aufgrund offensichtlicher konditioneller Defizite.
So waren denn wohl alle froh, als der Schiedsrichter abpfiff, wobei die meisten Frotheimer Zuschauer den Platz zu dem Zeitpunkt bereits verlassen hatten.

Mit dieser Fitness- und Formschwäche zahlreicher Spieler befindet man sich hart an der Grenze zur Krise. Vehlage reichte wie schon Gehlenbeck eine konzentrierte Durchschnittsleistung für einen glatten Sieg. Und der VfL wird – man muss es leider so sagen – den Blick nach unten richten müssen. Zumindest heute hat man gespielt wie ein Absteiger. Kleiner Lichtblick: Immerhin hat sich keiner verletzt oder eine Spielsperre kassiert. Ein schwacher Trost.
 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Christian Meier, Marcel Gräve, Marcel Piewitt, Alexander Kasten (46. Marvin Straube), Dennis Brandenburg, Tim Wullbrandt, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier (46. Sebastian Breuer), David Simonjan, Marvin Stierle (70. Yannic Oevermann)

SC BW Vehlage:
Christian Schmidt, Vitali Klunk, Dimitri Galiullin, Marc-Oliver Dyck, Alexander Müller, Gagatay Emre Hortum (32. Kai Eichholz), Isaak Peters (46. Alexander Weiss), Pierre Engelhardt, Chrisovalantis Apostolou (32. Gerhard Penner), Jan-Guido Dyck, Rene Budde

Tore:
0 : 1  Peters (24.), 0 : 2  Penner (43.), 0 : 3  M. Dyck (58.), 0 : 4  Weiss (77.), 0 : 5  Budde (86.)

 

14_09_14_VfL-Vehlage

Verdiente Niederlage nach Eklat

6. Spieltag (21.9.2014): VfB Fabbenstedt – VfL Frotheim   2 : 0 (0 : 0)


Gegen den VfB Fabbenstedt gab es die vierte Niederlage in Folge. Und eins vorweg: Sie war verdient. Über den gesamten Spielverlauf gesehen war der Gastgeber in vielerlei Hinsicht überlegen.
Frotheim war bemüht, aus einer verbesserten Formation heraus 0wenig zuzulassen. Dies gelang zumindest in der ersten Halbzeit im Vergleich zur Vorwoche gut.
Die Schüsse der Fabbenstedter wurden meist eine sichere Beute von Torwart Markus Meier, lange Bälle in den Rücken der Frotheimer Abwehrkette wurden zumeist gut antizipiert und damit ungefährlich.
Im Spiel nach vorne muss man sich allerdings eingestehen, dass die wieder einmal auf vielen Positionen veränderte Mannschaft (es fehlten 13 Spieler), zu wenig zwingend agieren konnte.
Die wenigen guten Angriffsbemühungen waren allerdings brandgefährlich.
So verzog Sebastian Bollmeier knapp einen Volleyspannstoß und es scheiterten wiederum Bollmeier und Marvin Stierle bei einer Doppelchance am Fabbenstedter Keeper.

Der Vorsatz im zweiten Durchgang zwingender zu agieren wurde durch die Fabbenstedter Führung jäh unterbrochen. Ein Frotheimer Abwehrspieler unterschätzte die (Handlungs)Schnelligkeit seines Gegenspielers, der den dann völlig frei stehenden Felix Droste bediente, der aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben brauchte.
Spätestens nach dem zweiten Gegentreffer Christopher Rührups war die Messe gelesen.
Es schlichen sich im weiteren Verlauf zu viele Fehler im Spielaufbau und der Abwehrarbeit ein, so dass ein Erfolg immer unwahrscheinlicher wurde.
Nach ca. 70 Minuten agierte man zudem in Unterzahl, weil sich kurzfristig herausstellte, dass nur 13 der 15 anwesenden Frotheimer spielfähig waren.
In der letzten Viertelstunde konnten die Gäste froh sein, dass die vielen nun auftretenden Defizite im Abwehrverbund, nicht durch den VfB genutzt wurden.

Der VfL geht nicht gerade leichten Zeiten hingegen. Bei Janes Hußmann und Danny Nitschke traten die alten Verletzungen erneut auf, so dass ein Ausfall nicht zu verhindern ist. Man wird sehen müssen, wer von den kranken und verletzten Spielern gegen TuRa Espelkamp dabei sein kann.
Zu dem schlimmen Zwischenfall der ersten Halbzeit möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Das will/soll/muss in Kürze die Sportgerichtsbarkeit beurteilen.
Sehr positiv herauszuheben war in diesem Fall das Verhalten beider Mannschaften, die für die Situation sehr besonnen das Spiel fortsetzten.


(Holger Sarres)

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Christian Meier, Alexander Kasten, Tobias Borchert (67. Danny Nitschke), Sebastian Breuer, Dennis Brandenburg (46. Janes Hußmann), Marcel Piewitt, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marvin Stierle, Tim Wullbrandt

VfB Fabbenstedt:
Henning Bremermann, Christoph Schmidt, Oliver Wehmeyer, Daniel Dyck, Philip Bünemann, Ludwig Zeller (24. Hüseyin Aydogan), Cristopher Rührup, Fynn Hoffmann, Felix Droste, Gerald Grabenkamp, Florian Behnke

Tore:
1 : 0  Droste (50.), 2 : 0  Rührup (68.)

 

Anm.: In der 24. Minute ereignete sich eine hässliche Szene, die hier nicht unerwähnt bleiben soll. Das vor allem deswegen, weil die entsprechenden Berichte in der Lokalpresse, insbesondere in der Neuen Westfälischen (22.9. und 24.9.2014), doch recht einseitig von einer Tätlichkeit Marvin Stierles sprechen, die „Entstehungsgeschichte“ dabei jedoch unerwähnt lassen.
Der Verfasser dieser Zeilen war selbst nicht als Zeuge am Platz. Diese Informationen stützen sich dabei auf die Aussagen des „Hauptbeteiligten“ Marvin Stierle, da die Szene offensichtlich nicht viele Anwesende gesehen haben. So ist sie beispielsweise dem Schiedsrichter und beiden Trainern entgangen.
Die beteiligten Spieler behakten sich zunächst im Rahmen des Erlaubten, ehe der Fabbenstedter Ludwig Zeller seinem Gegenspieler Stierle einen Tritt in den Unterleib verpasste. Im Affekt schlug Stierle dann Zeller ins Gesicht. Die ganze Aktion dauerte laut Stierle nur zwei Sekunden. Noch am selben Tag entschuldigte Stierle sich bei Zeller, der eine üble Verletzung davon getragen hatte.
Im Laufe der Woche fanden VfL-intern mehrere Gespräche über den Vorfall statt. Stierle selbst ist die Sache derart unangenehm, dass er auch ohne die Sperre durch die Spruchkammer eine freiwillige Spielpause eingelegt hätte.
Der VfL Frotheim entschuldigt sich beim VfB Fabbenstedt und wird alles dafür tun, den Vorfall wahrheitsgemäß aufzuklären.
Nichtsdestotrotz darf die Provokation dabei nicht unberücksichtigt bleiben, ohne die ein junger Spieler wie Stierle, der schlichtweg unüberlegt handelte und dem seine Tat schon kurz danach leid tat, sicherlich nicht zugeschlagen hätte. Dass beide Aktionen auf einem Fußballplatz nichts zu suchen haben, darüber gibt es sicher keine zwei Meinungen. Was davon schlimmer war, mag jeder für sich selbst beurteilen.
Der VfL Frotheim wünscht Ludwig Zeller auf diesem Weg gute Besserung und eine schnelle Genesung.

(Christoph Speck)

 

Dem Aufstiegsaspiranten lange Paroli geboten

7. Spieltag (28.9.2014): VfL Frotheim – TuRa Espelkamp   1 : 3 (1 : 0)


Starke erste Halbzeit

Bei gutem Wetter und vor stattlicher Zuschauerkulisse war dem VfL Frotheim zu Beginn nicht anzumerken, dass die Vorzeichen alles andere als gut waren: Aufgrund der zahlreichen Ausfälle stellte sich die Sarres-Truppe fast von alleine auf. Dazu kam die Verunsicherung aufgrund der jüngsten Niederlagenserie.
Nichtsdestotrotz begegneten sich beide Teams in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe. Nach etwa 15 gespielten Minuten ergaben sich auf beiden Seiten mehrere Torchancen. Der VfL nutzten den dritten Hochkaräter in Person von Bastian Pott zur nicht unverdienten 1:0-Führung. Nur fünf Minuten später bekamen die Gäste einen Foulelfmeter zugesprochen, den Markus Meier entschärfen konnte.
Kurz vor dem Pausentee hatten die TuRaner noch zwei vielversprechende Möglichkeiten zum Ausgleich, die jedoch mehr oder weniger kläglich vergeben wurden.

Meier hält (fast) alles

Der Knackpunkt war vermutlich die 49. Spielminute, als Sebastian Bollmeier völlig blank vor dem Kasten das 2:0 vergab. Mit zunehmender Spieldauer wurde TuRa stärker und erspielte sich eine Reihe guter Torchancen. Die Espelkamper verzweifelten jedoch an Markus Meier, der einen Sahnetag erwischte und in 1:1-Situationen stets die Oberhand behielt.
Frotheim verlor ab der 55. Minute den Faden und ließ die Gäste mehr und mehr gewähren. Die brauchten allerdings freundliche Frotheimer Unterstützung. In der 74. Minute rannten sich David Simonjan und Bastian Pott bei VfL-Ballbesitz selbst über den Haufen. Die daraus resultierende Konterchance nutzte TuRa, brauchte aber auch hier den Rebound, nachdem Meier zunächst halten konnte.
Kurz darauf waren die Gäste bei einem Eckball erfolgreich, wobei die Frotheimer Defensive auch hier unglücklich aussah. Als der VfL öffnete, ergaben sich Räume, die TuRa zum 3:1 nutzte. Danach hatten beide Seiten noch je zwei gute Möglichkeiten, es blieb jedoch bei dem Ergebnis.

In einer absolut fairen Begegnung war über 60 Minuten nicht zu erkennen, wer gegen den Abstieg und wer um den Aufstieg spielt. Ein Punkt – vielleicht sogar ein Dreier – war für den VfL im Bereich des Möglichen, da man eine Viertelstunde vor Schluss noch führte. Letztlich entschieden vor allem individuelle Fehler, und aufgrund der deutlich höheren Anzahl an Torchancen war der Sieg von TuRa Espelkamp absolut verdient. So bleibt nur die Erkenntnis, dass man den Gegner lange geärgert hat, aber eine gute Halbzeit in der A-Liga nicht ausreicht.

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Christian Meier, Alexander Kasten, Marcel Piewitt, Sebastian Breuer (76. T. Borchert), Yannic Oevermann, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Dennis Brandenburg (82. M. Straube), Tim Wullbrandt

TuRa Espelkamp:
Sven Eckert, Malte Klasing, Thomas Gräber (60. Thomas Epp), Richard Reimer (89. Stephan Martens), Andri Reimer, Benjamin Pankratz, Emanuel Olfert, Thomas Suckau, Paul Unrau, Pascal Kummer, Tobias Pauls

Tore:
1 : 0  Pott (21.), 1 : 1  Epp (74.), 1 : 2  Pauls (83.), 1 : 3  Reimer (88.)

Besondere Vorkommnisse:
Meier hält Foulelfmeter (24.)
 

14_09_28_VfL-TuRa2

Und die nächste Niederlage

8. Spieltag (5.10.2014): TuS Dielingen – VfL Frotheim   2 : 0 (1 : 0)

Trotz der Pokalbelastung krönten die Gastgeber eine sehr erfolgreiche Woche. „Es war wirklich Not gegen Elend. Für uns zählen nur dir drei Punkte, aber spielerisch war das wirklich nicht viel“, meinte Spielertrainer Tom Westerwalbesloh. Westerwalbesloh war es auch, der in einer schönen 1:1-Situation gegen VfL-Keeper Markus Meier die Nerven behielt und in der 33. Minute zum 1:0 für die Dielinger traf. Auch in der zweiten Halbzeit wurde das Spiel nicht besser. Für den Schlusspunkt sorgte Marcus Wessel in der 80. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter.

(Neue Westfälische, 6.10.2014)

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Christian Meier, Marcel Gräve, Tobias Borchert, Alexander Kasten (40. Eike Tegeler), Yannic Oevermann (77. Marcel Piewitt), Dennis Brandenburg, Sebastian Breuer, Sebastian Bollmeier, David Simonjan,Tim Wullbrandt

TuS Dielingen:
Daniel bei der Hake, Tom Westerwalbesloh, Ali-Jakob Döpke (46. Marc Böhm), Stefan Lekon, Ricardo Carvalho da Costa, Andre Sporleder (61. Patrik Ferreira Da Costa), Taskin Tuerker, Ephraim Attila Pieper (46. Artur Seibel), Anil Engin, Marco Stagge, Marcus Wessel

Tore:
1 : 0  Westerwalbesloh (33.), 2 : 0  Wessel (80. FE)
 

Verdiente Niederlage

10. Spieltag (15.10.2014): TuS Tengern II – VfL Frotheim   3 : 0 (0 : 0)


Bollmeier verletzt

Bereits nach drei Minuten war diese vorgezogene A-Liga-Partie für Sebastian Bollmeier zu Ende: Bänderverletzung. Somit ist dem VfL Frotheim der letzte verbliebene Angreifer ausgefallen und Tim Wullbrandt musste vorne agieren.
Der Bezirksligaabsteiger war von vornherein die klar bessere Mannschaft und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Das Spiel war sehr einseitig, doch kurz vor der Halbzeit hätte der VfL den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt, als Yannic Oevermann und Marcel Piewitt eine Doppelchance liegen ließen. Es sollte die einzige VfL-Chance des gesamten Spiels bleiben. Frotheim hätte sich über ein 0:3 zur Halbzeit aber nicht beschweren dürfen.

Frotheim kommt nicht für ein Tor infrage

Im zweiten Spielabschnitt ging es genauso weiter, nur dass der VfL in der Defensive etwas nachlässiger wurde. In der 52. Minute konnte der TuS Tengern nach einer Ecke freistehend zur längst fälligen Führung einköpfen. Kurz darauf erhöhte Korte per Elfmeter zum 2:0. Der Strafstoß war zwar unberechtigt, aber auch ohne Schiedsrichterpfiff hätte es in der selben Aktion im VfL-Kasten geklingelt.
Das 3:0 fiel wenig später nach sehenswerter Kombination.
Danach verflachte die Partie und es passierte kaum noch etwas.

Ein souveräner und hochverdienter 3:0-Erfolg des bisher mit Abstand spielstärksten VfL-Gegners. In der jetzigen Form muss Frotheim seine Punkte gegen andere Teams holen. Gegen Tengern wäre nur in Bestbesetzung etwas zu machen gewesen, doch davon ist der VfL – wie immer – weit entfernt.

 

VfL Frotheim: Markus Meier, Christian Meier, Janes Hußmann, Tobias Borchert, Yannic Oevermann (72. Eike Tegeler), Alexander Kasten (72. Christopher Kellweries), Marcel Gräve, Sebastian Bollmeier (10. Marcel Piewitt), David Simonjan, Sebastian Breuer, Tim Wullbrandt

TuS Tengern II:
Oliver Korejtek, Max Rahmöller, Pascal Gessat (73. Jonas Schnake), Dominik Janzen, Timo Schlüter, Robin Schnake, Jannik Korte, Alexander Lange, Sascha Knicker (78. Daniel Kröger), Timo Gerfen, Dennis Janzen (46. Torben Krause)

Tore:
1 : 0  Schlüter (52.), 2 : 0  Korte (56. FE), 3 : 0  Knicker (61.)
 

14_10_14_Tengern-VfL01

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

Glücklicher Last-Minute-Punkt

11. Spieltag (26.10.2014): VfL Frotheim – FC Lübbecke   2 : 2 (0 : 2)

Schwache erste Hälfte

Mit wie immer angespannter Personalsituation ging es gegen den FC Lübbecke.
Nach zehn Abtastminuten, in denen sich beide Teams neutralisierten, übernahmen die Gäste langsam das Kommando. Im Zuge dessen spielte man sich mehrere Großchancen heraus. Unter anderem brachten die Wiehenkicker es fertig, den Ball aus einem Meter Distanz über das Tor zu schießen. Doch in der 22. Minute fiel dann das überfällige 1:0. Der zweite Lübbecker Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Schonungslos deckten die Gäste die Frotheimer Abwehrschwächen auf.
Und der VfL nach vorne? Wenig Konstruktives, nichts Zwingendes.
Auch über ein 0:3 zur Halbzeit hätten die Gastgeber sich nicht beschweren dürfen, denn einige Male musste Markus Meier in höchster Not retten.

Frotheim fightet


Im zweiten Spielabschnitt hielt der VfL besser dagegen, obwohl das fehlende Selbstvertrauen nicht zu übersehen war. Myriaden an leichten Ballverlusten, Abspiel- und Stockfehlern erleichterten den Lübbeckern das Leben. Dennoch entwickelte sich nunmehr auf schwerem Geläuf ein echtes Kampfspiel, mit dem der Schiedsrichter seine liebe Müh und Not hatte. Die Gäste verfügten nach wie vor über die besseren Möglichkeiten und hätten noch mindestens zwei Tore schießen müssen. Allein Janes Hußmann klärte zweimal für den bereits geschlagenen Markus Meier. Dies schien ein Weckruf für den VfL, denn die Spielrichtung änderte sich danach.
Frotheim setzte zunächst nur durch Distanzschüsse Duftmarken, dann wurde es etwas zwingender. In der 67. Minute konnte FCL-Keeper Hopfauf die erste richtige VfL-Chance nur auf Kosten einer Ecke entschärfen. Diese stocherte Christian Meier im Rebound über die Linie.
Dann schwächten die Gäste sich selbst, als Szych beim Elferschinden erwischt und mit Gelbrot zum Duschen geschickt wurde. Frotheim wollte den Ausgleich danach erzwingen, ohne wirklich spielerisch zu überzeugen. Der Druck reichte aber, um Lübbecke defensiv ein ums andere Mal ins Schwimmen zu bringen. Die wenigen gefälligen Spielzüge wurden gefährlich. So vergaben Tobias Borchert und Yannic Oevermann jeweils knapp. In der 90. Minute war es dann Sebastian Bollmeier, der per Linksschuss zum schmeichelhaften Punktgewinn für den VfL traf.

Nach einer spielerisch schwachen, aber immerhin einer Halbzeit lang couragierten Leistung trotzte der VfL nach langer Niederlagenserie den favorisierten Lübbeckern einen glücklichen Punkt ab. Ein bisschen gut für die desolate Tabellensituation, ziemlich gut für die Moral. Der FCL, heute mit Durchschnittsleistung, hätte bei konsequenter Chancenverwertung sicherlich 4:0 gewinnen müssen, scheiterte aber irgendwie an sich selbst.


 

VfL Frotheim: Markus Maier, Christian Meier, Janes Hußmann, Tobias Borchert, Sebastian Breuer (46. Philipp Kulp), Yannic Oevermann, Marvin Straube, Marcel Piewitt (46. Eike Tegeler),  Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Tim Wullbrandt

FC Lübbecke:
Michael Hopfauf, Patrick Knappmeyer, Stefan Hamel (74. Marvin Hohmeier), Sebastian Burkert, Waldemar Hinter (74. Maximilian Redekopp), Julian Burkert, Sebastian Keller, Mustafe Halili, Hichem Talbi (74. Sascha Blase), Adam Szych, Philipp Knappmeyer

Tore:
0 : 1  Talbi (22.), 0 : 2  Szych (30.), 1 : 2  C. Meier (68.), 2 : 2  Bollmeier (90.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Szych (70.)
 

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Hergeschenkte Punkte

12. Spieltag (31.10.2014): SSV Pr. Ströhen – VfL Frotheim   2 : 0 (1 : 0)


Nichts Konstruktives – Teil 1

Auf holprigem Geläuf entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Ströhen lauerte auf Frotheimer Fehler und es dauerte nicht lange, bis sie kamen.
In der 17. Minute nutzten die Nordkreisler mit ihrer ersten wirklichen Möglichkeit eine  krasse Frotheimer Fehlerkette zur überraschenden Führung.
Ansonsten tat sich nicht viel. Torszenen waren Mangelware, beim Fehlpassfestival hatte der VfL die Nase klar vorn. In Ströhens Defensive brannte nicht viel an, weil die Frotheimer selten ein sicheres Passspiel über mehr als zwei Stationen hinbekamen.

Nichts Konstruktives – Teil 2

In der zweiten Halbzeit wartete Ströhen anscheinend darauf, dass Frotheim angriff, aber der Gast kam nicht häufig über die Mittellinie. Das lag nicht an Ströhens Überlegenheit, sondern schlichtweg am eigenen Unvermögen, selbst einfachste Pässe zu spielen.
So waren Ströher Torchancen die logische Folge. Elf Minuten vor dem Ende machte Spreen-Ledebuer den Sack zu, nachdem der Gastgeber kurz vorher nur den Pfosten getroffen hatte. Aber auch ein 1:0 hätte gegen die traurige Leistung des VfL sicher für den Dreier gereicht.

Verletzungsprobleme, mangelnde Trainingsbeteiligung, Formschwäche und völlige Verunsicherung, selbst von Leistungsträgern: Einer schlagbaren Tabellenmittelfeldmannschaft wie Pr. Ströhen reichte eine Durchschnittsleistung, um mühelos mit 2:0 zu gewinnen. Der VfL bewegte sich wie ein Absteiger über den Platz. Kein einzige Spieler erreichte Normalform.
Fünf Punkte kurz vor Ende der Hinserie hat es selbst in Abstiegsjahren nie gegeben.



 

SSV Pr. Ströhen: Tobias Langhorst, Jan Rewald, Christoph Rahe, Pascal Kropp, Tim Rewald, Christopher Bänsch (55. Giacomo Nottbeck), Florian Bänsch (62. Tobias Kröger), Stefan Spreen-Ledebur, Artur Lymar (79. Marcel Katt), Jan Kampe, Jonas Hadeler

VfL Frotheim:
Markus Meier, Christian Meier, Janes Hußmann (46. Alexander Kasten), Tobias Borchert, Yannic Oevermann, Marcel Gräve (46. Bastian Pott), Dennis Brandenburg, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Sebastian Breuer (68. Philipp Kulp), Tim Wullbrandt

Tore:
1 : 0  Spreen-Ledebuer (17.), 2 : 0  Spreen-Ledebuer (79.)

 

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Kantersieg gegen lustlose Gäste

14. Spieltag (16.11.2014): VfL Frotheim – Türk Gücü Espelkamp    9 : 0 (2 : 0)

Konzentrierte Leistung

An diesem nasskalten Novembertag zeigte sich der VfL Frotheim gegenüber dem letzten Spiel gegen Ströhen stark formverbessert. Von Anfang ließ man keinen Zweifel daran aufkommen, wer den schwer bespielbaren Platz als Sieger verlassen wird.
Bereits in den ersten zehn Minuten hatte Frotheim zwei gute Chancen durch Tim Wullbrandt und Dennis Brandenburg. In der zwölften Minute hatte der Gastgeber Glück, als Schiedsrichter Köppe einem Tor der Türken die Anerkennung verweigerte: Abseits. Eine umstrittene Entscheidung.
Kurz darauf stellte Brandenburg mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg (17., 21.). Auch danach war der VfL klar am Drücker und zeigte in allen Mannschaftsteilen eine verbesserte Leistung. Eine Fülle an Torchancen wurde im weiteren Verlauf nicht genutzt. Die beste Chance vergab Tobias Borchert, der bei einem Kopfball nur die Latte anvisierte (26.).
Kurz vor der Halbzeit schwächten die Türken sich in einem äußerst einseitigen Spiel selbst, als Spielertrainer Sari zunächst wegen Meckerns Gelb sah (43.). Eine Minute später forderte er lautstark einen Elfmeter. Als Köppe ihm daraufhin die gelbrote Karte zeigte, schlug Sari ihm diese aus der Hand, was glatt Rot zur Folge hatte.

Zweifacher Torwartwechsel

In der 55. Minute musste Torwart Özdemir, bis dahin der mit Abstand stärkste Gästekicker, nach einem Zweikampf verletzt vom Platz. Nach fünfminütiger Unterbrechung erhöhte Frotheim durch Sebastian Bollmeier und Bastian Pott auf 4:0. Da sich der zweite türkische Keeper ebenfalls verletzt hatte, musste ein weiterer Feldspieler ins Tor, sodass die Gäste – die ihr Wechselkontingent erschöpft hatten – mit neun Spielern weiter spielen mussten.
Die Konsequenz war Einbahnstraßenfußball Richtung Gästetor, die die Defensivarbeit inzwischen fast komplett eingestellt hatten. Es ergaben sich Chancen im Minutentakt. Folgerichtig schoss der VfL weitere fünf Treffer. In der 89. Minute pfiff der Schiedsrichter ab, wobei er auf sicherlich sieben nachzuspielende Minuten verzichtete. Das kümmerte allerdings wohl keinen mehr. Den Frotheimern war die Erleichterung deutlich anzumerken.

Frotheim zeigte eine engagierte und konzentrierte Leistung, und auch spielerisch merkte man einen deutlichen Aufwärtstrend. Einschränkend muss allerdings gesagt werden, dass Türk Gücü Espelkamp – bei allem Respekt – allenfalls in den ersten 20 Minuten ein Maßstab war. Der Gast kam über ein schwaches B-Liga-Format sicher nicht hinaus. Auch über ein 0:15 hätten sich die Türken nicht beschweren dürfen.

 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Christian Meier, Marcel Gräve (67. Christopher Kellweries), Sören Manske, Tobias Borchert, Yannic Oevermann (67. Marvin Straube), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Dennis Brandenburg (67. Philipp Kulp), Tim Wullbrandt

Türk Gücü Espelkamp:
Cafer Özdemir (55. Emre Pehlivan), Ferhan Özdemir, Serhat Arslanboga, Yasin  Algan, Ahmet Ergin (43. Fatih Salin), Erkan Sari, Nurettin Sari, Mehmet Göral (34. Furkan Oguz), Denis Kiecha, Harun Akay, Hasan Ntoumpan Kerim

Tore:
1 : 0  Brandenburg (17.), 2 : 0  Brandenburg (21.), 3 : 0  Pott (56.), 4 : 0  Bollmeier (62.), 5 : 0  Pott (67.), 6 : 0  Bollmeier (74.), 7 : 0  Brandenburg (75.), 8 : 0  Wullbrandt (81.), 9 : 0  Borchert (86.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Sari (45.)

 

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Drei Punkte und Kulp verloren

15. Spieltag (30.11.2014): SuS Holzhausen – VfL Frotheim    3 : 0 (1 : 0)

Ordentliche erste Hälfte

Beim Spitzenreiter musste der VfL ohne 10 auskommen: den erkrankten Markus Meier, Dennis Brandenburg, Simon Depping, Rudi Olfert, Janes Hußmann, Marcel Gräve, Danny Nitschke, Marvin Straube, Janik Schütte und den gesperrten Marvin Stierle. Dafür waren Steffen Haake, Sören Manske (das Spiel der Reserve fiel aus) und Bastian Pott dabei.
Bei eiskalten Temperaturen entwickelte sich ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel, bei dem der VfL zunächst sehr konzentriert zu Werke ging. Der Tabellenführer hatte Mühe, sich Chancen zu erspielen. Doch irgendwann gelangten sie doch vor’s VfL-Tor. Zwei „dicke Dinger“ wurden von Frotheims Defensive in letzter Sekunde vereitelt. Kurios dann der Führungstreffer: Der „letzte Mann“ der Holzhauser konnte den Ball auf Höhe der Mittellinie nur Zentimeter vor dem heraneilenden Sebastian Bollmeier wegschlagen (der ansonsten freie Bahn gegen die aufgerückte Verteidigung gehabt hätte), und daraus entstand direkt vor der Pause das 1:0. Glücklich, aber nicht unverdient.

Vergebener Elfmeter

Kurz nach Wiederanpfiff hielt der starke Meier-Vertreter Steffen Haake einen berechtigten Foulelfmeter. Nur wenig später wurde den Holzhausern ein Treffer wegen Abseitsstellung aberkannt. Knapp, aber richtig. Wenn es gut läuft, nutzt man solche Ereignisse mal für sich aus. Leider läuft es nicht gut… Der VfL wollte das Spiel direkt nach dem Abseitspfiff schnell machen, aber ein schlampiger Pass im Mittelfeld brachte die Roten wieder vor das Frotheimer Tor. Eine fast identische Situation wie noch vor 40 Sekunden, dieses Mal jedoch kein Abseits, bedeutete das 2:0 für die Holzhauser.
In der Offensive war Frotheim nicht zwingend genug, um die Gastgeber in Verlegenheit zu bringen. Zwei Chancen nach Eckbällen von Alexander Kasten (Kopfball) und Christian Meier (verstolpert) – mehr war nicht drin, trotz mehrerer guter Kontergelegenheiten. Die Pässe in die Spitze waren einfach zu unpräzise.
So kamen die in der zweiten Halbzeit deutlich gefälliger spielenden Holzhauser noch zu einem weiteren Treffer (ein Schuss sprang von der Latte gegen Haake und von da ins Tor) und am Ende hätte es sogar noch deutlicher ausfallen können.

Holzhausen tat sich lange schwer. Doch anstatt deren (wenige) Unzulänglichkeiten in Offensive und Defensive auszunutzen, baute der VfL den Gegner durch sein schwaches Passspiel und drei „Torgastgeschenke“ auf. Damit kein Missverständnis aufkommt: Holzhausen hat einen verdienten Arbeitssieg gelandet.
Passend zu der Negativserie verletzte sich Philipp Kulp schwer am Knie: Riss des Innenbandes.


 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Christian Meier, Bastian Pott, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Yannic Oevermann, Sören Manske, Philipp Kulp (72. Alexander Kasten), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Tim Wullbrandt

SuS Holzhausen: Pascal Klapper, Michael van Brackel, Martin Lidke, Linus Meier (81. Christian Obering), Dennis Schultz, Nico Schmidt, Leonard Pieper, Timm Meyer, Andre Koch (84. Marc-Hendrik Finke), Cerryg Forward, Pascal Hegner (87. Jan Feith)


Tore:
1 : 0  Hegner (44.), 2 : 0  Schultz (70.), 3 : 0  Haake (86. ET)

Besondere Vorkommnisse:
Haake hält Foulelfmeter von Hegner (60.)

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„Südgipfel“ verdient verloren

16. Spieltag (7.12.2014): BSC Blasheim – VfL Frotheim    3 : 0 (1 : 0)


Ordentlicher Beginn, dann nachgelassen

Bei winterlichen Temperaturen, holprigem Geläuf und mit dem letzten Aufgebot ging der VfL in diesen „Südgipfel“ Letzter gegen den Drittletzten.
Beiden Mannschaften war die Verunsicherung einer völlig verkorksten Hinserie deutlich anzumerken und es entwickelte sich ein zähes K(r)ampfspiel. Dabei waren die Frotheimer zunächst bei einigen Eckbällen gefährlich, doch letztlich wurden mehrere verheißungsvolle Szenen vergeben. Blasheim kam mit dem zweiten vernünftigen Angriff zum Führungstreffer, dem ein Frotheimer Einwurf auf Höhe der Mittellinie vorausgegangen war.

Schwacher VfL

Die Frotheimer, ein Schatten ihrer selbst, schafften es im zweiten Abschnitt noch weniger als im ersten, mal zwingend vor das Gehäuse der keineswegs sattelfesten Blasheimer zu gelangen. Im Gegensatz dazu spielte der Gastgeber etwas gefälliger und vor allem strukturierter nach vorne. Per Freistoß und per Konter machte der BSC schließlich den Deckel drauf und holte sich einen im Endeffekt verdienten Dreier.

In einem durchwachsenen Spiel gewann die weniger schwache Mannschaft völlig zurecht.
Wer es bis hierhin immer noch nicht verstanden hat, lügt sich die Wirklichkeit zurecht; der VfL Frotheim, vor ziemlich genau zwei Jahren noch im Tabellenmitttelfeld der Bezirksliga angesiedelt, kickt wie ein Absteiger. Und wenn sich in Sachen Trainingsbeteiligung, fußballerische Leistung und Einstellung nichts ändert, wird der Super-Gau, der Gang in die Kreisliga B, ganz sicher die bittere Realität werden.


 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Christian Meier, Alexander Kasten (67. Paul Kowalczyk), Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Christopher Kellweries (73. Andreas Szimansky), Yannic Oevermann, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Marcel Piewitt, Tim Wullbrandt

BSC Blasheim:
Steffen Görl, Robin Heuchel, Volkan Ac, Matthias Hake, Ernst Vincent Lückingsmeyer, Rico Heuchel (82. Jan-Sören Rosenbohm), Christian Kessler, Benjamin Siebe, Jan- Philipp Rave, Ewald Gretschmann (63. Walat Houra), Leon Bergmann (78. Deniz Akbas)

Tore:
1 : 0  Siebe (37.), 2 : 0  Heuchel (66.), 3 : 0  Houra (71.)
 

14_12_07 - BSC-VfL

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

Same procedure as last year

18. Spieltag (22.3.2015): TuS Gehlenbeck – VfL Frotheim    2 : 0 (1 : 0)


VfL läuft frühem Rückstand hinterher

Nach dreieinhalb Monaten Pause und durchwachsener Vorbereitung geriet der VfL bereits in der fünften Spielminute in Rückstand. Gehlenbeck nutzte dabei einen Frotheimer Stellungsfehler im Sechzehner.
Ansonsten ist die Geschichte des Spiels schnell erzählt: Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken, wobei beide Abwehrreihen kaum etwas zuließen; oder andersherum die Offensiven keinen allzu guten Tag erwischt haben.
In der 33. Minute ging ein Gehlenbecker Angreifer frei aufs VfL-Gehäuse zu, fiel aber 30m vor dem Kasten auf schwerem Geläuf um. Glück gehabt.
In der 40. Minute tauchte Philipp Kulp völlig frei vor dem Tor der Hausherren auf, schoss jedoch aus 8m Entfernung knapp 2m am Kasten vorbei.

Mittelfeldkick

Auch im zweiten Spielabschnitt machten der seifige, unebene Platz und die lange Spielpause beiden Teams das Leben schwer. Viele Mittelfeldzweikämpfe prägten das Geschehen.
Der VfL zeigte sich zwar engagierter, aber Vieles blieb Stückwerk. Zwischendurch haderten die Frotheimer mit der durchwachsenen Schiedsrichterleistung.
Mit den eingewechselten Bollmeier und Horstmann kam ein bisschen frischer Wind herein, was sich allerdings nicht in zwingenden Torchancen niederschlug.
In der 83. Minute, nachdem der VfL aufgemacht hatte, kamen die Hausherren per Konter zum 2:0. Kurz vor Schluss flog ein Wullbrandt-Schuss knapp am linken Torwinkel vorbei. Danach passierte nichts mehr.

In einem typischen 0:0-Spiel – beide Teams agierten auf Augenhöhe – setzte sich der TuS Gehlenbeck durch, weil er seine wenigen Tormöglichkeiten schlichtweg ausnutzen konnte. Der Einsatz stimmte zwar aufseiten des VfL, auch die Personalsituation hat sich im Vergleich zu 2014 deutlich entspannt. Letztlich war es aber in der Offensive zu wenig, um in diesem Derby Punkte mit nach Hause zu nehmen. Nun stecken die Sarres-Kicker ganz tief im Schlamassel, nachdem die Konkurrenz punkten konnte.

VfL Frotheim: Steffen Haake, Christian Meier, Janes Hußmann, Alexander Kasten, Sebastian Breuer, Christopher Kellweries (63. Sebastian Bollmeier), Philipp Kulp (63. Florian Horstmann), Yannic Oevermann (79. Sören Riechmann), David Simonjan, Dennis Brandenburg, Tim Wullbrandt

TuS Gehlenbeck:
Christian Lömker, Marvin Kerner (88. Hannes Brune), Christian Aldegeerds (70. Stephan Wetter), Marcel Grothe, Hans-Benjamin Hölscher, Thorsten Bringewatt, Florian Rahe, Patrick Hölscher, Oliver Kottkamp, Lennart Lösche, Jan Holzmeyer (46. Robin Seidel)

Tore:
1 : 0  Holzmeyer (5.), 2 : 0  Kottkamp (83.)

 

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VfL bringt sich um den verdienten Lohn

19. Spieltag (29.3.2015): VfL Frotheim – SV Hüllhorst-Ob.    2 : 2 (1 : 1)

Form verbessert

Beim Warmmachen verletzte sich Keeper Steffen Haake (auf der Gegenseite widerfuhr Ali Oglu Ähnliches), sodass der VfL spontan mit Hendrik Becker im Tor begann. Nach eineinhalb Jahren gab Simon Depping sein Comeback in der Ersten.

Trotz des strömenden Regens entwickelte sich eine ordentliche Partie, bei der man nicht unbedingt vermuten musste, dass es sich um einen Abstiegskick handelt.
Der VfL dominierte die Anfangsphase und hatte nach fünf Minuten bereits genauso viele Torchancen wie in der Vorwoche im gesamten Spiel. So scheiterte David Simonjan aus kurzer Distnaz. In der 13. Minute aber klingelte es dann im Hüllhorster Kasten, als Tim Wullbrandt zur verdienten Führung traf. Sebastian Bollmeier hatte im Anschluss die Möglichkeit zur Ergebnisverbesserung, sein Linksschuss streifte jedoch knapp über den Kasten.
Danach beschränkte Frotheim sich allerdings auf die „Ergebnisverwaltung“, sodass sich beide Teams neutralisierten. Kurz vor der Halbzeit wollte Janes Hußmann einen Torschuss per „Rutscher“ blocken. Sein Hüllhorster Kontrahent nahm dankbar an und fiel um – ein Elfmeter, der den schmeichelhaften Ausgleich bedeutete.

Kurioses 2:2

Nach der Pause schockte Frotheim den Gast mit einer Doppelchance. Zunächst schoss Bollmeier Torwart Heidemann aus nächster Nähe an statt das Leder an ihm vorbeizubugsieren. Kurz danach landete ein Hüllhorster Kopfballabwehrversuch am eigenen Quergebälk. In der 59. Minute traf Bollmeier zur abermaligen und überfälligen Führung.
Der VfL überließ wie schon nach dem ersten Treffer dem Gegner nunmehr die Initiative. Trotzdem waren Möglichkeiten für weitere Tore da. Die beste vergab Bollmeier, als er freistehend aus 12m knapp verzog. 
Der SVHO sorgte mit einem Distanz- sowie einem Linksschuss für Gefahr. In der 72. Minute unterlief Hendrik Becker ein Fauxpas, der einen indirekten Freistoß an der Torraumlinie zur Folge hatte. Dieser rutschte unter der sich eindrehenden Mauer zum neuerlich schmeichelhaften Ausgleich durch.
In der letzten Viertelstunde stand das Spiel auf des Messers Schneide, viel Aufregendes passierte allerdings nicht mehr.

Der VfL Frotheim zeigte eine gute und engagierte Leistung, muss sich aber den Vorwurf gefallen lassen, die zahlreichen klaren Einschussmöglichkeiten nicht konsequent genug genutzt zu haben. So kam der SVHO mit zwei mehr oder weniger geschenkten Standards zu einem überaus glücklichen Punkt, der dem VfL nicht wirklich weiter hilft.
Die Frotheimer Leistung gibt Anlass zur Hoffnung, die Personalsituation (Haake; Kellweries und Hußmann mussten verletzungsbedingt ausgewechselt werden) drehte sich wieder zu des VfLs Ungunsten.

 

VfL Frotheim: Hendrik Becker, Christian Meier, Janes Hußmann (89. Sebastian Breuer), Alexander Kasten, Simon Depping, Christopher Kellweries (68. Sören Riechmann), Janik Schütte (81. Florian Horstmann), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Dennis Brandenburg, Tim Wullbrandt

SV Hüllhorst-Oberbauerschaft:
Fabian Heidemann, Onur Bulut, Martin Koop, Ozan
Tekin (88. Vedat Kirmaci), Andreas Derksen, Tobias Gerullis, Oguz Tekin, Michele Braunsberger (81. Assad Jamo), Volkan Yildirim, Artur Raabe (46. Yannic Rullmann), Bassel Jamo

Tore:
1 : 0  Wullbrandt (13.), 1 : 1  Gerullis (41. FE); 2 : 1  Bollmeier (59.), 2 : 2  Tekin (74.)
 

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Ein Dreier des Willens

21. Spieltag (7.4.2015): VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt    3 : 1 (2 : 1)

Stürmische Anfangsphase

Vor einer stattlichen Kulisse – knapp 100 Zuschauer erschienen zu diesem Wochenspiel – entwickelte sich ein intensives, teilweise fahriges A-Liga-Derby.
Den Frotheimern merkte man sofort an, dass sie es heute besser machen wollten als in den Wochen zuvor. Denn sie legten los wie die Feuerwehr und setzten die Gäste in den ersten 20 Minuten schon in deren Hälfte unter Druck. Konsequenterweise ergaben sich Torchancen. Philipp Kulp konnte eine scharfe Hereingabe aus kurzer Entfernung nicht eindrücken (5.). Auf der Gegenseite setzten die Fabbenstedter einen Distanzschuss knapp über das VfL-Gehäuse. In der 10. Minute schoss Bastian Pott direkt vor dem Tor stehend, vom umspielten Keeper Malte Grabenkamp unbewacht, einen Fabbenstedter Verteidiger an. Frank Mill lässt grüßen. Immerhin holte er damit einen Eckball heraus, den Janes Hußmann zum verdienten Führungstreffer nutzte. Drei Minuten später vergab Sebastian Bollmeier die nächste VfL-Chance.
Danach konnte sich der Gast befreien, auch weil der VfL die Führung offensichtlich zu verwalten gedachte. Eine Schusschance (27.) und schließlich der sehenswerte Ausgleich (28.) durch den „Frotheimer Fabbenstedter“ Philip Bünemann waren die logische Folge. Nachdem Bollmeier seine zweite Tormöglichkeit nicht im Kasten unterbringen konnte, traf Tim Wullbrandt zehn Minuten vor der Halbzeit zur erneuten Führung. In der 43. Minute konnte sich Elmar Windmann das erste Mal auszeichnen, als er im direkten Zweikampf gegen einen durchbrechenden Angreifer retten konnte.

Fabbenstedt optisch überlegen

Der VfB zeigte sich dann fast im kompletten zweiten Abschnitt feldüberlegen, mit klarerem Spiel. Weiter als bis zum Sechzehner kamen die Gäste jedoch nur selten.
Frotheim verteidigte leidenschaftlich und erarbeitete sich zum Ende hin die eine oder andere Kontermöglichkeit. Tim Wullbrandts Schuss wurde auf der Linie geklärt (62.). Dennis Brandenburgs Chance vereitelte Grabenkamp (73.), ehe Bollmeier den VfL mit dem 3:1 erlöste (77.). Fabbenstedt intensivierte seine Bemühungen, kam aber auch in der Schlussphase nicht mehr entscheidend in die Gefahrenzone. Auf der Gegenseite wurde Bollmeier im Strafraum deutlich von den Beinen getreten. Doch der Elfmeterpfiff blieb aus.

Teilweise war es hektisch, aggressiv und ziemlich laut am Platz und in den Zweikämpfen. Am Ende siegte die Mannschaft, die den stärkeren Dreier-Wunsch an den Tag legte.


 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Christian Meier, Janes Hußmann, Alexander Kasten, Simon Depping, Christopher Kellweries, Philipp Kulp (68. Dennis Brandenburg), Bastian Pott (55. Yannic Oevermann), Sebastian Bollmeier, David Simonjan (80. Florian Horstmann), Tim Wullbrandt

VfB Fabbenstedt:
Malte Grabenkamp, Dennis Kahre (60. Daniel Sawatzky), Oliver Wehmeyer, Cedric Schmidt, Christoph Schmidt, Jakob Rolfs (46. Daniel Dyck), Philip Bünemann, Fynn Hoffmann (72. Cristopher Rührup), Felix Droste, Gerald Grabenkamp, Florian Behnke

Tore:
1 : 0  Hußmann (12.), 1 : 1  Bünemann (28.), 2 : 1  Wullbrandt (35.), 3 : 1  Bollmeier (77.)

 

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TuRa gewinnt und keiner weiß, warum

22. Spieltag (19.4.2015): TuRa Espelkamp – VfL Frotheim    2 : 0 (0 : 0)

Schiri verweigert Elfmeter

Über das ganze Spiel hinweg zeigte der VfL Frotheim eine äußerst engagierte Leistung und ließ TuRa Espelkamp kaum zur Entfaltung kommen. Ihre beste Phase hatten die Gastgeber in den ersten 20 Minuten, als sie die reifere Spielanlage zeigten. Auf beiden Seiten wurden in der ersten Halbzeit je zwei dicke Torchancen vergeben. In der 39. Minute ahndete der ansonsten ordentlich leitende Schiedsrichter ein klares Foulspiel an Philipp Kulp im Sechzehner nicht, der ansonsten völlig blank vor TuRa-Keeper Löwen gestanden hätte. Die zweite Phase des ersten Spielabschnitts gehörte klar dem VfL, der allerdings kein zählbares Kapital daraus schlagen konnte.

Tore in der Nachspielzeit

Auch in der zweiten Hälfte war der VfL am Drücker und ließ in der Defensive nichts anbrennen. Auf der Gegenseite vergaben Sebastian Bollmeier, Tim Wullbrandt und zweimal Bastian Pott riesige Möglichkeiten. Insgesamt aber agierte der VfL vorne zu ungenau, so dass TuRa das schmeichelhafte 0:0 halten konnte. Doch es kam noch dicker für Frotheim: Nach einem Abwehrfehler lag TuRa in der 90. Minute auf einmal vorne – die erste Chance im zweiten Spielabschnitt. Als der VfL dann alles nach vorne warf, erhöhte TuRa per Konter zum bedeutungslosen 2:0.

Ein Spiel, das Frotheim normalerweise mit 3:0 gewinnen muss, geht 0:2 verloren. Das Engagement und die Zweikampfstärke reichten nicht, denn in der Offensive fehlten die entscheidenden Zentimeter. Und so steht man wieder (fast) mit dem Rücken zur Wand, trotz einer starken Vorstellung.


 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Simon Depping, Janes Hußmann, Alexander Kasten (80. Sebastian Breuer), Yannic Oevermann, Christopher Kellweries (66. Florian Horstmann), Philipp Kulp, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Dennis Brandenburg (22. Tim Wullbrandt)

TuRa Espelkamp:
Daniel Löwen, Malte Klasing, Thomas Gräber, Sven Eckert (46. Dennis Barg), Danny Stoll (90.+2 Heinrich Ewert), Stephan Martens (69. Lukas Hübner), Thomas Epp, Thomas Suckau, Paul Unrau, Pascal Kummer, Benjamin Pankratz

Tore:
1 : 0  Gräber (90.), 2 : 0  Ewert (90.+2)
 

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Die Lage spitzt sich zu

23. Spieltag (26.4.2015): VfL Frotheim – TuS Dielingen    0 : 5 (0 : 1)

Knappe erste Hälfte

Der VfL musste seine prekäre Personalsituation unter anderem mit drei A-Jugendlichen ausgleichen. Dementsprechend agierte man gegen die Nordkreisler defensiver als zuletzt.
Dielingen hatte klare Feldvorteile, spielte schlicht, aber häufig wirkungsvoll mit 50m-Bällen nach vorne. Zwei gute Gelegenheiten ließen die „Gelben“ aus, doch auch der VfL setzte den einen oder anderen Nadelstich in der Offensive.
In der 20. Minute nutzte Gäste-Akteuer Wüppenhorst einen Frotheimer Abwehrfehler zur nicht unverdienten Führung.
Kurz vor der Halbzeit hatte der VfL in Person von Sebastian Bollmeier die Chance zum Ausgleich, doch im Moment will die Schweineblase anscheinend nicht ins Netz. Frei vor dem Tor stehend ging der Ball (wie so oft) nur um Zentimeter am Ziel vorbei.

Mit dem 2:0 brachen die Dämme

Anscheinend war der Dielinger Coach mit der Leistung seiner Aufstiegsaspiranten nicht einverstanden, denn gleich dreimal wurde gewechselt.
Zwischen der 50. und 60. Minute traf der TuS zweimal die Frotheimer Latte, einmal rettete Alexander Kasten auf der Linie. Auf der anderen Seite konnte David Simonjan den Ball nicht am Dielinger Keeper vorbeibringen.
In der 67. Minute deutete Schiedsrichter Vogt auf den Punkt – eine klare Schwalbe aus Frotheimer Sicht, für Vogt allerdings schwer zu sehen. Mit dem daraus folgenden 2:0 und vier gelben Karten ergab sich der VfL seinem Schicksal und fing sich zum Ende hin drei weitere Gegentreffer.

Frotheim konnte mit seiner improvisierten Mannschaft das Ergebnis lange offen halten. Letzten Endes vergab man aber die wenigen guten Tormöglichkeiten, sodass Dielingen sich völlig verdient, wenn auch um zwei Tore zu hoch, durchsetzen konnte.
Damit rangiert der VfL wieder auf dem einzigen Abstiegsplatz bei noch sieben auszutragenden Begegnungen.

 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Marvin Straube, Janes Hußmann, Alexander Kasten, Yannic Oevermann (56. Steffen Sander), Christopher Kellweries, Philipp Kulp (32. Sören Riechmann), Dennis Brandenburg (76. Tim Wullbrandt), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Florian Horstmann

TuS Dielingen:
Daniel Bei der Hake, Ali-Jakob Döpke, Marcus Wessel, Stefan Lekon, André Sporleder, Christian Wüppenhorst, Jannik Varenkamp (46. Ricardo Carvalho Da Costa), Patrik Ferreira Da Costa (46. Dolay Selami Oglou), Artur Seibel (46. Anil Engin), David Schmidt, Marco Stagge

Tore:
0 : 1  Wüppenhorst (20.), 0 : 2  Wessel (68. FE), 0 : 3  Wüppenhorst (75.), 0 : 4  Carvalho da Costa (79.), 0 : 5  Carvalho da Costa (88.)

 

Schneckentempo im Abstiegskampf

20. Spieltag (28.4.2015): SC BW Vehlage – VfL Frotheim    1 : 1 (0 : 1)

Frotheim mit den klareren Chancen

Frotheim musste in der Abwehr nach diversen Verletzungs- und Gelbsperrenausfällen improvisieren und begann mit dem frisch genesenen Christian Meier und Simon Depping in der Innenverteidigung.
Nach einer kurzen Phase des Abtastens übernahm der VfL zunächst das Zepter. Leider musste wie so oft frühzeitig gewechselt werden. Depping musste Sören Riechmann weichen.
Der erste Aufreger erfolgte nach zehn Minuten, als Sebastian Bollmeier völlig blank vorm Vehlager Kasten auftauchte und knapp verzog. Dann die Führung in der 31. Minute, als A-Jugend-Spieler Florian Horstmann Sebastian Bollmeier bediente, der Gästekeeper Schmidt zum verdienten 1:0 überwand. Kurz danach klatschte ein Bollmeier-Freistoß an den Innenpfosten, den Nachschuss setzte Yannic Oevermann knapp über das Tor.

Später Gegentreffer

Im zweiten Spielabschnitt übernahm BW Vehlage das Kommando. Der VfL bekam kaum noch Zugriff im Mittelfeld. Die wenigen guten Kontergelegenheiten wurden mehr oder weniger kläglich vergeben. Auf beiden Seiten wurde je eine verheißungsvolle Szene wegen angeblicher Abseitsstellung abgepfiffen.
Der Gastgeber kam Mitte der zweiten Hälfte zu klareren Chancen. Es dauerte jedoch bis zur 88. Minute, ehe die Blauhemden einen Frotheimer Abwehrfehler zum verdienten Ausgleich nutzen konnte. Eine Minute wurde Bollmeier im Strafraum gelegt, der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch wie schon gegen TuRa und Fabbenstedt aus.

Ein unter dem Strich gerechtes Ergebnis, das allerdings aufgrund des späten Gegentores mehr als ärgerlich ist. Frotheim verpasste es gegen den „Preußen-Ableger“, nach der Führung nachzulegen und gab so leichtfertig einen dringend benötigten Dreier aus der Hand. Der Punkt hilft momentan nur wenig weiter.

 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Christian Meier (75. Steffen Sander), Simon Depping (30. Sören Riechmann), Yannic Oevermann, Christopher Kellweries (81. Sebastian Breuer), Florian Horstmann, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Dennis Brandenburg, Tim Wullbrandt

SC BW Vehlage: Christian Schmidt, Vitali Klunk, Dimitri Galiullin (62. René Budde), Marc-Oliver Dyck, Marcel Löwen, Alexander Müller, Isaak Peters, Chrisovalantis Apostolou, Kai Eichholz, Jan-Guido Dyck, Denis Fritz2

Tore: 0 : 1  Bollmeier (30.), 1 : 1  Löwen (88.)

15_04_28 - VfL-BWV

Frotheim bringt eine Führung endlich mal ins Ziel

25. Spieltag (10.5.2015): VfL Frotheim – TuS Tengern II    2 : 1 (2 : 0)

Starke erste Hälfte

Nach fünf Minuten des Abtastens näherte sich zunächst die Landesligareserve dem VfL-Tor. Der wieder genesene Steffen Haake entschärfte einen Kopfball nach einer Ecke, kurz darauf klärte Christian Meier einen 16m-Schuss auf der Linie.
Doch dann kam der VfL immer besser ins Spiel und traf mit der ersten zwingenden Offensivaktion gleich zur Führung (anders als noch in den Partien zuvor). Tim Wullbrandt markierte das 1:0 nach schöner Einzelleistung.
Der VfL war jetzt am Drücker und stellte die bisher ungeschlagenen Tengeraner vor große Probleme. Diverse Großchancen wurden teilweise fahrlässig versiebt. Die beste Gelegenheit vergab Sebastian Bollmeier, der nach feiner Kombination aus kurzer Distanz knapp über das Tor schoss. Nicht von ungefähr erzielte Dennis Brandenburg kurz vor der Pause des hoch verdiente 2:0, nachdem Wullbrandt den Ball vor dem Tor quer gelegt hatte und Brandenburg überlegt einschob.
Fast wäre der Gast mit dem Halbzeitpfiff wieder ins Spiel gekommen, denn ein Distanzschuss klatschte an die Latte. Nichtsdestotrotz war Tengern mit dem 0:2 noch gut bedient.

Zitterpartie

In den ersten fünfzehn Minuten des zweiten Spielabschnitts passierte kaum etwas Nennenswertes. Wie aus dem Nichts dann der Anschlusstreffer: Tengerns Sascha Knicker spielte seine Körperlänge aus und köpfte aus unmöglicher Position ein.
Nur zwei Minuten später hatten die Südkreisler die Riesenchance zum Ausgleich, und hätten so den Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt, doch ein Flachschuss strich knapp am Frotheimer Gehäuse vorbei.
Der VfL spielte seine Kontergelegenheiten nun nicht mehr so sauber aus wie noch in den ersten 45 Minuten. Einige viel versprechende Situationen wurden mehr oder weniger leichtfertig vergeben. Viel Entlastung gab es zum Ende hin nicht mehr.
Im Ganzen entfachte Tengern immer mehr Druck und Steffen Haake musste einige Male sein Können unter Beweis stellen. Die meisten Angriffsbemühungen wurden jedoch dank einer leidenschaftlichen Abwehrleistung im Keim erstickt.
Groß waren Jubel und Erleichterung, als nach vierminütiger Nachspielzeit der erlösende Abpfiff ertönte.

Auch wenn Tengern mit zunehmender Spielzeit stärker wurde, war der Dreier aufgrund der höheren Anzahl an Torchancen verdient. Dieser Sieg war ungemein wichtig, um sich ein kleines Stück vom Abstiegsrang zu lösen.

VfL Frotheim: Steffen Haake, Christian Meier, Janes Hußmann, Alexander Kasten (85. Marvin Straube), Simon Depping, Christopher Kellweries (83. Sebastian Breuer), Yannic Oevermann, Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Dennis Brandenburg (85. Philipp Kulp), Tim Wullbrandt

TuS Tengern II:
Oliver Korejtek, Pascal Gessat, Nico Gerfen, Timo Nuyken, Michael Grätz, Daniel Kröger, Clemens Rohleder (61. Tim Kricke), Dominik Janzen, Robin Schnake (70. Marc Tetzner), Jannik Korte, Sascha Knicker (81. Thorsten Schmidt)

Tore:
1 : 0  Wullbrandt (12.), 2 : 0  Brandenburg (43.), 2 : 1  Knicker (60.)
 

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

Lübbecke mit optimaler Chancenverwertung

26. Spieltag (17.5.2015): FC Lübbecke – VfL Frotheim    4 : 1 (2 : 0)


Frotheim macht das Spiel, Lübbecke die Tore

Der VfL übernahm nach einer Phase des Abtastens die Initiative gegen tief stehende und auf Konter lauernde Lübbecker. Doch reihenweise guter Tormöglichkeiten wurden vergeben. In der 15. Spielminute wurde Bastian Pott von Keeper Hopfauf elfmeterreif gefoult, der Pfiff blieb jedoch aus, sein Kopfball wurde von der Linie gekratzt. Wie aus dem Nichts das 1:0 für Lübbecke nach einer Freistoßflanke, bei der Knappmeyer von der VfL-Deckung völlig allein gelassen wurde.
Doch Frotheim ließ sich nicht beirren, scheiterte jedoch an der eigenen „Unpräzision“. Mit der zweiten Chance erhöhte Lübbecke direkt vor dem Halbzeitpfiff auf 2:0.
Im Grunde ging es im zweiten Spielabschnitt genauso weiter. Frotheim machte das Spiel, und Lübbecke traf. Redekopp baute die Führung auf 4:0 aus. Sebastian Bollmeier konnte 13 Minuten vor Spielende nur noch abschwächen. Zuvor hatte Yannic Oevermann die Latte anvisiert.

Sowohl das Engagement als auch das Spielerische passten aufseiten des VfL. Doch vor dem Tor agierte man zwischen harmlos und fahrlässig, die zahlreichen Chancen versandeten. Lübbecke machte vor, was Effektivität bedeutet: Fünf Torschüsse, vier Tore. Da der VfL aus der Feldüberlegenheit nichts machte, war der Lübbecker Sieg wohl auch verdient.

 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Christian Meier (51. Alexander Kasten), Janes Hußmann, Yannic Oevermann, Simon Depping, Florian Horstmann, David Simonjan, Bastian Pott, Sebastian Bollmeier, Dennis Brandenburg, Tim Wullbrandt (72. Philip Kulp)

FC Lübbecke:
Michael Hopfauf, Patrick Knappmeyer, Stefan Hamel, Sebastian Burkert, Alexander Thoss, Julian Burkert, Sascha Blase, Mustafe Halili, Philipp Knappmeyer, Max Redekopp, Adam Szych (72. Hichem Talbi)

Tore:
1 : 0  Pa. Knappmeyer (19.), 2 : 0  Thoss (45.+1), 3 : 0  Redekopp (65.), 4 : 0  Redekopp (74.), 4 : 1  Bollmeier (77.)


 

Zweite Hälfte sichert den Dreier

27. Spieltag (19.5.2015): VfL Frotheim – SSV Pr. Ströhen    3 : 0 (0 : 0)

Ausgeglichene erste Halbzeit


Nach der vorgestrigen unglücklichen Niederlage gegen den FC Lübbecke stand der VfL unter Druck. Ein Dreier im Heimspiel musste unbedingt her. Dennoch begann man recht defensiv mit Bastian Pott und Dennis Brandenburg in der Abwehr, da Simon Depping und Christian Meier ausfielen.
Die Anfangsphase verlief recht ereignisarm. In der 16. Minute wartete der Gast aus dem „hohen Norden“ mit einem ersten gefährlichen Torschuss auf, der knapp am Gehäuse vorbei strich. Die Ströher hatten zwischen der 15. und 25. Minute ihre beste Phase und hätten mit etwas Glück in Führung gehen können. Frotheim stabilisierte sich allerdings danach. In der 27. Minute lief Sebastian Bollmeier allein auf den Ströher Keeper zu und schoss ihm durch die Beine. Den aufs Tor trudelnden Ball konnte ein Abwehrspieler jedoch so eben noch von der Linie kratzen. Kurz vor der Halbzeit flog ein Aufsetzerfreistoß der Nordkreisler an den Außenpfosten. Glück gehabt!
In einer niveauarmen und unter dem Strich ausgeglichenen Begegnung ging es torlos in die Kabinen.

Horstmann mit Hattrick

In der zweiten Halbzeit wurde das Match besser. A-Jugend-Spieler Florian Horstmann hatte in der 48. Minute sein Visier justiert und brachte den VfL mit einem Lupfer von der Sechzehnerkante in Front. Nur zwei Minuten später rettete Janes Hußmann auf der Linie für den bereits geschlagenen Steffen Haake. Im weiteren Verlauf war Ströhen zwar um den Ausgleich bemüht, die Frotheimer Abwehr ließ aber nichts Nennenswertes mehr zu. Aus den sich nun bietenden Räumen ergaben sich einige Frotheimer Möglichkeiten, die jedoch u.a. von Sebastian Bollmeier (60., 72. an den Pfosten), David Simonjan (64.) und Tim Wullbrandt (78.) vergeben wurde. Besser machte es Horstmann, der in der 73. und 90. Minute den Sieg mit einem lupenreinen Hattrick unter Dach und Fach brachte.

Aufgrund der zweiten Halbzeit siegte der VfL verdient, wobei die Chancenverwertung nach wie vor zu wünschen übrig ließ (aber immerhin deutlich besser war als gegen Lübbecke). Mit den errungenen drei Punkten konnte sich der VfL ein Stückchen vom letzten Tabellenplatz absetzen, eine Vorentscheidung war das jedoch noch lange nicht.
 

VfL Frotheim: Steffen Haake, Janes Hußmann, Bastian Pott, Dennis Brandenburg (85. Alexander Kasten), Yannic Oevermann, Florian Horstmann, Christopher Kellweries (82. Sören Riechmann), Philipp Kulp (75. Tobias Borchert), Sebastian Bollmeier, David Simonjan, Tim Wullbrandt

SSV Pr. Ströhen:
Christoph Vatthauer, Christoph Rahe, Pascal Kropp, Tim Rewald, Christopher Bänsch (64. Christian Spreen-Ledebur), Sven Kolwey, Tobias Kröger, Marcell Katt, Stefan Spreen-Ledebur (74. Marcel Biebusch), Jan Kampe, Jonas Hadeler

Tore:
1 : 0  Horstmann (48.), 2 : 0  Horstmann (73.), 3 : 0  Horstmann (90.+1)

 

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Last-Minute-Punkt

17. Spieltag (31.5.2015): VfL Frotheim – BW Oberbauerschaft   3 : 3 (0 : 1)


Wenig los in Halbzeit 1

Nach zehn ereignislosen Minuten ergaben sich für den VfL zwei Tormöglichkeiten, die jedoch (wie so oft) nicht genutzt werden konnten. Auf der anderen Seite hatte BWO eine Riesenchance. Christoph Gerling vereitelte.
In der 26. Minute vollendete Marcel Becker einen flüssig vorgetragenen Angriff zur Gästeführung. Danach hatte die „Macht vom Wiehen“ mehr vom Spiel, wobei ihnen zugute kam, dass der VfL seine mit Abstand schwächste Rückrundenleistung an den Tag legte.

Frotheim gleicht zweimal aus

Im zweiten Spielabschnitt passierte zunächst ebenfalls nicht viel, außer dass Sebastian Bollmeier fast einen Oberbauerschafter Abwehrschnitzer zum Ausgleich genutzt hätte. In der 64. Minute erhöhte BWO nach einem Bollmeier-Fehler auf 2:0.
Erst danach wachte der VfL auf und machte nun Druck gegen immer müder werdende Gäste. Florian Horstmann verkürzte per Heber auf 1:2. Danach ergaben sich mehrere gute Chancen, die jedoch entweder knapp am Tor vorbeistrichen oder vom starken Keeper Kruse entschärft wurden. Danny Nitschke, in seinem ersten Einsatz nach achtmonatiger Verletzungspause, konnte kurz vor Schluss per Kopf ausgleichen. Der Jubel war kaum verebbt, als Ernüchterung eintrat. Frotheim verschlief im Kollektiv einen Eckball, und BWO ging erneut in Führung.
In der 94. Minute dann eine Ecke für den VfL. Vom nach vorne geeilten Keeper Gerling sprang der Ball zu Tim Wullbrandt, der das Spielgerät per Dropkick in den Winkel jagte. Aus.

Das Remis geht nach dramatischer Schlussphase unter dem Strich in Ordnung. Mit einem Dreier hätte der VfL einen Haken hinter den Abstiegskampf machen können, vergab aber den ersten Matchball. Nach der Begegnung erfuhr man das, was zu erwarten war: Alle drei Konkurrenten gewannen kurioserweise im Gleichschritt ihre Spiele. Letztlich ist man aber selbst Schuld, da man in so einem wichtigen Spiel 65 Minuten komplett verschlafen hat. Nun kommt es eine Woche später zum Show-Down bei Türk Gücü Espelkamp.
 

VfL Frotheim: Christoph Gerling, Simon Depping, Yannic Oevermann, Alexander Kasten, Florian Horstmann, Christopher Kellweries (35. Sören Riechmann), Philipp Kulp (62. Tobias Borchert), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier (68. Danny Nitschke), Dennis Brandenburg, Tim Wullbrandt

BW Oberbauerschaft:
Daniel Kruse, Dominik Riemer, Edgar Geistdörfer, Maik Reibetanz, Michael Büker, Florian Schulte (64. Steffen Hahn), Sven Oevermann, Marcel Becker, Dario Seuthe (73. Finn Bethke), Jack Baldin

Tore:
0 : 1  Becker (26.), 0 : 2  Baldin (64.), 1 : 2  Horstmann (75.), 2 : 2  Nitschke (86.), 2 : 3  Bethke (88.), 3 : 3  Wullbrandt (90.+4)

 

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Klassenerhalt gesichert

29. Spieltag (7.6.2015): Türk Gücü Espelkamp – VfL Frotheim   2 : 2 (1 : 2)

Knappe Halbzeitführung

In diesem „Abstiegskampfgipfel“ fehlten auf beiden Seiten zahlreiche Stammkräfte. Das Ausgangsszenario: Der VfL brauchte einen Zähler, die Türken mussten (eigentlich) gewinnen, haben aber ihr „Endspiel“ eine Woche später gegen Hüllhorst-Oberbauerschaft.
Bei hochsommerlichen Temperaturen war allerdings insbesondere von den Türken kaum etwas von Abstiegskampf zu spüren. Sie stellten sich hinten rein und lauerten auf Konter. Selbige wurden dann, ohne dass der Rest der Mannschaft nachrückte, nur von den drei Offensivkräften gefahren.
Diese „Taktik“ ging fast auf, denn die Türken gingen bereits nach 15 Minuten in Front. Dabei konnten sie auf tatkräftige externe Unterstützung bauen, denn vorausgegangen waren (1) ein eklatanter Abspielfehler von Dennis Brandenburg und (2) ein ausbleibender Abseitspfiff von Schiedsrichter Flake. Torschütze Esposito stand gleich zwei Meter im Abseits.
Danach machten die Frotheimer nach vorne etwas mehr und merkten endlich, dass die Abwehr der Gastgeber doch mehr als löchrig-wackelig ist. Zwei gute Chancen blieben ungenutzt, dazu wurde noch ein klares Foulspiel an Tim Wullbrandt im Sechzehner nicht geahndet. Zum Glück für Frotheim ließ Keeper Salin einen harmlosen Schuss nach vorne abprallen. Philipp Kulp schob zum überfälligen Ausgleich ein.
Im weiteren Verlauf hatte der VfL mehrfach die Gelegenheit zur Führung. Ein zweites Foul im Strafraum, diesmal an Florian Horstmann, wurde wiederum von Flake nicht gepfiffen, der sich in die dürftigen Darbietungen der Akteure nahtlos einreihte.
Kurz vor der Halbzeit traf Yannic Oevermann kurz vor Beginn seiner Golferkarriere zur verdienten Führung.

Unterirdische zweite Halbzeit

Klappte im ersten Abschnitt beim VfL schon nicht viel, so wurde es nunmehr noch schlimmer. Frotheim ließ sich hinten hineindrängen, und prompt traf Esposito zum Ausgleich.
Danach schienen die Türken mit dem Remis zufrieden zu sein, denn sie taten nur noch das Allernötigste und ließen sich auch für jeden Einwurf viel Zeit. Der VfL wusste weder seine konditionellen Vorteile noch die sich daraus ergebenden Räume ansatzweise zu nutzen. Das Frotheimer Spiel war geprägt von überhasteter Zweikampfführung, einfachen technischen Fehlern und Abspielböcken gegen einen – vorsichtig ausgedrückt – schlagbaren Gegner.
Kurz vor Schluss musste Christoph Gerling eine gefährliche Situation entschärfen, die den Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt hätte.

Die Erleichterung aufseiten der Frotheimer war größer als die Freude. Das Minimalziel wurde erreicht, der Abstieg abgewendet, und das trotz der schwächsten Rückrundenleistung. Das Spiel war zum Abgewöhnen und hatte höchstens B-Liga-Niveau, aber zumindest war es über weite Strecken fair und kam ohne Nickligkeiten aus.

 

VfL Frotheim: Christoph Gerling, Christian Meier (61. Danny Nitschke), Simon Depping, Tobias Borchert, Florian Horstmann (76. Alexander Kasten), Yannic Oevermann, Philipp Kulp (76. Sören Manske), Sören Riechmann, Sebastian Bollmeier, Dennis Brandenburg, Tim Wullbrandt

Türk Gücü Espelkamp:
Mahmut Salin, Gökhan Sari, Ali Civez, Harun Akay, Erkan Özkan, Tamer Tekbiyik (46. Yasin Algan), Najim Dorani, Mehmet Bodur, Denis Kiecha (64. Orhan Sari), Giovanni Esposito, Nurettin Sari (16. Ebu Bekir Akkus)

Tore:
1 : 0  Esposito (15.), 1 : 1  Kulp (26.), 1 : 2  Oevermann (43.), 2 : 2  Esposito (52.)
 

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Unbedeutendes Spiel

30. Spieltag (14.6.2015): VfL Frotheim – SuS Holzhausen   1 : 4 (0 : 1)

Letzte Partie für Trainerteam

Nachdem Holger Sarres und Christian „Else“ Mehrhoff bereits am Freitagabend mannschaftsintern verabschiedet wurden, folgte vor dem letzten Saisonspiel die offizielle Verabschiedung seitens des VfL. Präsident Torsten Döding sprach beiden großen Dank aus, Achim Stierle und Sandra Baganz überreichten unter dem Applaus von über 200 Zuschauern Präsente.

Ausgeloste Aufstellung

Sportfestsonntag, Abstieg verhindert, Luft raus. Holzhausen stand bereits als Meister fest. Daher war von vornherein zu erwarten, dass es eher ein lauer Kick werden würde. Und so sollte es dann auch kommen. Beim VfL waren Spielsystem und Mannschaftsaufstellung bis auf die Torhüterposition ausgelost worden.
In der ersten Halbzeit spielten beide Teams auf Augenhöhe. Auf beiden Seiten gab es je zwei gute Chancen. In der 22. Minute brachte Meyer die Bahndamm-Truppe nach schöner Kombination mit 1:0 in Führung.
Im zweiten Abschnitt erhöhte Holzhausen den Druck und baute folgerichtig die Führung aus. In der 82. Minute betrieb Sebastian Bollmeier mit einem Linksschuss in den Knick Ergebniskosmetik.
Nach dem Spiel gratulierten die Frotheimer dem verdienten Bezirksliga-Aufsteiger SuS Holzhausen zur Meisterschaft.

Der Super-Gau des Abstiegs konnte zum Glück bereits in der Vorwoche verhindert werden. Das Abschlussspiel war letztlich unwichtig und eher ein Rahmenprogrammpunkt des gut besuchten Sportfestes.
Neben Holger Sarres und Christian Mehrhoff gaben auch Marcel Gräve und Yannic Oevermann ihre Abschiedsvorstellung.

 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Sebastian Bollmeier, Alexander Kasten (54. Yannic Oevermann), Tim Wullbrandt, Christian Meier, Sören Riechmann, Danny Nitschke (46. Dennis Brandenburg), Florian Horstmann (54. Marcel Gräve), Tobias Borchert, Simon Depping, Sebastian Breuer

SuS Holzhausen:
Pascal Klapper, Michael Van Brackel (78. Lars Pollert), Marcel Diekmeyer (54. Christian Obering), Sascha Ludwig, Pascal Hegner, Dennis Schultz, Nico Schmidt (54. Dominic Zielke), Andre Koch, Marc-Hendrik Finke, Timm Meyer, Cerryg Forward

Tore:
0 : 1  Meyer (22.), 0 : 2  Schultz (47.), 0 : 3  Forward (69.), 0 : 4  Koch (76.), 1 : 4  Bollmeier (82.)

 

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2015_06_14 - Else Holger

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