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FB1 TT TU AER

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VfL Frotheim

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TuRa Espelkamp II

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FC Oppenwehe

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TuS Levern

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SV Hüllhorst-Ob.

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TuSpo Rahden

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SV Schnathorst II

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8

TuS Gehlenbeck II

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9

BSC Blasheim II

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10

TuS Dielingen II

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11

Holsener SV

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12

TuS Oppendorf

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13

FC Pr. Espelkamp II

0

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14

Türk Espelkamp

0

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15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

VfL Frotheim I - Spielberichte 2015/16

Festival der ausgelassenen Chancen

1. Spieltag (16.8.2015): VfL Frotheim – BW Oberbauerschaft   1 : 0 (0 : 0)


Frotheim drückt

Knapp 90 Zuschauer fanden an diesem komplett verregneten Augusttag den Weg in die Frotheimer Sandhasenarena.
Der VfL drückte von Beginn an aufs Tempo, die erste gute Gelegenheit hatte allerdings der Gast. Ein 19m-Freistoß krachte ans Frotheimer Gebälk.
Danach allerdings ergab sich eine Reihe an Torchancen für den VfL. Janes Hußmann traf per Kopf nur die Latte, Florian Horstmann schoss aus kurzer Distanz nur um Zentimeter am Kasten vorbei und visierte kurz darauf den Pfosten an. Zwei Schüsse von Sebastian Bollmeier hielt BWOs Keeper Kruse bravourös. Zur Halbzeit hätte es gut und gerne 6:2 stehen können, aber in einem interessanten Spiel stand auf beiden Seiten die Null.

Meier erlöst Frotheim

In der zweiten Halbzeit bekam BWO mehr Zugriff auf das Geschehen, so dass sich ein zunächst ausgeglicheneres Spiel entwickelte. Auch die „Macht vom Wiehen“ kam nun zu einigen Einschussgelegenheiten. So strich ein Distanzschuss nur knapp am VfL-Giebel vorbei. Ab der 65. Minute jedoch erspielte Frotheim sich wieder ein klares Chancenplus. Sebastian Bollmeier scheiterte zweimal freistehend an Kruse, der BWO mehrfach vor Schlimmerem bewahrte. Jan Nentwich verpasste den Kasten knapp von der 16er-Kante, Christopher Kellweries köpfte freistehend an die Latte. Nach einem Eckball hätte sich der Gast fast ein Eigentor ins Nest gelegt, als ein Kopfballklärungsversuch an die eigenen Latte klatschte. Der vierte Frotheimer Alutreffer.
In der 80. Spielminute erlöste Christian Meier den VfL-Anhang, indem er per Kopf nach einem Eckball von Philip Bünemann den überfälligen Führungstreffer erzielte.
In den letzten zehn Minuten warf BWO alles nach vorne, kam aber nicht mehr zu nennenswerten Chancen. Umgekehrt verpassten Nentwich und Horstmann es per Konter, den Deckel mit dem 2:0 drauf zu machen.

Ein hoch verdienter Sieg nach einer engagierten Vorstellung. Frotheim investierte deutlich mehr als BWO und hatte auch die eindeutig klareren Gelegenheiten. Meckern kann man im Grunde nur über die fahrlässige Chancenverwertung.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Christian Meier, Philipp Kulp (61. Tobias Borchert), Alexander Kasten (80. Sebastian Breuer), Janes Hußmann, Philip Bünemann, Christopher Kellweries (81. Marvin Straube), Sebastian Bollmeier, Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Jan Niklas Nentwich

SV BW Oberbauerschaft:
Daniel Kruse, Jannis Krause, Finn Bethke (67. Edgar Geistdörfer), Maik Reibetanz, Mirko Riemer, Kevin Wölfer, Michael Büker, Sven Oevermann, Tim Tödtmann, Dario Seuthe, Dominik Riemer

Tor:
1 : 0  Meier (80.)

 

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Glücklicher Punktgewinn

2. Spieltag (23.8.2015): TuS Tengern II – VfL Frotheim   1 : 1 (0 : 0)


Tengern verpasst Führung

An diesem windig-heißen Sommertag legte der Gastgeber los wie die Feuerwehr. Bereits nach knapp einer Minute hätten die Tengeraner führen müssen, brachten jedoch das Kunststück fertig, den Ball Zentimeter vor dem Tor an selbigen vorbei zu bugsieren. Frank Mill lässt grüßen…
Nur drei Zeigerumdrehungen später eine ähnliche Situation. Wiederum hatte der VfL Glück, dass die Landesligareserve die Führung verpasste. Im Gegenzug hätte Sebastian Bollmeier den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt, doch sein Lupfer strich knapp am Tor vorbei.
Auch im weiteren Verlauf profitierten die Gastgeber von Frotheims zahlreichen Fehlern, konnten dies aber nicht in Tore ummünzen (20., 36.). Da der VfL im Mittelfeld kaum Zugriff auf den ballsicheren Gegner bekam, waren eigene Chancen Mangelware. Mit einem aus VfL-Sicht schmeichelhaften 0:0 ging es in die Kabine.

Zwei verschossene Elfer

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spiel. Frotheim war nun deutlich galliger, das Spiel wurde intensiver, der Schiedsrichter war um seinen Job nicht zu beneiden. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, und nach zehn Minuten überschlugen sich die Ereignisse. In der 56. Minute verweigerte der Unparteiische dem VfL einen glasklaren Handelfmeter. In der 60. und 65. Minute hatten die Gastgeber zwei gute Möglichkeiten. In der 66. Minute vergab Christoph Meyhoff einen Handelfmeter, auch der Nachschuss hätte drin sein müssen, war aber nicht drin. In der 70. Minute kam es, wie es kommen musste. Aus stark abseitsverdächtiger Position erzielte Bredemeier die Führung für den TuS. Neun Minuten später traf Meyhoff per direktem Freistoß in den Winkel zum nicht unverdienten Ausgleich. In der 86. Minute hielt A-Jugend-Spieler Kevin Spilker einen Grätz-Elfmeter. Danach setzte Tengern alles auf eine Karte und war dem Siegtreffer näher als der VfL, letztlich blieb es aber beim Remis.

Nach schwacher erster Hälfte steigerte sich der VfL und bot dem Gegner einen intensiven Fight. Aufgrund der höheren Chancenanzahl für den TuS Tengern II – der spielerisch und technisch bewies, warum man sie als Meisterschaftsanwärter bezeichnet – darf der VfL mit dem Punkt mehr als zufrieden sein.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Christian Meier, Alexander Kasten, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier (79. Marvin Straube), Florian Horstmann (51. Danny Nitschke), Christoph Meyhoff, Jan Nentwich, Tobias Borchert, Christopher Kellweries (51. Tim Wullbrandt)

TuS Tengern II:
Oliver Korejtek, Timo Schlüter, Torben Krause, Timo Nuyken, Timo Gerfen (70. Jannik Brockmeier), Clemens Rohleder (45. Michael Grätz), Maximilian Kahre, Björn Bredemeier (73. Florian Hartmann), Dominik Janzen, Robin Schnake, Robert Kilias

Tore:
1 : 0  Bredemeier (70.), 1 : 1  Meyhoff (79.)

Besondere Vorkommnisse:
Meyhoff verschießt Handelfmeter (65.), Grätz verschießt Foulelfmeter (86.)
 

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Freuen oder nicht freuen? Remis im Derby

3. Spieltag (29.8.2015): SC Isenstedt – VfL Frotheim   1 : 1 (0 : 0)

Frotheimer Ballbesitzfußball

Der VfL entsprach dem Wunsch, das Heimrecht wegen des ISC-Sportfestes (vor) zu verlegen.
Bei spätsommerlichen 27 Grad machte der VfL das Spiel und hatte gefühlt 70% Ballbesitz. Die erste nennenswerte Chance war jedoch aufseiten der Isenstedter zu verzeichnen. Nach einem Konter ging der Ball am Frotheimer Tor vorbei. Es dauerte bis zur 27. Minute, ehe Frotheim zu seiner ersten Möglichkeit kam, die jedoch im letzten Moment vereitelt werden konnte. Seine liebe Müh und Not hatte der Bünder Schiedsrichter, der viel durchlaufen ließ. Ergebnis: Die Partie wurde intensiver und härter. Janes Hußmann musste bereits in der 38. Minute nach einem brutalen Einsteigen, das nicht einmal mit Gelb geahndet wurde, ausgewechselt werden. Vorher spielte Frotheim fünf Minuten in Unterzahl und schob sich hinten den Ball zu, ohne dass Isenstedt entscheidend störte. Auch ISC-Akteur Sebastian Vogt musste nach einem Luftkampf mit Danny Nitschke behandelt werden.

Unberechtigter Foulelfmeter

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde die selbst ernannte „Macht vom Mittellandkanal“ aktiver und versuchte es (noch) häufiger als im ersten Abschnitt mit langen Bällen in die Spitze. In der 50. Minute ergatterte Christian Gieselmann, Isenstedts Bester, einen dieser Mittelfeldüberbrücker und eilte Alexander Kasten davon. Dieser stoppte ihn mit einem Foul etwa eineinhalb Meter außerhalb des Strafraums. Der Unparteiische Kraus zeigte zum Entsetzen der Frotheimer auf den Punkt; der fällige Elfmeter wurde von Sebastian Vogt zur schmeichelhaften Führung sicher verwandelt.
Die Führung schien den ISC zu beflügeln und den VfL zu lähmen. Die Träger der blauen Trikots hatten nun ihre beste Phase. Gleich dreimal bestand die Gelegenheit, zu erhöhen. So schossen die Gastgeber in der 52. Minute knapp am VfL-Tor vorbei, in der 54. rettete “Lexi” Kasten auf der Linie (dabei verletzte er sich am Knie), fünf Minuten später hielt der souveräne Kevin Spilker im 1:1-Duell.
Erst nach einer Viertelstunde fing sich der VfL wieder. In der 62. Minute rasselte Isenstedts Keeper Jerome Thomas mit Tobias Borchert zusammen und lag benommen am Boden. Tim Wullbrandt hätte nur einschieben müssen, verzichtete jedoch darauf. Der Ball wurde ins Aus bugsiert. Die bisher beste Gelegenheit für Frotheim, aber gut, dass sie nicht genutzt wurde. Sechs Minuten später traf Florian Horstmann per Rechtsschuss nach Wullbrandt-Vorlage zum Ausgleich. Gegen nun deutlich müder werdende Bezirksligaabsteiger verpasste Frotheim es, nachzulegen. In der 75. Minute schoss Horstmann nur um Zentimeter am ISC-Gehäuse vorbei, in der 77. hielt Thomas einen Bollmeier-Linksschuss bravourös. Mit der letzten Aktion hätte Wullbrandt zum Matchwinner werden können, doch völlig freistehend brachte er das Spielgerät nicht im Tor unter. Danach war Feierabend.

Der VfL zeigte über 70 Minuten eine engagierte Leistung gegen einen im Vergleich zum Titelaspiranten Tengern II erstaunlich passiven, wenig dominanten Gegner. Wie in der Vorwoche hatte man einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen zu schlucken. Davon abgesehen muss sich der VfL an die eigene Nase fassen und sich in der Offensive steigern. Unter dem Strich geht das Unentschieden in Ordnung, über eine Niederlage hätte sich der ISC jedoch auch nicht beschweren dürfen.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Christian Meier, Tobias Borchert, Alexander Kasten (60. Sören Riechmann), Janes Hußmann (38. Sebastian Breuer), Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke (46. Florian Horstmann), Christoph Meyhoff, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt

SC Isenstedt:
Jerome Thomas, Tobias Bölk (72. Tobias Böker), Benedikt Schwarz, Christian Gieselmann, Christian Vogt (79. Jonas Lindenblatt), Mirco Claußen, Alexander Koch (89. Nico Joel Halwe), Christian Bölk, Marco Radtke, Daniel Sawatzky, Sebastian Vogt

Tore:
1 : 0  S. Vogt (50., FE), 1 : 1  Horstmann

 

2015_08_29 - ISC-VfL1

Last-Minute-Sieg in bizarrem Spiel

4. Spieltag (1.9.2015): TuS Gehlenbeck – VfL Frotheim   4 : 5 (1 : 3)

Schwaches Spiel, schöne Tore

In dieser aus BlaMa-Gründen vorgezogenen Begegnung entwickelte sich eine regelrechte Dramaturgie, die sicherlich alle Zuschauer in ihren Bann gezogen zog. Auf beiden Seiten fehlten mehrere Kicker (beim VfL u.a. Kapitän Janes Hußmann, der sich im ISC-Spiel verletzte).
Frotheim spielte schwach, Gehlenbeck noch schwächer. Der VfL nutzte in Person von Christian Meier (aus 8m am Tor vorbei nach einer Ecke) und Sebastian Bollmeier die ersten glasklaren Möglichkeiten nicht. Bollmeier machte es in der 22. Minute besser und traf per sattem Rechtsschuss zur Führung. Nach hübscher Kombination erhöhte Florian Horstmann nur 90 Sekunden später. Auf der anderen Seite musste Kevin Spilker in höchster Not retten. Christopher Kellweries erzielte mit einem sehenswerten Seitfallzieher das 3:0. Obwohl Frotheim keineswegs überzeugend spielte, schien bis dahin alles zu gelingen. Als nur wenig später erneut Bollmeier das 4:0 nur um Zentimeter verpasste, schlug wie aus dem Nichts der Gastgeber zu. Nach einem Freistoß traf Patrick Hölscher per Kopf – er stand mit dem Rücken zum Frotheimer Tor – zum Anschluss.

Dramatischer zweiter Abschnitt

Die nun aufgewachten Gehlenbecker versuchten Druck zu machen, in der Defensive jedoch blieben sie anfällig. Zwei Frotheimer Chancen wurden nicht genutzt, ehe Tim Wullbrandt zuschlug und den Ball aus dem Gewühl nach einem abgewehrten Bollmeier-Schuss über die Linie bugsierte. Im Gefühl des sicheren Sieges schlief der VfL nun tief und fest. Denn im daraus folgenden Anstoß kam der TuS direkt und ohne Mühe vor den Frotheimer Kasten. Der Gehlenbecker Stürmer holte aus und traf dabei Sebastian Breuer, konnte den Ball aber noch kontrolliert aufs Tor schießen. Spilker hielt. Zum Entsetzen der Zuschauer entschied der Preuße Fritz auf Foulelfmeter. Noch dazu forderten die Gehlenbecker Zuschauer Rot für eine Aktion, die eher an Foul am Frotheimer Verteidiger war. Mit einer Karte wurde dies zum Glück nicht bedacht. Hölscher war es egal, humorlos traf er zum 2:4. Danach schwammen die Frotheimer in der Defensive wie ein Seepferdchen-Kurs. Auf beiden Seiten gab es in dieser Phase höchst strittige Abseitsentscheidungen. Eine Viertelstunde vor Schluss traf Kerner aus abseitsverdächtiger Position zum 3:4. Die Frotheimer zeigten nun Nerven und es schien nichts mehr zu klappen, im Gegensatz zur ersten Halbzeit. Gehlenbeck gab noch einmal alles und erzielte tatsächlich noch das 4:4. In der 90. Minute riss der VfL sich jedoch zusammen und nach feinem Zuspiel von Philip Bünemann schoss Bollmeier den Siegtreffer.

Frotheim gewann ein emotionales, aber spielerisch schwaches Duell auf den letzten Drücker und hat sich das Leben deutlich schwerer gemacht als notwendig. Hut ab vor den Gehlenbeckern, die viel Moral zeigten (wie schon gegen Börninghausen, als ein 0:3 in ein 5:3 umgewandelt wurde), am Ende aber ohne Punkte dastehen, was offensichtlich ziemlich schlechte Stimmung in deren Lager erzeugte. Nach zwei Niederlagen gegen die Rothemden in der vergangenen Serie gab es endlich mal wieder einen Dreier und die Erkenntnis, dass es viel aufzuarbeiten gibt, aber dass man auch mal ein schwaches Spiel für sich entscheiden kann.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Christian Meier, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Sebastian Breuer (64. Jan Nentwich), Tim Wullbrandt, Christopher Kellweries (85. Dennis Brandenburg)

TuS Gehlenbeck:
Christian Lömker, Marvin Kerner, Thorsten Bringewatt, Florian Rahe (89. Lukas Haake), Patrick Hölscher, Lennart Lösche, Tom Lennart Hege, Oliver Wehmeyer, Luca Rolfs, Robin Seidel, Hannes Brune

Tore:
0 : 1  Bollmeier (22.), 0 : 2 Horstmann (23.), 0 : 3  Kellweries (30.), 1 : 3  Hölscher (33.), 1 : 4  Wullbrandt (60.), 2 : 4 Hölscher (63. FE), 3 : 4  Kerner (73.), 4 : 4  Kerner (83.), 4 : 5  Bollmeier (90.)

 

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Unverdienter Dreier

5. Spieltag (13.9.2015): VfL Frotheim – SSV Pr. Ströhen   4 : 2 (1 : 1)

Optimale Chancenverwertung

Bei leicht regnerischem Wetter entwickelte sich eine zerfahrene Begegnung. Der Gast aus dem „hohen Norden“ wartete ab, bis die VfL-Defensive Fehler machte. Auf diese Weise entstand die erste Torchance; Kevin Spilker musste in höchster Not gegen einen Ströher Stürmer im 1:1-Duell retten.
Frotheim spielte extrem schwach und unstrukturiert, der Gast war besser, ohne zu glänzen. In der 33. Minute nutzten die Blauen einen kapitalen Frotheimer Abwehrbock zur verdienten Führung. Es dauerte allerdings nur 200 Sekunden, da glich der VfL mit seiner ersten vernünftigen Offensivaktion durch Sebastian Bollmeier aus. Mit einem aus Frotheimer Sicht äußerst schmeichelhaften Unentschieden ging es in die Halbzeit.

Ströhen mit zwei Alutreffern

In der 48. Spielminute stellte Philip Bünemann mit einer Energieleistung den Spielverlauf auf den Kopf. 2:1.
Ströhen ließ sich jedoch nicht beirren und startete nun seine beste Phase. In der 50. Minute landete ein Distanzschuss an der Frotheimer Latte, in der 53. klatschte ein 14m-Schuss an den Pfosten. Zwei Minuten später folgte der überfällige Ausgleichstreffer. Danach fing sich Frotheim wieder und hatte anscheinend einige Körner mehr im Tank. Was folgte war eine unterhaltsame Phase, in der der VfL sich endlich mehrere gute Szenen in der Offensive erspielen konnte. Ströhens Keeper Rohlfing hielt seinen Kasten gegen Florian Horstmann und Tim Wullbrandt sauber (64., 66.). In der 75. Minute rettete Bollmeier für den schon geschlagenen Spilker auf der Linie. In der 77. Minute klingelte es dann im Ströher Kasten, als Horstmann aus kurzer Distanz zur abermaligen Führung einköpften konnte. Danach verpasste es der VfL zunächst, den Sack zuzumachen (78. Horstmann Außennetz, 81. Freistoß Meyhoff auf der Linie gerettet). Auf der anderen Seite lenkte Spilker einen 25m-Schuss über die Latte. Mit der letzten Aktion des Spiels staubte Wullbrandt zum 4:2 ab.

Frotheim gewann nach einer über weite Strecken schwachen Darbietung überaus glücklich gegen die Nordkreisler. Immerhin kann man die ordentliche Chancenverwertung und die konditionelle Überlegenheit in der Schlussphase positiv hervorheben. Der Rest gestaltete sich jedoch eher suboptimal.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann (46. Philipp Kulp), Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Simon Depping, Philip Bünemann, Christopher Kellweries (46. Danny Nitschke), Sebastian Bollmeier, Florian Horstmann, Jan Nentwich (76. Christoph Meyhoff), Tim Wullbrandt

SSV Pr. Ströhen:
Björn Rohlfing, Jan Rewald, Fabian Spreen, Pascal Kropp, Tim Rewald, Marcell Katt, Stefan Spreen-Ledebur, Tobias Kröger (80. Sven Kolwey), Christian Spreen-Ledebur (66. Florian Kröger), Jan Kampe, Jonas Hadeler

Tore:
0 : 1  C. Spreen-Ledebur (33.), 1 : 1  Bollmeier (36.), 2 : 1  Bünemann (48.), 2 : 2  S. Spreen-Ledebur (55.), 3 : 2  Horstmann (77.), 4 : 2  Wullbrandt (90.+2)

15_09_13 - VfL-SSV2
15_09_13 - VfL-SSV1

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

Frotheim eiskalt

6. Spieltag (18.9.2015): SV Schnathorst – VfL Frotheim   0 : 4 (0 : 3)

Blitzstart durch Bollmeier

Auf einem der letzten Aschenplätze des Kreises Minden-Lübbecke fand diese vorgezogene Begegnung statt. Der gut gestartete Aufsteiger aus Schnathorst, verstärkt mit einigen Akteuren der sich scheinbar etwas auflösenden Nachbarn SV Hüllhorst-Oberbauerschaft, musste bereits nach knapp vier Minuten eine kalte Dusche verkraften. Ein langer Ball von Spielertrainer Christoph Meyhoff erreichte Sebastian Bollmeier, der SVS-Keeper Kirschbaum mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck überwand. Fast wäre den Südkreislern im Gegenzug der Ausgleich gelungen: Routinier Riegmann stand an der Sechzehnerkante sträflich frei und verfehlte des VfL-Gehäuse aus halbrechter Position nur knapp. Es sollte die einige klare Chance des SVS in der ersten Hälfte bleiben.
Beide Mannschaften taten sich auf dem hart-holprigen Asche-Unkraut-Geläuf sichtlich schwer, konstruktive Aktionen zu fahren. Selbst den technisch versierten Kickern unterliefen reihenweise Stockfehler, sodass das Spiel teilweise an Flippern erinnerte. Nichtsdestotrotz ließ der VfL in der Defensive so gut wie nichts zu und blieb nach vorne das eine oder andere Mal gefährlich.
In der 24. Minute bekam Youngster Florian Horstmann den Ball in halbrechter Position, etwa 22m vom Tor entfernt, mit dem Rücken zum selbigen. Per Standrückzieher – der Ball war gefühlte 15m in der Höhe – lupfte er das Spielgerät über den verdutzten Kirschbaum hinweg in die Schnathorster Maschen.
Ein humorloser Torabschluss von Tim Wullbrandt noch Vorarbeit von Marvin Straube bedeutete den 3:0-Halbzeitstand.

Arbeitshalbzeit

Im zweiten Spielabschnitt wurde das Spiel etwas ansehnlicher, wirkte aber dennoch teilweise zerfahren. Schnathorst bemühte sich um den Anschlusstreffer, mehr als ein Lattenkopfball nach einer Ecke (65. Minute) sprang jedoch nicht dabei heraus. Per Konter sorgte der eingewechselte Jan Nentwich in der 86. Minute für den Schlussakkord in einer ansonsten ereignisarmen Halbzeit.

Wie schon gegen Ströhen funktionierte die Chancenverwertung beim VfL auf hohem Niveau. Der Sieg war absolut verdient, wenn auch um ein bis zwei Tore zu hoch.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Christian Meier, Tobias Borchert, Philipp Kulp, Sebastian Breuer, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Florian Horstmann, Christoph Meyhoff (77. Danny Nitschke), Tim Wullbrandt (83. Christopher Kellweries), Marvin Straube (67. Jan Nentwich)

SV Schnathorst:
Manuel Kirschbaum, Michele Braunsberger, Lutz Georgewitsch (60. Marcel Noltemeyer), Maurice Meyer, Ozan Tekin, Oguz Tekin (85. Andreas Wedel), Fabian Peitzmeier, Maurice Korff, Daniel Riegmann, Benedikt Ruschmeier, Arne Merschel

Tore:
0 : 1  Bollmeier (4.), 0 : 2  Horstmann (24.), 0 : 3  Wullbrandt (38.), 0 : 4  Nentwich (86.)
 

15_09_18_SVS-VfL

Arbeitssieg im Derby

7. Spieltag (27.9.2015): VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt   2 : 0 (0 : 0)

Heißer Auftakt, ansonsten wenig los

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. VfBs Keeper Tristan Doempke fischte einen Freistoß von Christoph Meyhoff spektakulär aus dem Torwinkel. Nach den beiden folgenden Eckbällen musste er für seine Farben ebenfalls retten, um eine frühe Frotheimer Führung zu verhindern. In der zehnten Minute setzte der Gast seine erste Offensivduftmarke. Ein Distanzschuss ging einen Meter am Kasten von Kevin Spilker vorbei. In der 16. und 17. Minute vergab der VfL Chancen durch Tim Wullbrandt und Jan Nentwich. Auch hier konnte sich Doempke auszeichnen. Der VfL bemühte sich um Konstruktivität im Spiel, aber Fabbenstedt stand recht tief. Und so plätscherte der Rest der Halbzeit im Mittelfeld mehr oder weniger ereignislos vor sich hin.

Nitschke sticht

Im zweiten Spielabschnitt wurde der VfL etwas stärker. Nach 52 Minuten traf Tobias „Sido“ Borchert nach schöner Vorarbeit des eingewechselten Danny Nitschke zur verdienten Führung. In der 69. Minute erhöhte Nitschke per Sonntagsschuss. Mit dem schwachen Linken traf er aus 25m in den Knick.
In der 75. Minute wehrte Spilker einen 16m-Schuss zur Ecke ab. Acht Minuten später hätte Sebastian Bollmeier den Deckel drauf machen können, als er alleine auf das VfB-Gehäuse zulief. Der Ball verfehlte den Kasten nur um Zentimeter.
Kurz vor dem Ende musste Spilker ein weiteres Mal eingreifen, doch letztlich blieb es beim 2:0.

Der VfL siegt in einem absolut fairen Derby verdient aufgrund der besseren Chancen. Die Frotheimer Defensive ließ so gut wie nichts zu. Eine bockstarke Leistung lieferte übrigens Schiedsrichter Steffen ab, der die Partie zu jeder Zeit im Griff hatte.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Christian Meier, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Philip Bünemann, Florian Horstmann, Christoph Meyhoff  (86. Philipp Kulp), Jan Nentwich (63. Sebastian Bollmeier), Tim Wullbrandt, Marvin Straube (46. Danny Nitschke)

VfB Fabbenstedt:
Tristan Doempke, Cedric Schmidt, Fabian Sawatzky, Daniel Dyck, Christoph Schmidt, Joshua Tiemann (86. Robin Maschmann), Florian Behnke (24. Joel Kuhn), Rene Bokämper, Felix Droste, Gerald Grabenkamp, Leon Luckow (67. Dennis Kahre)

Tore:
1 : 0  Borchert (53.), 2 : 0  Nitschke (69.)
 

2015_09_27 - VfL-VfB1

Remis im „Verfolgerduell“

8. Spieltag (4.10.2015): TuRa Espelkamp – VfL Frotheim   2 : 2 (2 : 0)

Frotheim kriegt die eigene Medizin zu spüren

Der souveräne und heute spielfreie Tabellenführer aus Dielingen konnte sich in aller Ruhe anschauen, was die aktuell Zweit- und Drittplatzierte gegeneinander veranstalteten. Das Unentschieden dürfte nach ihrem Geschmack gewesen sein. Die zahlreichen Zuschauer bekamen dabei ein über weite Strecken gutklassiges A-Liga-Spiel zu sehen.
Die Anfangsphase gehörte dem VfL, der nach vier Minuten durch Tim Wullbrandt in Führung hätte gehen können, wenn nicht gar müssen.
Frotheim zeigte zunächst zwar keine allzu gute Leistung, dennoch neutralisierten sich beide Teams mehr oder weniger. Nach 21 Spielminuten witschte ein Freistoß von Christoph Meyhoff knapp neben das linke Tor. Acht Minuten später machte der VfL allerdings ein langes Gesicht, als der TuRaner Stürmer Gräber einen Konter über zwei Stationen aus halblinker Position geschickt zur Führung abschloss. Das Tor fiel aus heiterem Himmel. Nur 180 Sekunden später erhöhte der Gastgeber auf 2:0, wobei die VfL-Defensive bei der Aktion ziemlich alt aussah.
In der 43. Minute konnte TuRa-Kepper Thie einen Bünemann-Distanzschuss abwehren. Mit dem letzten Spielzug der Halbzeit traf Sebastian Bollmeier nur den Pfosten, als er alleine auf das TuRa-Tor zulief.

TuRa mit Gastgeschenken

Im zweiten Spielabschnitt konnte der VfL sich deutlich steigern. Es waren noch keine drei Minuten absolviert, als den Gastgebern ein folgenschwerer Abwehrfauxpas unterlief. Florian Horstmann bedankte sich und schob überlegt zum Anschlusstreffer ein. Kurz darauf entschied der Unparteiische nach einem völlig überflüssigen Foul auf Strafstoß für Frotheim. Philip Bünemann verwandelte.
In der 65. Minute rettete Philipp Kulp spektakulär zur Ecke, was die beste TuRa-Chance der zweiten Hälfte war. Die klareren Möglichkeiten hatte (und vergab) jedoch der VfL: In der 71. Minute war es Bollmeier, der eine Doppelchance nicht im Kasten unterbringen konnte. Danny Nitschke schoss völlig blank stehend von zehn Metern einen Espelkamper Verteidiger an.
Beide Mannschaften spielten weiter auf Sieg, zu einem Treffer sollte es jedoch nicht mehr reichen.

Florian Haase sprach nach dem Spiel von einem Punktgewinn, da Frotheim bei einer technisch und taktisch starken Mannschaft ein 0:2 aufgeholt hat. Unter dem Strich geht das Remis in Ordnung, obwohl der VfL die besseren Tormöglichkeiten hatte. Aber die hätte man für einen Dreier einfach so konsequent nutzen müssen wie TuRa Espelkamp.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Christian Meier, Tobias Borchert (55. Simon Depping), Philipp Kulp, Sebastian Breuer, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke (78. Jan Nentwich), Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt

TuRa Espelkamp:
Yannick Thie, Thomas Gräber, John Schott, Daniel Reimer (57. Richard Herrmann), Thomas Epp, Danny Stoll, Thomas Suckau (57. Richard Reimer), Paul Unrau, Pascal Kummer, Tobias Pauls, Dave Holle

Tore:
1 : 0  Gräber (29.), 2 : 0  Gräber (32.), 2 : 1  Horstmann (47.), 2 : 2  Bünemann (51. FE)

15_10_04_TuRa-VfL01

Tabellenletzter trotzt Frotheim einen Punkt ab – schwacher Auftritt

9. Spieltag (11.10.2015): VfL Frotheim – SVE Börninghausen   1 : 1 (1 : 1)

Kalte Dusche

Der VfL Frotheim wurde bereits nach zwei Minuten eiskalt erwischt. Seine lax-halbherzige Zweikampfführung in Tateinheit mit fahrlässigen Klärungsversuchen bestrafte der Aufsteiger aus dem Eggetal mit dem Führungstreffer.
Danach immer das gleiche Bild in einem für die Zuschauer äußerst zähen Spiel: Börninghausen zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und machte die Räume eng. Bei Ballgewinn 40m-Pässe in die Spitze, die in aller Regel problemlos von der Viererkette des VfL abgefangen wurde. In der 22. Minute vergab Simon Depping die bis dahin beste VfL-Chance. Nach gekonnter Vorarbeit von Sebastian Bollmeier schoss er den Ball aus 9m knapp über den SVEB-Kasten.
Nach etwa einer halben Stunde wurde Bollmeier von Keeper Feist unsanft von den Beinen geholt, welcher Glück hatte, nicht mit Rot vom Platz zu fliegen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Christoph Meyhoff sicher.

Ereignislose zweite Halbzeit

Spielte der VfL im ersten Durchgang schon schwach, so verschlechterte sich das Ganze noch einmal. Die beste Frotheimer Offensivmöglichkeit vergab Tim Wullbrandt, dessen Kopfball an die Latte flog.
Ansonsten wie in Halbzeit 1: Frotheim mit reichlich Ballbesitz, damit konnte man aber wenig bis gar nichts anfangen. Börninghausen verteidigte engagiert und freute sich nach 90 Minuten über einen Punktgewinn.

Dieser Kick, der sich eher auf B- als auf A-Liga-Niveau befand, hatte keinen Sieger verdient. Der VfL war einfach nicht präzise und kreativ genug, um die hohen Spielanteile in Torchancen bzw. Tore umzumünzen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Christian Meier, Simon Depping, Philipp Kulp, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Jan Nentwich (46. Florian Horstmann), Tim Wullbrandt, Christopher Kellweries (46. Danny Nitschke)

SVE Börninghausen:
Olaf Feist, Stefan Rüb, Dennis Gostmann (68. Nicolas Bohnes), Philip Koring, Sven Tücke, Lukas Vullriede, Steffen Jaeger, Timo Koch, Tobias Pötting (89. Lukas Koring), Julian Feist (46. Germann Schütz), Timo Jaeger

Tore:
0 : 1  Pötting (2.), 1 : 1  Meyhoff (29. FE)
 

15_10_11_VfL-SVEB1

Erste Saisonniederlage

11. Spieltag (25.10.2015): TuS Dielingen – VfL Frotheim   4 : 1 (2 : 1)

Fast alle Chancen drin

Fielen in der Vorwoche fast alle Spiele den Regenfällen zum Opfer, so war es heute trocken und sonnig. Der Tabellenführer aus Dielingen sollte sich schnell als die  bessere Mannschaft herausstellen. Die einzige Statistik, in der der VfL seinem Gegner haushoch überlegen war, war die Zuschauerbeteiligung. Es hatten weit mehr Frotheimer den Weg in den Nordkreis auf sich genommen als TuS-Sympathisanten auf dem eigenen Geläuf vertreten waren. Aus Gastgeberperspektive sicherlich ein bisschen enttäuschend für diese „Top-Begegnung“ Erster gegen Zweiter.
Zum Spiel: Dielingen zeigte sich als äußerst abgebrühte Mannschaft, die dem VfL den Ball über weite Strecken überließ und im Mittelfeld auf Fehler lauerte. Im Zweikampf agierte der TuS deutlich energischer und technisch versierter. Und wenn Frotheim sich durchzuspielen drohte, wurde die Vorwärtsbewegung durch taktische Fouls im Keim erstickt.
Dennoch dauerte es bis zur 16. Minute, ehe Dielingen mit einem Freistoß die erste Offensivduftmarke knapp über den Balken setzte. Eine Minute später grätschte der wieder genesene Janes Hußmann den herauseilenden Kevin Spilker unglücklich an. Der Flipperball landete genau im Laufweg von Stagge, der den Ball nur einzuschieben brauchte.
Auf der anderen Seite konnte der VfL nur durch Freistöße von Spielertrainer Christoph Meyhoff ansatzweise so etwas wie Torgefahr entfachen. Zweimal scheiterte er knapp. Besser machte es der Dielinger Sporleder, der einen Freistoß direkt zum 2:0 verwandelte. Zweieinhalb Chancen, zwei Tore: Effektiver geht es kaum.
Drei Minuten später gelang Sebastian Bollmeier nach einem herrlichen Spielzug über vier Stationen der verdiente Anschlusstreffer.

Dielingen cleverer

Im zweiten Spielabschnitt zeigte der TuS einmal mehr, warum man zurecht dort oben steht. Hinten ließen die Nordkreisler kaum etwas anbrennen, zur Not wurde robust verteidigt oder taktisch gefoult. In der Offensive wurden Frotheimer Fehler mit schnellen Kontern bestraft. Zwei davon nutzte Stagge, bester Mann auf dem Platz, zum 3:1 und 4:1 aus. Tatsächlich ließ der Tabellenführer noch zwei gute Gelegenheiten ungenutzt, dennoch war die Chancenverwertung zu gnadenlos für den VfL.

Zumindest in der ersten Halbzeit konnte Frotheim das Spiel einigermaßen auf Augenhöhe gestalten. Doch in der zweiten Halbzeit zeigte sich noch deutlicher als in der ersten, dass der VfL – obwohl mehr Ballbesitz – einfach weniger Klasse hat. Um Dielingen zu schlagen, hätte der VfL einen Sahnetag erwischen müssen. Da es nur zu einer durchschnittlichen Leistung reichte, musste der VfL folgerichtig seine erste Saisonniederlage einstecken, die sicherlich keinen Frotheimer umwirft.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Christian Meier (60. Sören Riechmann), Simon Depping, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke, Florian Horstmann (66. Marvin Straube), Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Dennis Brandenburg (80. Sebastian Breuer)

TuS Dielingen:
Thorben Klöcker, Ricardo Carvalho da Costa, Stefan Lekon, André Sporleder, Christian Wüppenhorst, Vedat Akti (80. Orhan Akti), David Schmidt, Ephraim Pieper (72. Dolay Selami Oglou), Wolfgang Hagedorn (45. Ali-Jakob Döpke), Marco Stagge, Marcus Wessel

Tore:
1 : 0  Stagge (17.), 2 : 0  Sporleder (35.), 2 : 1  Bollmeier (38.), 3 : 1  Stagge (65.), 4 : 1  Stagge (70.)

 

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

Frotheim mit teuer erstrittenem Punkt

10. Spieltag (1.11.2015): TuSpo Rahden – VfL Frotheim   0 : 0

Wullbrandt ins Krankenhaus

Dieses Nachholspiel, das aufgrund feiertäglicher Bestimmungen erst am Abend durchgeführt werden durfte, wartete mit nur wenigen Höhepunkten auf.
Sowohl Rahden als auch der VfL, der heute auf eine ganze Reihe Spieler verzichten musste, standen über 90 Minuten sehr sicher in der Defensive. Kaum einer Mannschaft gelang es, überhaupt in die Nähe des gegnerischen Strafraums zu kommen. Im Mittelfeld dagegen beharkten sich Rahden und Frotheim sehr, und die etwas unstete Zweikampfauslegung des Unparteiischen erregte dabei die Gemüter auf beiden Seiten. Ein Leidtragender war Tim Wullbrandt, der mit einer schlimmen Knieverletzung ausgewechselt und danach ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Spiel ohne Torchancen

Der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich wie der erste. Viele intensive Zweikämpfe, keine Torschüsse, die auch tatsächlich mal aufs Tor kamen. In der 67. Spielminute hatte der Rahdener Harutyunyan Glück, dass er – bereits verwarnt – nach einem rüden Foul nicht die Ampelkarte zu sehen bekam. TuSpos Coach Neumann, der das Spielgeschehen fleißig und lautstark kommentierte, nahm seinen Schützling daraufhin sofort raus.
Die beste Chance des Spiels hatten die Rahdener in der 72. Minute, doch der Ball ging aus aussichtsreicher Position einige Meter am VfL-Kasten vorbei. Auf der anderen Seite hätte Frotheims Sebastian Breuer kurz vor dem Ende fast den Lucky Punch gesetzt, doch sein Kopfball flog einen guten halben Meter über das Tor.

Folgerichtiges und leistungsgerechtes Ergebnis einer intensiven Partie, in der sich beide Teams weitgehend neutralisierten. Der VfL, der dreimal verletzungsbedingt wechseln musste (sic!), überzeugte zwar nicht durch spielerischen Offensivglanz, aber durch eine kampfstarke Leistung.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Dennis Brandenburg, Alexander Kasten (60. Sebastian Breuer), Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt (46. Florian Horstmann), Marvin Straube (78. Christopher Kellweries)

TuSpo Rahden:
Philip Wiebe, Erik Peper (75. Julius Buckermann), Marek Rosenbohm, Daniel Kamolz, Lukas Hohmeier, Sanasar Harutyunyan (68. Albert Gerber), Sebastian Hagemann, Lars Wellpott, Marius Schillak, Kayode Adebiyi (90. Daniel Pfaffengut), Tristan Groß

Tore:
-

 

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Souveräner Sieg

12. Spieltag (8.11.2015): VfL Frotheim – Türk Gücü Espelkamp   5 : 0 (3 : 0)

Vor dem Spiel hatten sich die Spieler vom VfL vorgenommen, die Serie von vier Spielen ohne Sieg zu beenden. Die anstehende Partie sollte vor allem für den am Kreuzband verletzten Spieler Tim Wullbrandt gewonnen werden.

Gute Anfangsphase

Durch eine konsequente Zweikampfführung, ein sicheres Aufbauspiel und einige ordentliche Kombinationen bestimmte der VfL die ersten zwanzig Minuten des Spiels. Bereits mit dem zweiten Torschuss konnten die Grünhemden in Führung gehen. In der siebten Minute verwertete Sebastian Bollmeier einen langen Diagonalpass gekonnt, spitzelte den Ball über den Gegenspieler und schloss mit einem satten Volleyschuss von der linken Sechzehnerkante ab. In der 16. Minute war es erneut Bollmeier, der einen langen Ball herunternahm, Florian Horstmann in den Lauf schickte und dieser im zweiten Versuch mit einem schönen Lupfer zum 2:0 traf. Die Gäste aus Espelkamp wurden nach dem Zwei-Tore-Rückstand besser. Die einzig nennenswerte Chance aufseiten der Gäste resultierte jedoch aus einem Abspielfehler vom Frotheimer Keeper Kevin Spilker, der einen Pass direkt zum Stürmer spielte. Dieser wusste aber eine 2:1-Überzahlsituation nicht auszuspielen. Türk Gücü Espelkamp presste sehr hoch, so dass die Frotheimer in der eigenen Hälfte immer wieder früh angegriffen wurden. Mit dem Halbzeitpfiff schnürte Horstmann einen Doppelpack. Aus der Drehung heraus schoss er mit links eiskalt in die lange Ecke. Somit ging es mit einer 3:0-Führung in die Pause.

Souverän heruntergespielt

Mit dem Wissen, dass der Gast immer für ein Tor gut ist, blieben die Frotheimer wachsam und spielten weiterhin auf das nächste Tor. Das 4:0 fiel in der 58. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter von Philip Bünemann. Selbiger hatte den Strafstoß nach schöner Kombination über Straube herausholen können. In der 71. Minute erhöhte Christopher Kellweries auf 5:0, der vorher erst eine Minute auf dem Platz stand. Der Rest der Halbzeit ist schnell erzählt. Viel Ballbesitz und Dominanz auf Frotheimer Seite. Aber spätestens nach dem vierten Treffer zeigten die Gäste wenig Gegenwehr.

Gegen einen individuell gut besetzten Gegner siegte der VfL auch in der Höhe verdient mit 5:0. Der Gegner spielte mutig mit. Die Zuschauer sahen einige tolle Kombinationen und schöne Tore. Nach vier Spielen ohne Sieg holt sich Frotheim die nächsten drei Punkte und blieb zum zweiten Mal hintereinander ohne Gegentreffer.

(Christoph Meyhoff)

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Dennis Brandenburg, Simon Depping, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke (70. Christopher Kellweries), Florian Horstmann (83. Alexander Kasten), Christoph Meyhoff, Marvin Straube (75. Jan Nentwich)

Türk Gücü Espelkamp:
Ersan Erdogan, Vedat Kirmaci, Onur Bulut (42. Erkan Özkan), Serkan Bodur, Denis Kiecha, Ibrahim Jarra, Nurettin Sari, Ali Ali Oglou, Giovanni Esposito (70. Ahjmet Savas), Rene Budde, Saim Cengiz

Tore:
1 : 0  Bollmeier (7.), 2 : 0  Horstmann (16.), 3 : 0  Horstmann (45.), 4 : 0  Bünemann (58. FE), 5 : 0  Kellweries (71.)
 

Arbeitssieg nach vier Monaten Spielpause

20. Spieltag (13.3.2016): SSV Pr. Ströhen – VfL Frotheim   1 : 2 (0 : 1)

Frotheimer Treffer aberkannt

Nach den vielen witterungsbedingten Spielabsagen in den letzten Monaten folgte der 20. Spieltag auf den 12. Vor stattlicher Zuschauerkulisse musste der VfL auf einige Stammkräfte verzichten. So fiel u.a. Keeper Kevin Spilker verletzungsbedingt aus und wurde durch Marvin Kunkel ersetzt.
Der VfL kam gut in die Begegnung und hatte durchgehend ein Plus in Sachen Ballbesitz und Torchancen. Nachdem einige verheißungsvolle Offensivaktionen verstolpert oder von Ströhens Abwehr zunichte gemacht wurden, nutzte Florian Horstmann ein Zuspiel Christoph Meyhoffs zur verdienten Führung (19.). Die Gastgeber versuchten es meist mit langen Bällen, in größere Verlegenheit brachten sie die VfL-Verteidigung zunächst jedoch nicht. Der Aufreger der ersten Halbzeit dann in der 32. Minute. Horstmann stocherte den Ball am Ströher Keeper Rohlfing vorbei ins Tor, ein Verteidiger bugsierte das Leder jedoch heraus – allerdings eindeutig hinter der Torlinie. Zum Entsetzen der Frotheimer ließ Schiedsrichter Kukat weiter spielen.

Und am Ende musste der VfL wieder einmal zittern

Kurz nach dem Wiederanpfiff gelang Sebastian Bollmeier das 2:0. Erst danach wachte Ströhen auf und tat nun mehr für das Spiel. Der abstiegsbedrohte Gastgeber öffnete die Abwehr zunehmend, was für mehr Offensivaktionen auf beiden Seiten sorgte. Der Anschlusstreffer fiel wie aus dem Nichts. In der 63. Minute unterlief Kunkel, bedrängt von einem Ströher Stürmer, einen Freistoß.
Drei Minuten später vergab Bollmeier völlig frei vor dem Tor die Riesenchance zum Ausbau der Führung. In der 76. Minute hätten die Nordkreisler den Spielverlauf mit ihrer ersten klaren Möglichkeit fast auf den Kopf gestellt, doch der Ball ging knapp vorbei. Zehn Minuten vor Schluss entschärfte Rohlfing einen Distanzschuss des eingewechselten Christopher Kellweries. In der 86. setzte Marvin Stierle blank vorm Tor das Spielgerät am rechten Torpfosten vorbei. Mit der letzten Aktion des Spiels hätte Ströhen sogar noch den Ausgleich schaffen können; ein Stürmer segelte jedoch knapp an einer scharf geschlagenen Flanke vorbei.

Ein verdienter Frotheimer Sieg, der zum Ende hin jedoch unnötigerweise in Gefahr geriet. Letztlich konnte man sich jedoch zurecht über eine ansprechende Leistung und drei Punkte freuen.
 

VfL Frotheim: Marvin Kunkel, Sören Riechmann, Dennis Brandenburg, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke (79. Christopher Kellweries), Florian Horstmann, Christoph Meyhoff (86. Carsten Köstring), Marvin Stierle

SSV Pr. Ströhen:
Björn Rohlfing, Christoph Rahe, Jan Rewald (75. Fabian Spreen), Pascal Kropp, Tim Rewald, Christopher Bänsch (46. Jonas Hadeler, 75. Henrik Harges), Marcell Katt, Tobias Kröger, Christian Spreen-Ledebuer, Jan Kampe, Florian Kröger

Tore:
0 : 1  Horstmann (19.), 0 : 2  Bollmeier (47.)
 

2016_03_13 - SSV-VfL (1)

Lucky Punch sorgt für Frotheims erste Heimniederlage

21. Spieltag (20.3.2016): VfL Frotheim – SV Schnathorst   0 : 1 (0 : 0)

Ungünstige Vorzeichen

Die Vorzeichen vor einem Heimspiel standen schon einmal besser; so fiel neben dem verletzten Kevin Spilker auch noch seine Vertretung Marvin Kunkel berufsbedingt aus. Für das Trainerteam die Gelegenheit, den kreativen Gedanken freien Lauf zu lassen. Die Wahl fiel auf Christian Meier, der im Spätherbst seiner sportlichen Laufbahn seine A-Liga,Premiere zwischen den Pfosten feiern durfte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Christian!
Inklusive der beiden Keeper war die Ausfallliste prominent besetzt: Neben dem langzeitverletzten Tim Wullbrandt fehlten noch Philip Kulp (Trainingsrückstand), Alexander Kasten (im Aufbautraining), Marvin Stierle (Dienst), Dennis Döding (Urlaub) und Simon Depping (studienbedingt). Doch genug der Namen und Probleme und rein in die Partie:
Frotheim bestimmte die Anfangsphase mit viel Ballbesitz und ordentlich Dynamik im Spiel nach vorne. Trotz der schwierigen Platzverhältnisse wurden die ersten beiden Linien der Gäste häufig überspielt und der Gastgeber fand sich immer wieder im Angriffsdrittel wieder. Oft fehlte hier leider der letzte Pass, um sich eine große Anzahl an Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Das Chancenplus lag hier allerdings klar auf Seiten des VfL. So tankte sich Florian Horstmann entschlossen gegen gleich drei Spieler durch, krönte die Energieleistung leider nicht mit einem Treffer sondern schoss über das Tor. Sebastian Bollmeier traf zwei mal das Außennetz, Marvin Straube verpasste eine Bollmeier-Hereingabe nur knapp. Nur einmal war die „Meier-Aura“ im VfL-Kasten gefragt: ein Stürmer der Gäste schoss den Ball völlig freistehend rechts am Tor vorbei.

Halbzeitfazit: Entschlossener, ballsicherer Vortrag der Grün-Weißen mit guten Gelegenheiten zur Führung. Es fehlte etwas das Glück im Abschluss und die letzte Genauigkeit im letzten Drittel.

Nach dem Pausentee machte Frotheim da weiter, wo man im ersten Durchgang aufgehört hatte. Man übernahm das Kommando und versuchte weiter Druck auf das Schnathorster Tor auszuüben. Besonders gefährlich wurde es durch drei Meyhoff-Freistöße, die Gäste-Keeper Gudehus stark parierte. Nach rund 65 Minuten leitete Schiedsrichter Rawling dann unfreiwillig die Wende in diesem Spiel ein. Nachdem der VfL zu passiv verteidigte, tauchte ein Stürmer der Blau-Weißen frei vor Christian Meier auf. Er schoss den Ball neben das Tor und ging dann vor dem herauseilenden Meier zu Boden. Chance vergeben – nix passiert – durchatmen. Zum Entsetzen der Gastgeber (und dem Schmunzeln der Gäste) zeigte Rawling allerdings auf den Punkt und entschied auf Strafstoß. Dieser wurde zwar weit über das Tor gedroschen, unsere Mannschaft zeigte sich anschließend jedoch leider völlig von der Rolle.
Kein Spielaufbau, keine Abläufe, große Abstände waren nur drei Mängel im Frotheimer Spiel. Schnathorst hatte jetzt klar die Oberhand und war die deutlich bessere Mannschaft. Der VfL, zusehends auch mit deutlich nachlassender Kraft, wusste sich fast nur noch durch Foulspiele zu wehren und wirkte in dieser Phase überfordert. Doch bis kurz vor Schluss hielt man mit Glück und Geschick hinten die Null. Seinen Schlussakt setzte dieses verrückte Spiel dann kurz vor dem Abpfiff. Nach schöner Kombination legte Bollmeier den Ball ab auf den eingewechselten Christopher Kellweries, doch sein Direktschuss konnte der starke Gudehus wieder abwehren. Im Gegenzug, 91 Minuten waren gespielt, machte sich der VfL das Leben im eigenen 16er selber schwer und klärte nach drei schwachen Abspielen den Ball im vierten Versuch Schnathorst vor die Füße. Maurice Korff setzte zum Distanzschuss an und traf unten links mitten ins Mark der Grün-Weißen.

Fazit: Spiel verloren – an Erfahrung gewonnen. So unglücklich die Niederlage war, zuzuschreiben hat man sie sich selber. Ein Pfiff, und sei er noch so ungerechtfertigt, darf unsere junge Mannschaft so nicht aus der Bahn werfen. Positiv zu bewerten sind die ersten 65 Minuten, danach steckte man immerhin nie auf. Die verlorenen Punkte muss man sich nun zurückholen, Gelegenheiten gibt es dazu rund um das Osterfest (Samstag zu Hause gegen Vehlage, Ostermontag auswärts in Blasheim) mit zwei Spielen in drei Tagen.  

(Florian Haase)

VfL Frotheim: Christian Meier, Sören Riechmann, Dennis Brandenburg (68. Sebastian Breuer), Tobias Borchert, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke (81. Christopher Kellweries), Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Marvin Straube (59. Jan Nentwich)

SV Schnathorst:
Jens Gudehus, Peter Grüning, Lutz Georgewitsch, Ozan Tekin, Nicolas Sparenborg (46. Lennard Karsten), Oguz Tekin (88. Marek Sommer), Michele Braunsberger, Maurice Korff, Andreas Wedel (46. Marcel Noltemeyer), Benedikt Ruschmeier, Arne Merschel

Tor:
0 : 1  Korff (90.+1)

 

Verdienter Dreier trotz schlapper Leistung

14. Spieltag (26.3.2016): VfL Frotheim – SC BW Vehlage   3 : 1 (3 : 0)

Frotheim klar überlegen

Gegen personell arg gebeutelte Vehlager reichte dem VfL eine mäßige Vorstellung, um einen mehr oder weniger ungefährdeten Heimsieg herauszuarbeiten. Bereits in der zehnten Minute brachte Florian Horstmann den Ball im Vehlager Gehäuse unter. Vorher monierten die Gäste auf ein Angehen ihres Keepers im Fünfer. Anhand des „Videobeweises“ von Fupa.net kann man jedoch davon ausgehen, dass der Schiedsrichter das Spiel korrekterweise hat laufen lassen.
In der 21. Minute kam Vehlage durch einen Schuss aus der halblinken Position, der etwa einen Meter am Frotheimer Kasten vorbei strich, zur ersten Torannäherung. Vier Minuten später traf Marvin Stierle nach kapitalem Vehlager Abwehrbock zum 2:0. Die schönste Kombination des Tages führte – wiederum durch Stierle – zum verdienten 3:0. Frotheim verpasste es, die Führung weiter auszubauen.

Mantel des Schweigens

Die zweite Halbzeit bot 45 Minuten zum Vergessen. Frotheim tat nur noch das Nötigste und schien das Ergebnis verwalten zu wollen. Vehlage verhedderte sich meist in der VfL-Abwehr, aber nicht immer. In der 54. Minute gelang es einem Gästestürmer, den Ball nach scharfer Hereingabe aus kurzer Distanz über das Tor zu befördern. In der 65. versenkte Marcel Löwen dank Windunterstützung einen Kunstfreistoß zum Anschlusstreffer im Frotheimer Kasten – unhaltbar.
Eine wirkliche Aufholjagd fand jedoch nicht statt. Umgekehrt blieben aber auch Frotheimer Konter“bemühungen“ meist im Ansatz stecken. Bis auf eine Bollmeier-Chance brachte der VfL nach vorne wenig Nennenswertes zustande. Und so blieb es beim letztlich gerechten 3:1.
Negativer Höhepunkt war die längst überfällige Ampelkarte für den merklich unter Dauerstrom stehenden Löwen in der letzten Spielminute. Der beste Mann auf dem Platz, Schiedsrichter Sudeck, war so nett, Löwens Abschiedsgeste geflissentlich zu übersehen, die bei konsequenter Ahndung eine mehrwöchige Sperre nach sich gezogen hätte.

Trainer und Zuschauer waren letztlich nur mit dem Ergebnis einverstanden, das allerdings gegen eine ersatzgeschwächte Gastmannschaft nicht überbewertet werden darf. Schnell die drei Punkte mitnehmen und abhaken.

 

VfL Frotheim: Marvin Kunkel, Sören Riechman, Marvin Straube, Tobias Borchert, Janes Hußmann (60. Christian Meier), Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke, Florian Horstmann (73. Jan Nentwich), Christoph Meyhoff, Marvin Stierle (61. Christopher Kellweries)

SC BW Vehlage: Christian Schmidt, Alexander Fehner (85. Andreas Lauer), Vitali Klunk, Dimitri Galiullin, Marcel Löwen, Alexander Müller, Gerhard Penner, Dominic Epp, Isaak Peters, Willi Reimer, Valentin Lauer (33. Denis Fritz)

Tore: 1 : 0  Horstmann (10.), 2 : 0  Stierle (25.), 3 : 0  Stierle (42.), 3 : 1  Löwen (65.)

Besondere Vorkommnisse: gelbrote Karten gegen Löwen (90.)
 

2016_03_26_VfL-Vehlage1

Arbeitssieg

15. Spieltag (28.3.2016): BSC Blasheim  –  VfL Frotheim   0 : 1 (0 : 0)

Ackerkick

Der Blasheimer Platz hatte schon bessere Tage gesehen, als die 22 Akteure ihn bei windig-regnerischen Verhältnissen noch weiter in Mitleidenschaft zogen. Beide Mannschaften mühten sich redlich, trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen das Beste draus zu machen. Letztlich kam ein über weite Strecken sperriges A-Liga-Spiel dabei heraus.
Frotheim kam nach einem immer länger werdenden Flankenversuch Sebastian Bollmeiers zur ersten Chance, als nämlich Blasheims Westerhold den Ball aus dem Torwinkel holen musste (5.). Kurz darauf schaffte es Bollmeier aus halblinker Position nicht genau genug, den völlig blank stehenden Florian Horstmann zu bedienen. Nach knapp 20 Minuten gestaltete Blasheim das Spiel ausgeglichen. Ein BSC-Freistoß wurde Marvin Kunkel in die Arme geköpft, weitere zwingende Offensivaktionen hatten die Blauen allerdings zunächst nicht. Frotheim hatte demgegenüber noch zwei weitere Möglichkeiten, doch Bollmeier (27., links knapp vorbei) und Horstmann (40., per Kopf über das Tor) vergaben. Alles Weitere blieb in Ansätzen oder im tiefen Boden hängen.

Auf Kante genäht

In der 52. Minute musste Reinköster mit Gelbrot vom Platz. Kurz darauf traf Bollmeier per Linksschuss zur nicht unverdienten Führung. Trotz Unterzahl kam Blasheim danach stärker auf und tat mehr für die Offensive. Daraus folgten drei gute BSC-Möglichkeiten (70. nach Eckball drüber, 72. Flachschuss knapp am Pfosten vorbei, 80. im letzten Moment abgeblockt). In der 56. Minute forderten die abstiegsbedrohten Gastgeber einen Elfmeter, als Sören Riechmann vor Kessler klärte.  Der Pfiff blieb aus und Kessler verletzte sich bei der Aktion zu allem Überfluss.
Doch auch für den VfL ergaben sich Kontergelegenheiten, die jedoch allesamt verdaddelt wurden (66. Marcel Szramowski knapp drüber, 76. Eckball im letzten Moment abgewehrt, 77. Jan Nentwich Rechtsschuss knapp vorbei, 84. Danny Nitschke Rechtsschuss knapp vorbei).
So blieb es denn auch nach fünf nachgespielten Minuten beim 1:0.

Wenn Blasheim über 90 Minuten so gespielt hätte wie in der letzten halben Stunde, als man von einer Unterzahl im Prinzip nichts merkte, wäre für sie wohl deutlich mehr drin gewesen. So fällt das Spiel unter die Kategorie „nicht unverdienter Arbeitssieg“ gegen einen unbequemen Gegner, vor allem aufgrund der spielerisch ordentlichen ersten Halbzeit und der größeren Anzahl an Torchancen.
 

VfL Frotheim: Marvin Kunkel, Christian Meier, Sören Riechmann, Dennis Brandenburg (70. Marvin Straube), Tobias Borchert, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier (60. Marcel Szramowski), Danny Nitschke, Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Jan Nentwich (83. Christopher Kellweries)

BSC Blasheim:
Tim Westerhold, Benedikt Feldmann, Robin Heuchel, Marian von Behren, Kevin Greve, Nils Reinköster, Deniz Akbas (80. Henning Kirchner), Tom-Frederic Borchard, Christian Kessler (57. Rico Heuchel), Ernst Vincent Lückingsmeyer (75. Tobias Obermann), Andre von der Ahe

Tor:
0 : 1  Bollmeier (53.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Reinköster (52.)

 

2016_03_28_BSC-VfL_Nitschke

Unglückliche Niederlage nach zwei Standards

22. Spieltag (3.4.2016): VfB Fabbenstedt  –  VfL Frotheim   2 : 1 (1 : 0)

Frotheim verliert zwei Spieler

Das erste Ausrufezeichen dieser kampfbetonten Begegnung setzte der Gastgeber, als ein Distanzschuss in der zweiten Minute knapp am VfL-Kasten vorbeiging.
Frotheim hatte Mühe, ins Spiel zu kommen – der VfB war zunächst deutlich galliger und präsenter in den Zweikämpfen. Es dauerte bis zur 22. Minute, ehe der VfL durch Sebastian Bollmeier erstmals eine Duftmarke setzte.
Wie aus dem Nichts dann die Fabbenstedter Führung quasi im Gegenzug. Einen umstrittenen Freistoß konnte Hendrik Becker nur an die Latte lenken, aus abseitsverdächtiger Position staubte Rührup ab. Bis dahin hatte Florian Haase schon zweimal verletzungsbedingt wechseln müssen (Danny Nitschke und Sören Riechmann).
In der 25. und 26. Minute war auf jeder Seite eine Kopfballchance zu verzeichnen, ansonsten gab es kaum nennenswerte Offensivaktionen. Fabbenstedt igelte sich in der eigenen Hälfte ein und war eher darauf ausgelegt, das Frotheimer Spiel schon im Ansatz zu (zer)stören, was überwiegend gut gelang.

Spiel auf ein Tor

Nach dem Pausentee ging der VfL deutlich engagierter zu Werke, musste allerdings in der 61. Minute das 0:2 durch einen umstrittenen Handelfmeter (Janes Hußmann soll der Ball an die Hand gesprungen sein) hinnehmen. Nur drei Minuten später gelang Bollmeier nach weitem Meyhoff-Pass der verdiente Anschlusstreffer. Danach spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Fabbenstedter Hälfte ab. Das Match war von einer hohen Zweikampfintensität, vielen langen Bällen und einer Flut an Standards für Frotheim gekennzeichnet. Bei diesen kamen aber selten zwingende Aktionen heraus. Der VfL war „stets bemüht“, hatte aber gegen das  Fabbenstedter Beton nicht das passende Gegengift. Dennoch sprangen vier gute Gelegenheiten dabei heraus (zweimal Marvin Straube, Marcel Szramowski und Jan Nentwich). Auf der anderen Seite hatte der VfB zwei verheißungsvolle Konter, die aber von Janes Hußmann bzw. Hendrik Becker vereitelt wurden. In der 82. Minute wollte der VfL seinerseits einen Handelfmeter nach einer Kahre-Abwehraktion haben, dieser wurde allerdings verweigert. Dementsprechend blieb es beim 2:1.

Der VfL kassiert eine sehr unglückliche Niederlage im Spiel zweier kampfstarker Teams und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, aus dem vielen Ballbesitz zu wenig gemacht zu haben. Selbst ein Punkt wäre fast schon zu wenig gewesen.
Zu allem Überfluss verlor man zwei Stammkräfte durch Verletzung, was mit Blick auf die kommenden Aufgaben doppelt bitter ist.

 

VfL Frotheim: Hendrik Becker, Sören Riechmann (23. Marvin Straube), Dennis Brandenburg, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke (14. Christopher Kellweries), Marvin Stierle (77. Marcel Szramowski), Christoph Meyhoff, Jan Nentwich

VfB Fabbenstedt:
Marius-Florin Mois, Felix Kunkel, Cedric Schmidt, Robin Maschmann, Jakob Rolfs, Joshua Tiemann (66. Leon Luckow), Rene Bokämper (46. Hüseyin Aydogan), Gerald Grabenkamp, Cristopher Rührup (66. Timon Schmidt), Fynn Hoffmann, Dennis Kahre

Tore:
1 : 0  Rührup (23.), 2 : 0  Kahre (61. HE), 2 : 1  Bollmeier (64.)

2016_04_03_VfB-VfL2

Ganz schwache Leistung

16. Spieltag (5.4.2016): BW Oberbauerschaft  –  VfL Frotheim   2 : 0 (1 : 0)

Intensiver Beginn

Es entwickelte sich ein Spiel mit äußerst hohem Tempo – zumindest in den ersten 30 Minuten. Beiden Teams waren zunächst die kraftraubenden Wochenendspiele an diesem Dienstagabend nicht anzumerken. BWO ließ den VfL machen, um dann mit entschlossenem Zweikampfverhalten und langen Bällen zu Torchancen zu kommen. Diese Idee ging über die 90 Minuten voll auf, begünstigt durch eine ganz schwache Frotheimer Leistung, insbesondere in der Defensive. So hatte der Gastgeber nach zehn Minuten schon drei gute Gelegenheiten zur Führung zu verzeichnen. Beim VfL dauerte es bis zur 21. Minute, eher Horstmann das erste Offensivzeichen setzte. Nachdem BWO zwei weitere Möglichkeiten versiebte (22., 26.) und in den letzten 20 Minuten vor der Pause eigentlich hüben wie drüben nichts passierte, trafen die Blauen fast mit dem Halbzeitpfiff zum 1:0.

VfL verliert wieder zwei Spieler

Frotheim kam etwas entschlossener aus der Kabine, was mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich zur Folge hatte. Nach einem Eckball (47.), einer Chance von Marvin Stierle (49.) und durch Horstmann (53.) hätte es durchaus scheppern können im BWO-Gehäuse. Stattdessen kassierte die heute wackelige VfL-Abwehr – der man zu keiner Zeit ansah, die zweitbeste der Liga zu sein – ein weiteres viel zu einfaches Gegentor.
Danach, so schien es, war dem VfL der Zahn gezogen. Nach wie vor war BWO handlungsschneller und präsenter in den Zweikämpfen. Jedes gewonnene Duell wurde wie ein Sieg gefeiert. Zum Ende hin gab es auf beiden Seiten noch zwei gute Möglichkeiten, letztlich blieb es aber beim 2:0.
Zu allem Überfluss ließ sich der bereits verwarnte Tobias „Sido“ Borchert in der letzten Aktion des Spiels – vom gröhlenden Dorfpublikum provoziert – zu einem Frustfoul hinreißen und flog völlig zurecht vom Platz.

Der zweite gebrauchte Spieltag in Folge, an dem der personell eh schon arg gebeutelte VfL neben den Punkten auch noch zwei Spieler (nach Sören Riechmann und Danny Nitschke heute Sebastian Bollmeier und Tobias Borchert) verlor. Das entschuldigt allerdings nicht die schwächste Saisonleistung einer Frotheimer Mannschaft, die seltsam blutleer und formschwach daher kam und hochverdient gegen bessere Oberbauerschafter verlor.
Hoffentlich ist das Spiel kein Anzeichen, dass man sich nicht auf dem guten tabellarischen Zwischenergebnis ausruht. In der Form ist es bei dem nun bevorstehenden Programm nämlich nur eine Frage der Zeit, wann man ins Mittelfeld durchgereicht wird.

 

VfL Frotheim: Christoph Gerling, Christian Meier, Dennis Brandenburg, Tobias Borchert, Janes Hußmann (78. Sebastian Breuer), Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier (72. Jan Nentwich), Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle, Christopher Kellweries (60. Marvin Straube)

BW Oberbauerschaft:
Marvin Riemer, Timo Senger, Dominik Riemer, Mirko Riemer, Michael Büker, Florian Schulte (80. Finn Bethke), Patrick Brosend (71. Jannis Krause), Sven Oevermann, Tim Tödtmann, Dario Seuthe, Jendrik Kröger (60. Maik Reibetanz)

Tore:
1 : 0  Seuthe (45.), 2 : 0  Tödtmann (55.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Borchert (90.)
 

2016_04_05_BWO-VfL

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

VfL zeigt sich formverbessert

23. Spieltag (10.4.2016): VfL Frotheim  –  TuRa Espelkamp   2 : 0 (1 : 0)

Kaum Torraumszenen

Nach dem Seuchenspiel gegen BWO unter der Woche zeigte sich der VfL – trotz weiterer personeller Einschnitte – formverbessert. Im Mittelfeld neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken. So dauerte es bis zur 13. Minute, ehe Marvin Stierle TuRas Keeper Thie aus kurzer Distanz nach Bollmeier-Hereingabe prüfte. Fast im Gegenzug hatten die Gäste ihre beste Möglichkeit, doch ein Distanzschuss strich knapp über den an diesem Tag mal wieder von Hendrik Becker gehüteten Kasten.
In der 22. Minute vollendete Stierle den schönsten Spielzug der ersten Halbzeit zur Führung. Sieben Minuten vor der Halbzeit köpfte Bollmeier nach einer Ecke knapp über das Tor. Viel mehr passierte nicht; TuRas Angriffsbemühungen blieben meist im Ansatz stecken oder die Abschlüsse brachten keine ernsthafte Gefahr.

VfL eine Viertelstunde lang in Unterzahl

Nachdem das Spiel zunächst zehn Minuten vor sich hin dümpelte, begann TuRas stärkste Phase, gleichzeitige die entscheidende des Spiels. In der 61. Minute landete TuRas beste Chance am Pfosten. Nur zwei Minuten später erhöhte Bollmeier, mitten in die Drangperiode der Gäste hinein, auf 2:0, als er aus spitzestem Winkel traf.
Danach verwaltete der VfL die Führung. In der 74. Minute verließ der angeschlagene Bollmeier das Feld. Da Florian Haase bereits dreimal gewechselt hatte (zweimal davon verletzungsbedingt), musste Frotheim die Führung zu zehnt über die Kante bringen. Das gelang dank einer konzentrierten Defensivleistung sowie dem ausbleibenden Schlussakkord der Gäste. Von einer Unterzahl war jedenfalls kaum etwas zu merken.

In einer weitgehend ausgeglichenen Partie gewann Frotheim aufgrund der zwingenderen Torchancen verdient mit 2:0. Die technisch starken Alt-Espelkämper zeigten schlichtweg weniger Engagement, und somit geht das Ergebnis in Ordnung.

 

VfL Frotheim: Hendrik Becker, Christian Meier (46. Sebastian Breuer), Jan Nentwich, Alexander Kasten (60. Philipp Kulp), Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Marvin Straube, Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle (63. Christopher Kellweries)

TuRa Espelkamp:
Yannick Thie, Daniel Reimer, Malte Klasing, Thomas Gräber (86. Sven Eckert), Viktor Wiens (86. Nikolai Wiens), Richard Reimer, Stephan Martens, Thomas Epp, Danny Stoll, Thomas Suckau, Paul Unrau

Tore:
1 : 0  Stierle (22.), 2 : 0  Bollmeier (63.)

 

2016_04_10_VfL-TuRa1

Keine Chance in Lübbecke

13. Spieltag (12.4.2016): FC Lübbecke  –  VfL Frotheim   2 : 0 (0 : 0)

Kaum Torraumszenen

In der ersten Halbzeit verlief das Spiel weitgehend ausgeglichen, Lübbecke hatte allerdings ein deutliche Chancenplus. Die beste Möglichkeit hatte Swierczewski, als er frei an Torwart Christoph Gerling scheiterte (16.). In der 25. Minute lenkte Gerling einen Kopfball über die Querlatte.
Frotheim hatte bis auf einen im letzten Moment geblockten Schussversuch von Spielertrainer Christoph Meyhoff keine nennenswerten Offensivaktionen.

Dreimal Aluminium

Auch die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit verlief relativ ausgeglichen, ehe der FCL anfing, stärker zu drücken. In der 60. und 62. hatte der Gastgeber Pech mit je einem Pfosten- und einem Lattentreffer, ehe ein Sonntagsschuss von Swierczewski das überfällige 1:0 bedeutete. Frotheim hätte in der 74. Minute durch den eingewechselten Marvin Stierle fast den Ausgleich geschafft, der sicherlich unverdient gewesen wäre. In der 79. Minute dann eine Doppelchance für Lübbecke; zunächst hielt Gerling im 1:1-Duell, der Nachschuss landete am Querbalken. Nur 60 Sekunden später erhöhte Lübbecke auf 2:0.
Bis auf einen Nentwich-Schuss in der 85. passierte nichts mehr.

Gegen den abschlussfreudigen FC Lübbecke war auch aufgrund der angespannten Personallage nichts zu holen. Frotheim zahlt momentan den Tribut für die Belastungen der englischen Wochen – auch in Form von Verletzungen. Gegen Lübbecke erwischte es Kapitän Janes Hußmann, der länger auszufallen droht.

 

VfL Frotheim: Christoph Gerling, Tobias Borchert, Simon Depping, Janes Hußmann (39. Alexander Kasten), Philip Bünemann (86. Carsten Köstring), Dennis Brandenburg (61. Marvin Stierle), Marvin Straube, Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Sebastian Breuer, Jan Nentwich

FC Lübbecke:
Michael Hopfauf, Arthur Paul, David Ghebre (75. Artur Raabe), Abbas Fares, Stefan Hamel, Waldemar Feer (80. Salomon Bonilla), Sascha Blase, Michael Swierczewski, Adam Szych, Max Redekopp, Sebastian Keller

Tore:
1 : 0  Swierczewski (64.), 2 : 0  Szych (80.)

 

2016_04_12_FCL-VfL

Das war wohl nichts

24. Spieltag (17.4.2016): SVE Börninghausen  –  VfL Frotheim   3 : 1 (3 : 0)


Löchrige Frotheimer Abwehr

Bereits nach fünf Minuten hätte es im VfL-Kasten klingeln können, doch Philipp Kulp konnte einen Kopfball auf der Linie klären.
Frotheim versuchte, das Spiel zu machen, allerdings blieb es bei dem Versuch. Mit einfachsten Mitteln kam der Aufsteiger zu mehreren Torchancen. So stand es nicht von ungefähr nach 20 Minuten bereits 2:0. Zunächst traf Tücke nach einem Eckball, Jäger erhöhte vom Sechzehner nach einem zu kurz geratenen Befreiungsschlag.
Der selbe Spieler, von der VfL-Abwehr kaum in den Griff zu kriegen, gelang kurz vor dem Pausenpfiff gar das 3:0.

Keine Einstellung, keine Zweikämpfe


Nach dem Wechsel schaltete Börninghausen einen Gang zurück, Frotheim übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle. Dank zahlreicher Abspiel- und Stockfehler war der Gastgeber dem 4:0 als Frotheim dem Anschlusstreffer. Ein Lattenschuss von Marvin Straube nach einer missglückten Flanke war die bis dahin beste Chance (67.), ehe Jan Nentwich in der 82. Minute abschwächte. Danach passierte nichts mehr.

Der Frotheimer Anhang trat komplett enttäuscht und konsterniert die Heimreise an. Dem abstiegsbedrohten Aufsteiger reichte eine durchschnittliche Leistung, um einen völlig desolaten VfL hochverdient zu schlagen. Auch wenn es weh tut: Frotheim agierte fast wie ein Absteiger und ist mit dem 1:3 noch bestens bedient.
 

VfL Frotheim: Hendrik Becker, Simon Depping, Sebastian Breuer, Philip Bünemann, Dennis Brandenburg, Marvin Straube, Jan Nentwich, Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle, Philipp Kulp (62. Alexander Kasten)

SVE Börninghausen: Thorben Pospiech, Nicolas Bohnes, Pascal Schulz, Dennis Gostmann, Philip Koring (46. Germann Schütz), Christian Vortmeyer, Sven Phlipp Tücke, Lukas Vullriede, Tobias Pötting (87. Julian Feist), Daniel Nennecker, Timo Jäger (75. Stefan Rüb)
 
Tore:
1 : 0  Tücke (15.), 2 : 0  Jäger (20.), 3 : 0  Jäger (44.), 3 : 1  Nentwich (82.)


 

2016_04_17_SVEB-VfL

Dem Tabellenzweiten Paroli geboten

17. Spieltag (19.4.2016): VfL Frotheim  –  TuS Tengern II   2 : 3 (2 : 2)

Elfmeter-Shindar

Alles, was in Frotheim keine Knie- oder Oberschenkelmalaisen hatte, wurde von Christoph Meyhoff und Florian Haase ins Rennen gegen den Titelanwärter geschickt. Das nächste Nachholspiel im knochenzehrenden A-Liga-Programm.
Nach dem Katastropenkick von Börninghausen gelobte das Team Besserung, was auch trotz der letztendlichen Niederlage umfassend gelang.
Tengerns Reserve ging bereits in der sechsten Minute mit dem ersten Angriff in Führung, als Hartmann einen Pass aus dem Halbfeld über Keeper Christoph Gerling hinweg einlupfte. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Florian Horstmann, von Marvin Stierle frei gespielt, erzielte postwendend den Ausgleich.
In der 14. Minute machte Gästeakteur Shindar Mohammad das nach, was in der Bundesliga allzu häufig als Modell dient: im Strafraum beim Zweikampf „einhaken“ und hinplumpsen. Schiedsrichter Lauff wertete den Zweikampf mit Frotheims „Sese“ Breuer als Foulspiel und schenkte den Gästen die erneute Führung.
Eine Schlüsselszene ereignete sich in der 26. Minute. Marvin Stierle wurde im Strafraum von Tengerns Keeper Korejtek rüde abgeräumt. Seltsamerweise blieb die Pfeife diesmal stumm (Erinnerungen ans Hinspiel wurden wach). Stierle musste mit einer schlimmen Rippenverletzung ausgewechselt werden und erweitert die VfL-Ausfallliste.
Kurz vor der Halbzeit hatte Tengern noch zwei gute Chancen (beide aus abseitsverdächtiger Position, allerdings ließ der Schiedsrichter weiter laufen). Auf Frotheimer Seite traf Philipp Kulp zunächst bei einem Flankenversuch den Pfosten, ehe er als kleinster Spieler auf dem Feld per Kopfball zum verdienten Ausgleich traf.

Gelbrote Karte in Rekordzeit

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte der VfL mutig weiter. Inzwischen musste mit Spielertrainer Meyhoff der nächste Frotheimer verletzt raus, Carsten Köstring vertrat ihn jedoch mehr als würdig.
In der 52. vergab Jan Nentwich eine klare Einschusschance. Von Tengern war bis dahin bis auf einen Schuss von der Sechzehnerkante, der knapp übers Gehäuse strich, nicht viel zu sehen. Bis zur 68. Minute, als der eingewechselte Christopher Kellweries in Rekordzeit den gelbroten Karton zu sehen bekam (nach dem Motto „Kann man geben, muss man nicht“). In Überzahl fing Tengern an zu drücken, ohne jedoch glasklare Möglichkeiten zu erspielen. Frotheim verteidigte leidenschaftlich und clever. In der 85. Minute schaffte Hartmann mit einer feinen Einzelleistung den Siegtreffer, der doch letztlich etwas überraschend kam.
Danach versuchte Frotheim noch einmal, den Ausgleich zu erzielen, mehr als ein Distanzschuss von Philip Bünemann sprang jedoch nicht dabei heraus.

Frotheim zeigte Moral und steckte die miese Leistung des vorgestrigen Spiels, diverse Verletzungen, ungünstige Entscheidungen des Unparteiischen und die Dezimierung gut weg. Leider reichte es nicht zum Punktgewinn, der hoch verdient gewesen wäre. So kam Tengern II in einem gutklassigen A-Liga-Spiel mit einem blauen Auge und drei mehr oder weniger schmeichelhaften Punkten davon.

 

VfL Frotheim: Christoph Gerling, Simon Depping, Sebastian Breuer, Dennis Brandenburg, Marvin Straube, Jan Nentwich, Philip Bünemann, Alexander Kasten (60. Christopher Kellweries), Christoph Meyhoff (46. Carsten Köstring), Florian Horstmann, Marvin Stierle (30. Philipp Kulp)

TuS Tengern II:
Oliver Korejtek, Patrick Knappmeyer, Calvin König, Max Rahmöller, Timo Gerfen, Clemens Rohleder (46. Pascal Gessat), Jan-Christoph Stühmeier, Robin Schnake, Jannik Brockmeier (89. Michael Grätz), Shindar Mohammad, Florian Hartmann

Tore:
0 : 1  Hartmann (6.), 1 : 1  Horstmann (8.), 1 : 2  Knappmeyer (14. FE), 2 : 2  Kulp (45.), 2 : 3  Hartmann (85.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Kellweries (69.)

 

2016_04_19_VfL-Teng

Mit sechstem Keeper der Saison zum Remis

25. Spieltag (24.4.2016): VfL Frotheim – TuSpo Rahden   3 : 3 (2 : 2)

Tor des Monats

Auf der Torwartposition musste der VfL mal wieder improvisieren. Mit Stefan Rose, zwischen 1991 und 2008 Mittelfeldmotor der Ersten, wurde ein Fußballruheständler vom Sofa ins VfL-Gehäuse gebeten.
In einem Spiel zweier Mannschaften, deren letzte Erfolgserlebnisse schon einige Zeit zurücklagen, startete Rahden besser. Das lag allerdings eher an der Frotheimer Zweikampfschwäche als an der Angriffswucht der Gäste. Frotheim brauchte eine Viertelstunde, um einigermaßen ins Spiel zu kommen. Dann aber knallte es, als der erstmals aufgebotene Bastian Pott mit einem Fallrückzieher Marke „Tor des Monats“ für die zu dem Zeitpunkt überraschende Führung sorgte. Der VfL hatte noch nicht ausgejubelt, als die Gäste mit einem Lattenschuss fast den Ausgleich geschafft hätten. Der fiel dann in der 31. Minute durch Kamolz, als die Frotheimer Defensive ganz alt aussah. Zwischendurch traf der VfL den Pfosten. In der 40. schoss Kamolz aufs Gehäuse und traf den Innenpfosten, von dort sprang der Ball unglücklich an Stefan Roses Rücken und von dort ins Tor: 2:1 für Rahden. Fast mit dem Pausenpfiff fiel das 2:2 – abermals durch Pott.
Auch wenn das Zwischenergebnis in Ordnung ging, waren die Frotheimer Trainer stocksauer über die im Vergleich zum Tengern-Spiel miese Einstellung.

Frotheim verpasst es, die Führung auszubauen

Im zweiten Durchgang wurde es besser. Der VfL war über weite Strecken feldüberlegen und ging folgerichtig durch Florian Horstmann mit 3:2 in Front. Allerdings verpasste man trotz guter Möglichkeiten das mögliche 4:2. Dann kam es, wie es kommen musste: Rahden erzielte zehn Minuten vor Schluss das 3:3. Am Ende spielten beide Mannschaften auf einen Dreier, wobei Frotheim näher am Siegtreffer war, dieser jedoch nicht mehr fallen wollte.

Eine mäßige plus eine ordentliche Halbzeit reichten nur zu einem 3:3-Unentschieden. Frotheim war näher am Erfolg, hat jedoch mindestens 45 Minuten verschwendet und ließ in der Zeit eine gallige Einstellung vermissen.

 

VfL Frotheim: Stefan Rose, Jan Nentwich, Simon Depping (81. Tobias Borchert), Philip Bünemann, Dennis Brandenburg, Marvin Straube, Christoph Meyhoff, Sebastian Breuer (46. Janes Hußmann), Philipp Kulp (62. Alexander Kasten), Bastian Pott, Florian Horstmann

TuSpo Rahden:
Philip Wiebe, Garrit Mailand, Eugene Oedekoven, Erik Peper (46. Lars Wellpott), Marek Rosenbohm (70. Dennis Kattelmann), Daniel Kamolz, Martin Neumann (53. Sanasar Harutyunyan), Patrick Kattelmann, Lukas Hohmeier, Marius Schillak, Kayode Adebiyi

Tore:
1 : 0  Pott (25.), 1 : 1  Kamolz (30.), 1 : 2  Rose (41. ET), 2 : 2  Pott (44.), 3 : 2  Horstmann (57.), 3 : 3  Harutyunyan (80.)
 

16_04_24_VfL-Rahden1

Kampf geboten, keine Punkte

26. Spieltag (1.5.2016): VfL Frotheim – TuS Dielingen   0 : 1 (0 : 0)

Munteres Scheibenschießen

Gegen den Tabellenführer aus Dielingen stand mit dem Alt-Internationalen Dirk Baganz der siebte Keeper der laufenden Saison zwischen den Pfosten. Und er bekam reichlich zu tun in der ersten Halbzeit. Zwischen der 20. und 35. Minute drängte der Nordkreisler in einer Art Powerplay auf den Führungstreffer, doch Baganz zeichnete sich mehrfach aus und hielt seinen Kasten sauber. Zwischendurch hatte der VfL Glück, dass kein Foulelfmeter gepfiffen wurde. Auf der anderen Seite hatte Marvin Stierle die einzige dicke Frotheimer Torchance der ersten Halbzeit. Dielingens Klöcker konnte dessen Direktabnahme aus dem Winkel fischen (15.).
Mit einem aus Frotheimer Sicht äußerst schmeichelhaften 0:0 ging es in die Pause.

Baganz verletzt

Die zweite Hälfte war kaum angepfiffen, da ging Dielingen durch einen abgefälschten Ball Stagges in Führung. Nur wenige Minuten später wurde Baganz von Gästestürmer Akti völlig unnötig „besprungen“ und musste mit Verdacht auf Rippenbruch den Platz verlassen. Feldspieler Florian Horstmann ging ins VfL-Gehäuse, musste im weiteren Verlauf allerdings nicht mehr ernsthaft eingreifen. Denn Frotheim gestaltete das Spiel nun ausgeglichen, von der Dielinger Überlegenheit der ersten Hälfte war nichts mehr übrig. Der VfL mühte sich, zu Torchancen zu kommen, doch die Defensive der Nordkreisler ließ nur wenig zu. Sebastian Bollmeier, Marvin Stierle und Marvin Straube verpassten den Ausgleichstreffer knapp, darüber hinaus wurde Christoph Meyhoff ein verheißungsvoller Vorteil abgepfiffen. Dielingen erstickte zudem einige VfL-Vorstöße durch Fouls. Die gelbrote Karte gegen Lekon war eine logische Konsequenz, aber letztlich schaukelte Dielingen die knappe Führung über die Zeit.

Frotheim hat es Dielingen schwer gemacht, steht jedoch am Ende wieder einmal mit leeren Händen und weiteren verletzten Spielern da. Auch wenn die zweite Halbzeit ausgeglichen verlief, so verdiente sich der Tabellenführer den Sieg aufgrund des Chancenplus in der ersten Halbzeit.


 

VfL Frotheim: Dirk Baganz (51. Sebastian Breuer), Tobias Borchert, Jan Nentwich, Sören Riechmann, Dennis Brandenburg (72. Alexander Kasten), Philip Bünemann, Marvin Straube (66. Sebastian Bollmeier), Florian Horstmann, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle, Philipp Kulp

TuS Dielingen:
Thorben Klöcker, Marcus Wessel, Ricardo Carvalho da Costa, Ali-Jakob Döpke (46. Philipp Wings), Stefan Lekon, Maximilian Borchardt, Christian Wüppenhorst, Andre Sporleder, Samet Uslu (85. Patrick Ferreira da Costa), Orhan Akti (75. Ephraim Pieper), Marco Stagge,

Tor:
0 : 1  Stagge (47.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Lekon (90., wiederholtes Foulspiel)

 

2016_05_03 - VfL-Dielingen_Jan Nentwich

Nächste Niederlage in ereignisarmem Derby

19. Spieltag (3.5.2016): VfL Frotheim – TuS Gehlenbeck   0 : 1 (0 : 0)

Wenig los

Dieses Nachbarschaftsnachholspiel stand im Schatten des Champions League-Halbfinales von Bayern München, so dass relativ wenige Zuschauer den Weg zur Sandhasenarena fanden. Mit dem Ex-Gehlenbecker Elmar Windmann stand übrigens Torwart Nr. 9 im Frotheimer Gehäuse.
Es entwickelte sich ein Spiel, das zumeist zwischen den Sechzehnern ausgetragen wurde. Man begegnete sich auf Augenhöhe. Frotheims beste Chance vergab Jan Nentwich, der von Spielertrainer Christoph Meyhoff mustergültig bedient wurde. Frei vor dem Tor stehend, vergab er allerdings knapp. Meyhoff musste kurz danach mit einer Bänderverletzung ausgewechselt werden.
Gehlenbeck hatte seine besten Szenen kurz vor der Halbzeit. Zuerst vergab ein Angreifer nach einem Eckball, dann verweigerte der Schiedsrichter den Gästen ein Tor wegen eines Foulspiels. Eine strittige bis fragwürdige Entscheidung, die pro Frotheim ausfiel.

Gegentor in der Schlussphase

Auch im zweiten Abschnitt neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Zwischendurch haderten die Gehlenbecker mit der aus ihrer Sicht zu harten Frotheimer Gangart, während die Frotheimer die Kartenschinderei (fünf Karten für den VfL, seltsamerweise keine für Gehlenbeck) und das lautstarke Wehklagen der Gäste monierten. Unter dem Strich alles halb so schlimm.
Etwas Fußball gespielt wurde zum Glück auch noch. Gehlenbeck traf je einmal Latte und Pfosten aus der Distanz, ehe ein Kopfball in der 86. Minute den Siegtreffer bedeutete.

Auf dem Zahnfleisch kriechende Frotheimer verloren, ergänzt durch drei Spieler aus der Zweiten, abermals mit 0:1. Am Ende nicht ganz unverdient für die Gäste aufgrund der Chancen in einem typischen 0:0-Spiel. Dem VfL fehlte es an Durchschlagskraft in der Offensive.

 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Sören Riechmann, Janik Schütte, Philip Bünemann, Marvin Straube (46. Sebastian Bollmeier), Jan Nentwich, Christoph Meyhoff (20. Florian Horstmann), Sebastian Breuer, Alexander Kasten, Tobias Borchert, Marvin Stierle (76. Paul Kowalczyk)

TuS Gehlenbeck:
Lars Grote, Volkan Ac, Christian Aldegeerds, Jan Holzmeyer, Oliver Wehmeyer, Luca Rolfs, Robin Seidel, Marcel Grothe, Thorsten Bringewatt, Patrick Hölscher, Lennart Lösche

Tor:
0 : 1  Holzmeyer (86.)

 

16_05_03_VfL-Gehl1

Lang ersehnter Dreier bei Sommerkick

27. Spieltag (8.5.2016): Türk Gücü Espelkamp – VfL Frotheim   1 : 5 (1 : 2)

Frotheim tut sich schwer

Beim Tabellenletzten war scheinbar sowohl von der Einstellung als auch vom Personal her die Luft raus. Das und die sommerlichen Temperaturen beschertem den Zuschauern einen lauen Sommerkick.
Diese sahen eine klare, teilweise erdrückende Frotheimer Überlegenheit. Dennoch gingen die Türken mit der ersten und einzigen Torchance des gesamten Spiels überraschend in Führung. Frotheim tat sich zunächst schwer, erspielte sich aber dennoch mehrere glasklare Möglichkeiten. So war es nur eine Frage der Zeit, ehe es vorne klingelte. Marvin Stierle traf zweimal, und mit zwei Gegentoren waren die Espelkamper sehr gut bedient.

Drückende Überlegenheit

Elmar Windmann konnte sich auch die zweiten 45 Minuten in Ruhe von seiner Torwartposition heraus anschauen. Spätestens mit dem 3:1 von Sebastian Bollmeier war die letzte ernsthafte Gegenwehr der Türken passé. Sören Riechmann und Dennis Brandenburg erhöhten auf 5:1. Bis zum Schluss verpassten es die Frotheimer, ein deutlicheres Ergebnis herauszuschießen. Eine ganze Reihe klarster Tormöglichkeiten wurde versiebt.

Das Tagesziel „Endlich mal wieder ein Dreier“ erreichte der VfL gegen völlig überforderte Espelkamper Türken, in der ersten Halbzeit mit mächtig Sand im Getriebe, in der zweiten dann sicher und souverän.

 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Sebastian Breuer, Dennis Brandenburg (66. Alexander Kasten), Janes Hußmann, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Janik Schütte (54. Carsten Köstring), Sebastian Bollmeier, Sören Riechmann, Marvin Stierle (46. Christopher Kellweries)

Türk Gücü Espelkamp: Delil Kizilboga, Saim Cengiz, Abdullah Tekbiyik, Nevcivan Erdemesinli, Oktay Akbulut, Mucahit Celik, Sascha Best (60. Yagiz Cengiz), Idris Salgin, Atif Aslan, Orhan Sari, Baris Tan (52. Mehmet Gueney)

Tore:
1 : 0  Erdemesinli (10.), 1 : 1  Stierle (17.), 1 : 2  Stierle (25.), 1 : 3  Bollmeier (52.), 1 : 4  Brandenburg (63.), 1 : 5  Riechmann (68.)

2016_05_08_VfL-Tuerk1

Und die nächste Heimniederlage

28. Spieltag (16.5.2016): VfL Frotheim – FC Lübbecke   0 : 3 (0 : 1)


Überflüssiger Elfmeter

Wie sich die Spiele gleichen: In einer Halbzeit zweier absolut ebenbürtiger Mannschaften musste der VfL wie so oft einem knappen Rückstand hinterherlaufen. Der ansonsten fast beschäftigungslose Keeper Elmar Windmann hatte in einer eigentlich ungefährlichen Lübbecker Offensivaktion ein Foulspiel begangen. Der folgende Elfmeter wurde sicher verwandelt.
Ansonsten gab es hüben wie drüben kaum Torraumszenen.

Frotheim läuft in Konter

Kurz nach Wiederanpfiff hätte der FCL fast erhöht, doch Windmann behielt in einem 1:1-Duell die Oberhand.
Auch in Hälfte zwei begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe.
Nach einem Foulspiel an Marvin Stierle zeigte Schiedsrichter Fritz abermals auf den Punkt. Philip Bünemanns schwach geschossener Elfer wurde jedoch vom Lübbecker Keeper gefangen. Danach versuchte Frotheim doch noch, zum Ausgleich zu kommen, agierte rund um den Sechzehner jedoch zu umständlich und unpräzise. Die wenigen Chancen wurden mehr oder weniger kläglich vergeben. Besser machten es die Lübbecker, die zwei Kontersituationen zum glücklichen 3:0 nutzten.

Von der Einstellung her kann man dem VfL sicherlich keinen Vorwurf machen. Und das Trainerteam war trotz der Niederlage nicht unzufrieden.
Das 3:0 klingt deutlich, war es jedoch keinesfalls. In einem typischen Unentschieden-Spiel war man jedoch einfach weniger effektiv.


 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Tobias Borchert, Jan Nentwich, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier (60. Dennis Brandenburg), Marvin Straube (80. Florian Horstmann), Marvin Stierle, Alexander Kasten, Simon Depping (72. Philipp Kulp)

FC Lübbecke:
Michael Hopfauf, Marvin Hohmeier, Abbas Fares, Stefan Hamel, Julian Burkert (58. Alexander Thoss), Artur Raabe (73. Salomon Bonilla), Michael Swierczewski, Sebastian Keller (89. Sascha Blase), Arthur Paul, Max Redekopp, Adam Szych

Tore:
0 : 1  Swierczewski (33. FE), 0 : 2  Swierczewski (84.), 0 : 3  Swierczewski (87.)

Besondere Vorkommnisse: Bünemann verschießt Foulelfmeter (68.)
 

2016_05_16_VfL-FCL2

Schon wieder zu Hause verloren...

18. Spieltag (19.5.2016): VfL Frotheim – SC Isenstedt   1 : 2 (1 : 0)

Überschaubares Spielniveau


Wer ein rassiges Derby erwartet hatte, wurde ziemlich enttäuscht. Beiden Mannschaften merkte man den suboptimalen Personalstand sowie die Tatsache an, dass es nur noch um die goldene Ananas ging. Im Gegensatz zu vorigen Begegnungen gegen den ISC überließ der VfL dem Gast die Initiative.
Das hatte zur Folge, dass dieser mehr Ballbesitz hatte. Dieser wurde sehr häufig über lange Schläge in des Gegners Hälfte in der Hoffnung genutzt, dass einer der Offensivkräfte damit etwas anfangen möge. Tatsächlich kam der ISC so in die eine oder andere gute Abschlusssituation, ohne jedoch ganz zwingend zu werden. Umgekehrt war der VfL im Angriff gegen eine alles andere als sattelfeste Isenstedter Defensive noch friedfertiger. Daher brauchte es schon ein kapitales Missverständnis zwischen Tormann Thomas und Radtke, um den VfL in Gestalt Marvin Straubes mit 1:0 in Front zu bringen. Mit diesem aus VfL-Sicht schmeichelhaften Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

Standards entscheiden

Auch in der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Eine Ausnahme bildete ein VfL-Eckball, der fast direkt ins Tor geflogen wäre. Auf der anderen Seite kratzte Janes Hußmann einen Reimer-Schuss von der Linie.
Da das erste taktische Mittel der Isenstedter, der Kick and Rush, nicht zum Erfolg führte, wurde das zweite eingesetzt, die Standards, und das funktionierte. Freistoß Isenstedt, Stellungsfehler Frotheim, Kopfball, gehalten, Nachschuss, Bajohr stochert rein zum Ausgleich. Erst danach kam so etwas wie Derbystimmung auf; meist allerdings eher durch einige haarige Abseitsentscheidungen hüben wie drüben oder in Form von Fouls und unnützer Bölkerei von den Bänken als durch spielerischen Glanz. 
In der Nachspielzeit gelang dem ISC nach einem Eckball, Claußen stand völlig blank, der glückliche Siegtreffer. Dann war Schluss.

Das Frotheimer Spiel war von erschreckend vielen Stock- und Abspielfehlern, wenig Körperspannung und einem kaum sichtbaren Siegeswillen geprägt. Isenstedt war nur wenig besser, aber gegen einen zahn- und harmlosen VfL reichte es nach zwei guten Standards zu einem Dreier, auch wenn es – mal wieder – die Nachspielzeit brauchte. Diese Leistung ist sinnbildlich für die vergeigte Rückrunde, in der der VfL Frotheim die Bilanz eines Absteigers aufweist.
 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Tobias Borchert, Jan Nentwich, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Florian Horstmann, Marvin Straube, Marvin Stierle (75. Danny Nitschke), Philipp Kulp (65. Dennis Brandenburg), Simon Depping (32. Alexander Kasten)

SC Isenstedt:
Jerome Thomas, Yannic Schlüter (60. Dominic Schreiner), Jonas Lindenblatt, Benedikt Schwarz, Andreas Bajohr, Andri Reimer, Alexander Koch, Mirco Claußen, Marco Radtke, Daniel Sawatzky (87. Jan Kleimann), Sebastian Vogt

Tore:
1 : 0  Straube (17.), 1 : 1  Bajohr (77.), 1 : 2  Claußen (90.+2)

 

Chancenlos beim 0:4

29. Spieltag (22.5.2016): SC BW Vehlage – VfL Frotheim   4 : 0 (2 : 0)


Verdiente Führung

Die personellen Voraussetzungen verkehrten sich im Vergleich zum Hinspiel vor wenigen Wochen ins Gegenteil; BW Vehlage konnte aus dem Vollen schöpfen, während der VfL zahlreiche Stammspieler ersetzen musste. Dementsprechend hatte der technisch versierte Gastgeber über weite Strecken Feldvorteile. Diese wurden durch Lauer und Löwen zur 2:0-Führung genutzt. Nach dem zweiten Gegentor hatte der VfL seine beste Phase, konnte diese aber nicht in Tore ummünzen.

Lauer vergibt mehrfach

Nach dem Pausentee übernahm Vehlage wieder mehr und mehr die Initiative. Florian Horstmann – wiederum musste der VfL einen Feldspieler im Tor aufbieten – zeichnete sich mehrere Male gegen Vehlages Stürmer aus. Insbesondere Lauer verdaddelte zweifach aus besten Positionen heraus. So dauerte es bis zur 77. Minute, ehe Penner Horstmanns einzigen Patzer zum 3:0 verwertete. In der Schlussminute hatte Dennis Brandenburg das 1:3 auf dem Fuß, doch stattdessen erhöhte Vehlage im Gegenzug auf 4:0.

Ein auch in der Höhe verdienter Sieg der Gastgeber gegen eine über weite Strecken aus dem letzten Loch pfeifende, überforderte Frotheimer Mannschaft, die sich scheinbar das Saisonende herbeisehnt.

 

VfL Frotheim: Florian Horstmann, Tobias Borchert, Christian Meier (77. Danny Nitschke), Sebastian Breuer (68. Carsten Köstring), Philip Bünemann, Simon Depping, Sören Riechmann, Dennis Brandenburg, Marvin Stierle (46. Christopher Kellweries), Alexander Kasten, Marvin Straube

SC BW Vehlage:
Christian Schmidt, Vitali Klunk, Marc-Oliver Dyck, Sergej Lauer, Marcel Löwen, Nico Becker, Gerhard Penner, Maikel Epp, Dominic Epp, Isaak Peters, Kai Eichholz

Tore:
1 : 0  Lauer (23.), 2 : 1  Löwen (27.), 3 : 0  Penner (76.), 4 : 0  Lauer (90.)

 

2016_05_22_BWV-VfL1

Klatsche zum Abschluss

30. Spieltag (28.5.2016): VfL Frotheim – BSC Blasheim   1 : 5 (0 : 3)

Nach 15 Sekunden hinten

Ein versöhnlicher Schlussakkord sollte es werden, doch stattdessen zeigten die Männer von Florian Haase und Christoph Meyhoff ihre abermals schlappe Seite. Bereits nach wenigen Sekunden schlug es im vom Elmar Windmann gehüteten Tor ein. Frotheim bekam nur wenig auf die Kette. Blasheim reichte eine durchschnittliche Sommerleistung, um gemütlich 3:0 in Führung zu liegen.

Meiers Verabschiedung

In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel. Blasheim erhöhte auf 5:0. Auf beiden Seiten gab es zwischendurch einen Lattentreffer.
Das Highlight aus Frotheimer Sicht dann in der 70. Minute, als Christian Meier mit viel Applaus ausgewechselt wurde, um sich in den Fußballruhestand zu verabschieden.
In der vorletzten Spielminute hübschte Danny Nitschke das Ergebnis etwas auf.

Frotheim spielte wie ein durchschnittlicher B-Ligist und es wurde deutlich, dass sich mit Blick auf die neue Saison etwas ändern muss und wohl auch wird. Jedenfalls war das 1:5 ein Spiegelbild der desaströsen Rückrunde.
Zumindest das Feiern hat der VfL nicht verlernt. Zusammen mit den Zuschauern, später allein mit dem kompletten Kader, feierte man den Saisonausstand bis tief in die Nacht.


 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Christian Meier (70. Sebastian Breuer), Simon Depping (46. Philipp Kulp), Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Marvin Straube, Florian Horstmann, Carsten Köstring (46. Danny Nitschke), Jan Nentwich, Dennis Döding

BSC Blasheim:
Tim Westerhold, Ernst Vincent Lückingsmeyer, Nils Reinköster, Kevin Greve (46. Yannik Voss), Henning Kirchner, Christian Kessler, Felix Kamann (70. Tobias Koop), Deniz Akbas, Marian von Behren, Robin Heuchel, Rico Heuchel (70. Frederic Haake)

Tore:
0 : 1  Kirchner (1.), 0 : 2  Kessler (17.), 0 : 3  Kirchner (34.), 0 : 4  Heuchel (49.), 0 : 5  Heuchel (65.), 1 : 5  Nitschke (89.)

 

2016_05_28_VfL-BSC

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