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FB1 TT TU AER

1

VfL Frotheim

0

0

2

TuRa Espelkamp II

0

0

3

FC Oppenwehe

0

0

4

TuS Levern

0

0

5

SV Hüllhorst-Ob.

0

0

6

TuSpo Rahden

0

0

7

SV Schnathorst II

0

0

8

TuS Gehlenbeck II

0

0

9

BSC Blasheim II

0

0

10

TuS Dielingen II

0

0

11

Holsener SV

0

0

12

TuS Oppendorf

0

0

13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

VfL Frotheim I - Spielberichte 2016/17

Saisonstart geht in die Hose

1. Spieltag (14.8.2016): VfL Frotheim – SC Isenstedt   1 : 4 (1 : 0)


Riechmann per Kopf

Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse ging das Derby gegen den Nachbarn aus Isenstedt mit 1:4 verloren. Dabei hatte das Spiel aus Frotheimer Sicht gut angefangen. Nach verhaltenem Beginn ging der VfL durch einen Kopfballtreffer Sören Riechmanns nach einem Bünemann-Eckstoß verdient in Führung. Kurz darauf konnte Kevin Spilker einen fragwürdigen Foulelfmeter von Radtke halten. In der 31. Minute hatte der ISC mit seinem ersten vernünftigen Angriff die Riesenchance zum Ausgleich, doch Cerryg Forward und abermals Spilker hielten die Null.

Frotheimer Geschenke

Im zweiten Spielabschnitt ließ der VfL deutlich nach. Das nutzte Isenstedt per Kopf durch einen Freistoß aus dem Halbfeld zum Ausgleichstreffer. Zwei dicke Böcke im Frotheimer Spielaufbau bedeuteten die 3:1-Führung durch ISC-Angreifer Koch, der kurz vor Schluss das 4:1 folgen ließ.
Mit bedröppelten Mienen und null Punkten mussten die Frotheimer in die Kabinen gehen.

In einer niveauarmen Derby, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte, machte es Isenstedt ähnlich wie der FC Lübbecke vor Wochenfrist; einfach warten, bis Frotheim Fehler macht. Das nutzte der keineswegs bessere ISC eiskalt aus. Da der VfL nach vorne nichts Zwingendes auf die Kette bekam, muss man mit der Niederlage leben.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Nils Pferner, Janik Schütte (66. Jan Nentwich), Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier (46. Florian Horstmann), Danny Nitschke, Marvin Straube, Marvin Stierle, Alexander Kasten, Cerryg Forward

SC Isenstedt:
Jerome Thomas, Yannic Schlüter, Jonas Lindenblatt, Benedikt Schwarz, Florian Viermann, Daniel Sawatzky (80. Dominik Berner), Philipp Haas (46. Mirco Claußen), Tobias Böker, Alexander Koch, Marco Radtke, Dominic Schreiner (62. Andri Reimer)

Tore:
1 : 0  Riechmann (16.), 1 : 1  Claußen (51.), 1 : 2  Koch (73.), 1 : 3  Koch (85.), 1 : 4  Koch (87.)

Besondere Vorkommnisse:
Spilker hält Foulelfmeter von Radtke (23.)
 

2016_08_14 - VfL-ISC

Chancenlos beim Aufstiegsaspiranten

2. Spieltag (21.8.2016): TuS Tengern II – VfL Frotheim   5 : 1 (2 : 0)


Tengeraner Blitzstart

Der Gastgeber ging per Flachschuss ins rechte Eck bereits nach drei Minuten in Führung. Auch danach hatte der TuS alles im Griff und erarbeitete sich im Verlaufe der ersten Halbzeit weitere Tormöglichkeiten. In der 33. Minute scheiterte Knappmeyer noch per Kopf am Frotheimer Pfosten, doch nur acht Minuten später traf er nach einer Ecke zum 2:0.

VfL bricht ein

Nach der Pause konnte Frotheim die Partie ausgeglichener gestalten und schaffte durch Jan Nentwich mit der ersten und einzigen VfL-Torchance den Anschlusstreffer. Doch dem VfL fehlten die Mittel, um Tengern unter Druck zu setzen. Die Gastgeber spielten ihre Überlegenheit in allen Bereichen aus und erhöhten leicht und locker auf 5:1.

Tengern zeigte ein starkes Spiel und siegte auch in der Höhe verdient. Frotheim kam zu keiner Zeit für einen Punktgewinn in Frage und agierte über weite Strecken erschreckend schwach.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Cerryg Forward, Philip Bünemann, Danny Nitschke (55. Marvin Stierle), Philipp Kulp, Alexander Kasten (65. Dennis Brandenburg), Jan Nentwich, Marvin Straube, Florian Horstmann

TuS Tengern II:
Morten Schillack, Timo Schlüter, Patrick Knappmeyer (80. Michael Grätz), Torben Krause, Benjamin Bley (70. Timo Nuyken), Clemens Rohleder, Alexander Borchard, Stefan Hamel (76. Jannik Brockmeier), Robin Schnake, Jannik Korte, Robert Kilias

Tore:
1 : 0  Kilias (3.), 2 : 0  Knappmeyer (41.), 2 : 1  Nentwich (56.), 3 : 1  Korte (65.), 4 : 1  Korte (71.), 5 : 1  Kilias (75.)

 

2016_08_21 - VfL-TengernII (2)

Punktgewinn oder Punktverlust?

3. Spieltag (27.8.2016): VfL Frotheim – TuSpo Rahden   1 : 1 (1 : 0)


Frotheim formverbessert

Bei hochsommerlichen Temperaturen war der VfL im ersten Abschnitt über weite Strecken tonangebend. Daraus resultierten allerdings nur wenige amtliche Offensivaktionen. Einen schnell ausgeführten Freistoß auf Höhe der Mittellinie nutzte Florian Horstmann zur Führung. Die Frotheimer Defensive war kaum gefordert.

VfL baut ab

In der zweiten Hälfte baute Frotheim mehr und mehr ab und überließ Rahden die Initiative. Durch einen Sari-Kopfball hatten die Gäste ihre erste Chance (65.). Es brauchte allerdings wieder einmal einen kapitalen Abwehrbock, um Rahden wieder ins Geschäft zu bringen. Ein völlig unnötiges Foul zog einen Elfmeter nach sich, den Gerber zum Ausgleich nutzte.
In der vorletzten Spielminute vergab Sebastian Bollmeier die beste VfL-Chance der zweiten Halbzeit, als er völlig freistehend vor dem Rahdener Kasten die „Torfabrik“ nicht an Keeper Buckermann vorbei bekam. Kurz danach war Feierabend.

Keine Mannschaft freute sich über den Punktgewinn. Für den VfL war mehr drin, gerade aufgrund der letzten Torchance. Unter dem Strich ist das Remis jedoch leistungsgerecht, hilft aber beiden kaum weiter.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Cerryg Forward (46. Janes Hußmann), Nils Pferner, Philipp Kulp (78. Alexander Kasten), Tobias Borchert, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Marvin Straube, Jan Nentwich (59. Danny Nitschke), Florian Horstmann

TuSpo Rahden:
Julius Buckermann, Albert Gerber, Eugene Oedekoven, Fabian Spreen, Lukas Hohmeier, Jan Streich (27. Marius Schillack), Martin Neumann, Sebastian Hagemann (75. Sanasar Harutyunyan), Dennis Kattelmann (90. Felix Wriedt), Patrick Kattelmann, Nurettin Sari

Tore:
1 : 0  Horstmann (41), 1 : 1  Gerber (65. FE)

 

2016_08_27_VfL-Rahden

Teuer erkaufter Dreier

4. Spieltag (31.8.2016): BSC Blasheim – VfL Frotheim  0 : 1 (0 : 0)


K(r)ampfspiel

Die Zuschauer sahen eine intensive, zerfahrene, aber auch interessante A-Liga-Begegnung. Gast und Gastgeber mühten sich zwar, ihrem Spiel Struktur zu geben; dies wurde jedoch durch das Pressing, die unebenen Platzverhältnisse und vielleicht auch die Anspannung der beiden Schwachstarter erschwert.
Die ersten Offensivaktionen ließen (daher) nicht lange auf sich warten. Zuerst strich ein Distanzschuss von Sebastian Bollmeier nur knapp über das BSC-Gehäuse (8.), danach setzte Kirchner einen Kopfball an den Frotheimer Pfosten (12.). Nur zwei Minuten später verfehlte ein BSC-Freistoß das Ziel um einen knappen halben Meter. In der 27. Minute traf Dennis Brandenburg den Innenpfosten. Ein gerechtes Unentschieden zur Halbzeit.

Borchert sieht Rot, VfL fassungslos

In der 51. Minute passte Philip Bünemann auf Marvin Straube, wobei der in Abseitsposition stehende Sebastian Bollmeier nicht in das Geschehen eingriff. Straube schob überlegt zur Führung ein (vfl-frotheim.de war auf Ballhöhe und sah Straube eindeutig nicht im Abseits, Blasheims Anhang sah dies offensichtlich ganz anders). Der BSC verstärkte seine Offensivbemühungen, und in der 54. Minute war es der VfL, der Glück hatte, dass ein Handspiel von Cerryg Forward im eigenen Strafraum übersehen wurde. Die Gunst der insgesamt laxen Regelauslegung änderte sich jedoch nur wenig später, als nämlich Tobias Borchert für ein maximal gelbwürdiges Foul im Mittelfeld die rote Karte zu sehen bekam (im Spielberichtsbogen vermerkte SR Celik seine exklusive Beobachtung, dass nämlich Borchert mit offener Sohle von hinten gefoult haben soll). Christoph Meyhoff monierte die Entscheidung und wurde von Celik des Sportplatzes verwiesen.
Trotz Unterzahl hatte der VfL nun mehr vom Spiel. In der Defensive brannte wenig an, vorne setzte man einige Konter, die jedoch trotz bester Schusspositionen nicht das erlösende 2:0 brachten. So stand das Spiel bis zum Schluss auf Messers Schneide. Verschärft wurde die Situation durch die berechtigte gelbrote Karte für Marvin Stierle (89.). Frotheim verteidigte leidenschaftlich mit neun Mann. Der BSC hatte noch einen Lattenkopfball, ein Tor wollte den Numrich-Schützlingen jedoch nicht mehr gelingen. Nach knapp achtminütiger (!) Nachspielzeit pfiff der überforderte Celik die phasenweise sehr hektische Begegnung ab.

Beide Mannschaften wurden mit der unberechenbaren Regelauslegung des indisponierten Celik nicht glücklich. Die Flut an Karten gegen Frotheimer Spieler – meist wegen Meckerns – täuscht darüber hinweg, dass die Partie zu keiner Zeit unfair war. Besonders bitter ist in dem Zusammenhang der komplett überzogene Feldverweis gegen Borchert und die damit verbundene (ungerechtfertigte) Sperre. Der VfL hat sich aufgrund der kämpferischen Leistung und der höheren Anzahl an Torchancen den Dreier durchaus verdient. Vielleicht sollte der VfL aus dieser Partie die Erkenntnis mitnehmen, Kritik an der Spielleitung künftig etwas gelassener zu formulieren.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Cerryg Forward, Tobias Borchert, Nils Pferner, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier (80. Marvin Stierle), Dennis Brandenburg, Marvin Straube (70. Danny Nitschke), Jan Nentwich, Florian Horstmann (85. Janes Hußmann)

BSC Blasheim:
Tim Westerhold, Felix Kammann, Marian von Behren, Sascha Langner (46. Robin Heuchel), Simon Schiller, Tobias Obermann (57. Deniz Akbas), Matthias Hake, Henning Kirchner, Christian Kessler, Tom-Frederic Borchard, Ernst Vincent Lückingsmeyer (71. Rico Heuchel)

Tor:
0 : 1  Straube (51.)

Besondere Vorkommnisse:
rote Karte gegen Borchert (60.), gelbrote Karte gegen Stierle (89.)
 

2016_08_31_BSC-VfL

Unglückliche Niederlage

5. Spieltag (11.9.2016): VfL Frotheim – SC BW Vehlage  0 : 1 (0 : 0)

Ereignisarmer erster Spielabschnitt

Bei wieder einmal hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei der sich beide Teams weitgehend neutralisierten. Die Gäste hatten per Distanzschuss (halber Meter drüber) ihre beste Torchance. Beim VfL schoss Sebastian Bollmeier aus spitzem Winkel den Torwart an und übersah dabei den einschussbereiten Florian Horstmann.

Vehlager Minimalismus reicht

Den schönsten Angriff der Partie schloss Vehlages Löwen zum schmeichelhaften 1:0 ab (50.). Zwischen der 55. und 70. Minute hatte der VfL seine beste Phase, doch mehrere gute Chancen wurden vergeben. Die beste durch Danny Nitschke, der aus sechs Metern Keeper Demin nicht überwinden konnte. Kurz darauf wurde Vehlage ein Treffer wegen Behinderung von Kevin Spilker aberkannt. Als Frotheim hinten öffnete, ergaben sich zwei weitere Torchancen für den Gast, doch Spilker konnte einen weiteren Gegentreffer vereiteln.
Kurz vor Schluss vergab Marvin Stierle eine Doppelchance aus nächster Nähe zum Tor. Das hätte das Unentschieden sein müssen.

Frotheim betrieb einen großen kämpferischen Aufwand und hätte einen Punkt mehr als verdient gehabt. Da jedoch mehrere glasklare Möglichkeiten vergeben wurden, steht man am Ende mit leeren Händen da.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Nils Pferner, Janes Hußmann, Phillip Kulp (70. Marvin Stierle), Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Marvin Straube (61. Danny Nitschke), Jan Nentwich, Cerryg Forward, Florian Horstmann (70. Simon Depping)

SC BW Vehlage:
Ivan Demin, Christian Schmidt, Isaak Peters, Willi Reimer, Kai Eichholz, Marc-Oliver Dyck, Sergej Lauer, Marcel Löwen (90. Jan Sudermann), Hasan Beyhan, Marcel Szramowski (59. Emre Hortum)

Tor:
0 : 1  Löwen (50.)

 

2016_09_11_VfL-BWV

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

Eine Klatsche, die keine war

6. Spieltag (18.9.2016): SuS Holzhausen – VfL Frotheim  4 : 1 (1 : 1)


Frotheims schnelle Antwort

Trotz der argen Personalnot – man war mit nur 13 Spielern an den Bahndamm gereist – hielt der VfL von Anfang an gut dagegen. In der vierten Spielminute hatte Holzhausens Klapper große Probleme mit einem Bollmeier-Schuss. In der elften Minute vergab auf der anderen Seite Ronzetti die mögliche SuS-Führung. Kurz danach machte es Schultz besser, als er einen kapitalen VfL-Fehler im Spielaufbau zum 1:0 nutzen konnte. Die Holzhauser Freude währte jedoch nicht lange, denn nur zwei Minuten folgte der Ausgleich durch Marvin Stierle.
Auch im Anschluss sahen die Zuschauer eine gutklassige A-Liga-Begegnung auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber zwei weitere dicke Möglichkeiten ausließen (25., 43.).

VfL vergisst das Tore schießen

Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatte der VfL seine beste Phase, doch gleich mehrere Hochkaräter wurden zumeist kläglich vergeben. So scheiterte Jan Nentwich an Klapper (48.), Dennis Brandenburg schoss aus bester Position knapp drüber (55.) und wiederum Nentwich setzte das Spielgerät neben den Pfosten (57.). Diese fahrlässige Chancenverwertung bestrafte der Bezirksligaabsteiger gleich doppelt (58., 61.), als der VfL abermals sehr nachlässig verteidigte. Auch im weiteren Verlauf wollte der Ball nicht mehr ins Holzhausen-Gehäuse hinein; Philip Bünemanns Freistoß klatschte an die Latte. Besser machte es Ronzetti, der einen Konter zum 4:1 abschloss.

Das Ergebnis hört sich klarer an, als der Spielverlauf tatsächlich war. Letztlich schaffte es der VfL wie schon in der Vorwoche nicht, eine engagierte Leistung in Zählbares umzumünzen. Holzhausen war offensiv schlichtweg konsequenter und gewann daher verdient, wenn auch um zwei Tore zu hoch.

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Cerryg Forward, Nils Pferner, Philipp Kulp (64. Alexander Kasten), Philip Bünemann, Marvin Straube, Jan Nentwich, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke, Marvin Stierle (43. Dennis Brandenburg)

SuS Holzhausen:
Pascal Klapper, Martin Lidke, Pascal Hegner, Dennis Schultz, Fabio Almoslechner (67. Yannik Glösemeier), Jan-Hendrik Titkemeyer, Andre Koch (84. Tilman Koch), Giovanni Ronzetti, Timm Meyer, Christian Obering, Dennis Brügge

Tore:
1 : 0  Schultz (18.), 1 : 1  Stierle (20.), 2 : 1  Koch (58.), 3 : 1  Schultz (61.), 4 : 1  Ronzetti (84.)

 

2016_09_18_SuS-VfL

Im Abstiegsstrudel

7. Spieltag (25.9.2016): VfL Frotheim – TuRa Espelkamp  1 : 4 (0 : 0)


VfL verpasst den Führungstreffer

Die dritte Niederlage in Folge lässt den VfL Frotheim nach der Hälfte der Hinrunde ganz schlapp dastehen.
Bei abermals hochsommerlichen Temperaturen neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken des ersten Spielabschnitts. Nachdem in den ersten 25 Minuten eher Langeweile vorherrschte, bekamen die Zuschauer vor dem Pausentee zahlreiche Strafraumszenen zu sehen.
Die erste gute Torgelegenheit hatte Sebastian Bollmeier, als sein Flankenversuch von Keeper Löwen noch so eben aus dem Torwinkel gekratzt werden konnte. Nach der darauf folgenden Ecke verpasste es wiederum Bollmeier, den Ball aus kurzer Distanz an Löwen vorbeizubugsieren. In der 33. Minute war es der eingewechselte Danny Nitschke, dessen Schussversuch denkbar knapp am TuRaner Kasten vorbei strich. In der 35. Minute setzte der Gast aus Alt-Espelkamp die erste Duftmarke. Zois abgefälschter Schuss verfehlte sein Ziel ebenfalls nur um wenige Zentimeter. Nur eine Minute später hielt Löwen Jan Nentwichs Schuss aus kurzer Distanz. Im Gegenzug verpasste Ewert per Direktabnahme 6m vor dem Tor die Führung, die jedoch weit drüber ging. In der 40. zeichnete sich Kevin Spilker aus, als er einen Schuss von der 16er-Kante entschärfte. Die dickste Chance direkt vor dem Pausenpfiff war wieder einmal Bollmeier vorbehalten. Frei vor dem Tor stehend schoss er den Ball knapp am linken Pfosten vorbei.

Wenig Erbauliches im zweiten Abschnitt

Die Gäste, die heute in weißen Trikots aufliefen, kamen mit deutlich mehr Leidenschaft aus der Kabine. In den ersten sieben Minuten tauchten sie gleich dreimal gefährlich vor dem Gehäuse von Kevin Spilker auf. Der dritte Versuch führte schließlich zum 1:0, nachdem Sören Riechmann im entscheidenden Moment hinfiel und Ewert den Vorteil zu nutzen wusste. Nur zwei Minuten später ein kurioser Treffer: Ein im Grunde harmloser Freistoß aus dem linken Halbfeld segelte an Freund (kein Frotheimer machte ernsthafte Anstalten, den Ball haben zu wollen) und Feind vorbei ins Netz. Statt einer 1:0-Führung musste man wie schon in der Vorwoche einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. In dieser Phase – in der der VfL gar nicht auf dem Platz war – hätte TuRa den Sack bereits zumachen können. Stattdessen brachten sie sich selbst noch einmal in Bredouille. Holle legte Bollmeier im Strafraum, Dennis Brandenburg verwandelte den fälligen Elfmeter sicher (69.). Die Gäste wurden nun nervös. In der 74. Minute stand Bollmeier vor Löwen, der den Ball zuerst erwischte. Bollmeier versuchte noch das Spielgerät zu erreichen, zog aber im letzten Moment zurück. Löwen echauffierte sich derart über die Szene, dass er Bollmeier offen drohte („Bolle, komm noch einmal zu mir. Bitte, nur einmal!“). Der souveräne Unparteiische Kasten entschied auf indirekten Freistoß und bedachte Löwen mit dem gelben Karton. Der fällige Freistoß aus bester Position wurde – passend zur Gesamtsituation – mitten in die Mauer geschossen. Danach öffnete Frotheim und TuRa konterte. Das 3:1 in der 85. bedeutete die Vorentscheidung. In der 87. Minute hatten die Gäste Glück: Keeper Löwen rannte Nils Pferner über den Haufen, der daraufhin ausgewechselt werden musste. Statt roter Karte und Elfmeter wertete Kasten das lange Bein Bollmeiers, der gar nicht direkt am Ort des Geschehens stand, zur Überraschung aller als Freistoß für TuRa. Diese machten kurz vor Schluss mit einem weiteren Konter den Deckel drauf.

Ähnlich wie gegen Holzhausen wurden vorne klare Sachen vergeben und im Defensivverbund durch Stock- oder Abspielfehler tödliche Konter eingeleitet. So gewann TuRa das Spiel unter dem Strich verdient, auch weil – so traurig das ist – der Wille bei ihnen anscheinend stärker ausgeprägt war. Nach dieser neuerlichen Niederlage steckt der VfL tief im Schlamassel und zementiert seine Position knapp vor den Abstiegsrängen. Die heutige Leistung gibt wenig Anlass zur Hoffnung auf baldige Besserung.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Nils Pferner (88. Alexander Kasten), Janes Hußmann (20. Danny Nitschke), Cerryg Forward, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Marvin Straube (60. Simon Depping), Jan Nentwich, Dennis Brandenburg, Marvin Stierle

TuRa Espelkamp:
Daniel Löwen, Daniel Reimer, Dave Holle, Arthur Zoi, Thomas Gräber, Stephan Martens (46. Florian Schmidt), Thomas Epp (72. Dennis Barg), Tolga Hortum, Thomas Suckau, Paul Unrau, Heinrich Ewert

Tore:
0 : 1  Ewert (52.), 0 : 2  Gräber (54.), 1 : 2  Brandenburg (69. FE), 1 : 3 Ewert (85.), 1 : 4  Gräber (89.)
 

2016_09_25_VfL-TuRa3

VfL tief im Schlamassel

8. Spieltag (2.10.2016): SSV Pr. Ströhen – VfL Frotheim  2 : 0 (1 : 0)


Reguläres Tor aberkannt

Das Spiel sprach sinnbildlich für einige abgenudelte Fußballerweisheiten, z.B. „Wenn du unten drin stehst…“ oder „Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“. Nach ausgeglichener Anfangsphase erkannte der Schiedsrichter, der mit der Leitung des zerfahrenen Kicks seine liebe Müh und Not hatte, Sebastian Bollmeier ein reguläres Tor wegen angeblicher Abseitsstellung ab. Während die Frotheimer darob lange Gesichter zogen, machte der Tabellenführer nun mehr Dampf. Vor allem bei Standardsituationen wurden die Nordkreisler gefährlicher. Gleich dreimal musste Kevin Spilker zwischen der 20. und 23. Minute nach Eckbällen und Freistößen sein Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. In der 33. Minute war aber auch er machtlos, als ein kapitaler Abspielfehler direkt bei Rohlfing landete, der den Ball aus 16m in den Knick jagte.
Kurz vor dem Pausentee hatten beide Teams noch je eine gute Torgelegenheit, die jedoch vergeben wurden. Aufseiten Frotheims schoss Dennis Brandenburg knapp am Kasten vorbei.

Ströhen effektiv, bei Frotheim liegen die Nerven blank

Auch im zweiten Abschnitt verlief das Spiel weitgehend ausgeglichen, doch der Gastgeber beeindruckte durch seine Effektivität. Die einzige Ströher Torgelegenheit der zweiten Halbzeit verwertete der eingewechselte Eikenhorst zum 2:0. Frotheim kam nur noch zweimal gefährlich vor das Gastgebertor, was zu wenig ist, um für einen Punktgewinn infrage zu kommen. Stattdessen wurde das Spiel unruhiger (z.B. klagte man über die fragwürdige Kartenverteilung des Schiedsrichters), was in der völlig überflüssigen, aber gerechtfertigten gelbroten Karte für Marvin Straube seinen unrühmlichen Höhepunkt fand. Zum Ende hin war es für die Nordkreisler ein Leichtes, den dezimierten VfL, bei dem einige Spieler angeschlagen oder ausgepumpt über den Platz schlichen, wirkungsvoll vom eigenen Tor fernzuhalten.

Spielerisch gab es kaum Unterschiede zwischen dem Drittletzten und dem Tabellenführer, nichtsdestotrotz war Ströhen vorne einfach schnörkelloser und gewann daher nicht unverdient. Die Frotheimer, in der Offensive vollkommen harmlos, werden sich schnell etwas einfallen lassen müssen, um überhaupt mal wieder in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen. Die positive Nachricht: Nach knapp einem Jahr Verletzungspause kehrte Tim Wullbrandt zurück ins Team.

 

SSV Pr. Ströhen: Dennis Wiegmann, Sebastian Rahe, Björn Rohlfing (90. Florian Kröger), Pascal Kropp (46. Jannik Eikenhorst), Christoph Rahe, Sven Kolwey, Christopher Bänsch, Marcel Katt, Tobias Krüger, Jan Kampe, Jonas Hadeler

VfL Frotheim:
Kevin Spilker, Cerryg Forward (87. Alexander Kasten), Sören Riechmann, Nils Pferner, Dennis Brandenburg, Tobias Borchert, Philip Bünemann (68. Danny Nitschke), Sebastian Bollmeier, Marvin Straube, Jan Nentwich, Marvin Stierle (76. Tim Wullbrandt)

Tore:
1 : 0  Rohlfing (33.), 2 : 0  Eikenhorst (61.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte für Straube (74.)
 

2016_10_02_SSV-VfL

Endlich! Zweiter Saisonsieg für den VfL Frotheim

9. Spieltag (9.10.2016): FC Lübbecke – VfL Frotheim  1 : 2 (0 : 2)


FCL in Unterzahl

Ein Mix aus Erschöpfung, Freude und vor allem großer Erleichterung war am Sonntagnachmittag an der Obernfelder Allee zu spüren. Mit einem verdienten 2:1-Auswärtssieg beendete die Mannschaft von Christoph Meyhoff und Florian Haase die Pleitenserie. Neben einigen Chancen und tollen Balleroberungen gab es außerdem einen Debütanten in den Reihen der Gäste: Thorsten Meyer, tags zuvor noch für die A-Jugend im Pokalfinale aktiv, machte sein erstes Spiel für Frotheims Erste und hinterließ einen starken Eindruck.

Der oben erwähnte Meyer hätte fast für einen Einstand nach Maß gesorgt. Nach einer Hereingabe von Dennis Brandenburg kam der 18-Jährige zum Abschluss, verzog aber knapp. Auch sonst bestimmten die Gäste die Anfangsphase und kamen durch Bollmeier und Borchert zu brauchbaren Torchancen, einzig die Genauigkeit fehlte noch. Defensiv ließen die Grün-Weißen wenig anbrennen, verteidigten aus einer kompakten Formation heraus die spielstarken Lübbecker leidenschaftlich. Nur einmal wurde es brandgefährlich, als Lübbeckes Top-Torjäger Swierczewski alleine auf Keeper Kevin Spilker zulief, sich den Ball allerdings zu weit nach außen legte.
Nach einer halben Stunde, gerade als der FCL dominanter und überlegener wurde, tankte sich Jan Nentwich auf der rechten Seite mit einem starken Lauf durch und flankte den Ball ins Zentrum. Dort klärte ein Abwehrspieler den Ball mit der Hand und Schiedsrichter Brack blieb gar nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Den fälligen Strafstoß versenkte dann Brandenburg mit einem strammen Schuss oben links in den Giebel. Diese Führung gab dem VfL Rückenwind, denn nur zwei Minuten später scheiterte Bollmeier knapp am FC-Keeper. Die fällige Ecke netzte dann Cerryg Forward zum 0:2 ein.
Bis zur Pause scheiterten noch Nentwich (41., Linksschuss knapp über den Kasten), Borchert (44., direkter Freistoß knapp über das Tor) und Forward (45., Kopfball nach einer Bünemann-Ecke). Lübbeckes Abbas Fares sah wegen wiederholtem Foulspiel noch Gelb-rot.

Halbzeitfazit: Hochverdiente VfL-Führung und ein toller Auftritt der Gäste. Siegessicher fühlte sich trotz Zwei-Tore-Führung und Überzahl aber noch niemand, zu bekannt ist die individuelle Offensivqualität der Lübbecker.

Frotheim kam ordentlich aus der Kabine, versuchte durch längere Ballbesitzpassagen, den Gegner weg vom Tor zu halten. Dieser Plan ging lange auf. Zudem erspielte man sich einige gute Gelegenheiten, die unter anderem Horstmann und Bollmeier vergaben. Nach einer Stunde ließen dann die Kräfte merklich nach und Lübbecke gewann die Oberhand. Frotheim verteidigte nun engagiert und deutlich aufmerksamer als zuletzt. Bis auf den 1:2-Anschlusstreffer nach einem Kopfball von Swierczewski gab es kaum Gefahr für den Spilker-Kasten. Nur einmal waren die Gäste im Glück: Ein Handspiel im eigenen Strafraum blieb ungeahndet und der eigentlich fällige Pfiff blieb aus. Nach einigen unglücklichen Entscheidungen in den letzten Wochen darf dies jedoch als ausgleichende Gerechtigkeit angesehen werden. Kurz danach sah Lübbeckes Stürmer Alexander Thoss noch die gelb-rote Karte und sorgte somit für eine doppelte Überzahl für das Team um Kapitän Hußmann. Wenige (zittrige) Minuten später ertönte dann der Abpfiff und erschöpfte Frotheimer durften endlich einmal wieder über drei Punkte jubeln.

Insgesamt toller Auftritt des VfL. Wenn man einen Vorwurf machen kann, dann wohl das verpasste 3:0 zu Beginn der zweiten Halbzeit. In der momentanen Situation ist das jedoch Meckern auf hohem Niveau und die Freude über den eingefahrenen Sieg dominiert. Weiter geht es am Donnerstag um 19:00 beim Derby in Isenstedt. Hier soll endlich der erste Derbysieg unter der Meyhoff/Haase-Regie eingefahren werden.

(Florian Haase)


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Cerryg Forward, Sören Riechmann, Dennis Brandenburg (81. Janes Hußmann), Philipp Kulp, Philip Bünemann, Thorsten Meyer (60. Danny Nitschke), Jan Nentwich, Sebastian Bollmeier, Tobias Borchert, Florian Horstmann (58. Tim Wullbrandt)

FC Lübbecke:
Marcel Reinies, Anil Engin, Abbas Fares, Adam Szych, Alexander Thoss, Max Redekopp, Daniel Klos, Salomon Bonilla (65. Mustafe Halili), Julian Burkert, Michael Swierczewski, Arthur Paul

Tore:
0 : 1  Brandenburg (30, HE), 0 : 2  Forward (33.), 1 : 2  Swierczewski (70.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-rote Karte gegen Fares (43.), rote Karte gegen Thoss (83.)

 

2016_10_09_FCL-VfL

Frühes Gegentor entscheidet niveauarmes Derby

10. Spieltag (13.10.2016): SC Isenstedt – VfL Frotheim  1 : 0 (1 : 0)


Rückstand mit dem ersten Angriff

Der erste Spieltag der Rückrunde wurde von der Staffelleitung in den Oktober gezogen, um Spielausfällen entgegen zu wirken, daher diese Donnerstagabendansetzung. Vor einer für Derbyverhältnisse ausbaufähigen Zuschauerkulisse startete der ISC energischer. Mit der ersten (und einzigen) Torchance des ersten Spielabschnitts gingen die Blauhemden in Führung. Einen langen Schlag von Radtke legte Koch mit der Brust auf Schwarz ab, der Frotheims Kevin Spilker per Heber überwand.
Danach fing sich der VfL und erarbeitete sich mehr Spielanteile. Frotheim konnte die drei daraus resultierenden Torchancen jedoch nicht nutzen, und so ging es mit einer schmeichelhaften Führung in die Pause.

Ereignislose zweite Halbzeit

In den zweiten 45 Minuten war weitgehend Langeweile angesagt. Der ISC verwaltete die Führung und kam in der Schlussphase noch zu zwei Möglichkeiten, die Führung auszubauen; beide Male nach Abspielfehlern im Spielaufbau. Chance 1 ging mehrere Meter über den Kasten, Chance 2 vereitelte Spilker im 1:1-Duell. Frotheim fehlten anscheinend die spielerischen Mittel, um wirkliche Torgefahr zu entwickeln. Einen der ganz wenigen konstruktiven Spielzüge schloss Tim Wullbrandt ab, doch der Ball strich knapp über die Latte (88.). Der Schlussakkord blieb Florian Horstmann vorbehalten; doch sein Schüsschen aus guter Position konnte der fast beschäftigungslose Jerome Thomas problemlos auflesen (90.).

Isenstedt siegte äußerst glücklich in einer niveauarmen Begegnung zweier erschreckend schwacher Teams, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Der VfL hingegen hat sich eine ganz unschöne Suppe eingebrockt und braucht künftig ganz andere spielerische Mittel, um sie rechtzeitig auslöffeln zu können. So wird es jedenfalls nicht reichen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann (65. Sören Riechmann), Dennis Brandenburg, Cerryg Forward, Philipp Kulp, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier (82. Marvin Stierle), Jan Nentwich, Thorsten Meyer (70. Tim Wullbrandt), Florian Horstmann

SC Isenstedt: Jerome Thomas, Tobias Bölk (77. Philipp Haas), Jonas Lindenblatt, Benedikt Schwarz, Marco Radtke, Christian Gieselmann (67. Dominic Schreiner), Tobias Böker, Alexander Koch, Christian Bölk, Florian Viermann, Sebastian Vogt (75. Yannic Schlüter)

Tor:
1 : 0  Schwarz (7.)

 

2016_10_13_ISC-VfL

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

Leistungsgerechtes Remis

11. Spieltag (16.10.2016): VfL Frotheim – VfB Fabbenstedt  1 : 1 (0 : 1)


Ausgeglichenes Spiel

Nach dem schwachen Spiel gegen den ISC vor drei Tagen stand im neuerlichen Derby eine extrem junge Mannschaft auf dem Platz. Mit Malte Riechmann und Leon Griese debütierten zwei A-Jugendliche, außerdem stand erstmals in dieser Saison Bastian Pott auf dem Platz.
In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel ging der Gast aus Fabbenstedt nach 24 Minuten in Führung. Felix Droste köpfte die erste richtige Torchance aus kurzer Distanz ein. Frotheims Angriffbemühungen blieben dagegen meist im Ansatz stecken. Folgerichtig passierte ansonsten kaum etwas.

Verdienter Ausgleich durch Bastian Pott

Der VfL steigerte sich im zweiten Spielabschnitt, ohne zunächst jedoch wirkliche Torgefahr zu entwickeln. Das änderte sich erst in der 72. Spielminute, als Bastian Pott überlegt zum 1:1 in die linke untere Ecke einschoss. Danach hatte der VfB seine beste Phase. Bei einem Pfostenschuss aus dem Gewühl heraus hatte Frotheim Glück, nicht ins Hintertreffen geraten zu sein (85.). Auf der anderen Seite musste Gästekeeper Mois kurz vor Schluss gegen Malte Riechmann und Bastian Pott zweimal sein ganzes Können aufbieten, um die mögliche VfL-Führung zu verhindern.

Für den VfL ist es letztlich etwas zu wenig, gegen einen schlagbaren Gegner nur einen Punkt geholt zu haben. Unter dem Strich kann man jedoch von einem gerechten Unentschieden zweier Teams sprechen, die sich weitgehend neutralisierten.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Cerryg Forward, Philip Bünemann, Philipp Kulp, Dennis Brandenburg, Bastian Pott, Malte Riechmann, Sebastian Bollmeier (82. Janes Hußmann), Jan Nentwich (62. Tim Wullbrandt), Marvin Stierle (73. Leon Griese)

VfB Fabbenstedt:
Marius-Florin Mois, Jannis Hagemeier, Cedric Schmidt, Daniel Dyck, Timon Schmidt (62. Jakob Rolfs), Christian Vogt, Rene Bokämper (59. Florian Bänsch), Gerald Grabenkamp, Daniel Vogt, Joel Kuhn, Felix Droste

Tore:
0 : 1  Droste (24.), 1 : 1  Pott (72.)
 

2016_10_16_VfL-VfB

Glücklicher Arbeitssieg

12. Spieltag (23.10.2016): TuS Stemwede – VfL Frotheim  0 : 2 (0 : 2)


VfL mit optimaler Chancenverwertung

Nach einer zehnminütigen Abtastphase übernahm der gut in die Saison gestartete Aufsteiger die Initiative. Mitten hinein in eine Phase, in der Stemwede im vorderen Bereich gefährlicher wurde, fiel das überraschende 1:0 durch Jan Nentwich mit dem ersten ernst zu nehmenden Frotheimer Angriff. Stemwede intensivierte nun seine Offensivbemühungen und kam zu mehreren verheißungsvollen Situationen. Diese waren jedoch meist nicht zwingend genug. Sinnbildlich dafür steht ein verschossener Foulelfmeter, der kurios zustande kam; Kevin Spilker faustete den Ball aus dem Strafraum und traf dabei einen Stemweder Angreifer. Das Spiel lief zunächst weiter, ehe Stemwedes Bank lautstark protestierte. Das hatte Erfolg, denn Schiedsrichter Kasten zeigte zum Entsetzen des VfL auf den Punkt, als der Ball schon längst über die Mittellinie gespielt wurde und mehrere Sekunden vergangen waren. Engelbrecht setzte das Spielgerät rechts neben den Pfosten.
Nur wenige Minuten später gelang Sebastian Bollmeier ein Traumtor, als er von der Sechzehnerkante in den Knick schoss. Ein Pfostentreffer hätte den TuS fast noch auf 1:2 herangebracht. Auf der anderen Seite kam lief Marvin Stierle kurz vor der Halbzeit alleine auf den Stemweder Kasten zu, wurde aber im letzten Moment hart an der Grenze zur Legalität am Torschuss gehindert.
Vom Chancenverhältnis her hätte Stemwede führen können, doch Frotheim hatte mehr Erfolg im Abschluss.

Wenig los in Halbzeit 2

Im zweiten Spielabschnitt dümpelte die Begegnung über weite Strecken vor sich hin. Das Klein-Klein im Mittelfeld überwog, in die Strafräume kamen beide Teams selten. Der VfL kriegte seine Konter nicht sinnvoll zu Ende gespielt, Stemwede strahlte allerdings auch keine wirkliche Torgefahr mehr aus. Ein Freistoß strich knapp am Pfosten vorbei (55.), einen Kopfball musste Spilker abwehren (88.). Frotheim bekam zwar vorne nichts gebacken, verteidigte aber entschlossen, sodass letztlich nichts mehr anbrannte.

Stemwede war spielerisch stärker als der VfL, aber offensiv nicht zwingend genug. Frotheim reichten heute zwei lichte Momente, um sich einen glücklichen, aber unter dem Strich auch nicht ganz unverdienten Dreier zu sichern.

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Cerryg Forward, Janes Hußmann, Philipp Kulp, Nils Pferner, Tobias Borchert (80. Marvin Straube), Malte Riechmann, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Sebastian Bollmeier, Marvin Stierle (46. Florian Horstmann)

TuS Stemwede:
Noel Hartmann, Lennard Quebe, Daniel Hegerfeld, Florian Tolan (58. Jascha Engelbrecht), Dominik Heyn, Nico Engelbrecht, Joel Rybak, Lars Rosengarten (73. Sven Kassen), Tim Varenkamp, Maximilian Knop, Jan Rüter

Tore:
0 : 1  Nentwich (13.), 0 : 2  Bollmeier (29.)

Besondere Vorkommnisse:
Engelbrecht verschießt Foulelfmeter (26.)
 

2016_10_23_Stemw-VfL

Glatte Niederlage mit fadem Beigeschmack

17. Spieltag (27.10.2016): VfL Frotheim – TuS Tengern II  0 : 3 (0 : 2)


Frotheim mit desolater Heimbilanz

In der ersten Halbzeit war der VfL gar nicht richtig auf dem Platz. Umgekehrt machte der Tabellenführer von Anfang an klar, wer die drei Punkte unbedingt haben wollte. Mit chicem Tempofußball erspielte sich die Landesligareserve mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Es dauerte jedoch bis zur 30. Minute, ehe es im Frotheimer Gehäuse zum ersten Mal einschlug. Tengern bestimmte weiter das Spielgeschehen und hatte noch einen Pfostentreffer zu verzeichnen. Es brauchte dann allerdings einen fragwürdigen Elfmeter, um kurz vor dem Wechsel weiter zu erhöhen.

Tengern verwaltet

Nach dem Pausentee schaltete der Gast einen Gang zurück. Tengern blieb trotzdem besser, aber die Begegnung spielte sich mehr und mehr im Mittelfeld ab. Eine Viertelstunde vor Schluss war es ein Knappmeyer-Kopfball nach einem Freistoß, der das Endresultat herstellte. Der VfL kam nur zu einer einzigen zwingenden Chance: Ein Horstmann-Kopfball wurde von Keeper Schillack gerade noch zur Ecke gelenkt.

Der Tengeraner Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung und war zu keiner Zeit gefährdet. Mit nur zwei Punkten und dieser neuerlichen Niederlage hat der VfL seinen letzten Platz in punkto Heimbilanz gefestigt und bleibt im akut gefährdeten Bereich. Abzüge in der B-Note gibt es für den Tengeraner Rohleder, der den frisch eingewechselten Sebastian Bollmeier rüde in die Knochen trat und dem VfL damit einen Bärendienst erwies. Bollmeier zog sich einen mehrfachen Bänderriss zu und verlängert die inzwischen wieder stattlich angewachsene Frotheimer Verletztenliste um einen weiteren Leistungsträger.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Alexander Kasten (46. Richard Wittemeier), Marvin Straube (46. Sebastian Bollmeier, 57. Jan Nentwich), Philipp Kulp, Nils Pferner, Dennis Brandenburg, Marvin Stierle, Florian Horstmann

TuS Tengern II:
Morten Schillak, Timo Schlüter, Patrick Knappmeyer, Timo Nuyken, Michael Grätz, Clemens Rohleder, Björn Bredemeier (80. Cedric Schillak), Robert Kilias (73. Florian Hartmann), Robin Schnake, Jannik Korte (72. Cengiz Ünerken), Stefan Hamel

Tore:
0 : 1  Nuyken (30.), 0 : 2  Knappmeyer (45. FE), 0 : 3  Knappmeyer (75.)
 

VfL kann keine Derbys (mehr) – Kopfballschwäche entscheidet

13. Spieltag (30.10.2016): VfL Frotheim – TuS Gehlenbeck  1 : 4 (1 : 1)


Der Pfosten steht im Weg

Der zweite katastrophale Spieltag innerhalb einer halben Woche: Frotheim baut seine desaströse Heimspielbilanz ebenso aus wie seine Verletztenliste.
Danach sah es zunächst allerdings nicht aus. Die Tabellennachbarn Gehlenbeck und Frotheim begegneten sich auf Augenhöhe. Die erste Offensivaktion der Gäste führte allerdings gleich zum 1:0. Ein verunglückter Torschuss landete direkt auf dem Schädel von Seidel, der überlegt einnickte. In der 9. Minute hatte Florian Horstmann den Ausgleich auf dem Kopf, Lömker konnte jedoch parieren.
Nur wenige Minuten später unterlief einem Gehlenbecker Verteidiger ein Handspiel. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dennis Brandenburg zum 1:1.
Im weiteren Spielverlauf hatte der VfL zwei brenzlige Situationen im eigenen Strafraum zu überstehen, entwickelte aber endlich einmal Torgefahr. In der 25. Minute köpfte Cerryg Forward das Spielgerät an den Pfosten, den Rebound setzte Horstmann ebenfalls an den Pfosten, nahezu an die identische Stelle. In der 41. Minute war es Marvin Stierle, der den Ball aus kürzester Distanz nicht im Tor unterbringen konnte. Natürlich mit dem Kopf (sic!).

Gehlenbeck köpft

Eine Lehrstunde im Kopfballspiel erteilte der Gast dem VfL dann in der zweiten Halbzeit. Jan Holzmeier und zweimal Patrick Hölscher köpften den TuS zum Sieg. Nach dem 2:1 rettete Kevin Spilker, der beim 1:3 eine unglückliche Figur machte, zweimal bei Kontersituationen. Insgesamt hatte Gehlenbeck, die im zweiten Abschnitt irgendwie entschlossener wirkten, aber alles im Griff. Frotheim fehlte der Glaube an sich und die Durchschlagskraft in der Offensive.
Zu allem Überfluss zog sich Thorsten Meyer, Leihgabe aus der A-Jugend, in der fünften Minute der Nachspielzeit einen Bruch des Sprunggelenks zu.

Auch wenn der Gehlenbecker Sieg mit Blick auf die zweite Halbzeit sicherlich verdient ist, spiegelt das Ergebnis sowohl den Verlauf als auch das Chancenverhältnis nicht angemessen wider. Der VfL hat aus seinen guten Torgelegenheiten der ersten Halbzeit einfach zu wenig gemacht, außerdem hatte der TuS die Lufthoheit. Am Ende wieder einmal ein gebrauchter Sonntag mit der Erkenntnis, dass der VfL keine Derbys (mehr) kann, schon gar nicht auf eigenem Terrain. Und die Verletztenmisere wird langsam unheimlich, insbesondere, weil es sich um derart schwere, langwierige Verletzungen handelt. Gute Besserung, Thorsten!

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Cerryg Forward, Tobias Borchert, Alexander Kasten, Dennis Brandenburg (60. Malte Riechmann), Thorsten Meyer, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Nils Pferner (85. Marvin Straube), Florian Horstmann (72. Danny Nitschke), Marvin Stierle

TuS Gehlenbeck:
Christian Lömker, Marvin Kerner, Marcel Grothe, Thorsten Bringewatt, Patrick Hölscher, Timo Hentschel, Lennart Lösche (67. Luca Rolfs), Jan Holzmeyer, Lukas Haake, Robin Seidel (76. Florian Rahe), Hannes Brune

Tore:
0 : 1  Seidel (6.), 1 : 1  Brandenburg (14. FE), 1 : 2  Holzmeyer (52.), 1 : 3 Hölscher (71.), Hölscher (83.)

 

2016_10_30_VfL-Gehlenbeck

Stierle-Tor entscheidet

14. Spieltag (6.11.2016): Union Varl – VfL Frotheim  0 : 1 (0 : 0)


K(r)ampfspiel

Das Spiel war gerade angepfiffen, da hätte „United“ nach einem krassen Abwehrfehler fast schon das 1:0 erzielt. In der achten Minute konnte ein Lange-Schuss 8m vor dem Kasten gerade noch von Janes Hußmann geblockt werden. Aber dann fing sich der VfL und gestaltete das Spiel ausgeglichen. In der 25. Minute strich ein Distanzschuss von Philip Bünemann nur um wenige Zentimeter am Varler Giebel vorbei. Kurz vor der Halbzeit wurde Nils Pferner ein Tor wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt; wohl berechtigt, aber äußerst knapp. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams in einem über weite Strecken zerfahrenen Spiel.

Stierle trifft, Forward gelb-rot

Im zweiten Abschnitt änderte sich daran im Grunde nicht viel; Varl hatte die etwas bessere Spielanlage, ohne dabei allerdings ein Feuerwerk des gepflegten Fußballs abzuliefern. Der VfL warf großes Zweikampf-Engagement in die Waagschale.
In der 53. Minute konnte Redeker einen Flachschuss von Bastian Pott entschärfen. Acht Zeigerumdrehungen später flog ein als Flanke gedachter Ball ans Frotheimer Gehäuse. Glück gehabt! Kurz danach nutzte Marvin Stierle ein Missverständnis in der Varler Defensive zum Führungstreffer.
Danach drängte Varl auf den Ausgleich. In der 75. strich ein Hodde-Freistoß knapp am Frotheimer Tor vorbei. Drei Minuten später verweigerte Schiedsrichter Özdemir, der mit der Leitung des intensiven und teilweise sehr lauten Spiels seine liebe Müh und Not hatte, den Varlern zurecht einen Elfmeter, den Kapitän Lange wohl etwas zu sehr haben „wollte“. Vorne verdaddelte Frotheim zwei Kontergelegenheiten leichtfertig. Die Rothemden versuchten es immer wieder mit langen und hohen Bällen in den Strafraum, die bis auf eine Ausnahme (Kevin Spilker lenkte einen Kopfball an die Oberkante der Latte – 89.) meist per Kopf aus dem Strafraum befördert wurden. Trotz Unterzahl – Cerryg Forward wurde wegen wiederholten Foulspiels des Feldes verwiesen – überstand der VfL auch die sechsminütige Nachspielzeit.

Frotheim ergatterte drei eminent wichtige Punkte in einem spielerisch mäßigen, aber intensiven und interessanten Vergleich. Ein Unentschieden wäre sicherlich das gerechtere Ergebnis gewesen, doch Frotheim hatte heute in den entscheidenden Situationen das Glück, das noch in der Vorwoche fehlte.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann, Cerryg Forward, Alexander Kasten (61. Dennis Brandenburg), Philipp Kulp (72. Tobias Borchert), Philip Bünemann, Jan Nentwich, Bastian Pott, Malte Riechmann, Nils Pferner, Florian Horstmann (61. Marvin Stierle)

Union Varl:
Marcel Redeker, Benjamin Drumann (75. Lars Meier), Nico Wehbrink, Jonas Hörnschmeyer, Jens Meier, André Lange, Pascal Meier (30. Marco Hodde), Patrick Spreen, Dominik Wehbrink (15. Sebastian Lange), Marcel Rosengarten, Sebastian Burkert

Tor:
0 : 1  Stierle (69.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte für Cerryg Forward (89.)
 

2016_11_06_Varl-VfL_1

Desolat verliert gegen Durchschnitt

15. Spieltag (27.11.2016): BW Oberbauerschaft – VfL Frotheim  2 : 1 (2 : 1)


Guter Start, mehr aber auch nicht

Der VfL kam nach dreiwöchiger Pause ordentlich in die Begegnung. Bei herbstlich-kalten Temperaturen erzielte Sören Riechmann nach einer Standardsituation bereits in der siebten Minute den Führungstreffer. Ein saftiger Freistoß von Philip Bünemann hätte fast das 2:0 bedeutet (13.). Doch nur wenige Minuten später gelang BWO-Stürmer Tödtmann per haltbarer Bogenlampe der Ausgleich. Danach ging beim VfL irgendwie gar nichts mehr. BWO kam besser ins Spiel, weil die Grünen kaum etwas auf die Kette bekamen. Dennoch wäre dem A-Jugendlichen Malte Riechmann fast die abermalige Führung gelungen, doch er traf den Ball aus guter Einschussposition nicht richtig (22.). In der 27. Minute ließ Kevin Spilker, durch einen eigenen Mann behindert, den Ball nach einer Flanke aus der Hand fallen. Die Frotheimer Abwehr wartete anscheinend auf einen Pfiff des Schiedsrichters, während BWO-Akteur Hahn seelenruhig einschob und das Gastgeschenk dankend annahm.
Frotheim baute immer mehr ab, während der Gastgeber vor der Pause noch zwei weitere Tormöglichkeiten vergeigte.

Endphase das einzig Positive

Zwischen der 46. und der 84. Minute sah man von Frotheim nichts. Logische Folge waren vier Großchancen von BWO (49. Pfosten, 56. und 65. knapp vorbei, 84. Spilker hält), die allesamt ungenutzt blieben. Dem VfL gelang es dagegen auf tiefem Boden kaum, Ballstafetten von mehr als drei Kontakten zuwege zu bringen. Dazu kamen in einem zerfahrenen Spiel einige völlig überflüssige Fouls im Mittelfeld. Dennoch kam in der Schlussphase auch die BWO-Defensive einige Male mächtig ins Schwimmen. Malte Riechmann schaffte es aus kurzer Distanz nicht, den Ball an Kruse vorbeizubringen (74.). In der 87. verstolperte Tim Wullbrandt den Ball völlig frei vor dem BWO-Kasten und in der 90. Minute hätte der A-Jugendliche Leon Griese den Spielverlauf fast komplett auf den Kopf gestellt, doch Kruse konnte sich abermals auszeichnen und die Hundertprozentige vereiteln.

Die Chancen in den letzten Minuten mit dem „Fast-Ausgleich“ dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass BWO einen verdienten Dreier einfahren konnte und es nur verpasst hat, den Sack früher zuzumachen. Frotheim agierte spielerisch desolat, kämpferisch und konditionell mäßig, sodass dem Gastgeber, der seltsamerweise entschlossener wirkte, eine durchschnittliche Leistung reichte. Mit einem fetten Denkzettel müssen Mannschaft und das völlig bediente Trainerteam in die nächste Trainingswoche gehen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Cerryg Forward, Sören Riechmann (85. Leon Griese), Alexander Kasten (63. Dennis Brandenburg), Janes Hußmann, Nils Pferner, Philip Bünemann, Malte Riechmann, Tim Wullbrandt, Jan Nentwich (85. Florian Horstmann), Marvin Stierle

Blau-Weiß Oberbauerschaft:
Daniel Kruse, Mirko Riemer, Dominik Riemer, Maik Struckmeier, Michael Büker, Finn Bethke (Jannis Krause), Kevin Wölfer, Julian Bönker (87. Marco Hellmann), Tim Tödtmann, Dario Seuthe, Steffen Hahn (90. Sven Oevermann)

Tore:
0 : 1  S. Riechmann (7.), 1 : 1  Tödtmann (19.), 2 : 1  Hahn (27.)

 

2016_11_27_BWO-VfL

Verunglückter Start

19. Spieltag (12.3.2017): SC BW Vehlage – VfL Frotheim  2 : 1 (2 : 1)


In zwei Minuten die Führung verspielt

Nach durchwachsener Saisonvorbereitung kam der VfL gut in die Partie. Bereits in der zweiten Spielminute hatte Sebastian Bollmeier den Führungstreffer auf dem Fuß, schoss aber knapp drüber. Vehlage hatte große Mühe gegen fissige Frotheimer; und so war denn das 1:0 in der 18. Minute nach schönem Spielzug durch Bollmeier nicht einmal unverdient.
Erst nach 22 Minuten setzte der favorisierte Gastgeber seine erste Duftmarke. Nachdem der herauseilende Kevin Spilker am Sechzehner schon umspielt war, blockte der Rückkehrer Marcel Gräve einen Penner-Schuss. Vier Minuten später fand Bollmeier in Keeper Schmidt nach Linksschuss seinen Meister. Da hätten Marvin Stierle, der kurz danach verletzt ausgewechselt werden musste, und er mehr draus machen können.
Nachdem die Vehlager in der 29. und 33. zwei gute Gelegenheiten vergeben hatten, verteilte der VfL (mal wieder) Gastgeschenke. Gleich zweimal schlief die Defensive, und auf einmal hatte Vehlage die Partie durch Dycks Kopfball und Penners Einzelaktion gedreht.

Kulp vergibt die Riesenchance

Im zweiten Abschnitt passierte nicht allzu viel. Vehlage stand hinten relativ sicher. Nach vorne reichte es nur noch zu einer Torgelegenheit (66.), die allerdings eine hundertprozentige war: Penner schob den Ball an den Außenpfosten. Glück für den VfL.
Ansonsten plätscherte die Partie vor sich hin, beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken. In der 90. Minute tat sich für den VfL dann doch noch eine riesige Torchance auf. Philipp Kulp erhielt, völlig blank vor dem Gehäuse stehend, das Spielgerät und lupfte den Ball über die Latte. Das hätte der nicht unverdiente Ausgleich sein müssen. Kurz danach pfiff der gut leitende Schiedsrichter Sommer die Begegnung ab.

Zehn starke Minuten reichten einer Vehlager Mannschaft, die viele gute Kicker in ihren Reihen hat, aber mit zunehmender Spieldauer konditionelle Probleme offenbarte. Das konnte der VfL allerdings nicht ausnutzen und steht daher am Ende mit leeren Händen da. Es war mehr drin, doch es bleibt zumindest die Erkenntnis, mit dem Tabellendritten gut mitgehalten zu haben. 


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Marcel Gräve (56. Sebastian Breuer), Sören Riechmann, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Carsten Köstring (78. Marvin Straube), Nils Pferner, Cerryg Forward, Sebastian Bollmeier, Marvin Stierle (35. Philipp Kulp)

SC BW Vehlage:
Christian Schmidt, Vitali Klunk, Martin Neumann (60. Marcel Löwen), Marc-Oliver Dyck, Hasan Sevkan Beyhan, Dominic Epp, Benjamin Rossel, Isaak Peters, Rene Budde, Gerhard Penner, Sergej Lauer

Tore:
0 : 1  Bollmeier (18.), 1 : 1  Dyck (39.), 2 : 1  Penner (40.)
 

2017_03_12 - Vehlage-VfL

Es fehlt was…

20. Spieltag (19.3.2017): VfL Frotheim – SuS Holzhausen  1 : 3 (0 : 1)


Schwierige Rahmenbedingungen, zerfahrenes Spiel

Bei starkem Wind, aufgeweichtem Boden und damit grenzwertigen Bedingungen ließ man das Spiel auf dem Nebenplatz stattfinden.
Mit dem Wind im Rücken brachten die zu Beginn entschlossener wirkenden Frotheimer die Gästeabwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit. Viel mehr als die Riesenchance von Janes Hußmann, der am Rande der Legalität am Torschuss (3m vor dem Kasten nach Eckball) gehindert wurde, sprang allerdings zunächst nicht dabei heraus. In der 14. Minute schoss Holzhausen knapp am Frotheimer Kasten vorbei. Von dem Moment bekamen die Bezirksligaabsteiger mehr Zugriff aufs Spiel. In der 24. Minute war es Koch, der völlig unbedrängt und überlegt im Sechzehner per Flachschuss treffen durfte. Kurz danach wurde dem VfL ein Tor wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt; schwer zu sehen, aber wohl ein Fehler des Schiedsrichters. Frotheims Offensivbemühungen blieben in verheißungsvollen Ansätzen stecken. Kurz vor der Halbzeit erhielt Holzhausen einen berechtigten, aber völlig unnötigen Foulelfmeter. Titkemeyer schoss über das Gehäuse. Eine Zwei-Tore-Führung wäre allerdings auch des Schlechten zu viel gewesen.

Frotheim einfach zu harmlos

In der zweiten Hälfte musste der VfL gegen den Wind und den Rückstand anspielen. Damit taten sie sich noch schwerer als die Holzhauser im ersten Abschnitt. Nach vorne ging kaum etwas, den Gästen gelangen zwei einfache Treffer nach abermaligen Frotheimer Defensivschwächen.
Erst kurz vor dem Ende wurde der VfL mal gefährlich. In der 86. scheiterte Jan Nentwich an Lars Pollert. Besser machte es Janes Hußmann, der per Sonntagsschuss aus 18m in den rechten Torwinkel traf.

Der Bezirksligaabsteiger quälte sich mit den widrigen Bedingungen und einem teilweise, aber leider nicht durchgängig galligen VfL. Frotheim ließ die riesige Chance liegen, gegen verwundbare Holzhauser etwas Zählbares zu holen. Es war deutlich mehr drin, allerdings war die Frotheimer Leistung kämpferisch und spielerisch nicht ausreichend, um für einen Punkt infrage zu kommen.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Nils Pferner, Cerryg Forward, Sebastian Bollmeier (46. Andreas Szymanski), Jan Nentwich, Carsten Köstring (59. Marcel Gräve), Florian Horstmann (81. Christopher Kellweries)

SuS Holzhausen:
Lars Pollert, Sascha Ludwig, Pascal Hegner, Dennis Schultz, Nico Schmidt, Jan-Hendrik Titkemeyer, Sebastian Kleine, Christian Obering, Fabio Almoslechner (77. Tilman Koch), Timm Meyer, Andre Koch

Tore:
0 : 1  Koch (24.), 0 : 2  Koch (62.), 0 : 3  Titkemeyer (82.), 1 : 3  Hußmann (88.)

Besondere Vorkommnisse:
Titkemeyer verschießt Foulelfmeter (45.).
 

2017_03_19 - VfL-Holzhausen2

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

Bittere Niederlage

21. Spieltag (26.3.2017): TuRa Espelkamp – VfL Frotheim  1 : 0 (0 : 0)


Knockout in der letzten Spielminute

In einem höhepunktarmen Spiel neutralisierten sich die beiden Teams über weite Strecken. Die TuRaner wirkten vorne etwas quirliger, so richtig zwingend wurden sie jedoch selten. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte die Reserve-Leihgabe Andreas Szymanski, der aus kurzer Distanz vergab.
Aufseiten der Gastgeber hätte Reimer in der 80. Minute seine Farben in Front bringen können, wenn nicht gar müssen. Er schoss jedoch aus nächster Nähe knapp über das VfL-Gebälk.
Frotheim wurde erst mit der Einwechslung von Sebastian Bollmeier etwas gefährlicher. In der 90. Minute verfehlte sein Schlenzer den rechten Torwinkel nur um wenige Zentimeter. In der Nachspielzeit stand er völlig blank vor dem TuRa-Kasten und konnte sich die Ecke aussuchen, schoss jedoch aus 10m Entfernung direkt auf Torwart Thie. Das musste die Entscheidung sein. Stattdessen gelang den TuRanern per Konter quasi im Gegenzug ein Flippertor, das z.B. keine Mannschaft kassiert, die weiter oben in der Tabelle rangiert. Alles, was danach kam, waren völlig enttäuschte und konsternierte Frotheimer Gesichter. 

Man kann dem VfL nicht vorwerfen, in diesem Spiel im Rahmen der eigenen Möglichkeiten nicht alles versucht zu haben. Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen, ein Dreier locker möglich. Es fehlen nach vorne schlichtweg die spielerischen Mittel, um mal fünf oder sechs Torchancen zu erspielen; und die braucht es meist für einen Sieg. Bei elf noch ausstehenden Spielen sieht es ungünstig bis schlecht aus für das Projekt „Klassenerhalt“, aber immerhin ist noch was möglich.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sebastian Breuer (72. Sebastian Bollmeier), Sören Riechmann, Nils Pferner, Jan Nentwich, Cerryg Forward, Philip Bünemann, Bastian Pott, Andreas Szymansky, Florian Horstmann (66. Marvin Stierle)

TuRa Espelkamp:
Yannik Thie, Daniel Reimer, Malte Klasing, Thomas Gräber (85. Stephan Martens), Thomas Epp, Manuel Riesen (46. Paul Unrau), Arthur Zoi, Danny Stoll, Florian Schmidt (76. Dennis Barg), Dave Holle, Andri Reimer

Tor:
1 : 0  A. Reimer (90.+3)

 

2017_03_26 - TuRa-VfL

Zu wenig Torgefahr für den Abstiegskampf

22. Spieltag (2.4.2017): VfL Frotheim – SSV Pr. Ströhen  0 : 3 (0 : 1)

Bereits in der zweiten Minute gingen die Gäste durch ein Kopfballtor von Pascal Kropp in Führung. Dies brachte aber keine Ruhe in das Spiel der Nordkreisler. Während die Gäste zwei Gänge zurückschalteten, kam Frotheim mit starkem Kampf immer besser ins Spiel. Allerdings ohne dabei große Torgefahr auszustrahlen. Durch einen Sonntagsschuss von Florian Kröger, der den Ball in der 51. Minute volley in den Winkel „zimmerte“, war zu Beginn der zweiten Halbzeit schnell die Vorentscheidung gefallen. Nochmals Kröger stellte nach Vorarbeit des starken Ricardo Tenti in der 71. Minute den 0:3-Endstand her. „Ein verdienter Sieg, der aber etwas zu hoch ausgefallen ist“, freute sich Andre Krause über den Sieg, der den Nordkreislern den zweiten Tabellenplatz brachte.

(Quelle: Neue Westfälische, 3.4.2017)
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sebastian Breuer (72. Thorsten Meyer), Sören Riechmann, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Florian Horstmann, Carsten Köstring (46. Tim Wullbrandt), Nils Pferner, Philipp Kulp (72. Marvin Stierle), Cerryg Forward

SSV Pr. Ströhen:
Tim Schütte, Sebastian Rahe, Pascal Kropp (83. Tobias Kröger), Christoph Rahe, Marcell Katt, Florian Kröger (77. Björn Rohlfing), Ricardo Tenti, Jan Kampe, Jonas Hadeler,  Andre Krause, Christopher Bänsch (68. Sven Kolwey)

Tore:
0 : 1  Kropp (2.), 0 : 2  Kröger (51.), 0 : 3  Kröger (71.)

 

Chancenlos gegen schwache Schnathorster

16. Spieltag (6.4.2017): VfL Frotheim – SV Schnathorst  0 : 3 (0 : 0)


Zerfahrenes Spiel

Der Kader war groß, die Bank voller frisch zurückgekehrter Verletzter mit Trainingsrückstand, und dann ging es vor einer mauen Zuschauerkulisse los.
Die erste Halbzeit war geprägt von K(r)ampf. Beide Mannschaften zeigten, warum sie so weit im Süden der Tabelle stehen. Spielerisch ging weder hier noch dort etwas. Die beste und einzige Torchance des ersten Abschnitts hatte Florian Horstmann direkt vor dem Pausenpfiff, der den Ball aus 4m Entfernung über den Kasten drosch.

Hattrick entscheidet


Das Spiel lief noch keine 50 Sekunden, als Schnathorst in Person von Arne Merschel einen kapitalen Abwehrbock der Frotheimer zur Führung nutzte. Dem VfL konnte man im weiteren Verlauf den guten Willen nicht absprechen, allein es fehlten die fußballerischen Mittel, um Schnathorst zu gefährden. Der Gast zeigte sich effektiv, da er fast alle seine Chancen reinmachte. Merschel stand nach einer Ecke völlig blank und nickte zum 2:0 ein. Beim 3:0 schoss Sören Riechmann beim Klärungsversuch wiederum Merschel an, der Ball trudelte ins Tor. Mit der Einwechslung der Dauerpatienten Christoph Meyhoff und Sebastian Bollmeier wurde es etwas besser, doch mehr als zwei gute Torgelegenheiten sprangen nicht dabei heraus.

So bitter die Erkenntnis auch sein mag, es reicht einfach nicht. 16 erzielte Treffer nach 21 Spielen sagen alles. Gegen einen ziemlich schwachen A-Ligisten kam der VfL zu keiner Zeit für einen Sieg infrage. Die Verunsicherung sitzt so tief, dass selbst die einfachsten Dinge nicht klappen. Wenigstens der Wille ist da, aber das alleine reicht eben nicht.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Sebastian Breuer, Cerryg Forward (75. Tim Wullbrandt), Tobias Borchert, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Bastian Pott, Philipp Kulp, Florian Horstmann (60. Sebastian Bollmeier), Marvin Stierle (60. Christoph Meyhoff)

SV Schnathorst:
Thorsten Korejtek, Marcel Litke, Philip Dreyer, Christoph Kuhlmann, Johannes Wedel, Benedikt Ruschmeier, Arne Merschel (79. Bastian Wessel), Michele Braunsberger, Andreas Wedel (67. Marcel Noltemeyer), Maurice Korff (71. Raphael Kirschbaum), Lukas Gött-Zink

Tore:
0 : 1  Merschel (46.), 0 : 2  Merschel (59.), 0 : 3  Merschel (75.)
 

2017_04_06 - VfL-Schnathorst

Ein Funken Hoffnung

23. Spieltag (9.4.2017): VfL Frotheim – FC Lübbecke  3 : 1 (1 : 1)

Ausgleich direkt vor der Halbzeit

Im ersten Quartal der Begegnung ereignete sich nicht ganz viel. Danach kam der VfL besser ins Spiel. Mit einem sehenswerten Kopfballtreffer nach Meyhoff-Flanke aus dem Halbfeld erzielte Reserve-Leihgabe Andreas Szymansky die nicht unverdiente Führung. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit hatten der VfL und die Lübbecker je zwei gute Torgelegenheiten; dennoch fiel der Ausgleichstreffer der bis dahin harmlosen Gäste fast wie aus dem Nichts. Freistoß für Lübbecke, Faustabwehr von Kevin Spilker landet bei Szych, der von der Sechzehnerkante trifft. Pause.

Zwei Schlüsselszenen in einer Minute

Auch im zweiten Spielabschnitt war der VfL das engagiertere Team mit den besseren und häufigeren Offensivaktionen. In der 56. Minute drückte Sebastian Bollmeier eine Meyhoff-Hereingabe über die Linie zur erneuten Führung. Danach hätten zweimal Meyhoff und einmal Bollmeier erhöhen können. Es blieb zunächst beim knappen Vorsprung. In der 80. Minute knallte Lübbecke Yildirim das Spielgerät an die Oberkante der Latte, die einzige gute Offensivaktion der Gäste im zweiten Abschnitt. Zwei Minuten später ließ Lübbeckes Keeper Hopfauf einen harmlosen Linksschuss von Sebastian Bollmeier durch die Beine ins Tor kullern, was die endgültige Entscheidung bedeutete.

Dank einer klaren Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen fuhr der VfL seinen ersten (!) Heimsieg der gesamten Saison ein. Keinen Tag zu früh, denn nach wie vor rangiert man auf einem Abstiegsplatz und muss um den Klassenerhalt bangen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sebastian Breuer, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Tobias Borchert, Jan Nentwich, Nils Pferner, Christoph Meyhoff (77. Cerryg Forward), Bastian Pott, Sebastian Bollmeier (85. Marvin Stierle), Andreas Szymansky (55. Dennis Brandenburg)

FC Lübbecke:
Michael Hopfauf, David Ghebre, Sascha Blase, Michael Swierczewski, Volkan Yildirim, Julian Burkert, Mustafe Halili, Arthur Paul, Anil Engin (70. Jonathan Pfaffenroth), Daniel Klos (80. Ashkan Mahvash), Adam Szych

Tore:
1 : 0  Szymansky, 1 : 1  Szych (45.), 2 : 1  Bollmeier (53.), 3 : 1  Bollmeier (83.)
 

2017_04_09_VfL-FCL

Kellerduell geht an den VfL

18. Spieltag (13.4.2017): VfL Frotheim – BSC Blasheim  2 : 0 (2 : 0)


Frotheim mit Chancenplus

Die Zuschauer sahen im vierten Heimspiel in Folge eine interessante A-Liga-Begegnung, bei der beide Teams nicht vermuten ließen, dass wohl eins davon wird absteigen müssen.
Die erste nennenswerte Offensivaktion gehörte den Gästen. In der elften Minute rettete Kevin Spilker mit einer Fußabwehr.
Danach aber spielte nur noch der VfL: In der 15. Minute wurde Jan Nentwich frei gespielt und konnte mutterseelenallein aufs Tor zulaufen – leider vergaß er den Ball unterwegs. Besser machte es Bastian Pott, der nach Pass von Spielertrainer und Kumpel Christoph Meyhoff zum 1:0 einnetzte. In der 25. Minute konnten die Blasheimer in höchster Not auf der Linie klären. Sechs Minuten später erzielte Nentwich das überfällige 2:0 nach Zuckerpass von Sebastian Bollmeier. Weitere gute Möglichkeiten (Meyhoff 36., Bollmeier 44.) sowie ein Tor, das wegen einer angeblichen Abseitsstellung aberkannt wurde, verbuchte der VfL für sich. Mit dem 0:2 waren die Gäste noch gut bedient.

Leidenschaftliche Leistung

In der zweiten Halbzeit wurden die Blasheimer griffiger, ohne jedoch die ganz große Torgefahr auszustrahlen. Konkreter in der Offensive blieb der VfL, verpasste es jedoch, den Deckel mit dem 3:0 oder gar 4:0 drauf zu machen (2X Bollmeier, Pott und Nentwich). Blasheim mühte sich und hatte ab der 60. Minute klare Feldvorteile, mehr als ein Distanzschuss (72.) sprang jedoch bei den Bemühungen nicht heraus. Daran änderte auch die gelbrote Karte für den eingewechselten Cerryg Forward nichts, dessen Torschuss (der Schiedsrichter hatte vorher auf Foul entschieden) zu einem Ballwegschlagen umgedeutet wurde. Zwar wurde die Überlegenheit der Gäste drückender, aber Blasheim verhedderte sich immer wieder in der stark kämpfenden Frotheimer Abwehr.

Ein verdienter Sieg aufgrund des Chancenplus und der größeren Leidenschaft gegen eine Blasheimer Mannschaft, die sicher nicht wie ein Absteiger spielte. Die Tabellensituation ist für den VfL zwar immer noch vertrackt, aber zumindest hat man wieder eine realistische Chance auf den Klassenerhalt.

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Tobias Borchert, Sebastian Breuer, Janes Hußmann, Thorsten Meyer (51. Malte Riechmann), Bastian Pott, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Christoph Meyhoff (61. Cerryg Forward), Sebastian Bollmeier (87. Tim Wullbrandt)

BSC Blasheim:
Steffen Görl, Phil Langner, Benedikt Feldmann, Sascha Langner, Felix Kammann, Deniz Akbas (80. Matthias Hake), Tobias Obermann (86. Kevin Greve), Henning Kirchner, Tom-Frederic Borchard, Cemali Akköse, Ernst Vincent Lückingsmeyer

Tore:
1 : 0  Pott (18.), 2 : 0  Nentwich (31.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen Forward (77.)
 

2017_04_13 - VfL-Blasheim (5)

Bittere Niederlage zementiert Abstiegsplatz

24. Spieltag (23.4.2017): VfB Fabbenstedt – VfL Frotheim  2 : 0 (0 : 0)


Die Frotheimer mussten kurzfristig auf mehrere Stammkräfte verzichten, und trotzdem zeigten sie ein gutes Auswärtsspiel.
Der VfL war in der ersten Halbzeit die überlegene Mannschaft und ließ in der Defensive nichts anbrennen. Vorne allerdings fehlten Durchschlagskraft und Fortune.
Im zweiten Spielabschnitt rutschte ein langer Ball durch; eine unglückliche Abwehraktion von Kevin Spilker, und es folgte ein Foulelfmeter (der Schiedsrichter nahm den roten Karton zurecht wieder zurück und wandelte die Karte in gelb um). Quasi mit dem ersten Torschuss brachte der eingewechselte Kahre seine Farben in Front.
Das Gegentor warf den VfL zurück, das Spiel verlief danach ausgeglichen. Wie aus dem Nichts dann das 2:0 für die Fabbenstedter. Danach vergab der VfL gute Möglichkeiten durch Pferner und Bollmeier und steht so am Ende mit leeren Händen da.

Es sollte nicht sein! Eine gute Auswärtsleistung wurde nicht belohnt. Fabbenstedt brachte seine beiden einzigen Abschlüsse im Tor unter und errang einen unverdienten Heimsieg. Für den VfL wird die Lage immer bedrohlicher; insbesondere, weil die Konkurrenz fleißig punktete.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Tobias Borchert, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Sebastian Breuer, Tim Wullbrandt, Andreas Szimansky (60. Florian Horstmann), Sebastian Bollmeier

VfB Fabbenstedt:
Marius-Florin Mois, Fabian Sawatzky (46. Cedric Schmidt), Daniel Dyck, Christoph Schmidt, Joel Kuhn, Simon Vullriede, Christian Vogt (76. Florian Bänsch), Felix Droste, Gerald Grabenkamp, Rene Bokämper (46. Dennis Kahre), Jannis Hagemeier

Tore:
1 : 0  Kahre (51. FE), 2 : 0  Bänsch (78.)

 

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Die “Erste” früher

Die frühen 2010-er

VfL robbt sich an die Nichtabstiegsplätze ran

25. Spieltag (30.4.2017): VfL Frotheim – TuS Stemwede  2 : 1 (1 : 1)


Stemwedes erster Torschuss sitzt

Ein schneidiger Südwind pfiff den ersatzgeschwächten Mannschaften sowie den wenigen Zuschauern um die Ohren. Vielleicht lag es daran, dass der VfL nur sehr schwer in die Pötte kam. Passend dazu traf Stemwedes Thiesing mit der ersten Offensivaktion gleich ins Schwarze – aus spitzem Winkel direkt unter die Latte, solche Tore kassiert man nur, wenn man unten steht. Frotheim brauchte einige Zeit, um den Schock zu verdauen. Gegen insgesamt passiv wirkende Nordkreisler bemühte man sich um konstruktives Spiel, was allerdings nur in Ansätzen gelang (Stockfehler, Fehlpässe, nicht eng am Gegenspieler). Obwohl es für die Frotheimer alles andere als rund lief, ergaben sich einige Torchancen. In der 18. Minute traf Sebastian Bollmeier nur den Pfosten (sic!), in der 27. hielt Keeper Hartmann einen Bollmeier-Schuss in höchster Bedrängnis. Zwischendurch hatte der Gast die Gelegenheit, zu erhöhen, scheiterte jedoch knapp (22.). Nachdem wiederum Bollmeier einen Steilvorlage nur um Haaresbreite verpasste (34.), war es in der 44. Minute dann soweit; Bollmeier köpfte eine butterweiche Flanke von Jan Nentwich ein. Mit dem mehr als verdienten 1:1 ging es in die Kabine.

Hußmanns Siegtreffer

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich nichts Grundlegendes am Gesamtbild; Frotheim musste und wollte, hatte mit dem Können allerdings Schwierigkeiten, Stemwede hingegen lauerte.
Nach 90 Sekunden schoss A-Jugend-Kicker Thorsten Meyer von der Sechzehnerkante knapp über das Gehäuse. Dann passierte erst mal lange Zeit nichts Gravierendes. In der 67. Minute hatte der VfL Glück, als der sehr gut pfeifende Unparteiische einen Stemweder Angriff wegen Abseitsstellung zurückpfiff. Eine wohl vertretbare, aber sehr knappe Entscheidung. In der 70. Minute traf Nentwich nur die Stemweder Latte – der zweite Frotheimer Alutreffer. Besser machte es Kapitän Janes Hußmann, der nach einer Ecke das Spielgerät entschlossen im linken Toreck unterbrachte.
Danach warf Stemwede zwar nicht alles nach vorne, wurde jedoch etwas aktiver (bzw. der VfL wie immer nach Führung passiver). Dabei mussten die Frotheimer zwei Schreckmomente überstehen. In der 78. Minute hielt Kevin Spilker seinen Kasten im 1:1-Duell sauber, nur 30 Sekunden später flog ein Kopfball knapp über das VfL-Gehäuse. Mehr passierte nicht.

Dem VfL gelang ein eminent wichtiger Dreier, der zwar auf Kante genäht, jedoch aufgrund der größeren Aktivität und des Chancenplus durchaus verdient war.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sebastian Breuer (78. Cerryg Forward), Sören Riechmann, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Nils Pferner (32. Malte Riechmann), Tim Wullbrandt (32. Thorsten Meyer), Jan Nentwich, Christoph Meyhoff, Sebastian Bollmeier

TuS Stemwede:
Noel Hartmann, Markus Kokemoor, Ananda Nottbeck, Daniel Hegerfeld, Nico Engelbrecht, Joel Rybak, Tobias Nobbe, Tauhid Ahmadi (56. Jascha Engelbrecht), Sven Kassen (59. Florian Tolan), Jan Rüter, Jens Thiesing

Tore:
0 : 1  Thiesing (6.), 1 : 1  Bollmeier (44.), 2 : 1  Hußmann (73.)
 

2017_04_30_VfL-Stemwede

Unerwarteter Kantersieg

26. Spieltag (3.5.2017): TuSpo Rahden – VfL Frotheim  1 : 8 (0 : 5)


Halbzeitstand noch schmeichelhaft

Rahden stand bereits als erster Absteiger fest, während sich der VfL für den Klassenverbleib streckt. Nach einer etwa 15-minütigen recht ausgeglichenen Abtastphase streifte der VfL seine Nervosität ab und wurde präziser, konkreter. Nach Vorlage von Nils Pferner traf Jan Nentwich zur überfälligen Führung. Sebastian Bollmeier ließ mit einem leicht abgefälschten Linksschuss das 2:0 folgen, ehe Tim Wullbrandt nach Einzelaktion zum 3:0 traf. Rahden kam kaum bis 20m vor den Frotheimer Kasten und es hatte spätestens ab jetzt etwas von einem Trainingsspiel. Pferner erhöhte mit seinem ersten VfL-Treffer auf 4:0, ehe Bollmeier kurz vor dem Halbzeitpfiff das 5:0 erzielte. Überdies ließen die Frotheimer einige weitere Gelegenheiten liegen, außerdem wurde Bollmeier nach einer krassen Abseitsfehlentscheidung vor dem freien Tor zurückgepfiffen. So war der Gastgeber mit dem 0:5 noch gut bedient.

Fahriger Beginn

Im Gefühl des sicheren Sieges verlor das Frotheimer Spiel an Zug. Rahden schoss in der 47. Minute erstmals aufs VfL-Gehäuse. Im Gegenzug setzte Bollmeier den Ball an die Rahdener Latte. In der folgenden Phase gönnte der Schiedsrichter den Rahdenern zwei – sagen wir mal nette – Elfmeter. Vehlber traf zunächst zum Resultats-Make-up (53.), versemmelte aber in der 61.
Dazwischen (56.) hatte Christoph Meyhoff gesehen, dass Rahdens Keeper Wegehöft optimistisch weit vor seinem Kasten stand; und überlupfte ihn aus 25m zu seinem ersten Saisontreffer.
Nach dem verschossenen Elfmeter und einer etwas nickligen Phase fing sich der VfL wieder. Die Youngster Florian Horstmann und Thorsten Meyer erzielten das 7:1 und 8:1 und machten so den Kantersieg perfekt.

Mit einer so leicht zu schulternden Aufgabe hatte wohl keiner gerechnet. Mit einem insgesamt seriösen Auftritt verdiente sich der VfL drei Zähler im Abstiegskampf, nicht mehr und nicht weniger.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Sebastian Breuer, Malte Riechmann, Philip Bünemann (55. Florian Horstmann), Nils Pferner, Jan Nentwich (55. Thorsten Meyer), Tim Wullbrandt, Christoph Meyhoff, Sebastian Bollmeier (55. Cerryg Forward)

TuSpo Rahden:
Yannick Wegehöft, Sören Ihlenfeld, Eugene Oedekoven, Daniel Pfaffengut, Lukas Hohmeier, Fabian Spreen, Felix Vehlber, Matteo Wilke, Martin Zulewski, Jannig Wiegmann, Robert Schmidtke (46. Garrit Mailand)

Tore:
0 : 1  Nentwich (18.), 0 : 2  Bollmeier (27.), 0 : 3  Wullbrandt (33.), 0 : 4  Pferner (42.), 0 : 5  Bollmeier (44.), 1 : 5  Vehlber (53., FE), 1 : 6  Meyhoff (56.), 1 : 7  Horstmann (64.), 1 : 8  Meyer (82.)

Besondere Vorkommnisse:
Vehlber verschießt Foulelfmeter (61.)

 

2017_05_03_Rahden-VfL1

Freude oder Enttäuschung?

27. Spieltag (7.5.2017): TuS Gehlenbeck – VfL Frotheim  2 : 2 (0 : 0)

Pfosten verhindert Führung

Dieses Derby, gleichzeitig Abstiegsgipfel, war bei bestem Fußballwetter ordentlich besucht. Gleich in der siebten Spielminute war es Sebastian Bollmeier, der den Ball nach einem Gehlenbecker Spielaufbaubock nur den Pfosten traf.
Der Gastgeber zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und versuchte, über Konter zum Erfolg zu kommen. Der VfL machte das Spiel und hatte mehr Ballbesitz, letztlich neutralisierten man sich allerdings über weite Strecken. Gehlenbeck wurde in der 20. (abgeblockt) und 22. Minute (Kevin Spilker hält im 1:1-Duell) gefährlich. In der 39. Minute tauchte Bastian Pott vor dem Gehlenbecker Kasten auf, doch sein Schuss war nicht platziert genug. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die Kabine.

Schlussviertelstunde hat es in sich

Die ersten 20 Minuten des zweiten Abschnitts waren langweilig. Frotheim mühte sich, versandete meist jedoch; Gehlenbecks Spiel war eher auf Zerstören als auf Gestalten ausgelegt. In der 67. Minute unterlief dem VfL auf der linken Abwehrseite ein kapitaler Schnitzer, und wie aus dem Nichts lagen die Rothemden in Front. Frotheim agierte in der Offensive zunächst weiter brotlos, wohingegen Gehlenbeck einen Spilker-Patzer zum 2:0 nutzte.
Nun brach die intensivste und spannendste Phase der Partie an: Der VfL versuchte es nun mit der Brechstange, und das hatte Erfolg. Nach einem langen Ball von Spielertrainer Meyhoff schaffte Bastian Pott per Hinterkopfheber den Anschlusstreffer. Nur zwei Minuten später wurde Bollmeier im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Meyhoff sicher.
Trotz aller Versuche gelang es keinem Team mehr, den Lucky Punch zu setzen, sodass der solide leitende Uphoff nach vierminütiger Nachspielzeit abpfiff.

Der VfL zeigte eine in Anbetracht der Tabellensituation zwar keine enttäuschende, aber doch blutleere Vorstellung. Aufgrund des Spielverlaufs muss man mit dem letztlich verdienten Remis leben. Allerdings hat der VfL eine große Chance leichtfertig verspielt, sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. So wusste am Ende kaum jemand, ob er freudig oder enttäuscht sein sollte.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann (32. Malte Riechmann, 82. Florian Horstmann), Sebastian Breuer, Nils Pferner, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Bastian Pott, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Jan Nentwich (70. Thorsten Meyer), Sebastian Bollmeier

TuS Gehlenbeck:
Pierre Gambera, Marvin Kerner, Christian Aldegeerds, Marcel Grothe, Thorsten Bringewatt, Tom Lennart Hege, Jan Holzmeyer (59. Tobias Gerullis), Luca Rolfs, Lukas Haake, Robin Seidel (79. Simon Keiser), Hannes Brune

Tore:
1 : 0  Kerner (59.), 2 : 0  Gerullis (79.), 2 : 1  Pott (82.), 2 : 2  Meyhoff (83. FE)
 

2017_05_07_Gehlenbeck-Frotheim

Last-Minute-Sieg beim Bezirksliga-Absteiger

28. Spieltag (14.5.2017): VfL Frotheim – Union Varl  2 : 1 (1 : 1)


„Wie die Jungs die zahlreichen Ausfälle weggesteckt hat, macht mich sehr stolz“, freute sich Florian Haase über drei ganz wichtige Zähler im Abstiegskampf. In einem verteilten Spiel gingen die Varler durch ein Kopfballtor von Jens Meier in der 25. Minute in Führung. Diese hielt aber nicht sehr lange an, da Frotheim durch Jan Niklas Nentwich auf Zuspiel von Spielertrainer Christoph Meyhoff nur zehn Minuten später zum Ausgleich kam. Spielentscheidend war am Ende, dass der beste Varler Spieler, Pascal Meier, in der 78. Minute die gelb-rote Karte sah. Die numerische Überlegenheit auf dem Feld nutzte dann Sebastian Bollmeier in der Schlussminute zum vielumjubelten 2:1-Siegtreffer.

(Quelle: Neue Westfälische, 15.5.2017)

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert (76. Andreas Szimansky), Malte Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Jan Nentwich, Christoph Meyhoff, Sebastian Breuer, Tim Wullbrandt (58. Thorsten Meyer), Cerryg Forward

Union Varl:
Dennis Biermann, Benjamin Drumann, Sebastian Lange, Mario Niestrath, Jonas Hörnschemeyer, Jens Meier (81. Oliver Röhe), Andre Lange, Pascal Meier, Timo Meyer, Sebastian Burkert, Tobias Rüter (76. Lars Meier)

Tore:
0 : 1  J. Meier (25.), 1 : 1  Nentwich (35.), 2 : 1  Bollmeier (90.)

Besondere Vorkommnisse:
gelbrote Karte gegen P. Meier (78., Foulspiel/Meckern)
 

17_05_14_VfL-Varl1

Mittelfeldstrategen im Einsatz: Meyhoff und Meier (Quelle: fupa.net)

Chance vertan, Blasheim holt auf

29. Spieltag (21.5.2017): SV Schnathorst – VfL Frotheim  1 : 0 (0 : 0)


Frotheim macht nichts aus seinen Möglichkeiten

Der VfL startete gut und hätte in den ersten 25 Minuten in Führung gehen müssen. Sebastian Bollmeiers Direktabnahme (4.), Jan Nentwichs scharfe Hereingabe (12.) und Bollmeiers Flachschuss (17.) verfehlten das Ziel jeweils nur hauchdünn. In der 22. Minute wurde dem VfL ein klarer Elfmeter verweigert.
Danach kam Schnathorst besser ins Spiel und hatte in der 27. Minute seine erste Großchance, die Sören Riechmann für den bereits geschlagenen Kevin Spilker von der Linie holte. In der 38. Minute dann eine Doppelchance für den VfL: Keeper Korejtek vereitelte die Möglichkeiten von Tim Wullbrandt und abermals Bollmeier (38.), ebenso in der 40., wiederum von Wullbrandt sowie Tobias Borchert. Dazwischen klatschte eine SVS-Flanke an das Frotheimer Gebälk.
Mit einem aus Schnathorster Sicht mehr als schmeichelhaftem 0:0 ging es in die Pause.

SVS mogelt Kopfball in den Frotheimer Kasten


Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie und verlief über weite Strecken ausgeglichen. Wie aus dem Nichts ging Schnathorst nach einem Spilker-Patzer per Kopf in Front und hätte drei Minuten später den Sack zumachen können. Doch nach Bollmeiers verletzungsbedingtem Ausfall fiel dem VfL bis auf zwei Möglichkeiten von Nentwich und Wullbrandt nichts mehr ein.

Schnathorst war absolut schlagbar, aber dazu müsste mal eine Großchance reingemacht werden. Letztlich hat der VfL das Spiel wohl in der ersten Hälfte vergeigt, als reihenweise beste Chancen liegen gelassen wurden. Eine sehr durchschnittliche Leistung reichte nicht für den so dringend benötigten Punktgewinn. Mit dem gleichzeitigen Sieg des BSC Blasheim und zwei Verletzten mehr steckt der VfL nun wieder ganz tief im Schlamassel.

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann (46. Nils Pferner), Cerryg Forward, Tobias Borchert, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier (60. Leon Griese), Jan Nentwich, Christoph Meyhoff, Sebastian Breuer, Tim Wullbrandt

SV Schnathorst:
Thorsten Korejtek, Benedikt Ruschmeier, Lukas Gött-Zink, Johannes Wedel (55. Marcel Litke), Raphael Kirschbaum (46. Bastian Wessel), Maurice Korff, Arne Merschel, Michele Braunsberger, Andreas Wedel (61. Shindar Shaqouly), Marcel Noltemeyer, Fabian Peitzmeier

Tor:
1 : 0  Noltemeyer (65.)
 

Wahnsinn… Dreierrelegation!

30. Spieltag (28.5.2017): VfL Frotheim – BW Oberbauerschaft  2 : 0 (1 : 0)


Wullbrandt trifft

Eine irre Ausgangslage: Frotheim und Blasheim punktgleich am Tabellenende. Mit zwei Punkten Vorsprung davor Lübbecke. Und irgendwie war klar, dass Blasheim – mit der vermeintlich schwersten Aufgabe gegen den Drittplatzierten Vehlage – gewinnen würde. Lübbecke musste gegen zum Derby gegen Gehlenbeck ran. Und per Smartphone waren viele der etwa 170 Zuschauer durchweg über die Zwischenstände informiert.
In den ersten zehn Spielminuten näherten sich die Frotheimer einmal und die Oberbauerschafter zweimal dem gegnerischen Gehäuse. Im Gegensatz zum Schnathorst-Spiel nutzte der VfL seine erste dicke Chance. Nach gelungener Kombination netzte Tim Wullbrandt ein.
Danach neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken. Die mit Planwagen über den Berg gekommenen Gäste hatten in der 31. eine Möglichkeit (Kevin Spilker hielt). Fast im Gegenzug hatte der A-Jugendliche Leon Griese die Hundertprozentige auf dem Fuß, schoss jedoch knapp am Kasten vorbei. Das hätte es sein müssen. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit bettelte der schwächer werdende VfL um das Gegentor, welches jedoch nicht fiel.

BWO besser


Im zweiten Spielabschnitt zeigte BWO, dass man sich nicht mit dem 0:1 anfreunden wollte. Die Gäste bestimmten das Spiel, wobei ihnen zunächst die Torgelegenheiten fehlten. Die stellten sich dann in der 65. (Christoph Meyhoff rettete auf der Linie) und in der 69. Minute ein. Mit Einsatz, Glück und Geschick überstand der VfL die beste Phase der selbst ernannten „Macht vom Wiehen“.
Die dickste Chance der zweiten Halbzeit hatte jedoch Jan Nentwich, der aus kürzester Distanz den Ball nicht im BWO-Gehäuse unterbringen konnte. Das war der Aufgalopp für eine spannende Schlussphase, in der das Spiel auf des Messers Schneide stand und in der es Chancen auf beiden Seiten gab. Der VfL hatte das bessere Ende für sich, als Youngster Griese in der 83. Minute den Sack zumachte.

Unter dem Strich ein nicht unverdienter Sieg für den VfL, der die besseren Chancen für sich verbuchen konnte und leidenschaftlich verteidigte. Kompliment an die Gäste, die sich reinknieten und zu keiner Zeit den Eindruck erweckten, die Punkte abzuschenken.
Zeitgleich siegte Blasheim, Lübbecke ergatterte einen Punkt gegen Gehlenbeck. Das bedeutet eine Dreierrelegation, die für den VfL und vermutlich auch für die Kreisliga A ein Novum sein dürfte.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Nils Pferner, Tobias Borchert, Malte Riechmann (69. Janes Hußmann), Philip Bünemann, Christoph Meyhoff, Sebastian Breuer, Tim Wullbrandt, Janik Schütte (50. Jan Nentwich), Leon Griese (88. Andreas Szimansky), Cerryg Forward

BW Oberbauerschaft:
Daniel Kruse, Mirko Riemer, Dominik Riemer, Maik Struckmeier, Michael Büker, Dario Seuthe, Kevin Wölfer, Sven Oevermann, Tim Tödtmann, Patrick Brosend, Julian Bönker (58. Steffen Hahn)

Tore:
1 : 0  Wullbrandt (11.), 2 : 0  Griese (83.)

 

2017_05_28 - VfL-BWO

Schiedsrichter entscheidet zugunsten von Blasheim

Relegationsspiel (5.6.2017): VfL Frotheim – BSC Blasheim  0 : 1 (0 : 0)


VfL im Glück

Der Rahmen: hochsommerliche Temperaturen in Lübbecke, ca. 450 Zuschauer, Blasheim gewann drei Tage zuvor das erste Relegationsspiel gegen den FC Lübbecke mit 3:1
Die Begegnung war von hoher Nervosität, vielleicht sogar Angst vor einem Gegentor, geprägt, sodass sich ein aus Zuschauersicht eher zähes Spiel entwickelte. In diesem jedoch muss man ein Chancenplus zugunsten des BSC im ersten Abschnitt verzeichnen. Ein Kopfball (5.) geht knapp drüber, in der 15. rettet Cerryg Forward auf der Linie, kurz vor der Halbzeit landet ein Blasheimer Kopfball am Pfosten. Frotheim fand vorne überhaupt nicht statt, dennoch begegnete man sich auf Augenhöhe.

Elfmetergeschenk entscheidet

In der zweiten Halbzeit setzte Frotheim dann die eine oder andere Duftmarke in der Offensive. Zwei Kopfbälle von Cerryg Forward und Bastian Pott fanden jedoch ebenso wenig ihr Ziel wie zwei Freistöße von Christoph Meyhoff. Blasheim setzte seinerseits einen Freistoß knapp neben den Pfosten. Die dickste VfL-Chance vergab Tim Wullbrandt nach dem einzigen konstruktiven Spielzug (80.). In der 85. schenkte der Schiedsrichter dem BSC einen Elfmeter; Bastian Pott soll den Ball mit der Hand gespielt haben – eine krasse Fehlentscheidung. Blasheim traf zum 1:0-Endstand und durfte sich nach dem Spiel über den Nicht-Abstieg freuen.

Über 90 Minuten gesehen geht der Sieg für Blasheim in Ordnung, da der VfL vorne kaum etwas zuwege brachte. Der VfL wahrt trotz der Niederlage seine Chance auf den Klassenerhalt, wird sich aber deutlich steigern müssen, um gegen den FCL bestehen zu können.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Nils Pferner, Tobias Borchert, Malte Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Bastian Pott, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Leon Griese (70. Dennis Brandenburg), Cerryg Forward

BSC Blasheim:
Steffen Görl, Phil Langner, Nils Reinköster, Sascha Langner, Tom-Frederic Borchard (84. Ewald Gretschmann), Rico Heuchel (83. Benedikt Feldmann), Henning Kirchner (79. Mattis Rottmann), Christian Kessler, Felix Kammann, Ernst Vincent Lückingsmeyer

Tor:
0 : 1  Kammann (86. HE)

 

Blases Schuss ins Glück

Kreisliga A: FC Lübbecke schafft durch einen 2:1 (1:1)-Sieg gegen den VfL Frotheim vor der beeindruckenden Kulisse von 700 Zuschauern den Klassenerhalt


Große Erleichterung und Riesenjubel auf der einen, tiefe Enttäuschung auf der anderen Seite. Der FC Lübbecke hat gestern Abend durch einen 2:1 (1:1)-Sieg gegen den VfL Frotheim den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga A geschafft. Den entscheidenden Treffer markierte das Lübbecker Urgestein Sascha Blase, der in der 80. Minute mit einem Distanzschuss erfolgreich war.

Als Schiedsrichter Jörg Uphoff um 21.17 Uhr die Partie abpfiff, stand selbstverständlich Sascha Blase im Mittelpunkt der der Lübbecker Jubel-Arien. „Das fühlt sich natürlich gut an. Es ist letztlich egal, wer die Tore schießt. Aber so haben wir eine bescheidene Saison noch retten können“, freute sich Blase. Sein Trainer Tasso Keller zeigte sich „stolz auf die Leistung in der zweiten Halbzeit, in der wir uns den Sieg verdient haben“.
Unter dem Strich ging der Lübbecker Sieg auch in Ordnung, weil die personell gut aufgestellte Mannschaft Tasso Kellers in der zweiten Halbzeit mehr investierte und die besseren Einschussmöglichkeiten hatte.
Die Partie begann jedoch mit einer Riesenmöglichkeit des Frotheimers Tim Wullbrandt, der frei stehend am FCL-Gehäuse vorbeischoss (2.). Der FCL kam nur schwerlich in die Partie, so dass die Führung der Mannschaft Florian Haases verdient war: in der 21. Minute setzte sich malte Riechmann auf der rechten Seite geschickt durch und markierte das 1:0. Leon Griese hätte kurz darauf das 2:0 markieren können, scheiterte aber ganz alleine vor Michael Hopfauf. Quasi aus dem Nichts fiel der Lübbecker Ausgleichstreffer, als Michael Swierczewski nach einem Flugball über 40 Meter am schnellsten schaltete und mit gütiger Unterstützung des Frotheimer Torhüters Kevin Spilker zum 1:1 per Kopf erfolgreich war. Die Frotheimer meldeten sich durch Tim Wullbrandt, doch er scheiterte an Michael Hopfauf (38.).

Als kurz nach dem Wechsel erneut Wullbrandt in dem FCL-Schlussmann seinen Meister fand, übernahmen die Schützlinge Tasso Kellers das Kommando. Die Frotheimer mussten zudem den verletzungsbedingten Ausfall des erst zur Pause eingewechselten Sebastian Bollmeiers hinnehmen, der nach einem Sprint wieder Probleme am Oberschenkel hatte. Die Lübbecker – angetrieben von dem sehr gut auftrumpfenden Adam Szych – waren anschließend die dominierende Mannschaft. Zunächst scheiterte Salomon Bonilla an dem gut reagierenden Kevin Spilker (58.), dann zirkelte Philipp Knappmeyer einen Freistoß knapp vorbei (60.).


Und dann kam die alles entscheidende Szene in der 81. Minute: der eingewechselte Daniel Dischinger legte den Ball an der Strafraumgrenze auf Sascha Blase, der mit einem platzierten Distanzschuss mit seinem Treffer für die Entscheidung sorgte. Frotheim versuchte anschließend noch Druck zu entwickeln, war aber im Spiel nach vorne zu harmlos. Nur in der Nachspielzeit visierte der VfL nach einem Eckball per Kopf den Pfosten an – kurz danach war der Abstieg besiegelt.

Quelle: Neue Westfälische, 9.6.2017

 

VfL Frotheim: Spilker, Borchert, Riechmann, Bünemann, Nentwig (46. Bollmeier, 68. Brandenburg), Meyhoff, Schütte, Breuer, Wullbrandt, Griese, Forward.

FC Lübbecke:
Hopfauf, Heuer, Fares, Yildirim (62. Blase), Swierczewski, Sonnenberg (60. Redekopp), Knappmeyer, Burkert, Halili, Szych, Bonilla (70. Dischinger).

Tore:
1:0 (21.) Malte Riechmann, 1:1 (31.) Michael Swierczewski, 2:1 (81.) Sascha Blase

 

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