FB1 TT TU AER

1

FC Pr. Espelkamp II

0

0

2

VfL Frotheim

0

0

3

BSC Blasheim

0

0

4

HSC Alswede

0

0

5

SSV Pr. Ströhen

0

0

6

BW Oberbauerschaft

0

0

7

SV Börninghausen

0

0

8

SV Schnathorst

0

0

9

Union Varl

0

0

10

SuS Holzhausen

0

0

11

TuRa Espelkamp

0

0

12

E. Tonnenheide

0

0

13

TuS Gehlenbeck

0

0

14

TuS Stemwede

0

0

15

TuS Tengern II

0

0

16

VfB Fabbenstedt

0

0

 

VfL Frotheim I - Kreisliga B Lübbecke - Spielberichte

Solide-souveräner Auftakt

1. Spieltag (13.8.2017): TuRa Espelkamp II – VfL Frotheim   0 : 6 (0 : 0)


Frotheim dominiert

Obwohl noch reichlich Sand im Getriebe war, machte der VfL bei TuRas Zweitvertretung von Anfang an das Spiel. Allerdings wurden mehrere Großchancen nicht genutzt, meist scheiterte man am guten Keeper Pauls. Die beste Möglichkeit hatte Nils „Kutscher“ Pferner, der kurz vor der Halbzeit aus kürzester Distanz am rechten Torpfosten vorbei schoss. Zudem verweigerte der Unparteiische Marvin Stierle und Sebastian Bollmeier zwei glasklare Elfmeter. Folgerichtig ging es torlos in die Kabine.

VfL macht das halbe Dutzend voll

Nachdem Marvin Stierle eine weitere Chance vertan hatte, waren es die Gastgeber, die zum ersten Mal gefährlich vor Kevin Spilkers Kasten auftauchten. Den Torabschluss lenkte Frotheims Keeper an den Außenpfosten. Im Gegenzug dann das überfällige 1:0 durch Spielertrainer Christoph Meyhoff. Aus kurzer Distanz schob er überlegt ein. Im weiteren Verlauf erhöhten Tim Wullbrandt (2), Sebastian Bollmeier sowie wiederum Meyhoff (2) gegen inzwischen überforderte TuRaner.

Eine solide und engagierte Leistung wurde mit einem 6:0 belohnt, das durchaus höher hätte ausfallen können.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle, Richard Wittemeier, Cerryg Forward
Eingewechselt: Tim Wullbrandt, Leon Griese, Marvin Straube

TuRa Espelkamp II:
Stephan Pauls, Tobias Regier, Sami Khaled, Pascal Kummer, Michael Thiessen, Richard Reimer, Abdulla Sarwari, Lukas Hübner, Anton Plett, Friedrich Lechner, Ron Petkau
Eingewechselt: Manuel Gossen, Pascal Peper, Ibrahim Arabi

Tore:
0 : 1  Meyhoff (48.), 0 : 2  Wullbrandt (52.), 0 : 3  Bollmeier (55.), 0 : 4  Wullbrandt (63.), 0 : 5  Meyhoff (66.), 0 : 6  Meyhoff (84.)

 

2017_08_13 - TuRa2-VfL

VfL erhält einen Dämpfer

2. Spieltag (20.8.2017): VfL Frotheim – FC Oppenwehe   1 : 1 (0 : 0)


FCO igelt sich ein

Der VfL übernahm von Beginn an die Spielkontrolle. Allerdings sprangen aus dem klaren Ballbesitzvorteil kaum Torchancen heraus, da die Nordkreisler ab 10m hinter der Mittellinie Zement anrührten. Fünfzehn Minuten vor dem Pausenpfiff hatte der FCO seine einzige Offensivszene, die Kevin Spilker im 1:1-Duell entschärfen musste. Frotheim war allerdings nur über Freistoßflanken gefährlich, und da den Gastgebern zu wenig einfiel, ging es wie schon in der Vorwoche torlos in die Kabine.

VfL nutzt seine Möglichkeiten nicht – zweimal Aluminium

Frotheim verschlief zunächst den Auftakt; wie aus dem Nichts schaffte FCO mit seiner zweiten und letzten Torchance des Spiels das 1:0, eine Kopfballbogenlampe von Haver.
Es dauerte einige Minuten, bis die Grünen sich fingen. Zunächst traf der eingewechselte Bollmeier aus kurzer Distanz nur die Latte. Kurz danach brach Danny Nitschke den Torfluch, indem er per Linksschlenzer aus 18m Torwart Schlottmann überwand.
Im Anschluss daran gelang es Frotheim nicht, den überfälligen Führungstreffer zu erzielen. Zweimal Tim Wullbrandt (einmal wiederum nur die Latte) und zweimal Bollmeier konnten ihre Hundertprozentigen nicht im wie vernagelten FCO-Tor unterbringen, sodass sich die Nordkreisler über einen schmeichelhaften Punkt freuen durften. Kurz vor Schluss erhielt der rüde gegen Philip Bünemann einsteigende Langemann noch den roten Karton.

Frotheim gelang es einfach nicht, aus der völligen Überlegenheit Kapital in Form von drei Punkten zu schlagen. Die erste Halbzeit wurde offensiv nahezu verschlafen, in der zweiten der Punch nicht gesetzt, sodass man mit langen Gesichtern das Spielfeld verließ.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Marvin Straube, Danny Nitschke, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Leon Griese, Cerryg Forward
Eingewechselt: Dennis Brandenburg, Sebastian Bollmeier, Sebastian Breuer

FC Oppenwehe:
Marcel Schlottmann, Maik Rehburg, Marius Schillak, Oliver Nolte, Kawthaman Chandramohan, Thomas Langemann, Daniel Büttemeier, Kai-Frederik Engel, Jan Bollhorst, Christoph Meyer, Michael Haver
Eingewechselt: Maik Riesmeier

Tore:
0 : 1  Haver (46.), 1 : 1  Nitschke (56.)

Besondere Vorkommnisse:
rote Karte gegen Langemann wegen groben Foulsiels (90.+3)

 

2017_08_20 - VfL-FCO

Bollmeiers Torfestspiele

3. Spieltag (27.8.2017): OTSV Pr. Oldendorf – VfL Frotheim   1 : 5 (1 : 0)


OTSV mit Blitzstart, VfL vergeigt beste Gelegenheiten

Einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung nutzte der Gastgeber gleich für das 1:0. Nur wenige Minuten später landete Philip Bünemanns Freistoß an der Unterkante der Latte; einige Frotheimer schrien stumm nach dem Videobeweis…
Die Oldendorfer gingen den VfL bis Mitte der ersten Halbzeit früh an, insgesamt war das Spiel zunächst ausgeglichen. Mit zunehmender Dauer wurde Frotheim jedoch stärker, besonders die letzten Minuten vor der Pause hatten es in sich. In der 42. Minute vergab Oldendorf seine zweite Torchance. Auf der anderen Seite hätte Sebastian Bollmeier zwischen der 43. und 45. Minute gleich dreimal treffen können, wenn nicht müssen. Mit einem schmeichelhaften 1:0 ging es in die Halbzeit.

Bollmeiers Viererpack

Offensichtlich hatte Oldendorf bei hochsommerlichen Temperaturen viel Kraft gelassen, sodass der VfL bei Ballbesitz fast durchgehend gefährlich wurde. Eine Flut an Torgelegenheiten war die Folge. Bollmeiers Treffer zum 1:1 war dementsprechend überfällig und brach den Bann vergebener Möglichkeiten. Ein Frotheimer Bilderbuchangriff brachte das 2:1. Danach hätte Oldendorf aus dem Nichts durch einen strammen Freistoß des Ex-Frotheimers Willi Olfert fast den Ausgleich erzielt, während auf der Gegenseite Bollmeier und Danny Nitschke vergaben. Die nächsten beiden Torgelegenheiten saßen dann aber, beide Male traf wiederum Bollmeier, den der Gastgeber nicht in den Griff bekam. Beim 4:1 überlupfte er zunächst Keeper Nobbe, das Spielgerät tropfte an die Latte, den Nachschuss stocherte Bollmeier in den Kasten.
Das 5:1 war Youngster Malte Riechmann vorbehalten, der einen mustergültigen Angriff kaltschnäuzig vollendete.

Der VfL gewann dank einer starken Lauf- und einer ordentlichen spielerischen Leistung auch in der Höhe verdient.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Sebastian Bollmeier, Marvin Stierle, Richard Wittemeier
Eingewechselt: Dennis Brandenburg, Danny Nitschke

OTSV Pr. Oldendorf:
Piet Nobbe, Rudi Olfert, Gennadi Wiens, Fabian Barlach, Niels Hannemann, Ritchie Wilhelmy, Eike Wilmsmeyer, Andy Tiemann, Daniel Schröder, Willi Olfert, Rene Feder
Eingewechselt: Thomas Usinger, Pascal Meyer

Tore:
1 : 0  Feder (3.), 1 : 1  Bollmeier (49.), 1 : 2  Bollmeier (55.), 1 : 3  Bollmeier (72.), 1 : 4  Bollmeier (76.), 1 : 5  M. Riechmann (89.)


 

2017_08_27 - OTSV-VfL2

Arbeitssieg

4. Spieltag (31.8.2017): VfL Frotheim – TuS Levern   2 : 1 (1 : 1)


Frotheim erneut in Rückstand

Im ersten Abschnitt begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Levern hielt gegen den A-Liga-Absteiger gut mit, ging gar durch den Ex-Tengeraner Marius Helmich in Führung (30.). Diese währte allerdings nicht lange, da Spielertrainer Christoph Meyhoff per Flachschuss aus 18m erfolgreich war (32.).

Hartes Stück Arbeit

In Durchgang zwei war der VfL die tonangebende Mannschaft, hatte aber gegen leidenschaftlich verteidigende Nordkreisler Probleme, zu klaren Chancen zu kommen. Einige ergaben sich dann aber doch; eine davon nutzte wiederum Meyhoff mit einem Kunstschuss – der Ball fiel wie ein Stein hinter Leverns Heitbrink ins Netz – zur verdienten Führung. Da Levern in den zweiten 45 Minuten keine einzige Torchance hatte, blieb es beim knappen Sieg.

Levern, mit vielen guten Kickern ausgestattet, zeigte dem VfL, dass einem auch in der Kreisliga B nichts geschenkt wird. Letztlich hatte der VfL aber mehr Meter gemacht, mehr Torchancen kreiert und mehr für’s Spiel getan.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Malte Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Danny Nitschke, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Cerryg Forward
Eingewechselt: Nils Pferner, Marvin Straube, Dennis Brandenburg

TuS Levern:
Alexander Heitbrink, Christoph Kollweier, Daniel Meyer, Tobias Ahler, Nils Langelahn, Marius Helmich, Gökhan Gören, Moritz Helmich, Lars Langenberg, Simon Melcher, Yann Pol Guennoc
Eingewechselt: Sven Langelahn, Jan-Chris Holle, Tobias Westerkamp

Tore:
0 : 1  Helmich (30.), 1 : 1  Meyhoff (32.), 2 : 1  Meyhoff (77.)
 

2017_08_31 - VfL-Levern1

Souveräne Vorstellung

5. Spieltag (10.9.2017): TuS Tengern III – VfL Frotheim   0 : 4 (0 : 1)


Konzentrierte Vorstellung

Nach recht ausgeglichenem Beginn wurde der VfL nach 18 Minuten erstmalig gefährlich. Sebastian Bollmeier schoss knapp am linken Torpfosten vorbei. Die Tengeraner waren hinten gut organisiert, vorne allerdings harmlos. Mitte der ersten Halbzeit wurde Frotheim besser. In der 30. Minute prüfte Bollmeier Tengerns Keeper mit einem Distanzschuss, in der 32. verfehlte ein Kopfball von Tobias Borchert sein Ziel. In der 36. überwand Marvin Stierle seinen Torfluch und traf per Flachschuss zur verdienten Führung.

VfL dominiert

Die Dominanz des VfL wurde mit zunehmender Spieldauer größer. Eine Reihe von Torchancen war die Folge. Abermals Stierle erhöhte auf 2:0. Bollmeier traf nach einem Meyhoff-Pass in die Schnittstelle zum 3:0. Dennis Brandenburg nutzte ein Missverständnis zwischen Keeper und zwei Verteidigern zum Endstand.

Der VfL siegte auch in der Höhe gegen einen guten B-Ligisten verdient, denn man zeigte eine konzentrierte und engagierte Vorstellung über fast 90 Minuten. Bei konsequenterer Ausnutzung der Torchancen hätte der Sieg deutlich höher ausfallen können.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Nils Pferner, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann
Eingewechselt: Cerryg Forward, Danny Nitschke, Dennis Brandenburg

TuS Tengern III:
Marcel Haack, Cedric Schillak, Marcel Nuyken, Stefan Hamel, Henrik Jirmann, Rene Schuster, Jonas Schnake, Timo Gerfen, Sascha Nuhanovic, Daniel Watermann, Axel Meier
Eingewechselt: Julian Granzow, Sascha Knicker, Oliver Lückl

Tore:
0 : 1  Stierle (36.), 0 : 2  Stierle (50.), 0 : 3  Bollmeier (62.), 0 : 4  Brandenburg (69.)

 

2017_09_10 - TengernIII-VfL

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VfL Frotheim I

Glatter Sieg in schwachem Spiel

6. Spieltag (17.9.2017): VfL Frotheim – SV Hüllhorst-Oberb.   3 : 0 (1 : 0)


Furioser Auftakt

Das Interessanteste an der ersten Halbzeit waren die ersten acht Minuten, nach denen es schon 2:2 hätte stehen können. Danach verflachte das Spiel. Der VfL machte das Spiel, SVHO lauerte auf Konter. Es dauerte allerdings bis zur 24. Minute, ehe Frotheim wieder zwingender wurde. Hüllhorsts Keeper Moser entschärfte einen gefährlichen Distanzschuss von Philip Bünemann. Wenige Minuten später war er allerdings machtlos, als Marvin Stierle nach einer Ecke zur verdienten Führung traf. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Sebastian Bollmeier noch knapp mit einem Kopfball.

Der Himmel öffnet seine Schleusen

Pünktlich zum Wiederanpfiff begann es, sich einzuregnen. Damit kam der Gast zunächst besser klar; Frotheims Defensive wackelte einige Male bedenklich. Ein abgefälschter Schuss landete am Außenpfosten der Hausherren (52.). Nur zwei Minuten später musste Kevin Spilker in höchster Not klären. Nachdem Bollmeier zwei weitere dicke Chancen vergeben hatte, unterbrach der Schiedsrichter die Partie wegen eines Gewitters. Nach einer guten Viertelstunde ging es weiter, und der VfL kam etwas entschlossener aus der Zwangspause. Zunächst traf Malte Riechmann nur den Pfosten, den Nachschuss verwertete Dennis Brandenburg zum 2:0. Kurz darauf stellte Bollmeier den letztlich ungefährdeten Endstand her.

Trotz einer über weite Strecken mäßigen Frotheimer Leistung gelang ein glatter und verdienter Sieg gegen eine sehr junge Hüllhorster Mannschaft.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Nils Pferner, Philip Bünemann, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Sebastian Bollmeier, Malte Riechmann, Marvin Stierle
Eingewechselt: Danny Nitschke, Dennis Brandenburg

SV Hüllhorst-Oberbauerschaft:
Witali Moser, Janis Sonnenberg, Lutz Maschmeier, Dennis Sämrau, Qjaram Zhirki Ialilyan, Cristian Pap, Herbert Stepnoj, Dominik Rautenberg, Maximo Peselmann, Ole Schnepel, Jan Huchzermeier

Tore:
1 : 0  Stierle (28.), 2 : 0  Brandenburg (67.), 3 : 0  Bollmeier (76.)

 

2017_09_17_VfL-SVHO (2)

Zweiter Warnschuss: VfL kommt mit blauem Auge davon

7. Spieltag (24.9.2017): TuSpo Rahden – VfL Frotheim   0 : 2 (0 : 1)


Forwards Kopfballtreffer

Auf schwerem Geläuf neutralisierten sich beide Teams zunächst. Frotheim nutzte seine zweite Torgelegenheit zum ersten Treffer. Cerryg Forward verwertete eine Freistoßflanke Philip Bünemanns per Kopf zur Führung. Nur wenige Minuten später hätte Rahden beinahe ausgeglichen. Ein Kopfball sprang vom Innenpfosten heraus.

VfL graupt sich durch die zweite Halbzeit

Die Rahdener hatten ihre beste Phase (und die Frotheimer ihre schwächste) in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff. Da kamen die Grünen kaum vernünftig aus der eigenen Hälfte heraus. Rahden hätte durch einen satten Distanzschuss, den Kevin Spilker mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte, fast ausgeglichen.
Ab der 60. Minuten berappelte sich der Tabellenzweite dann aber, ohne dabei wirklich zu glänzen. Jedoch hätte man den Sack jetzt ganz zumachen können. Mehrere Hochkaräter wurden vergeben, mehrfach konnte sich Rahdens Keeper im 1:1-Duell auszeichnen – oder es wurde schlichtweg kläglich vergeben. Nach einem Lattenkopfball von Forward war es Sebastian Bollmeier vorbehalten, für klare Verhältnisse zu sorgen. Dies stellte den Endstand dar.

Das Ergebnis geht zwar in Ordnung, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der VfL seine miserabelste Saisonleistung aufs Parkett gelegt und Rahden über weite Strecken gut dagegen gehalten hat. Wenn es ganz dumm läuft, verliert man in solchen Spielen auch schon mal Punkte.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Cerryg Forward, Nils Pferner, Sebastian Breuer, Philip Bünemann, Danny Nitschke, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Tim Wullbrandt, Sebastian Bollmeier

Eingewechselt: Dennis Brandenburg, Tobias Borchert

TuSpo Rahden: Y
annick Wegehöft, Jannik Wiegmann, Erik Peper, Felix Vehlber, Kastriot Zhushi, Lennart Jakob Neuhäuser, Sebastian Hagemann, Sanasar Harutyunyan, Martin Zulewski, Matthias Pätkau, Alex Pfaffengut

Eingewechselt: Florian Martlage

Tore:
0 : 1  Forward (15.), 0 : 2  Bollmeier (70.)
 

2017_09_25 - Rahden-VfL

Ungleiches Duell

8. Spieltag (28.9.2017): VfL Frotheim – SV Schnathorst II   7 : 1 (6 : 0)


Tendenz zur Selbstzerstörung

Gegen überforderte Schnathorster sahen die wenigen Zuschauer eine knackige erste Hälfte. Philip Bünemanns Elfmetertor war der Dosenöffner (16.). Danach erwies sich die Gästeabwehr nicht nur als wackelig, sondern auch mit der starken Neigung, ins eigene Tor zu treffen. Gleich mehrere skurrile Klärungsversuche stellten dicke Torchancen für den VfL dar und brachten den eigenen Keeper mehrfach in die Bredouille. Glück für Schnathorst, dass in dieser Phase nur einer der Klärungsversuche im eigenen Tor landete. Für die weiteren Treffer sorgten je zweimal Sebastian Bollmeier und Tim Wullbrandt. Mit den sechs Gegentreffern waren die Gäste noch gut bedient.

VfL schaltet zurück

Die Trainer rotierten nun und das Team schaltete zwei Gänge zurück. Das gab den Schnathorstern die Gelegenheit, sich zu fangen. Hinten stand man nun etwas geordneter, vorne gelang der Ehrentreffer (57.). In einer insgesamt schwachen zweiten Hälfte brauchte der VfL dann eine Reihe an Torchancen, ehe Goalgetter Bollmeier mit seinem dritten Tor des Tages den Endstand herstellte.

Eine richtig gute und eine schwache Halbzeit reichten zu einem lockeren Sieg gegen eine überforderte Reservemannschaft.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Finn Döding, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Marvin Straube, Danny Nitschke, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann
Eingewechselt: Sebastian Breuer, Dennis Brandenburg

SV Schnathorst II:
Rene Rösche, Marek Sommer, Felix Zimmermann, Andreas Abrams, Peter Grüning, Jan Niklas Weske, Marvin Held, Cem Akyol, Florian Weber, Raphael Wedel, Daniel Riegmann
Eingewechselt: Lukas Steinmann, Jan-Marvin Barlage, Frederik Fuchs

Tore:
1 : 0  Bünemann (16. FE), 2 : 0  Sommer (21. ET), 3 : 0  Bollmeier (31.), 4 : 0  Wullbrandt (32.), 5 : 0 (33.), 6 : 0  Bollmeier (42.), 6 : 1  Weber (57.), 7 : 1  Bollmeier (83.)

 

Wittemeier ins Krankenhaus

16. Spieltag (12.10.2017): VfL Frotheim – TuRa Espelkamp II   3 : 0 (1 : 0)


Frühe Führung

Das vorgezogene Rückspiel gegen TuRa Espelkamp II (Hinspiel: 6:0) war die erste Begegnung nach zwei Wochen Pause. Lediglich 50 Zuschauer hatten sich in der Sandhasenarena eingefunden. Sie sollten einen vernünftigen Arbeitssieg ihrer Frotheimer sehen.
Die Partie hatte kaum begonnen, da führte der VfL bereits mit 1:0. Tim Wullbrandt wurde im Strafraum unsanft gestoppt, den fälligen Elfmeter verwandelte Spielertrainer Christoph Meyhoff (3.).
Die TuRaner agierten deutlich sortierter, konditionsstärker und griffiger als noch am ersten Spieltag. Dementsprechend hatte der VfL Mühe, Lücken in der vielbeinigen Gästeabwehr zu finden. Umgekehrt war von TuRa in der Offensive überhaupt nichts zu sehen. Die Folge war ein über weite Strecken einigermaßen zäher Kick, der sich weitgehend zwischen Mittellinie und Espelkamper Sechzehner abspielte. Ab und an tat sich dann doch eine Lücke auf (17. Hereingabe von Richard Wittemeier, 23. Bastian Pott vergibt frei vor dem Kasten, 32. Sebastian Bollmeier schießt aus spitzem Winkel knapp übers Tor), doch die Möglichkeiten blieben ungenutzt.

Wittemeier mit Fraktur

Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Frotheimer in der Offensive schwer. Die Defensive wackelte allerdings nicht: TuRas einzig nennenswerter Vorstoß wurde von Cerryg Forward per Foulspiel unterbunden, der Freistoß landete in der zweiten Etage.
Unschöner Höhepunkt der Partie war die schwere Verletzung von Richard Wittemeier, der nach einem Kopfball unglücklich auf den eigenen Arm fiel – gebrochen. Er musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden.
Fußball wurde trotzdem weiter gespielt: Die Torchancen für den VfL häuften sich erst in der letzten Viertelstunde, als die Gegenwehr der Gäste erlahmte. Wiederum Pott (68.), Tobias Borchert per Ecke (70. Torwart lenkt drüber) und Meyhoff (85. Pfosten) schafften keinen weiteren Treffer. Dafür traf Goalgetter Bollmeier in der 76. per Linksschuss und in der letzten Spielminute staubte er zum Endstand ab.

Eine solide, konzentrierte Leistung gegen deutlich verbesserte TuRaner sorgte für einen glatten und ungefährdeten Sieg. Auch gegen eine Reservemannschaft, die immerhin fast drei Tore im Schnitt schießt, muss man erst einmal die Null halten.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Bastian Pott, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Dennis Brandenburg
Eingewechselt: Danny Nitschke, Cerryg Forward

TuRa Espelkamp II:
Yannik Thie, Tobias Regier, Manuel Gossen, Lukas Hübner, Ewald Bitter, Michael Thiessen, Richard Reimer, Erwin Reimer, Anton Plett, Daniel Reimer, Dennis Teichrib
Eingewechselt: Pascal Peper, Andreas Fast

Tore:
1 : 0  Meyhoff (3. FE), 2 : 0  Bollmeier (76.), 3 : 0  Bollmeier (90.)
 

2017_10_12 - VfL-TuRa2_Brandenburg

Stierle mit 40m-Tor

10. Spieltag (15.10.2017): BSC Blasheim II – VfL Frotheim   0 : 5 (0 : 3)


Spiel nach 20 Minuten entschieden

Bei sonnigen Oktobertemperaturen entwickelte sich eine sehr einseitige Begegnung. Der VfL tat sich zunächst schwer, weil der Tabellenletzte tief hinten drin stand. Doch bereits im ersten Spielquartal war die Wiese gemäht. Tim Wullbrandt (13.), Sebastian Bollmeier (14.) und Tobias „Sido“ Borchert per direktem Freistoß (17.) stellten die Weichen auf Sieg.
Im weiteren Verlauf hätte Frotheim noch weiter davon ziehen können, während Blasheims Reserve mit einem knackigen Freistoß kurz vor der Halbzeit fast noch den Anschlusstreffer geschafft hätte.

Viel Leerlauf

Weite Teile der zweiten Halbzeit plätscherten vor sich hin, ehe Wullbrandt sein zweiter Treffer gelang. Das Tor des Tages war Marvin Stierle vorbehalten. Er traf aus ca. 40 Metern über den weit vor dem Kasten stehenden Blasheimer Keeper hinweg zum Endstand. Auch danach hatte der VfL mehrfach die Möglichkeit, noch zu erhöhen. Wie in der ersten Halbzeit hatte Blasheim die letzte Torchance, die jedoch knapp vergeben wurde.

Nach einer abermals seriös-soliden, aber sicher nicht berauschenden Vorstellung konnte der VfL die Tabellenführung erstmals festigen, weil die Konkurrenz patzte.


 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Cerryg Forward, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Malte Riechmann, Danny Nitschke, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt
Eingewechselt: Janes Hußmann, Marvin Stierle, Leon Griese

BSC Blasheim II:
Tim Westerhold, Mirco Goroncy, Frederic Haake, Florian Bernotat, Tobias Koop, Leon Koring, Easid Allahib, Markus Berger, Robin Heuchel, Matthis Vögeding, Malte Homann
Eingewechselt: Lukas Siebe, Tilman Werdin

Tore:
0 : 1  Wullbrandt (13.), 0 : 2  Bollmeier (14.), 0 : 3  Borchert (18.), 0 : 4  Wullbrandt (63.), 0 : 5  Stierle (75.)

 

2017_10_15 - BSC2-VfL_1

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VfL Frotheim I

Kantersieg gegen Bezirksligareserve

11. Spieltag (22.10.2017): VfL Frotheim – TuS Dielingen II   7 : 0 (6 : 0)


Frühe Führung mit freundlicher Unterstützung

Bei nasskaltem Wetter und rutschigem Geläuf entwickelte sich wie schon in den Vorwochen Einbahnstraßenfußball Richtung gegnerisches Tor. Eine verunglückte Flanke von Cerryg Forward und ein Freistoß von Christoph Meyhoff bedeuteten eine beruhigende 2:0-Führung. Danach hatte der Gast aus dem Nordkreis zweimal die Möglichkeit, zum Anschlusstreffer zu gelangen, ansonsten spielte aber nur der VfL. Dementsprechend erhöhten Sebastian Bollmeier und zweimal der kurzfristig zum Stürmer umfunktionierte Janes Hußmann auf 5:0, ehe Meyhoff das halbe Dutzend vollmachte. Bei einigen Frotheimer Treffern gab der Fänger nicht die glücklichste Figur ab. Dementsprechend waren die Dielinger mit den sechs Gegentreffern noch gut bedient.

Gang zurück

Im zweiten Spielabschnitt schaltete Frotheim herunter, übertraf sich aber dennoch streckenweise im Auslassen von klarsten Tormöglichkeiten. Einzig der eingewechselte Dennis Brandenburg traf ein weiteres Mal gegen überforderte Dielinger.

Mit relativ einfachen Mitteln errang der VfL einen glatten Sieg, trifft aber am kommenden Donnerstag mit dem FC Oppenwehe auf ein ganz anderes Kaliber.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Cerryg Forward, Nils Pferner, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Bastian Pott, Christoph Meyhoff, Malte Riechmann, Janes Hußmann, Sebastian Bollmeier
Eingewechselt: Dennis Brandenburg, Danny Nitschke, Leon Griese

TuS Dielingen II:
Christopher Stone, Onur Gören, Emrah Göven, Marek Schröer, Marc Böhm, Sebastian Horstmann, Ricardo Carvalho da Costa, Faysal Tocu, Vedat Akti, Alexander Gress, Jorden Frank
Eingewechselt: Benjamin Rocho

Tore:
1 : 0  Forward (3.), 2 : 0  Meyhoff (6.), 3 : 0  Bollmeier, 4 : 0  Hußmann (35.), 5 : 0  Hußmann (38.), 6 : 0  Meyhoff, 7 : 0  Brandenburg (70.)

 

2017_10_22 - VfL-Dielingen

Frotheim siegt souverän

12. Spieltag (29.10.2017): Holsener SV – VfL Frotheim   0 : 3 (0 : 2)


Konsequente Chancenverwertung

Vor dem Gastspiel in Holsen war die Frotheimer Mannschaft gewarnt, weil die Truppe um Spielertrainer Kottmeier in jüngerer Vergangenheit ein Stolperstein für viele Mannschaften gewesen war. Zudem waren die Wind- und Platzverhältnisse milde ausgedrückt schwierig.
Die Mannschaft vom VfL wirkte sehr konzentriert und fokussiert. Hinten agierte man sehr sicher und vorne effektiv. So nutzte Nils „Kutscher“ Pferner in der 18. Minute den ersten Hochkaräter zur 1:0-Führung. Bollmeier (31.) stand dem in nichts nach und verwertete die zweite Großchance des Spiels, nach schöner Kombination über Griese, zur 2:0-Halbzeitführung.

Frotheim spielbestimmend

Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte Frotheim die Begegnung und spielte sich einige gute Chancen bzw. Halbchancen heraus. Eine davon nutzte Leon Griese (60.), der allein vor dem Keeper der Holsener auftauchte, diesen überlief und sicher ins leere Tor einschoss. Die Effektivität der ersten Halbzeit konnte im zweiten Abschnitt nicht aufrecht erhalten werden, so dass es am Ende bei einem sehr souveränen und verdienten 3:0 blieb.

Eine konzentrierte Vorstellung und ein verdienter 3:0-Erfolg steht am Ende des Tages zu Buche. Die Frotheimer Jungs beenden damit den Oktober mit vier Siegen aus vier Spielen und Keeper Spilker blieb bei allen Spielen ohne Gegentreffer.

(Christoph Meyhoff)
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Marvin Stierle, Malte Riechmann, Leon Griese, Cerryg Forward
Eingewechselt: Bastian Pott, Alexander Kasten

Holsener SV:
Kim-Patrick Ernstmeier, Björn Stremming, Patrick Bekemeier, Rene Ratzmann, Kristopher Susa, Niklas Schunke, Manuel Kottmeier, Nico Benner, Markus Wiermann, Jan Hendrik Meier, Tim Schwagmeier
Eingewechselt: Wail Jamo

Tore:
0 : 1  Pferner (18.), 0 : 2  Bollmeier (31.), 0 : 3 Griese (60.)

 

Und der nächste glatte Sieg

15. Spieltag (5.11.2017): VfL Frotheim – TuS Oppendorf   3 : 0 (2 : 0)

Viel Leerlauf

Aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse wurde auf dem kleinen Platz gespielt, was den engagiert verteidigenden Gästen aus dem Nordkreis entgegen kam.
Frotheim brauchte zehn Minuten, um in den Tritt zu kommen. Dann nutzte Sebastian Bollmeier einen Querschläger in der Oppendorfer Hintermannschaft zu einem Volleyschuss, den der viel beschäftigte Keeper Winkelmann nur abklatschen konnte. Janes Hußmann staubte zur Führung ab. In der 23. Minute sorge Bollmeier für das verdiente 2:0.
Ansonsten war Ligaalltag angesagt: Frotheim machte das Spiel, der Gegner, hier Aufsteiger Oppendorf, beschränkte sich auf die Marschroute „eng verteidigen und möglichst kontern“.

Bollmeier mit Tor des Tages


In den zweiten 45 Minuten bekam der Frotheimer Anhang wenig zu sehen, was die eiskalten Füße hätte erwärmen können. Oppendorf hatte zweimal die Gelegenheit, den Anschluss herzustellen, was jeweils verpasst wurde.
Ab der 60. Minute erlahmte die Gegenwehr der Gäste immer mehr, die ohne Auswechselspieler angereist waren, so dass die Defensive immer löchriger wurde. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten wurden bis auf eine Ausnahme nicht konsequent genutzt. Kurz vor Schluss gelang Bollmeier mit einem Strahl in den rechten Torwinkel das Tor des Tages zum Endstand.

Auch diese Pflichtaufgabe meisterte der VfL letztlich souverän und konzentriert. Die gute Leistung besteht vor allem darin, dies über Wochen aufs Parkett zu kriegen. Der tapfere Aufsteiger aus Oppendorf kam für einen Punktgewinn zu keiner Zeit in Frage.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Tim Wullbrandt, Malte Riechmann, Cerryg Forward
Eingewechselt: Bastian Pott, Dennis Brandenburg, Leon Griese

TuS Oppendorf:
Lutz Winkelmann, Viktor Boldt, Rene Möller, Thomas Priesmeier, Artur Lymar, Gjevat Menekshe, Eduard Schander, Steffen Tiemann, Tim Vogt, Stefan Barkhüser, Lucas Fortmann

Tore:
1 : 0  Hußmann (10.), 2 : 0  Bollmeier (23.), 3 : 0  Bollmeier (80.)
 

2017_11_05 - VfL-Oppendorf

Deutliche Niederlage im Spitzenspiel

14. Spieltag (12.11.2017): Pr. Espelkamp II – VfL Frotheim   4 : 1 (2 : 0)


Die erste Saisonniederlage kassiert, die Anzahl der Gegentore verdoppelt. Die Zahlen zum Spitzenspiel bei der Zweitvertretung des FC Preußen Espelkamp lesen sich alles andere als rosig. Doch es gab schon größere Katastrophen als den Mittags-Auftritt des VfL.

Meyhoffs vergebener Foulelfmeter

Die Gastgeber, verstärkt mit Spielern der Bezirksliga-Mannschaft, starteten enorm druckvoll in die Partie. Der VfL hatte erkennbare Schwierigkeiten, ein so hohes Spieltempo gab es in den letzten Wochen nicht. So musste der bärenstark haltende Kevin Spilker schon zu Beginn zwei Mal eingreifen. Erst nach 15 Minuten kam die Elf von Christoph Meyhoff und Florian Haase etwas besser in die Zweikämpfe. So setzte man selber zarte Nadelstiche in der Offensive, agierte insgesamt aber nicht mutig und entschlossen genug.
Trotzdem gab es zwei große Möglichkeiten zur in so einem Spiel wichtigen Führung. Zunächst schloss Bollmeier freistehend zu hastig ab, später vergab Meyhoff einen an Bollmeier verursachten Foulelfmeter.
Besser machten es die Adlerträger und nutzten ein Zuordnungsproblem in der Frotheimer Defensive zum 1:0. Kurz vor der Halbzeit vertendelten die Gäste den Ball im Aufbau, Espelkamp schaltete mustergültig um baute die Führung aus. Sascha Manske machte dann in der Nachspielzeit fast schon den Deckel drauf, vergab aber die letzte Großchance der intensiven ersten Halbzeit.

Preußen effektiver

Mit dem Gefühl, bei Weitem nicht chancenlos zu sein, nahmen sich die Grün-Weißen für den zweiten Durchgang viel vor. Und die ersten Minuten begannen viel versprechend. Mutiger, lautstärker und ballsicherer ging es Richtung Preußen-Tor. Doch das wurde vom überragenden Salin gehütet, der ein Wullbrink-Tor mit einem klasse Reflex verhinderte. Dann reichte ein langer Ball, um die fehlende Absicherung des VfL aufzudecken und die Partie mit dem 3:0 zu entscheiden.
Die Moral war nun gebrochen, Espelkamp drehte auf. Vor allem Spilker verhinderte zwischendurch ein drohendes Debakel. Vorne vergab man in Person von Pott, Bünemann und Riechmann weiter ordentliche bis gute Möglichkeiten. Immerhin reichte es noch zum Ehrentor durch Bollmeier.

Ein verdienter Sieg für eine bärenstarke Preußen-Mannschaft. Neben mehr Mut, den man sich als ungeschlagener Tabellenführer schon gewünscht hätte, fehlte schlichtweg auch das Abschluss- und Spielglück. Nutzte man zuletzt die ersten Tormöglichkeiten konsequent, konnte das wichtige Führungstor nicht erzielt werden. Ein Beinbruch ist die Niederlage nicht. Aber fürs Trainerteam eine konkrete To-Do-Liste für die nächsten Entwicklungsschritte.

(Christoph Meyhoff, Florian Haase)

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Christoph Meyhoff, Bastian Pott, Tim Wullbrandt, Malte Riechmann, Cerryg Forward
Eingewechselt: Janes Hußmann, Leon Griese

FC Pr. Espelkamp II:
Mahmut Salin, Kevin Herrmann, Daniel Fritz, Robert Wiens, Justus Maschmeier, Dominik Kapetschny, Niko Marcel Klosa, Ferhat Yagci, Nico Rehling, Malte Glatzel, Sascha Manske
Eingewechselt: Burak Öcal, Philipp Pollum, Richard Hermann

Tore:
1 : 0  Wiens (32.), 2 : 0  Yagci (44.), 3 : 0  Kapetschny (57.), 4 : 0  Yagci (69.), 4 : 1  Bollmeier (90.+1)

Besondere Vorkommnisse:
Meyhoff verschießt Elfmeter (25.)
 

Uninspirierter Auftritt gegen Abstiegskandidaten

9. Spieltag (22.3.2018): VfL Frotheim – TuS Gehlenbeck II   0 : 1 (0 : 1)


Fader Kick

Nachdem bereits Ende 2017 und auch im März 2018 zahlreiche Spieltage wegen der widrigen Wetter- und Platzverhältnisse ausgefallen waren, musste es ja mal losgehen. Wie viele andere Mannschaften konnte der VfL nur sehr eingeschränkt auf dem Feld trainieren; und dieses „Loch“ von viereinhalb spiellosen Monaten merkte man der Truppe deutlich an. Der weitere Rahmen passte ebenfalls zum Ergebnis: Mehrere verletzte Spieler, mieses Wetter, holpriges Geläuf, sehr wenige Zuschauer.

In der fünften Minute setzte die A-Liga-Reserve einen Kopfball knapp über das Tor. Und nur 180 Sekunden später zappelte der Ball im VfL-Tor, weil Frotheim sehr leidenschaftslos verteidigte. Niklas Grübner nutzte eine Unachtsamkeit zur Führung.
Danach entwickelte sich Einbahnstraßenfußball in Richtung des Gehlenbecker Tores, die sich während der restlichen 82 Minuten einigelten. Die Frotheimer kamen über gelungene Ansätze kaum hinaus, sodass es dem Gast leicht fiel, Schlimmeres zu verhindern.

Leichte Fortschritte

Im zweiten Spielabschnitt wurde es aus VfL-Sicht etwas besser, doch wirklich zwingend wurde man trotz 85% Ballbesitz selten. Der Schiedsrichter passte sich dem Niveau der Begegnung an und verweigerte Sebastian Bollmeier zwei glasklare Foulelfmeter (in der 72. Minute hätte auch Gehlenbeck einer zugesprochen werden müssen). Der Unparteiische blieb seiner Laissez-faire-Linie treu. In den letzten 20 Minuten verpassten Jan Nentwich, Malte Riechmann und Sebastian Bollmeier aus spitzem Winkel den Ausgleich. Der Gast hatte noch einen Lattenschuss zu verzeichnen.Am Ende durften sich die Gehlenbecker über drei unerwartete Punkte freuen.

Das Klischee „Du kannst noch zwei Stunden weiter spielen, ohne zu treffen“ passte aus Frotheimer Sicht zu dieser Partie. Gehlenbeck verteidigte geschickt, war aber ein nicht wirklich gefährlicher Gegner. Eine über weite Strecke uninspirierte Leistung reichte einfach nicht aus. Von den souveränen Siegen der Hinrunde war kaum etwas zu sehen. Der VfL wird sich zügigst steigern müssen, da es mit Blick auf das dicht gedrängte Restprogramm Schlag auf Schlag gehen wird und man sich sonst in der Form schnell im tristen B-Liga-Mittelfeld wiederfinden wird.


 

VfL Frotheim: Markus Meier, Alexander Kasten, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Thorsten Meyer, Richard Wittemeier, Jan Nentwich, Malte Riechmann
Eingewechselt: Nils Pferner, Leon Griese, Cerryg Forward

TuS Gehlenbeck II:
Pierre Gamberra, Lenard Dresing, Alexander Wisotzki, Hannes Brune, Kilian Ramroth, Nico Schröder, Silas Fleer, Jan Holzmeyer, Simon Keiser, Christian Aldegeerds, Niklas Grübner

Tor:
0 : 1  Grübner (8.)
 

Arbeitssieg

21. Spieltag (25.3.2018): VfL Frotheim – TuSpo Rahden   2 : 0 (1 : 0)


Hußmann im Tor

Aufgrund der Verletzung von Kevin Spilker wurde der „Alt-Internationale“ Kai Hußmann reaktiviert, der das letzte Mal vor zehn Jahren im Frotheimer Kasten gestanden hatte.
Nach kurzer Abtastphase übernahm der VfL auf schwer zu bespielendem Geläuf die Initiative. Die beste Chance der ersten 20 Minuten vergab Sebastian Bollmeier per Linksschuss. Tim Wullbrandt erzielte in der 27. Minute nach Vorarbeit von Janes Hußmann die Führung.

Zähes Spiel

Beide Teams bearbeiteten sich und hatten massive Probleme mit den widrigen Platzverhältnissen. Rahdens Bemühungen wurden etwas intensiver, allerdings blieben sie offensiv weitgehend harmlos. In diese Phase hinein bescherte ein Platzfehler den Frotheimern das 2:0, das Kapitän Hußmann per Abstauber erzielte.
Der Mitabsteiger des Vorjahres versuchte viel, mehr als ein Pfostenschuss in der 88. Minute sprang jedoch bei den Bemühungen nicht heraus.

Die Begegnung war über weite Strecken fahrig, zäh und von viel Kampf und Krampf geprägt. Eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Graupenkick gegen Gehlenbeck II bescherte dem VfL einen verdienten Arbeitssieg.

 

VfL Frotheim: Kai Hußmann, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann. Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Janik Schütte
Eingewechselt: Alexander Kasten, Danny Nitschke, Sebastian Breuer

TuSpo Rahden:
Yannick Wegehöft, Jannik Wiegmann, Lennart Neuhäuser, Erik Peper, Lukas Hohmeier, Timon Ewald, Julius Buckermann, Martin Zulewski, Sanasar Harutyunyan, Yasin Algan, Robert Schmidtke
Eingewechselt: Kayode Adebiyi, Leonard Bakin, Patrick Wickenkamp

Tore:
1 : 0  Wullbrandt (27.), 2 : 0  Hußmann (56.)

 

2018_03_25 - VfL-Rahden2

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VfL Frotheim I

Frotheimer stoppen den Türk-Gücü-Express

17. Spieltag (2.4.2018): VfL Frotheim – Türk Gücü Espelkamp   2 : 0 (1 : 0)


In diesem Spitzenspiel traf die beste Defensive auf die zweitbeste Offensive. Besonders in den letzten Begegnungen war der Türk-Torexpress kaum zu stoppen. Die Frotheimer standen angesichts der Tabellenkonstellation unter Druck, welchem die Haase-Schützlinge in imponierender Art Stand hielten. Die Defensive erwies sich als kompakt und sattelfest, während in der Offensive effektive Nadelstiche gesetzt wurden. Tim Wullbrandt brachte die Hausherren in der 20. Minute in Front. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff zum zweiten Durchgang erhöhte Philip Bünemann auf 2:0 und sorgte für den Lucky Punch. In der Folgezeit bissen sich die Gäste am VfL-Abwehrverbund immer wieder die Zähne aus, so dass ein eigener Torerfolg ausblieb.

(Michael Ruschmeier, NW 3.4.2018)
 

VfL Frotheim: Kai Hußmann, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Janik Schütte, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt, Sebastian Bollmeier, Richard Wittemeier, Cerryg Forward, Malte Riechmann
Eingewechselt: Leon Griese, Alexander Kasten

Türk Gücü Espelkamp:
Ersan Erdogan, Ertügnil-Sinan Civez, Tolga Hortum, Jonathan Neufeld, Gagatay Emre Hortum, Mucahit Celik, Volkan Yildirim, Denis Kiecha, Hüseyin Savas, Hüseyin Haliloglou, Hüseyin Özal
Eingewechselt: Samet Cengiz, Saim Cengiz

Tore:
1 : 0  Forward (20.), 2 : 0  Bünemann (51.)

 

Schwaches Remis

13. Spieltag (5.4.2018): FC Oppenwehe – VfL Frotheim   1 : 1 (1 : 1)


Tore aus dem Nichts

Nach mysteriöser Spielabsage vor Wochenfrist und der Oppenweher Ablehnung eines Frotheimer Verlegungswunsches in Folge der spontanen Spielansetzung trat der VfL ohne mehrere urlaubende und verletzte Spieler an.
Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, kaum mit nennenswerten Chancen.
Daher fielen die beiden Tore des Tages wie aus dem Nichts.
Dementsprechend war es ein eklatanter Frotheimer Fehlpass im Aufbauspiel, der dem Oppenweher Maucher das 1:0 ermöglichte. Mit einem überlegten Lupfer überwand er den inzwischen vierten Saisonkeeper, Elmar Windmann, der ansonsten fast beschäftigungslos blieb.
Nur sieben Minuten später wurde Tim Wullbrandt in der Box gelegt. Den fälligen Strafstoß brachte Philip Bünemann zum Ausgleich im Netz unter.

Bollmeier verletzt

Kurz nach der Wiederanpfiff kam der Gastgeber per Kopf zu einer Tormöglichkeit (knapp drüber). Der VfL hatte seine beste Phase gegen konditionell abbauende Oppenweher zwischen der 55. und 65. Minute. Doch Janik Schütte, Sebastian Bollmeier und Tim Wullbrandt verpassten es, Frotheim in Führung zu schießen.
Das Spiel wurde auch aufgrund der laxen Regelauslegung des Schiedsrichters ruppiger, deutlich erkennbar an einigen Ganzkörper-Sorglosgrätschen der Oppenweher und beidseitigen Nickligkeiten. Leider verletzte sich Sebastian Bollmeier in dieser Phase bei einer solchen Aktion und vergrößert damit das VfL-Lazarett.
Konstruktives kam weder auf der einen noch auf der anderen Seite heraus.

Aufgrund der großen Personalsorgen im Rahmen des Nachholmarathons muss der VfL einfach mal mit dem Remis zufrieden sein, das letztlich als leistungsgerecht bezeichnet werden kann. Das Bemühen war beiden Mannschaften anzusehen, das spielerische Niveau blieb allerdings überschaubar. Zu keiner Zeit verdiente sich die Begegnung des Prädikat Spitzenspiel (immerhin spielte der Zweite gegen den Vierten). Vielleicht kann man dies in Zeiten von zwei Spielen pro Woche und dementsprechenden Platzzuständen auch nicht erwarten.

 

VfL Frotheim: Elmar Windmann, Alexander Kasten, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Janik Schütte, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Cerryg Forward
Eingewechselt: Leon Griese, Sebastian Breuer, Marvin Straube

FC Oppenwehe:
Marcel Schlottmann, Samuele Malerba, Malte Högemeier, Christian Wüppenhorst, Marius Schillak, Siegfried Giesbrecht, Daniel Büttemeier, Kai-Frederik Engel, Franz Maucher, Taskin Türker, Thomas Langemann
Eingewechselt: Ahmet Torung, Michael Meier, Oliver Nolte

Tore:
1 : 0  Maucher (27.), 1 : 1  Bünemann (35. FE)
 

2018_04_06 - Oppenwehe - VfL

Einseitige Begegnung

23. Spieltag (8.4.2018): SV Schnathorst II – VfL Frotheim   0 : 4 (0 : 3)


Das Ding war schnell durch

Bei sommerlichen Temperaturen sahen die Zuschauer eine äußerst einseitige Partie. Der VfL beherrschte das Ganze nach Belieben und war der A-Liga-Reserve in allen Belangen überlegen. Dementsprechend früh war der Käse gerollt. Leon Griese und Sören Riechmann sorgten für die schnelle Führung, die Tim Wullbrandt zum 3:0 ausbaute. Mit dem 3:0 zur Halbzeit war der SVS mehr als gut bedient. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte es gut und gerne 7:0 stehen können.

Frotheim schaltet zurück

Im zweiten Spielabschnitt tat der VfL nur noch das Nötigste. Schnathorst kam trotzdem kaum über die Mittellinie (von Torschüssen ganz zu schweigen). Die ersten 25 Minuten tat sich kaum etwas. Erst in den letzten 20 Minuten legte Frotheim einen Zahn zu, sodass wiederum einige Torgelegenheiten heraussprangen. Nach zwei Pfostenschüssen war es der eingewechselte Jan Nentwich, der zum 4:0-Endstand traf.

Dieses ungleiche und einseitige Duell endete standesgemäß und hatte nur einen Sieger verdient. Kevin Spilker war beschäftigungslos.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Cerryg Forward, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Nils Pferner, Leon Griese, Sören Riechmann, Malte Riechmann, Richard Wittemeier, Janik Schütte, Tim Wullbrandt
Eingewechselt: Alexander Kasten, Jan Nentwich, Sebastian Breuer

SV Schnathorst II:
Florian Niehaus, Marek Sommer, Lukas Harms, Andreas Abrams, Stefan Wenk, Dominic Boeversen, Felix Zimmermann, Christian Piontek, Raphael Wedel, Cem Akyol, Marvin Held
Eingewechselt: Sebastian Köstring, Yusuf Özdemir, Thomas Kottmeier

Tore:
0 : 1  Griese (9.), 0 : 2  S. Riechmann (11.), 0 : 3  Wullbrandt (24.), 0 : 4  Nentwich (89.)

 

2018_04_08 - SVS2-VfL_Wittemeier

Entscheidung Endphase

19. Spieltag (12.4.2018): VfL Frotheim – TuS Tengern III   1 : 0 (0 : 0)


Zahnloser Tiger

Und weiter ging es mit dem Nachholspielfestival. Der Platz war von der Stadt in einen deutlich besseren Zustand versetzt worden, was eine geringere Verletzungsgefahr und höhere Spielqualität zur Folge hatte.
Im ersten Abschnitt sahen die Zuschauer ein ziemlich intensives Spiel, bei dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten. Die Landesligareservereserve agierte deutlich besser als Oppenwehe oder Türk Gücü Espelkamp, was mit Blick auf die Tabelle – Tengern III befindet sich in Abstiegsgefahr – verwundert. Der VfL hatte leichte Feldvorteile, war in der Offensive allerdings mehr oder weniger harmlos. Meist blieb es bei Ansätzen. Tengern kam im Prinzip überhaupt nicht gefährlich vor’s Frotheimer Gehäuse. 

Bollmeier per Kopf

Mit der Einwechslung von Nils „Kutscher“ Pferner und Sebastian Bollmeier kam der VfL mit etwas mehr Dampf aus der Kabine und wurde vorne konkreter. Die besten vergaben Einschussmöglichkeiten vergaben Tim Wullbrandt (aus 4m Entfernung über das Tor) und Malte Riechmann (Marcel Haack fischt sein 17m-Geschoss aus dem Winkel). Trotz der Frotheimer Überlegenheit gelang es den hartnäckig verteidigenden Gästen, die meisten Angriffe abzuwehren. Kurz vor Schluss hätte Tengern den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt. Innerhalb von zwei Minuten bot sich ihnen eine gute Torgelegenheit, die in höchster Not abgeblockt wurde, danach hätte es einen Strafstoß geben können.
Umgekehrt dann aber die Entscheidung: In der 90. Minute traf „Kopfballmonster“ Bollmeier nach einer der zahlreichen Frotheimer Eckbälle mit dem Schädel zum verdienten Siegtreffer, der lautstark bejubelt wurde. Die dreiminütige Nachspielzeit verstrich ohne besondere Vorkommnisse.

Aufgrund des späten Treffers und der Tengeraner „Doppelchance“ kurz vor Spielendes ein sicherlich glücklicher, aber verdienter Dreier gegen eine tapfer kämpfende Gästemannschaft. Schlüssel zum Erfolg war eine wieder einmal konzentrierte Defensivleistung.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Janik Schütte, Malte Riechmann, Leon Griese, Cerryg Forward
Eingewechselt: Sebastian Bollmeier, Nils Pferner, Sebastian Breuer

TuS Tengern III:
Marcel Haack, Marcel Nuyken, Rene Schuster, Sascha Nuhanovic, Jannis Krause, Robert Kilias, Julian Granzow, Daniel Kröger, Daniel Schmidt, Sascha Knicker, Oliver Lückl
Eingewechselt: Niklas Schnake, Henrik Jirmann, Niklas Tauscher

Tor: 1 : 0  Bollmeier (90.)

2018_04_12 - VfL-TengernIII

Graupenspiel

24. Spieltag (15.4.2018): TuS Gehlenbeck II – VfL Frotheim   0 : 3 (0 : 2)


Wo ist der Videobeweis?

In den ersten zehn Minuten erspielte sich der VfL bereits mehr Chancen als im Hinspiel vor gut drei Wochen, das mit 0:1 verloren ging. Nach der heutigen Begegnung musste man sich fragen, warum, denn trotz einer uninspirierten Leistung dominierte Frotheim die Begegnung nach Belieben. Gehlenbecks Reserve war komplett überfordert und hatte während der gesamten 90 Minuten eine ganze Torgelegenheit. Ansonsten ging es nur in eine Richtung.
Nachdem sechs Hundertprozentige teilweise fahrlässig versiebt wurden, war es Jan Nentwich, der zum 1:0 einschob. Janik Schüttes Sonntagsschuss zum 2:0 war das schönste Tor des Tages. Kurz darauf führte ein krasser Gehlenbecker Torwartfehler zum 0:3 – haben alle gesehen und gedacht, bis auf den Schiedsrichter, der einfach weiter spielen ließ. Leider gab auch auf Bitten der VfL-Trainer der TuS nicht zu, dass der Ball im Netz war. Zum Glück nicht keine Spiel entscheidende Szene.

Folterhalbzeit

In den zweiten 45 Minuten quälte sich der Spielfluss eitrig über den Gehlenbecker Rasen. Alle fünf Minuten etwa eine Frotheimer Torchance, doch bis auf Sebastian Bollmeiers Treffer zum 3:0 wollte nichts Zählbares mehr passieren. Auch der Schiedsrichter übersah großzügig ein Foul an Tim Wullbrandt im Strafraum. So blieb es bei den drei Treffern.

Ein schwacher VfL siegte locker in einem ganz schwachen Spiel gegen eine noch schwächere Gehlenbecker Reserve, bei der nur vier Spieler aus dem Hinspiel dabei waren. Kein Spaß für die Zuschauer, aber zumindest drei Punkte im Gepäck und den zweiten Platz gefestigt.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann, Cerryg Forward, Philip Bünemann, Nils Pferner, Sebastian Breuer, Janik Schütte, Malte Riechmann, Sebastian Bollmeier, Leon Griese, Jan Nentwich
Eingewechselt: Alexander Kasten, Tim Wullbrandt, Danny Nitschke

TuS Gehlenbeck II:
Hans-Benjamin Hölscher, Alexander Wisotzki, Nico Schröder, Korbinian Heuer, Jens Meyer, Matthias Braun, Lukas Wittemeier, Timo Hentschel, Oliver Kottkamp, Silas Fleer, Dennis Reinhard
Eingewechselt: Lenard Dresing, Duncan Whyte

Tore:
0 : 1  Nentwich (25.), 0 : 2  Schütte (37.), 0 : 3  Bollmeier (51.)
 

2018_04_15 - GehlenbeckII-VfL (3)_Breuer

Big Points in Levern

18. Spieltag (19.4.2018): TuS Levern – VfL Frotheim   2 : 4 (0 : 2)


Starke Halbzeit

In einer insgesamt gutklassigen Begegnung überließen die Leveraner dem VfL das Feld und lauerten ab der Mittellinie auf Konter. In der zehnten Minute hatten die Frotheimer den Torschrei schon auf den Lippen, aber Cerryg Forwards Kopfball landete knapp neben dem Gehäuse. Auf der anderen Seite hätte Levern fast durch Gören das 1:0 erzielt, als Kapitän Janes Hußmann ausrutschte und der Weg zum Tor frei war. Zwei flüssige Angriffe über mehrere Stationen nutzte Youngster Leon Griese zum Doppelschlag aus. So stand es nach 25 Minuten nicht unverdient 2:0, was bis zur Pause Bestand hatte.

Spannende Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel gaben die Leveraner ihre Lauertaktik auf und wurden aktiver. Einschusschancen ergaben sich zunächst jedoch nicht.
Nach knapp fünfzehn gespielten Minuten erhöhte Jan Nentwich per Konter auf 3:0. Alle dachten, dass der Sack damit zu wäre, doch wie aus dem Nichts kam Levern heran. Dafür mussten allerdings Standards herhalten, denn aus dem Spiel heraus stand Frotheim sicher. Özkan nutzte eine abgewehrte Ecke per Volleyschuss zum 1:3, ehe Ahler mit dem Hinterkopf nach einem Freistoß das 2:3 gelang.
In der letzten Minute traf Philip Bünemann mit einem sehenswerten Freistoß in den Torwinkel – die endgültige Entscheidung.

Ein verdienter Dreier gegen eine Truppe mit viel Potential, das Nehmerqualitäten bewies und seltsamerweise in der Tabelle nicht weiter oben steht. Frotheim machte mehr für’s Spiel, hatte die besseren Torgelegenheiten und gewann die entscheidenden Zweikämpfe.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Sebastian Bollmeier, Sebastian Breuer, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Leon Griese, Cerryg Forward
Eingewechselt: Alexander Kasten, Nils Pferner, Janik Schütte

TuS Levern:
Vincent Lamburn, Christoph Kollweier, Daniel Meyer, Tobias Ahler, Moritz Helmich, Nils Langelahn, Marius Helmich, Gökhan Gören, Daniel Ganz, Jochen Hegerfeld, Ayhan Gören
Eingewechselt: Waldemar Suckau, Erkan Özkan

Tore:
0 : 1  Griese (22.), 0 : 2  Griese (25.), 0 : 3  Nentwich (58.), 1 : 3  Özkan (78.), 2 : 3  Ahler (85.), 2 : 4  Bünemann (90.)

 

2018_04_19 - Levern-VfL

Arbeitsdreier

25. Spieltag (22.4.2018): VfL Frotheim – BSC Blasheim II   3 : 1 (1 : 1)


Frotheim im Glück

Nach 20 Minuten trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. Der Tabellenletzte hatte zwar kaum Spielanteile, aber die klarsten Torchancen. Gleich mehrere Male kam Blasheims Reserve zu brandgefährlichen Abschlüssen gegen eine mehr als wackelige VfL-Defensive. Und der verdutzte Gastgeber konnte sich glücklich preisen, dass es nur 0:1 stand. Gude hatte bereits in der siebten Minute per Fernschuss getroffen, der sicherlich nicht ganz unhaltbar war. Überdies trafen die Gäste in der 15. Minute nur die Latte. Gleich dreimal musste sich Kevin Spilker auszeichnen.
Auf der anderen Seite traf Leon Griese in der 27. Minute zum überaus glücklichen Ausgleich, der einzigen VfL-Torchance der ersten Halbzeit.

Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich dann aber doch der standesgemäße Verlauf. Frotheims Überlegenheit wurde immer erdrückender, die Angriffe konkreter, so dass die Tore folgerichtig fielen. Der eingewechselte Sebastian Bollmeier traf zweimal, wobei das Ergebnis durchaus höher hätte ausfallen können. Eine ganze Reihe an Torgelegenheiten wurden teilweise unglücklich, teilweise fahrlässig vergeben. Blasheim kam kaum noch über die Mittellinie.

Am Ende war es ein verdienter, aber ruhmloser Dreier, wobei der VfL Glück hatte, in der schwachen Anfangsphase bei hochsommerlichen Temperaturen nicht höher zurückgelegen zu haben. Letztlich zählen jedoch nur die Punkte, die man in Zeiten von zwei Spielen pro Woche auch erst einmal holen muss.

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Alexander Kasten, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Nils Pferner, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt, Janik Schütte, Malte Riechmann, Leon Griese, Cerryg Forward
Eingewechselt: Sebastian Bollmeier, Janes Hußmann, Richard Wittemeier

BSC Blasheim II:
Steffen Görl, Marian von Behren, Gero Hasenkamp, Leon Koring, Tobias Obermann, Robin Bade, Markus Berger, Dennis Gude, Patrick Olthues, Tilman Werdin, Dennis Schwenke
Eingewechselt: Malte Homann, Robin Sieveking, Theis Jost

Tore:
0 : 1  Gude (7.), 1 : 1  Griese (27.), 2 : 1  Bollmeier (52.), 3 : 1  Bollmeier (67.)
 

2018_04_22 - VfL-BSC2

Acht Hütten

20. Spieltag (26.4.2018): SV Hüllh.-Oberbauer. – VfL Frotheim   3 : 5 (1 : 3)


Blitzstart

Und die nächste Runde im Nachholmarathon, diesmal auf dem Hüllhorster Kunstrasenplatz und mit argen Personalproblemen.
Ehe sich’s die Gastgeber versahen, hatte es schon zweimal bei ihnen eingeschlagen. Leon Griese und Sebastian Bollmeier deckten die Defensiv-Probleme der jungen Hüllhorster Truppe mit zwei schnörkellosen Angriffen schonungslos auf.
In einer temporeichen B-Liga-Begegnung dauerte es 20 Minuten, dann hatten die in rot spielenden Hüllhorster sich wieder gefangen und bekamen ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld. Doch es dauerte bis zur 32. Minute bevor es mal so richtig gefährlich für die Frotheimer wurde; Sebastian Breuer klärte einen Kante-Schuss auf der Linie. Zehn Minuten später fiel dann allerdings das etwas überraschende, aber nicht unverdiente Anschlusstor. Aber noch vor der Pause stellte Griese den alten Abstand wieder her.

VfL mit ungewohnten Abwehrschwächen

Mit dem 4:1 (Cerryg Forward), dem 5:1 (Jan Nentwich) und einigen weiteren guten Möglichkeiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, schaltete der VfL in den Verwaltungsmodus. Das klappte gegen die laufstarke, motivierte Hüllhorster Truppe jedoch nur bedingt. In der 65. Minuten erzielten diese das 2:5 (18m-Heber) und hatten in der 70. die Chance auf einen weiteren Treffer. Die wurde nicht genutzt, was in der 77. Minute besser klappte: das 3:5 per Hinterkopf.
Und obwohl beide Teams bei allmählich erlahmenden Kräften noch ihre Möglichkeiten hatten, sollte es das gewesen sein.

In einem fairen, temporeichen Vergleich siegte der VfL allein aufgrund der hohen Chancenanzahl hoch verdient, profitierte jedoch auch eindeutig vom Blitzstart.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Jan Nentwich, Sebastian Breuer, Richard Wittemeier, Sebastian Bollmeier, Janik Schütte, Malte Riechmann, Leon Griese
Eingewechselt: Alexander Kasten, Cerryg Forward, Christopher Kellweries

SV Hüllhorst-Oberbauerschaft:
Hendrik Dünhölter, Jonas Rullkötter, Lukas Tauscher, Dennis Sämrau, Daniel Klos, Janis Sonnenberg, Qjaram Zhirki Ialilyan, Dominik Rautenberg, Eric Liphardt, Mohamed Kante, Edwin Enns
Eingewechselt: Jan Huchzermeier, Arthur Gaj, Eduard Koop

Tore:
0 : 1  Griese (2.), 0 : 2  Bollmeier (3.), 1 : 2  Sonnenberg (42.), 1 : 3  Griese (44.), 1 : 4  Forward (58.), 1 : 5  Nentwich (60.), 2 : 5  Klos (65.), 3 : 5  Ialilyan (77.)

 

2018_04_26 - SVHO-VfL

Herber Dämpfer

26. Spieltag (29.4.2018): TuS Dielingen II – VfL Frotheim   2 : 1 (1 : 0)


Uninspirierter Auftritt

Die abstiegsbedrohten Dielingen nutzten die desolate Frotheimer Vorstellung aus. In der 13. Minute vergaben die Gelbhemden eine Torgelegenheit. Zwei Minuten später schoss Topcu – völlig freistehend – nach einem Eckball ein.
Diese Effektivität ging den Frotheimern komplett ab. Drei gute Möglichkeiten wurden von Tim Wullbrandt (17., frei vorm Tor), Tobias Borchert per Freistoß (22.) und Leon Griese (23.) teilweise kläglich vergeben. Kurz vor der Pause hatte der VfL sogar noch Glück, dass ein Platzfehler das sichere 0:2 verhinderte.

Defensivgeschiebe

Die ersten fünfzehn Minuten ließ der VfL mit häufigem und brotlosem Hin-und-Her-Geschiebe im Abwehrverbund verstreichen. Wie aus dem Nichts dann das 1:1, nachdem Cerryg Forward per Kopf nach einer Ecke traf.
Doch die Freude währte nur kurz. Die Gastgeber erhielten einen Handelfmeter Marke „Kann man geben“, den Uslu locker zum 2:1 einschob.
Dielingen verteidigte weiter geschickt, was gegen die pomadigen, harmlosen Frotheimer allerdings auch nicht weiter schwierig war. Glück hatten sie, als Griese im Sechzehner gelegt wurde, nachdem er frei durch war. Der ansonsten sicher leitende Schiedsrichter Akkus verweigerte dem VfL den fälligen Elfmeter (der Tatort wurde außerhalb des Sechzehners „verlegt“) und dem Dielinger die verdiente rote Karte. Diese Aktion passte zu einem gebrauchten Tag.

Wer über 90 Minuten so leidenschaftslos und unkreativ spielt, als würde er in einem unbedeutenden Spiel 3:0 führen, der braucht sich über eine Niederlage gegen eine Reservemannschaft aus dem Süden der Tabelle, wenn auch personell etwas gepimpt, sicher nicht zu wundern.
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Sören Riechmann, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Nils Pferner, Cerryg Forward, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt, Malte Riechmann, Leon Griese
Eingewechselt: Richard Wittemeier, Sebastian Breuer, Sebastian Bollmeier

TuS Dielingen II:
Adrien Pieper, Marek Schröer, Faysal Topcu, Abdullah Seyhan, Ricardo Carvalho da Costa, Mino Frank, Dominik Hoolt, Andre Keßmann, Samet Uslu, Philipp Wingst, Mark Reddehase
Eingewechselt: Ali-Jakob Döpke, Gibril Jammeh, Marco Stagge

Tore:
1 : 0  Topcu (17.), 1 : 1  Forward (61.), 2 : 1  Uslu (69. Handelfmeter)
 

2018_04_29 - Diel2-VfL

Spielabbruch

27. Spieltag (6.5.2018): VfL Frotheim – SV Holsen   5 : 0 (5 : 0) (abgebr.)


Holsen zu neunt

Kein Frotheimer konnte sich daran erinnern, dass mal eine Mannschaft im Seniorenbereich zu zehnt oder gar zu neunt, wie der SV Holsen, angetreten war.
Dementsprechend entwickelte sich bei hochsommerlichen Temperaturen eine einseitige Partie, die schnell entschieden war. Tim Wullbrandt, Philip Bünemann und dreimal Leon Griese schossen eine lockere 5:0-Führung heraus.
Kurz vor der Pause nutzten zwei Holsener Spieler die Gelegenheit, sich bei leichten Zweikämpfen zu verletzen, sodass der Schiedsrichter die Begegnung auf Bitten der Gäste in der Halbzeit beendete.

Weil die Konkurrenz in den letzten Wochen patzte, konnte der VfL die Niederlage gegen die Reserve des TuS Dielingen wohl verschmerzen. Nun fehlt dem VfL noch ein Punkt aus den nächsten vier Spielen, um den Wiederaufstieg in die Kreisliga A perfekt zu machen.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Tobias Borchert, Janes Hußmann, Philip Bünemann, Sebastian Bollmeier, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Janik Schütte, Malte Riechmann, Leon Griese, Cerryg Forward

SV Holsen: Delil Kiziloga, Markus Wiermann, Lukas Lütkemeyer, Patrick Bekemeier, Nico Benner, Peter Tissen, Rezgar Cindo, Alperen Kaya, Rene Ratzmann

Tore: 1 : 0  Griese (5.), 2 : 0  Wullbrandt (7.), 3 : 0  Bünemann (12.), 4 : 0  Griese (25.), 5 : 0  Griese (33.)

Besondere Vorkommnisse: Spielabbruch nach 45 Minuten aufgrund der niedrigen Spieleranzahl Holsens.

2018_05_06 - VfL-Holsen

VfL macht Wiederaufstieg klar

22. Spieltag (9.5.2018): VfL Frotheim – OTSV Pr. Oldendorf   3 : 1 (1 : 1)


Traumtor von Bollmeier

Der langen Ausfallliste zum Trotz war es allen bewusst: aufgrund der schwächelnden Konkurrenz sollte ein einziger Punkt bereits reichen, um den Wiederaufstieg auf eigenem Geläuf einzutüten.
Dementsprechend forsch ging der VfL zu Werke. Bereits in der dritten Spielminute drosch Sebastian Bollmeier das Spielgerät aus 18m Richtung Tor. Von der Unterkante der Latte fiel der Ball in den Knick.
Im weiteren Verlauf hätte der VfL gegen die mehr als löchrige Oldendorfer Abwehr den Sack schon zumachen müssen, überbot sich aber an Harmlosigkeit im Torabschluss. So reichten den Gästen drei halbwegs vernünftige Offensivminuten, um per Kopf zum völlig überraschenden Ausgleich zu kommen. Auch wenn das Spiel danach etwas ausgeglichener verlief, verpassten die Frotheimer mehrfach die mögliche Führung.

Frotheim jubelt

Im zweiten Spielabschnitt war es dann Abwehrmann Cerryg Forward vorbehalten, nach einem Eckball aus dem Gewühl heraus den zufällig vor ihm auftauchenden Ball mit einem überlegten Flachschuss zum 2:1 einzuschießen. Abermals Bollmeier gelang per Linksschuss das hochverdiente 3:1. In den verbleibenden 25 Minuten schaffte es der VfL trotz hochkarätigster Chancen nicht, die völlige Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen. Letztlich spielte es aber auch keine Rolle mehr. Als der Schiedsrichter abpfiff, jubelten die knapp 200 Zuschauer über die Reparatur des letztjährigen A-Liga-Abstiegs.

Die Chancen hätten gereicht, um drei Spiele zu gewinnen. Egal: Der Aufstieg ist dem VfL nicht mehr zu nehmen!

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Janes Hußmann, Nils Pferner, Thorsten Meyer, Cerryg Forward, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Leon Griese, Sebastian Bollmeier
Eingewechselt: Tobias Borchert, Bastian Pott, Marvin Straube

OTSV Pr. Oldendorf:
Piet Nobbe, David Kröker, Gennadi Wiens, Dennis Daubendiek, Fabian Barlach, Lukas Usinger, Vadim Ciornii, Eike Wilmsmeyer, Simon Olfert, Rene Feder, Basel Chekri-Kenjo
Eingewechselt: Eugen Wiens, Felix Hörrmann, Alexander Saciko

Tore:
1 : 0  Bollmeier (3.), 1 : 1  Usinger (39.), 2 : 1  Forward (27.), 3 : 1  Bollmeier (60.)
 

Müder Sommerkick

28. Spieltag (13.5.2018): TuS Oppendorf – VfL Frotheim   0 : 2 (0 : 1)


Die letzten elf

Vor der Begegnung musste der VfL erst einmal die Oppendorfer Sportplatzdaten ins Navi eingeben, weil kein Beteiligter hier jemals gespielt hatte. Florian Haase und Christoph Meyhoff konnten so eben noch elf einigermaßen gesunde und fitte Spieler ins Rennen schicken.
Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich eine über weite Strecken zähe Begegnung. Der VfL hatte trotz der Personalnot mehr vom Spiel und die besseren Einschusschancen. Eine davon nutzte Tim Wullbrandt zur Führung (13.).
Im weiteren Verlauf eiterte der Spielfluss zäh vor sich hin. In der letzten Viertelstunde hatte der TuS seine beste Phase, blieb aber weitgehend harmlos.
Kurz darauf machte Leon Griese bei einem der zahlreichen Konter den Sack zu.

Die Luft war nach Aufstiegsfeierlichkeiten, Personalproblemen und klimatischen Bedingungen zumindest am heutigen Spieltag raus. Gegen einen mit Verlaub bemühten, aber limitierten B-Ligisten reichte es dennoch zu lockeren drei Punkten.
!
 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Philip Bünemann, Finn Döding, Cerryg Forward, Jan Nentwich, Sebastian Breuer, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Malte Riechmann, Leon Griese, Christopher Kellweries

TuS Oppendorf:
Lutz Winkelmann, Viktor Boldt, Rene Möller, Artur Lymar, Gjevat Menekshe, Steffen Timann, Sebastian Struckmeier, Gerrit Hohbein, Pierre Peitzmeyer, Najim Dorani, Thomas Priesmeier
Eingewechselt: Kai Petring

Tore:
0 : 1  Wullbrandt (13.), 0 : 2  Griese (87.)

 

2018_05_13 - Oppendorf-VfL

Sahnehäubchen Meisterschaft vergeben, trotz guten Spiels

29. Spieltag (17.5.2018): VfL Frotheim – FC Pr. Espelkamp II   2 : 3 (1 : 2)


Preußen überlegen

Aufseiten der Frotheimer fehlten wieder einmal zahlreiche Stammspieler, allerdings hatten die Trainer im Gegensatz zum Oppendorf-Spiel diesmal drei Wechseloptionen. Über 100 Zuschauer wollten an diesem Donnerstagabend sehen, welcher der beiden feststehenden Aufsteiger die Meisterschaft erringen würde.
In den ersten 25 Minuten spielte nur die Bezirksligareserve. Frotheim agierte viel zu zaghaft und ließ die ballsicheren „Jungpreußen“ weitgehend gewähren. In dieser Phase erspielte sich der Gast drei Chancen, zwei davon verwertete Serkan Bodur, sodass es früh nach einem klaren Preußen-Sieg aussah.
Nach dem 2:0 gelang es dem VfL aber, sich aus der Umklammerung zu befreien. In der 30. Minute knallte Malte Riechmann das Spielgerät ans Lattenkreuz, und ab dem Moment spielten beide Truppen auf Augenhöhe. Espelkamps Keeper Salin entschärfte einen gefährlichen Schuss Janik Schüttes (35.). Bei der darauf folgenden Ecke klingelte es dann aber – Tobias Borchert erzielte den verdienten Anschlusstreffer per Kopf.

Frotheim nahe am Punktgewinn

Die Ausgeglichenheit der Begegnung setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. Allerdings waren es die Preußen, die trafen – abermals in Person von Bodur. Frotheim gab allerdings nicht auf und drängte auf den Anschluss. Dieser fiel auch, und zwar durch ein 16m-Hammer von Nils „Kutscher“ Pferner, allerdings erst kurz vor Schluss. In der 90. Minute hatte der VfL die Riesenchance zum Ausgleich, der Kopfball ging jedoch knapp vorbei.

Aufgrund der ersten Halbzeit geht der Sieg für Preußen wohl in Ordnung, wobei der VfL trotz des personellen Aderlasses auf Augenhöhe agierte. Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten und sahen ein gutklassiges, faires Spiel auf A-Liga-Niveau.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Alexander Kasten, Tobias Borchert, Philip Bünemann, Marvin Straube, Thorsten Meyer, Sebastian Breuer, Richard Wittemeier, Janik Schütte, Malte Riechmann, Leon Griese
Eingewechselt: Nils Pferner, Finn Döding

FC Pr. Espelkamp II:
Mahmut Salin, Jonas Kalburg, Robert Wiens, Dominik Kapetschny, Niko Klosa, Kjell-Timon Rolfes, Mikail Colak, Nico Rehling, Philipp Pollum, Serkan Bodur, Fynn-Jannes Thielemann
Eingewechselt: Daniel Fritz, Niels Bodendorfer, Housseni Dabone

Tore:
0 : 1  Bodur (15.), 0 : 2  Bodur (24.), 1 : 2  Borchert (36.), 1 : 3  Bodur (62.), 2 : 3  Pferner (87.)
 

Schwache Leistung zum Saisonfinale

30. Spieltag (27.5.2018): Türk Gücü Espelkamp – VfL Frotheim   4 : 0 (3 : 0)


Türken machen aus wenig viel

Bei hochsommerlichen Temperaturen war der VfL mit einem Bus angereist und brachte etwa 40 Zuschauer mit nach Espelkamp. Für den VfL ging es um nichts mehr, für die Türken um das Festigen des dritten Platzes, der evtl. zum Aufstieg berechtigt.
Türk Gücü profitierte von einer unfassbar schlechten Frotheimer Leistung und lag schon nach einer Viertelstunde mit 2:0 in Führung. Danach fing sich der VfL und machte das Spiel, blieb nach vorne aber weitgehend harmlos. Die wenigen guten Chancen wurden kläglich verdaddelt. In die beste Frotheimer Phase hinein fiel das 0:3 wie aus dem Nichts.

Keine Werbung für die Zuschauer

Im zweiten Abschnitt ging es ähnlich weiter. Frotheim machte das Spiel, brachte seine Torgelegenheiten aber nicht im Kasten unter, während Espelkamp seine einzige Möglichkeit zum 4:0 nutzte. Negativer Höhepunkt war das völlig überflüssige Nachtreten von Kiecha an Sören Riechmann, das mit etwas Anlaufzeit des Schiedsrichters zurecht mit der roten Karte geahndet wurde.
Das Spiel hätte noch Stunden weiter gehen können, ohne dass Frotheim getroffen hätte, doch glücklicherweise wurde pünktlich abgepfiffen. Keine gute Bewerbung um mehr Zuschauer in der neuen Saison.

Der Sieg von Türk Gücü geht sicherlich in Ordnung, ist aber viel zu hoch ausgefallen (ausgeglichenes Chancenverhältnis). Aufgrund des Abstiegs von Tengern II guckten die Türken allerdings in die Röhre und konnten sich über den Sieg gegen den Aufsteiger nicht recht freuen.
Mit einer miesen Leistung und der Gewissheit, dass die mitgereisten Zuschauer nicht gerade erfreut gewesen sein dürften, schloss der VfL die Saison ab.
Bei den After-Match-Feierlichkeiten machten es die Frotheimer Kicker dann aber deutlich besser und genossen zusammen mit den Zuschauern und dem Staff die verdiente Rückkehr in die Kreisliga A mit Bier und Bratwurst.

 

VfL Frotheim: Kevin Spilker, Sören Riechmann, Philip Bünemann, Nils Pferner, Cerryg Forward, Jan Nentwich, Tim Wullbrandt, Richard Wittemeier, Janik Schütte, Malte Riechmann, Leon Griese
Eingewechselt: Thorsten Meyer, Sebastian Bollmeier, Sebastian Breuer

Türk Gücü Espelkamp:
Isa Bayram, Muhammed Akbay, Gagatay Emre Hortum, Jonathan Neufeld, Hüseyin Savas, Hüseyin Haliloglou, Mucahit Celik, Denis Kiecha, Volkan Yildirim, Tolga Hortum, Hüseyin Özal
Eingewechselt: Ertügnil-Sinan Civez, Yagiz Cengiz, Samet Cengiz

Tore:
1 : 0  Özal (7.), 2 : 0  Celik (14.), 3 : 0  Haliloglou (45.), 4 : 0  Kiecha (67.)

Besondere Vorkommnisse:
rote Karte gegen Kiecha wegen üblen Foulspiels (83.)
 

2018_05_27 - Riechmann

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