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FB1 TT TU AER

1

VfL Frotheim

0

0

2

TuRa Espelkamp II

0

0

3

FC Oppenwehe

0

0

4

TuS Levern

0

0

5

SV Hüllhorst-Ob.

0

0

6

TuSpo Rahden

0

0

7

SV Schnathorst II

0

0

8

TuS Gehlenbeck II

0

0

9

BSC Blasheim II

0

0

10

TuS Dielingen II

0

0

11

Holsener SV

0

0

12

TuS Oppendorf

0

0

13

FC Pr. Espelkamp II

0

0

14

Türk Espelkamp

0

0

15

TuS Tengern III

0

0

16

OTSV Pr. Oldendorf

0

0

 

Barre-Pils-Pokal - Spielberichte

Pokalkrimi im Derby

2. Runde Barre-Pils-Pokal: VfL Frotheim - TuS Gehlenbeck  7 : 3 n.V. (3 : 0, 3 : 3, 7 : 3 n.V.)

Brutales Foul, schwere Verletzung und Halbzeitführung

Nach einem Freilos in der ersten Runde bekam der VfL es in Runde 2 auf eigenem Geläuf mit dem benachbarten TuS Gehlenbeck zu tun.
Obwohl auf beiden Seiten einige etablierte Stammkräfte fehlten, entwickelte sich vor etwa 200 Zuschauern ein über weite Strecken gutklassiges, aber vor allem interessantes Derby.
In den ersten zehn Minuten hatten die Gehlenbecker mehr vom Spiel, doch danach stand der VfL in der Defensive sicher und kombinierte gefällig nach vorne. In der 21. Minute schloss Thomas Szramowski eine Einzelaktion zum 1:0 ab. Waldemar Degen (Abstauber) und Christoph Meyhoff (Distanzschuss) erhöhten noch vor der Pause auf 3:0.
Eine Schrecksekunde folgte in der 33. Minute, als Gehlenbecks Libero Benjamin Scholz Frotheims davoneilenden Stürmer Sebastian Bollmeier rotwürdig umkloppte (er sah nur “Gelb”) und sich dabei selbst schwer verletzte. Frotheim überstand die Unterzahl; Bollmeier kam nach fünf Minuten wieder.
Gehlenbeck tauchte mit zwei Kopfbällen gefährlich vor dem Frotheimer Tor auf, trotz allem war der Pausenstand verdient, da auch die Frotheimer weitere gute Tormöglichkeiten ausließen.

Das Spiel kippt

In den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte lief es genauso weiter, doch die Frotheimer vergaßen trotz guter Chancen, das 4:0 zu schießen. So gehörten die letzten 30 Minuten den gut kämpfenden Gehlenbeckern. In der 72. kamen sie mit einem verwandelten Foulelfmeter heran. Frotheim ließ sich in dieser Phase die Butter vom Brot nehmen und wurde nervös. Die Folge waren zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten der Gäste, die alles nach vorne warfen. Ein Kopfball nach einer Ecke brachte das 2:3, in der 90. nutzte Gehlenbeck einen Frotheimer Abwehrfehler zum nicht unverdienten Ausgleich. In den vier Minuten der Nachspielzeit passierte nichts mehr.

Verlängerung hatte es in sich

Holger Sarres musste die richtigen Worte gefunden haben, denn Frotheim kam wie verwandelt wieder auf das Spielfeld zurück. Der Ball lief nun trotz nachlassender Kräfte einigermaßen sicher durch die eigenen Reihen, während Gehlenbeck nach der Aufholjagd stehend k.o. schien. Matthias Engel und Thomas Szramowski sorgten für die abermalige Führung, Sebastian Breuer und wiederum „Szrame“ erhöhten auf 7:3.

Es war unnötig, dass das Spiel über 120 Minuten ging, doch der Gastgeber hat sich das selbst zuzuschreiben. Aber für die Zuschauer war es ein tolles Spiel mit allem, was einen Pokalfight ausmacht.

Aufstellung: C. Gerling, P. Kowalczyk, D. Wenig, C. Speck, W. Degen (83. J. Schütte), T. Borchert, D. Gräve, C. Meyhoff (61. S. Breuer), M. Engel, S. Bollmeier (61. A. Janzen), T. Szramowski

Tore:   1 : 0  Szramowski (21.), 2 : 0  Degen (26.), 3 : 0  Meyhoff (29.), 3 : 1  Müller (72. Foulelfmeter), 3 : 2  Halwe (83.), 3 : 3  Kottkamp (90.), 4 : 3  Engel (98.), 5 : 3  Szramowski (101.), 6 : 3  Breuer  (112.), 7 : 3  Szramowski (116.)

Halbfinaleinzug in Alswede

3. Runde Barre-Pils-Pokal: HSC Alswede - VfL Frotheim  1 : 5 (1 : 2)

Alswede mit starker erster Halbzeit

Der Gastgeber legte los wie die Feuerwehr, war aggressiv in den Zweikämpfen und kombinierte ansprechend. So kam Alswede zwangsläufig zu Torchancen, das waren allerdings meist Schüsse aus der zweiten Reihe. Unerwartet ging der VfL in der 24. Minute durch Sebastian Bollmeier mit 1:0 in Führung. Der Schiedsrichter hatte einen fragwürdigen indirekten Freistoß innerhalb des Alsweder 16-ers gegeben, weil der Keeper den Ball anscheinend zu lange in der Hand hielt.
Fast im Gegenzug foulte ein Alsweder Mittelfeldspieler Frotheims Sebastian Breuer, doch anstatt Freistoß für Frotheim zu geben, zeigte der Schiedsrichter zur Überraschung der etwa 140 Zuschauer (davon über 80 aus Frotheim) auf den Elfmeterpunkt. Die Alsweder konnten sich ihr Lachen kaum verkneifen über diese exklusive Sicht der Dinge. Igor Bauer war’s egal, er glich aus.
Nur langsam gelang es dem Aufsteiger, sich aus der Umklammerung zu befreien, man blieb aber durch Konter stets gefährlich. Einen davon nutzte Andreas Janzen zum 2:1. Unter dem Strich wäre eine Alsweder Führung zur Halbzeit allerdings mehr als verdient gewesen.

Frotheim spielstark

Alswede bemühte sich in der zweite Hälfte weiter, doch jetzt nahm Frotheim die Zweikämpfe an und kombinierte sicherer. Alswede konnte die hohe Laufleistung der ersten Hälfte nicht aufrecht erhalten. Mit dem 3:1 durch Andreas Janzen war die Entscheidung praktisch gefallen. Im weiteren Verlauf hatte Alswede Probleme, sicher aus der Defensive zu spielen, was Frotheim für weitere Treffer nutzte. Einige fragwürdige Abseitsentscheidungen verhinderten einen höheren Frotheimer Sieg.

Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Frotheimer Sieg sicher verdient, doch Alswede zeigte in der ersten Hälfte eine ganz starke Leistung. Somit fällt das Ergebnis deutlicher aus, als das Spiel über 90 Minuten war mit seinen zwei unterschiedlichen Halbzeiten.

 

Aufstellung: C. Gerling, D. Wenig, P. Kowalczyk, C. Speck, S. Depping (80. W. Degen), S. Breuer (58. C. Kellweries), C. Meyhoff, J. Schütte, A. Janzen (72. D. Gräve), S. Bollmeier, T. Szramowski

Tore: 0 : 1  Bollmeier (24.), 1 : 1  Bauer (28. FE), 1 : 2  Janzen (41), 1 : 3  Janzen (69.), 1 : 4  Szramowski (52.), 1 : 5  Szramowski  (79.)
 

Verdiente Niederlage gegen Landesligisten

4. Runde Barre-Pils-Pokal: VfL Frotheim - FC Pr. Espelkamp  0 : 6 (0 : 2)

Ordentliche Defensivleistung vor Topkulisse

Ein lauer Sommerabend und ca. 450 Zuschauer bildeten prächtige Rahmenbedingungen für das Kreispokal-Halbfinale zwischen dem VfL Frotheim und Preußen Espelkamp.

Dabei verhalf die angespannte Personalsituation des Gastgebers (es fehlten neun Spieler) dem VfL-Urgestein Stefan Rose zu einem 90-minütigen und fehlerfreien Einsatz auf der Libero-Position.
Die in der Landesliga ansässigen Gäste versuchten wie erwartet von der ersten Minute an das Heft in die Hand zu nehmen und drängten durch aggressives Pressing und schnelle Ballkombinationen auf ein frühes Führungstor.
Wer allerdings ein Schützenfest oder Scheibenschießen der Preußen erwartet hatte, sah sich getäuscht, was an der sehr engagierten und gut organisierten Defensivarbeit der gesamten Frotheimer Mannschaft lag.
So sprangen bis zur 20. Minute nur ein Kopfball von Patrick Rossel, ein Fernschuss Adrian Rehlings und eine Chance Benjamin Rossels nach vorherigem Alleingang heraus.
Mit diesem Gefühl der Sicherheit machten sich die Hausherren fortan auf selbst das Offensivspiel zu forcieren.
Sprangen dabei zugegebenermaßen keine glasklaren Torgelegenheiten heraus, so konnte man doch die Espelkamper Viererkette das eine oder andere Mal in Bedrängnis bringen.
Auffällig und verwunderlich zugleich, dass gerade Standardsituationen, meist durch Christoph Meyhoff ausgeführt, zu einigen Irritationen bei den groß gewachsenen Verteidigern samt Torhüter der Gäste führten.
So wurde ein Schuss von Christopher Kellweries geblockt und Kopfbälle von Matthias Engel und Thomas Szramowski sorgten für Aufregung im “Adlerhorst”.
Weiterhin sorgte eine scharfe Hereingabe Andreas Janzens und ein direkter Freistoß von „Hucky“ Meyhoff für Gefahr.
Was sich hier wie ein Sturmlauf der Grün-weißen anmaßt, war in Wirklichkeit ein munterer Schlagabtausch beider Mannschaften zwischen der 20. und 35. Minute, was von den Frotheimer Anhängern dankend und lautstark mit Szenenapplaus honoriert wurde.
Natürlich musste die VfL-Defensive auch die eine oder andere brenzlige Aktion der Gäste überstehen. Erfreulich, dass diese kaum aus dem Spiel heraus resultierten, sondern eher mittels gefährlicher Standards heraufbeschworen wurden (Stichwort große Verteidiger).
Eine dieser beschriebenen Szenen führte in der 37. Minute zu einer unübersichtlichen Situation am Fünfmeterraum, die Enno Eller per Hackentrick zum 0:1 ausnutzte.
Keine drei Zeigerumdrehungen später fasste sich Michel Ciomber ein Herz und traf aus gut 20 Metern Torentfernung zum 0:2.
Sichtlich geschockt mussten die Gastgeber froh sein, dass Watschagan Harutjunjan nach feiner Kombination kurz vor dem Halbzeitpfiff nur knapp das Tor und damit eine Vorentscheidung verfehlte.

Nach der Pause ließ Frotheim nach

Die ließ aber nach der Pause nicht lange auf sich warten. Paul Unrau setzte sich entschlossen am linken Flügel durch und flankte maßgenau auf Can Akbas, der völlig freistehend den Ball per Kopf zum 0:3 ins Tor beförderte (51.)
Die nun gebrochene Moral der wackeren Frotheimer und das beflügelte Auftreten der Adlerträger machten in den nun folgenden 20 Minuten deutlich, warum momentan zwei Klassen zwischen den beiden Mannschaften liegen. Technisch und läuferisch überlegen rollte nun ein Espelkamper Angriff nach dem anderen auf das Frotheimer Gehäuse.
Neben weiteren Chancen führten die Tore von Rehling (0:4, 61., Foulelfmeter), Ciomber (0:5, 65., Abstauber nach Unrau-Schuss) und erneut Akbas mit einem 18-Meterschuss zum 0:6 in der 68. Minute für nun doch klare Verhältnisse.
Zu diesem Zeitpunkt der Partie musste man das Schlimmste befürchten.
Doch in der folgenden Phase besann man sich wieder auf seine kämpferischen Tugenden und konnte die nun eher auf Verwalten des Spiel ausgelegten Angriffsbemühungen der Gäste wieder besser kontrollieren
Zwei Szenen konnten die Zuschauer in der zweiten Halbzeit im Offensivspiel der Frerpener bewundern. So strich ein Meyhoff-Schuss aus etwa 25 Metern knapp am Preußentor vorbei und der ebenfalls aus der zweiten Mannschaft eingesprungene Tobias Vorath verlor nur knapp ein Kopfballduell mit dem gegnerischen Torhüter an der 16-Meter Linie.
Letztlich endete das Spiel verdientermaßen 0:6 und wir gratulieren Preußen Espelkamp zum Finaleinzug, wo man am 3.10.09 auf Hüllhorst/Oberbauerschaft trifft.

Am gleichen Tag gilt es für die Frotheimer Jungs im Spiel um Platz 3 gegen den Bezirksligisten Dielingen ein ganz besonderes Ziel zu erreichen...!

Aus dem für alle Beteiligten interessantem Vergleich sollte vor allem die sehr gute Defensivleistung der ersten Halbzeit im Gedächtnis bleiben, wobei man mit sehr viel Engagement, Leidenschaft aber auch taktischem Geschick dem Gegner das Leben mehr als schwer gemacht hat. Vielleicht wäre ja sogar mit dem ein oder anderem fehlenden Spieler sogar...,ach nein, lassen wir das!

(geschrieben von Holger Sarres)

Aufstellung: C. Gerling, S. Rose, P. Kowalczyk (61. J. Schütte), D. Wenig, D. Gräve, C. Kellweries, M. Engel, S. Depping, C. Meyhoff (79. W. Degen), A. Janzen, T. Szramowski (72. T. Vorath)

Tore: 0 : 1  Eller (37.), 0 : 2  Ciomber (40.), 0 : 3  Akbas (51.), 0 : 4  Rehling (61. FE), 0 : 5  Ciomber (65.), 0 : 6 Akbas (68.)
 

Kein Besuch im Barre-Stübchen..

Spiel um Platz 3, Barre-Pils-Pokal: VfL Frotheim - TuS Dielingen 1 : 2 (1 : 1)

Dielingen mit Übergewicht in der ersten Halbzeit

Aufgrund der hohen Belastung durch die englischen Wochen (9 Spiele in 4 Wochen) krochen die Frotheimer fast auf dem Zahnfleisch. Logische Folge war die Überlegenheit des abstiegsbedrohten Bezirksligisten aus dem Nordkreis, der aggressiver in den Zweikämpfen war und in der in der ersten Hälfte insgesamt 3-4 gute Einschussmöglichkeiten hatte.
Mit der ersten tauglichen Chance ging dann allerdings Frotheim in Führung. Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Simon Depping zu Christoph Speck, der aus etwa 8m unhaltbar abzog. Eine Viertelstunde später glich Dielingen dann verdient aus, als Sporleder einen Kopfballaufsetzer nach einem Eckball im Frotheimer Tor unterbringen konnte.
Die Vorgabe von Holger Sarres („Heute mal bitte keine Verletzten.“) hatte bis zur 40. Minute Bestand. Da nämlich musste Dennis Spilker mit einer Muskelverletzung ausgewechselt werden.

Gegentreffer in letzter Minute

Die zweite Halbzeit war dann im Wesentlichen ausgeglichen. Die heute maximal durchschnittlichen Frotheimer merkten, warum Dielingen im Süden der Bezirksliga-Tabelle steht: viele Abspielfehler und einige ausgelassene Chancen
Um den VfL zu besiegen, reichte es allerdings an diesem nur mäßig besuchten Pokalnachmittag. Nachdem beide Mannschaften einige gute Chancen ausgelassen hatten, köpfte Lekon in der Nachspielzeit zum Sieg bringenden 2:1 ein.

Aufgrund der ersten Halbzeit und der Mehrzahl an guten Chancen geht der Sieg Dielingens in Ordnung. Der Besuch des Barre-Stübchens bleibt den Grünhemden somit verwehrt.

 

Aufstellung: E. Windmann, P. Kowalczyk, D. Spilker (40. D. Wenig), C. Speck, J. Hußmann, D. Gräve (62. S. Breuer), C. Kellweries (46. C. Meyhoff), J. Schütte, S. Depping, T. Szramowski, S. Bollmeier

Tore: 1 : 0  Speck (20.), 1 : 1  Sporleder (35.), 1 : 2  Lekon (90.)
 

PK_Dielingen01 PK_Dielingen02